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fabio.s(32k3) 29-11-2019 20:58 - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Hallo liebe Forum Teilnehmer!
Was haltet ihr von der Dürre Versicherung?
Mein Nachbar hat mir erzählt dass er 1400€ eingezahlt hat und 1000€ bekommen hat ,das ist doch ein Witz.Ist es jemanden von euch auch so ergangen, hab die Versicherung Gott sei Dank nicht abgeschlossen wenn ich das höre.


Profi26 antwortet um 29-11-2019 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Bin auch versichert , zuwenig geregnet, Futter gekauft , jedoch auch kein Geld bekommen da es übern DurchSchnitt wieder zuviel regnete . Blödes system


richard.w(7n417) antwortet um 29-11-2019 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
um das Geld kaufst kein Futter, besser ein Geldpolster unters Kopfpolster, da hast mehr davon.
1,2 los mit den Versicherungsvertretern die ihren Zweitjob brauchen.



xaver75 antwortet um 29-11-2019 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Bei mir gabs ca. 120,- pro ha bei 37,- Prämie.
Wenn der Regen die ersten Septembertage ein paar Tage früher gekommen wäre, hätte es wahrscheinlich auch nichts gegeben.
1. Schnitt war ok, 2. Schnitt ca. 75%, 3. Schnitt ca. 50%, 4.Schnitt war top.
Meine 3ha Luzerne haben einiges gerettet.
Hab den Tierbestand etwas reduziert, mit dem Futter dürfte es sich ausgehen.

mfg


manfred.f(8bk19) antwortet um 30-11-2019 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Bin zwar nicht Dürre Versichert haben nur mehr 60 % bin 50 % Prozent Futter auf den Wiesen. Hätte eh nix bekommen. Seit 2 Jahren muss ich zukaufen vorher nie. 15000 Euro Grundfutterkosten extra. Trotz Nachzucht um die Hälfte reduziert Hab seit 20 Jahren wieder Silomais gehabt das hat mir etwas abgedämpft. Ach Ja vor einigen Jahren hab ich noch etwas Heu verkauft trotz vollen Stall. Meinen Betrieb bringt eher Das Klima um nicht unbedingt der Milchpreis. Wobei Milchanlieferung ging auch zurück


dietmar.s(2cz6) antwortet um 30-11-2019 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Kommt drauf an welche betrieblichen Möglichkeiten hast. Ich werde bei zb es so machen , dass ich einfach den Maisanteil auf der Fläche erhöhe. Getreide kann ich leicht zukaufen.
Dass Versicherungslösungen kein Finanz. Vorteil bedeuten, wundert mich jetzt nicht. mfg


Aequitas antwortet um 30-11-2019 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Ich würde es sinnvoller finden wenn die Millionen welche das Land zur Hagelversicherung dazusponsert die Betriebe direkt bekommen würden, und es jedem selber freisteht mit dem Zuschuss eine Versicherung abzuschließen oder selber am Konto deponieren für schlechte Zeiten. Ich finde das so doch großteils die Hagelversicherung gesponsert wird.




greani antwortet um 30-11-2019 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Genau das wäre ein gerechter Weg wirklich zu helfen Aequitas, der Rest ist nur Versicherugssponsoring, aber da haben ja dann ein paar Akademiker (Parteisoldaten) attraktive Job´s, ein Schelm würde denen "Retoursponsoring" zugunsten einer Partei unterstellen, aber das wollen wir ja nicht ;-))

