Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind

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stef0901 15-12-2019 15:58 - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
https://www.topagrar.at/management-und-politik/news/langer-weniger-fordert-importverbot-fuer-mit-glyphosat-behandelte-produkte-11936149.html

Der UBV brachte bei der LWK Vollversammlung am 12.Dez. in Linz Antrag ein, dass Import von Lebensmitteln, die mit Glyfosate behandelt wurden, verboten wird.
Die große Bauernbundmehrheit mit 24 von 35 Kammerräten war geschlossen gegen diesen Antrag.
2 Tage später liest man dann in top agrar das Gegenteil -- siehe Link

 


hubi97 antwortet um 15-12-2019 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
das ist ja ungeheuerlich !
180° Kursänderung in nur 2 Tagen


meijo antwortet um 15-12-2019 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Hallo
Kleines Rechenbeispiel: Wenn von 35 Kammerräten, 24 gegen den Antrag waren , wie viele waren dann dafür oder haben sich enthalten ?
Offensichtlich war der Bauernbund nicht geschlossen gegen den Antrag und ich vermute aufgrund dieses Topagrarberichtes , dass die Langer weniger zu den 11 Antragsbefürwortern oder Enthaltungen zu zählen ist.
Worauf willst du also mit deinem Beitrag hinaus??
Ps.: Will ja nicht unnötig "klugsch..ssern" aber Glyphosat ( ohne f dafür mit ph ).



pluto. antwortet um 15-12-2019 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@stef: Lesen und vor allem das Kapieren des Gelesenen, ist scheinbar nicht deine Stärke. Stimmts?


hubi97 antwortet um 15-12-2019 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@meijo
Präsidentin war einer Meinung mit Ihren 23 Kollegen/Innen. was soll das heißen, was in Klammer steht ?
@pluto
ich hab das schon genau gelesen-- bei nächster Vollversammlung kommt dann vom BB wahrscheinlich eigener Antrag, so wie schon so oft in den letzten Jahren.


pluto. antwortet um 15-12-2019 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Bist du eine gespaltene Persönlichkeit oder schreibst du nur so unter zwei verschiedenen Benutzernamen?


ANDERSgesehn antwortet um 15-12-2019 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
der sichere tot für jeden nutztierhalter!

oder glauben die wirklich, das mit ganzen donausoja (von deutschland bis schwarzes meer) und umstellen der ganzen österr. ackerfläche auf 100% soja ersatz schaffen können?

gute nacht wien1 !


Vollmilch antwortet um 15-12-2019 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Ein bisserl weniger Fleisch bringt einen nicht gleich um.

LG Vollmilch


ANDERSgesehn antwortet um 15-12-2019 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
voimilli

a bissale goanix mehr im stall
stehen bringt den bauern um


Joe_Kovac antwortet um 15-12-2019 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Ganz einfach - kaufst regionale Produkte bzw österreichische Produkte gibts keine rückstände. Der ball liegt am konsumenten...


FeSt antwortet um 15-12-2019 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@Vollmilch
Weniger Fleisch nicht, dass mehr Fett schon, und die unrentable Mast dann erst recht.

Wenn mit der Energie, die derzeit egal
ob für oder gegen Glyphosat aufgewendet wird (einen Tag verboten, Abverkauf, nächsten Tag doch nicht, neuer Verbotsantrag, neue Zulassung,usw.),
wir Bauern an Aufmerksamkeit EU-NEC schenken würden, wäre mehr für unsere Zukunft gesichert!

Dann darf man sich erst recht aufs Importskotlett&Co freuen, weil die Unseren (falls nach NEC wir überhaupt noch welche produzieren dürfen) statt jetzt im Schnitt mit 61-62%MFA, dann mit 50-51%MFA oder noch weniger, die Mehrheit der Österreicher nicht kaufen und erst recht nicht essen will.
Klar, dass man da sicher gehen will, damit dann im Regal Importfleisch kein C3H8NO5P enthalten hat, bravo.

@stef0901
Das ist Politik - so funktioniert das Machtspiel. Der Antrag der Idee kam nicht aus den eigenen Reihen, also böse und dagegen...erst eigenen Antrag, dann gut. ;-)



meijo antwortet um 15-12-2019 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@ hubi97
Bist du sicher, dass Sie mit den Antragsgegnern gestimmt hat ?
Wenn Ja, dann würden die Aussagen im Topagrarbeitrag tatsächlich eine bemerkenswerte Kehrtwende bedeuten.
Mit dem in Klammer geschriebenen, wollte ich darauf hinweisen dass man Glyphosat ,nicht wie vom Beitragseröffner mit f, sondern mit ph schreibt.( ist aber zugegeben, eh nicht so wichtig ).

