Bärenklau bekämpfen

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Fritzenbauer 29-04-2020 15:42 - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo liebe Forumsmitglieder
Auf einer meiner Dauergrünlandflächen hat in letzten 2 Jahren der Bärenklau extrem zugenommen. Ich schätze durch die letzten 2 trockenen Sommer.
Die Fläche ca. 2,5 ha wird 3x gemäht wobei der erste Schnitt eher etwas später erfolgt. Gedüngt wird mit Festmist im Herbst und Jauche im Sommer.
Habt ihr Erfahrungen wie man den Bärenklau am Besten bekämpft. Chemische Behandlung kommt für mich nicht in Frage. Habe schon oft gelesen das walzen gute Erfolge erzielen soll
Vorweide im Frühjahr welche gute helfen soll ist mir leider nicht möglich da die Fläche zu weit vom Hof weck ist.
Fläche kann man nicht umbrechen haben keine Ackerfähigen Flächen.

Bodenprobe wurde letzten Herbst gemacht:
Phosphormagel, Kali passt genau, Ph Wert leicht zu niedrig leichte Kalkung nötig.

Noch einige Infos.
Bin im östlichen Tiroler Unterland zuhause
Haben ca. 1500 mm Niederschlag und liegen auf 750 Hm

Freue mich auf hilfreiche Antworten.


macgy antwortet um 29-04-2020 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Kenne das Problem Riesenbärenklau

Chemisch hast du keine Chance ( kannst Roundup o.ä. pur drüberschütten, macht dem Mist nichts aus ) nur mechanisch
Entweder immer sofort kurz mulchen, dann bilden sie keine Samen

Um ihn wirklich loszuwerden, gibt es nur die Möglichkeit, die Knollen / Pflanzen tief auszustechen

Eingeschleppt aus Russland, keiner weis wie warum
Vermutet wird durch Vögel
Wir haben den Mist am Waldrand, Wiese etwas feuchter im Normalfall

Vorsicht, NICHT mit nackter Haut berühren, unbedingt Schutzanzug tragen
Auf Haut verursacht der Mist schwerste Verbrennungen bis zum Kreislaufkollaps...das ist KEIN SCHERZ

Der Besitzer der Fläche ist dazu verpflichtet das Zeug zu entfernen soweit als möglich, von Amtswegen !!!
Die Gemeinden schreiben die Besitzer an

Spaziergänger halten es für eine schöne Blume die locker 2 mt hoch wächst und wissen nichts über die fast tödliche Gefahr


macgy antwortet um 29-04-2020 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Dazu reicht schon eine Berührung

Für Allergiker bzw Personen mit schwachem Immunsystem LEBENSGEFÄHRLICH

Natürlich auch von Tieren fernhalten



 



Fritzenbauer antwortet um 29-04-2020 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo macgy
Es handelt sich um den nicht giftigen Bärenklau bei uns Scharling genannt.
Bei diesem die Tiere den holzigen Stängel nicht fressen außerdem verdrängt er mit seiner großen Blattmasse wünschenswerte Gräser.
LG


mittermuehl antwortet um 29-04-2020 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@Fritzenbauer Geht es um Riesenbärenklau oder Österreichische Bärenklau oder eine andere Art.

Beim Riesenbärenklau hat @macgy eh alles gesagt.

Aber es gibt bei uns einige andere Arten...

Uuuups --- zu spät abgeschickt


Fritzenbauer antwortet um 29-04-2020 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo
Es geht um den österreichischen Wiesenbärenklau
Lg


macgy antwortet um 29-04-2020 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@Fritzenbauer

Leider ist das falsch
Bei uns hatten schon Leute Verbrennungen, ganz heftige
Was du stehen hast, weiss ich nicht
Vielleicht ist das linke Bild nicht ganz richtig, wollte nur zeigen, was es auf der Haut anstellt, sobald Sonnenlicht drauffällt
Hab das Zeug beim Nachbarn, an meiner Wiesengrenze

