Aus für Wärmepumpen

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browser 30-11-2019 18:23 - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Auf orf.at

Steht aus für den Einbau von Wärmepumpen wenn der Besitzer über Holzvorräte verfügt ab 1 Jänner 2020

Weil wenn jemand selber Holz hatt und eine Wärmepumpe einbaut ist das nicht
mehr Nachhaltig so steht es zumindest
auf der ORF Seite

ich finde es gut das es sollche Nachhaltigkeitregeln ab 2020 geben wird

Es ist auch gut das die Grünen bald Regieren werden das sollche Sachen abstellen werden


HAFIBAUER antwortet um 30-11-2019 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Und was ist mit ÖL u Gas.????


browser antwortet um 30-11-2019 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Es geht nur um Neuanlagen



zog88 antwortet um 30-11-2019 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Macht auch Sinn.
Als nächstes werden diejenigen die Selber Nutztiere halten keine Milchprodukte, Fleisch oder Eier mehr kaufen dürfen. Sie haben ja die Möglichkeit sich selbst zu versorgen.
Sehr nachhaltig eben.
Vielleicht sollte man nicht jeden Hirnfurz der in einem nordöstlich gelegenen, sehr bevölkerungsreichen Bundesland entsteht für bare Münze nehmen...


johann.w(akv81) antwortet um 30-11-2019 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Hallo!
Es würde Sinn machen, Wärmepumpen für wohnhäuser generell zu verbieten. Es nützt allews beschönigen nichts, es sind halt Stromheizungen und die sind hauptverantwortlich, das neue Atomkraftwerke gebaut werden müssen.Das was manche Träumer verzapfen, das man im Sommer mit PV anlagen Strom erzeugt und diesen für den Winter zum Heizen verwendet das haut nicht hin. So gesehen ist das auslaufen der Holzkraftwerke ein weg in die richtige Richtung, da man sein Brennholz nicht mehr verkaufen kann und somit gezwungen ist es selber zu verheizen. Auch wenn ich selber als großer Waldbesitzer mein Astmaterial usw nicht mehr vermarkten kann, so sehe ich die Stromproduktion aus Holz kritisch, denn die ökostromförderung geht zu lasten der Allgemeinheit.


mittermuehl antwortet um 30-11-2019 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@ johann.w(akv81) Ein moderner entsprechend gedämmte Neubau braucht kaum Heizung. Mein Schwager hat so was (A+). Die Zuluft wird über die Abluft geheizt. Die Bude ist so dicht das der Schwedenofen nur mit Ausenluftleitung betrieben werden darf. Die Heizen mit eine WP und brauchen keinen Heizkessel. Da macht es Sinn . Die paar KW Strom wird man auch mit Wasserkraft im Winter herstellen können.

Ich kenne einen Narren der beheizt ein Glashaus mit einer Luft-WP ... im Winter. Für den muß irgendwo eine Kernkraftwerk eingeschaltet werden. Sowas ist natürlich Unsinn.

Ich denke das nur ein Energiemix in Zukunft Sinn macht. Ich heize Holz aus meiner unmittelbaren Region. Mein Haus ist über 300 Jahre alt. 60m³/jahr .... 500m² .... 4 Wohneinheiten. Wieviel mein Schwager für sein A+ Haus an Strom für seine 160m² braucht, weiß ich nicht. Aber es wird sehr überschaubar sein.


KaGs antwortet um 30-11-2019 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@Johann
Aha, wenn die Stromproduktion mit Holz(abfällen) eingestellt wird, und auch die Wärmepumpen verboten werden, dann werden sich die Leute dann einen Holzofen daheim aufstellen und dein Brennholz kaufen?
Dürfte ein Artikel aus der "Tagespresse" gewesen sein!
Weißt du überhaupt was eine Wärmepumpe ist?


mittermuehl antwortet um 01-12-2019 01:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Er hat ja nicht unrecht. Eine Wärmepumpe ist eine E-Heizung mit einem sehr hohen Wirkungsgrad. Je nach Medium das sie zur Unterstützung ausbeutet. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist bei -15 C eine reine E-heizung.


