Überlegung zur CO2 Steuer

Antworten: 157
johann_schorn 27-09-2019 08:58 - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo,
Wie immer vor jeder Wahl muss jede Partei DAS populitisches Thema auffassen und das ist zu dieser Zeit eben der Klimaschutz!
JA Klimaschutz ist wichtig nur kann man das Klima durch Einführung einer Steuer besser schützen? Sicherlich werden sich viele überlegen, das Auto zu starten wenn sich die Treibstoffpreise weiter erhöhen. Nur wie soll die ländliche, pendelnde Bevölkerung sonst in die Arbeit kommen; der öffentliche Verkehr ist in vielen Gegenden nur unzureichend ausgebaut und warum wird bei der Luft- und Schiffahrt nicht eingegriffen (formelle Frage - die Antwort wird wohl jeden bekannt sein)
Aber: wenn schon wieder laut über eine neue Besteuerung nachgedacht wird, sollen sich die Idealisten einmal Gedanken machen über eine leistbare Alternative.
Wenn ich als PKW - Nutzer einer Vielzahl von Besteuerung entgehen will, kann ich in eine passende E - Mobilität investieren.
Nur: kann mir jemand eine echte Alternative zu verbrennungsmotorbetriebene Fahrzeugen in der Landwirtschaft zeigen? Und da meine ich nicht eine Akku - Kettensäge oder den Holzspalter der von der evtl vorhandenen PV - Anlage "betankt" wird!
Eine pauschale Steuer auf fosile Brennstoffe wird weder das Klima spürbar schützen, noch das Fass ohne Boden im Bundesbudget füllen können!
Wünsch euch allen einen spannenden Wahl - Sonntag!



eklips antwortet um 27-09-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Welche Partei hat denn eine CO2-Steuer im Programm, die nur den Autotreibstoff umfasst, den Schiffs- und Luftverkehr ungeschoren lässt und keinerlei Ausgleichsmaßnahmen für Pendler vorsieht? Wo habe ich das übersehen?


Vollmilch antwortet um 27-09-2019 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Bislang ist es so, dass die Freisetzung von Treibhausgasen zwar den Klimawandel verursacht und die Kosten dafür von der (weltweiten) Allgemeinheit getragen werden.

Einer verursacht den Schaden, ein anderer trägt die Kosten. Ich trete da ganz klar für Kostenwahrheit ein und eine CO2 - Steuer ist eine Möglichkeit dieser Kostenwahrheit näher zu kommen.
Alternative Energieträger und effizienter Umgang mit Energie werden dadurch konkurrenzfähiger.

LG Vollmilch



Ziegenbua antwortet um 27-09-2019 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wenn Erdgas und Heizöl zu Heizzwecken leich besteuert wird wie Diesel/Benzin als Treibstoff und die entsprechende Heizung ebenso eine eine NoVa zum Kaufpreis addiert bekommt brauchen wir uns kein Sorgen mehr über eine neue CO2-Steuer machen. Achja und Kerosin darf natürlich nicht diskriminiert werden - vielleicht sollte jeder Flieger der in Ö startet auch hier getankt werden.


Heimdall antwortet um 27-09-2019 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Es wird im Endeffekt so gehandhabt wie immer.
Die "großen" werden nicht angerührt, die kleinen zahlen drauf. Der Ausbau der Öffis wird versprochen aber nie gemacht. Somit haben die Politiker wieder mehr Geld zum ausgeben, und der kleine Mann sagt nix dagegen, ist ja fürs Klima ....
Die selbe Aktion läufz ja jetzt mit den Förderungen für grüne Energie.
Es ist mehr Geld vorhanden. Aber nur weil der Topf für die Zukunft ausgeleert wird, und nicht erhöht wurde.
Somit haben wir hald in ein paar Jahren kein Geld mehr dafür weil jetzt schon ausgegeben.
Aber unsere netten Politiker sagen natürlich
Schauts wir haben mehr Geld für grüne Energie freigegeben.
Heimdall


johann_schorn antwortet um 27-09-2019 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo,
@eklips: es wurde bereits bei einer TV - Diskussion (leider ist find ich den Link nicht) signalisiert, dass eine CO2 Steuer im Luftverkehr nicht möglich ist, da man vermeiden möchte, dass die Flieger (noch mehr) im Ausland betankt werden.
@vollmilch: welcher alternativer Energieträger ist Dir für einen Traktor oder Motormäher bekannt?
Gruß


Vollmilch antwortet um 27-09-2019 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ja, das ist natürlich ein Argument. Zusätzliche Steuern "verschwinden" gerne im Budget. Aber staatliche Leistungen erfüllen ja auch (in der Regel) einen Zweck (Bildung, Pensionen, Sicherheit, Förderungen (Agrar-, Umwelt-, soziale-).

Und (treffsichere) Steuern erfüllen einen Lenkungszweck. Die Neos (die die CO2 - Steuer im Programm haben) setzen ja gleichzeitig auf eine steuerliche Entlastung in anderen Bereichen (MöSt, Arbeit).

Eine Ökologisierung des Steuersystems ist notwendig, so sehen es jedenfalls viele, die die Klimakatastrophe eindämmen wollen.

LG Vollmilch


ewald.w(88y8) antwortet um 27-09-2019 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
jeder beitrag zur ökologisierung des steuersystems ist bestimmt positiv , denn es bringt nicht nur der umwelt was, sondern schafft auch green jobs.

nur eins ist auch klar--

das weltklima entscheiden aufstrebende länder in afrika, indien, china--schon alleine wegen der menschenmassen .

realistischerweise und auch laut expertenmeinungen wird der weltweite ausstoss und somit der klimawandel überhaupt nur zu verlangsamen sein wenns gut läuft.

ich kann nur jedem österr. landwirt raten, sich auf noch heisser und trockeneres wetter einzustellen, insbesondere bei anstehenden richtungsentscheidungen am hof insgesamt.




Century antwortet um 27-09-2019 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Und man darf dabei nicht vergessen:

Egal wofür in Ö Steuern erhoben werden, die Poilitik in Wien findet garantiert viele Wege, das Geld wieder sinnlos auf den Kopf zu hauen

(Ein Beispiel: das "freie Spiel der Kräfte" in den letzten Monaten kostet uns bisher jährlich 5 Milliarden Euro, von denen 60% noch keine gesicherte Finanzierung haben)


eklips antwortet um 27-09-2019 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
"Die Politik in Wien" wurde meines Wissens nach die letzten 2 Jahre von einem Waldviertler gesteuert.


Vollmilch antwortet um 27-09-2019 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@century: einseitige Betrachtung!
-dem Staat kostet es 5Mrd €
-den Bürgern bringt es 5Mrd € (das Geld verschwindet ja nicht)
-Umwegrentabilität! - ein Großteil der 5Mrd € fließt wieder in die Wirtschaft => Steuereinnahmen

Ich bin auch kein Fan dieser Wahlzuckerl aber so einfach ist die Milchmädchenrechnung auch wieder nicht.

LG Vollmilch


Harpo antwortet um 27-09-2019 18:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Eklips
Du solltest alles genau und sinnerfassend lesen bevor Du schreibst????


Vollmilch antwortet um 27-09-2019 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@ewald: du hast recht, die Lage ist (ziemlich) hoffnungslos. Also welche Alternativen bleiben uns?
*Weiter wie bisher?
*Oder etwas ändern, soweit es in unserer Macht steht?
*Darauf warten, dass jemand anderer "die Welt rettet" - also wieder weiter wie bisher.

LG Vollmilch



Ferdi 197 antwortet um 27-09-2019 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@eklips: Die Politik in den letzten 2 Jahren hat sicher nicht ein Waldviertler gesteuert.
Seine Uroma war vielleicht eine Dame von dem Waldviertel, echte Waldviertler / Mühlviertler sprechen eine andere Sprache u. haben meistens andere Reale - Visionen.

Mit den Wienern ist es nicht leicht etwas ehrliches zu machen, sieht man ja beim H.C. / Gudenos u. viele andere auch von anderen Parteien.

Mich sprechen eher PolitikerInnen von OÖ, Salzburg, Tirol, Vorarlberg u. der Stmk. an, die wollen eher was reales / Sinnvolles weiterbringen. Auf die o.a. kann man sich eher echt verlassen u. sind Pakttreuer.


eklips antwortet um 27-09-2019 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ja, Waldviertel oder nicht Waldviertel. Es ist echt nicht einfach.


Juglans antwortet um 27-09-2019 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Das Rätsel darf ich als Waldviertler auflösen: Der Basti ist ein waschechter MUNDL - mit Wurzeln im W4.
mfg


ewald.w(88y8) antwortet um 27-09-2019 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@vollmilch

steigerung des wohlstandes geht immer einher mit steigerung des energieverbrauchs--etwas anderes gibt es nicht.

sarkastiker sagen, wir müssen die massen in den armen ländern arm halten, doch das ist keine option.

wir können nicht auf die zeigen, welche derzeit eine tonne jährlich rausblasen und wir europäer gleichzeitig sieben tonnen.

programme liegen aber jedenfalls in der schublade, das sind gigantische aufforstungen am afrikanischen kontinent mit gleichzeitiger bewässerung --aus meerwasserentsalzungsanlagen.
dies schafft auch dringend benötigte arbeitsplätze in afrika und wald bindet kohlenstoff.

derzeit beträgt der anteil von öl, gas, kohle weltweit rund achzig prozent an der primärenergieversorgung und diese komponenten sind durch (teúre) alternativenergien nicht ersetzbar,.in nächsten jahrzehnten vermutlich nicht mal im reicheren europa

zudem sind die öl-gas-kohleindustrien in vielen ländern haupteinnahmen und das ausbleiben würde diese gesellschaften kollabieren lassen.

wir in österreich bewegen uns , und da sind wir ja merklich schon mitten drin richtung kontinentales steppenklima, also im sommer heiss trocken und im winter durchaus kalt.
mittelmeerklima ist eigentlich nicht korrekt.
ich bin mir sicher, dass das klimathema das nächste förderprogramm beeinflussen wird so wie schon den jetzigen wahlkampf --wir werden sinnvollerweise viel fürs klima machen, doch wir össis, europäer werden dennoch mit klimaerwärmung leben müssen.








Harpo antwortet um 27-09-2019 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Und wen wollt ihr Schlaumeier am Sonntag wählen???
Die Raendi ,die Gruenen, die Neos die FPÖ oder vielleicht das Giftschwammerl??????
Na dann gute Nacht Ldw.


biozukunft antwortet um 27-09-2019 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Lösungen gäbe es schon, wie Windkraft, PV, begrenzte E-Mobilität, Öffis attraktiver machen und ausbauen, Lkw und Schiffe sinnvoll nutzen, Fliegen reduzieren; Autos und Maschinen gemeinsam nutzen, mittlere und kleine Bio-Betriebe mehr fördern; Einbindung der Konsumenten in landwirtschaftliches Handeln; Es gibt schon Akku-Elektromäher und ein solcher Akku-Traktor ist entwickelt (siehe Elektrostapler)


ewald.w(88y8) antwortet um 28-09-2019 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@biozukunft

ist ja alles richtig was du schreibst.
die zukunft des weltklimas spielt sich aber wo anders ab, weil wir zu wenige sind.

china hat zb 2018 hundert!!!mal so viel beton verbaut als ganz deutschland, und sie eröffnen alle zwei wochen ein neues kohlekraftwerk.


Vollmilch antwortet um 28-09-2019 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Okay! Dann pfeifen wir aufs Klima, wir sind zuwenig.
Sollen es die Chinesen richten.

LG Vollmilch


Century antwortet um 28-09-2019 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Biozukunft:

Fliegen gehört um 99,999% reduziert, solange sie keinem medizinischen Notfall dienen, braucht man nicht fliegen.
E-Mobilität ist eine Sackgasse, die Kilmabilanz im privaten Bereich ist schlimmer als jeder Verbrennungsmotor.

Bio Betriebe fördern? ja, das setzt aber ein paar Dinge voraus, die in Ö auch kaum ein Bio-Betrieb erfüllen kann.




Vollmilch antwortet um 28-09-2019 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@century:
Bezüglich private e-Mobilität kann ich dir nicht zustimmen.

Bio oder konventionell macht in der Klimabilanz keinen großen Unterschied (da ist die Varanz innerhalb der Gruppe recht groß)

Fliegen reduzieren: ja, aber so drastisch kaum vorstellbar.

