OJE - Milchmarkt -TRÄUMER und PLÄRER sind wieder aktiv

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muk 23-08-2019 21:48 - E-Mail an User
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https://www.topagrar.at/rind/news/das-s-auf-s-budget-butter-sollte-fuer-solidaritaet-stehen-11781797.html

jetzt kriechen die träumer und plärer wieder aus ihren löchern .

s - budget warum : es gibt milchproduzenten die ihr werk verstehen . die schaffen das mit solchen preisen .

butter aus dem ausland : ja bitte , wo gibt es ein ausland , es gibt ein EUROPA und eine europäische milch ,

unsere butter ist gut für die umwelt : aber leider zu teuer produziert . anstatt weidehaltung wird futter mit teuerster mechanisierung geernter und dann in sinnlos teueren ställen produziert , und dann der dünger wieder mit sauteuerer technik auf die wiese gebracht . warum haben bauern diese stratgie entwickelt ??????????? weil sie wettbewerb nicht kennen .

KERRYGOLD : https://www.kerrygold.de/ die haben marktkenntnis und beherrschen betriebswirtschaft . sind wirtschaftlich stark und keine PLÄRER.

kennzeichnung : das allheilmittel sollte wieder sinnlose bürokratie sein . guter geschmack und geringe kosten - das sollte das zeil sein.

keine marktstrategie , ausser der ewigen PLÄREREI - das kann nicht gut gehen .

es gab einmal eine beitrag : AMA Gütesiegel zu schleuderpreisen - vielleicht findet diesen noch jemand .


Century antwortet um 23-08-2019 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Träumst du hier, oder jammerst du?


Vollmilch antwortet um 24-08-2019 06:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nein - muk plärrt (wie üblich).

LG Vollmilch



iderfdes antwortet um 24-08-2019 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also Ausland ist definitionsgemäß alles außerhalb von Österreich. Und dass man in Irland, wo die Rinder fast das ganze Jahr draußen fressen können, etwas billiger produzieren kann als hierzulande, wo oftmals von November bis Mai Schnee liegt, dürfte eigentlich klar sein.


muk antwortet um 24-08-2019 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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selbst dann , wenn es möglich wäre milch billigst zu produzieren ( mai bis november ) wird in österreich sauteuer milch produziert . also gute beratung der milch betriebe lässt zu wünschen übrig .


2472660 antwortet um 24-08-2019 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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produzierst du milch, muk?
als ausgewiesener experte könntest du in die beratung gehen und dein know how unter die leute bringen...


mittermuehl antwortet um 24-08-2019 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es wäre nicht schlecht, wenn man in dem Forum nachlesen könnte, wer welchen Betrieb führt. Ein Profil damit man weiß wo der einzelne Schreiber seine persönlichen Erfahrungen hat.

Zum genannnten Beitrag. Der Bauernbund jammert immer bei Importen und lobt immer die Exporte. Das ist auch keine Strategie.


beglae antwortet um 24-08-2019 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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muk: wie kommst du darauf das Buttererzeugung gut für die Umwelt ist ? ich war vor kurzen auf einer Werbeveranstaltung vom größten milcherzeuger Europas ( ca. 70000 Kühe ) und da hat ein Versammlungsteilnehmer die Frage nach der CO² Erzeugung der Milch gestellt dann wurde es kurz ruhig im Raum und dann die Antwort vom Milcherzeuger das das schon eine große Gefahr der Milcherzeugung ist und das in ein paar Jahre keine Milch mehr von Kühen kommt sondern aus Soja hergestellt wird und die Milchkuhhaltung genauso wie der Kohleverbrennung verboten wird .

https://www.ekosem-agrar.de/


muk antwortet um 24-08-2019 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ beglae

herr strasser meint : „Unsere Butter ist gut für die Umwelt“ "Österreichische Butter hat der Butter aus dem Ausland aber einiges voraus:

also es kam nicht von mir, das unsere butter gut für die umwelt ist und jener aus dem ausland einiges voraus hat .

tatsache ist , das aber die milch von profis und somit auch die butter mit weidebetrieb enorme mengen an treibstoff und maschinen kosten einspart . damit natürlich auch CO 2

österreich aber glaubt , dass auch im sommer milchproduktion in stallhaltung , mit silierverfahren und futtermischwagen stattfinden muss. und wenn das die konsumenten überreisen - dann :::::::::::::::::::::::::::::::::::::.


