Wo steht die Ministerin?

Antworten: 38
eklips 13-01-2020 11:39 - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Ein aufschlussreicher Start:


Köstinger: „Zu 100 Prozent hinter Tourismuswirtschaft“

Die heimischen Touristiker und Touristikerinnen können auch unter der türkis-grünen Regierung auf die Unterstützung ihrer Branche hoffen. „Wir stehen zu 100 Prozent hinter der Tourismuswirtschaft. Sie können sich meiner Wertschätzung sicher sein“, sagte die nun wieder amtierende Landwirtschafts- und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bei der Eröffnung des Hotelierkongresses im Festspielhaus in Bregenz.

„Das Regierungsprogramm birgt ein wirklich tolles Tourismuskapitel“, so die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Michaela Reitterer, am Jahreskongress der Spitzenhotellerie. Entscheidend sei nun, „was auch umgesetzt wird“.
Vier Punkte

Vier Punkte sind der ÖHV als Lobby der heimischen Vier- und Fünfsternhotels ganz besonders wichtig – die Anpassung der steuerlichen Abschreibungsdauer für Investitionen an die tatsächliche Nutzungsdauer, die Senkung der Lohnnebenkosten, „praxisnahe Lösungen für den Arbeitsmarkt“ sowie „ein Regelwerk, um ein Miteinander zwischen großen Buchungsplattformen und ‚kleinen Arbeitgebern‘ zu gewährleisten“ – also faire Wettbewerbsbedingungen in Form einer Registrierungspflicht für Privatunterkünfte, die beispielsweise über Airbnb vermarktet werden.

Von der Regierung geplant seien weiters leichtere Betriebsübergaben im familiären Umfeld mit einer zweijährigen „Gnadenfrist“, in der es nur zu den nötigsten betrieblichen Behördenkontrollen kommen soll. Laut Köstinger wolle man sich auch mit Digitalisierung – Stichwort Breitbandausbau und Arbeitsmarkt – beschäftigen: „Ohne Mitarbeiter und Facharbeiter wird es schwierig, erfolgreich zu bleiben.“



janatürlich antwortet um 13-01-2020 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Hoffentlich kriegen wir auch so einen Freifahrtsschein.


179781 antwortet um 13-01-2020 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Die ganz große Masse der Bauern hat so einen Freifahrtschein ohnehin. Mit der Pauschalierung brauchen sie sich in steuerlichen Belangen um nichts kümmern. Rechnung für ihre Produkte brauchen sie auch keine schreiben, das macht in den meisten Fällen der Abnehmer. Und Lohnverrechnung braucht auch keiner, weil nur eigene Arbeitskraft eingesetzt wird und die nach Aussage vieler eh nichts verdient.

Gottfried



textad4091 antwortet um 13-01-2020 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@ Gottfried: Stimmt vollkommen- Und dieses Festhalten an der Pauschalierung wird gerne als Freifahrtschein für Verfehlungen in anderen Bereichen hergenommen ".... aber dafür bleiben die Pauschalierungsgrenzen so, wie sie sind, was glaubt's denn was rauskommt, wenn die Roten, die Grünen oder die AK da mehr mitzureden hätten"

Das, was derzeit unter uns Landwirten gerne verwechselt wird, sind Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ... Zweitere sollen ja einmal für eine Pension herhalten, die ohne Ausgleich, den die Allgemeinheit finanzieren müsste, was hergibt.

Zudem glaube ich aber trotzdem, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Staat bei der aktuellen Pauschalierung und dem Arbeitseifer der Finanzverwaltung noch immer besser ist, als eine verpflichtende Buchhaltung ab Hausnummer 20ha EHW-Äquivalent ... Sonst wär's schon längst gefallen.


mittermuehl antwortet um 13-01-2020 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Der Grund für die Pauschalierung ist der, daß es für den Staat billiger ist. Das wird jede Partei so sehen. Die Buchhaltung für die Landwirte wäre etwas lästig aber kein Problem. Aber die Prüfung für die Finanz wäre unrentabel.




karl.p(tys20) antwortet um 14-01-2020 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?

