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manfred.t(twb17) 20-01-2020 13:09 - E-Mail an User
Dieselprivileg
Jeder Dieselfahrer genießt die Vorteile vom günstigen Diesel eine höhere Besteuerung betrifft nicht nur Landwirte auch Pendler usw. Die Frächter schlagen den Mehrpreis auf die Güter auf usw. Wenn Kurz Rückgrat hat sollte er es so wie es ist belasten was zuerst besteuert gehört ist das Kerusin sowie eine höhere Steuer für alte Dieselfahrzeuge samt LKW der Diesel ist gesamt sicher gesünder wie die ganze Batteriegeschichte die jetzt so gepriesenen wird und des weiteren sollte auch der Ausstieg von Ölheizungen gefördert werden


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textad4091 antwortet um 20-01-2020 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
@ hubhel und mafred.t: Dieses "Fahrverbot" gibt es ohnehin schon, nur in anderer Form, als sektorales Fahrverbot für Fahzeuge unter einer gewissen Abgasnorm, in manchen europäischen Städten. Aber diesbezüglich kann man es drehen und wenden wie man will- Solang es sich um keine (sektoralen) totalen Fahrverbote handelt, sind eigentlich alle Maßnahmen bezüglich Mobilität, aber auch weiterer Bereiche, sozial selektiv bzw. "für den, der sich's leisten kann, ist es eh kein Problem". Dies gilt dann halt auch für KMUs und weitere "Rückgrade" der Wirtschaft.

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powerjosl antwortet um 20-01-2020 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Ich finde es sehr gemein das Frau Köstinger von der fossilen ÖVP uns Bauern da vorschiebt als Argument für die Beibehaltung des Dieselprivileg.
Was wir Bauern brauchen ist eine Mineralölsteuer Rückvergütung nach Hektar und Kulturart wie es in fast allen EU Ländern der Fall ist.
Diesel gleich hoch Besteuern wie Benzin, würde den verückten Tanktorismus ein Ende bereiten.


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Harpo antwortet um 20-01-2020 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Es wäre schon ein Weltwunder wenn alle Bauern einmal mit einer Ansage einer Ministerin zufrieden wären.
Es muss immer Obergscheite geben die alles besser wissen aber vielleicht nicht so gut lesen oder zuhören können das sollten sie eigentlich in der Schule schon mitbekommen haben.
Immer mit weniger zufrieden zu sein als geboten wird ist nur ein spezifikum von Vollgasbauern.


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eklips antwortet um 20-01-2020 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Und was genau meinst du jetzt hinsichtlich "Dieselprivileg"

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powerjosl antwortet um 20-01-2020 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Die Dieselfahrverbote in den Städten ist doch für uns Bauern soviel wie null Problem!

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Andi36 antwortet um 20-01-2020 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
glaubt wirklich jemand das irgendwelche steuer wie immer sie heisen , zertifikatshandel oder sonstige schwindligen Vorschriften das Klima retten wird ?

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Ferdi 197 antwortet um 20-01-2020 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
An Andi 36: Oh doch, wenn man auf div. angedachten Dinge Steuern einhebt, wird laut denen Experten auf einmal alles wieder Gut.

Wirst sehen wenn die Luftsteuer / CO2 - Abgabe, usw. realisiert worden ist, wird das Thema dann komplett verschwinden.
CO2 Zertifikate Handel ist nur ein zustäzliches Standbein der Finanzindustrie, damit haben die wieder liquiete Mittel um ihre Casinomentalität auszuleben, das ist die Realität.

Genauso ist es bei den Pensionen: Die Finanzindustrie und deren teilw. bezahlten Experten, will ja nur länger mit unseren Geldern die Casinomentalität ausüben.

Laut der IV / Hr. Kapsch und deren Klientel, sollen auch noch die Abfertigungsansprüche jeglicher Art nicht mehr ausbezahlt werden, denn auch diese Gelder benötigt die Finanzindustrie, eh wie oben schon erwähnt.

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Andi36 antwortet um 20-01-2020 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
die frage ist wie lange man uns mit dubiosen Argumenten das geld zum schutze des klimas aus der tasche ziehen kann

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Juglans antwortet um 20-01-2020 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Wenn der Staat mit den Steuern auf Öl die Schäden die dadurch entstehen ersetzt kann er das Dieselprivileg gerne ersatzlos streichen.
mfg

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textad4091 antwortet um 20-01-2020 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
@ hubhel: Na für die Transportbranche wird's eh noch spannend ... Schließlich nutzt kaum jemand als Disponenten vom Westen die Dienstleistungsfreiheit in der EU "besser" aus- Was "Ausflaggen", Druck auf die Branche im Inland usw. ... zur Folge haben. Siehe u.a. Waberer, dessen Flotte hauptsächlich nicht im Land des Hauptfirmensitzes tätig ist.

