Landwirtschaflicher Zivildienst

Antworten: 45
David W. 20-11-2019 10:12 - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Hallo Zusammen!

Ich würde gerne eure Erfahrungen zum Landwirtschaftlichen Zivildienst hören.
Gibt es hier einige die das schon gemacht haben, oder bei dem selber schon ein Zivildiener auf dem Hof war?

LG David



Johny5080R antwortet um 20-11-2019 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Hallo,

habe mich vor 9 Jahren auch dafür interessiert, mir wurde aber dann erklärt das man dann entweder der Jagdscheun verliert wenn man in schon Besitzt bzw.für 10 Jahre ein Waffenverbot bekommt!

Weiss nicht ob das jetzt auch noch so ist!

Lg


KaGs antwortet um 20-11-2019 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Wennst selber eine Land und Forstwirtschaft hast, darfst dort jagen. Irgendwo diesen Passus gelesen.



heilei antwortet um 20-11-2019 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Hallo,
Jagdschein verliert man nicht!
Man bekommt bei jeder Art von Zivildienst ein Waffenverbot von 15 Jahren.
Es gibt aber in bestimmten Fällen Ausnahmen für die Jagd.
Grüße


mittermuehl antwortet um 20-11-2019 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
In begründeten Fällen, d.h. für die Jagdausübung, für Angehörige traditioneller Schützenvereinigungen sowie für Sportschützen können von den Landespolizeidirektionen Ausnahmen von diesem Waffenverbot erteilt werden (§ 5 Abs. 5 ZDG). Ein Antrag (bitte selbst formulieren) ist bei der Landespolizeidirektion einzubringen.


David W. antwortet um 20-11-2019 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Gibt es sonst noch Erfahrungen, außer dem Waffenverbot?


Vollmilch antwortet um 20-11-2019 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ein Freund von mir hat das gemacht, war für ihn körperlich und psychisch sicher anstrengend.

Mir hat die Sachbearbeiterin im Innenministerium damals davon (glücklicherweise) abgeraten. War stattdessen beim Roten Kreuz, das war mit der Landwirtschaft zuhause wesentlich besser zu vereinbaren.

LG Vollmilch


fgh antwortet um 20-11-2019 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Freund von mir hat das vor über 25 Jahren gemacht.
War in Tirol wo sich der Betriebsführer beim Windwurf gröber verletzt hatte. Ihm hat es gefallen und er hat sehr viel dabei gelernt. Kommt aber sicher darauf an, auf welchen Hof und aufgrund welcher Situation man hinkommt an....


mittermuehl antwortet um 20-11-2019 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ein Bekannter hat es auch gemacht. er hat es gut gefunden. Aber wirklich viel neues gelernt hat er nicht. War ein Betrieb wie bei ihm zu Hause.

Selber war ich beim Roten Kreuz. Das hat mir rückwirkend sehr viel gebracht. Privat war ich Ersthelfer bei zwei Motorradunfällen, einem Reitunfall, einem schweren Fahradunfall, bei einem Baby das blau angelaufen, bei zwei denen die Luftröhre zugeschwollen ist (Wespenstiche ... einmal bei meiner Tochter) und bei zwei Ohnmächtigen auf der Straße (kein Alkohol im Spiel). Es ist schon entpannend in solchen Situationen stuhr eine Programm runter laufen zu lassen. Und es hilft auch bei erster Hilfe bei sich selber wenn man bei einem kleinen Hoppala den Notartzt sehr klar am Telefon erkären kann was man gerade für ein Problem hat und wie lange man abschätzt noch bei Bewußtsein zu sein... Oder wenn man in der Notaufnahme klar sagen kann was man genau hat... Es beschleunigt vieles.. ;)




heilei antwortet um 20-11-2019 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Hallo,
wie schon geschrieben, Einsatzort kannst dir dabei nicht aussuchen.
Bei anderem Zivildienst schon. Für Rettung ist auch nicht jedermann geeignet.
Generell würde ich aber jedem Zivildienst empfehlen.
Grüße


mittermuehl antwortet um 20-11-2019 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ein Bekannter halt im Zivildienst im Krankenhaus gearbeitet. Als Informatiker hat er aber "nur" die EDV saniert und überwacht.