LG Vollmilch


Neudecker antwortet um 28-09-2019 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo
Als gestern Abend von den Demonstrationen für Klimaschutz berichtet wurde, hoffte ich, dass von den Akteuren korrekte Vorschläge gemacht würden. Leider war dies nicht der Fall. Die Politik müsse etwas machen meinte eine Demonstrantin - Aber Was? - hat niemand gesagt. Ich bin auch kein Klimaschutzexperte. Aber mein Vater hat öfters erzählt, dass bei einem Angriff oder bei Bombardierungen die Luft mit Pulferdampf völlig gesättigt war und deshalb jeder Atemzug wie ein Stich in die Lunge wirkte. Seither hat es schon viele Kriege gegeben und noch immer sterben, oder verrecken die Menschen und die vielen anderen Lebewesen bei unnötigen militärischen Konfliktbereinigungen. Hat schon einmal jemand aufgezeigt wieviel Schadstoffe bei der Erzeugung, bei der Erprobung und der Verwendung der Waffen ausgestoßen werden? Aber den Bauern vorzuwerfen dass ihr Vieh zu den großen Umweltverschmutzern gehört, scheint mir doch etwas übertrieben.
Liebe Grüße vom Neudecker


thomas.t3 antwortet um 28-09-2019 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
- wie wahr Neudecker!
Lg


gbgb antwortet um 29-09-2019 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Guten Morgen,

aber erstrangig sehe ich das unnötige direkte Leid, das mit Waffen angerichtet wird.
Die Schadstoffe müssten natürlich auch nicht sein.

Oder beim 140 km/h-Versuch, wo ich dagegen bin:
Viel liest man vom erhöhten Schadstoffausstoß, was ja auch stimmen wird.
Für mich ist aber gewichtiger die dadurch verminderte Sicherheit.
Und sollten Studien das entkräftigen, ich glaube trotzdem, dass höhere Geschwindigkeit anspruchsvoller und gefährlicher ist als niedrigere (beim Auto wie auch beim Traktor).

Wünsche einen schönen Sonntag.




thomas.t3 antwortet um 29-09-2019 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo

Ich finde, es liegt weniger am allgemeinen Tempo - sondern viel mehr daran, welches Auto jeder selbst fährt.
Wenn ich 6 Gänge für 140kmh habe, wird man nicht viel mehr als wie mit einen 5-Gang bei 130kmh brauchen.
Fahr ich mit einem 2 Liter-Motor 140 oder einem Big Block-Motor mit mind 6,7 Liter und 130 kmh...
Hier könnte jeder schon mal bei sich selbst beginnen. Meines Wissens nach sind die 140 auch nicht die einzuhaltende Mindestgeschwindigkeit - der noch Klimabewusstere kann trotzdem "nur" 130 fahren um die Welt zu retten!
Lg







waltan antwortet um 29-09-2019 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Jetzt ist Klimaschutz auch schon populistisch - gratuliere zu deinen Überlegungen. Klimaschutz ja bitte, aber nicht bei mir! Jeder Landwirt der Angst vor steigenden Ölpreisen hat, hat seinen Beruf nicht ganz durchdacht. Wir produzieren im Endefekt ,egal welches Produkt wir verkaufen, ausschließlich Energie, ob Nahrungsmittel, Futtermittel, Heizenergie,...
Klimaschutz ist eine große Chance für unsere Landwirtschaft (den Schaden vom Klimawandel bekommen wir ja auch als erste zu spüren).
Lebe selbst am Land und kann es kaum glauben wieviel unnötig mit dem Auto gefahren wird. Autokolonnen parallel zum Schulbus, 3x am Tag 500m ins Geschäft (geht natürlich nur mit dem Auto - wo sollte man ja am Fahrrad 3 Semmerl fürs Frühstück laden?)...Jeder kann was tun! Ich kann auch mit dem Fahrrad statt mit dem 150Ps Traktor meine Feldkontrolle machen,...


naturbauer antwortet um 29-09-2019 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Grüß Dich Neudecker, habe da nicht viel hinzuzufügen. Wir werden als Landwirte die Last kaum los werden, dass unser Vieh die Schadstoffnummer 1 ist.

Es ist auch so, da kommen wir auch nicht umhin, auch die Bauern fahren zuviel unnötig ob mit Traktor oder Auto. Meine Fahrleistung für mich und meinen Betrieb beträgt im Jahr 3000 Kilometer. Ersatzteile holen und hie und da mal zum Fotzenspangla, mehr brauch ich nicht. Kann sich heute eh keiner mehr vorstellen mit wie wenig der Mensch zufrieden sein kann. Meine eigene Verwandtschaft macht ja im Jahr 6, manchmal sogar wie heuer 8 Flugreisen ans andere Ende der Welt. Trotzdem hab ich Schuld mit meinen Viechern.
Meiner Kleinen hab ich schon mal die Freude am Gärtnern leicht verdorben weil ich gesagt habe: Was mühst du dich denn so ab mit Garten, die die über uns drüber fleigen scheissen alle vom Flugzeug auf unseren Salat und Gurken. Denn beim Flieger wird die Scheisse einfach rausgelassen in großer Höhe. Die verteilt sich nur. Jetzt wird sie ja geschredert, früher fielen öfter gefrorene Brocken manchen aufs Hausdach oder in den Garten. Ältere wissen noch von solchen Meldungen.

Trotzdem: Der Bauer hat Schuld!




dietmar.s(2cz6) antwortet um 29-09-2019 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
in meiner Heimatgemeinde wird sehr viel mit Erdgas geheizt. Kommt anscheinend billiger als mit Hackschnitzel. Würde sich das mit einer co2 Steuer anders lenken lassen? Denke schon ja! Betrifft nicht nur meine Heimatgemeinde sondern auch alle Städte in Österreich. Die finanzielle Gier bleibt halt der Feind Nummer 1 des Klimaschutz. So Sachen wie Feldkontrolle zu Fuß ...ist nett aber halt betragsmäßig Blödsinn.


mittermuehl antwortet um 29-09-2019 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@naturbauer ....Flugzeug - Heute gehen die Fäkalien und der Urin in einen Vakuumtank (dadurch kaum Wasser und Gewicht). Das Wasser aus den Waschbecken wird aber beheizt abgelassen und erreicht den Boden in der Regel nicht. Die Fäkalbomben die ein Hausdach durchschlagen sind eine Fehlfunktion des Ablaufes zur Entleerung am Boden. Wenn die leicht tropft bildet sich eine Eisklumpen am Flugzeug. Bei einem gewissen Gewicht bricht der dann ab....

Da gilt zumindest für die zivile Luftfahrt.

Sag das bitte deiner Kleinen. Erkläre dir das dein Wissen alt ist weil du alt bist und auch sonst eine eher negative Sicht der Dinge hast.. Wäre schade wenn sie die Freude am eingene Garten verliert.

Wünschen noch schönen Wahlsonntag.


gbgb antwortet um 29-09-2019 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo mittermuehl,

eine geistreiche Frage meinerseits:
Wieso kaum Wasser und Gewicht in einem Vakuumtank?

2.000 l Gülle im Vakuumfass belasten die Achse ja auch mit ca. 2.000 kg.

Danke im Vorhinein für die Erklärung.


naturbauer antwortet um 29-09-2019 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Mittermuehl, die Scheisse und s´Gebrunze fällt trotzdem vom Himmel. Bist aber schlecht informiert als Vielflieger. Die Scheisse wird heute geschredert bevor sie den Abflug ins Freie am Himmel nimmt. Es ist ja so, dass wenn der Flieger die Reisehöhe erreicht hat dann die meisten Leute zum Brunzen und Scheissen gehen im Flieger. Heißt im Steigflug passiert mit scheissen, brunzen und Hände waschen nix. Mein Glück ist: Jene Flugzeuge die über uns drüber fliegen sind da noch im Steigflug. Fast alle anderen die die Reisehöhe haben fliegen so gut wie nicht über uns weg. Also nix Gebrunze und Gescheisse auf unseren Salat. Hab ich auch meiner Kleinen damals gleich darauf so erklärt. Dass das mit der Scheisse so abläuft habe ich lange nicht gewußt, bis ich vor 2 oder 3 Jahren da einen Bericht in der Zeitung gelesen habe. Ergo, es kümmert mich nicht wenn sich die Leute gegenseitig aufn Kpof scheissen.
Neulich in der Warteschlange an der Kasse im Baumarkt habe ich ein Gespräch mit anhören müssen wie eine im Urlaub kurzer Hand in den Pool vom Hotel gebrunzt hat. Die andere meinte ja ja machan andere auch. Pool? Eher dann bloß mehr eine Brunzlag. Na dann mal angenehemen Urlaub. Am Urlaubsort wird einem vom Flieger aus aufm Kopf geschissen, steigst in den Pool schwimmst in der Brunze, ja mi host. Tja Mühli bist nicht allein der sich draufscheissen lässt, is heit Mode. Da bin ich lieber ein wie Du mich bezeichnest alter Mann mit einer Zufiredenheit um die mich Vielurlauber schon oft beneidet haben.


janatürlich antwortet um 29-09-2019 15:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Schade das hier keinen Daumen hoch gibt Naturbauer, bin auch heuer beim Kreiseln abgeregnet worden ohne einzige Wolke am Himmel.



mittermuehl antwortet um 29-09-2019 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@gbgb Die Klospühlung im Flieger geht mit Unterdruck. Der Abfluß saugt und es bracht deshalb sehr wenig Wasser um die Scheiße in den Tankz zu bekommen. Der Wasserverbrauch in den Handwaschbecken ist größer. Dieses Wasser wird im Flug abgelassen

@naturbauer Es ist einfach falsch was du über die Fäkalienentsortung von modernen Flugzeugen vermutest Nimm dir einen Tag frei und mache eine Führung am Flughafen Schwechat. Oder gib hier eine Quellenangabe für dein Wissen an. Ich lasse mich ja belehren.

Du bist kein zufriedener Mernsch. Ein zufriedener Mensch schreibt anderes. . Ein zufridener Mensch würde seiner "Kleinen" auch nicht die Freude an der Gärtnern vermiesen. Ein zufriedene Mensch würde sich über die Naricht freuen das moderne Flugzeuge nicht mehr "runkterkacken".


ewald.w(88y8) antwortet um 29-09-2019 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@janatürlich

regen ohne eine einzige wolke am himmel ist nicht weniger glaubwürdig als eine kreislaufwirtschaft, ohne dass die konsumentinnen ihre ausscheidungen zurück auf die felder bringen.




gbgb antwortet um 29-09-2019 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo mittermuehl,

da hätte ich selber auch draufkommen können.
Erfahrung habe ich aber hier keine, weil ich mit so großen Fliegern noch nie geflogen bin, nur mit kleinen 4-Sitzern, und die haben wiederum kein WC.

Schönen Abend


naturbauer antwortet um 29-09-2019 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Mühlilein tu mir doch nen Gefallen und schreibe ein paar Beispiele wie nach Deiner Ansicht zufriedene Schreiben tun.
Ich bin nunmal direkt, das mag heute kaum mehr einer.
Klar schützt Du die Fliegerei als Vielflieger da ist Dir der Co Ausstoss gleich. Typisch...


Vollmilch antwortet um 29-09-2019 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Du kannst ja heute gar nichts mehr essen! Gülle und Mist wird auf unsere Lebensmittel gespritzt die auf ekelhaftem Regenwurmkot wachsen. ;-)

Wer wissen will, wie Flugzeugtoiletten funktionieren, kann auch Google bemühen.

LG Vollmilch


naturbauer antwortet um 29-09-2019 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Vollmilch Du als Laufstallmilchbauer tust vielleicht Gülle über Lebensmittel spritzen normale Bauern tun das nicht.


Harpo antwortet um 29-09-2019 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ihr seid alle ganz schön vom Thema angekommen aber die Flugzeuge passen gut dazu und die Kreuzfahrtschiffe
Co2 Steuern für Pendler und Pkw durch höhere Treibstoffpreise und auf der anderen Seite Steuerentlastungen sind ein Nullsummenspiel das wir Nichts ändern!!
Eine Co2 Steuer muß jeder spüren aber bei Dingen die nicht lebenswichtig sind .
Es muss Europaweit 25%Steuern auf Kreuzfahrten und Flugreisen geben und die muss bei der Buchung eingehoben werden denn das ist Luxus und versaut unser Klima zum Nulltarif.
Dagegen ist die Ldw unbedeutend
Schönen Abend


dietmar.s(2cz6) antwortet um 30-09-2019 01:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Nicht alle sind vom Thema abgekommen Harpi. Guckst einfach meinen Beitrag an. Solang Erdgas im großen Stil importiert wird während die Holz-Hackschnitzelpreise ein schlechter Witz sind ist für mich klar , dass kein ehrliches Interesse an einer Verhaltensveränderung vorhanden ist. Mal schauen ob mit Türkis-Grün was anders wird.


mittermuehl antwortet um 30-09-2019 03:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@naturbauer Vollmilch wäre ein Beispiel für einen Menschen der durch sein Schreiben verrät das in ihm eine Zufriedenheit ruht.