Ich halte die politische Forderung, solch ein Importverbot einzuführen, für reinen Populismus.
Neben den Auswirkungen in der Praxis, von denen hier schon kurz die Rede war, verstößt das klar gegen geltendes EU recht.



Vollmilch antwortet um 15-12-2019 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@ANDERSgesehen: In unserer Gemeinde haben einige Bauern a "bissale goanix" mehr im Stall stehen. Die erfreuen sich bester Gesundheit.

@FeSt: ich gehöre demnach nicht zur Mehrheit der Österreicher.


LG Vollmilch



Juglans antwortet um 15-12-2019 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@anders und Fest: Wir produzieren Donausoja. Der kostet um nichts mehr als normaler. Heuer waren es in der Ernte 305€ netto. Das in Österreich irgendwer Gensoja aus BRA oder USA braucht behaupten nur die Importeure und einige Intensivtierhalter die den Hals nicht vollkriegen.
Vor 15 Jahren (als wir noch BIO waren) haben wir Mastschweine mit 56% MFA produziert. Ration : Getreide75% Erbsen 20% Kartoffeleiweiß2% und Mineral3%
mfg
p.s.: Solange in Pischelsdorf 1 Million Tonnen Getreide versprudelt werden kann können wir gar nicht auf die paar Bohnen aus Amiland angewiesen sein.



norbert.s(suk5) antwortet um 15-12-2019 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Wie dämlich die ÖVP Bande ist, seht ihr erst jetzt, die sind seit deren Gründung gegen uns alle!


hubi97 antwortet um 15-12-2019 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind


@norbert.s (suk5)
die Roten, Blauen, Pinken und Grünen Nationalräte haben diese Woche auch ALLE gegen Bauerninteressen gestimmt !!!!


hubi97 antwortet um 15-12-2019 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@meijo
alle 24 BB KR incl. Präsidentin haben dagegen gestimmt. Überschrift in top agrar ist 180° Wende.
bitte E-Mail adr. senden, dann kann ich Dir Protokoll senden.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 15-12-2019 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
ich sehe es eher als Bestätigung für den UBV und anscheinend ist man beim Bauernbund lernfähig.


tomsawyer antwortet um 16-12-2019 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Der UBV- Nationalratsabgeordnete (FPÖ) hat beim Glyphosat Verbot auch mitgestimmt !


Vollmilch antwortet um 16-12-2019 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Guten Morgen!

Kein einziger Nationalrat, Kammerrat, xxx-rat ist gegen die Bauern. Es gibt nur unterschiedliche Vorstellungen was GUT FÜR DIE BAUERN IST.
Wir sind uns hier ja eigentlich auch selten (bis nie) einig, was gut für uns sei.


Und auch wenn viele Bauern(-Vertreter) im Nationalrat sitzen, ist (und sollte) es dort ihre Aufgabe sein die Interessen des VOLKES zu vertreten (und nicht nur die der Bauern).

LG Vollmilch


fgh antwortet um 16-12-2019 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Stimmt Vollmilch - eigentlich meinen es alle nur gut mit uns und wollen Win-Win-Situation für Konsument und Bauern schaffen. Leider kommt das Win-Win eher bei Verarbeitern und Handel angekommen.

Ausgerollt auf den Import würde es den Mästern nicht schaden... kaum vorstellbar wie wenig dann noch importiert werden würde... würde den Ackerbau und alles ankurbeln ... einziges und ziemlich großes Problem dabei: Wer prüft es und wie? Herkunft ist ja jetzt schon fast nicht nachvollziehbar und wird ja jetzt schon genug getrickst... wer stellt sicher, dass wir dann nicht erst Ware importieren, auf der es drauf ist?

Bestes Beispiel Tiroler Speck g.g.A. - Herkunft Schweinefleisch EU... also irgendwo...


Vollmilch antwortet um 16-12-2019 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Die Kontrolle ist natürlich eine Herausforderung. Aber das ist wohl bei jedem Verbot, bei jeder Einschränkung so (Bio, gtf, Tempolimit,...)

Und klar, bei freiem Warenverkehr ist es sinnvoller, wenn solche Vorgaben den gesamten Binnenmarkt betreffen. (es ist ja auch schwachsinnig, wenn nur in Österreich die Glyphosatanwendung verboten ist).

