2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm

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mausilugner 25-08-2019 14:36 - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Wie es aussieht werden wir 2 Jahre Übergangsfrist bekommen, da sich die Chefverhandler Zeit lassen.
Hinter vorgehaltener Hand hört man jedoch für das neue Öpul nicht gerade von Vereinfachungen und noch mehr Auflagen.
Anscheinend sollen Landwirte in Österreich nur mehr Landschaftspflege betreiben. Was wir benötigen wird billiger importiert.

Was hört ihr über Öpul neu?



frank100 antwortet um 25-08-2019 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Es wird ja keiner gezwungen beim Öpul mit zu machen.


little antwortet um 25-08-2019 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Tüchtige Leute sind in der Wirtschaft gesucht.



mausilugner antwortet um 25-08-2019 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Öpul ist ein Werkzeug womit versucht wird die LW zu steuern. Jede Maßnahme löst Konsequenzen aus, negative und positive. Keiner wird gezwungen mitzumachen aber die Konsequenzen haben alle für alle spürbar.


eklips antwortet um 25-08-2019 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@frank100
Jo, eh. Super Beitrag! Bitte sofort in die Bauernvertretung einsteigen! Ist absolut ein Mörderargument, mit dem man fast alle Probleme lösen kann und habe ich vorher ganz sicher noch nie gehört. Bravo, bravo!


matl905 antwortet um 25-08-2019 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Naja vielleicht wär es garnicht so schlecht wenn nur noch dafür bezahlt wird! Die Produktion würde zurück gehen und seid mal ehrlich unsere produkte haben eh keinen wert mehr! Klar würden somit mehr betriebe aufhören aber das ist unter dem schönen namen Flurbereinigung schon lange so gewollt, da sich weniger betriebe leichter überwachen lassen! In der Privatwirtschaft werden eh fleissige leute dringend gesucht.
Aber gut vielleicht hab ich diese ansicht auch nur weil sich bei mir ohnehin das ende schon abzeichnet


baldur antwortet um 25-08-2019 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Ich sehe 2 Jahre Verlängerung eher positiv. Das neue Programm wird sicher nicht einfacher und auch weniger Geld wie das alte


meki4 antwortet um 25-08-2019 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Anfänglich ärgert man sich immer über die Langsamkeit der Verhandler und jedes mal Verlängerung.
Aber im Endeffekt ist das alte programm eh meist besser als das neue - so gesehen kriegen wir vielleicht 2 Jahre länger etwas mehr Geld mit einfacheren Auflagen.
BG M.


thomas.t3 antwortet um 25-08-2019 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Hallo

Eine bodenlose Frechheit - sie hatten 5 Jahre Zeit. Ich frage mich, was die 5 jahrelang bis dato im Eu-Parlament und im Nationalrat gemacht haben, schlafen, schulterklopfen, selbstdarstellung etc?

Lg






wisky77 antwortet um 25-08-2019 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Bravo, gute Antwort Thomas.t3. Malt 905- ich bin voll deiner Meinung.


wisky77 antwortet um 25-08-2019 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Bravo, gute Antwort Thomas.t3. Malt 905- ich bin voll deiner Meinung.


frank100 antwortet um 25-08-2019 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@eklips
Ich habe damit kein Problem ich mach sowieso nur dort mit was für mich passt. Also fast gar nix nur Begrünung weil ich das sowieso mache und ich Lebe trotzdem.



meki4 antwortet um 25-08-2019 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Seit doch froh, das das alte Programm 2 Jahre weiterläuft - oder glaubt jemand ernsthaft, das das neue mehr Geld bringt!!
BG M.


ewald.w(88y8) antwortet um 26-08-2019 03:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
ich ab unlängst in einem medium- ich weiss nimmer wo- erfahren, dass die eu flächenzahlungen in der jetzigen form für nimmer gerechtfertigt erachtet.
etwa drei prozent der antragsteller erhalten dreissig prozent der fördergelder- das wollen sie so nimmer hinnehmen.

tatsächlich sind ausgleichszahlungen am acker nicht mehr gesellschaftlich vermittelbar, viel eher die bewirtschaftung von wiesen,

es gibt keine brach liegenden äcker, doch bei den wiesen wirds tatsächlich vielerorts schon eng bei neuverpachtungen.

auch die streichung der mutterkuhprämie war ein fataler politischer fehler.

wie ich das verstehe geht die richtung hin zu einem basisprämienmodell mit einbeziehung der arbeitskräfteausstattung je betrieb und einem punktesystem für ökologische leistungen, womit wir beim staatlichen landschaftspfleger angekommen sind.

dringend abraten möchte ich jedenfalls, sich mit neuen ställen hoch zu verschulden.

die südamerikaner, osteurpoäer machens jedenfalls billiger und die politik wird denen marktzugang ermöglichen.


fgh antwortet um 26-08-2019 05:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@ewald.w(88y8):
Das sind Wunschträume - dass wenige große das meiste Geld abräumen wird auch in Zukunft so bleiben. Ein paar Scheinmaßnahmen wird es geben, aber wirklich was wird man nicht tun und schon gar nicht AZ auf Basis der Arbeitskraftausstattung. Dann könnten die Kleinen ja wieder leben, dann würden im schlimmsten Fall sogar wieder welche anfangen... nicht zu denken.. der Strukturwandel und damit das Aussterben des ländlichen Raums muss weiter gehen...


ewald.w(88y8) antwortet um 26-08-2019 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@mfg

hat mich auch gewundert, dass die grossen beschnitten werden sollen.

dies gibt es gerade im landwirtschaftlich konservativ dominierten bereich nicht.

es wurde eben so berichtet--ich glaube es war eine sendung auf oe 1 radio.

die marschrichtung--geld für umwelt und tierwohlmassnahmen ist aber evident.