Wir mulchen es vor der Blüte ab, mehr kann man nicht wirklich tun

Botaniker waren auch schon dort und haben uns bestätigt, was für ein Mist das ist


xaver75 antwortet um 29-04-2020 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@Mac
Vergiss das mit dem Riesenbärenklau, komplett andere Baustelle. ,-)
@Fritzenbauer
Hab genau das selbe Problem auf einer Fläche (Nordhang), die Mäuse fühlen sich zwischen dem Bärenklau wohl, fressen die Graswurzeln ab, gemeine Rispe kommt, wenn man Jaucht, wachsen Bärenklau, Wiesenkerbel, Löwenzahn noch besser, …
Ich hab diese Fläche Ende März mit Wiesenegge und Striegel bearbeitet, 20 kg Grassamen nachgesät, vor 10 Tagen hab ich das Kraut noch mal nachgemäht und abgefahren, der Regen ist leider erst heute gekommen, keine Ahnung, ob das was vernünftiges wird.
Mein Verdacht ist, das schon zu wenig Gräser zum stickstoffverbrauchen da sind, Pfahlwurzler haben einfach länger Wasser.

mfg


Tiroleradler antwortet um 29-04-2020 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo,
das allerbeste Mittel gegen Bärenklau ist Beweidung, und zwar gerade jetzt
im Frühjahr. Spätere Beweidungen bringen nicht mehr den Erfolg.
Ich habe eine Fläche bei der der Bärenklau ebenfalls die letzten Jahre
überhand genommen hat, welche ich aber um diese Zeit nicht beweiden kann/ möchte.
Als voriges Jahr der Grasbestand ca. 15-20 cm hoch war, der Bärenklau darüber hinauswuchs und bereits Blüten angesetzt hatte, habe ich folgendes versucht:
Den Kreiselheuer auf ca. 10 cm Höhe eingestellt, und mit hoher Drehzahl
und Langsamgang den Bärenklau geschlägelt. Durch das zerfransen des Stengels
hat die Pflanze ordendlich damit zu kämpfen um nachzuwachsen, außerdem hat sie keine
Möglichkeit mehr in diesem Schnitt Samen zu bilden.
Der Grasbestand nimmt dann dem geschröpften Bärenklau
das Licht weg und erstickt ihn. Unkonventionell aber wirksam, so scheints.
Ordendliche Grasnarbe und Düngung vorausgesetzt, sonst nachsäen.

Die Wiese sieht heuer sehr viel besser aus, möglich dass ich die " Behandlung" heuer trotzdem nochmal mache.

PS.: wenn du aus dem östlichen Unterland bist, bist du wohl aus meiner Nähe? Aus einem Ort der mit S beginnt? ;-)





golfrabbit antwortet um 29-04-2020 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Öha, senn ja' Unterlandler zum Fockn-Fuattan do;-)))
Die Kreisler-Methode ist mir neu, klingt aber eigentlich einleuchtend und durch den geringen Aufwand sicher einen Versuch wert.
Was der Bärenklau nach unserer Erfahrung nicht mag ist regelmäßige Frühjahrs-Beweidung - evtl. auch mit geleasten Schafen oder abwalzen mit einer Güttler-Walze die den Schaftritt nachahmen soll.

Hannes(Schwazer)


macgy antwortet um 29-04-2020 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Ich würde die Methode Kreislelheuer oder Motorsense DRINGEND unterlassen

Denn der Saft ist das Problem, der diese Verbrennungen verursacht, die Spritzer davon
Ärzte sagen einheitlich, sofort aus der Sonne gehen und mit Wasser und Seife waschen
Oder mit Spiritus die Spritzer abwischen

Der Saft fängt auch bei warmer Witterung zum ausdünsten an, wobei selbst beim vorbeigehen eine Gefährdung besteht, durch den Dunst

Hier gut erklärt
https://www.youtube.com/watch?v=lj8snZKMA20

Beweidung gibt es bei uns nicht


golfrabbit antwortet um 29-04-2020 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Wie oft denn noch? @macgy es geht hier NICHT um deinen Liebling den Riesenbärenklau.
Der unsere ist lästig, aber harmlos.


