Mastkalbinnen - Heu und Kraftfutter

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anna.m(pye18) 30-03-2020 09:14 - E-Mail an User
Mastkalbinnen - Heu und Kraftfutter
Hallo,

wir stellen auf ca. 20 WBBxFV kalbinnen um und "mästen" /ziehen sie zurzeit nur mit Heu und weizenkleie auf + Alpung und Weide im Herbst.

Meine Frage ist, wie erreiche ich 630Kg Lebendgewicht in circa 2 Jahren? Da wir selbst nur Heu haben stellt sich mir die Frage wieviel und welches Kraftfutter oder Mastfutter ich zukaufen soll. Bezüglich Silage, die fällt weg, wir haben Siloverzicht in der Region.
Und da wir mehr Heu produzieren als wir brauchen wäre noch interessant ob der 1., 2. oder 3. Schnitt für die Tageszunahmen am besten sind.

Danke im Vorraus

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Vollmilch antwortet um 30-03-2020 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich empfehle eine Rationsberechnung! Ohne die Inhaltsstoffe deines Heus zu kennen, ist es sonst ein bisschen schwierig.

Siloverzicht in der Region? Sowas gibt es noch?

Alles Gute!
Vollmilch

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xaver75 antwortet um 30-03-2020 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich würde meinen, die ersten 8 bis 9 Monate eher etwas intensiver und dann erst wieder KF 2 bis 3 Monate vor der Schlachtung.

mfg

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179781 antwortet um 30-03-2020 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mastkalbinnen - Heu und Kraftfutter
Wie Vollmilch schreibt, die Inhaltsstoffe sollten bekannt sein, dann kannst du bedarfsgerecht füttern. Vom technischen her ist, diese Art Fütterung das einfachste was es gibt. Heu in einer Raufe oder einem Teil des Fressgitters zur freien Verfügung hinstellen und nach Bedarf Getreideschrot extra füttern. Natürlich auf mehrere Gaben am Tag verteilt.
Die Rechnung ist auch recht einfach. Wenn gutes Heu ähnlich viel oder gar mehr als Futtergetreide kostet, dann kann man so viel Getreideschrot füttern wie es den Tieren zuträglich ist. Dann kommst du bei Kalbinnen mit guter Genetik auch auf recht gute Tageszunahmen. Wenn die Aufzucht passt, müssten die besten mit einem Jahr in die Nähe von 500 kg kommen.

Gottfried


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xaver75 antwortet um 30-03-2020 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gottfried
Bei Alpung kannst die 500kg gleich mal vergessen, wenn es schlecht läuft hat man da ein paar Monate fast null Tageszunahme.
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, das die Tiere 2 Jahre brauchen, eher 20 bis 22 Monate, die werden dann schnell mal verfetten.
Darum das erste halbe bis dreiviertel Jahr etwas intensiver (gutes Heu, eiweißreicheres KF), und dann 1.,2.,3.Schnitt Heu gemeinsam füttern, was dann gegen Mastende noch für den Fettansatz nötig oder möglich ist, sollte sich locker in 2 bis 3 Monaten mit KF erreichen lassen.
Kleie hat auch seine Berechtigung, als KF zur Mast käme es mir eher als letztes in den Sinn. ,-)

mfg


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anna.m(pye18) antwortet um 30-03-2020 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mastkalbinnen - Heu und Kraftfutter
Unsere Inhaltstoffe im Heu sind alle etwas besser als die Empfehlung, nur etwas zu Energiereich und Calciumreich laut Analysebericht. Sensorisch ist es Klasse 1.

Die Tiere kommen zweimal auf die Alm, daher denke ich das sie die zwei Jahre schon brauchen.

@xaver75 welches KF macht den Sinn? Wir hatte bisher immer nur Kleie.

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anna.m(pye18) antwortet um 30-03-2020 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mastkalbinnen - Heu und Kraftfutter
Unsere Inhaltstoffe im Heu sind alle etwas besser als die Empfehlung, nur etwas zu Energiereich und Calciumreich laut Analysebericht. Sensorisch ist es Klasse 1.

Die Tiere kommen zweimal auf die Alm, daher denke ich das sie die zwei Jahre schon brauchen.