LG Vollmilch


stef0901 antwortet um 16-12-2019 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@tomsaywer

der derzeitige FPÖ Agrarsprecher ist EHEMALIGER UBVler aus NÖ.


eklips antwortet um 16-12-2019 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@vollmilch
"Kein einziger Nationalrat, Kammerrat, xxx-rat ist gegen die Bauern. Es gibt nur unterschiedliche Vorstellungen was GUT FÜR DIE BAUERN IST.
Wir sind uns hier ja eigentlich auch selten (bis nie) einig, was gut für uns sei.
Und auch wenn viele Bauern(-Vertreter) im Nationalrat sitzen, ist (und sollte) es dort ihre Aufgabe sein die Interessen des VOLKES zu vertreten (und nicht nur die der Bauern)."

Das sind einerseits weise Worte, mit denen ich vollkommen übereinstimme, aber im Bewusstsein, dass das weit an der Realität vorbeigeht.
Wer sich da reinsetzt, um wirklich für alle eine gute Lösung finden zu wollen, ohne für die eigene Klientel (oder die vom Chef vorgegebene Position) die Ellbogen radikal auszufahren, dürfte der absoluten Minderheit angehören.


kraftwerk81 antwortet um 16-12-2019 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Das ist doch wohl ein logischer Schritt dass man Produkte die man hier aufgrund der Hemmnisse nicht erzeugen darf auch nicht importieren darf. Alles andere ist doch Heuchelei. Wenn die Politik bestimmt dass Österreich BIO werden muss dann gilt es auch dafür zu sorgen das sich das in der Konsumkette durchzieht. Wenn das nicht möglich ist weil die Konsumenten das nicht wertschätzen sind wohl auch die Produktionsvorschriften zu entschärfen und dem Konsumverhalten anzupassen..


mittermuehl antwortet um 16-12-2019 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@kraftwerk81 Nicht unrichtig. Es wird aber anders durchgezogen werden.
Sie werden es wohl über die Förderung spielen. Wie die verteilt werden ist zum Teil ja eine nationale Sache. Da wird Österreich wohl in Zukunft etwas ökolastiger (nicht zwingend Bio) werden. Und da ersparen sie sich Importbeschränkungen zu erteilen.

Wir importieren ja auch gewisse Materialien die wir nicht bei uns abbauen weil die Umweltauflagen zu groß sind. Ist auch eine Heuchelei


stef0901 antwortet um 16-12-2019 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@Kraftwerk 81
Du hast völlig Recht !
Ein Verbot von einem sehr kostengünstigen und völlig harmlosen Unkrautmittel weltweit in NUR EINEM Staat, ist nicht nur EU-Rechtswidrig, sondern auch völlig UNGERECHT und UNFAIR gegenüber den österr. Bäuerinnen und Bauern !

Alle österr. Lebensmittel sind außerdem FREI von Glyfosate, denn die österr. Bauern wenden es zu einem Zeitpunkt an, wo KEINE Kulturpflanze angesät ist—im Gegensatz zu Nord- und Südamerika, wo auf die Genmanipulierten Soja- und Maispflanzen direkt gespritzt wird und es wird sogar in manchen EU-Ländern noch Sikkation gemacht ! Nur deshalb hat man wegen Importen von Braugerste im Bier minimalste Mengen von Glyfos gefunden !
Trotzdem müsste jemand pro TAG 10.000 Liter Bier trinken, dass Er an den Grenzwert von Glyfos kommt --- Ersten Schafft man nicht mal ein Tausendstel von dieser Menge, sondern der Einzige Schaden entsteht durch Alkohol !

Glyfos ist NUR „möglicherweise“ krebserregend, steht also auf gleicher „Risikostufe“ wie z. B. rotes Fleisch von Reh, Hirsch, Schwein und Rind..
Alkohol, Nikotin, jede Wurst und viele Reinigungsmittel sowie Kosmetikprodukte, sind viel gefährlicher und SICHER krebserregend und da will weder der B.Schaden von Global 2000, noch die Kronenzeitung ein Verbot !