….aber hinter uns steht doch auch wer ?




eklips antwortet um 14-01-2020 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Irgendwas muss mit den bereits bekannten Ministern der türkisen Partei seit Ibiza passiert sein und langsam wird mir mulmig zu Mute. Hab mir ein paar Interviews angehört bzw. gelesen.

Köstinger steht hinter dem Tourismus,
Faßmann will keine Wissenschaft in der Bildungspolitik,
Schrammböck sieht die Wirtschaft als ihre Kunden (Was hat sie anzubieten, was kostet das, wieviel wurde vorausgezahlt?)
Edtstadler beantwortet sowieso keine einzige Frage und verzapft nur Schaß.
Und wenn es nach Blümel geht, ist ohnehin jeder, der schon mal ein MInus am Konto hatte, ein Versager.


mittermuehl antwortet um 14-01-2020 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Soll die Köstinger als Minister für Tourismus nicht hinter dem Tourismus stehen? Da wäre sie wohl fehl am Platz. So kommt das Geld ins Land. Mit Dienstleistung und Handel wird mehr Geld verdient als mit Produktione.


powerjosl antwortet um 14-01-2020 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Punkto Landwirtschaft hat Frau Köstinger Produktkennzeichnung, Digitalisierung und Glasfaserkabel Versorgung im Fokus.
Von einer finanziellen Entlastung der Landwirtschaft habe ich bislang nichts gehört!


Richard0808 antwortet um 14-01-2020 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@karl.p es ist wichtig in der Landwirtschaft die Kirche hinter einem zu haben, alleine der "glaube" daran als Bauer, der vielen Arbeit entsprechend, gut zu verdienen hindert so manchen am Aufhören.



mittermuehl antwortet um 14-01-2020 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@powerjosl ... Wie würdest du dir eine Entlastung den Vorstellen? Im Moment gehen Entlastungen über Steuern. Leistungsgesellschaft und so... Da sind die Bauern nicht die großen Zahler. Bei der Soz-Vers auch nicht. Oder meinst du mit "Entlastung" mehr "Förderung"


inim antwortet um 14-01-2020 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir breuchten eine/en Ministerin/er die/ der nicht hinter,vorne, oben, unten oder irgentwo steht sondern für uns Landwirte einsteht und für unsere Anliegen auch bereit ist für gute Lösungen auch zu kämpfen. Dafür bekommen sie doch 1,2,3,oder mehr Gehälter.... oder ???


eklips antwortet um 14-01-2020 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@powerjosl
Auch wenn ich ihn nicht mag, muss ich dem Kurz (und seiner Message-Control-Unit) doch zugute halten, dass er immer klar gesagt hat, dass Entlastungen vorwiegend für die Leistungsträger vorgesehen sind und sich das auch unter türkis-grün nicht ändern wird. Also aus dem Entlastungs-Faktor brauchst du dir finanziell nchts erwarten, außer du bist außerhab der Landwirtschaft leistungstragend beschäftigt.


eklips antwortet um 14-01-2020 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@inim
Wir hätten ja eigentlich eine gesetziche INteressensvertretung, der wir Pflichtbeiträge abliefern, damit sie für uns einsteht. Aufgabe der Ministerin ist das nicht, genausowenig, wie die Wirtschaftsministerin die Wirtschaftsinteressen zu verreten hat. Die Minister haben klar definierte Aufgaben, darunter kann auch die UNterstützung von Wirtschaft und Landwirtschaft sein. Insgesamt haben sie die INteressen der Bevölkerung zu vertreten.


Richard0808 antwortet um 14-01-2020 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@mittermuehl wie wäre es mit einer jährlichen erhöhung der Fördergelder im Ausmaß der Beamten KV Verhandlungen oder wenigstens in höher der Inflation?

Wenn ich mir meinen Lohnzettel von vor 10Jahren ansehe und heute.... dagegen die Förderung vor 10 Jahren und heute...