KaGs antwortet um 01-12-2019 07:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Luftwärmepumpe schon. Solewärmepumpen bleiben schon bei 1:5 oder noch besser.


richard.w(7n417) antwortet um 01-12-2019 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Wer Äste verheizt sägt sowieso Waldwirtschaftlich am Ast auf dem er bzw seine Nachfolger sitzen.


Aequitas antwortet um 01-12-2019 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
In meiner Gegend ist so , wer die (Fichten) Äste im Wald liegenlässt züchtet Käferpopulationen wo für die nächste Generation keine Fichte mehr übrigbleibt


Roz98 antwortet um 01-12-2019 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen

Richard.w
Dann müssten die meisten unserer Vorfahren eigentlich keine Nachfolger mehr haben.
Wenn ich mich erinnere was meine Großelterngeneration im Wald alles aufgesammelt hat.
.. - Jetzt mit der Hackgutheizung lass ich eigentlich alles unter 8cm (Mindestdruchmesser der Kranzange) liegen

Mein Großvater wollte nicht mehr in den Wald weil (die Jungen) ja so viel an gutem Brennmaterial drin liegen lassen ...
. Was hab ich da immer gehört: "Heb das auf das macht am Abend die Eierspeis warm.


Dem Orf würde ich nicht alles glauben weil erst vor einigen Tagen war hier die Diskussion übers Brennholz heizen und das Feinstaubtechnisch noch schlechter ist.
https://tv.orf.at/highlights/orf1/191121_dok1_talk1_100.html

Wo so ziemlich jede Heizung ausser die Pelletsanlage (die meiner Meinung nach noch unwirtschaftlicher ist fürn Waldbesitzer) verteufelt.


PS: Pellets weil wenn ich selber holz hab muss ich das zamfahren, dann arg zerkleindern (da wärns dann scheiter oder hackgut) dann verfahren zum pressen (da wären scheiter oder hackgut im ofen) dann von dort wieder heim holen -dann heizen,


meki4 antwortet um 01-12-2019 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
richard . . .
Da hast Du recht - aber wennst bei Käferbäumen das Klumpert liegenlässt, wirst du dem nicht mehr Herr.
Du kannst mal einen Sonntagsausflug ins Waldviertel machen - in die Bez. WT und HO - danach sag mir mal, was die nächsten Generationen noch vom Wald haben, ausser der Abgabenbelastung.


richard.w(7n417) antwortet um 01-12-2019 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
ich sag nur eins: Fichte.
Die Holznutzung wird so schnell nicht aufhören, genau so wenig wie uns wegen Wärmepumpen der Strom ausgeht.


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Wärmepumpe = Atomkraftwerkssubventionierer
Holz = Feinstaubproduzent
Öl und Gas = CO2-Killer

Ich bitte um Vorschläge, wie man seine Bude warm bekommen soll, ohne schlechtes Gewissen.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-12-2019 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
servus Richard, das hast a bissal plump hingeschrieben. Wennst dich bissal bemühst können wir mal auf Augenhöhe diskutieren, sonst wird's schwierig, schönen Sonntag. mfg


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Ja, ist mir klar. Das sind aber leider die Botschaften, die transportiert werden in den Diskussionen. Das wollte ich - etwas provokant - aufzeigen.

Für mich sind Wärmepumpen (optimal kombiniert mit eigener PV) und Holz völlig ok zum WW machen und Heizen.

Ich denke künftig wird aber kein Weg an der Brennstoffzelle und Wasserstoff vorbei führen.

LG,
Richard


dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-12-2019 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
seh ich schon anders, es wird zu 100% auch andere Wege in Zukunft geben. Also das logische Gegenteil von deiner Aussage Richard.


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Finde ich interessant! Bitte erklär mal, wie du das siehst und was für Wege du meinst.

