Antworten: 47
2472660 25-06-2020 21:32 - E-Mail an User
ischgl
die heute (endlich) veröffentlichte antikörperstudie in ischgl muss zu denken geben:
* ca. 1500 getestete (85% der bevölkerung)
* gut 600 antikörper positiv (über 40%) - wird mittlerweile noch höher liegen, weil probennahme schon vor 2 monaten)
* 85% keine oder sehr milde symptome und nicht in der offiziellen coronarechnung erfasst
* 9 in spitalsbehandlung
* 2 tote

- kaum schutzmaßnahmen in der hauptzeit der verbreitung
- probennahme ende april - da fragt man sich doch, wieso man auf so ein ergebnis 2 monate warten muss (bei der gegebene dringlichkeit)

grenzt ja fast an ein wunder, dass die diese zahlen überhaupt veröffentlichen durften.... unsere politik war monatelang am irrweg!


huberosk antwortet um 25-06-2020 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Hallo da sieht man die Gefährlichkeit von dieem Virus. Lg


Juglans antwortet um 25-06-2020 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Und beim Tönnies sind 2000 von 7000 infiziert. Frage: Müssten da - wenn es so ist wie unsere Regierung behauptet - nicht schon längst zig Todesfälle zu beklagen sein?
mfg
p.s.: Mein Tread "Wer wird die politische Verantwortung übernehmen" gilt noch immer.....



eklips antwortet um 25-06-2020 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Was ich schon lange sage: Die Regierung ist säumig, jenen Leuten Hilfestellung zu geben, die sich um Tote, um Massengräber und schwere Leiden in der eigenen Familie und Umgebung betrogen fühlen und denen der Blick in die aktuellen Krisengebiete zu wenig ist. Die gehören dringend psychologisch betreut. Dringend.


ek antwortet um 25-06-2020 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Ist es wirklich so schlimm wenn es eher weniger Tote als erwartet gibt?




Century antwortet um 25-06-2020 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Ich verstehs schon, dass die mit den Veröffentlichungen so lange gewartet haben.

Sehts mal so: Wenn das Virus unterschätzt worden wäre, dann hätten wir vielleicht jetzt 170.000 Infizierte, und 7000 Tote in Ö.

Es ging von Anfang an darum, die Bevölkerung "schleichend krank werden zu lassen", um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten- das hat die Regierung auch von Anfang an gesagt.

Aber gut: spielen wir mal ein Was wäre Wenn-Spielchen:

"Die Studie wird Ende April veröffentlicht. Daraufhin sind viele Leute der Meinung, ach, so schlimm ists doch gar nicht, und lassen alle Vorsicht fahren. Aber falsch gedacht, das Virus ist doch gefährlicher als die Studie, die Fallzahlen steigen wieder, ausgehend vom 30. April (65) bis Ende Mai bei einer Infektionsrate von konstant 1,15 wären das bis Ende Mai 4300 Fälle am Tag.
Man stelle sich jetzt vor, aufgrund der schnellen Ausbreitung, und weil es immer häufiger Fälle in Supermärkten gibt, werden die notgedrungen auch nacheinander zugemacht, was einen Run der Leute auf die verbliebenen Märkte auslöst, was wiederrum dafür sorgt, dass dort auch immer schneller und öfter Kranke vorkommen...

Wie denkt ihr, wie würde die weiter Geschichte gehen??



Welcher Politiker würde sich gern so ein Versagen auf die Fahnen schreiben wollen? Den Reaktionen in der Politik nach zu urteilen, hätten die NEOS, die SPÖ und die FPÖ das nur zu gerne riskiert.


179781 antwortet um 25-06-2020 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Da muss man mit einrechnen, dass in Ischgl Tiroler zu Hause sind. Das sind ganz zache Leut. Wo andere ins Spital müssen, machen die höchstens einen Huster.