Da denk man sich: entweder ich hab ein paar ha vergessen Beantragen oder es läuft da was nicht ganz Fair ab....






mittermuehl antwortet um 14-01-2020 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Ich hätte nichts gegen eine Erhöhung von Förderungen. Bin ja nicht Feind meines Geldes. Aber sie kommen aus einem Budget das schrumpft. Selbt wenn dieses Budget erhöht wird bedeutet fas nicht das alle Bauern mehr berkommen. Förderungen werden ständig zur Steuerung umgeschichtet. Es kann dann sein das manche Betriebe mehr und andere wenig bekommen. Meine Förderungen haben sich in den letzen 15 Jahren sicher erhöht. Aber ich wurde mal Bio, und irgendwann hat die AMA die ganzen Landschaftselemente gefunden die ich vergessen hatt... Und ich war nie auf Förderungen ausgerichtet. Für mich ist das eine Art "warmer Regen" der mir sehr viel hilft, den ich aber nicht zwingend zu Leben brauche. Es würde ohne auch gehen, zwar sehr schmerzhaft, aber es würde gehen. Ohne Förderung wäre ich aber etwas mehr "Vollgas"

Vor 15 Jahren habe ich in einem Monat soviel verdient wie jetzt in 6 Monaten. Aber da hatte ich noch einen anderen Job.

@eklips Ich bin auch Bevölkerung und erwarte mir schon das ein Landwirtschaftsminister mich vertritt. Und er sollte schon ein etwas gesteigertes Interresse für die Landwirtschaft haben. Das Ministerium hat aber einen anderen Namen....


Vollmilch antwortet um 14-01-2020 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
... Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 14-01-2020 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Super .. wußte ich nicht ... neuer Name ... positiv... Na dann fühle ich mich doch wieder vertreten


hubi97 antwortet um 14-01-2020 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
auch wenn jetzt der Name Landwirtschaft plötzlich wieder vorkommt in der Ministeriumsbezeichnung, ist es doch zu wenig.
An den Taten werdet Ihr gemessen, nicht an den Worten !
Hoffe von Frau Köstinger, dass außer Produktkennzeichnung, Digitalisierung und Glasfaserkabel Ihr demnächst auch etwas einfällt, das jeder Bäuerin und jedem Bauern finanziell etwas bringt !


monsato antwortet um 14-01-2020 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
im regierungsprogramm steht sie bekennen sich zur bäuerlichen landwirtschaft :

so was macht mann nun mit diesem schlagwart ? was ist das eigentlich ?

wie muß so ein mußter bauer-bauernhof aussehen ? wieviel muß der arbeiten ? wieviel ha muß er haben? wieviel

direktvermarktung muß der haben? wieviel freizeit darf der haben ? wieviel geld darf ihm bleiben außer das was er für maschinen und gebäude sprich den bauernhof braucht für erhaltung .?

tatsache ist das es ein plan ist noch tausende bauern abzuschaffen die konsequenz daraus wird ein alptraum werden und es muß keiner der jetzt am ruder ist für den scheiß der dabei rauskommt den kopf hin halten denn bis alles den bach runter geht sind die längst weg und haben ihr gehalr kassiert.

keiner ist sich bewusst wie sehr österreich und die selbsversorgung abgeschaft wird . die folgen werden dramatisch werden.
und irgend wann werden auch lebensmittel wieder ordentlich teurer aber erst wennn die felder in anderen händen sind und nicht mehr bei den bauern.
mann läßt sie noch ein paar jahre bluten bis als das ersparte geld - geerbte- bauplätze in der landwirtschaft versenkt wurde weil mann glaube mann ist dann noch dabei und mann gehört zu den überlebenden.
falsch gedacht.