Zwecks Fahrverbote für gewisse KFZs sehe ich es ähnlich- Montagefirmen etc. zahlen da komplett drauf. Deswegen wär ich da recht rigoros und würde große "Privatautofreie" Zonen schaffen, mit Ausnahme für den "echten" Wirtschaftsverkehr. Aber beim Auto sind wir halt empfindlich.
Die ganze Gschicht mit den Abgasnormen ist sowieso hinfällig, wenn man bedenkt, dass de Reiben meist eh anderswo herumfahren. Außer, es gibt wiedermal die Abwrackprämie, die in meinen Augen aber ökologischer Wahnsinn ist (Für mich gilt: Je länger ein Fahrzeug in Betrieb ist, desto besser ist die Ökobilanz)

Städte in Tal- und Beckenlage, wo oft Inversionswetterlagen herrschen, werden das Problem (was vor Ort erzeugt wird), halt recht "brutal" lösen müssen langfristig. Dort liegt's wirklich an Feinstauberzeugung vor Ort.

@ powerjosl: Na pass auf, wenn so ein Fahrverbot kommen würd, kommt vom Bauernbund sofort "Das ist ein Anschlag auf die Freiheiten der Demokratie, weil ma jetzt neama mitm Traktor in die Stadt demonstrieren fahren kann" xD



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textad4091 antwortet um 21-01-2020 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
@ hubhel: Das ist ja auch von der Wirtschaft so gewollt, der Transpprt muss billigst sein, und wehedem, es gäbe Behörden, die diesbezüglich scharf machen- die werden vom Staat dann beispielsweise "gesundgeschrumpft", wie das BAG Deutschland.
Nur werden solche niedrigeren Kosten halt nie an Konsumenten weitergegeben, es ist immer nur die Rede, der Konsument müsse die Mehrkosten eines Systems tragen.
Es liegt außerdem schon auch an den Disponenten, die mit entsprechendem Preisdruck aus der Chefetage die billigsten Transporteure anheuern. Jeder Frächter meldet dann auch wieder nicht gleich im Osten die Firma an ...

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DJ111 antwortet um 21-01-2020 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bevor man sich über den kleinen Besteuerungsunterschied zwischen Benzin und Diesel wichtig macht, sollte man mal den Treibstoff für Flugzeuge und Schiffe auf annähernd gleiches Niveau besteuern!

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riener antwortet um 21-01-2020 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hast schon recht - auch Treibstoff für Schiffe und Flugzeuge sollte Besteuert werden.

Das Kerosin für Flugzeuge zu besteuern wäre höchst an der Zeit, aber das wird nur gehen wenn es zumindest EU Weit zu einer entsprechenden Einigung kommt, sonst macht das keinen sinn - starten die Flieger halt von Bratislava und München.
Bei den Schiffen ist das auch nicht so einfach - es gibt Weltweit etwa 90 000 Fracht- und Containerschiffe, aber die kommen halt seltenst nach Österreich.
diese Schiffe werden mit Schweröl betrieben - ein Abfallprodukt aus der Erzeugung von Benzin, Diesel und Kerosin - das an die Schifffahrt beinahe Verschenkt wird - wohin sonst mit dem Dreck.

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179781 antwortet um 21-01-2020 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich meine auch, dass es richtig wäre auf alle fossilen Brennstoffe den selben Steuersatz einzuheben. Wenn man das als Klimaschutzmassnahme darstellen will, dann ist es ja gleich ob das in Fahrzeugen verbrannt wird, oder im Flieger, in der Ölheizung usw.
Die Mehreinnahmen aus verteuerten Brennstoffen müssten aber im Gegenzug dazu verwendet werden, die Lohn- und Einkommenssteuer zu senken. Damit werden arbeitende Leute entlastet und es kostet so eine Massnahme die gesamte Volkwirtschaft kein zusätzliches Geld. Bringt aber den positiven Effekt, dass einerseits bei Importgütern (Öl, Gas) zum sparen angeregt wird und andererseits Arbeit etwas billiger wird und damit zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Gottfried


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mittermuehl antwortet um 21-01-2020 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Würde Ö. die Steuer und somit den Preis auf Treibstoffl nur etwas anheben, würden unser Nachbarn zu Hause tanken ---- wir hätten am Papier weniger CO2-Ausstoß und weniger Steuereinnahmen. Ob die Steuereinnahmen die Strafzahlungen wert sind, wird die Zukunft zeigen.

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textad4091 antwortet um 21-01-2020 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Gottfried: Erklär das einmal in Schwechat, Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und Linz, wo ma glaubt, solche einen (man verzeihe mir) "Pimperlflughäfen" unbedingt ausbauen zu müssen ...

Aber wenn sogar selbsternannte Klimaaktivisten/FFF-Anhänger jetzt noch immer sagen, "na solange das Fliegen noch günstig ist, nutz ich's aus", und die Wirtschaftskraft angeblich von der Besteuerung des Kerosins abhängt, wird sich nix ändern ... Außer, es kommt der flächendeckende 12-Stunden-Tag ... Die Idee wär ja eh im Vorhinein eine ökolgische Klimaschutzkampagne gewesen, weil dann de Leute das Wochenende zum auskurieren brauchen, und erst nach 2 Wochen Urlaub auf die Idee kämen, die wieder gesammelte Energie für Reisen zu nutzen ...