Gottfried


Juglans antwortet um 25-06-2020 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Und bei den Rumänischen Fleischhackern vom Tönnies wirds auch so sein...
mfg


2472660 antwortet um 26-06-2020 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
glaube bei den fällen in den schlachthöfen eher an die theorie mit den kreuzreaktionen beim PCR-test mit der coronaimpfung bei den schweinen - so viele gehäufte fälle in nur dieser einen branche sind schon sehr merkwürdig!

gestern hat auch ein deutscher experte gemeint, man müsse sich bei der ischgl-untersuchung die verwendeten PCR-Test genauer anschaun, weil es da manche gibt, die sehr viele falsch positive ergebnisse liefern. da traut man nicht mal der med-uni innsbruck zu, dass die das sauber machen können....
aber es ist ein weiterer hinweis, das ein großteil der coronahysterie auf sehr fragilen testmethoden aufgebaut ist


Peter06 antwortet um 26-06-2020 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Zitat:
"...die theorie mit den kreuzreaktionen beim PCR-test mit der coronaimpfung bei den schweinen..."

Äh, was?
Klassischer Fall von Gehirnverschwurbelung durch Konsumation von zu vielen Verschwörungstheorien....

Welche Schlüsse man anhand der Ergebnisse der Antikörpertests von der Ischgler Bevölkerung wirklich ziehen kann:

. Der Ausbruch der Infektionswelle begann bedeutend früher, als bisher angenommen. (Wahrscheinlich schon im Jänner)

. Dadurch gab es auch viele Krankheitsverläufe, die als Covid-19 nicht erkannt wurden, neben jenen Infektionen, die nicht zum Ausbruch kamen.

. Wenn optimale Infektionsbedingungen vorherrschen (siehe jetzt auch bei Tönnies), kommt es zu einer explosionsartigen Vermehrung.

. Wenn rechtzeitig entsprechende Massnahmen eingeleitet werden (wenn notwendig bis zum lokalen "lockdown"), lassen sich die Verbreitungsketten unterbrechen und ihre befürchteten Folgen eindämmen.





2472660 antwortet um 26-06-2020 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
...aha, und wie bringen uns deine bahnbrechenden erkenntnisse jetzt weiter??


richard.w(7n417) antwortet um 26-06-2020 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Wäre nach einer Probenentnahme Ende April eine Veröffentlichung der fix fertigen Studie Ende April seriös?

Einige haben eine recht verschrubelte Vorstellung wie Wissenschaft abläuft.


2472660 antwortet um 26-06-2020 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
zwischen ende april und ende juni liegt viel dazwischen - bei der heinsbergstudie wurden schon vor ostern erste ergebnisse präsentiert und ischgl war angeblich vor heinsberg....
und interessanterweise mit sehr ähnlichen ergebnissen, vor allem was die sterblichkeit angeht


Franz0312 antwortet um 27-06-2020 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Was ich nicht verstehe, wie kann es nur wirklich so viele Leute geben die sich darüber aufregen, dass es nicht so schlimm wurde wie befürchtet!!!???? Ich meine gehts noch?
Wir haben nicht Zig tausende Tote zu beklagen!!! Das ist ein Grund zur freude! Und nicht Grund dazu Schuldige dafür zu suchen.
@eklips: Volle Zustimmung!
An alle die jetzt unzufrieden sind: Suchts euch bitte Hilfe!

mfg


xaver75 antwortet um 27-06-2020 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@Franz0312
Die Frage ist eher, um wie viel weniger hoch die Wirtschaftskrise ausfallen würde, hätten wir die Intensivstationen besser ausgelastet.
Auch warte ich noch immer auf Zahlen der Toten ohne Vorerkrankung.

mfg


jakob.r1 antwortet um 27-06-2020 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Grüße Euch, laut Münchner Merkur von heute sind z.B. in Oberbayern pro 10Tausend lebenden Personen 2 Coronatote zu beklagen.
Beste Grüße
Jakob


Vollmilch antwortet um 27-06-2020 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Vorerkrankungen werden wohl fast alle gehabt haben. Wer hat die nicht?
Ich habe Blutgruppe A und bin männlich, also gleich 2 Vorerkrankungen auf einmal.