macgy antwortet um 29-04-2020 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Es geht nicht um mich und schon gar nicht um irgendjemand hier

Hoffe du hast keine Kinder, die du dieser Gefahr aussetzt

Aber denken ist ja leider schon Mangelware, wie man hier sieht
Wir haben das Problem seit 5 Jahren

Glaubst du es ist Spaß ?????


donkuson antwortet um 29-04-2020 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@macgy. Ja du haßt recht. Rießenbärenklau ist äußerst giftig. Es get jedoch nicht um Riesenbärenklau sondern um Wiesenbärenklau. Und dieser ist vollkommen ungefährlich, jedoch auf Grünland nicht gern gesehen da er ein Platzräuber ist.
Würd auch sagen dass Beweidung die beste Methode wäre. Probier doch eine kleine Herde Schafe zur Frühjahrsbeweidung zu bekommen. Viele Schafhalter wären froh wenn sie eine Weide angeboten bekommen würden


macgy antwortet um 29-04-2020 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@donkuson

Schafe oder ähnlich ist hier leider so gut wie unmöglich
Bin mir aber nicht sicher, ob die überhaupt das Zeug wollen

Hab auch keine Freude damit, kann sicher jeder verstehen
Aufgrund eine Fehlers der Gemeinde bekomme ich jedes Jahr einen Brief, der mich unverzüglich auffordert, das Klump zu entfernen, oder es wird auf meine Kosten durchgeführt

Letztes Jahr bin ich draufgekommen, dass die Grenze nur vage ist
Das Nachbargrundstück, eine verwachsene ehemalige Kleinwiese neben mir, die am Wald angrenzt, ist der eigentliche Eigentümer und wurde voriges Jahr verkauft
Geht nur um ein paar Meter, ist eben Naturgrenze

Eigentlich ja nicht mehr mein Problem, indirekt

Aber wir versuchen zusammen das Problem zu lösen, mein neuer Nachbar und ich
Keiner hat etwas davon, wenn das Zeug blüht, dann wäre Feuer am Dach für alle, sozusagen


Fritzenbauer antwortet um 29-04-2020 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Vielen Dank für die vielen Nachrichten.

@tiroleradler klingt ganz interessant mit dem Kreisler wann hast des gemacht nach dem 1.Schnitt wenn er beginnt die Blütenstände zu bilden oder?
Bin in einem Ort mit G..... Zuhause. Von wo bist du?

Hätte selber 10 Schafe könnte ich nächstes Jahr mal probian jetzt is schon zu grausig. Müsste halt die Fläche unterteilen damit ich genug Besatz erreiche.

Ein bekannter hat letztes Jahr sein Feld nachdem 1.Schnitt wo das Gras wieder ca.15 cm hoch ist mit einer Guttler gewalzt... Hat aber keine Erfolg gebracht. (evtl. FALSCHER Zeitpunkt)

Schönen Abend


macgy antwortet um 29-04-2020 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Sry wenn die Empfehlung meinerseits in die falsche Richtung gegangen ist
Wir kennen hier nur den giftigen, den anderen nicht


Tiroleradler antwortet um 29-04-2020 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo Fritzenbauer,

Ich habe gerade die Fotos angesehen, ja es war Juli, die Blütenstände waren schon ordendlich ausgebildet.
Bezüglich Beweidung: warum Schafe und nicht Rinder, da macht der Vertritt dem Bärenklau zusätzlich zu schaffen, den mag er gar nicht. Lustigerweise fressen die Kühe als allererstes die Blütenstände ab, dann die Blätter. Schmecken tut er ihnen, schädlich ist er auch nicht, der Wiesenbärenklau, hat nichtmal so einen schlechten Futterwert im Grünfutter.
Wie gesagt, Frühjahrsweide wäre am effektivsten, 2. Schnitt geht auch.
Beim Walzen werden die Stengel oft nicht richtig geknickt und wachsen weiter, mit dem Kreisler werden sie richtig zerfetzt.
Da die Zinken ja in der Luft drehen und kaum Belastung haben habe ich die 750er Zapfwelle verwendet.
Fotos von 2019 und zum Vergleich vom heutigen Zustand kann ich morgen einstellen.