Noch besser wäre, die Millionen im Katastrophenfond zu lassen und bei
Bedarf den Betroffenen zukommen zu lassen, den das Satellitensystem das die Hagelversicherung nutzt wird ja sowieso nicht von der Versicherung bezahlt sondern von EU und der Öffentlichkeit also könnte es genauso von Kammern ect. zur Geldzuweisung genutzt werden würde sicher mit weniger Aufwand zu machen sein, und außerdem bekommen dann alle Geschädigten und nicht nur die Versicherungssponsoren eine Entschädigung. Unterm Strich sicher günstiger zu machen,..." wenn wer will"
.....aber wo blieben da der Job des gegen Bodenverbrauch ect. "kämfende" hoch-bezahlte Experte for all ;-))


xaver75 antwortet um 30-11-2019 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Bei mir, als prinzipieller Versicherungsgegner, waren nur die dämlichen Aussagen unserer Vertretung gegenüber der Bevölkerung (die Bauern können sich versichern, 55% der Prämie übernimmt die öffentliche Hand) ausschlaggebend, das ich auf den letzten Abdruck noch "umgefallen" bin, und seit heuer dabei war.
Beim 1. Jahr, wo ich trotz Dürre weniger als die Prämie rausbekomme, oder wenn der Staat bedeutend weniger zuschießt, bin ich wieder weg. ,-)

mfg


powerjosl antwortet um 30-11-2019 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Ist eine Förderung der Versicherungswirtschaft!


textad4091 antwortet um 30-11-2019 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Der Sinn des "versicherbarmachens" des Risikos der Dürre ist es ja, dass der Staat dann nix mehr her gibt- Weil wieso soll etwas vom Staat entschädigt werden, was ohnehin versicherbar ist.
Wenn's übern Katastrophenfond laufen würd, würde die Schadsumme nur auf 30% (?) entschädigt werden, soweit ich weis.
Die Dürreversicherung wurd heuer bei uns voll schlagend- lediglich die Transportkosten blieben übrig, die sind im Verhältnis aber niedrig.
Echt deppert glaufm isses für jene, deren Referenzstation Werte zu ihrem Nachteil lieferte- Referenzstation für Betrieb xy liegt um einiges höher als der Betrieb, somit "kleine Hitzetage" und damit wurde die Versicherung nicht schlagend und dergleichen ... Da muss unbedingt angepasst werden^^

Ich war/bin auch nicht der größte Fan der Dürreversicherung bzw. Versicherung auf Umwelt- und Naturkatastrophen und Extremerignisse allgemein, denke aber, dass der aktuelle Weg der noch immer "Beste" ist.

Und natürlich ist die HV ein "aufgeblasener, künstlich erzeugter" Apparat, der sich ganz clever und mit einiger Lobbyarbeit unabkömmlich gemacht hat ... Dafür ist sie wohl von der Politik dazu verdonnert worden, zwecks Klimawandel und Bodenverbrauch Stimmung zu machen (Sonst hört ma ohnehin von niemandem was, erst recht nicht von der Wirtschaftspartei, no-na)


josef.h(22s1) antwortet um 30-11-2019 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Die Berechnung der Trockenheit nur an einen Parameter zu binden bringt nur Vorteile für den Versicherer. War heuer wieder der Fall, das es entweder am Ende der Kurzperiode und auch kurz vor Ende des Versicherungszeitraumes kräftig geregnet hat. Fazit: Trockenheit, zu wenig Futter, keine Entschädigung aber dafür die Prämie bezahlt.


kumho antwortet um 30-11-2019 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Ist wie schon gesagt eine Versicherungsförderung ; für meinen Betrieb: hab 2019 80% vom Getreide Dürregeschädigt( laut Hagelversicherung) gehabt hab 3.040,-€ Aubezahlt bekommen für Getreide.......Dürreindex Grünland hat es bei uns zu-viel geregnet ( Laut Hagelversicherung) hab ich obwohl nur 1 schnitt zu ca.70% und der zweite steht jetzt noch ( sogar zuwenig zum schlägeln) gar nichts bekommen meine Prämie 2.780,-€..... recht viel trockener kann es bald nicht mehr werden, hab den verein diese Woche gekündigt .obwohl es nur bis 30 September geht ( hab schon die schriftliche Bestätigung von der Hagelv.)// nächstes Jahr wäre meine Prämie noch Höher weil ich Schaden hatte; ich kann nur sagen raus aus den Verträgen; meine Vers.-Prämie wird durch Bund und Land vervielfacht-- Wahnsinn