Im Gegensatz zu einem Stall ist die Vollauslastung eines Spitals sicher nicht erstrebenswert. Und zum damaligen Zeitpunkt auch nicht leicht zu "berechnen". Es ist auch die Reaktion der Bevölkerung auf einen lock down nicht vorhersehbar.

Wir ÖsterreicherInnen waren brav. Haben die Krise schnell überstanden, Tourismus (als) Wirtschaftsfaktor ist rechtzeitig wieder möglich.

Für Schweden, USA, Brasilien,... gelten höhere Warnstufen. Wie lange werden diese Volkswirtschaften darunter leiden?

Alles Gute!
Vollmilch


2472660 antwortet um 27-06-2020 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
kein halbwegs vernünftiger mensch wünscht sich grundlos massenweise tote! allein der versuch, das ganze kritisch zu hinterfragen will man sofort abwürgen mit solchen unterstellungen und mit verschwörungstheorie.... die massagecontrol hat gute arbeit geleistet bisher!

es ist einfach an der zeit, sich gedanken zu machen, wie man reagiert, wenn ähnliches wieder mal kommt!
es war ja bisher auch nicht so, dass man wegen jeder grippewelle einen lockdown veranstaltet hat und aller wahrscheinlichkeit nach, wirds sowas auch kein 2. mal geben, weil wir es uns nicht leisten könnten.

die ganzen "lockerungsmaßnahmen" sind ja in wahrheit nichts anderes, als eben die neue erkenntnis, dass der lockdown nicht notwenig ist (war), weil das virus ist weder verschwunden noch wird geimpft!

nur die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen probleme (welche mit sicherheit auch tote hervorbringen), die uns diese fehlentscheidungen eingebracht haben, wüssen wir trotzem ausbaden! das glück ist halt in diesem fall, dass fast jedes land da mitgemacht hat




Juglans antwortet um 27-06-2020 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Die künstliche, hysterische Reaktion unserer Politik (oder auch Gesellschaft) auf einen normalen, natürlichen Vorgang (neue Krankheit) ist für mich mehr als befremdlich und für mich ein Zeichen wie weit sich die Menschheit schon von der Natur wegentwickelt hat.
mfg



Peter06 antwortet um 27-06-2020 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Deine Reaktion ist eher ein Zeichen, wie weit sich weite Kreise der Menschheit von Humanismus und Mitgefühl abgewandt haben, wenn man einfach so locker in Kauf nimmt, unzählige Krankheitsfälle mit all den unbestreitbaren Folgen hinzunehmen, damit nur ja nicht der ungehemmte Profit des freien Marktes behindert wird...


KaGs antwortet um 27-06-2020 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Mir geht die Aussage "sind eh nur alte Leute und Solche mit Vorerkrankung gestorben" schon auf die Nerven! Wer ist alt? Was ist eine Vorerkrankung? Wer hat keine Wehwehchen, wer war noch nie krank? Können also "geopfert" werden diese Personengruppe für Solche, die nie genug kriegen!
Wenns euch nicht passt bei uns, wanderts aus. Werdet ihr aber nicht, man will ja die sozialen Errungenschaften und das Gesundheitswesen dann doch nicht aufgeben. Man wird auch kein Land finden, wo die Coronamaßnahmen besser sind.


2472660 antwortet um 27-06-2020 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
corona hat punkto profite des ungehemmten freien marktes genau gar nichts bewirkt! es war nur eine umschichtung zwischen den branchen.


Century antwortet um 27-06-2020 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@2472660 Sollte es irgendwann wider zu einer solchen Pandemie kommen, in der dann aber kein Lockdown kommt, dann wirst du garantiert einer der Ersten sein, der sich beschwert, dass zu locker damit ungegangen wird, und hoffentlich einer der letzten sein, denen geholfen wird.