@xaver75 welches KF macht den Sinn? Wir hatte bisher immer nur Kleie.

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anna.m(pye18) antwortet um 30-03-2020 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Unsere Inhaltstoffe im Heu sind alle etwas besser als die Empfehlung, nur etwas zu Energiereich und Calciumreich laut Analysebericht. Sensorisch ist es Klasse 1.

Die Tiere kommen zweimal auf die Alm, daher denke ich das sie die zwei Jahre schon brauchen.

@xaver75 welches KF macht den Sinn? Wir hatte bisher immer nur Kleie.

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xaver75 antwortet um 30-03-2020 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Getreideschrot, Maisschrot zum Grummet, ev.Rübenschnitte, als Eiweiß Rapsschrot, Actiprot, Biertreber (gibt es auch getrocknet), Soja, Erbsen, Bohnen, …..
oder Fertigfutter, am wirtschaftlichsten ist halt Getreide, Mais.
Kleie ist für mich eher ein Diätfutter zur Gesundung bei Verdauungsproblemen, für die Inhaltstoffe bei üblicher Bezugsquelle teuer.

mfg

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anna.m(pye18) antwortet um 30-03-2020 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wäre also der Quetschmix (33 % Gerste, 33 % Weizen, 33 % Mais) etwas? Ist halt auch rel. teuer. Jedoch fehlt mir für Getreide und die sonstigen FM die Bezugsquelle bei uns in den Bergen.

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179781 antwortet um 30-03-2020 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dass die Tiere auf der Alm keine extremen Zunahmen zusammenbringen ist mir schon klar. Aber wenn der Viehbesatz passt ist auch dort gerade bei Kalbinnen ein ordentlicher Zuwachs möglich. Wenn natürlich um 20 % mehr Tiere dort sind als die Futterfläche hergibt, dann ist es vorbei mit Leistung.

Eigentlich müsste sich bei gutem Heu das mit einer Ergänzung mit Futtergetreide ausgehen, ohne teure Eiweißkomponenten.
Ansonsten ich jetzt neugierig und möchte wissen, wie teuer das Futtergetreide denn ist. Bei uns ist es auf jeden Fall so, dass wir letzten Herbst für Luzerneheu mehr bekommen haben, als jetzt für Futtergetreide vom Handel geboten wird.

Gottfried


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eklips antwortet um 30-03-2020 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Darf man wissen, wie die Alm in etwa aussieht? Seehöhe?
Mastkalbin WBB 2 mal auf die Alm?

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kraftwerk81 antwortet um 30-03-2020 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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..alm ist ein sehr weitläufiger Bereich.. von besser als hofweide bis zu kaum mehr als flechtenbewuchs is alles drin...
Interessant wird sein wie die Vermarktung ausschaut.. mit 2x alm wird die wohl kaum unter 2,5 jahre
fertig werden..

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anna.m(pye18) antwortet um 31-03-2020 06:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir sind in Tirol, Futtergetreide ist keine Massenwahre muss ich hier sagen. Die Alm liegt auf 1300m, 18ha Wald-Weide Trennung, die gibt schon was her mit Portionsweide.
Vermarktung läuft über das Tiroler Almrind, wir müssen die Tiere zweimal auf di Alm bringen da im Sommer zuhause nichts geht.

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Vollmilch antwortet um 31-03-2020 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen!

Gibt es in Tirol ein "Raiffeisen Lagerhaus"? Von wo hast du die Kleie her? Dort würde ich mal anfragen.

Alles Gute!
Vollmilch

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anna.m(pye18) antwortet um 31-03-2020 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mastkalbinnen - Heu und Kraftfutter
ja von dort haben wir die Kleie. Auf welches Futtergetreide sollte ich setzen und in welcher Form?

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Vollmilch antwortet um 31-03-2020 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gequetscht.

Eine Rationsberechnung sagt dir, welches Getreide(Mischung) gut passt und am günstigsten ist! Und ob du nicht doch auch einen Eiweißträger (z. B.: Actiprot, RES) brauchst! BIO?

Alles Gute!
Vollmilch

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anna.m(pye18) antwortet um 31-03-2020 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja von dort haben wir die Kleie. Auf welches Futtergetreide sollte ich setzen und in welcher Form?