Zum Thema CO2 - Steuer....
Sowas geht nur wenn man gleichzeitig Steuerentlastungen bringt. Die Steuer muß wirklich zu Steuerung dienen und den Besteuerten eine Alternative geben. Eine CO2-Steuer ohne Entlastungen in anderen Bereichen wäre nur eine Bereicherung des Staates. Wobei die Entlastung bei den Pendlern (als Beispiel) nicht über die Pendlerpauschale gehen muß. Ein vernünftig ausgebauter öffentlicher Verkehr würde auch helfen. Ein Förderung für Ansiedlungen in der Nähe von bereits ausgebauten öffentlichen Verkehrslinien wäre eine eine Lösung. Im Moment suchen sich ja viele den billigen Baugrund, am Popsch der Welt, weil die Fahrt mit den Diesel-SUV günstiger ist. Und es wird ein Umdenken bei allen Belangen notwendig sein. Vom Güllefaß, über das Kreuzfahrtschiff, der Fahrt in die Arbeit, Exporte, Importe, bis hin zur Farbe unseres Klopapiers .... In der Landwirtschaft könnte eine Lockerung für Hofschlachtungen die Direktvermarktung stärken. Das würde auch viele Transporte überflüssig machen. Ach weil die Wertschöpfung am Hof auch mit geringeren Stückzahlen erreicht werden kann.


naturbauer antwortet um 30-09-2019 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ja Harpo es wäre schön wenn es denn so kommen würde.
wie Du mienst. Es wird ein Traum bleiben. Es hängt viel zu viel dran als dass es umgekehrt werden will.

Mühli ich weiß wer Vollmilch ist. Du bist ja auch dafür dass die Kugel auf der wir leben möglichst schnell leergepumpt wird weil Deine Flieger willst eh nicht aufgeben. Stattdessen verkomplzierst lieber eine Steuer solange bis es wieder ein Schuss in den Ofen ist. Die Steuer wird nur die treffen die es am wenigsten verkraften können, nämlich die Arbeiter und Pendler. Ich kann jetzt nur für DE sprechen, aber Typen Deines Formats machen hier alles kaputt.


Vollmilch antwortet um 30-09-2019 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@naturbauer: du weißt, wer ich bin?
Darf ich fragen woher?

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 30-09-2019 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@naturbauer ... Du hast gefragt bei wem man an seinem Schreibstil eine Zufriedenheit erkennt. Das kann man bei Vollmilch erkennen. Du hast behauptet selber zufrieden zu sein. Und bei dir erkennt man den Zorn. Das bedeutet nicht das dein Zorn falsch ist oder seine Zufriedneheit richtig ist.

Und ja .. ich war mal Vielfliger. Vielleicht kenne ich deshalb Fluzeugklos.... bzw. die Vorgänge an einm Flughafen. Das fliegen ganz anderes Besteuert werden muß ist für mich absolut klar. Privat bin ich in den letzten 16 Jahren einmal geflogen - zu einer Hochzeit nach Estland. Meine Sünde waren zu viele berufliche Flüge auf "Montage". Das ist jetzt auch seit ca. 5 Jahren beendet. Ich lebe jetzt sehr bescheiden auf meinem Hof und versuche möglichst nachhaltig zu wirtschaften.


naturbauer antwortet um 01-10-2019 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Mühli wo Du bei mir Zorn siehst weiß ich nicht. Ist lange her, so gut über 10 Jahre, da gabs hier unter Schreibern satten Stunk. Ich hatte damals kund getan, dass ich dann weg bin. Darauf hin bekam ich von der Redaktion die Nachricht die folgender Maßen lautete. Hallo Natubauer es wäre schade Dich in unserem Forum zu verlieren. Deine guten und emotionalen Beiträge ...

Ich wurde hier noch nie gesperrt. Wohl war ich habe Temperament! Ich rede nie lange um den Brei herum. Hast etwa damit ein Problem? Wennst eins hast, dann ist es Dein Problem nicht meins. Ich bin ein Selbstdenker laufe nicht jedem Mainstream nach.

Vollmilch, eine gute Köchin verrät auch nie ihr Rezept.

Das Schlimme an der CO2 Steuer ist, weil nur die Kleinen büßen werden, niemals die Großen bei denen auch was daagibd.




mittermuehl antwortet um 01-10-2019 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@naturbauer Wir sehen und hören uns ja nicht. Bei mir vermittelst du einen oft zornigen Eindruck. So wie ich bei manchen als Gebetsmühle ankomme. Ist doch nicht schlecht zu wissen wie man so wirkt.

Bis auf die Wirkunsweise von Flugzeugsklos, die ja nicht das Kernthema hier sind, stimme ich dir auch meist zu. Ich hoffe du hast deiner "Kleinen" schon gesagt das die Flugzeuge nichtmehr runterkacken.


jakob.r1 antwortet um 01-10-2019 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Grüße Euch, --einen abrundenden Gedanken dazu: Da ja schon angeklungen ist, das es vieeeel bringen würde wenn die Vielfliegerei endlich so viel kosten würde, das die Fluglinien wieder Geld verdienen können und nicht nach der Pleite eines Großunternehmens (Thomas Cook) vom Staat gestützt werden müssen. Dann wäre es gleich vorbei mit einem Großteil der Spaßflieger die mal eben für 20 Euro nach Londen jetten zum shoppen. Wenn wir uns mal überlegen wie viele Milliarden an Euros jährlich alleine der einheimischen Wirtschaft verloren gehen weil der Urlaub im Ausland per Flugzeug billiger ist als der Urlaub im eigenen Land, dann könnte jeder Alpenstaat zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die jeweiligen Finanzminister bräuchten nur endlich mal in die Puschen kommen und den Urlaub im eigenen Land für jeden steuerlich von der Lohn- oder Einkommenssteuer absetzbar machen. Das würde die einheimische Wirtschaft stärken und z.b. immer mehr Bauern könnten als lukratives zweites Standbein Gästevermietung anbieten um nicht mehr so von den Erlösen für ihre landwirtschaftlichen Produkte abhängig zu sein. Für die Umweltbelastung wäre zudem die Reduzierung des Flugverkehrs nebenbei auch segensreich....
Beste Grüße
Jakob


mittermuehl antwortet um 01-10-2019 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@jakob.r1 Du beschreibst ein Umdenken. Ich sag jetzt mal nicht welche Partei das fordert. Aber es macht natürlich keinen Sinn das eine Liter Kerosin (das technisch fast wie Diesel ist) am Flughafen in Schwechat weniger kostet als der Diesel der im nächsten Traktor ist. Es macht auch keinen Sinn das der Staat die Pleite von einer Billigfluglinien auffängt. Zumindest macht es keinen Sinn aus Sicht des CO2-Ausstossens. Aus dieser Sicht macht jede Förderung die Treibhausgase mitfördert keinen Sinn. Das gilt dann aber auch für viele Teile der Wirtschaft und Landwirtschaft. Man wird abwägen müssen wann gesellschaftpolitische, wirtschaftliche oder ökologische Anliegen den Vorrang haben. Die ökologischen wurden aber etwas vernachlässigt. Wenn man an der Schraube jetzt dreht, wird das allen etwas weh tun. Noch ist der Klimawandel für viele ein abstraktes Luxusproblem.


Vollmilch antwortet um 01-10-2019 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo!

@naturbauer: du bist also eine gute Köchin, die nicht um den heißen Brei herumredet, aber das Rezept nicht verrät!

Da hab ich mich jedenfalls in dir geirrt, ich dachte du wärst männlich (auch aufgrund deines Vornamens)! So kann man sich täuschen.

LG Vollmilch


dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-10-2019 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@mühli
hatten wir schon die Debatte ob 2-3-4Grad plus im Schnitt eine Gefahr sind oder nicht? Wenn Hausnummer 70% der Meinung sind 2Grad plus absolut kein Problem sondern eher gut, warum sollte dann an Schrauben gedreht werden? Da wird noch viel Zeit vergehen... Während sich manche die Zeit im derzeitigen Geschäftsmodell nicht mehr leisten werden können.



mittermuehl antwortet um 01-10-2019 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Viele freuen sich über 2-3-4 C mehr in Österreich. Ein Klima wie im "Urlaub". Österreich wird damit zurecht kommen.

2-4 C mehr bedeuten aber viel mehr Meeresverdunstung, mehr Stürme, mehr Starktregen und auch mehr Trockenheit in einzelnen Regionen. Es wird dann auch Klimaflüchtlinge geben. Aber Schwende wird einen Badeort sein, Da wir sich viel ändern und wegen ein paar Fichten wird mann da nicht mehr jammern müssen.


ewald.w(88y8) antwortet um 01-10-2019 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
es gibt tasächlich berechnungen, wonach össiland zu den gewinnern des klimawandels zählt.

am mittelmeer wirds zu heiss, die kärntner seen werden angenehm warme badeseen.

die österreichische landwirtschaft sehe ich aber definitiv nicht unter den gewinnern,






dietmar.s(2cz6) antwortet um 01-10-2019 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
seh mich auch nicht im derzeitigen Geschäftsmodell als Gewinner wenns +2-4Grad gibt und weniger Niederschlagsmengen. Allerdings hat das schon in der Vergangenheit kaum jemand interessiert. In Frankreich komm wegen Klimawandel derzeit was in die Verfassung. Österreich ist da hintennach. Erdgas Verheizen , Urlaubsflugreisen, eigene berufliche Karriere, da ist derzeit noch Priorität hierzulande. Eine Umkehr seh ich nach wie vor nicht und ans Christkind glaub ich auch nicht. Klimaflüchtlinge wird man sicher wirtschaftlich gut ausnützen können. Also lieber abwarten.


mittermuehl antwortet um 02-10-2019 00:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Als Gewinner sehe ich mich da auch nicht. In meinem sehr persönlichen Fall (Lage, Boden, Grundwasserspiegel) wäre ich kein großer Verlierer. Da ich aber auch Futter zukaufe wäre der Schaden der Nachbarn auch mein Schaden. Regional wie Global.

Österreich ist deshalb hinten nach weil es auch ums "recht haben" geht. Und nur wenige konservative Politiker, Bürger oder Bauern haben die Größe zuzugeben das die Warnungen der Grünen oder womöglich von einem Schwedischen Kind richtig waren. Da verkauft man lieber eine weitere Versicherung und warnt vor eine Zöpfchendiktatur.


Roz98 antwortet um 02-10-2019 03:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
johann_schorn:

die co2 freie Baustelle ist gerade ein rießen Thema. Solaranlage für Baucontainer - Hybridbagger von Komatsu. In der Schweiz geht das bis zum LKW mit altem Frittieröl und natürlich E Motore .. z.B Liebherr 9200E Dumper T 236 .. im Minibaggersegement sind Bobcat und Wacker mit ersten rein elektrischen Minibaggern da.

Klar ist - im Sinne 1 Planet = 1 Klima das in Europa nicht das größte Klimaschutzpotential da ist. Die Frage ist wie weit will/kann die Politik die Wirtschaft(sind ja unsere Arbeitsplätze) belasten. Und natürlich auch wie stark wird z.B. China beeinflusst wenn die für Aufträge hier sowieso "Klimaschonendes Gerät" brauchen, selbiges auch quasi bei denen daheim einzusetzen




ewald.w(88y8) antwortet um 02-10-2019 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
china hat sich bezüglich weltklimaziel dahingehend positionier, den ausstoss an co2 vom jahre 2030 !!! in ihrem land nicht mehr zu überschreiten

auf die kannst nicht zählen, im gegenteil.

stellt euch drauf ein, dass der co2 ausstoss weiterhin steigt, das klima weiter wärmer trockener wird .

wir in europa werden aber mit sicherheit und auch richtigerweise künftig viel fürs klima tun.




Vollmilch antwortet um 02-10-2019 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wir Europäer sollten da nicht in einen Minderwertigkeitskomplex verfallen.
China "produziert" etwa doppelt soviel CO2 wie die EU (liegt ähnlich hoch wie die USA und etwa doppelt so hoch wie Indien). Die chinesischen Waren landen aber gern in den westlichen Ländern, die ihre energie-, human- und umweltintensive Produktion nach China ausgelagert haben.

China hat übrigens auch etwas mehr als doppelt so viele Einwohner wie die EU.

Meiner Meinung nach, haben die Europäer durchaus Potential sich diesbezüglich zu "verbessern"!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 02-10-2019 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Ewald ....... China will Aufschwung (die holen ja noch nach) und wird Wirtschaft und Umwelt immer anderes sehen. Da gebe ich dir recht.