Holzfaeller antwortet um 24-08-2019 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Darum wird jetzt in Brasilien der Regenwald abgefackelt, damit man billig und umweltfreundlich Soja für die Milchproduktion anbauen kann. Um diese, wiederum natürlich, umweltgerecht und nachhaltig global zu vermarkten. Wer das versteht?


JD 6120 antwortet um 24-08-2019 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Holzfäller
Es mag schon sein dass du Soja aus Brasilien fütterst, ich aber jedenfalls nicht.
Das Problem ist wohl kaum der Soja sondern die Tatsache das nichts gegen diese illegalen Rodungen unternommen wird.



Holzfaeller antwortet um 24-08-2019 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ JD 6120
Meine Antwort war auf den Beitrag von beglae bezogen, Hier wird nämlich deutlich, wo die Probleme in der Agrarpolitik wirklich liegen. Ich habe noch kein einziges Kilo Soja verfüttert.


farmerJT antwortet um 24-08-2019 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also das goldene vom Ei ist die Ganzjahresweidehaltung auch nicht für die Umwelt. Ein großes Problem ist die Nährstoffauswaschung da die Tiere großteils nicht dort koten wo gefressen und somit gedüngt werden soll. Weiteres verflüchtigt sich jede Menge Stickstoff wenn die pralle Sonne auf den frischen Kot scheint.

Ich füttere Sojaschrot zu(Nicht aus Übersee). 7t für 240t Milch ergibt knapp 3 dag/Kilo Milch. Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen dass es Betriebe gibt die den Gr0ßteil ihrer Milch mit Soja erzeugen!


melchiorr antwortet um 24-08-2019 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Muk, der Oberplärrer kommt wahrscheinlich gerade vom Stammtisch beim Wirt, wo es bekanntlich nur Experten gibt, die sich überall auskennen und nach ein paar Halbe kommen solche Meldungen raus.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 24-08-2019 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zur Marktstrategie....wir Land und Forstwirte bringen einen Mehrfachnutzen...
was ein bisschen untergegangen ist in dem bio vs knovi Hickhack und diesem krankhaften Wettbewerbsdruck... hoffe die Leute werden da bisschen klüger

wir brauchen uns nicht unterbuttern zu lassen von andere Interessensgruppen...oke nochmal zurück zum Mehrfachnutzen , wir produzieren auf unseren Wald Wiesen Ackerböden mit der entsprechend kultivierten Vegetation Sauerstoff für eine intakte Atmosphäre. Deswegen seh ich uns Land und Forstwirte eher der Gesundheitsvorsorge zugeordnet.
Intakte Atmosphäre ist grundlegend lebenswichtig. Die Leute laufen spazieren usw. auf Wald und Wiesenwegen für das körperliche und geistige Wohlbefinden - stellen wir wieder Landschaft und Wege zur Verfügung - wieder zugeordnet der Gesundheitsvorsorge.
Wenn jemand Als Arzt od Krankenschwester für die Gesundheit der Bevölkerung arbeitet - wir Land und Forstwirte machen das auch. Es kommt also sehr darauf an wie wir uns darstellen und von anderen Dargestellt werden wir sollten uns da nicht unter den Scheffel stellen lassen. lg auch an alle Plärrer :-)




muk antwortet um 24-08-2019 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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was haben die handelsketten in den letzten 20 jahren gemacht ? sie hatten von marktsituation eine ahnung und haben professionelle marken entwickelt . sie PLÄREN heute nicht umher über das böse vorgehen der ANDEREN .

was haben bauern in den 20 jahren gemacht ????????????????????????

das ergebnis nach 20 jahren ist , das man das profesionelle ergebnis der anderen kritisiert , S Budget umdeuten will und selbst NIX , aber rein GAR NIX geschaffen hat .

wir könnten starke marktpositionen haben und schauen wie die anderen zapeln . tatsächlich waren 20 jahre gezeichnet von WURSCHTELPARTIEN.

ich erinnere mich an eine kärntner molkerei - ja mensch - mit wieviele BIOMARKEN diese in den letzten jahren auf den markt kam .

das einzige was bauernvertretern einfällt - das andere - das erfolgreiche schlecht zu machen - diese zeit könnte man mit entsprechendem wissen besser verwenden .

es wird jetzt die zeit sinnlos vergeudet um das höchst professionelle S ( S - BUDGET) - umzudeuten . und das soll den bauern nützen .

auf das AMA gütesiegel kann man stolz sein weil es auf produkten mit schleuderpreisen vorhanden ist und die bauern fleißig marketigbeiträge bezahlen . .