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anna.m(pye18) antwortet um 31-03-2020 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also unser rohprotein ist relativ hoch im Heu, Bio sind wir nicht.

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anna.m(pye18) antwortet um 31-03-2020 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also unser rohprotein ist relativ hoch im Heu, Bio sind wir nicht.

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179781 antwortet um 31-03-2020 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da müsste es eigentlich reichen, wenn du in der Ernte ab Feld Futtergerste kaufst und davon gibst du ihnen nach Bedarf genug dazu. Für das Heu, das dir dann übrig bleibt, kriegst du wahrscheinlich mehr Geld als die Gerste kostet. Du hast die Tiere früher aus dem Stall, bekommst mehr Geld, weil gutes Gewicht und bessere Klassifizierung.
Einmal drüber rechnen, über die Ration ob Energie und Eiweiß für den Bedarf passen. Und die Tiere anschauen!! Rationsberechung ist zu einem schönen Teil nur graue Theorie, weil sie die Genetik der Tiere nur ungefähr berücksichtigt. Steht schon im Alten Testament: "Das Auge des Herrn mästet das Vieh". Der Spruch ist immer noch gültig, egal ob ein paar Hüterbuben mit den Tieren unterwegs sind oder eine Computergesteuerte Anlage Futter zuteilt.

Gottfried

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Vollmilch antwortet um 31-03-2020 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Weiter oben: "etwas zu energiereich", jetzt "unser Rohprotein ist relativ hoch".

Für mich alles "etwas zu relativ".

Alles Gute!
Vollmilch

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xaver75 antwortet um 31-03-2020 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch
Das seh ich nicht so eng, auf 1300m Seehöhe wird wahrscheinlich sowieso keine Vollgasmast mit eigenem Grundfutter möglich sein, Anzahl der Tiere auf der Alm ist auch ein "zweischneidiges Schwert", Zuwenig Auftrieb verbuscht alles, Zuviel Auftrieb wachsen die Tiere nur im Rahmen und nicht auf den Rippen.
Ich würde den Weizen/Gerste/Mais-Mix gequetscht kaufen, nur sollte der Preis zugestellt lose nicht höher als ca. 25ct werden (ich hol im LGH für ca. 18ct Gerste, Mais, Zustellung würde 3ct kosten, schroten kann ich auch nicht gratis, kleiner "Westösterreichzuschlag" wird auch fällig sein).

mfg

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Vollmilch antwortet um 31-03-2020 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich seh das eh nicht besonders eng. Wenn man schon Futtermittel zukauft, dann würde ich eine Stunde in die Rationsberechnung investieren um zu sehen, was denn in etwa sinnvoll ist.
Es wird ja nicht viel bringen, Eiweißunterversorgung mit Maisschrot "auszugleichen"! ;-)

Alles Gute!
Vollmilch

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günther.p(45p9) antwortet um 31-03-2020 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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welchen Rationsberechner verwendet Ihr?

Ich bräuchte einen im Bereich Mutterkuhhaltung und Kalbinnenmast, mit Bedarfswerten. Vielleich kann jemand einen empfehlen.


lg Günther

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Vollmilch antwortet um 31-03-2020 16:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Tabellenkalkulation Excel - selbstgemacht.

Alles Gute!
Vollmilch

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179781 antwortet um 31-03-2020 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Rationsberechnung ist auf jeden Fall eine wichtige Voraussetzung um halbwegs passend zu füttern. Trotzdem ist das wie ich schon geschrieben habe graue Theorie. Richtige Fleischrassen brauchen in der Regel deutlich weniger Energie für den selben Gewichtszuwachs wie milchbetonte Umsatztypen. Und sie brauchen auch weniger hohe Energiekonzentration in der Gesamtration. Darauf gehen so einfache Futterrechner in der Regel überhaupt nicht ein. Deshalb habe ich ja auch schon davon geschrieben, dass man ein Auge auf die Tiere haben soll. Da bekommt man dann schon mit, ob die ausreichende Zunahmen machen ob die Körperkondition passt usw. Das hilft dann bei der "Feineinstellung" der Fütterung. Die Rationsberechnung braucht man um im groben einmal in den richtigen Bereich zu kommen.