Ich bin mal von Peking nach Wien geflogen. Da ist es beim Start noch kurz Grün. Und dann kommt Wüste bis zum Baikalsee (in China und der Mongolei). Die Luft in Peking ist schlecht. Zum Teil wegen der Abgase wo teilweise Fabriken abgeschaltent werden müssen. Zum Teil auch weil sie die Sandstürme der ausbreitenden Wüsen in die Stadt kommen. China selbst ist ein Verlierer beim Klimawandel. Es besteht somit das deren großer Führer den CO2-Ausstoß mit starker Hand eindämmen wird. Ökos werden sie sicher keine. Aber die Treibhausgase schädigen sie selber sehr.


Roz98 antwortet um 02-10-2019 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@vollmilch:
die frage ist dann halt wieviel klima hat europa geschützt wenn europa elektrisch fährt und die alten diesel nach afrika, kasachstan ect exportiert werden?

dann fährt das gleiche "potential" in ländern rum wo die wege deutlich länger sind..so war das potential gemeint


mittermuehl antwortet um 02-10-2019 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Roz98 Irgendwann können wir dann aber keine alten Diesel nach Afrika schicken .. ;)

Fakt ist das pro Person der Treibhausgasausstoß pro Person in den Industrieländern noch höher ist als in der "3. Welt" ... Afrika ist da ein kleiner Faktor. Der Wert ist aber nicht leicht genau festzustellen. Man muß da achten Äpfel nicht mit Birnen zu verwechseln...




Roz98 antwortet um 02-10-2019 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
mittmermühl ...
soweit richtig, die Frage ist ob sich dann jeder in Europa ein Elektroauto (ich geh davon aus neu gibts dann nichts anderes mehr) auch leisten KANN ! - Weil da hat die Politik schon lieber nichts getan weil hier wirds unbequem. Weil wenn keiner mehr bei VW/BMW/Audi usw kauft (weil die nix adequates haben) sondern bei Tesla, dann freut sich der Musk mit seiner Gigafactory aber Ingolstadt ? München ? da stehen viele Leute ohne Arbeit. - und die wollen trotzdem auch ein e Auto sich leisten können.

der Verkehr ist ja nur der einfachste Anteil in der C02 Diskussion. Verkehr kommt weil Leute wo anders wohnen als Arbeiten, das kommt weil sie dort wo sie Arbeiten sich Wohnraum nicht leisten KÖNNEN oder WOLLEN ! - Will ich mehr Hochhäuser oder doch nur Einfamilienhäuser - ist Bodenverdichtung ist ebenfalls C02 usw.

Da traut sich kein Politiker drüber und da wirds auch niemals eine politische Entscheidung geben.

Was es geben wird Menschen die sichs Leisten können und welche die nicht - und poltikier sind halt gern dort zu hause wo man sich was leisten kann...



mittermuehl antwortet um 02-10-2019 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Stimmt.

Bei CO2-Steuer denken alle an ihren Treibstoff und an das E-Auto. Letzteres wird sicher bald billiger aber DER Heilsbringer wird es auch nicht sein. Ich brauche ein Auto am Hof das eine Reichweite von 800 km hat. Und wir haben kein zweites Auto. Das die deutsche Autoindustrie lieber Abgaswerte manipuliert hat als besser Produkte zu entwickeln ist aber ein anderes Problem.

Es wird ein Umdenken in allen Punkten werden müssen.

Nur so ein Beispiel. Im Moment importieren für billiges Tierfutter aus Südamerika, produzieren billiges Fleisch-Milchprodukte, exportieren mit Exportförderung und leben von der Landwirtschaftdförderung. Dafür werden wir bald CO2-Stafzahlungen zahlen dürfen. Sinn macht das nicht. Irgendwie haben wir uns da verrannt.

Oder. Das Pflegeheim vom Land NÖ in meiner Heimatgemeinde wird mit "Fernwärme" (Heizhaus steht am Nachbargrund und versorgt nur das Altersheim) versorgt. Betreiber ist die EVN. Es besteht aus einen 150kw-Hackgutkessel und einem 300 kw-Gaskessel. Maximale Wäremaufnahme bei -18 C liegt bei 300kw. Der Hackgutkessel darf noch dazu nur im Winter laufen weil die EVN bei der Einreichung gepfuscht hat und keine passendes Abgasgutachten für den Kessel vorlegen konnte. Wamwassergewinnung und heizen in der Übergangszeit darf nur über Gas gehen. Keine Solarnutzung bei diesem neu erichteten Gebäude. Macht das Sinn? Das Gas ist zu billig. Die EVN will es verkaufen.

Oder: Es gibt nach wie vor Förderungen wenn man seinen altenÖlkessel auf einen neuen Ölkessel tauscht. Ich will die Dinger nicht verbieten. Aber macht es Sinn sowas zu fördern wenn man schon weiß das man CO2-Strafen zahlen wird müssen.

Oder ... Öffetnlicher Verkehr ist am Land noch zu teuer. Wenn ich alleine nach Wien zur SVB fahre macht der Zug noch Sinn für mich. Wenn wir 2-3 Personen sind, ist es einfach billiger das Auto zu nehmen. Macht das Sinn?




Ziegenbua antwortet um 02-10-2019 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Es macht auf jeden Fall mehr Sinn zu dritt mit dem Auto zu fahren als allein ;)

Öl- und Gasheizungen zu bewilligen oder gar zu fördern macht aber keinen Sinn wenn man Elektroautos fordert. Genausowengi passt da ein Importverbote für Überseeeiweiß dazu. Einzig für Letzteres könnte ich mich persönlich begeistern.


Vollmilch antwortet um 02-10-2019 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo!

In Niederösterreich sind Ölheizkessel im Neubau bereits verboten.
Eine Förderung der öffentlichen Hand gibt es dafür meines Wissens nach auch nicht (mehr).
Die "Förderung", die in der Werbung angepriesen wird, ist eine Förderung, die von der Mineralölindustrie bezahlt wird.

Gasheizungen oder Erdgas als Treibstoff sind um vieles klimaverträglicher als Öl oder Kohle. Fördern muss man es deswegen auch nicht unbedingt, aber gerade im Schwerverkehr (wo E-Mobilität) schwierig umzusetzen sein wird, könnte Erdgas eine gute Zwischenlösung sein (bis z. B. power to gas konkurrenzfähig ist).

Von den Kosten sind E-autos für mich konkurrenzfähig - Kosten! , nicht Anschaffungspreis.
Eine Anhängerkupplung brauchens noch, Reichweite ist bei unserem Nutzungsprofil kein Problem mehr.

LG Vollmilch


dietmar.s(2cz6) antwortet um 02-10-2019 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
also wie schon mehrmals hier erwähnt...weil mühli schreibt :Bei CO2-Steuer denken alle an ihren Treibstoff und an das E-Auto...vielleicht ein drittes mal ….alle guten Dinge sind ja drei. In meiner Heimatgemeinde wird im großen Stil mit Erdgas geheizt, weils billiger war als zb mit Holz-Hackschnitzel... auch in vielen anderen Gemeinden und Städten das selbe Spiel. In Österreich liegt der Waldanteil bei 48%. Man rennt trotzdem gern in den Wald zum erholen , hungert aber gleichzeitig die Waldbauern aus. Da hinkt das ökologische Gehirn noch etwas hinterher zum Beispiel.


naturbauer antwortet um 02-10-2019 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Dietmar, auch hier in Bayern bleiben viele auf ihren Hackschnitzeln hocken. Dieses Geschäft läuft wenn überhaupt nur noch für die jenigen die noch alte Verträge haben. Bei neuen kannst sie gleich herschenken.
Umwelt und Klima alles nur bla bla. Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wenn du einen Berg abtragen willst, so fange mit den ersten Stein an. Den ersten Stein dazu sehe ich bei jedem einzelnen wenn er eine für ihn mögliche Kleinigkeit tut. Viele werden aber dazu wieder sagen, ich hab eh nicht viel, sollen doch die anderen sich zurück nehmen. Folglich bleiben wir wieder auf dem Stand den wir bisher hatten.


schellniesel antwortet um 02-10-2019 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Naja ich werde dazu nicht mehr viel schreiben...

Den Individualverkehr in Europa zu elektrisieren
Ist in real so klimawirksam so als würde ich mir jede 3. Flatulenz verkneifen würde.

Im Wirklichkeit ist es aber der einzige Weg die Autoindustrie als großen Arbeitgeber in Europa zu halten.

Der Wandel der Mobilität spielt vw, Mb, Bmw und co gewaltig in die Karten.

Der europäische Markt ist gesättigt und stagniert.

In der Realität heißt es wegschmeißen(Export) gegen Neuwagen.

Um das zu beschleunigen muss der alte schnell zum wirtschaftlich uninteressant sein.

Stichworte dazu: abwrackprämie, Fahrverbote, Ersatzteil Preispolitik, Finanzierungsmodell Neuwagen, usw und so fort.

Nur so grade aus will das keiner zugeben.

Also wird alles unter dem Deckmantel Klimaschutz verkauft.

Im Endeffekt bei rein elektrischen Individualverkehr ist mal der Rucksack den die neue Infrastruktur umgegangen hat, das Dilemma Akku und deren Recycling eine unser idealbedibgubgen Einsparung von in etwa 10% der jetztigen mobiltät gegeben. Gesamtheitliche co2 Einsparungen im unrelevanten Bereich.

Nichts desto trotz soll die e Mobilität Ihre Nische haben. Da es für gewisse Einsätze eben doch Sinn macht und es ohne Sanktionen ect auch ökonomisch, wirtschaftlich und Ökologisch vertretbar ist.

Mfg


Roz98 antwortet um 02-10-2019 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
andreas , vw mb bmw spielts derweil nichtmehr in die hände. der rückstand auf usa und china ist gewaltig. und das ausdünnen das gerade bei audi passiert zeigt das auch schon.

das thema hackgut ist für mich ein schwieriges. wieviel l diesel stecken da drin? - hinfahren zum fällen - fällen und asten per harvester - zusammensammeln per forwarder - hacken in lkw - mit dem lkw zum lagerplatz - dort mit dem radlader verschieben - dann wieder aufladen - zum heizwerk fahren - dort abladen und verschiebem - lkw heim fahren .. obs da net gscheiter ist das öl direkt verheizen statt in diesel raffinieren und dann zu vertanken ???


schellniesel antwortet um 02-10-2019 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Sicher gehts dem Wirtschaftszweig nimmer so gut wie es mal war...

Ohne politische Zuckerl wäre die gesamte Mitteleuropa Produktion schon lange nimmer Bzw nicht auf dem Niveau!

Allerdings wird das auch ganze Geplänkel derzeit auch gerne zum Anlass genommen um die Produktion in hoch lohnländern zu schmälern.

Ohne politische Sanktionen gegenüber den Konsumenten von gestern
(Deckmantel Umwelt) würde der Prozess um ein vielfaches schneller ablaufen.

Aber keine Sorge nur weil die deutschen hier nicht Entwicklungsarbeiter der ersten Stunde waren, Technologie lässt sich ja erkaufen. Mb z.b fährt mit Technologie von Tesla.....

Mfg



schellniesel antwortet um 02-10-2019 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
zum Thema hackschnitzel.

Ähnlich wie bei der e Mobilität.

Dort wo es passt hat es auch Sinn!

Bei Hackschnitzel als überregionaler Energieträger sicher mehr als Ökologisch zu hinterfragen.

Außerdem nicht wirklich besser als Fossil außer das die Kreisläufe kürzer sind ;-)

Mfg


Roz98 antwortet um 02-10-2019 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
techologie lässt sich natürlich kaufen aber das wäre der erste hersteller der sein "kundenteam" dann mit besseren teilen beliefert als sein werksteam - glaub das eher nicht.

und wie gesagt es geht um leisten wollen und leisten können. wer glaubt auf der strecke zu bleiben wird mit provokation und später dann gewalt reagieren - das zeigte die geschichte bereits immer wieder mehrfach



FXST antwortet um 02-10-2019 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
In den USA sind die Autos schon zu sauber...
Das US-Justizministerium kontaktierte deshalb die Hersteller Honda, Ford, VW und BMW. Der Hintergrund: Die vier Hersteller unterschrieben im Juli ein Abkommen mit der kalifornischen Umweltbehörde. Das beinhaltet die Reduzierung von CO2-Emissionen.
Das Abkommen konterkariert jedoch die Absichten der Regierung von US-Präsident Trump. Die will nämlich die Bestimmungen landesweit lockern.

https://www.welt.de/wirtschaft/article199851084/BMW-und-VW-US-Justiz-ermittelt-gegen-Autobauer-weil-sie-zu-sauber-werden-wollen.html


schellniesel antwortet um 02-10-2019 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@roz98

Und glaubst wirklich das die e werkl so Problemlos laufen? ;-)

Das größte Klima Laster der Autoindustrie War ist und bleibt die geringe Halbwertszeit der Erzeugnisse.

Gerade in den letzten Jahrzehnten.
Das Auto als fahrende Technologiebombe ,kosten bis zu einem wert eines kleinen Einfamilienhaus (über seine gesamte Nutzungsdauer) mit einer Nutzungsdauer von 7jahren a25000km konzipiert.

