Grün essen fürs Klima....

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Lammperl 18-08-2019 10:45 - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wo bleibt der Hausverstand?

Jetzt sind wir Tierhalter schuld, das es wärmer wird? aha

Es ist besser man isst weniger Fleisch, damit man mit seinem SUV zur Arbeit fährt, und dreimal im Jahr einen Kurztrip per Flugzeug, auf einen anderen Kontinent machen kann.
Die Öko fuzzis die das fordern, sind genau die Obengenannten, sie wollen schon wieder der normal denkenden Bevölkerung vorschreiben, was sie zu machen haben um mit dem Trend zu gehen. Um Inn zu sein oder Trendy.

Wenn wir unsere Wiesen nicht mehr verfüttern, dann Muchen wir sie, sind wir dann Co2 Neutral-er?
Oder nehmen dann die Wanderer die alle Kräuter mit für eine Kräutersuppe?

Aber Handelsabkommen können weiter unterzeichnet werden, die bringen fette Gewinne in der Industrie auf kosten unserer Landbevölkerung, da braucht es keine Co2 Bilanz da gehts um Euros und Dollars.

Ich gebe der Bauernvertretung diesesmal keine Schuld, denn es ist ein weiterer Akt die Landwirtschaft noch mehr in das negative Licht zu rücken, als sie ohne dies schon ist, mir fällt auch kein Gegentrend ein!
Nur mehr die Resignation bleibt, und sich damit abfinden das der landwirtschaftliche Betrieb spätesten bei Pension geschlossen sein wird. Denn das einen Hofnachfolger zuzumuten ist grob Fahrlässig!

Vieleicht stelle ich ein Schild vor dem Hof : Dieser Betrieb schliesst (zb 2022), dank steigender Bürokratie, Kontrollwahn, systematisches verscheuchen der Hofnachfolger seitens der Fun,- Neid,- Besssserwisser,- Gesellschaft,...






LG Lammperl


mittermuehl antwortet um 18-08-2019 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
"Wenn wir unsere Wiesen nicht mehr verfüttern, dann Muchen wir sie, sind wir dann Co2 Neutral-er? "

ja .... und wenn sie zuwachsen nimmt das noch mehr CO2 auf. Nur um deine Frage zu beantworten. Nicht das ich das will.

Das wir zu viel Fleisch essen (medizinisch gesehen) wissen wir auch. Das Fleisch eine schlechter CO2-Bilanz als Getreide, Obst und Gemüse hat, ist ja nicht neu.

Tierhaltung mit regionalen Futtermitteln hat eine nicht so schlechte CO2-Bilanz. Wenn nur dort Rinder hätten wo man sonst nichts machen kann, wären wir in einer heilen Welt.

CO2 wiird man nur durch viel Dinge binden können. Landwirtschaft, privater Konsum, Industrie... Es wird nichts bringen nur bei den Anderen durchgreifen zu wollen.

Einfach anfangen vor der eingen Türe zu kehren und weitermachen. Kleinere Pick-Up, weniger Futterzukauf aus dem Ausland, weniger GVE/ha, bei jeder Gelegenheit dem Normalbürger nett die Problem der Landwirtschaft erklären, den Sonntag als Sonntag verbringen,.... und das Leben wird wieder gut. Wünsche noch ein schönes WE




geba antwortet um 18-08-2019 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Heute ein interessanter Beitrag in einer Beilage in einer großen österreichischen Tageszeitung.

Aber bitte genau lesen, was da die Klimasünder genau so sind!

Z.b.: Bananen, Zitrusfrüchte, neuseeländische Weintrauben, argentinisches Rindfleisch führen da die "Hitparade" vorne an.

Überhaupt nicht zu verstehen, das der Auto-, und Flugverkehr zusammen gleichauf mit der industriellen Fleischproduktion punkto CO² - Ausstoß sind!

Jedoch wird Fleisch, egal welches, viel zu viel gegessen als früher, es hat sich aber die ganze Arbeit, Bewegung in den Jahrzehnten stark geändert.

Wenn gewisse Großhandelsketten zum "Fleischfressen bei einem Riesenschnitzel" um €3,90 einladen, dann läuft sowieso gewaltig was falsch!

Es wird sich ganz gewaltig in den nächsten Jahren im Klimaschutz was tun müssen, sonst kriegen wir ein Problem, was die Menschheit sicherlich noch nie hatte,

bedenke man, das die Weltbevölkerung in den nächsten 30 Jahren um 3 Mrd. auf ca. 10 Mrd. Menschen ansteigen wird!