dietmar.s(2cz6) antwortet um 30-11-2019 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
kommt drauf an wie der eine Parameter definiert ist. Man kann jetzt den einen Parameter so definieren dass du möglichst durch die Finger schaust Da würd ich vorschlagen man nimmt ein möglichst langen Zeitraum. Od man nimmt kurze Zeiträume. Dann wird eine Dürre in Zahlen relativ realistisch abgebildet. Wenn alle 4 Wochen ein Schnitt gemacht wird, wird die Zeitbasis logischer weise max 4Wochen betragen. Alles andere wäre in meinen Augen Betrug.
Wie schaut die derzeitige Regelung aus ? mfg


Harpo antwortet um 30-11-2019 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Wie schon geschrieben ist die Dürreversicherung nur ein. Geschäft für die Hagelversicherung.
Warum muss ich bei einer Dürreversicherung eine Hagelversicherung abschließen??? Nur Gewinn!!!
Die ganzen Kosten für Bodenversiegelung zahlen die Bauern.
Wenn die 50%Praemienanteil den Geschädigten Bauern direkt zu gute kommen würden wäre denn geholfen und die Abwicklung über BBK (die bekommen sowieso oeffentlich Gelder. )Wenn der. Leistungsdruck für Bauern steigt wieso nicht für die BBK sitzen im selben Boot.
Aber das ist alles nicht gewollt es müssen auf kosten der Bauern unnötige gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden das ist das Ziel nicht die Hilfe der Bauern die werden nur dafür missbraucht .

Denkt einmal darüber nach und klatscht nicht bei jeder Versammlung sondern pfeift sie aus vielleicht denken sie dann einmal über ihre Einstellung nach.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 30-11-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
So, ich hab mir mal schnell die Zeitraumsberücksichtigung angeschaut. Ich packs ned die Versicherung nimmt wirlich möglichst langen Zeitraum. Kann natürlich dadurch keine Dürre abbilden. Zb in der Variante

Dürreindex Grünland: Die Dürreindex Grünland kann separat beantragt werden. Der VN kann zwischen zwei Varianten mit unterschiedlichen Entschädigungssätzen wählen. Ersetzt werden Schäden durch mangelnden Niederschlag im Grünland und bei Ackerfutter in der Vegetationszeit. Die Vegetationszeit beginnt mit 1. April und endet mit 31. August der laufenden Versicherungsperiode. Mangelnder Niederschlag liegt vor, wenn in der gesamten Vegetationszeit (Gesamtperiode) die Niederschlagssumme in der Variante „70/36“ um mindestens 36 % beziehungsweise in der Variante „60/30“ um mindestens 30 % unter dem Regenbedarf liegt oder wenn in der Vegetationszeit über einen Zeitraum von 42 aufeinanderfolgenden Tagen (Kurzperiode) die


Ergänzende Bedingungen für die Versicherung von Hagel- und anderen Elementarschäden „Agrar Universal“ 3/7

Niederschlagssumme unter Berücksichtigung der Tageshöchsttemperaturen in der Variante „70/36“ um mindestens 70 % beziehungsweise in der Variante „60/30“ um mindestens 60 % unter dem Regenbedarf der gleichen 42 Tage liegt. Tage mit einer Tageshöchsttemperatur von mindestens 30° C werden in der Kurzperiode berücksichtigt, indem das Niederschlagsdefizit für jeden derartigen Tag während der Kurzperiode um 1 Prozentpunkt erhöht wird.