JD6230 antwortet um 26-08-2019 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
zum thema Arbeitskräfteausstattung: dann werdens uns die arbeitszeitbelastung eines betriebes vorrechnen:
1 ha acker: 10-12 stunden/Jahr
1 Mastschweineplatz: 1 Stunde/Jahr
.....usw.....
also haben die kleinen sowieso auch keine chance


fgh antwortet um 27-08-2019 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@JD6230:
So schwer wäre das auch wieder nicht und das Zahlenmaterial laut Statistik wäre auch vorhanden - aber das will keiner!
Man müsste es Größen anpassen: Betrieb von bis ha benötigt laut Norm diese Betriebs- und Geräteausstattung wodurch Flächen (Neigung usw) / Tiere diesen Arbeitskraftbedarf haben.
Es gibt auch Normerträge die je nach Boden und somit Erlöse die möglich sind auf desen basiert auch eine AZ.
Ich könnte das jetzt detaillierte beschreiben würde auch funktionieren, Daten wären auch vorhanden - will keiner.
Innovationsbremse ist es auch keine - wenn ich besser bin als die Norm, verdiene ich ja trotzdem mehr, wenn ich schlechter bin weniger.. selbes bei Maschinen und Arbeit...


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-08-2019 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@fgh
servus,jd6230 meint was anderes. Die norm xy wird halt so tief gelegt dass du einfach weniger erhälst..geRechtferigt es über eine Statistik yx.


fgh antwortet um 27-08-2019 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@dietmar.s(2cz6) Die Zahlen gibt es aber schon ... siehe Betriebskonzept....
und ich glaube auch nicht das es so gemacht wird... wie gesagt, sowas wollen sie generell nicht.


reinhard.s(fpc28) antwortet um 27-08-2019 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Zur Verlängerung des Programms:
Es wird gemunkelt, dass für die Verlängerung nicht ausreichend Geld vorhanden ist, und zwar va. auf EU Seite. Ein Viertel bis ein Drittel scheint zu fehlen; in der BIL war mal ein interview mit der "neuen" Übergangsregierung, wo das auch angesprochen wurde (ohne genaue Einschätzung des Fehlbetrags).
Gehe mal davon aus, dass das Problem mindestens bis zur Wahl unter der Decke gehalten wird.
Andererseits scheint es mir eh nur eine Partei zu geben, die sich bemühen wird, die Finanzierung zu sichern.
Aber von dem abgesehen: Weiß wer schon mehr?


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-08-2019 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@fgh sind trotzdem gerichtete zahlen , nach norm xy, mfg


textad4091 antwortet um 27-08-2019 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Jawui, na solche Gerüchte machen genau das, was sie sollen: Die einen, die u.U. davon profitieren würden, wenn's "richtig" umgesetzt wird (Förderung nach Arbeitskraftstunden) können sich von anderen anhören, dass ma dann nur mehr Landschaftspfeger ist. Da kann die Vertretung dann wieder sagen "ja wir müssen schaun, dass ma alle unter einen Deckel bringen" und "Ihr seid's euch ja selber untereinander nicht einig" ...
Selbes gilt für die Degressive Förderungskurve.
Keiner kann erklären, wieso der SVB-Beitrag eine Höchstbemessungsgrundlage hat und die Förderung linear, ohne Ende nach oben, verläuft ^^



mittermuehl antwortet um 27-08-2019 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@reinhard.s(fpc28) "Andererseits scheint es mir eh nur eine Partei zu geben, die sich bemühen wird, die Finanzierung zu sichern."

Welche sollte das sein? Die wähle ich....


franz_josef antwortet um 27-08-2019 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
servus mittermü
wahrscheinlich es GILT !
ein kasperl passt zum andern. oder hast du etwas dazugelernt? lg

ps: auch deine beiträge werden gespeichert! weeeer soll des amoi schreddern?


mittermuehl antwortet um 27-08-2019 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
@franz_josef Ich schreibe nicht anonym. Deshalb denke ich vielleicht oft eine Sekunde etwas länger über meine Aussagen nach.

Und ja.. Ich bin "GILT-geheilt". Auch wenn mir die Idee gefällt. Aber Österreich ist für die Umsetzung wirklich noch nicht bereit. Wir wollen und brauchen noch Berufspolitiker. ist einfach so. Man muß nur bemerken das bis auf Kurz alles Spitzenkandidaten zwischen den Nationalratswahlen gewechselt haben. Und selbst Kurz hat ein anderes Wahlprogramm. Für mich hat sich somit das Angebot deutlich verbessert.