Schönen Sonntag:

geba



schellniesel antwortet um 18-08-2019 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wenn die Erwärmung derartige Ausmaße annimmt wie man uns einreden will, dann gäbe es keinen zuwachs der Erdbevölkerung mehr...
Schon gar nicht in dem prophezeiten Ausmaß!

Mfg


Lendl00 antwortet um 18-08-2019 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Der Haupklimaproblem der Landwirtschaft ist das Methan. Methan ist 21mal klimaschädlicher als Co2 und deshalb hat die Landwirtschaft ein Klimaproblem. Reines co2 wird in der Landwirtschaft kaum ausgestoßen, weil ja die Pflanzen das Co2 wieder aus der Atmosphäre aufnehmen. Erst seit ein paar Jahren wird in co2-Äquivalent gerechnet und da wird der Methanausstoß der Rinder mit 21 multipliziert und als C02 Äquivalent in die Statistik mit aufgenommen.
Und Lammperl hat recht. Es ist einfach von den Anderen zu verlangen Klimagase einzusparen, aber nicht bei sich selbst.
Ich bin ja schon gespannt, welche Ideen die Parteien im kommenden Wahlkampf zum Thema Klimaschutz haben werden. Auf 2% der Bevölkerung kann man nämlich leicht hinhauen. Ich befürchte das Schlimmste.



Century antwortet um 18-08-2019 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wie schaut die Rechnung in den Städten aus? Jeder Mensch der furzt, ist ein Klimaproblem^^


mittermuehl antwortet um 18-08-2019 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Century Städte sind, pro Person gesehen, in der CO2-Rechnung recht gut. Geringer Heizkosten wegen der dichten Bauweise. (Kühlung wird sicher ein Thema). Viel Wege werden zu Fuß oder mit Öffis erledigt. Auch Autofahrten sind kurz. Die Furze fallen da nicht ins Gewicht.

Die Trotteln im letzten Wahlkampf waren "die Ausländer". Kann gut sein das es diesmal "die Bauern" sein werden,


Vollmilch antwortet um 18-08-2019 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Hallo!

Die Mitwirkung der Rinder (Wiederkäuer) am Treibhauseffekt ist unbestritten (CH4). Ein aerober Abbau der organischen Masse wäre CO2 - neutral aber produziert keine Nahrungsmittel.
Rinder gab es übrigens schon vor der industriellen Revolution und vor dem rasanten Anstieg der Erdtemperatur. Die Zahl der Rinder weltweit steigt - aber nicht in der EU und schon gar nicht in Österreich.
Hierzulande sinken die THG-Emissionen aus der Rinderhaltung von Jahr zu Jahr durch sinkende Tierzahlen UND effizienterer Fütterung.

In Südamerika, Indien, Pakistan,... schaut die Sache sicher anders aus. Ich tu mir aber auch schwer, anderen Menschen den Genuss von Milch und Fleisch zu verbieten, nur weil sie es sich früher noch nicht leisten konnten!

Der Genuss von tierischen Produkten sollte sicher bewusster erfolgen, gleichzeitig bin ich aber schon dafür (bestehende) Wiesen und Weiden weiterhin (vorrangig) für die Lebensmittelproduktion zu nutzen.

LG Vollmilch


Woodster antwortet um 18-08-2019 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Century, mittermühl

Nur Co2 alleine ist es nicht.
Ein indianisches Sprichwort sagt: Die Städte sind die Krebsgeschwüre dieser Welt...

Meiner Meinung nach tragen die Städte die Hauptverantwortung des Klimadesasters...
Es ist meines Erachtens hauptsächlich der durcheinandergebrachte Wasserhaushalt, der die Energieströme anders fließen lässt.
Allseits trockengelegte Flächen, versiegelte Flächen, regulierte Flüsse (damit die Städte nicht ersaufen), Urwaldabholzung, und, und, und.
Ja, auch die Flieger sind klimaschädlicher, als sie wahrhaben wollen, denn sie fliegen die in den empfindlichen Wetterschneisen und verhindern damit Regen...
Tagtäglich sind rund 120.000 Flieger am Himmel. https://flugradar24.live/

Wasser und die Botanik sind nun einmal die wichtigsten Trägheitselemente für eine intakte Natur. Diese hat sich in Jahr-Millionen entwickelt.
Und der Mensch ist dabei, das in einen einzigen Jahrhundert zu zerstören.