LG


dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-12-2019 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
M1:wir kacken als Gesellschaft ab, M2: eine Kombination von andere techn. Möglichkeiten
das ganze kann man dann wieder unterteilen in mehrere Möglichkeiten, mfg


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Angenommen mal wir kacken nicht ab. Welche "anderen technischen Möglichkeiten" meinst du und in welche "mehrere Möglichkeiten" kann man das dann wieder unterteilen? Interessiert mich wirklich.

LG


dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-12-2019 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
interessiert mich auch Richard. Da lass ich mich auch Überraschen. Die Möglichkeit dass wir abkacken würd ich auf alle Fälle nicht unterschätzen, wobei , wär auch nicht tragisch Steinzeit 2.0, wird spannend.


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Also bist du der Meinung, dass die aktuellen Technologien wie zB Verbrennung von Gas, Öl, Holz oder anderen Rohstoffen zur direkten Wärme- oder durch KWK zur Stromgewinnung oder der Einsatz von PV oder eventuell der künftige Einsatz der Brennstoffzelle mit Wasserstoff allesamt nicht eingesetzt werden aber stattdessen irgendeine andere Technologie, die du zwar noch nicht benennen kannst und von der du dich selbst überraschen lassen wirst, diese unbekannte Technologie aber durchaus wieder in mehrere andere Möglichkeiten unterteilt werden kann?

Hab ich das so richtig verstanden?


zog88 antwortet um 01-12-2019 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Wenn wir uns jetzt mal ganz Ehrlich sind ist auch 99,9 des Scheitholzes nicht CO²-neutral.
Der Baum wird mit der Motorsäge gefällt entastet und abgelängt. Mit dem Traktor gerückt und mit dem LKW (oder Traktor) zu Hof gefahren. Dann wieder auf 1m gesägt (Motorsäge, Schneidspalter) und dann gespalten.
Nach dem Trocknen nochmal sägen.
Diese Arbeitsschritte verbrauchen genauso fossile Brennstoffe, selbst wenn man einen elektrischen Schneidspalter nutzt ist es nicht viel besser. Da gehen auch einige Liter Diesel und Benzin pro FM drauf.
Pellets werden noch mehr Energie verschlingen, mit dem fein hacken und wieder pressen...

Die einzige Möglichkeit so geringen Energiebedarf wie möglich zu haben ist mit einem Passivhaus.
Ist halt nicht für jeden machbar der ein Haus von der älteren Generation übernimmt... man kann ja nicht immer alles Abreißen und neu bauen... auch wenn es sich der Staat vielleicht wünschen würde.

Es muss jeder Einzelne in seiner speziellen Situation entscheiden was das effizienteste Verfahren ist.
Mein EFH (150m², kein Keller) hat sehr niedrigen Energiebedarf, Passivhaus ist es keines. Das konnte und wollte ich mir nicht leisten.
Ich heize es mit einer Wärmepumpe mit Erdkollektor. Daher habe ich auch bei niedrigsten Außentemperaturen kein Problem da meine Wärme aus dem Erdreich >2m unter der Oberfläche entnommen wird.
Leider habe ich keine getrennte Aufzeichnung für die Wärmepumpe aber mein Gesamtverbrauch für das Haus (inkl. Heizung, Warmwasser, Waschen, Kochen, Licht, diverse Elektrogeräte, Carport und Werkstatt unbeheizt) liegt bei 6500kWh im Jahr.
Angenommen die Heizung braucht 50% des Gesamtbedarfs sind das 3250kWh im Jahr, das einspricht bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,20€ (laut Durchblicker.at) genau 650€. Damit bekomme ich ca. 840L Heizöl ohne Zustellung bzw. 2700kg Pellets ohne Zustellung.
Somit erachte ich mein System für meine Bedürfnisse als Effizient und Kostengünstig.
PV habe ich keine, will da erst Investieren wenn es eine gute Speicherlösung gibt. Vorkehrungen habe ich beim Bau bereits getroffen um es nachrüsten zu können.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-12-2019 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
bei der Technik wird's vermutlich wenn dann unterschiedliche geben klar und das gesellschaftliche Hierarchie System stell ich mir auch schwierig vor dass es so bleiben kann wie das jetzt der Fall ist, falls wir nicht abkacken wollen.


mittermuehl antwortet um 01-12-2019 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@richard.k(p6614) "Ich bitte um Vorschläge, wie man seine Bude warm bekommen soll, ohne schlechtes Gewissen."