Ich frag mich aber noch immer welche Partei es sein soll die die Landwirtschaftförderungen sichern will. Hat wer eine Idee?


gerhard.k(ix721) antwortet um 27-08-2019 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
es wird wahrscheinlich eine Arbeitskräftebezogene Ausgleichsförderung geben aber nur für Fremdangestellte das heist 99% aller in Ö. haben davon nichts nur eben gr. Betriebe bzw. Unternehmerisch geführte Betriebe.
Laut einiger vorschläge in der Eu wird es sogar interresant Familieneigene Arbeitskräfte als Angestellte anzustellen weil die Ausgleichszahlungen höher wären als die Kosten, in Ö. würden das vor allem jene Betriebe sein die über die Pauschalierungsgrenze kommen also etwa 2-3% der Betriebe.
Natürl. wirds Biolastig sein sprich Bios werden in etwa das selbe bekommen wie jetzt, konv. fast nichts mehr, wobei ich gestern einen Bericht bzw. sogar mehrere gesehen hab da wurde schon sehr scharf gegen Biorichtlinien geschoßen , heist im klartext Bio ist auch schon zu wenig, es muß jetzt ein Moralischer /Ethnischer Betrieb werden nächste Höhenstufe bis zur Heiligkeit.
Ein Spagat wird auch noch zwischen Acker /Grünland Verteilung zu machen sein.
Auf der einen Seite " Acker schlecht CO ² Killer Grünland auch weil hier Rinder, Schafe, Ziegen(Wiederkäuer) leben und die sind auch CO² Killer"



Vollmilch antwortet um 28-08-2019 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Hallo!

Ich glaube es wird sich unterm Strich nicht viel ändern. Die einzelnen Förderungen / Prämien bekommen einen neuen Namen, da ein paar € weg, woanders ein paar dazu. Dieses System erhält sich selbst.

In Summe wird das Geld nicht mehr werden.
Wenn es treffsicherer werden soll, wird es wieder komplizierter, mit der Gießkanne wird es einfacher.

Je länger das alte Agrarbudget fortgeschrieben wird, desto mehr Geld fließt in die Landwirtschaft (inkl. ländlicher Raum). Eine Erhöhung des Agrarbudget kann man ja eigentlich ausschließen.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 28-08-2019 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Ich würde schon vermuten das es deutlich weniger wird. Die EU wird nach dem BREXIT sparen müssen. Und unser neuer Altkanzler wird sparen wollen (und müssen). Es gibt einfach weniger Geld zu verteilen. Ich kann mir sogar vorstellen das auch das "alte" Agrabudget im letzen Übergangsjahr etwas gekürzt wird.

Ist aber alles Kaffeesudleserei. Deshalb würde ich mich im Moment auch nicht trauen etwas Aufzubauen das auf Förderungen angewiesen ist. Mir haben schon die Spielregeländerungen in den letzten 5 Jahren gereicht. Erst wai ich Bauern in der Pauschalierung. Plötzlich war ein Teil ein gewerblicher Stall. Dann war ich wieder Bauer in der Pauschalierung. Und das alles ohne selber etwas verändert zu haben. Von den sich städnig ändernden Auflagen der AMA redei ich nicht. Mal Düngeraufzeicnungen, mal nicht. Förderungsunterschiede pro Jahr von 15% von Jahr zu Jahr ohne etwas verändert zu haben.

Ich finde das die Regeln über eine Förderperiode gleich bleiben sollten.
Ich finde das man vor Verpflichtung zum Programm eine Berechnung über die Förderhöhe angeboten bekommen sollte.

Vielleicht setze ich im ersten Jahr der neuen Förderung mal aus und schaue mir an was da auf uns zukommt.


Vollmilch antwortet um 28-08-2019 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
Dass man national bei der Kofinanzierung der Agrarmittel spart, würde ich ausschließen (selbst bei einer KURZsichtigen Regierung).

LG Vollmilch


ewald.w(88y8) antwortet um 28-08-2019 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
ja es geistert wirklich unheimlich viel durch den raum, mit einer auffallenden gemeinsamkeit:

es ist fast alles IDEOLOGIEGESTEUERT und nicht wissenschaftlich abgesicheret.

dies beginnt fataler weise schon auf den universitäten, welche doch ein hort der empirisch abgesicherten erkenntnisse und nicht ideologisch dominiert sein sollten.

diese öko-bio-welle wird die österreichische landwirtschaft vor sich her treiben und niemand wird sich dem mehr entgegenstellen zu getrauen, keine kammer, keine partei, kein wissenschaftler, kein informationmedium.



muku8 antwortet um 29-08-2019 06:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
2 Jahre Übergangsfrist und neues Programm
"es ist fast alles IDEOLOGIEGESTEUERT und nicht wissenschaftlich abgesicheret."

was möchtest den "wissenschaftlich Abgesichert" haben??. Dinge die noch gar nicht Ausverhandelt sind?
........wach auf lieber ewald.w


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