Schönen Abend noch!
PS.: ich ruf dich morgen mal an, aus K....;-)
PPS.: @golfrabbit: es kann nie genug von uns geben ;-) Grüße nach Schwaz!



gbgb antwortet um 29-04-2020 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Guten Abend,

ich als Niederösterreicher tu auch mit bei Eurem Orte rätseln.
Schwaz tut man nach Tirol.
S könnte St. Johann in Tirol sein.
G wie Gries am Brenner, ist aber zu weit südlich.
K ist leicht, Kufstein oder Kitzbühel.

Freundliche Grüße



macgy antwortet um 29-04-2020 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
gbgb Warum tust dich schwer ?
Wien und Wörgl z.B sind doch gleich
Überall nur mehr Kopftücher
Gibt es überhaupt noch Einheimische in Tirol :-O

Ahja..genau
Hier schreiben teilweise noch ein paar Eingeborene ;-)


Fritzenbauer antwortet um 30-04-2020 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Guten Morgen

@tirolerAdler Fotos wären sehr interessant. Mache heut auch mal welche von meiner Fläche.

@gbgb Viele Orte mit G gibt's nicht ;)


gbgb antwortet um 30-04-2020 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo,

der Fritzenbauer aus G... macht es aber spannend.
Ohne dass ich jetzt irgendwo nachschlage, vielleicht heißt es Groß..., weil das gibt es oft und überall.
Z. Bsp. Großarl, ist aber in Salzburg (war ich in den 80ern auf Schikurs)
Große Berge haben sie auch viele da draußen, wie den Großglockner oder den Großvenediger ...

Gestern beim K habe ich landtechnisch Wichtiges vergessen, nämlich Kun..

Freundliche Grüße


xaver75 antwortet um 30-04-2020 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Wirklich mysteriös. ,-)
Der Adler aus Kundl vermutet Glatzham
Der Rabbit aus Schwaz vermutet Grünhäusl
...keiner wies es

mfg


Tiroleradler antwortet um 30-04-2020 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
aber ja doch, die die's wissen müssen, wissens schon ;-)


golfrabbit antwortet um 30-04-2020 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Gnadenwald?....Gallzeiner schreiben hier eher nicht freiwillig;-))


gbgb antwortet um 01-05-2020 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo!

Glatzham, Grünhäusl, Gnadenwald, Gallzein
Das klingt eher nicht nach großen Metropolen, wer weiß, ob das überhaupt alle Tiroler kennen.
Aber schön ist es dort sicher.

Der Name Gnadenwald könnte von den Tiroler Freiheitskämpfen (Andreas Hofer, Franzosen) kommen.
Somit wären wir jetzt nach Botanik und Geographie bei Geschichte.

Schöne Grüße aus NÖ


mittermuehl antwortet um 01-05-2020 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Alles im Unterinntal .. man könnte aber auch die bekannteren Nachbardörfer nennen.. ;)


Tiroleradler antwortet um 01-05-2020 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Es ging ja ums östliche Unterland: mit K gäbs da: Kramsach, Kirchbichl, Kufstein, Kundl, Kitzbühel, Kirchberg, Kirchdorf, Kössen.. ;-)


Fritzenbauer antwortet um 01-05-2020 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Kleiner Tipp: ein großes Hotel mit vielen Sternen ;)
Schönen Abend


golfrabbit antwortet um 01-05-2020 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Going gilt nicht...das wär zu leicht;-))


gbgb antwortet um 01-05-2020 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo,

der golfrabbit würde noch immer zwischen Gnadenwald und Gallzein schwanken, wenn Du dich jetzt mit dem Hotel nicht verraten hättest.
Das wird dort sein, wo man mit dem Arnold Schw. und dem Prinz Alb. Würstl essen kann.