Hier politische Ansätze wie auch bei anderen Erzeugnissen wäre Klimatisch gesehen ein wirkliches Zugeständnis.

Allerdings Für eine auf Wachstum ausgelegte Wirtschaft das K.O.


Mfg


dietmar.s(2cz6) antwortet um 02-10-2019 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@schellniesel

du bist ja von der Autolobby ;-) hab ich ja damals erraten anhand deiner Beiträge.

Fossiles öl und Erdgas x tausend km transportieren und bei uns verheizen ist nicht besser als inländisches Holz verheizen. Die Waldbäume wachsen ja nach , reinigen die Luft, Sonnenenergienutzung mittels Photosynthese, den Wasserhaushalt, schützen vor Erosion, nachhaltiges Baumaterial,ein gewisser Anteil des Baumes wird gehackt und verheizt.



Roz98 antwortet um 03-10-2019 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
andreas also der telsa funktioniert.

mein Vertriebler fährt einen tesla s seit 2015 - im Jahr ca 60.000 bis 80.000km - - Ja die echte Reichweite sind~380km. all Wir haben damals auf einer der ersten Langstreckenfahrten nach Nürnberg diskutiert.

Ja es ist anders, ja es scheint aus stand heute aufwändiger - in wirklichkeit entspannt es das Reisen weil du dir 30 o. 40 Min bewusste Pause nehmen Musst nach 380 km. - da brauchts dann keine müdigkeitserkennung :)

Wennst dir jetzt den China Suv anschaust Nio ES8 .. solltre der auch Europa erobern dann ist das Problem für etablierte Hersteller noch viel größer

Der allheilende Wurf ist es, ohne die weitern Themen die einfluss darauf haben zu betrachten sicher nicht.







schellniesel antwortet um 03-10-2019 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@roz98

Wieviele Tesla kennst du?

Ich kenne 5 die taxibetrieb gemacht haben.

3 sind nicht über 100000km gekommen aber für den Besitzer egal weil eh Garantie.

Und weitere die als firnenfahrzeuge laufen.

Wobei Tesla ziemlich gut ist. Unumstritten.

Allerdings Nach wie vor das Oberklasse Segment und nichts für den 0815 Individualverkehr.

Und da hab ich von den Marken von denen ich mehr Hintergrundinformationen hab noch nicht das beste gehört.

Aber ich hab’s schon so oft gesagt und sag es wieder.

Ohne politische Einflussnahme den Markt überlassen.

Dann kommen e Autos von ganz alleine und werden auch günstiger.

All die Förderungen und Sanktionen der anderen Technologien führt nur zum Aufschlag bei der Anschaffung.

Mfg


Vollmilch antwortet um 03-10-2019 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Zur Etablierung neuer Technologien braucht es oft eine politische Einflußnahme um Chancengleichheit herzustellen.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 03-10-2019 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Vollmilch... Du sprichst von einer "Zöpfchendiktatur"? ;)

Da hat doch glatt eine 16 Jähiges Mädchen den Regierenden der Welt gesagt das sie endlich die von ihnen beschlossenen Klimaziele umsetzen sollen weil sie sonst ihre Jugend und Zukunft versauen. Ihr Druckmittel war Schuleschwänzen. Und die Welle der empörung der rechten Reichshälfte war gewaltig. Der politische Wille ist somit noch sehr bescheiden. Wohl weil Klimaziele erst in vielen Legislaturperiode erreicht werden. Die Umstellungen und Kosten aber würden schon jetzt bemerkbar sein. Ist so wie einen Wald pflanzen. Kaum einer will die Bäume die erst in 1-2 Generationen zu ernten sind weil die auffostungskosten ja jetzt anfallen. Da will man doch was von seinen Kosten zu Lebzeiten zurück bekommen.

Aber zu warten das von alleine sich alles zum Guten verändern wird, ist sicher die falsche Richtung. Die Politk ist gefordert hier auch unpopuläre Schritte mit Weitsicht zu setzen.


Peter06 antwortet um 03-10-2019 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Zitat "Ohne politische Einflussnahme den Markt überlassen."

Jo, eh.
Warum soll gerade in dieser Frage der "Freie Markt" eine für unsere Gesellschaft befriedigende Lösung herbeiführen?
Überall dort, wo Dein hochgelobter "Freier Markt" uneingeschränkt dahinwerkeln kann, profitieren ein paar wenige gewaltig auf Kosten der grossen Masse, die die Folgen davon zu tragen hat. Der "Freie Markt" hat als einziges Ziel, die Gewinnmaximierung für die Shareholder voranzutreiben und sonst nichts.
Dabei wird keine Rücksicht auf Umwelt, Menschenrechte oder andere Kinkerlitzchen genommen. Damit bleibt alles beim Alten.
Ändern wird sich nur dort etwas, wo die Gesellschaft massiv eingreift, sei es durch Gesetze, Förderungen oder was-weis-sich-was.

Aber es ist natürlich eine sehr bequeme Haltung, sich zurückzulehnen und zu sagen, der Markt wird das schon regeln, warum sollten wir etwas ändern?




Vollmilch antwortet um 03-10-2019 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wie definieren wir denn den "freien Markt"?
Wenn in einem Markt Kosten externalisiert werden (z. B. Umweltschäden), dann erscheint es mir gerechtfertigt Förderungen für umweltschonende Produkte zu gewähren.

Auch die öffentliche Meinung / Medien / Politik sind Teil des freien Marktes und beeinflussen damit Angebot und Nachfrage. Neben der Stromindustrie, den Autokonzernen könnte auch die Mineralölindustrie "Werbung", Lobbying betreiben um die Nachfragekurve entsprechend zu verschieben.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 03-10-2019 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ihr beschreibt den Unterschied zwischen Marktwirtschaft/Betriebswirtschaft unb Volkswirtschaft. Bei der Markwirtschaft/Betriebswirtschaft geht es nur um das Streben eines Unternehmens nach Gewinn. Aus der Sicht eines Unternehmens dies Umweltschäden, so es zu keinen Strafzahungen kommt, unbedeutend. Volkswirtschaft betrachtet die Wirtschaft etwas ganzheitlicher. Da werden auch Folgekosten (Grundwasserschäden, Klimaschäden, Volksgesundheit) mit eingerechnet.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 03-10-2019 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hatte mal ein Gespräch mit einem Bekannten vor 10J, der hat sich damals ein gebrauchtes E-Auto gekauft. Vorgänger ist umgestiegen auf ein neueres Modell, Akku ist aber vorher mal erneuert worden. Der hat halt voll davon geschwärmt weil es so vibrationsarm läuft und konnte es tanken in der Firma. War zu dem Zeitpunkt Student und in der Voest gearbeitet. Bloß, wenn er zu seinen Eltern nach Nö fährt wird's knapp. Er hat damals gemeint die E-Autos haben grob 1000Teile weniger. Und ich war damals der Meinung dass ist ein Mittgrund warum die Automobilbranche da auf der Bremse steht.1000Teile weniger verbauen, verrechnen und warten ist natürlich blöd fürs Geschäft.



Roz98 antwortet um 03-10-2019 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
mittermühl ob markt o volkswirtschaft. ob kapitalismus oder sozialismus

damit einer mehr hat, muss ein anderer mit weniger auskommen - das ist leider so


ewald.w(88y8) antwortet um 03-10-2019 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@roz98

deine schlussfolgerung ist zwar plakativ, aber nicht richtig.

in einer gesunden marktwirtschaft können viele mehr bekommen ohne dass ein anderer deswegen weniger bekommt.

dennoch finde ich den sozialen aspekt in einer volkswirtschaft enorm wichtig.

ein gutes beispiel ist wien-

rund zwei drittel der wohnungen sind gemeindewohnungen mit leistbaren mieten, 365 euro-öffiticket,

das ergebis ist die lebenswerteste stadt der welt, auch wenn das viele aus ländlich konservativen kreisen nicht gern hören wollen.






mittermuehl antwortet um 03-10-2019 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Roz98 ... "damit einer mehr hat, muss ein anderer mit weniger auskommen - das ist leider so"

Das stimmt.

Es ist halt eine Frage wieviel Reichtum von Wenigen sich eine Gesellschaft Volkswirtschaftlich leisten will und kann. Wie weit darf sich der "Reiche" am Allgemeingut (z.B. Grundwasser bedienen) ohne für die Folgen aufkommen zu müssen? Ich wäre schon dafür das umwelttechnische Folgekosten eingepreist werden müssen. CO2-Steuer, Strafzahlungne usw. sind die falschen Ausdrücke. Die Umweltfolgekosten sollten einfach in Produkten berücksichtigt werden. Das würde den Reichtum schon etwas umverteilen. Und solange wir so etwas nicht klar berechnen können muß die Politk ein paar Spielregeln festsetzen.


FXST antwortet um 03-10-2019 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Eine Studie des Münchner Ifo-Instituts widerspricht nun: Die Stromer belasteten das Klima im ungünstigsten Fall um bis zu 28 Prozent mehr als ein Dieselauto.
Das nun veröffentlichte Papier vergleicht die CO2-Emissionen bei Betrieb und Produktion eines Tesla Model 3 mit denen eines ähnlich großen Mercedes C 220d mit Dieselmotor und kommt zu dem Ergebnis, dass das konventionelle Auto unterm Strich weniger Klimagas ausstößt. Die Experten um den Ökonomen Hans-Werner Sinn kommen inklusive der Emissionen von Raffinerie und Transport auf einen Wert von 141 Gramm pro Kilometer. Der Elektro-Tesla hingegen stößt der Rechnung zufolge mit 156 bis 181 Gramm deutlich mehr CO2 pro Kilometer aus; berücksichtigt wurde neben den Emissionen bei der Herstellung des 75 kWh großen Akkus auch der CO2-Ausstoß bei der Gewinnung des Fahrstroms.
Die Wissenschaftler bezeichnen vor diesem Hintergrund die Einstufung des E-Autos als emissionsfrei als Täuschung. Das batteriebetriebene E-Auto werde in den nächsten Jahren schwerlich in der Lage sein, einen Beitrag zur Minderung der deutschen CO2-Emissionen zu leisten, heißt es in der Arbeit. Stattdessen sprechen sich die Experten für mit Erdgas oder Bio-Methan betriebene Fahrzeuge aus – entweder mit Verbrennungsmotoren oder als E-Autos mit Brennstoffzelle.

https://www.welt.de/motor/news/article192116855/E-Autos-klimaschaedlicher-als-Diesel-Ifo-Studie.html


ewald.w(88y8) antwortet um 03-10-2019 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@fxst

und ich dachte, der strom kommt aus der steckdose


Vollmilch antwortet um 03-10-2019 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hans-Werner Sinn! - ja, seine Studie ist bekannt!

Es gibt aber auch andere Untersuchungen, diese zeigen, dass es vor allem darauf ankommt, mit welchem Strommix ein E-Auto betrieben wird. Bei Kohlestrom schaut es dann wirklich düster aus, beim deutschen Strommix ist es ziemlich ausgeglichen, bei Ökostrom ist die CO2 Bilanz von E-Autos wesentlich besser.

Je nach Geschmack, kann man sich seine Studie aussuchen, die die eigene Meinung bestätigt! ;-)

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 03-10-2019 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@vollmilch

Das ist ja das nächste bei der Zwangs e Mobilisierung!

Marode AKW lässt man weiter am Netz

Strom aus Kohle Gas ect wird weiterhin erhalten...

Usw

Ich schreibe zu dem Thema jz wirklich nimmer viel...

Für mich gibts eben diese Fakten.

Und in Wirklichkeit is mir auch aus klima Sicht Wurscht, weils auch ziemlich wurscht is, aber dann will ich nicht vom Staat diskriminiert und bestraft werden wenn ich ein Auto in seiner geplanten Nutzungsdauer und dreifache verlängere.

Mfg


dietmar.s(2cz6) antwortet um 03-10-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Nochmal zur

Info. Ein

E-Motor

hat einen Wirkungsgrad von ca 90%

und eine

Verbrennungskraftmaschine wie

zum Beispiel

Benziner oder Diesel hat

einen Wirkungsgrad von bestenfalls

ca 30 %

das sind laut

Adam Riese

Zwei drittel

Verlustleistung

mfg



Vollmilch antwortet um 03-10-2019 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Was sagte Hans-Werner Sinn zur Atomkraft?

"Die einzige Hoffnung der Menschheit war die Atomkraft"

Dürnrohr in Niederösterreich wurde übrigens grad abgedreht. Im Gegensatz zu Benzin und Diesel lässt sich Strom kostengünstig aus Erneuerbaren Quellen gewinnen. Auch das ist Teil einer möglichen Lösung der Klimakrise.