Deine einseitige Sicht der Dinge ist verabscheungswürdig, und du bist einer der Gründe, warum die Ergebnisse auch nicht eher veröffentlicht wurden.

Sei einfach froh, dass es halbwegs ertragbar abgelaufen ist.
Außerdem steht es dir frei, nach Brasilien oder in die USA auzuwandern. Das sind beides Länder, wo die Zahlen horrend sind, und die Dunkelziffer garantiert höher als Faktor 4 liegt.

Die Wahrheit ist ganz einfach: NIEMAND konnte die Ausmaße erahnen, es hätte auch genau so gut weit schlimmer ausgehen können, so dass trotz Lockdown massenweise Leute gestorben wären.



2472660 antwortet um 27-06-2020 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@century
genau so ists richtig! jeder, der nicht genau das will, was die gerade aktuelle regierung für gut und richtig findet, soll auswandern - nachdenken verboten! gehts noch!


KaGs antwortet um 27-06-2020 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Im Nachhinein lässt sich leicht schimpfen was besser gewesen wäre, oder besser gemacht worden wäre. Waren nicht zu Beginn alle Parteien einig, dass man ALLES unternehmen muss um die Ausbreitung zu verhindern? (Bin selber aber auch über so manche Maßnahme eher verwundert)
Die größten Kritisierer sind Diejenigen, die nicht in den Urlaub fliegen können, oder wollen, weil sie eh selber "Federn" haben, dass es im Urlaubsgebiet dann doch nicht so läuft, wie es die Werbung vermittelt. Womöglich noch mehr Maskenzwang wie daheim.


mittermuehl antwortet um 27-06-2020 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Ischgl - Zeitgleich gab es in Land Salzburg auch Covid19-Meldungen. Da wurde ganz anderes reagiert. Deshalb ist Ischgl jetzt berühmter als Obertauern.... Auch in Innsbruck war man da recht gründlich. In Ischgl wollte man einfach weitermachen wie gewohnt.


Juglans antwortet um 27-06-2020 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@KAGS: Meinerseits wurde bereits Anfang April darauf hingewiesen dass die Maßnahmen überzogen sind.
@auswandern: Wenn man als in Österreich geborener Landwirt mit seinem Kapital auswandert gibt es sehr viele Länder wo man mit mehr Freude Landwirtschaft betreiben kann.
LG


Century antwortet um 27-06-2020 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@ 2472660:

Ja wenns denn so einfach wär, wie du glaubst, gell?

Entweder du hast keine Ahnung über die möglichen Folgen, die jede Entscheidung mit sich bringt, oder du meckerst eh nur, weil du gar nicht drüber nachdenkst, was im umgekehrten Fall hätte sein können.

Fakt ist: Im Nachhinein ist man klüger, und die Regierung jetzt deswegen zu verurteilen, weil manche Massnahmen aus HEUTIGER Sicht überzogen wirken, ist nicht weit genug gedacht.

Du wärst wohl einer, dem ein chronischer, langwieriger Schmerz lieber wäre, als ein kurzer, aber heftiger.


falkandreas antwortet um 27-06-2020 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@juglans Du irrst dich eben seit Anfang April:)



 


richard.w(7n417) antwortet um 27-06-2020 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Gut das uns das erspart blieb. Das ist dort in einigen Gegenden ein menschliche Tragödie.