Schöne Grüße nach Going am Wilden Kaiser (ist eh nicht unbekannt, hätte ich auch draufkommen können)


macgy antwortet um 01-05-2020 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Heute aktuelles Bild
Riesenbärenklau
Diese Senke war die letzten Jahre komplett voll davon :-(



 


Fritzenbauer antwortet um 02-05-2020 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Guten Morgen
Würde auch gern mal eins vom "unsrigen Bärenklau" einfügen brings aber nicht zomm.!


macgy antwortet um 03-05-2020 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Das Problem dürfte wohl eher hinter dem PC / Handy sein ;-)


xaver75 antwortet um 03-05-2020 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Das Problem dürfte eher sein, das jetzt der Wiesenkerbel steht und der Bärenklau erst beim 2. Schnitt? ,-)

mfg


grasi1 antwortet um 03-05-2020 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Die beste Bekämpfung wäre im Frühjahr der weidetritt, dafür ist es jetzt aber schon zu spät!
Das muss erfolgen sobald der Schnee geschmolzen ist, den der bärenklau ist nicht trittfest!
Also nächstes Jahr im Frühjahr!
Die stallhaltung und ihre Folgen ........-)


KaGs antwortet um 03-05-2020 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
"Die stallhaltung und ihre Folgen ........-)"
Eher umgekehrt! Bei Stallhaltung hast halt dafür weniger Trittschäden. Und dass nicht bis zur Graswurzel alles heraus genagt wird. Mag im gegenständlichen Problem ein Vorteil sein, aber auf Dauer.....?


technik36 antwortet um 03-05-2020 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@Fritzenbauer
Das Einfügen von Fotos ist nur mit der Funktion "Antworten" möglich,
bei der Funktion "Schnellantwort senden!" geht das nicht !

L.G.
Hans W.


macgy antwortet um 03-05-2020 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
@technik

Ist schon 100er x erklärt worden, wie man Bilder einfügt


grasi1 antwortet um 03-05-2020 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo KaGs, die Weidehaltung macht schon Sinn und auch weniger Trittschäden, wenn man die Weidebewirtschaftung richtig macht.
Vorteil ist eine viel dichtere Grasnarbe mit weniger Unkräutern, Voraussetzung, wie gesagt richtige Handhabung.
Wenns zu nass ist bleibens im Stall, sobald es abgetrocknet hat kommen sie wieder raus.
Groß genug die Fläche wählen und nicht nagen lassen bis zum letzten, dazu gehört auch im Stall dazu gefüttert, keine Kurzrasenweide ohne zu füttern!
ist schon klar, man braucht genügend Fläche sonst wird es nicht funktionieren.



Ulm antwortet um 03-05-2020 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Beim Riesenbärenklau gibt es schon eine chemische Möglichkeit: Wirkstoff Triclopyr. Enthalten in Garlon oder Starane Ranger. Auch für alle die sonst eine Abneigung gegen Chemie haben. Bei diesem Problem wäre es wirklich hilfreich. Es wirkt sehr gut und dauerhaft. Mit der Pflanze ist wirklich nicht zu spaßen!


Tiroleradler antwortet um 03-05-2020 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Originaltext von xaver75:
Das Problem dürfte eher sein, das jetzt der Wiesenkerbel steht und der Bärenklau erst beim 2. Schnitt? ,-) mfg

Xaver, du kannst drauf vertrauen dass der Fritzenbauer vom Bärenklau spricht, insbesondere seine
Benennung als "Scharling" deutet eindeutig darauf hin :)



Fritzenbauer antwortet um 03-05-2020 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo @xaver75 handelt sich eindeutig um den Bärenklau jetzt hat er eine große Blattmasse und beim 2.Schnitt blüht er dann mit "weißen Dodlen"

Werde heuer nach dem 1.Schnitt den Tip vom Tiroleradler mit dem Kreisler probieren, werde meine Erfahrungen dann berichten.