LG Vollmilch


FXST antwortet um 03-10-2019 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Gerade in der Stadt wo E-Autos… gibt es wenig Ökostrom direkt vom Dach…der Stromverbrauch wird steigen und solange der Ökostromanteil im gesamten Netz unter 100 % liegt, gibt es keinen sog. "überschüssigen" Ökostrom. Unsinnig ist auch der Bilanztrick, das gesamte Stromaufkommen in Ökostrom und Nicht-Ökostrom aufzuteilen mit der Annahme, die Elektroautos würden nur aus dem Ökostrom-Teil bedient, um dann die CO2-Emissionen mit 0 anzusetzen, wie es aktuell die Autoindustrie bei der Festsetzung neuer EU-Grenzwerte durchgesetzt hat. Der von den Elektroautos verbrauchte Ökostrom fehlt dann ja an anderer Stelle und erhöht dort den Verbrauch von Nicht-Ökostrom.


Vollmilch antwortet um 04-10-2019 07:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Guten Morgen!

Gerade in der Stadt... gibt es einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr und sind die Wege kurz. Der Stadtrand mit Einfamilienhäuser hat schon wieder genug Dachfläche für PV-Strom.
Jetzt kommt das Argument: aber wenn die Sonne scheint, ist das Auto nicht in der Garage (Ladestation) - dafür gibt es (bereits jetzt verfügbar) ein Stromnetz.

"Bilanztrick" - ja und nein!
Die meisten, die E-Autos fahren, machen sich darüber Gedanken, wo der Strom dazu herkommt (wenn ich mich nicht täusche, ist es Förderbedingung "ökostrom" zu beziehen). Und das verschiebt natürlich die Nachfrage hin zu mehr erneuerbarer Energie.

Stromkonzernen, die auch "nicht erneuerbaren" Strom im Portfolio haben, ist das (zurzeit noch) recht egal, die verschieben den CO2 - belasteten Strom Richtung Gewerbe und Industrie.
Es gibt aber auch Stromerzeuger, die ausschließlich Ökostrom anbieten. Die müssen mit jeder kWh die sie mehr verkaufen auch mehr Ökostrom erzeugen.

Für einen Großteil von Gewerbe und Industrie ist CO2 belasteter Strom kein Problem:
* Ihre Abnehmer sind nicht CO2 sensibel
* CO2 - Strom ist günstiger (den teuren Ökostrom beziehen die Haushalte)
* jene die am Zertifikatehandel teilnehmen (müssen), profitieren von günstigen Preisen für die Tonne CO2.

Und hier geht's ja grad um die CO2 - Steuer: hier hätte sie ganz schnell einen Effekt auf die Nachfrage nach Ökostrom und auf den Umbau des Stromsystems!

LG Vollmilch


Roz98 antwortet um 04-10-2019 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
ewald.w - das meine schlussfolgerung plakativ ist stimmt aber wir kommst du darauf das es nicht richtig ist ?

achtung böses beispiel: die eu hat um der milchkriese geden zu steuern afrika mit billigem milchpulver überschwemmt. das hat einigen bauern unten die existenz gekostet.

anderes in diesem forum sicher weniger angriffiges beispiel. iphones. kosten 1000€ und werden on china um centbeträge unter arbeitsbedingungen gebaut die wöchentlich tote fordern zusammengeschraubt ?
wer profitiert daher auf wessen kosten ?

oder letztes und auch böser ansatz.
wenn ein betrieb zusperren muss ( wie viele in den letzten jahren) und ein anderer betrieb holt sich die flächen .. hat dann nicht auch einer auf kosten vom Anderen profitiert.


wenn du mich überzeugen kannst das z.B. Boden und Wasser oder Wohnraum unendliche Resourcen sind - dann habe ich tatsächlich unrecht.


ewald.w(88y8) antwortet um 04-10-2019 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@roz 98

überzeugen will ich dich nicht, da deine einstellung sozial kritisch ist und somit ja gesellschaftlich positiv.

dennoch ist es fundamental falsch, dass mehrwert nur geschaffen werden kann wenn ein anderer etwas verliert.







schellniesel antwortet um 04-10-2019 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@vollmilch

Überlege dir nochmals was du da geschrieben hast.

Wir reden hier von Sanktionen die zu einer totalen e Mobilität bis 2030 in Europa führen soll! Sprich nicht nur Idealisten die auch darauf bedacht nehmen woher ihr Strom kommt sind am Zug!

Ökostrom ist an der strombörse manchmal zum Nulltarif zu haben. Grund ist da er dann produziert wird wenn keine Abnahme vorhanden.

Das ruft Pumpenspeicherkraftwerke auf den Plan wo man in solchen Phasen eben den Überschuss zum Wasser pumpen nutzt und dann eben bei bedarf wieder produzieren kann.

Schmälert halt die Effizienz weil eben transport und Pumpenverluste gibt.

Nicht so tragisch!

Allerdings und das ist der nächste Punkt. Wird mit dem stromtransfer unser Leitungsnetz weiter belastet! Zusätzliche nich viele PV Anlagen Bzw Abnehmer verschärfen die Situation.

Das ländliche Netz ist vielerorts bereits jz schon am Limit.

Blackout Szenarien hört man bereits von mehreren Seiten.

Die stromtrassen für derzeitige Versorgungssicherheit und stromtransfere auch nicht gewollt...

Deshalb muss zusätzlich viel in Infrastruktur investiert werden.

Allerdings wo?

Die direkten Eingriffe in die Natur werden nicht mal in einem ohnehin künstlichen Flussbett wirklich akzeptiert. (Murkraftwerk Graz)

Deshalb nochmals es ist ein Genickschuss es politisch mit strafsteuern zu lenken!




Juglans antwortet um 04-10-2019 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@roz: Boden, Wasser und Wohnraum sind nahezu unendliche Ressourcen. Die Gegenden wo es für jedermann leistbar ist sind zwar nicht Beverly Hills und co. aber schau dir mal auf Google Earth die Welt an und wieviel davon unbewohnt ist.
wenn ich westlichen Luxus als Grundvoraussetzung annehme schauts natürlich wieder anders aus.
mfg


Roz98 antwortet um 04-10-2019 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@ewald

Da bitte ich doch um 2 oder 3 Beispiele dessen. - gerne auch per Mail.



dietmar.s(2cz6) antwortet um 04-10-2019 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Roz98
sers, ich bring mal ein Bsp. Mir ist vor 2Jahren mal ein Metallsplitter ins Auge. Bin am 2ten Tag als ich mich schon vor Schmerzen gewunden habe und arbeiten nicht mehr möglich war zur Hausärztin, die hat mich weitergeschickt zum Facharzt. Hingefahren mit dem Auto, Untersuchung hat keine 5min gedauert, hat dann den Splitter rausgebohrt . Selbstbehalt bezahlt konnte abends schon wieder fast schmerzfrei weiterarbeiten. Ist einfach mal ein Bsp aus dem Gesundheitssystem. , kann ich dir unendlich viele weitere Bsp aufzählen.mfg


Peter06 antwortet um 04-10-2019 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
schellniesel!
Fakt ist: Niemand will Dir Deinen Vier-komma-achtliter-Benzin-Diesel-Fresser-SUV-Pickup madig machen, Du kannst weiterhin damit herumgurken bis er auseinanderbricht oder der Treibstoff dafür unleistbar geworden ist.
Auch Deine Blähungen werden maximal in Deinem unmittelbarem Umfeld für Probleme sorgen.

Aber:
Für die Zukunft ist alles menschenmögliche zu unternehmen, um endlich einen Umkehrschub im weltweiten CO2-Ausstoss zu erreichen.
Für die Haupt-Emittenten Energie, Verkehr, Transport, Industrie sind schnellstmöglich Lösungsszenarien anzubieten. Nicht alle werden jetzt gleich der Weisheit letzter Schluss sein, Tatsache aber ist, dass der Ausstieg aus fossiler Energiegewinnung das Hauptthema bleiben wird.
Natürlich können wir hier weiter darüber diskutieren, was alles nicht funktioniert, bzw. nicht funktionieren kann, aber es braucht diesen Anstoss, damit überhaupt etwas passiert!
Ich weiss wirklich nicht, ob es richtig ist, Zertifikate zu handeln, oder Steuern einzuführen. Ich weiss aber, dass es ohne regulatorische Eingriffe nicht gehen wird. Deshalb bin ich für ganz klare Vorgaben, verbunden mit vernünftigen Übergangsfristen.
Was der "Freie Markt" nämlich beherrscht, ist die Fähigkeit, sich sehr schnell an neue Vorgaben anzupassen. Und sich dadurch neue Möglichkeiten eröffnen.



Roz98 antwortet um 04-10-2019 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Dietmar
Danke !
super Beispiel, Du hättest ja auch nur Dein Augenlicht verlieren können.
Der Facharzt der den selbstbehalt kassiert hat, der hat also von Deiner verletzung inwiefern NICHT profitiert?? - Hätte der Arzt an Dir auch was verdient wäre Dir der Splitter nicht ins Auge geflogen ?

- Dennoch freu mich das alles für Dich Augentechnisch das gut ist ..


Vollmilch antwortet um 04-10-2019 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@schellniesel: vieles ist Ansichtssache oder Glaubenssache!

Der Strompreis an der Börse in Leipzig ist manchmal negativ, stimmt. In Deutschland hat Ökostrom Vorrang bei der Einspeisung, die Dinosaurier (Atom- und Kohlekraftwerke) kann man nicht (schnell) genug runterfahren und dann passiert es manchmal (bei gutem Wind), dass in der Nacht der deutsche Strom nicht zur Gänze in österreichische Pumpkraftwerke geschickt werden kann. Die Folge sind für euun paar Stunden negative Strompreise.

Natürlich brauchen wir Investitionen in die Infrastruktur und in Speichertechnologie. Und ich weiß (auch aus eigener Erfahrung), da gibt es auch Widerstand.
Im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken kann man Wind- und Sonnenkraftwerke sehr gut regeln und abschalten.

Die Netzbelastung durch das Laden der E-autos ist meiner Meinung nach überschaubar und steuerbar.

Die Blackout - Szenarien begründen sich nicht mit einer punktuellen Netzüberlastung sondern mit einem Hackerangriff auf die Netzüberwachung.

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 04-10-2019 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@peter

Erstens gehts mir gar nicht um meine Leistungsstarken Fahrzeug! Da es auch jz schon kostspielig ist und keine Notwendigkeit gibt. Es ist Luxus.
Allerdings einer der mir wenn’s weitere verbote gibt mich in meiner Reisefreiheit einschränkt.
Muss ich wohl hinnehmen da ich den Demokratieschen wollen auch akzeptieren muss.
Auch das Umweltschutz per Gesetz Für mich falsche Werte zur Ermittlung der schadstoffausstoßes heranzieht....

Ist für mich daher legitim ich werd mich fügen oder eben für das Hobby mehr Geld aufwenden müssen.

Du musst dir deshalb keine Sorgen um mich machen!

Ich argumentiere nicht aus persönlichen Beweggründen!

Was den co2 ausstoß betrifft und ihn so zu reduzieren das er klimawirksam wird müssen wir wohl das Wirtschaftssystem so wie wir es kennen aufgeben und zu einem Leben ohne Technische Erleichterungen zurückkehren.

Aber es gibt andere Wege aber die würden zumindest in Mitteleuropa eine Minderheit sehr wichtig machen...

Mfg




Vollmilch antwortet um 04-10-2019 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Diese "anderen Wege" sind eh auch notwendig!

LG Vollmilch


Peter06 antwortet um 04-10-2019 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
"Was den co2 ausstoß betrifft und ihn so zu reduzieren das er klimawirksam wird müssen wir wohl das Wirtschaftssystem so wie wir es kennen aufgeben und zu einem Leben ohne Technische Erleichterungen zurückkehren."

Definitiv:Nein!


FXST antwortet um 04-10-2019 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ja genau dieses gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz in der Stadt wird leider weniger genutzt durch diese E-(Zweit-)Autos...man hat das ja gefördert…sie verbrauchen(fast) genauso viel Platz …verbrauchen weiterhin Energie…produzieren genauso Stau und Parkprobleme und Feinstaub…
Wir importieren seit Jahren Strom…der Strombedarf wird noch steigen auch durch E-Mobilität…hoffentlich kommt der Strom nicht aus…

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/

Ein Umstieg von Autos auf gleichwertige Elektroautos ist erst dann eine Klimaschutzmaßnahme, wenn die letzten konventionellen Kraftwerke abgeschaltet sind.



mittermuehl antwortet um 04-10-2019 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wie kommst du darauf daß das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetzt in der Stadt wenig genutzt wird? Wie oft nutzt du es um auf diese Idee zu kommen. Fahr mal in Wien zwischen 7h und 9h U-Bahn...