1April-31 August.Der Zeitbezug ist total daneben. Da müßte um auf ein realistisches Modell zu kommen zb auf alle 3-4 Wochen bezogen werden bei der Zeitbasis und nicht auf 40 Wochen. So wird das nix. Aber da ist das Modell bereits fern aller Realität. Wundert mich eigentlich bei den vielen Agar Dr. Ing. Mag. usw. das sowas keinem auffällt bzw. ...ihr wißt schon...

https://www.hagel.at/wp-content/uploads/2018/03/Bedingungen-2019_Agrar-Universal_end.pdf


hm1965 antwortet um 01-12-2019 00:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Noch anzumerken ist das durch die niedrigen Niederschlagswerte dieses Jahr die Referenzmenge für den Durchschnitt wieder nach unten korrigiert wird fürs nächste Jahr u somit eine „dürre“ noch unwahrscheinlicher wird!


manfred.f(8bk19) antwortet um 01-12-2019 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
@hm1965 genau das ist das Problem wenn der durchschnitt schon so schlecht ist ist dürre wahrscheinlich und sehr wahrscheinlich das es kein Geld gibt. Also Verzicht ich gern. Blödes system.


richard.w(7n417) antwortet um 01-12-2019 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Den meisten hier ist aber schon klar eine Versicherung kann nur funktionieren wenn mehr rein geht als raus geht? Bei einigen Meldungen hier ist das anscheinend nicht so klar. Mit den Mehreinnahmen wird der Betrieb der Versicherung bezahlt und noch viel wichtiger, Geld wird veranlagt. Es gibt keine bessere Veranlagungsform die man jährlich mit fetten garantierten Einzahlungen unterbuttert. Da kommen wir Landwirte und eben Bund bzw Land ins Spiel. Ihr müsst euch davon verabschieden, dass alle nur warten uns Landwirten was gutes zu tun. Natürlich will jeder sein Geschäft machen, das ist ja legitim.

Nur die Dienstleistung welche mir die Hagelversicherung anbietet, die kann ich selber auch leisten. Geld veranlagen und feststellen wann eine Dürre auf meinen Feldern statt findet kann ich sogar besser als die HV. Das behaupte ich jetzt mal einfach ganz wild ;-)
Nur ums gleich zu klären: zb eine Feuerversicherung oder eine Krankenversicherung sehe ich als sehr sinnvoll an.


frank100 antwortet um 01-12-2019 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Ich bin mit der Dürre Versicherung sehr zufrieden. Zwei Jahre hinter einander Niederschlagsdefizit aber kein Ertrags Defizit.


richard.w(7n417) antwortet um 01-12-2019 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
@frank100: war das ein Schadensfall, hast du eine Auszahlung bekommen?


Aequitas antwortet um 01-12-2019 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Kennt ihr bzw gibts bei euch die Wechselseitigen Brandhilfevereine, Vereine welche sich über ein paar Gemeinden erstrecken,schlanke Strukur ohne Wasserkopf und man freiwillig eine Versicherung abschliesen kann. Und jeder nur sehr geringen Betrag einzahlt. z.B. 8€ im Jahr (max 60 000€ Auszahlung) bei mir und man im Schadensfall bei Brand was ausbezahlt wird wenn die normale Brandschutzversicherung es nicht deckt bzw zusätzlich. Wenn länger keine oder weniger Schäden sind kann es auch ein Jahr mal keine Prämie fällig werden.

Wäre in der Art eine Genossenschaftliche Dürresicherung denkbar, aber wo jeder Bauer seinen eigenen Pot hat?

Bauer A bezahlt mit X ha Grünland in den Topf 1000€ im Jahr. Land sponsert 55% dazu.
Für Bauer A sind in 10 Jahren 15500€ im Topf die bei einer Trockenheit ausbezahlt werden.

Wenn früher ein Schadensfall liegt bekommt er natürlich weniger, wenn länger nichts ist bleibt mehr Geld
übrig, es verfällt nicht. Sowas könnte man auf Hagel,Tierseuchen,... erweitern.