Und neugierig bin ich noch immer, was in anderen Gegenden solche Futtermittel wie gequetschtes Getreide kosten. Ich habe im Biobereich die Erfahrung, dass da für Transport, Zwischenlager, Bearbeitung, Handelsspanne und eben Westöstereichzuschlag bis zu 200 Eure je t zusammenkommen.

Gottfried

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tomsawyer antwortet um 01-04-2020 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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sind so wb Belgier Kreuzungen überhaupt für Weidegang geeignet ? Zierliches Fundament und enorme Bemuskelung ?

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xaver75 antwortet um 01-04-2020 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tomsawyer
Gerade bei Weide würde ich einen Vorteil für das Tier (nicht unbedingt für die Weide) sehen.

mfg

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anna.m(pye18) antwortet um 01-04-2020 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine Rationsberechnung würde ich gerne machen, wo bekomme ich jedoch die Bedarfswerte her? Habe zwar noch alte Unterlagen aus der Schule, jedoch keine konkreten Bedarfswerte für FVxWBB bzw. extensive Mast. Wie komme ich auf diese?

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anna.m(pye18) antwortet um 01-04-2020 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine Rationsberechnung würde ich gerne machen, wo bekomme ich jedoch die Bedarfswerte her? Habe zwar noch alte Unterlagen aus der Schule, jedoch keine konkreten Bedarfswerte für FVxWBB bzw. extensive Mast. Wie komme ich auf diese?

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179781 antwortet um 01-04-2020 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei unseren Charolais gibt es aus Frankreich Empfehlungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Rasse angepasst sind. Möglicherweise ist das im Herkunftsland der Belgier auch so ähnlich.

Gottfried

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anna.m(pye18) antwortet um 02-04-2020 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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LaLi antwortet um 02-04-2020 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dass is ja alles Hellseherei!

Ruf an beim Vertreter von Garant (Lagerhausmarke) oder och anderen Futtermittellieferanten, der kommt aufn Hof schaut sich die Lage an, Macht da a originale Rationsberechnung( falls werte von deinen Eigenen Futtermitteln vorliegen)!
Und dann würd ich gleich eine Fertigmischung nach Berechnung bestellen, wennst selber gar keine Komponenten hast, ist das Fertigfutter mit Sicherheit gleich teuer, wenn nicht billiger als Einzelkomponenten!
Und wennst 1000KG bestellst und probierst, dann siehst eh ob du zufrieden bist, und wenn nicht, dann gibt's noch zig andere Futtermittellieferanten die dir sicher eine bessere Ration rechnen!

Probieren geht über Studieren!

Mfg Thomas

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179781 antwortet um 04-04-2020 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Du weißt wahrscheinlich nicht, dass bei Futtermittelfirmen gerne mit höheren Bedarfswerten gerechnet wird in der "Beratung". Speziell beim Eiweißbedarf gibt es welche, die 20 % mehr vorschlagen als notwendig. Und ob die auf die schon erwähnten genetischen bedingten Unterschiede eingehen, weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall würde ich mich zwecks Rationsberechnung nicht an einen Futtermittelverkäufer halten, sondern eine unabhängige Stelle suchen.

Gottfried

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Wuif84 antwortet um 07-04-2020 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Anna,

ich mäste seit zwei Jahren Kalbinnen vorwiegend FV/WB und FV/LI im Durchschnitt erreichen sie mit 22-23 Monaten das Schlachtgewicht 300-350kg, sind vom Anfang Mai bis Anfang November auf der Weide und teilweise auf einer Alm (Seehöhe1037m sehr gute Zunahmen), im Winter gibt es Maissilage und Grassilage, ich denke du brauchst mit Heu zusätzlich eine sehr gutes Kraftfutter damit du deine Kalbinnen in 24 Monaten schlachtreif bringst bzw. ich schau sehr darauf, sie an das maximal Gewicht zu bekommen, denn dann füllt es das Geldbörserl doch spürbar besser.

Bezüglich Rationsberechnung, kann ich dir diese empfehlen: https://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/de/forschung/forschungsbereiche/nutztierforschung/nutztier-news/2085-einfache-rationsberechnung-fuer-mutterkuehe-jung-und-mastrinder.html

SG
Wolfgang

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