Vollmilch antwortet um 04-10-2019 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Viele (durchaus auch g'scheite Leit) sind der Meinung, dass unser derzeitiger Konsum an fossiler Energie ein paar Probleme verursacht. Der befürchtete Klimawandel ist eines davon.

Folgt man dieser Meinung, wird man nicht umhin kommen weniger fossile Energie zu "verbrauchen". Also es muss sich etwas VERÄNDERN!
Da dem Faktor " Zeit" eine durchaus eine bedeutende Rolle zukommt, sollte diese Veränderung rasch erfolgen.

Wenn wir nichts verändern, bekommen wir Probleme. Da ich der Meinung bin, dass diese Probleme für manche Arten (z. B. Mensch) zu einer existenziellen Frage werden, bin ich bereit etwas dagegen zu unternehmen, auch wenn es aussichtslos erscheint.

Auf andere zu warten (bis dass alle einer Meinung sind oder bis das letzte fossil betriebene Kraftwerk abgeschaltet ist oder bis die Politik was unternimmt oder...) und weitermachen wie bisher, erscheint mir zu riskant.

Auch ich will mir "meine" e-Mobilität nicht verbieten und meine Reisefreiheit nicht einschränken lassen, nur weil Hr. Trump weiterhin auf Kohle setzt.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 04-10-2019 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Weil sich hier alle auf das Auto stürzen ... 1 Tonne Kunstdünger-Stickstoff einschließlich Herstellung, Transport und Ausbringung entspricht dem Energiegehalt von etwa 2 Tonnen Erdöl.


Vollmilch antwortet um 04-10-2019 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Nach meinen Quellen "nur" ca. 1t Öl (bzw eher Gas) / kg Ammonium-Stickstoff.
Davon ca. 40 GJ (ca. 11MWh) für die Erzeugung, weitere 1-4GJ für Transport und Ausbringung.

Jetzt wäre natürlich interessant, wieviel Energie man durch 1000 kg Rein - Stickstoff zusätzlich binden kann....
Das ist ja immerhin die maximale Düngung für 6 ha (170 kg N / ha)!

Und wenn man es klug anstellt, macht der Stickstoff in weiterer Folge vielleicht noch eine "Runde in der Landwirtschaft". Er geht ja nicht vollkommen als NH3 oder NO3- verloren. ;-)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 05-10-2019 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ich habe mir das bei Wikipedia rausgesaugt. Die sind ja auch nicht "göttlich". Kann sein das es weniger ist. Was ist deine Quelle?



Man darf ja nicht vergessen das CO2 auch ein Marker ist. Mit CO2 Produktion werden ja immer auch andere Treibhausgase frei gegesetzt. Bei der Erdöl-Ergasprodutkion etweichen ja auch Unmengen an Methan usw... Nur den "Marker CO2" abzukoppelt und runter zu drehen wird nicht helfen. Alle Treibhausgase müssen gedrosselt werden um den Klimawandel abzubremsen.


Vollmilch antwortet um 05-10-2019 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Meine Quelle war ein. PDF vom deutschen Bundestag, wo ein Hersteller (Yara) selbst zitiert wurde.
Irgendwo dazwischen wird wohl die Wahrheit liegen.

Obwohl ich selbst keinen Kunstdünger mehr verwende, könnte ich mir trotzdem vorstellen, dass die Klimabilanz (durch die verstärkte CO2 Bindung) sogar positiv ist.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 05-10-2019 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@Vollmilch Nach meinem wissen braucht man für Kunstdünger die Ammoniaksynthese des Haber-Bosch-Verfahrens. Die braucht zwingen Erdgas. Wenn man schaut wieviel andere Gase bei der Gewinnung unf Förderung da freigesetzt werden und wie groß die Leitungsverluste sind usw. denke ich das die Klimabilanz negativ ist.. Vielleicht hilft das Gas etwas beim CO2 aber es schädigt als verlorenes Methan das Klima 30 mal mehr.

Ich sehe den CO2-Verbrauch mehr als Marker. Aber man darf die anderen Klimagase nicht vergessen. Und meist hängen die irgendwie zusammen.


Vollmilch antwortet um 05-10-2019 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Dieses komplexe Thema werden wir hier sicher nicht klären können! Die Methanverluste würden sich ja auch größtenteils vermeiden lassen.

Aber schlussendlich müssen wir komplett weg von fossilen Energieträgern.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 05-10-2019 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
ja


FXST antwortet um 05-10-2019 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Die Gefahr einer Überlastung der Netze steigt, warnt der Netzbetreiber APG. Die Kosten für die Sicherung der Stromversorgung stiegen auf 300 Millionen Euro. Für die Zukunft brauche man "alle Gaskraftwerke" und dringend neue Leitungen.
Landen wirklich so viele Elektroautos wie erwartet auf der Straße, sind Blackouts vorprogrammiert. Österreich braucht nicht erst auf die Ankunft der E-Autos zu warten, das einst so sichere Stromnetz plagen heute schon grundsätzlichere Probleme: Der rasche Ausbau von Wind- und Solaranlagen lässt die Stromproduktion im Land extrem schwanken. Die Kosten, um das Netz weiter in Balance zu halten und Blackouts zu vermeiden, steigen enorm.
Einen ersten Vorgeschmack auf das, was kommt, bot das vergangene Jahr. Der Jänner war trocken, kalt und finster. Der Juni trocken, heiß und windstill. Die Folge: weder die Wasser-, Wind- noch Solarkraftwerke haben genug Strom erzeugt, um den heimischen Bedarf zu decken. An 301 Tagen musste der Übertragungsnetzbetreiber APG eingreifen, um das Netz stabil zu halten. Erst durch den Einsatz aller thermischen Kraftwerke im Land und massiver Importe (etwa von slowenischen Braunkohlekraftwerken) konnte eine Überlastung verhindert werden.

https://www.diepresse.com/5360298/osterreich-nahert-sich-dem-blackout


FXST antwortet um 05-10-2019 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Die CO2-Emissionen des Flugverkehrs sind seit dem Jahr 1990 um mehr als das Doppelte gestiegen und damit von allen Verkehrsträgern am stärksten, macht der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Mittwoch aufmerksam. Pro Personenkilometer verursacht der Flugverkehr doppelt so viele CO2-Emissionen wie Diesel- und Benzin-Pkw und sogar 31 Mal so viel CO2 wie die Bahn.
Der VCÖ weist darauf hin, dass ausgerechnet der Klimasünder Flugverkehr für seinen Treibstoff keine Mineralölsteuer bezahlt. Zusätzlich sind die Tickets für internationale Flüge im Gegensatz zu Bahntickets zur Gänze von der Umsatzsteuer befreit, schrieb der Verkehrsclub am Mittwoch in einer Aussendung.

https://www.vienna.at/klimasuender-flugverkehr-co2-abgase-in-oesterreich-seit-1990-verdoppelt/6022249


FXST antwortet um 05-10-2019 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Digitalisierung
Vernetzte Technik und die Infrastruktur dahinter sind Energiefresser – bald könnten sie mehr Treibhausgas-Emissionen verursachen als der private Straßenverkehr.


Vollmilch antwortet um 06-10-2019 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Guten Morgen!

@FXST: ja, wir stehen vor großen Herausforderungen.

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 06-10-2019 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer

https://www.new-swiss-journal.com/post/klimal%C3%BCge-fliegt-auf-%C3%BCber-200-professoren-bestreiten-co2-theorie?fbclid=IwAR2lMykZypvLF-fEj2ABoGIHautAQLcUGC9mrsrx6a_QJIEnSXXpwDjJGmM


mittermuehl antwortet um 06-10-2019 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@schellniesel Eine Teilwarheit die noch dazu sehr Einsam dasteht. 500 Wissenschaftler ist eine überschaubare Gruppe. So die Nachricht überhaupt stimmt. "new-swiss-journal" ist eine etwas windige Seite. Aber ich kann die auch 2000 Menschen zeigen die dir erklären das alles eine göttliche Fügung ist und die Welt vor 5000 Jahren in 6 Tagen gebaut wurde...... ;)

Es wird vergessen das mit jedem Kg CO2 auch einiges an anderen Treibhausgasen wie Methan frei gesetzt wird. Nur als Beispiel. Von 1t Öl/Erdgas werden bei der Gewinnung und beim Transort ca. 1-2% Methan frei gesetzt. Wurde oben schon angesprochen. Der CO2-Ver brauch ist somit ein Marker für vile andere Treibhausgase.


Vollmilch antwortet um 06-10-2019 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Man muss wohl akzeptieren, dass es Menschen gibt, die eine andere Meinung haben.

LG Vollmilch


richard.w(7n417) antwortet um 06-10-2019 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wissenschaft ist keine Frage von Meinung.


Vollmilch antwortet um 06-10-2019 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
... der war gut!

Mir ist auch schon aufgefallen, dass sich immer alle Wissenschaftler einig sind, darum ist auch jedes Problem so einfach zu lösen!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 06-10-2019 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wissenschaft bedarf aber auch der richtigen Interpretation.


florian.m(w9437) antwortet um 06-10-2019 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Und die richtige Interpretation hat immer nur der Mittermühl.
Das sollte im Forum mittlerweile jeder wissen...


richard.w(7n417) antwortet um 07-10-2019 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Bis eine Theorie in der Wissenschaft mehr und mehr Akzeptanz bekommt, schauen etliche Menschen darüber, werfen die Arbeit zurück, fordern Ausdetailierungen und Korrekturen. Das hat mit Meinungsbildung nichts zu tun, auch wenn das in der Öffentlichkeit manchmal so interpretiert wird. Wissenschaft ist ebenso keine Frage von Einigkeit, sondern ständigem Diskurs, unter anderem weil ständig Fehler passieren.

Wissenschaft hat halt einen schweren Stand in Zeiten von Trump. Alles was man nicht so gerne hat, stellt man einfach in Frage oder holt aus sehr dubiosen Quellen (wie in einigen Links weiter oben) einfach eine Gegentheorie heraus. Witzig ist, dass diese Gegentheorien meist nur sagen was bei anderen Theorien nicht stimmt, selbst den fraglichen Mechanismus nicht erklären können und eh gar nicht wollen. Der Laie deutet das alles als Streit und Meinungsfreiheit, während er von diversen Lobbyverbänden übertölpelt wird.


mittermuehl antwortet um 07-10-2019 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@florian.m(w9437) Deine Glaube in mich in allen Ehren aber ich denke das @richard.w(7n417) das sehr treffend beschreibt...

Ich würde sogar soweit gehen das Wissenschaft einen schweren Stand hat wenn sie gegen kurzfristige Interessen der Wirtschaft geht. Wirtschaft mag Wissenschaft nur dann wenn man die Erkenntnisse mit einem mehr an finaziellen Gewinn gleichsetzen kann. Aber "Trump" ist da auch eine nette Zusammenfassung.


naturbauer antwortet um 08-10-2019 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Vollmilch von wegen alle Wissenschaftler sind sich immer einig. Du vielleicht hier mit manchen Schreibern. Seriöse Wissenschaftler beklagen ja selber, dass sie nie ein Patentrezept haben, egal bei welchen Problemen auch immer. Sie wissen ja aus Erfahrung, DIE Lösung gibt es nicht. Sie wissen ja, der Mensch denkt er hat die Lösung so ergibt sich ein anderes Problem daraus.

Mir erscheint es sinnvoller bei der Kernenergie zu bleiben, denn die erneuerbaren Energien reichen in Zukunft nie aus. Es wäre klüger die Kernenerigie immer sicherer zu machen. Forschen, forschen und nochmals forschen! Ja kostet Geld, aber ohne genügend Energie in Zukunft? Wo soll sie denn herkommen? Der Wald, der Raps etc machen es nicht.



Vollmilch antwortet um 08-10-2019 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@naturbauer: ich habe leider vergessen meinen letzten Beitrag entsprechend zu kennzeichnen. Der war ironisch gemeint!
(ich dachte, dass erschließt sich aus dem Diskussionsverlauf!)

Kernenergie ist recht CO2 - arm. Hat aber durchaus auch ein paar Nachteile, für die es bis dato keine Lösung gibt.

LG Vollmilch


naturbauer antwortet um 08-10-2019 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Genau und diese Nachteile sollten erforscht werden was das Zeug hergibt. Mag sich machner wundern wenn ich sonst der Natur sehr verbunden bin aber die Kernenergie befürworte.


Vollmilch antwortet um 08-10-2019 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
.... Die Nachteile sind bereits gut erforscht! Bei den Halbwertszeiten sind sich die Wissenschaftler tatsächlich einig. ;-)

(Ich wundere mich überhaupt nicht.)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 08-10-2019 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Ein Nachteil könnte sein das es Weltweit noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle gibt und deshalb die Lagerkosten für die nächsten 100 000 Jahre Betriebswirtschaftlich nicht erfaßt sind. Selbst wenn es einmal technisch möglich sein soillte. Aber sollte man solche Kosten berücksichtigen, so ist Kernkraft sehr teuer.