Ein Verbot nur für die österr. Bauern von allen 28 EU Ländern wäre eine verantwortungslose Frechheit. Zumindest so lange, wie auch Lebensmittel-Importe nach Österr. aus anderen EU-Ländern und dem Rest der Welt erlaubt bleiben !
Siehe Gentehnik--- in ganz Europa ist es den Bauern verboten worden (was mich nicht stört), aber in jedem Supermarkt werden Hunderte gentechnikveränderte Produkte angeboten und auch gekauft !!!


meijo antwortet um 16-12-2019 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@hubi 97
Vermutlich hast du recht, ist aber auch schon sehr ungewöhnlich, so eine kontroverse Vorgehensweise innerhalb so kurzer Zeit.

@stef0901
Als ein völlig harmloses Unkrautmittel würde ich Glyphosat nicht bezeichnen.




Harpo antwortet um 16-12-2019 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Die Scheinheiligkeit der Politiker und vieler Konsumenten ist. Grenzenlos in Österreich alles verbieten aber den größten Dreck importieren und kaufen weil es billig ist ist einfach eine karaktersanche aber das ist ja alles nicht mehr Inn
Geiz ist geil und wir gehen über Leichen.
Aber die heile Welt wollen alle zum Nulltarif egal ob Lebensmittel oder Klima .
Fridayd for Futures gehen demonstrieren und fahren alle mit dem Auto überall hin wie verlogen geht's noch????
Und alle Idioten himmeln diese Wohlstandsgünstige an geht's noch????


schellniesel antwortet um 17-12-2019 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@ Harpo

Oder das „vor der eigenen Haustür kehren“ wurde anders interpretiert.

Mit freundlichen Grüßen


stef0901 antwortet um 17-12-2019 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@mejo
der LD 50 Wert vom unbedingt Lebensnotwendigen Kochsalz ist viel höher, als jener von Glyfos.

ALLE Erzeugnisse der österr. Bauern sind 100 prozentig frei von Glyfos !
nur durch Importe von der Ganzen Welt, wo Glyfos auf genmanipulierte Pflanzen gespritzt wird, kommt es zu uns in den Lebensmittelhandel -- z. b. durch Baumwolle auch in Babywindel.
durch Palm - und Sojaöl in fast alle fertigen Lebensmittel--angefangen von Schokolade bis Pizza, von Ketchup bis Sardinen in Sojaöl,.......…

im Bier ist es nur wegen Importen von Braugerste, wo sogar in einigen EU-Ländern noch kurz vor der Ernte "Sikkation" gemacht wird, um sich Trocknungskosten zu ersparen


Vollmilch antwortet um 17-12-2019 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Hallo!

Der LD 50 Wert von Kochsalz liegt bei etwa 3 g / kg Körpergewicht.
Der LD 50 Wert von Glyphosat liegt bei 4,32 g / kg Körpergewicht (Ratte).

Dieser Vergleich ist aus meiner Sicht aber irrelevant. Weder die eine noch die andere Menge wird man freiwillig aufnehmen. Es geht auch nicht darum an den direkten Vergiftungserscheinungen die vom Glyphosat herrühren zu sterben. Etwas Kochsalz brauchen wir in der Nahrung, da ist es nicht giftig, sondern notwendig.

Bei Glyphosat bin ich mir recht sicher, dass wir (bei der Nahrungsaufnahme) komplett ohne auskommen. Ob geringste Mengen Glyphosat Krebs auslösen können (der dann in weiterer Folge zum Tod führen kann) ist umstritten. Die LD 50 Dosis berücksichtigt keine Langzeitfolgen, sondern nur dass nach 30 Tagen 50 % der Probanden gestorben sind.

LG Vollmilch


stef0901 antwortet um 17-12-2019 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
In ALLEN Produkten, die österr. Bauern erzeugen sind auch nicht geringste Mengen von Glyfosate !
mir kommt es vor, als wenn manche hier Import von Lebensmitteln unbedingt verteidigen wollen !


FeSt antwortet um 17-12-2019 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Sagt auch niemand,
wenn wird Ampa festgestellt, das Abbauprodukt von Glyphosat, das auch das Abbauprodukt anderer Produkte ist wie von Waschmitteln oder dem mit Glyphosat eng verwandten Kaliumphosphonat (Im Molekül ersetzt Kalium die Aminosäure Glycin) und anderem, doch darüber regt man sich wegen Unwissenheit trotz Verunglimpfungsgefahr nicht so toll auf. ;-)

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aminomethylphosphons%C3%A4ure