2472660 antwortet um 27-06-2020 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
es gibt staaten, die hatten trotz lockdown mehr tote als die schweden und es gibt ebenso welche, die hatten weniger - also, wo ist das problem? schwedens weg muss einfach ins schlechte licht gerückt werden, weil er nicht ins konzept passt. aber alle anderen länder gehen de facto nun den weg, weil er alternativlos ist!




mittermuehl antwortet um 28-06-2020 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Der schwedische Weg hat das Geld nicht in KH sondern in Vorsorge der Gesundheit gesteckt. Hat gut funktioniert bis die Pandemie kam Da hat man dann gemerkt das man nur halb so viele KH-Betten hatte wie die Nachbarstaaten. Somit wurden Menschen aus Altersheimen im Krankheitsfall nicht in dei KH gebracht sonder im Altersheim mit Morphium behandelt (eingeschläfert). Gleichzeitig sind sie nicht auf die Notbremse eines lock-down gestiegen. Jetzt haben sie halt sehr viele Tote... aber sie durften immer ins Gasthaus. Auch schön. Ihre Wirtschaft ist auch erledigt.

Wir werden sicher keinen totalen lock-down mehr haben. Wir haben die letzten 4 Monate genutzt um Erfahrung und Infrastrutkur zur Pandemiebekämpfund aufzubauen.

Es stimmt da man bei uns zu Ostern bereits lockern hätten können - laut Wissenschaft. Die von uns gewählte Regierung hat anderes entschieden... Nacher ist man immer klüger.... Die Schweden würden es auch nicht noch einmal so machen. Aber deren Regierung ist jetzt erledigt...


Vollmilch antwortet um 28-06-2020 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Aktuelle Zahlen / 1 Million Einwohner (Land / Tote insg. / tägliche Tote aktuell) - aus derStandard.at:

Österreich: 78 / 0,19
USA: 379 / 2,51
BRA: 268 / 4,77
UK: 642 / 1,94
E: 606 / 0,05
I: 574 / 0,25
F: 456 / 0,32
D: 107 / 0,12
S: 523 / 2,42

Es darf ja jeder rauslesen was er will.
Italien und Spanien hat es kalt erwischt, das Gesundheitssystem war regional überlastet, Corona noch neu und Behandlungen noch ineffizient.

USA, Brasilien, UK haben ihre vielen Opfer unter anderem ihren führenden Staatsmännern zu verdanken, die in dieser Krise etwas widersprüchlich gehandelt haben
und handeln.

In Schweden war die Strategie von Anfang an klar, höhere Opferzahlen wurden und werden bewusst in Kauf genommen. Die Wirtschaft leidet dort genauso, der Staat braucht dafür keine Kosten übernehmen.
Bei der absoluten Anzahl der Toten und der aktuell noch immer hohen Sterberate ist in Schweden noch kein Ende in Sicht.

Das können nur noch Staaten toppen, die Corona gänzlich vor ihrer Bevölkerung geheim halten (Tadschikistan).

Alles Gute!
Vollmilch



2472660 antwortet um 28-06-2020 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
die ganzen zahlen sind nicht für bare münze zu nehmen, weil es enorme unterschiede gibt, ob und wie getestet wurde, an oder mit corona gestorben,... warum ist zb russland nicht in deiner statistik?
wie passt dann ischgl in dieses konzept?

sogar der d gesundheitsminister hegt offen zweifel über die qualität der tests:
https://www.presse.online/2020/06/20/spahn-durch-zu-viele-tests-mehr-falsch-positive-faelle-als-echte/


Vollmilch antwortet um 28-06-2020 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Russland: 61 / 0,95

Du hast recht, die Zahlen sind nur bedingt miteinander vergleichbar. Aber es sind die besten Zahlen, die wir haben. Und die Größenordnungen passen recht gut mit den gesetzten Maßnahmen zusammen.
Es ist auch nicht "meine Statistik", die Zahlen sind von der WHO und der JHU.

Und ja jeder Test liefert auch "falsche Ergebnisse".