Die BRD rechnet das sie sich bis 2100 mit Zwischenlagern durchmogeln wird....

Und von Unfällen usw. rede ich gar nicht.






Century antwortet um 08-10-2019 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Die Landwirtschaft wird so verteufelt, weil entstehendes Methan mit dem Faktor 21 als CO2 gerechnet wird.

Mich würde der Umrechnungsfaktor von Brennstäben interessieren.


ek antwortet um 08-10-2019 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Von Brennstäben kenne ich keinen Wert.
Von einigen Kältemitteln schon:
R404a GWP 3920
R12 GWP 10900
R422a GWP 3140

mfg
Ernst Krampert



naturbauer antwortet um 08-10-2019 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Century keine Ahnung vom Umrechnungsfaktor der Brennstäbe.
Naja wundern tuts mich nicht, dass keiner der Frage nach geht wie denn alle anderen Energieträger in der Zukunft reichen sollen. Nachwachsen tut mit Sicherheit nicht soviel wie noch verbraucht werden wird.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 08-10-2019 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Atomenergie,Kernfusion … in die Richtung..., stell ich mir aber schwierig vor innerhalb einer Gesellschaft die quasi an Wirtschaftskrieg gegensich selber führt. Blockiert das ganz wissenschaftliche arbeiten. Wird sich dann eh zeigen wie fähig wir sind. Ansonsten falls alles verheizt ist sind wir in der Steinzeit. Sicherlich auch eine Herausforderung ohne Chancen auf leicht verfügbare fossile Energieträger... als Jäger und Sammler Bauern.


Vollmilch antwortet um 08-10-2019 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Die Energie aus der Kernfusion soll uns noch ca. 5Mrd. Jahre begleiten. Diese Energiequelle ist sehr zuverlässig und die Verteilung auf unserem Planeten ist auch nicht so schlecht.

Man muss sie nur nutzen wollen!

LG Vollmilch


richard.w(7n417) antwortet um 09-10-2019 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Bei der Kernspaltung müsste man sich zu aller erst aus Techniken verabschieden, die nur für waffenfähiges Material pruzeln gebraucht werden und darum noch am Netz hängen.
Wie Mittermühl schon schrieb gibts WELTWEIT kein Endlager, weltweit..... auf kurz oder lang werden wir alles was uns nicht gefällt nicht nur sprichwörtlich auf den Mond schießen (und darüber hinaus). Ein Unfall wie ein explodierender Atommülltransport in der Atmosphäre wäre fatal, und doch nicht schlimmer wie ein Atombombentest.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 09-10-2019 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
mußt schon a bissal mitdenken bei den Wörtern die du gebrauchst Richard.w. weltweit was meinst damit ? die Erde? dann hättest erdweit schreiben müssen...die Menschheit weiß im Prinzip nicht was sich weltweit tut. Deswegen ist der Begriff weltweit "bissi" bullshit.
Die Lagerung hängt von der Technologie ab. Und sollte Kernfusion mal zum laufen gebracht werden können die Endreste von Kernspaltung anscheinend wiederverwendet werden hab ich mal wo gelesen.mfg


naturbauer antwortet um 09-10-2019 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Träumen können wir ja nur fürn friedlichen Gebrauch die Kernenergie zu nutzen! Wenn weiterhin so ungehemmt die Energie wegen purem Luxus geradezu verschwendet wird kommen wir desto früher wieder in der Steinzeit an. Vorher gibts allerdings Krieg.


mittermuehl antwortet um 09-10-2019 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@h Vollmilch .... Ich bin auch für die Nutzung der bereist vorhandenen Kernfusion da sie uns uns noch ca. 5Mrd. Jahre begleiten wird. Die Entsorugnskosten sind überschaubar. Die Entfernung zum bewohnten Gebiet ausreichend. Abschalten können wir den Reaktor eh nicht mehr. Und wenn er aus ist, ist eh alles aus.

Ich bin gegen weitere Kraftwerke. Die Endlage, so es mal welche geben wird, die das größte Risiko-Erbe sein das wie den neächsten Gnerationen (für viele 1000 Jahre) hinterlassen werden. Man stelle sich mal vor wir hätten noch Entsorgungkosten der Steinzeitmenschen zu tragen. Neue Atomkraftwerke sind nur dann wirtschafltich wenn man die Entsorgungskosten nicht einberechnet. Eine Betreibergesellschaft plant praktisch den eingenen Konkurs schon zum Abriss einen Kernkraftwerkes fix ein. Mit dem Verkauf aus billigen Strom können die das nie bezahlen.


richard.w(7n417) antwortet um 09-10-2019 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Weltweit meine ich mit der ganz normalen Bedeutung, nehme an der Mittermühl meinte auch eher ganz normale Wörter. Würde man zb weltweit auf die Erde beziehen, dann wäre natürlich wünschenswert alles nicht wünschenswerte von der Erde zu schießen. Nimmt man weltweit im Sinne des Lebensraums der Menschen her, und man schießt alles nicht wünschenswerte außerhalb unserer Welt irgendwo ins ungewisse, dann wäre das gewünschte Ergebnis ebenso erreicht :)))))))))

Kernspaltung und Kernfusion haben Sinn je nach Bindungsenergie. Schwere Elemente setzen bei der Spaltung in leichtere Elemente Energie frei (würden Energie fressen wenn man sie zusammenpresst). Leichte Elemente setzen Energie frei, wenn sie fusionieren und zu schwereren Elementen werden. Die Grenze zwischen "leicht" und "schwer" liegt bei Eisen. Reste der Kernspaltung sind in der Kernfusion völlig fehl am Platz. Schwere Elemente (zb Wolfram in der Wand der Fusionsreaktoren) sind ein Problem, weshalb man ja Fusion in einem Magnetmantel macht, nicht in einem Festkörpergefäß. Schwere Elemente beschleunigt im Magnetfeld werden zu Geschossen die man magnetisch nicht halten kann. Sie prasseln auf die Wand bzw auf eigens dafür eingebaute Platten. Würde man also den Bullshit betreiben Reste der Kernspaltung in der Kernfusion zu verwenden, dann würde man auch einen Fusionsreaktor zu einer strahlend gefährlichen Bombe umfunktionieren.

Was die Fusion vielleicht leisten kann, ist genügend Energie zur Verfügung zu stellen um Müll aus der Kernspaltung unschädlich zu machen, das heißt spalten bis zu Elementen die nur mehr wenig strahlen, wie zb Eisen. Das frisst mehr Energie als dabei raus kommt, und das könnte die Fusion vielleicht in 100 Jahren liefern.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 09-10-2019 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Richard, das mit weltweit überlegst dir mal in Ruhe selber ohne was nachzuplappern. Sonst wird der Bullshirt noch größer


mittermuehl antwortet um 09-10-2019 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Der Kernfusionsreaktor den Vollmilch und ich meinen ist recht weit weg, mach keinen radioaktiven Müll bei uns , hat eine weltweite gute Ernergieverteilung und wird noch lange halten. Und wenn er aus ist, ist eh alles aus. Wir meinten die Sonne. Den einzigen Kerfsusionreaktor in der "näheren" Umgebung.

Es besteht einfach kein Grund sowas bei uns auf dem Planeten nachzubauen. Wenn wer mit sowas im All herumfliegen will - solle er...

Herkömmliche Kernkraftwerke sind durch ihre Folgekosten einfach unwirtschafltich. Die wurden aber noch nie eingepreist. Das Konzept ist aus einer Zeit als man seinen Müll noch irgendwo im Wald verscharrt oder ins Meer gewortfen.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 09-10-2019 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
der mühli oszilliert öfters zwischen grandiosen marketing-gschichtln und Dogmatik hin und her...


richard.w(7n417) antwortet um 09-10-2019 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Wenn die Fusion auf der Erde nachbaubar ist, dann wäre das schon ein toller Wurf (siehe ITER).
Weltweit machte sich der Mensch vor Jahrtausenden schon auf, um die Zeit, in der der ferne Fusionsreaktor gerade nicht zu sehen ist, zu erhellen. Man nennt es auch die Nacht oder Bewölkung. :))


mittermuehl antwortet um 09-10-2019 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@richard.w(7n417)... Irgendwo auf der Welt ist es immer hell. Wir sind mal wieder beim Verteilungsproblem ..... ;)

Ich halte Kernkraft nicht für eine Option um den Treibhausgasausstoß zu drosseln. Gut möglich das diese Überzeugung bei mir zum Dogma wurde. Da kann der Dietmar recht haben. Wobei ein Dogma nicht falsch sein muß.


richard.w(7n417) antwortet um 09-10-2019 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kernkraft ist meiner Meinung auch einfach zu gefährlich, ein einziger Unfall ist sehr schlimm für alles weltweit, das beginnt nicht erst bei 20 Unfällen. Die Fusion steht was das Risiko angeht viel besser da, was die Machbarkeit angeht muss man sicher noch Jahrzehnte daran arbeiten. Derweil können wir verteilen was im Überfluss heute schon da ist, Verteilungsproblem triffts, ja!


Vollmilch antwortet um 09-10-2019 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Kernenergie ist auch ohne Entsorgung und Versicherung teuer (jedenfalls teurer als PV oder Wind).
Sie hat die Eigenschaft sehr gleichmäßig, planbar und "sicher" zur Verfügung zu stehen. Sowas kannst fast überall hinbauen und die Anrainer regen sich nicht so auf wie bei die Windradeln! ;-)

An der Fusion soll man natürlich weiter forschen, für die Lösung des Klima Problems würde ich mich aber an aktuell verfügbaren Technologien orientieren.

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 10-10-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
War gestern auf Weiterbildung zwecks e Mobilität und autonomes fahren...

Ich schreib jz nur ein Fakten unkommentiert hier her:

Gemessen wird nach dem neuen europäischen prüfzyklus. Ausstoß Tank zu Rad!
Ab 2021 flottenausstoß auf 95g/km limitiert...
Zertifikate Handel weiterhin erlaubt.
Mild Hybrid mit 48v erreichen diesen Ausstoß an Prüfstand und fallen nach deutschen Recht in die Klassen für Elektrofahrzeuge, da nach Prüfstand 40km rein elektrisch gefahren werden kann.

Durschnittliche Lebensdauer eines Autos 10Jahre a 12000km

Co2 ausstoß Produktion bis Rad über gesamte Lebensdauer im flottenschnitt.

E Auto 115-120g/km (bei derzeitigen europäischen strommix)
Hybrid 90-110g/km
Erdgas 100-130g/km
Verbrenner Diesel Benziner derzeit 130g-140g/km

Mfg







Vollmilch antwortet um 10-10-2019 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Hallo!

Erdgas hätte ich niedriger geschätzt, Hybrid höher.

Benzin und Diesel sind im Flottenschnitt schon unter 140g/km? Gut.

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 10-10-2019 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
6 l Diesel entsprechen 159 g CO2 / km
6 l Benzin entsprechen 139 g CO2 / km

Und durchschnittlich 1500 kg Auto (Produktion) sind in den durchschnittlich 140 g auch enthalten!

Unser neues Auto braucht eindeutig zuviel!

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 10-10-2019 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
@vollmilch

Schau auf die normverbrauchsangabe ;-)

Ich hab die % vergessen um wieviel derzeit der prüfstandwert vom Realwerte mit gleichen fahrzyklus auf der Straße Abweichen darf...

Ab 2021 darf er nicht mehr höher sein!

Wir reden hier auch von durchschnittlichen flottenwerten.

Es ist egal wenn ein Hersteller nur dicke suv verkauft und keinen einzigen Kleinwagen. Solange er sie als aktuelle Modelle zum Verkauf anbietet Zählt der Schnitt!

Sprich wir reden ab 2021 von ca 4l/100km quer durch die Produktpalette.

Mit einem e Auto kann ein anderer bereits 190g austoßen.

Mfg


Vollmilch antwortet um 10-10-2019 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Also deine Angabe von 130-140g CO2 / km bei Benzin und Diesel ist ein durschnittlicher Flottenwert berechnet nach der NOVA? (aber e- und Hybridfahrzeuge rausgerechnet)?

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 10-10-2019 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überlegung zur CO2 Steuer
Soll so sein!

Wieviel Hersteller da herangezogen werden Bzw welche da drin sind weiß ich nicht.

Es war eine Grafik wo ich mir ein paar zahlen notiert hatte.

Hinterfragt hab ich es nicht!

Wobei als Anmerkung gekommen ist das der Antriebsstrang eines verbrenners bereits am Maximaler Effizienz gefertigt wird und die elektromobilität da noch Potential hat.

Was aber überall fehlt ist die Entsorgung....

Mit freundlichen Grüßen


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