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mittermuehl antwortet um 21-01-2020 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hubhe Zweckgebunden ist so eine Sache. Wenn man das auf den Straßenbau beschränkt hast du recht. Wenn man alle ökologischen und volkswirtschaftlichen Folgekosten einbezieht (Bodenversiegelung, verschmutzung der Umwelt, gesundheitliche Schäden) dann ist die Steuer viel zu niedrig.


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mittermuehl antwortet um 21-01-2020 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir in Ö sind erst mal nicht die Saubermänner. Wir passen uns gerade an EU-Vorgaben an. Die Regeln gelten zumindest für den ganzen EU-Wirtschaftsraum. Das kann schon klappen.

Bei Kostenwarheit wären Autos, Autofahren und Treibstoff viel teurer. Bei uns kann jeder ein Auto kaufen. Egal ob er einen eingen Abstellplatz hat, oder nicht. Für Bauern kein Thema. Aber die Stadtbevölkerung hat meist keinen privaten Stellplatz. Den zahlt die Öffentlichkeit... Nur so als Beispiel. Selbst einige meiner Land-Nachbarn haben keine n eigenen Stellplatz (mehr) und parken auf der Straße.

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textad4091 antwortet um 21-01-2020 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dafür hat D eine Hubraumbezogene Versicherung, die beneiden uns ab und an wegen der Motorbezogenen. Nicht zu denken, wie die Infrastruktur in D teilweise beinand sein soll ... der ehemalige schwäbische Infrastrukturminister soll ja gut dazu beigetragen haben.

Ich seh's nach wie vor so: Mit den Einnahmen der "Autofahrer" (MöSt, NoVa, Vignette, ... ) könnte man das StraßenHAUPTnetz in den gut aufgeschlossenen Gebieten gut erhalten. Den Rest nicht ... Ist mit der Bahn dasselbe, deswegen fährt die Westbahn ja nur auf der Weststrecke (Die Gurkerei übern Semmering ist wirtschaftlich uninteressant).
Die erschließung von Gebieten mit Straßen und Anbindungen an Öffentliche Verkehrsmittel, generelle Erschließung von ländlichen Räumen sowie die Erhaltung muss ja auch nicht zwingend Kostendeckend sein. Das Geld dafür kommt halt überall her- Wird in einen Topf geworfen, und die einen bekommen halt mehr, die anderen weniger ...

Jaja, das Österreich nur ein kleiner Fleck auf der Welt ist, wiss ma eh alle ... Stark sind wir und weitere nur bei der Engstirnigkeit, die die Handlungsfähigkeiten der EU stark einschränkt ...

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mittermuehl antwortet um 21-01-2020 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei Kostenwarheit hätten wir am Land fast keine Straßen bzw. keine Hofzufahrten ... Deshalb sind wir doch froh das das es ist wie es ist. Die Autofahrer zahlen sicher nicht zu viel... ;)

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Juglans antwortet um 21-01-2020 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermühl: Die Autofahrer zahlen Zuviel. Dieses Zuviel wandert leider nicht zu denen die die Umweltschäden tragen - Forstwirte - sondern in die Taschen der Beamten, Politiker und Pensionisten.
mfg

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sisu antwortet um 21-01-2020 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Juglans!
Welche Umweltschäden trägst Du als Forstwirt den teilweise selbstverschuldeten Borkenkäferbefall wie im etwa im Waldviertel? Hätte man nicht vor 150 Jahren begonnen reine Fichtenmonokulturen zu setzen wäre uns einiges erspart geblieben......
Hätte man den ursprünglichen Wald belassen der aus Eiche, Buche, Tanne, Kiefer, Lärche usw bestanden hat so wäre einiges an Kalamitäten zu verhindern gewesen.....
Was die Pensionisten mit den Autofahrern zu tun haben ist mir ein Rätsel......

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jakob.r1 antwortet um 22-01-2020 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich textad, --in Deutschland gibt es nur die hubraumbezogene Berechnung der Kfz-Steuer, --- die Versicherung wird nach kw/PS berechnet. Fahrzeuge mit grüner Nummer oder H-Kennzeichen ( Erstzulassung von vor 30Jahren und älter) sind steuerfrei.
Beste Grüße
Jakob

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jakob.r1 antwortet um 22-01-2020 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Grüß Dich hubhel, dafür kann man im Umkehrschluss sagen das in Deutschland der menschliche Oldtimer (Rentner) gegenüber Österreich im Hintertreffen ist.
Die Deutschen bringen es nicht auf die Reihe das alle Menschen in die Rentenversicherung einzahlen müssen, deshalb ist die Rente in Deutschland durchschnittlich geringer als in Österreich und es gibt nur 12X im Jahr Geld.
Für Dich dürfte die Lösung sein, in Deutschland einen Zweitwohnsitz zu erwerben und damit die billigen Oldtimerberechtigungen für Deutschland zu genießen (falls sowas rechtlich möglich ist) und später aber die Rente in Österreich zu bekommen....
Lustige Grüße
Jakob

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