So wie es nicht den einen Traktor für alle gibt, gibt es nicht die Heiz und Energielösung für alle. Und ja . ich weiß das deine "Frage" provokant war.

Man muß einfach wegkommen von dem Suchen nach der einen Lösung. Das gilt für Klimaprobleme, Heizen, Landwirtschaft, Auto, .... Wir müssen aufhören Lemminge zu sein die sich nur in EINER Gruppe auf EINEM Weg wohlfühlen.

Wer ein älteres Haus hat das nicht A+ oder A++ ist, und im nicht zu dicht verbauten Gebiet wohnt sollte mit regionalem Holz heizen.

Bei dichterer verbauung und älterm Gebäude wäre Fernwärem aus Biomasse die Lösung (Bessere Filter)

Ein Haus mit A++ oder A+ kann man ruhig mit einer Wärmepumpe heizen.

Wer einge Stromerzeugung und Schpeicher (das kann auch ein großer Wasserpuffer sein) kann auch eine Wärmepumpe verwenden um den Überschußstrom zu verheizen.

Sonst halt Gasheizungen. Wobei Gemeinschaftsanlagen immer besser sind als die Einzelthermen.

Kein Energieträger ist CO2-Neutral. Oberstes Ziel ist einfach weniger zu verbrauchen.


meki4 antwortet um 01-12-2019 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
"Der Feind hört mit"
- schon komisch, wenn man diesen Thread anklickt, um mitzulesen und schreiben, kommt auf der rechten Bildschirmseite schon eine Werbung einer Wärmepumpenfirma.


Vollmilch antwortet um 01-12-2019 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@meki4: was soll daran komisch sein?

Im übrigen schließe ich mich mittermuehls Beitrag an.

LG Vollmilch


melchiorr antwortet um 01-12-2019 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@ mittermühl
Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich habe ein neues Haus, gut gedämmt, heize mit Hackgut 400 m/2 Wohnfläche, ab nächstes Jahr 500 m/2 in Kombination mit einer Solaranlage und komme mit 80 m/3 Hackgut im Jahr locker aus, welches zur Zeit ja fast unverkäuflich ist, aber trotzdem anfällt.
Und so muss jeder sein System herausfinden, es gibt da keine Allroundlösung .
Noch einen schönen Sonntag.


schellniesel antwortet um 01-12-2019 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@mittermuhl und Vollmilch

Irgendwie widersprüchlich was ihr bei dem Thema vom euch gebt.

Mobilität muss sanktioniert werden weils so klimaschädlich ist ohne das man speziell Anforderungen eingeht Bzw hinterfragen darf.

Beim heizen ist das auf einmal dann doch die bessere Herangehensweise???


Mfg


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@ meki

Wenn du die Werbung ganz rechts meinst (außerhalb vom Landwirt-Bereich), die ist von google gefüttert. Dh du oder jemand der deinen Computer nutzt hat mal wahrscheinlich nach Wärmepumpen gesucht.

@ mittermuehl

"Oberstes Ziel ist einfach weniger zu verbrauchen"

Da bin fast ganz bei dir. Problem ist nur, dass die Gesellschaft einem Dämm-und Dichtheitswahn unterliegt, der rein auf dem U-Wert basiert. So würde ich aktuell keine Baubewilligung bekommen, wenn ich ein Haus bauen will, das 50cm Vollziegelmauerwerk als Außenwand hat. Die speicherfähige Masse, die diese Bauweise hätte, wird ignoriert. Stattdessen außen Dämmung drauf (die die Sonneneinstrahlung aufs Mauerwerk blockiert) und alles ist gut! Oder wir packen uns komplett dicht in Plastikfolie ein (Passivhaus) und müssen uns durch Kanäle mit Luft versorgen, dass wir nicht ersticken. Ein Freund hat eine Haustechnik-Firma, der hat mir mal Innenaufnahmen dieser Lüftungskanäle gezeigt. Viel Glück den Lungen der Kinder, die in so einem Haus aufwachsen.

