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eklips 20-01-2020 11:59 - E-Mail an User
Dieselprivileg
Da ja derzeit die Diskussion dahin läuft, dass wegen der LANDWIRTSCHAFT das steuerliche Privileg des Diesels aufrecht erhalten werden muss und deswegen die Frächter, Baggerer, Firmenautos, Pendler, Zusteller, Busse....dazu verdammt sind, billigeren Diesel kaufen und damit Konsumgüter verbilligen zu müssen, frage ich euch:

Wie sehr würde euch eine Angleichung der Diesel-Mineralölsteuer an den Benzinsatz treffen? Soll der geringe Satz bleiben und wir Bauern die Schuld dafür auf uns nehmen?

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textad4091 antwortet um 20-01-2020 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Ich glaube nicht, dass "die Landwirtschaft" dafür herhalten muss ... Immerhin glaubt ja gefühlt jeder, der 5km gegebenenfalls mit einem Diesel-KFZ zur Arbeit, und ein mal im jahr nach Bibione oder Jesolo auf Urlaub fährt, damit kostenmäßig günstiger unterwegs ist ...

Wenn wir über die Abschaffung des Dieselprivilegs sprechen, muss zeitgleich aber auch die Einführung der Kerosinsteuer (wirtschaftlich sind die beiden Themen ja verwandt) her, aber da kann die Frau Köstinger, ja nicht einmal der Hl. Sebastianus, was dran ändern ...

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richard.w(7n417) antwortet um 20-01-2020 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Mich würde die Angleichung an Benzin mit ultra brutalen 450 Euro im Jahr treffen. Ist doch schön wenn die Köstinger die Landwirtschaft als Sündenbock vorschiebt.

Dem gegenüber stehen jährlich 400 Mio Euro Mineralölsteuer Einnahmen aus dem Tanktourismus (Diesel + Benzin). Die Kosten für unser Kinder, weil die Transitrouten insgesamt somit die billigsten in den ganzen Alpen sind, fehlen in dieser Rechnung. Aber nein, die Bauern die Deppen brauchen den günstigen Diesel..... man kann gar nicht soviel essen wie man kotzen möchte.

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textad4091 antwortet um 20-01-2020 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
@ richard.w: Solche Objektiven Berechnungen sollte einmal jeder für sich durchführen- Da wär der große Aufschrei von Privatpersonen einmal weg.
Für die Transportbranche, die gleich nach der produzierenden Wirtschaft am stärksten von der Konjunktur betroffen ist, wär das halt so eine Sache ...



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Aequitas antwortet um 20-01-2020 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Jetzt wird sich zeigen was eine Regierung mit ÖVP Regierung Wert ist.
Mit Rot Grün gäbe es vermutlich nichtmal eine Diskussion zu dem Thema, da würde gleich Diesel mehr besteuert.

Quelle Wikipedia:

Vollständige Befreiungen

Luftfahrt: Die gewerbliche Luftfahrt ist von der MÖSt befreit. Die Befreiung gilt auch für nicht grenzüberschreitende Flüge.[8]
Schifffahrt: Die gewerbliche Schifffahrt auf der Donau, dem Bodensee und dem Neusiedlersee sind von der MÖSt befreit.
Autobusse mit Flüssiggasantrieb im Ortslinienverkehr: Von dieser Begünstigung waren vor allem die Wiener Linien betroffen. Die aus über 500 Fahrzeugen bestehende Autobusflotte der Wiener Linien wurde jahrzehntelang gänzlich mit Flüssiggas betrieben.[9] Diese Begünstigung sollte vorübergehend bis zum Jahr 2016 ausgesetzt werden.

Bevor die Traktoren als Sündenböcke hingestellt werden sollten Schiff und Luftfahrt mehr besteuert werden. Und wenn schon Diesel mit Benzin gleich zieht erwarte ich mir von Frau Minsterin verbindlich eine MÖST Rückerstattung für Landwirte wie in anderen Ländern.

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powerjosl antwortet um 20-01-2020 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dieselprivileg
Eine entsprechende Steuer auf Kerosin wäre ja schon längst überfällig!
Es wäre schön wenn die Regierung sich dieser Sache aktiv annehmen würde!
Die geplante Abgabe auf Flugticket ist meiner Meinung nach viel zu niedrig.
Da wurden die Grünen von der fossilen Volkspartei über den Tisch gezogen!

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