Die vollflächige Städte-Versiegelung zerstört den Wasserhaushalt weit um die Städte hinaus. Wie sie weitläufig den Wasser-Naturkreislauf unterbricht, bzw. verändert.
Nicht umsonst ist es in den Städten viel heißer als am Land, weil a) das Wasser für die Verdunstung und b) die Biomasse fehlen.

Sollen uns einmal die Städter zeigen, wie sie ihr Temperaturproblem in den Griff bekommen. Wie sie den Wasserhaushalt vernünftig ins Lot bringen wollen.
Dann sehen wir weiter.

Mit besten Grüßen
Woodster



Woodster antwortet um 18-08-2019 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Lamperl,

kann deinen Frust nachvollziehen.

Was aber unsere Vertreter betrifft, hier ein kleiner Tipp:

Vielleicht können die einmal errechnen wieviel Prozent Sauerstoff, bzw. wieviel Prozent Co2 die landwirtschaftlichen Flächen und Wälder erzeugen, bzw. binden.
Vielleicht kann man das auch pro Kopf in der Stadt rechnen?...

Denke, da stehen die 2% Bauern nicht schlecht da.

Mit besten Grüßen
Woodster


Vollmilch antwortet um 18-08-2019 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich glaube übrigens, dass es uns keinen Millimeter weiterbringt die Schuld bei den Städten, bei der Landwirtschaft, in China, den USA, beim Konsumenten, bei der OPEC oder sonstwo (jedenfalls bei ANDEREN) zu suchen. Vielleicht sollte jeder versuchen es zukünftig "besser zu machen".
Weniger fliegen, mehr zu Fuß gehen.
Licht abschalten.
Beim Einkaufen auf die Herkunft achten (auch beim Sojaschrot ;-))
Mehr Begrünung, weniger pflügen.

....

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 18-08-2019 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Die Landwirtschaft ist Teil des CO2 - Kreislaufes. Das CO2, das in unseren Produkten gebunden wurde, wird auch wieder freigesetzt. Stroh und Hanf zu Dämmzwecken bindet CO2 zwar länger, letztendlich gelangt es aber doch wieder in die Atmosphäre.

Was wir machen könnten wäre Humusaufbau, da wird CO2 Längerfristig im Boden gebunden und gleichzeitig hat man die Vorteile der geringeren Erosion und höheren Wasserspeicherkapazität.

Dieselverbrauch und fossile Energie für Düngemittel / Pflanzenschutzmittel trüben die landwirtschaftliche CO2-Bilanz.

Die Forstwirtschaft schaut langfristig nicht anders aus. Das CO2 bleibt im Holz nur länger gebunden, Bauen mit Holz ist also eine gute Sache.

Es gibt im Netz zahlreiche CO2 - Rechner, die auch den "Lebensstil" miteinbeziehen (versuchen es jedenfalls). Da kann man ja mal damit spielen...

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 18-08-2019 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@vollmilch

Widerspreche dir nicht, ABER die wohlhabenden Staaten in Europa werden das Problem auch nicht im Alleingang lösen ;-)

Das was unsere Kühe an Methan furzen im Vergleich zu den Reisfeldern der Welt... unbedeutend...
Allerdings halt in diesen Gebieten ein Spiel mit Menschenleben.
Mit unserer spaßgesellschaft und Leibeigene Landwirtschaft ist halt leicht diktieren und Geld umzulenken.

Mfg


Vollmilch antwortet um 18-08-2019 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Stimmt. Wir werden es nicht alleine lösen aber wir sollten (müssen) unseren Teil dazu beitragen! Ich glaube es ist aussichtslos darauf zu warten, dass "die anderen" was tun. (zugegebenermaßen ist es überhaupt nahezu aussichtslos!)
Warten und nichts tun ist (bislang) Sache der Politik(erInnen).

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 18-08-2019 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@vollmilch

Problem ist das Politik und Wirtschaft sich die Hand geben und gleichzeitig eben dem Konsumenten und Wähler nicht zu sehr verärgern will.

Deshalb wird aber nur Profit mit dem Klimawandel gemacht aber nicht abgeschwächt oder verhindert.

Inszenierung und Aktionismus alla Gretl ist das Resultat!


SO WIRD ALLES NUR NOCH VIEL SCHLIMMER!

Generell hab ich keine Angst vor dem Klimawandel. Solange unsere Republik ihre Autorität und Souveränität bewahren sind wir hier weiterhin in einem gesegneten Land.

Komischerweise aber wird die Angst hier am meisten geschürt und damit ist dies der Grundstein für Aktionismus und Fingerzeige Mentalität.