Ich bin der Meinung, dass man ruhig etwas mehr Energie im Wohnbereich verbrauchen darf, die Energie dafür sollte jedoch aus erneuerbaren Energieträgern kommen. Eine durchdachte Grundrissgestaltung und eine halbwegs realistische, bauphysikalische Betrachtung würde viel mehr helfen, als U-Wert Mindestvorgaben mit Styropordämmung.

Eine grundsätzliche Sache noch, die uns unsere Vortragenden schon vor 20 Jahren erzählt haben, als PV noch als fast unerschwinglich gegolten hat: Eine Energieverbrauchslösung wäre technisch relativ einfach machbar. Riesige PV oder solarthermische Anlagen in der unbewohnten Sahara versorgen praktisch die ganze Welt mit Strom. Dazu wird zur Überwindung der Distanzen die Hochspannungs-Gleichstrom-Technik genutzt, funktioniered seit 1900. Speichern und Lastspitzen wären durch Anspeisen von Pumpwerken in den Alpen oder den skandinavischen Fjorden möglich. Studien haben die Kosten für Erzeugung auf 4 cent pro kWh und für Transport auf 1 cent pro kWh geschätzt.

Scheitern tut das an der Politik, nicht der Technik. Sowas ist für mich als Techniker extrem frustrierend.


Vollmilch antwortet um 01-12-2019 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Die Erzeugung kostet keine 4cent. Aktuelle Ausschreibungen liegen in den VAE unter 2ct bei PV.
Das Saharaprojekt war vor ein paar Jahren eh aktuell, aber ich glaube da wurde nur viel Geld in den Sand gesetzt. Bei den historischen und aktuellen Bedingungen bin ich auch der Meinung, dass auch bei Energie die regionale Lösung die bessere ist.

@schellniesel: Ich sehe keinen Widerspruch. In allen Bereichen sollte Kostenwahrheit geschaffen werden.

LG Vollmilch


gbgb antwortet um 01-12-2019 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Guten Abend!

Das Wüstenprojekt hat mich jetzt an meine Solar Millennium-Aktien erinnert, an die ich aber lieber nicht mehr denken möchte. Die Auflösungsgründe bei denen können aber auch andere Ursachen gehabt haben.

Freundliche Grüße


mittermuehl antwortet um 01-12-2019 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@richard.k(p6614) Deine technischen Bedenken sind absolut berechtigt. Jeder Luftwärmetauscher und jede Lüftungsleitung muß gewartet und gereinigtr werden.

Das mit den 50 cm Vollziegel stimmt auch. Wobei du 50 cm Hohlloch in der Fasade und 50 cm Vollziegel bei den Innenmauern (als Speicher) bauen kannst. Man kann sogar eine Holzhaus und so einen Stein-Ziegelspeicher herum bauen.

Ich habe 80-100cm Steinmauern. Das Haus ist bis zu 300 Jahre alt. Wäre heut als Neubau undenkbar aber irgendwie funktioniert es doch... Man darf auch nie vergessen wieviel Energie und CO2 so eine Betonhaus braucht bis es steht. Da hat meine Steinhütte eine ganz gute Bilanz.

Ich finde es auch blöd im Wohnzimmer eine LED-Lampe zum Stromsparen zu haben und dann mit einem E-Panel zu heizen....

In Summe müssen wir einfach Energie sparen. Und damit ist nicht zwingend gemeint einen Betonbunker zu dämmen.