179781 antwortet um 14-01-2020 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Du brauchst dich höchstens indirekt vertreten fühlen mittermuehl. Es heißt nämlich Landwirtschafts - Ministerium und nicht Landwirte- Ministerium. Eine Tatsache, die selbst den meisten Bauernvertretern nicht bewusst war. Sonst hätten sie die Bezeichnung nicht für eine komische Ausrede aufgegeben.
In der Realität ist die wirkliche Bedeutung der Landwirtschaft nur in geringem Umfang, dass sie der Arbeitsplatz für einen ganz kleinen Prozentsatz der Erwerbstätigen ist.
Wirklich bedeutend für das Land ist die Tatsache, dass die LW fast alle pflanzenbaulich Nutzbaren Flächen bewirtschaftet und die absolute Mehrheit der Nutztiere füttert und betreut. Als wichtiges Nebenprodukt fällt eine gepflegte Kulturlandschaft an, die eine wesentliche Basis der österreichischen Tourismuswirtschaft ist. Das alles zu unschlagbar günstigen Preisen.
Also ein großer Nutzen für alle im Land, der sehr weit über irgendwelche statistisch errechneten Anteile am BIP hinausgeht. Darum ist es auch gut dass es ein eigenes Ministerium dafür gibt.

Gottfried


Harpo antwortet um 14-01-2020 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Vielecht sollten alle 1-2 Jahre auf Sparflamme fahren dann würden vielleicht der eine oder andere zu denken anfangen?
Dann kann die Billa schauen woher sie für ihre gros angekündigte Aktion die Ware bekommt.
Das kann nur die Preise erhöhen.


Neudecker antwortet um 17-01-2020 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Hallo Forumsfreunde Wenn eine Ministerin eine Andere, als die eigene Farbe hat, dann ist sie von vorhinein sowieso abgeschrieben. Es wird leider mit zweierlei Maß gemessen. Dazu fällt mir gerade eine Anekdote ein.
Also: Ein König lud die europäischen Herrscher zu einer wichtigen Konferenz nach England ein. Weil aber der belgische König schon alt und gebrechlich war, schickte er seinen Sohn über den Kanal. Als der Engländer den Jüngling näher betrachtete, sagte er zu Ihm " Was ein bartloses Kind schickt er mir" Der junge Mann antwortete schlagfertig: "Werteste Durchlaucht - wenn mein Vater gewusst hätte, dass es bei ihnen auf die Bärte und nicht auf den Geist ankommt, dann hätte er ihnen gewiss einen Ziegenbock gesandt" Liebe -Grüße Vom Neudecker


eklips antwortet um 17-01-2020 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@Neudecker
Warum ist eine MInisterin, die eine andere Farbe hat als deine von vornherein abgeschrieben? UNd welche zwei Maße meinst du?


mittermuehl antwortet um 17-01-2020 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Gottfried .... Ich betreibe eine Landwirtschaft und fühle mich ab sofort wieder durch ein Landwirtschaftministeroum vertreten. Hab ja nicht gesagt das ich mich gut vertreten fühle.... ;)

Aber du hast natürlich recht...


eklips antwortet um 18-01-2020 06:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Ich muss sagen das haben die millionenschweren Spin-Doktoren von Türkis wieder super hingekriegt, was sie der Ministerin in den Mund gelegt haben. "Das Dieselprivileg bleibt!" Ohne das sinnvoll zu erklären. Jetzt geht die ganze Diskussion dahin, dass das ein Privileg der Bauern wäre, allein mit billigem Diesel die Umwelt zu verschmutzen. Ich pack es nicht.



Vollmilch antwortet um 18-01-2020 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Das ist die Kehrseite der Medaille, wenn man Landwirtschaft und Umwelt(-Ministerium) auseinander dividiert. Mit einem Schlag hat Frau Köstinger ihre Umweltkompetenz (im wahrsten Sinne des Wortes) verloren und die Landwirtschaft wird wieder auf die dunkle Seite der Macht gestellt.
Einer grünen Ministerin wäre das (vermutlich) nicht passiert.