Mfg


JD 6120 antwortet um 18-08-2019 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Die co2 Bilanz der LW ist nur deshalb so schlecht weil die natürlichen Emissionen des Bodens auch der LW zugerechnet werden.


schellniesel antwortet um 18-08-2019 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Jein unsere Bewirtschaftung trägt schon einiges dazu bei das bereits gebundener Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre gelangt.

Das ist sogar Nachweislich passiert.

Obwohl die mess Methoden hier auch heute noch sehr starke Differenzen aufweisen so ist diese Tatsache doch als Faktum zu sehen.

Den Umkehrschluss daraus hab ich oft schon angerissen.

Aber du hast recht ein größere Vulkanausbruch da Könn Ma lange Begrünung anbauen...

Mfg


elisabeth.p(2nu12) antwortet um 18-08-2019 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Erst vor zwei Tagen hab ich einen völlig neuen Aspekt zum Thema Treibhausgase im Internet gefunden: https://www.wissenschaft.de/erde-klima/fracking-setzt-mehr-methan-frei-als-gedacht/

LG Landmensch


yamahafzr antwortet um 18-08-2019 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Woodster bin voll deiner Meinung. Wer sagt überhaupt das CO2 irgend etwas mit dem Klima zu tun hat. Das hat eher etwas mit den Wetterströme zu tun. Wenn die Flugzeuge ständig die Wolken durchplügen ist das vielleicht schlechter als ein halbes Prozent mehr CO2 in der Luft !!
Aber die Wissenschaftler werden es schon wissen. Jetzt sind sie draufgekommen das Wälder gut für das Klima wären. Solche Sachen sagt einen eigentlich sowieso der Hausverstand!!!


Juglans antwortet um 18-08-2019 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wenn wir mit unserer Landwirtschaft Zuviel co2 erzeugen, dann hören wir halt einfach auf für die Bevölkerung Lebensmittel zu produzieren. Dann erledigt sich das mit dem Co2 auch. Wir werden es überleben.
mfg


jakob.r1 antwortet um 18-08-2019 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Die Hype um das Co2 ist zwar pressewirksam, aber auch komisch da ja 96% davon von der Natur bereitgestellt werden und der Mensch nur 4% Eintrag leistet.
Also selbst wenn der Co2 Ausstoß auf 0 zurückgefahren würde, dann wäre dies wirkungslos.....
Erfolgreicheren Klimaschutz bringt da schon die auch weiter oben erwähnte Reduzierung von Methanausstoß der Wiederkäuer, also Rinderbestand massig zurückfahren, gegen Ausgleich mit Staatsknete. Wird aber nicht kommen, weil dann ja die Lebensmittelpreise für Rindfleisch steigen würden und das lässt sich politisch nicht durchsetzen.
Deutschland hat sich aber per Gesetz für eine radikale Reduzierung des Ammoniakausstoßes verpflichtet in den nächsten Jahren, -- da werden halt ein paar Alibiausgleichszahlungen fließen um die Politiker nicht ganz des Nichtstuns überführen zu können, was Klimaschutz betrifft.
Beste Grüße
Jakob


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Also lt. Wikipedia setzt die Natur jährlich 550 Gt CO2 frei - diese bleiben aber im natürlichen Kreislauf und werden wieder gebunden (z. B. durch Photosynthese).
Der Mensch setzt durch Verbrennung fossiler Energieträger momentan ZUSÄTZLICH 35 Gt CO2 frei (entspricht ca. 6%).
Diese erhöhen zwar auch die Photosyntheseleistung der Pflanzen, verbleiben größtenteils aber in der Atmosphäre (was durch den Anstieg des CO2 - Gehalts belegt ist) und sind dort klimawirksam.

Das finde ich gar nicht komisch!

Über die Jahre haben diese (mickrigen) 6% (manche behaupten es wären "nur" 4%) den CO2 - Gehalt von 0,028% (280ppm)auf über 0,04% (>400 ppm) erhöht. Tendenz : weiter steigend

Zusätzlich sind Methan, Stickoxide,... treibhausaktiv.

LG Vollmilch


svoboda12 antwortet um 19-08-2019 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Woodster, und c- weil die Betonblöcke viel mehr Wärme speichern können und dadurch die Temperatur auch steigt.