Alles Gute!
Vollmilch


stefan.u(gbz5) antwortet um 28-06-2020 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Da ja auch hier einige Zweifler rumlaufen, die die Gefährlichkeit von Corona runterspielen.

https://www.youtube.com/watch?v=b1hRKhHhOF4&t

Wir haben ein riesen Glück, dass der Virus verhältnismäßig harmlos ist. Das heißt aber nicht, dass man mutwillig seine Mitbürger in Gefahr bringen muss.
Ohne Shutdown, wäre das Chaos größer gewesen, dann dann hätte eine Firma nach der Anderen zugemacht, weil die Leute krank wären.
Dann wäre die Probleme mit den Lieferketten noch größer als sie jetzt schon sind.
Fragt mal den Autoverkäufer eures Vertrauens was gerade die Liefertermine für neue Autos machen.
Die bekommen ständig andere Liefertermine genannt, welche dann nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen.




2472660 antwortet um 29-06-2020 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@mittermühl
@falkandreas
http://www.tagesschau.de/interview-arzt-schweden-101.html
https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html




richard.w(7n417) antwortet um 29-06-2020 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Volkswirtschaftlich könnte Schweden recht behalten. Zu früh? Sie haben sich vieler Alter einfach entledigt, und in ein paar Jahren wird jemand ausrechnen wie das ihr Pensionssystem entlastet hat.


Harpo antwortet um 30-06-2020 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Ich hoffe es kommt kein Befürworter des schwedischen Systems in die gleiche Lage denn dann muss der auch mit Morfium verrecken


xaver75 antwortet um 01-07-2020 00:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Wird wohl ein Kombimodel aus österr. und schwedischem Weg werden.
Die Gruppe Ü 65 wegisolieren, der Rest soll sich durchseuchen, um eine Herdenimmunität aufzubauen.
In Weißenkirchen in der Wachau haben zB. schon 12% Antikörper, wobei der Großteil von einer Coronainfektion nichts gemerkt hat.

Das bei einer neuerlichen Welle das System nocheinmal wie gehabt heruntergefahren wird, kann ich mir nicht vorstellen, wo doch der Spaßgesellschaft schon wieder die meisten Freiheiten gegeben wurden, ansonsten fände ich die derzeit eingeräumten Reisefreiheiten höchst fahrlässig.

mfg


2472660 antwortet um 01-07-2020 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@harpo
...das gleiche gilt dann auch für die, die "lockerungsmaßnahmen" jetzt befürworten, oder wie??

das massensterben mit morphium in schweden hat so sicher nicht stattgefunden, wie das gerne im rahmen des schwedenpashings dargestellt wird, was aber nicht heissen muss, dass es solche bedauerlichen einzelfälle nicht gegeben haben kann - auch bei uns sterben menschen mit morphiumbehandlung!

der von @xaver75 skizzierte weg war auch vom anfang an meine vorstellung davon, wie man mit sowas halbwegs vernünftig umgehen kann


xaver75 antwortet um 01-07-2020 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Dichte Grenzen wären nicht umsonst, nicht nur zu Coronazeiten.

In Ö muß die Nachkriegsaufbaugeneration halt wieder mal Opfer bringen, damit sich für die Mietwohnungs-Leasingautofraktion der 3. Urlaub in Kroatien heuer ausgeht.
Der Bauer, welcher 365 Tage im Jahr an seinen Betrieb angehängt ist, soll froh sein, das er seine paar ha Auslauf hat ……. die Wirtschaft rettet ohnehin der Staat, da werden wir zum Glück nicht zur Kasse gebeten. ,-)

mfg


falkandreas antwortet um 01-07-2020 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Vom Veterinärwesen kennen wir ja wie man Viruserkrankungen im Zaum halten kann(Ibr Ibv Bvd Blauzungenkrankheit) wer kennt sie nicht die lästigen Untersuchungen und Betriebssperren . Bei jeden Grenzübertrit eines Rindes ist der Amtstierarzt dabei.wenn das auch bei Menschen so rigoros wäre hätten wir kein Coronaproblem.


mittermuehl antwortet um 01-07-2020 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Im Veterinärwesen wird aber auch gekeult.l ..... wäre in Ischgl sicher keine nette Lösung gewesen.... ;)

Ich fahre jetzt 5 Tage auf einen kleinen Arbeitsurlaub in die Seuchenhölle Tirol. Ötztal . Köfels. Urlaub am Baurnhof und Wolle waschen lassen --- werde aber sicher bis Umhause kommen. Vielleicht sogar Innsbruck besuchen. Sollte ich das wegen der Seuche besser bleiben lassen. Was sagen die Tiroler? Ja keine Krankheitserreger von Tirol in meine Heimat mitbringen...