Der Strom aus der Sahara ist technisch machbar aber Politisch noch ein Problem. Aber bald schaut Italien und Spanien aus wie die Sahara...


Lucky antwortet um 01-12-2019 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
zog 88

Guten Abend,
laut diesem Artikel sind es 1,9 Prozent nicht 99,9.
Ich hab mal gehört 4 Prozent(aber ist eh schon egal).
Beim Gas verflüssigen in Afrika(Transport mit Schiff) gehen 25 Prozent der Energie verloren.
Mfg

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiAu5XD-5TmAhUSC-wKHbwpCR0QFjAAegQIBRAB&url=https%3A%2F%2Fwww.waldwissen.net%2Fwaldwirtschaft%2Fholz%2Fenergie%2Flwf_produktion_scheitholz%2Findex_DE&usg=AOvVaw14sXIeITNkLMSvyNjfMSQQ


richard.k(p6614) antwortet um 01-12-2019 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Danke für den Link, sehr interessant. Vor allem für mich, wo ich irgendwo zwischen Pfad 1 und 2 liege. Demnach müsste ich aktuell das Holz fertig kaufen, statt selber in den Wald zu gehen. Macht aber leider zu viel Freude die Arbeit.


hubhel antwortet um 01-12-2019 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Der "Dämmwahn" kommt von der Dämmindustrie, die ist so stark, dass sich die Gesetze nach ihnen richten !!!!
Welcher logisch denkende Mensch würde noch Brandbeschleuniger ( Styropor ) aufs Haus picken ?
Alles ein Wiederspruch lt Brandschutz, aber es geht nur ums Geld, SONST GAR NICHTS


Vollmilch antwortet um 01-12-2019 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Das FassadenEPS brennt eigentlich nicht sonderlich gut (natürlich besser als Ziegel oder Beton).

LG Vollmilch


Ferdi 197 antwortet um 01-12-2019 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Warten wir alle halt bis es die Kernfusion (wie bei der Sonne) gibt, dann haben wir Energie in Hülle u. Fülle zur Verfügung.




hubhel antwortet um 01-12-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
"FassadenEPS" ist nur 1 Unterschied zu "normalem"
Es muss "abgelagert" sein, wegen Schwund !
Material ist das gleiche...

Auch egal ob es Styrodur oder Mickimaus heisst, Unterschied ist meist in der Dichte
Grundwerkstoff in der Erzeugung..gleiches

Isolierpaneele, dieser Schaum ist "erschwert" brennbar, aber trozdem nicht F zugelassen, nur Steinwolle o.ä.


Roz98 antwortet um 01-12-2019 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
pfau da kommt viel zam..

a) Ich glaube eine gute Mischung macht es aus. So wie beim Verkehr nicht alle Benzin oder Diesel fahren sollten (Diesel wurde ja erst durchs geringer besteuern attraktiv) so ist das auch beim Heizen. Die gesunde Mischung macht es aus.

b) Ich halte eine friedliche Änderung des Status Q für nahezu unmöglich. Jede Umverteilung, und das ist es immer wenn es um Resourcen geht nimmt einem was weg und spielt es dem Anderen zu.
Die Geschichte (und ja der Mensch glaubt immer er weiß es besser) hat gezeigt, dass sowas immer von Unten nach Oben passieren muss (klar wieso sollten die Oben was abgeben ? ) - Auch die junge Geschichte zeigt was wie da auf uns zukommen würde.
Wenn man verfolgt hat was die Hungersnot in Teilen Somalia und Eritrea und Dschibuti gemeinsam mit dem Thema Religion in Syrien, Lybien usw erzeugt hat - ist für mich absehbar friedlich geht das nicht.

c) Einfach den Individualverkehr zu beschränken halt ich für gefährlich.
Einen Großteil machen die Pendler. Wenn man die entsprechend zwickt, suchen sie sich VIELLEICHT wo möglich Öffis - oder sie ziehen zur Arbeit. - Bedeutet noch mehr Landflucht als schon im Gange - noch mehr explodierende Städte als jetzt schon. - noch mehr Mobilitätsproblem in den Städten als jetzt schon.