LG Vollmilch


eklips antwortet um 18-01-2020 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Sie hätte sagen können: Die Landwirtschaft hat beim Dieselverbrauch einen Anteil von 4%, sie steht aber in Konkurrenz mit Ländern, die billigen Agrardiesel oder gar Heizöl erlauben. Für dieses Ungleichgewicht braucht es Lösungen, die wir auf europäischer Ebene suchen wollen. Ein Dieselprivileg der Bauern gegenüber anderen Dieselnutzern gibt es nicht.


Vollmilch antwortet um 18-01-2020 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Oder: "natürlich wird das Dieselprivileg fallen, fossile Energieträger müssen höher besteuert werden. Gleichzeitig müssen aber Wettbewerbsnachteile der heimischen Wirtschaft (insbesondere der Landwirtschaft), die durch höhere Energiekosten entstehen ausgeglichen werden um Arbeitsplätze und Wohlstand tunlichst zu erhalten. "

LG Vollmilch


ewald.w(88y8) antwortet um 18-01-2020 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
hier in dieser diskussion um den dieselpreis für die landwirtschaft zeigt sich bereits deutlich was es heisst, wenn ambitionierte klimaziele auf praktische wirtschaftliche gegebenheiten treffen.

nüchtern betrachtet und auch fairerweise müsste die ministerin das fordern, was eindeutig begründbar ist, nämlich billigeren agrardiesel wie in vielen anderen, zu uns in Konkurrenz stehenden ländern.

würde sie das tatsächlich wagen--sie wäre eine politische selbstmörderin.

europas landwirtschaft stehen spannende zeiten bevor





Vollmilch antwortet um 18-01-2020 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Sie könnte auch ein Verbot des wettbewerbsverzerrenden "Agrardiesels" in anderen Ländern fordern. Langfristig muss man ja auf andere Technologien umsteigen, da wäre es sinnvoll klimaschädliche Technologien nicht künstlich billig zu halten.

LG Vollmilch



eklips antwortet um 18-01-2020 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@vollmilch
Was du geschrieben hast, habe ich gedanklich schon in die Tastatur geklopft, aber ich wollte ja nicht völlig weltfremd was einfordern, was jede "normale" Ex-Umwelt oder gegenwärtige Lebensministerin selbstverständlich anregen würde.


Vollmilch antwortet um 18-01-2020 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Ich kann mir "Weltfremdheit" leisten! ;-)

LG Vollmilch


eklips antwortet um 18-01-2020 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Es sei dir hohe Anerkennung dafür ausgesprochen.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 18-01-2020 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
bin schon gespannt wenn die Bombe platzt und man zugibt dass man keine saubere Technologie hat
mfg


textad4091 antwortet um 18-01-2020 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
@ dietmars.: Na warte nur, bis ZZU draufkommt, dass es vor dem Traktor und der Vakuummelkmaschine auch eine "Mechanisierung" gab- Nur sind wir zwecks Beschaffung von billigen Arbeitnehmern, die sich mit Kost und Logi zufrieden geben, selbst mit der VP zu wenig liberal aufgestellt xD


dietmar.s(2cz6) antwortet um 18-01-2020 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Die Bombe in der linken Hand. Sie tickt...tik tak tik



 


richard.w(7n417) antwortet um 18-01-2020 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
danke @eklips fürs Fakten darstellen, "Landwirtschaft hat beim Dieselverbrauch einen Anteil von 4%".

Ich glaubte ich hör nicht recht, was geht den mit der Köstinger schon wieder ab? Vor welchen Karren lassen sich die Bauern wieder spannen? In Wien werden die Dieselsteuereinnahmen aus ganz Österreich unter den fetten Bonzen verteilt, während das ganze Land Tanktourismus und Transitverkehr schlucken darf, dass schon bedenklich ist was wir unseren Kindern zumuten. Derweil wären die Bauern wieder die armen Trottel wegen denen der Diesel billig bleiben muss. So nicht


joko68 antwortet um 19-01-2020 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wo steht die Ministerin?
Hallo
Hintern den Bauern steht die Wirtschaft sie braucht billige Rohstoffe.



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