2472660 antwortet um 01-07-2020 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
wohin ist eigentlich das blauzungenvirus mitsamt dem impftheater hinverschwunden??
hat wer aktuell ausbrüche bzw. schäden bzw. wieviel wird noch geimpft?


falkandreas antwortet um 01-07-2020 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Da die Sanierung durch Keulung in der Humanmedizin wegfällt wären Ärztliche Kontrollen plus Quarantäne umso mehr angebracht
Vorsicht in Tirol! Ich hatte auch schon einen Betriebssperre weil ich einmal in Bergheim Kälber gekauft habe und mir ein Kalb von einem Tiroler Bvd verdachtsbetrieb untergejubelt wurde.Auch Tbc ist in Tirol nicht zu unterschätzen weil die Jäger den Rotwildbeatand nicht unter Kontrolle haben und es ja in Tirol viele weidetiere gibt


Tiroleradler antwortet um 01-07-2020 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
Hallo Mittermuehl,
Da wir Tiroler ja nicht die größten Fans von Willkommensschmusereien sind (ausgenommen ein 5-Sterne Hotel in Going, wenn der Juncker dort zu Gast ist),
und wir ja eher auf die Wiener als auf die Niederösterreicher husten, sehe ich da keine wirklich großen Bedenken;-)

Im Ernst jetzt, wenn man sich ein bisschen verantwortungsvoll verhält wird das Risiko nicht allzuhoch sein.
Noch ist die Saison jung, mit fortschreitendem Sommer werden sich die Fälle sicher wieder häufen.
Die Virusschlepper mit deutschen, holländischen... Kennzeichen sorgen für frischen Nachschub.

Bezirkszahlen der Coronavirus-Infizierten Personen ( Quelle ORF Tirol)
Die Anzahl der wieder genesenen Personen ist hier bereits abgezogen, in Klammer sind die wieder genesenen Personen angegeben.

Innsbruck: 9 (406)
Lienz: 2 (147)
Innsbruck-Land: 0 (376)
Landeck: 1 (981)
Schwaz: 2 (339)
Imst: 1 (289)
Kitzbühel: 0 (362)
Kufstein: 3 (489)
Reutte: 0 (56)



mittermuehl antwortet um 01-07-2020 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ischgl
@Tiroleradler .... Na gut ... dann komme ich halt.... ;)


Ironie bei Seite. In dem Fall sehe ich es wie du. Das Bussi-Bussi ist den Wienern aber auch vergangen. Bei uns in der Gegen hat man halt jedem die Hand gereicht. Beim betreten des Wirtshausen hab ich sicher 20 Leuten die Hand geschüttelt. Das ist jetzt auch vorbei.

Die Gastzwirtin in Tirol wo wir wohnen kenne ich seit Jahren. Und die Wirtin ich immer esse gibt mir jedes Jahr "meinen" Tische. Aber geküßt habe ich keine. Und so wie es ausschaut wird es wohl dabei bleiben. Und die Wollwascher, wo wir Stammkunden sind, werden auch nicht küssen.... Mit dem singen hab ich es nicht so. Und reden kann ich auf auf Abstand. Und viel mehr als schlafen, essen, wandern und vielleicht ein Sprung in einen See wird es in den paar Tagen nicht geben.

Aber es bleibt das Fakt das ich weiter anreise als jemand aus Norditalien oder Süddeutschland. Mindestens 500 km


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