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Glyphosat-Datenmasseure-bei-der-Arbeit/Bioanbau-und-das-Bio-Glyhosat-bzw-Kaliumphosphonat-AMPA/posting-30308006/show/


richard.w(7n417) antwortet um 17-12-2019 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Wer seine Tiere ohne Importfutter nicht derfüttert hat einfach zu wenig Fläche. Ihr müsst wieder runter kommen von diesem großen Getue. Wenn ihr zuviele Tiere habt, die ihr vom LKW füttert, dann seit ihr ein zu kleiner Betrieb. So einfach ist das.
Bitte jetzt einmal kurz Luft holen. Ihr könnt jetzt mich alles heißen und groß rum maulen, aber genauso wird in den nächsten Jahren drüber gefahren. Das entscheiden andere, nicht ich.


little antwortet um 17-12-2019 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Voll deiner Meinung richard.w. Da fängt der Klimaschutz schon mal für jederman an. Regenwald wird abgeholzt unter anderem wegen uns Europäern...kein Gensoja verfüttern heißt auch mehr Bäume bleiben stehen. Auf Palmöl verzichten heißt auch...mehr Bäume bleiben stehen.....wenn wir den Menschen in den Südländern aufgrund unseren Importgütern die Lebensgrundlage nehmen, heißt das wir werden noch mehr Flüchtlinge bekommen, irgendwo müssen sie ja hin.


FeSt antwortet um 18-12-2019 00:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@richard.w(7n417
Für die Rinderhaltung ist das machbar, doch für Schweine- & Geflügelbetriebe ist das nicht so einfach.
Da auch die Ö-Geflügelbranche auf GVO-frei umgestellt hat, bleibt das Bummerl bei den Schweinebetrieben hängen. Wenns so einfach wär, hätten auch diese das schon vollzogen.

Hier mal ein Beispiel für deinen Vorschlag der Zukunft, Tierhaltung komplett ohne irgendwelchen Futterzugang/-zukauf an einem 60ha Schweinemastbetrieb:
Dieser kann dann nur mehr ~0,425DGVE/ha (25,5kg/ha Norg) haben, da er mit dem Anbau von 15ha Soja also 25% in der FF im Schnitt als erstes begrenzendes Moment nur mehr ~450 MS/Jahr auf derzeitigen Qualitätsniveuau füttern kann, heißt max. nur mehr ~150 Mastschweineplätze, falls er nicht wie es jetzt schon einige aber je nach regionalen Witterungsbedingen machen, Buchweizen oder 2.Frucht-Soja nach Wintergerste anbauen zur Verfütterung als Aufbesserung der Bilanz oder gleich einen Schritt weiter sein Portfolio mit Gräserpelletierung erweitert.
Die dann restlichen, überschüssigen ~36ha Getreide/Mais dürfen/könen dann nicht mehr über die eigene Schweinehaltung vermarktet werden wie bisher, vom Einkommensverlust mal abgesehen, wie geil ist das den?
Obwohl dieser 60ha Beispiel-Betrieb aber laut Grundwasserschutzverordnung legal das bis zu 6,66 fache an DGVE/Jahr haben darf und in der Regel auch mit den eingenen Energiekomponenten füttern kann bis eben auf 20% Sojaschrot aus Zukauf (das auch innerhalb der erlaubten Spielregel ist), die er zusätzlich zu den Bohnen aus den eigenen Anbau braucht.

Habt ihr bzw. die Ö-Bevölkerung auch wirklich (noch) die Fläche für solche Träume?

Denke, diesen Wunsch wird der eine oder andere Underdog im Pachtpreismarkt noch bereuen dürfen/müssen.


richard.w(7n417) antwortet um 18-12-2019 06:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
FeST du hast recht ich gehe bei der Sache zuviel von Rindern aus. Bei Schweinen wiegt das Problem schwerer, aber braucht die Österreichische Bevölkerung wirklich dieses Billig Billig Billig? Anscheinend ja, viel Supermarktwerbung besonders bei Lidl und Hofer beginnt mit dem billigsten Fetzen Fleisch den man kaufen kann. Stimmt es brauch viel Träumerei um den von dir beschriebenen Betrieb umzustellen.

Ich finde halt die Wirkung in der Öffentlichkeit wird immer fataler, wenn wir den Import von Futter verteidigen, da glaubt ja wirklich jeder Depp wir können Landwirtschaft nicht. Vermutlich brauchen einige Betriebe das Futter, aber viele lassen sich da nur vor den Karren spannen.

Hellsehen kann ich auch nicht, aber ich bin mir sicher in sagen wir 20 Jahren gibts bei uns das Billigfleisch nicht mehr, oder es kommt aus irgend einem aufgetauten Sumpfloch in Sibirien.