Schönen Sonntag noch :)


Fritzenbauer antwortet um 03-05-2020 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
So hoffe es klappt jetzt mit einem Bild


Scharling
 


Fritzenbauer antwortet um 03-05-2020 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Noch eines


Scharling
 


2472660 antwortet um 03-05-2020 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
wiesenbärenklau verschwindet am besten mit weide und bei intensivierung der nutzung (>4 schnitte) mit einhergehender bedarfsgerechter düngung und guter grasnarbe. ist ein typischer vertreter der "gülleflora" (wie man früher gesagt hat), da wurden die wiesen eher zuviel gedüngt (besonders kali) und mit 3 schnitten zu wenig genutzt
auf unserem betrieb ist er im prinzip komplett verschwunden, obwohl wir früher mti 3-schnittiger nutzung auch zt sehr viel hatten.


Tiroleradler antwortet um 28-05-2020 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo, ich bin noch die Bilder für meine Schlegelversuch schuldig:



Bärenklau mit dem Kreisler schlegeln
 


Tiroleradler antwortet um 28-05-2020 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Kahl..


Blütenrein^^
 


Tiroleradler antwortet um 28-05-2020 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
der selbe Fleck heuer vor einem Monat:


heuer (30.4.2020)
 


FloriGri antwortet um 29-05-2020 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Servus!

hab auch schon mit Scharling gekämpft. Seit ich fünf mal mähe ist er viel weniger und in der Menge kein Problem mehr. Wiesenkerbel kommt jetzt leider an einigen Stellen wieder mehr.
Zu dem Bild mit dem Kreisler: Wenn ich sowas machen würde, dann würd mich mein Senior umbringen. Kommt mir aber als sehr gute und vor allem pestizidfreie Methode vor.
Gruaß von da andern Seitn von da Grenz


Tiroleradler antwortet um 29-05-2020 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Servus über die Grenz! ( nach Bayern?)

Ja, es schaut scho a bissl ungewöhnlich aus, wenn
man mit dem Kreisler ins halbhohe Gras fährt.
Was mich aber selber verwundert hat war der Umstand,
wie schnell sich die Gräser wieder aufgerichtet haben.
Die Fahrspuren waren rasch nicht mehr zu sehen.

Ich werde später noch ein Bild einstellen wie sich die
Fläche heuer beim 2. Aufwuchs darstellt.



xaver75 antwortet um 28-06-2020 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo @Tiroleradler
Wie schaut heuer der 2. Aufwuchs aus?
Ist die Kreislermethode nachhaltig?
Hätte auch so einen Bestand zu bearbeiten....

mfg


Fritzenbauer antwortet um 28-06-2020 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Schönen Abend
Habs am Donnerstag auch mit dem Kreisler probiert hat ganz gut funktioniert.
Bin mir aber nicht ganz sicher ob es nicht etwas zu früh war wenn ich die Bilder vom Tiroleradler sehe.
Hab nur ein Teilstück von einem anderem Feld probiert. Die richtige Fläche (Grund zur Themen Eröffnung) ist noch zu früh.
Werde morgen Bilder einfügen.
LG


Tiroleradler antwortet um 28-06-2020 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bärenklau bekämpfen
Hallo,
Der Aufwuchs auf der betreffenden Fläche ist erst 10 Tage alt,
Der Bärenklau beginnt jetzt den Gräsern davonzuwachsen.
So wie es aussieht deutlich weniger als voriges Jahr,
ich werde aber heuer neuerlich "schlägeln" damit der Bärenklau
nicht stärker wird und keine Samen bilden kann.
Durch die Nachsaat vor zwei Jahren ist der Gräserbestand sehr
dicht und stark geworden, und ich hoffe dass dieser den Bärenklau
ausreichend bedrängt und ihm den Platz nimmt. Zur Zeit hat es
den Anschein dass es so ist.
Wie nachhaltig wirksam die Maßnahme ist wird man erst sehen.
Es ist sicher keine alleinige Maßnahme, sondern muss
in Kombination mit Förderung der Gräser und Düngemanagement
gesehen werden. DIe Bodenbeschaffenheit ist natürlich auch ein Thema,
so ist bei mir ein sehr lockerer Boden mit geringem Humusaufbau,
darunter schotterigige Erde, also auswaschungsanfällig und für
Tiefwurzler wie den Bärenklau ideal.
Ein Bild über den derzeitigen Zustand bringe ich kommende Woche nach.
Mit besten Grüßen!



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