179781 antwortet um 20-11-2019 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Lauter Pazifisten hier. Um wer soll das Vaterland verteidigen?

Gottfried


mittermuehl antwortet um 20-11-2019 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Du natürlich... Und wenn du blutest helfe ich dir dann... ;)


golfrabbit antwortet um 20-11-2019 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Mein Ältester hat vor 4 Jahren Zivildienst in der Landwirtschaft absolviert, bei insgesamt 4 verschiedenen Einsätzen - sie reichten vom neugebauten Laufstall-Heumilchbetrieb im Unterland bis auf eine Hochalm ohne Strom und Zufahrt am Tulferberg(incl. händisch Freimelken und die Milch von 18 Kühen per Kraxentrage in den Niederleger zu tragen und dort mit der Bäuerin in der Rauchkuchl zu verkasen)...die Kondition nach diesen sechs Wochen war beneidenswert,;-)
Geblieben sind ihm viele neue Erfahrungen und die Gewissheit in diesen 10 Monaten wirklich Sinnvolles geleistet zu haben. Mit allen 4 Familien besteht noch heute Kontakt, die Bauern wussten diese Hilfe richtig einzuschätzen.
@Gottfried
Um die Sicherheit unseres Landls mach dir keine Sorgen, bin doch ich in den Neunzigern als Richtfunker und Kraftfahrer beim Heeresfernmelderegiment (Krobatinkaserne, Sankt Johann im Pongau) so ziemlich alle Grenzen in martialischer Kampfmontur abgefahren und seither hat sich kein potenzieller Angreifer mehr zu nahe an das Herz der Alpen gewagt.(War auch eine schöne Zeit, einige Kameradschaften bestehen noch heute)

Hannes


179781 antwortet um 20-11-2019 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
mittermuehl du unterschätzt mich. In dem Fall müsstest du den Angreifern zu Hilfe eilen.

Gottfried


mittermuehl antwortet um 20-11-2019 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Paßt... dann ist doch klar wer das Vaterland verteidig... the winner is Gottfried ... ;)


eklips antwortet um 20-11-2019 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Mein Nachwuchs verteidigt die Republik auch gerade - mit Gummistiefel oder dem Holzmoped. Aktuell sind die Burschen ja recht motiviert, weil alle paar Stunden bei den Nachrichten sichtbar...


reinhold.g(hbn7) antwortet um 20-11-2019 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
nicht lauter Pazifisten! Die EDV Spezialisten werden unser Land gegen Angriffe aus dem Netz verteidigen.Ich bin überzeugt, daß die größere Gefahr nicht vom Panzer, sondern vom Internet ausgeht. Stell Dir nur vor, es gelingt einem Hacker die Stromfrequenz europaweit von 50 auf 100 Herz zu ändern. Alle Elektrogeräte sind mit einem Schlag kaputt. Das ist möglich. Habe selbst 2 Enkelkinder, nach Informatik HTL einer jetzt beim rotkreuz, der andere hat einen angebotenen Job beim Heer abgelehnt mit der Begründung: ich nehme keine Waffe zur Hand. Die sollen unser Vaterland eben mit ihrem Wissen verteidigen. Ich selbst bin als einäugiger 1.untauglich, 2. tauglich zum Dienst ohne Waffe gemustert und nie einbezogen worden. Ich vertraue voll auf die Jugend = unsere Zukunft.


reinhold.g(hbn7) antwortet um 20-11-2019 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
nicht lauter Pazifisten! Die EDV Spezialisten werden unser Land gegen Angriffe aus dem Netz verteidigen.Ich bin überzeugt, daß die größere Gefahr nicht vom Panzer, sondern vom Internet ausgeht. Stell Dir nur vor, es gelingt einem Hacker die Stromfrequenz europaweit von 50 auf 100 Herz zu ändern. Alle Elektrogeräte sind mit einem Schlag kaputt. Das ist möglich. Habe selbst 2 Enkelkinder, nach Informatik HTL einer jetzt beim rotkreuz, der andere hat einen angebotenen Job beim Heer abgelehnt mit der Begründung: ich nehme keine Waffe zur Hand. Die sollen unser Vaterland eben mit ihrem Wissen verteidigen. Ich selbst bin als einäugiger 1.untauglich, 2. tauglich zum Dienst ohne Waffe gemustert und nie einbezogen worden. Ich vertraue voll auf die Jugend = unsere Zukunft.
Text


