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T84 14-02-2020 22:05 - E-Mail an User
Bauern vs. Handel

https://youtu.be/D1wfVsbb-vE

Schauts euch an, und verteilts vielleicht weiter... (Petutschnig auf YouTube)


mittermuehl antwortet um 14-02-2020 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
Schauts aber erst in den eigenen Kühlschrank und in den eigenen Kleiderkasten...



ewald.w(88y8) antwortet um 15-02-2020 03:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
mittermuehl.....

Taten lügen nicht



Harpo antwortet um 15-02-2020 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
@mittermuehl

Was willst Du uns damit sagen?
Sollten wir Gewand mit hohen Preisen und gleicher Qualität von Diskontpreisen kaufen? Oder findest Du die 20 Cent von einem € in Ordnung? Du solltest die gesamte Situation der LDw betrachten und nicht nur einzelne Teile beurteilen



fgh antwortet um 17-02-2020 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
@mittermuehl:
Der eigene Kühlschrank ist eigentlich das beste Beispiel, dass der Handel sich eine Macht aufgebaut hat, der man nicht mehr her wird....

Bei dem Video ist leider ein wesentliche Botschaft erst weiter drin:
Früher 0,41 € von einem 1 € im Handel für die Bauer, jetzt nur noch 0,24 € von einem Euro und das trotz enormer Produktivitssteigerung und Digitalisierung die ja offiziell alles effizienter billiger macht, folglich müsste der Anteil für den Bauern sogar die Option haben, höher auszufallen.

Der Verkaufspreis im Regal hat mit dem Erzeugerpreis in Wahrheit nichts zu tun....


mittermuehl antwortet um 17-02-2020 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
Ich habe Bauern kennen gelernt die die billigste Butter (nicht von ihrer Molkerei) gekauft haben. "Wenn i nixfür die Müch kriag, dann zohl i a nix". Ich habe einen BB-Funtkionär gekannt der sich den Tiefkühler mit Billigschopfbraten von Hofer gefüllt hat ... dafür ist der 40 km Auto gefahren. Beiden war nicht bewußt was sie da taten. Und sie waren sehr betroffen als ich dann mit ihnen darüber geplaudert haben. Die haben ja sich selber verraten. Bauern sind auch Konsumenten. Aber wenn sie nicht selber ihre regionalen Produkte kaufen, warum sollten ander Konsumenten es machen.

Selbiges gilt für Kleidung. Als Beispiel. Wo kommen die Lederhosen vom Lagerhaus her? Ich glaube aus Indien. Kosten halt weniger als die aus Österreich...

Und ja .. die Gewinne liegen in der Industrie und im Handel. Deshalb sollte möglichst viele Bauern auch Selbstvermarkter sein.


Harpo antwortet um 17-02-2020 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
Schöne Worte mittermuehl wenn Du regional Dein Fleisch kaufst und weißt woher das Schwein und Rind kommt und der Fleischhauer der Bauer und Du zufrieden sind ist das optimal.
Nur teures Fleisch kaufen ohne die Hintergründe zu kennen ist zu 100% Konzernfinanzierung


fgh antwortet um 18-02-2020 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
Und das Joghurt mit AMA-Gütesiegel hat auch Erdbeeren aus dem nirgendwo drin...


Harpo antwortet um 18-02-2020 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel



mittermuehl antwortet um 18-02-2020 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
@Harpo Das was ich nicht selber produziere kaufe ich bei Nachbarn bzw. beim Fleischhauer im Ort. Der schlachtet eine Kuh und 6 Schweine in der Woche. Die werden mit dem Traktor angeliefert und reisen 15 km. Ich habe nicht alle Tiere gekannt aber doch recht viele. Gemüse auch aus der Gegend. Im Winter Gemüsezukauf aus dem Supermarkt. Da leiste ich mir Dinge die aus Italien oder Griechenland kommen. Dur Kraut und Kohl halte ich nicht aus.

Meine Lederhose wurde für mich in Bayern gemacht.

Billiges Fleisch (oder Gemüse) kann nie gut sein. Es bedeutet nicht das teures gut sein muß. Aber die Warscheinlichkeit ist doch bedeutend höher. Das gilt auch für Socken, Hemden, Hosen, Schuhe usw.

Gleichzeitig vermarkte ich die paar Produkte die ich habe auch regional. Meine Gewürze gehen an eine kleine Käserei in der Gegend, Gemüse an die lokale Gastronomie. Der Rest (Saft und ein paar Eier) werden ab Hof verkauft. Sogar meine Pferdeeinstelle sind alle aus der Region. Das Futter mache ich selber bzw. kaufe ich bei einem Nachbarn (Viehloser Betrieb) jedes Jahr fast seine ganze Ernte.

Das Geld bleibt alles in Bauernhand bzw. in der Region. Der großen Handelsketten sehen verhältnismäßig wenig davon. Aber so ist Einkaufe und Verkaufe auch wieder eine eigene Arbeit. Supermarkteinkauf und Ernte im Lagerhaus in eine Loch kippen wäre weniger Aufwand. Das denke ich mir immer wenn ich 5 t Hafer selber mit der Hand in Säcke abfülle und dann verkaufe (um 75 c/kg)

@fgh Wenn es keine Bio-Joghurt ist, sind eh kaum Erdeeren drinnen. Da wird der Geschmack durch "Natürliche Aromen" (meist Hefepilze) ereicht und etwas Farbe zugesetzt.


Harpo antwortet um 18-02-2020 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern vs. Handel
Erkläre mir bitte warum teures Fleisch bei Handelsketten besser sein soll bei Einkaufspreisen die für billig und teuer gleich sind.
Bei Deinen Socken Hemden und Hosen (wenn Du sie nicht beim örtlichen Handwerker machen lässt) gibt es immer das Problem die Qualität festzustellen und somit kann billig und teuer die gleiche Qualität haben. Das sind die folgenden der Globalisierung
Darum ist teuer nicht zwingend besser es verdient nur jemand mehr daran.


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