- Das Würde sich natürlich überholen wenn (da sind wir bei der Technik) die Regale vom Billa und Co durch Roboter aufgefüllt werden. Dann allerdings frag ich mich was sollen die Massen an Menschen machen (Kassierer, Lagerarbeiter, Fliessband, ect)

d) Wenn man im Standard das Interview mit dem Treichl ließt - so sagt der Erste Bank Chef selbst die Menschen müssen die Politik zwingen. - Da beisst sich die Katze in den Schwanz weil wie eine Partei gerade zu stümperhaft zeigt liegt der Politik zu erst Ihr eigenes Tascherl im Fokus. - Wenn sich mit einem passenden Thema gut Politik machen lässt wird das auch gerne genutzt.


KaGs antwortet um 01-12-2019 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Diese Dämmplatten sollten in einem Neubau nichts verloren haben. In der Sanierung bei dünneren Ziegelwänden sicher berechtigt. Dass aber im Neubau mit 25er Ziegelwände noch 20 cm EPS drauf klatschen, da steckt schon eine Lobby dahinter! Und so mancher Specht hat auch seine Freude mit den Platten. Dass die Platten nicht "ewig" ihre Dämmungsfunktion erhalten, ist den wenigsten bewusst.



rbrb13 antwortet um 01-12-2019 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Mein Haus aus den Achzigern, 150m2, zwei Geschosse, verbraucht 50 m2 Hackschnitzel ( Prämium ). Das sind grob gerechnet 50.000 kWh.
Egal mit welcher Heizungsart, würde mir das einen ordentlichen Patzen kosten.
@zog88
Wie man das mit kakulierten 3500 kWh Stunden schafft kann, kann ich nicht beurteilen.
Auf keinem Fall möchte ich aber in einem Haus wohnen, in dem man mit einer Kerze, oder einen ordentlichen Pfurz, den ganzen Winter heizen kann.


rbrb13




KaGs antwortet um 01-12-2019 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@rbrb13
Da verwechselst was. zog hat geschrieben vom "Stromverbrauch", nicht vom Wärmebedarf! Die geschätzten 3500 kwh sind der reine Stromverbrauch (glaube aber gar nicht, dass er für die WP soviel Strom braucht), der Wärmebedarf selber liegt wahrscheinlich um die 8- 10.000 kwh. Das ist der Wert für ein 150m² Haus (WNF)Kann man so schwer rausrechnen, weil Warmwasser auch (wahrscheinlich) mit der WP erzeugt wird. Während für die Heizung ein Verhältnis 1:5 ca (Um 5 Kwh aus der Erde zu ziehen braucht man 1 Kwh Strom, beim WW wird's ca. 1:3 sein das Verhältnis)
Selber habe ich ein Holzhaus (kein Passiv, Holzriegelbau, eingeschossig) mit ca. 125 m² WNF, Stromverbrauch sinkt jährlich, für 2019 werden es fast genau 2000 kwh (Dez. angeschätzt) nur für Heizung und WW sein. Was der Wärmebedarf insges. ist, (was von der Erdwärme kommt, müsste ich genauer am Display rausrechnen, oder von der Handyapp. Von den 2000 kwh Stromverbrauch für die WP wird schätzungsweise 1/3 von der PV kommen. Im Winter kommt da ja nicht soviel runter, obwohl da gerade der Heizbedarf am Höchsten ist. In der Übergangszeit geht schon das Meiste, natürlich auch im Sommer für das WW. Wichtig ist bei vorhandener PV die Heizzeiten auf den Tag einzustellen. Estrich ist da der Wärmespeicher für die Nacht.