svoboda12 antwortet um 21-11-2019 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Also zu meiner Zeit (vor ca 20 Jahre) war Zivildienst nur möglich mit der Begründung, das du keine Waffe angreifen willst. Und da ist es für mich doch selbstverständlich, wenn es dann für diese Personen ein Waffenverbot gibt. Bei der Landesverteidigung drücken und nachher vl Jäger sein oder sonstige waffen besitzen, von denen man sich "fürchtet".
Ich selbst wollte bei einer Verwandtschaft Zivildienst machen, mir hat man es aber nicht garantiern können, das ich dorthin komme. Und es wäre um 2 Monate länger gewesen, darum habe ich es dann lassen.

Aber ich war 4 Wochen im Hochwassereinsatz und das war für mich die sinnvollste Tätigkeit während dieser 8 Monate. Und diese Zeit möchte ich nicht missen, hier macht man Erfahrungen, die man keinen Wünschen möchte.


@David, wenn du dich für den Zivildienst interessierst, dann würde ich ihn dir empfehlen. Alle meine Freunde, die den Zivildienst absolviert haben, sind vollkommen zufrieden gewesen und würden es wieder machen. Und auch ich würde heute eher den Zivildienst anstreben, als 6 Monate in der Kaserne sitzen und warten das die Zeit vergeht.


mostkeks antwortet um 21-11-2019 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Uns hat Oberst Leutnant St... in Linz bei der Stellung unter anderem gesagt: "Während ihr an der Front mit eurem Leben das Vaterland verteidigt vögeln die Zivildiener zuhause eure Frauen"
Hab mich dann auch für den Zivildienst entschieden.
Die Begründung, dass ich Waffengewalt gegen Menschen ablehne - was aber mit der Ausübung der Jagd vereinbar ist.
War selber bei der Rettung in der Phase wo von 12 auf 9 Monate reduziert wurde und deshalb recht viele Zivis fehlten. Für uns waren Wochen mit 60-72 Stunden eher die Regel, bei 36 Stunden am Stück "durfte" der Nachtdienst auf freiwillig geschrieben werden. War anstrengend, aber doch recht viel fürs Leben gelernt.


mostkeks antwortet um 21-11-2019 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Zivildienst in der LW kann ich dir nur empfehlen! In der Regel bekommst du 2 Betriebe wo du alle paar Tage nach Bedarf wechselst. Meist Betriebe wo der Betriebsleiter meist jung und unerwartet den Arbeitsalltag verlassen hat. Die anstrengende Arbeit ist meist besser zum wegstecken wie die sozialen Anforderungen die auf dich zukommen. Aber auf jeden Fall eine Bereicherung für beide Seiten.
Zum Start bekommst du einen lw Crashkurs mit 2 Wochen.


Vollmilch antwortet um 21-11-2019 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
@mostkeks: da hat der Hr. Oberstlt. aber viel Werbung für den Zivildienst gemacht!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 21-11-2019 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Das mit dem Waffenverbot für Zivlidiener wird bald fallen. Eigentlich sollten nur sie eine Jagdwaffe bekommen. Sie sind ja diejenigen die sagen das sie nie einen Menschen anschießen wollen. ;)

Klingt lustig. Aber mir hat ein Jäger der auch Richter ist erklärt das das Waffenverbot für diese Gruppe ein Fehler war und der Jagd vom Image her etwas geschadet hat.


Vollmilch antwortet um 21-11-2019 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Das "nie" stimmt so nicht. In Fällen von Notwehr und Nothilfe ist Waffengewalt (auch) einem Zivildiener erlaubt. So hab ich es jedenfalls unterschrieben.

Ich glaube es fragt auch keiner so genau nach. Ich kenne Jäger und Polizisten, die Zivildiener waren. Diese Regelung ist doch längst überholt!