Vollmilch antwortet um 18-12-2019 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Also ich glaube, die Bevölkerung hätte großes Verständnis, dass Betriebe untereinander Futter tauschen / verkaufen. Auch der reine Ackerbauer könnte Soja für den "Nachbarn" anbauen.

Andere Eiweißfuttermittel gibt es glaube ich auch.

Natürlich würden wir weniger Fleisch und Milch produzieren, weniger davon essen, weniger davon wegschmeißen.

Für eine regenwaldbasierte europäische Fleischproduktion sehe ich langfristig aber auch keine Zukunft.

LG Vollmilch


richard.w(7n417) antwortet um 18-12-2019 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
Handel sollte meiner Meinung ebenso wenig verboten werden. Nur darf man sich fragen ob Tiere mit 10000 Kilometer Futter versorgen jemals einen Sinn hatte. Wird eigentlich die Gülle dann zurück verschifft?


FeSt antwortet um 18-12-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@Tausch bzw. Kauf Ö-Ware
Ja ist bei ausreichender Bereitstellung eine Lösung.
Die Verhältnisse dazu regelt automatisch der Preis der Futtermittelkomponenten, doch irgendwann ist fruchtfolgetechnisch ein Maximum gegeben, sonst läuft es auf die amerikanische FF raus mit
50%Mais : 50% Soja, mit allen Folgen.

@alternative Proteinquellen
Ja gibt es, wie ich oben schon welche genannt habe und auch selber praktiziere, nur muss für weitere das Säuremuster auch passen, und eine weitere (obwohl nicht mein Favorit), wurde uns verboten und wird stattdessen entsorgt.

@weniger Fleisch/gesünderer Lebenswese
Ja, durch den Preisanstieg werden wir automatisch weniger Fleisch konsumieren.
Doch innerhalb 42 Kalenderwochen stieg der Schweine-Preis um knapp 49%, wo die Verarbeiter zurecht jammern in diesem Preiskorsett, und auch in Deutschland wieder Schlachthöfe geschlossen wurden, weil ihnen der Handel einfach nicht mehr zugestehen will, da können wir über regenwaldbasierte Klimawandelschonung diskutieren, was wir wollen, doch wenn es so weiter gehen würde, ist das von@Ralf Pauelsen angesprochen 500€MS in greifbarer Nähe. Zuvor ist aber China Ende 2020 wieder auf 80% Schweinebestand und die Seifenblase ist zerplatzt, vielleicht noch früher aufgrund der Teileinigung von China und den USA.
Manchen Konsumenten ist aber jetzt hierzulande schon zu teuer und sucht alternative Wege, um an preiswertes Schweinfleisch zu kommen. Seit Herbst mit dem Anstieg des Schweinepreises haben mehr als eine Hand voll Leute Anfragen gestellt zum jeweiligen Erwerb eines fertig gemästeten Mastschweins, wie früher in der 80igern, dass aber jetzt aufgrund der Richtlinen abgelehnt wurde.

@Beispielbetrieb
Hab bewusst nicht den standartisierten 100ha Betrieb genannt, sondern den durchschnittlichen österreichischen Schweinebetrieb, der an der Grenze zwischen Pauschalierung und Buchhaltung steht.

@Gülle Retournierung,
Je höher der hiesige Flächenanteil für die eigene Eiweißproduktion wird, desto weniger Fläche bleibt hier zur organischen N-Düngerrückführung. ;-)

@Nährstoffkreisellauf
Dieser ist leider nicht geschlossen, siehe Kläranlagen Gülleendlager Schwarzes Meer. Dieses Leck wird derzeit ja mit ständigen Nährstoffimport erfolgreich und vor allem preiwert zu stopfen versucht.
Mal schauen, ob's auch da ein Umdenken & Handeln der verursachenden letzten Glieder der Kette gibt.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 18-12-2019 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
man könnte sich auch generell sparen Threads zu eröffnen mit Themenüberschrift. Wir hätten dann eine schöne Wurst an Text. Oder man gliedert es etwas auf , wodurch die Übersichtlichkeit entsteht. Die Lullubande macht gern ersteres...


Vollmilch antwortet um 18-12-2019 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Importverbot von Lebensmitteln, die mit Glyfosate belastet sind
@dietmar.s: was hat dein Beitrag mit der Themenüberschrift zu tun?
Eröffne doch bitte einen eigenen Beitrag!

;-)

LG Vollmilch


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