Harpo antwortet um 24-08-2019 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das AMA Gütesiegel wäre schon in Ordnung wenn die Produkte einen gerechten Preis hätten.
Für die Direktvermarktung ist es kein Gewinn weil die Konsumenten hohe Qualität zu Ramschpreisen kaufen können und die Bauern auf den Kosten sitzen bleiben.
Die Handelsketten sagen die Bedingungen der Tierhaltung in Österreich interessieren sie nicht warum soll ein Österreicher mehr als Weltmarktpreisen zahlen.
Somit hat muk in gewisser Weise Recht




Harpo antwortet um 24-08-2019 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das AMA Gütesiegel wäre schon in Ordnung wenn die Produkte einen gerechten Preis hätten.
Für die Direktvermarktung ist es kein Gewinn weil die Konsumenten hohe Qualität zu Ramschpreisen kaufen können und die Bauern auf den Kosten sitzen bleiben.
Die Handelsketten sagen die Bedingungen der Tierhaltung in Österreich interessieren sie nicht warum soll ein Österreicher mehr als Weltmarktpreisen zahlen.
Somit hat muk in gewisser Weise Recht




Harpo antwortet um 24-08-2019 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sorry doppelt


Vollmilch antwortet um 25-08-2019 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"das einzige was bauernvertretern einfällt - das andere - das erfolgreiche schlecht zu machen - diese zeit könnte man mit entsprechendem wissen besser verwenden ." -
@muk: bist du ein "bauernvertreter", weil du hier versuchst andere schlecht zu machen (oder willst einer sein, sozusagen "Nachahmungstäter")?

Was die Bauern in den letzten 20 Jahren gemacht haben? Wir haben Milch gemacht. Das funktioniert(e) bei den gegebenen Rahmenbedingungen eigentlich recht gut - auch ohne Weide(möglichkeit).

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 25-08-2019 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich würde den Bauernvertretern ankreiden das sie Exporte loben und über Importe schimpfen. Das Eine geht nicht ohne das Andere.
Man kann ihnen vielleicht noch vorwerfen das sie nicht schon seit 20 Jahren warnen das sie die Landwirtschaft verändern wird. Vielleicht auch das sie dafür keine Strategie haben und immer nur nach mehr Förderungen rufen. Aber wer keine Ideen hat halt keine Ideen.

@Vollmilch Es macht nur Sinn etwas zu tun was bei den gegebenen Rahmenbedingungen funktioniert. Anscheinend kommen viele mit den Rahmenbdeingungen schon jetzt schlecht zurecht. Das muß man halt etwas anderes machen. Aber Rahmenbedingungen können sich schnell ändern. Was wenn Förderungen stark gekürzt oder umverteilt werden. Was wenn die Molkerein mehr Heumilch mit Weidemöglichkeit wollen.

Bei mir im Ort hängt ein neues "Heumilchplakat". Da fahren sicher 20-30 Milchbauern pro Tag vorbei. Und von denen ist genau einer eine Heumilchbauer. Und viele haben gar keinen Möglichkeit für einen Weidezugang. Das war vor dem Bau, bei der Laufstallberatung vor 15-20 Jahren, keine Thema. Das könnte jetzt schon etwas verunsichern. Würdest du jetzt noch mal einen Stall bauen bei dem eine Weidemöglichkeit unmöglich ist?


2587 antwortet um 25-08-2019 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja "mittemuehl" du hast es richtig geschrieben der Handel und die Konzerne haben Alles gemacht das es für sie und ihren Umsatz gepasst hat und die Landwirte haben nur Erzeugt auf Teufel komm raus ob es der Markt braucht war teilweise egal und es wurde auch von de Vertretern nur wachsen gesagt! Es ist da so wie bei einem Kübel man kann auch hinein schütten aber wen er voll ist läuft er eben über so ist es überall es kann nicht immer nur wachsen geben das kann nicht gut gehen! Wünsche einen schönen Sonntag!


Vollmilch antwortet um 25-08-2019 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermuehl: ich würde den Stall nicht recht viel anders bauen, daran würde es auch nicht scheitern. Eher an der Streulage meiner Grundstücke (40 ha, ca. 60 Feldstücke). Ich würde das eh gern bereinigen, aber die (vielen) Nachbarn haben was dagegen!

Wenn die Molkereien ein anderes Produkt wollen, dass ich nicht liefern kann (Weidemilch) oder will (Heumilch), dann fall ich als Lieferant wohl aus.

LG Vollmilch


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