LG Vollmilch


179781 antwortet um 21-11-2019 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Zum ursprünglichen Thema möchte ich zwei Sachen anmerken:
Die strenge Unterscheidung in Zivildienst und Militärdienst ist grundsätzlich falsch. Richtig wäre ein "Dienst für den Staat" (oder wie man das nennen will) für alle männlichen Staatsbürger verpflichtend und weibl. freiwillig. Der Schwerpunkt soll auf umfassender Landesverteidigung liegen. Das beinhaltet das Militär mit Schießgewehr nur als eine Möglichkeit unter vielen. Andere wichtige Punkte sind Sicherung im Krisenfall von Wasser- und Energieversorgung und Gesundheitswesen mit ausreichend Ausrüstung und Training. Ganz wichtig wären auch Fachleute, die in der Lage sind EDV Problemen vorzubeugen und wen nötig diese zu beheben. Ein zukünftiger Krieg in Europa braucht nicht mit Panzern und Kanonen geführt werden. Man braucht nur dem Gegner das Stromnetz lahmlegen und möglichst viele EDV Anlagen stören, was alles gar nicht so schwierig ist und nach zwei Wochen herrscht absolutes Chaos.

Und der Zivildienst in der Landwirtschaft ist auch fehl am Platz. Das ist nicht die Aufgabe der Landesverteidigung, das muss die SVB lösen. Deren Aufgabe ist es Hilfe bei Unfällen oder Krankheiten zu stellen. In den Skandinavischen Ländern funktioniert so etwas einigermassen.

Gottfried


Roz98 antwortet um 21-11-2019 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst

das Bundesheer hat schon immer seine Tricks gehabt die Systemerhalter zu bekommen.
Grundwehrdienst kürzer - Zivildienst länger
Grundwehrdienst ehest möglich wo man will - Zivildienst um die Stelle kümmern und länger warten.
Und hat das alleine noch nicht genügt kam das Thema mit dem Waffenbesitzverbot für Zivildiener auf.




Vollmilch antwortet um 21-11-2019 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ich wäre für einen Staatsdienst für alle Staatsbürger unabhängig vom Geschlecht.

Bei einem Blackout braucht das Chaos keine zwei Wochen, in der Stadt schätze ich 12 Stunden, am Land 2 Tage.

LG Vollmilch


179781 antwortet um 21-11-2019 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Stimmt schon Vollmilch. Aber ich hab ja geschrieben absolutes Chaos. Kann aber sein, dass das auch keine zwei Wochen brauchen würde.

Gottfried


Vollmilch antwortet um 22-11-2019 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Was ist "absolutes Chaos"?

... Bei der derzeitigen Vorratshaltung:

Ich glaube, die Apotheken sollten spätestens nach 12 Stunden "beschützt" werden.

Lebensmittelhandel spätestens nach 24 Stunden.

Wenn die erste Scheibe bricht, geht es vermutlich recht schnell....

LG Vollmilch


eklips antwortet um 22-11-2019 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
@vollmilch
ja, ich stelle mir das auch sehr schnell sehr schlimm vor.


179781 antwortet um 22-11-2019 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ich denke auch, dass wir gar keine Ahnung haben, was in so einem Fall passiert. Und es gibt dann auch keine Hilfe. Weil die paar Polizisten sind heillos überfordert und Landesverteidigung brauche wir ja keine, weil es keine Bedrohung gibt.

Gottfried


eklips antwortet um 22-11-2019 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ansatz


eklips antwortet um 22-11-2019 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Ich habs vor längerer Zeit mal überflogen und weiß nicht mehr viel. Ob das Bunkern von Halbkilo-Goldbarren große Vorteile bringt, weiß ich nicht ob das auch drinsteht.


David W. antwortet um 22-11-2019 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Gibt's da nicht diverse Filme dazu?
The Purge glaube ich heißt der, aber vlt. auch ein bisschen Realitätsfremd ;)


Vollmilch antwortet um 22-11-2019 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Es gibt ein nettes Buch dazu :

"Blackout" von Marc Elsberg

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 22-11-2019 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Bis einer Woche ohne Strom wird es machbar sein. Dann wird es übel.

Das Bundesheer ist sicher für einen Objektschutz (Kfraftwerke usw.) gegen Terroristen bedingt geeignet. Ich kann mir aber nicht vorstellen wie die einen Billa beschützen sollten ... und warum auch?