Es gibt keinen Wasserkopf der das Geld verschlingt sondern es bleibt beim Bauern, vielleicht 0,5-1% von der jährlichen Prämie für Büroaufwand.




rgrgrg antwortet um 01-12-2019 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Hallo
Ich bin 2019 mit der Versicherungsabrechung ebenfalls zufrieden. Es gab natürlich ein erhebliches Niederschlagsdefizit aber die Schadensabrechnung ist zufriedenstellend.2018 war ich leider nicht versichert (leider).Daraufhin habe ich mich dann versichern lassen was 2019 die richtige Entscheidung war. Natürlich kann man nicht beides haben, keinen Minderertrag durch Niederschlagsdefizit und eine hohe Auszahlung.


Vollmilch antwortet um 01-12-2019 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Doch kann man schon, genauso wie umgekehrt!

Die Versicherungsleistung richtet sich ja nicht nach den tatsächlichen Erträgen, sondern nach der Niederschlagsmenge (die nicht zwangsläufig ertragswirksam sein muss).

LG Vollmilch


manfred.f(8bk19) antwortet um 01-12-2019 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Es kann schon sein das sich die Dürre Versicherung für manche passt. Im Gebiete die einen höherern Durchschnitts Niederschlag haben und mal die Dürre eintritt. Doch in Gebieten wo der Jahres Schnitt niedrig ist wird bei noch stärkeren Defizit oft nichts ausgezahlt. Meiner Meinung sollte das System an die Ertrag gekoppelt sein nicht nur an den Regen. Vielleicht denk ich das speziell bei mir da ich nur Südhänge lage habe.


frank100 antwortet um 01-12-2019 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
richard.w(7n417)
ja


farmerJT antwortet um 01-12-2019 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Bin heuer am letzten möglichen Tag noch in die Versicherung eingestiegen und froh darüber. Hab etwa den vierfachen Betrag bekommen als Ich eingezahlt habe. Der Ertragsverlust (alle Flächen Südseitig) hat sich damit halbwegs durch Silomaiszukauf kompensieren lassen.
Interressant ist dass meine Flächen sich in zwei nebeneinander liegenden Kastastralgemeinden befinden wobei beim Niederschlag (1.4-31.8.)über 80lt Unterschied waren.
Natürlich ist der staatliche Zuschuss ebenso eine Förderung für die Versicherung aber momentan habe Ich auch keine bessere Strategie für die Folgen der Klimaveränderung für meinen Betrieb parat. Sollte die Versicherung finanziell uninterressant werden kann man jederzeit aussteigen.


FeSt antwortet um 01-12-2019 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Kieserit, Kalisulfat,...
bevor die kleine-Dürre (=Hunger) kommt.


Century antwortet um 01-12-2019 14:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Die Dürreversicherung kann euch aber auch doppelt auf den Kopf fallen:

Wenns das ganze Jahr weit zu trocken ist, aber bei wenigen Starkregen-Ereignissen so viel Wasser zusammen kommt, dass der Schnitt für die Versicherung passt, dann habt ihr keinen Ertrag, und die Schäden vom Regen auch noch.

Ich bin aber generell der Meinung, dass die Versicherung nur gegründet wurde, um mehr Agrargelder in die Verwaltung abzuzweigen.


richard.w(7n417) antwortet um 01-12-2019 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Gut ausgebildete Bauernsöhne und Töchter brauchen Jobs.


Harpo antwortet um 01-12-2019 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Alle leben von der LDw mit der LDW kannst bald verhungern.
Dann können alle schauen woher sie Ihr. Fre....... Bekommen aber nicht nach ihren Wünschen und Bedingungen


300567 antwortet um 02-12-2019 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürre Versicherung
Das Problem bei der Dürreversicherung ist das die Messpunkte zu weit auseinanderliegen und die Niederschlagswerte nicht stimmen.
Bei mir war der tatsächliche Niederschlag um 120 l in der Langzeitperiode geringer als der von der HV
Logische Folge - wenig Auszahlung und anschließende Kündigung von mir


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