zog88 antwortet um 02-12-2019 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Genau so ist es. Den genauen Wärmebedarf für mein Haus (Holzriegel, 2 Geschosse, ohne Keller) habe ich nicht weil der errechnete Bedarf im Energieausweis einige Dinge die sich im Bauverlauf geändert haben nicht beinhaltet. Zum Beispiel habe ich keine Frostschürzen unter dem Haus sondern die Bodenplatte liegt auf 50cm Glasschaumschotter der sie komplett vom Boden entkoppelt. Zudem hat der auch eine dämmende Wirkung und ist kein Wasserspeicher. Daher steht mein Haus immer trocken.
Ich habe meinen Bodenaufbau nicht mit einer Schüttung gemacht sondern mit Dämmplatten die ich in mehreren Lagen über Kreuz verlegt habe, dann den Estrich drauf.
Und auf die Decke des Obergeschosses habe ich zuerst 220mm Dämmwolle ausgelegt und dann nochmal zwischen 30 und 25cm dick Thermofloc aufgetragen. Somit habe ich 50+cm Dämmung zum Dachboden hin.
Die 3-Fach Verglasung mit dem 80mm Fensterprofilen und 3 Dichtungen ist auch hilfreich.
Im Sommer brauche ich um die 300kWh im Monat und im Winter um die 700kWh im Monat, daher denke ich das meine Schätzung mit 50% des Bedarfs für Heizung und Warmwasser recht gut hinkommen wird auf Jahr gerechnet... Heizung ist eine 8,4kW Direktverdampfer Wärmepumpe mit 250m² Erdkollektor und Warmwasser eine 2kW Wärmepumpe die an die Fussbodenheizung angeschlossen ist. Somit kann ich im Sommer die Wärme des Hauses zur Warmwasserbereitung nutzen und die große Heizungspumpe für 5 Monate komplett ausschalten.


KaGs antwortet um 02-12-2019 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
@zog
Wie lange hast du die Wärmepumpe schon? Diese ist ja eine Direktverdampferanlage, meines Wissens wird die schon länger nicht mehr eingebaut! Eigentlich nur mehr Solewasserwärmepumpen. (SWWP)
Dämmungsmäßig bist ja gut drauf! Darum glaube ich gar nicht, dass du mehr als 3000 kwh Strom brauchst dazu! 250 m² Kollektor wäre bei mir berechnet gewesen mit 300 m Schlauch. Wollte aber sicher gehen, dann 300 m² mit 400 m Schlauch. Material war aber besser, als zuerst angenommen. War eh recht lehmig. Oben drauf eher sandig, aber weiter unten eben lehmiger.


johann_schorn antwortet um 03-12-2019 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Hallo,

Kannst mir jemand sagen, wo dieser Bericht auf orf.at stehen soll? Kann leider nichts finden.
Danke


mittermuehl antwortet um 03-12-2019 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Ich denke das den Bericht so nicht gibt und etwas Missverstanden wurde. Aber ich habe auch nicht deratiges gefunden. Kann sein das man Luft-Luft-Wärempumpen nicht mehr so einfach zuläßt. Die sind ja auch meist Unsinn. Aber Erdwärme und Wasserwärmepumpen machen fast immer Sinn. Auch wenn man Holz hat. Gerade Landwirte haben ja oft eingene Strom. Warum solltem an den in einer Wärmepumoe nicht selber nutzen dürfen?


richard.k(p6614) antwortet um 03-12-2019 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Johann, hast du gesehen, wer den Thread eröffnet hat?




johann_schorn antwortet um 04-12-2019 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Ja hab ich schon aber ich kenn die Forum - Teilnehmer nicht so gut.
Mich selbst hätte es verwundert darum wollte ich den Artikel selber lesen - hab auch schon gesucht ob das Inkrafttretn evtl auf den 1. April fällt ;-)!


richard.k(p6614) antwortet um 04-12-2019 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aus für Wärmepumpen
Hallo Johann,
browser ist ein Forum-"Original". Wenn du die Beiträge von ihm kennst, kannst du dir selbst ein Bild machen. Ich persönlich würd ihn irrsinnig gern kennenlernen, um einschätzen zu können, ob er seine Beiträge ernst meint oder einfach nur trollt.


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