Vollmilch antwortet um 22-11-2019 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Warum auch? - richtig! Bevor das Heer käme, ist der Billa längst leer.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 22-11-2019 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Und warum soll man Menschen erschießen die bei Stromausfall Tiefkühlpizza pündern... Und viel mehr könnte das Heer auch nicht tun. Die sind ja nicht wie die Polizei ausgebildet.

Der Ab-Hof-Verkauf könnte aber dann ganz gut gehen.. ;)


179781 antwortet um 22-11-2019 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Der Ab Hof Verkauf würde sich in so einem Fall recht schnell in eine Selbstabholung verwandeln.
Man muss ja kein Pessimist sein und kann davon ausgehen, dass so ein Supergau recht unwahrscheinlich ist. Aber möglich wäre es und dann sind wir dem was sich da entwickelt hilflos ausgeliefert. Das Problem ist ja in so einem Fall nicht, dass sich Leute Tiefkühlpizza vom Billa holen, sondern dass der Rechtsstaat ausser Kraft ist und das Recht des Stärkeren gilt. Und wenn man sieht wie viele disziplinlose und egoistische Typen es in unserer Gesellschaft gibt, bekommt man dann schon Bedenken.

Gottfried


mittermuehl antwortet um 22-11-2019 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Solange man etwas hat, das man verteilen kann, wird es irgendwie gehen. Schlimm wird es dann wenn es nur mehr sehr wenig zu verteilen gibt und keiner die Verteilung übernimmt. Ein Billa der noch verkaufen kann, wird auch nicht geplündert. Wenn die Türen nicht aufgehen, die Kasse nicht geht und das Personal nicht erscheint weil die Öffis nicht gehen wird es zur "Selbstabholung" kommen. Ein Hofladen wo ein netter Bauer die Türe mit einem Schlüssel aufmacht, auf einem Zettel die Buchführung macht und eine Waage hat die auch ohne Strom geht wird nicht so schnell geplündert. Da wird man nicht mal die Flinte rausholen müssen.

Ich halte einen größeren Stromausfall für sehr wahrscheinlich. Die Frage ist nur wann? Jetzt oder in 15 Jahren...

Und Strom aus einem Aggregat erweckt auch schnell den Neid von Nachbarn. Ich war da mal in einer ärmeren Weltgegend. Stromausfall. Das Hotel hatte eigene Versorgung. Die umliegenden Anwohner dachten das die Reichen mit Strom versorgt werden und die Armen im Finstern sitzen müssen (war ja nicht ganz falsch) und haben eine Mischung aus Volksfest - Plünderung - Bürgerkrieg gemacht. War eine sehr ruppige Party mit viel bestohlenem Alkohol, brennenden Autoreifen und eine sehr bösen Kater am nächsten Tag....


Vollmilch antwortet um 22-11-2019 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
Alleine die Anwesenheit von ein paar Uniformierten kann die Sicherheit erhöhen, es braucht nicht unbedingt jemand schießen!

Funktioniert an einer Grenze und beim Fußballspiel ja auch.

LG Vollmilch


ek antwortet um 22-11-2019 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
"Alleine die Anwesenheit von ein paar Uniformierten kann die Sicherheit erhöhen, es braucht nicht unbedingt jemand schießen!"

Das war 2015 beim Grenzübergang Spiefeld klar ersichtlich.

mfg
Ernst Krampert



ek antwortet um 22-11-2019 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
"Bis einer Woche ohne Strom wird es machbar sein. Dann wird es übel. "

Schwierig sind die ersten paar Tage- Chaosphase, ist diese überstanden gehts bergauf.

mfg
Ernst Krampert


eklips antwortet um 22-11-2019 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
@gottfried
Zum Thema Pessimismus und Wahrscheinlichkeit: Das Bedenkliche ist, dass nicht wir vom Fußvolk die Pessimisten wären, sondern dass die Experten mit ziemlicher Anspannung dem Black Out eine hohe Wahrscheinlichkeit zubilligen. ("Kommt sicher, aber keiner weiß, wann")


eklips antwortet um 22-11-2019 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaflicher Zivildienst
@vollmilch, ich glaub, du hast im letzten Satz "oft nicht" vergessen.


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