@ Vollmilch Aber es gibt auch Berichte, wo Wissenschaftler vor 50 Jahren schon einen CO2 Gehalt von 0,04% in der Luft festgestellt haben. Also nach diesen Berichten hat sich der CO2 Gehalt in der Luft in den letzten 50 Jahren um 0,00% erhöht.


jakob.r1 antwortet um 19-08-2019 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich Vollmilch, danke für die nackten Zahlen. Ich habe nur salopp die "Politikeranstrengungen", also auf die Tendenzen hinweisen wollen die zwar pressewirksam sind, aber zum Klimaschutz gäbe es wesentlich wichtigere Dinge. Als Erstes sehe ich wichtig eine Eindämmung der unkontrollierten Bevölkerungsexplosion auf dieser Erde
durch politische Maßnahmen in den Ländern die noch kein Sozialversicherungssystem kennen und deshalb Kinderreichtum für einen gewissen Lebensstandart im Alter wichtig ist. Hier müssen Arbeitsplätze geschaffen werden, damit eine Flucht nach Europa nicht mehr erstrebenswert ist. Viele dieser Länder waren während der Kolonialzeit wirtschaftlich gut drauf, bis sich dann die Kolonialherren zurückgezogen haben und die Geschicke den Einheimischen überlassen wurden. Klar darf es niemals mehr zur Versklavung eines Volkes kommen, -- wenn man aber diese Länder alleine wurschteln lässt, dann bilden sich sofort ein paar Herrscherclans die das Land und das Volk ausbeuten. Ein gutes Beispiel ist Afghanistan. Da bemühen sich die USA und einige europäische Länder schon seit Jahrzehnten darum die Bevölkerung lebensfähig zu "erziehen". Das haut aber nicht hin, weil man die Denkweise von Völkern vom Steinzeitdenken zum friedlichen Miteinanderdenken nicht beschleunigen kann. Das hat zwar direkt nichts mit Klimaschutz zu tun, aber wenn Europa hier Entwicklungshilfe in Form von Anlagen z.B. für die Nutzung und Weiterreichung von der kostenlosen Sonnenenergie leisten würde und damit Arbeitsplätze schaffen würde, anstatt ein paar korrupte Oligarchenfamilien mit Geld zu unterstützen, dann könnte die Entwicklung für ein friedvolles Miteinander schneller von Statten gehen. Soweit ich weiss, kann man die gewonnene Sonnenenergie in Gasform umwandeln zum effektiveren Weitertransport und der effektiveren Nutzungsausbeute. Dann noch die Automobilindustrie zwingen, endlich den Wasserstoffantrieb zuzulassen, weil die Technik ja schon vorhanden wäre und wir könnten uns vermutlich ganz von fossiler Energie verabschieden. Wird aber nicht kommen, weil die Politiker schon in den richtigen Aufsichtsräten sitzen (Nordeuropa) und in den übrigen Ländern zusätzlich massiv Korruption, Clanregierungen und Vetternwirtschaft vorherrschend ist.
Klimarettung funktioniert also nicht von unten nach oben...
Beste Grüße
Jakob


textad4091 antwortet um 19-08-2019 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Neulich im Kurier ...



Vollmilch antwortet um 19-08-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Natürlich ist der Bevölkerungszuwachs auch ein Teil des Problems...

Und es ist bekannt das "wir" lieber Atomkraftwerke im nahen Osten bauen als PV- und Windkraftwerke, alles zum Erhalt der Abhängigkeit...

LG Vollmilch



schellniesel antwortet um 19-08-2019 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@jakop

Genau so ist es!

@vollmilch

Man darf hier auch erwähnen das es schon wesentlich höhere Co2 Konzentrate in unserer Atmosphäre gegeben hat.

Auch das der Anstieg signifikant steiler gegenüber der bisherigen die natürlichen Ursprungs sind, ist eher eine Darstellungsweise als ein Faktum.

denn die konzentrationen der Vergangenheit werden ja mit eisbohrkernen ermittelt.

Was wiederum dazu führt das diese kürzen Anstiege damit gar nicht erfasst werden können.
Und lange Zeit gabs gar kein Eis auf unseren Planeten.

Den derzeitigen co2 Gehalt entnehmen wir allerdings aus der Atmosphäre und so lässt sich halt eine schönes Diagramm malen das alle in Panik versetzt.

Mfg


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Woodster Dir ist aber schon klar das ein Stadtmensch viel weniger versiegelten Boden braucht als ein Landmensch. Die zersiedelung mit Einfamilienhäuser und die damit verbunden Infrastruktur versiegelt viel mehr Boden pro Mensch als die dichte Bebauung in der Stadt. Das Leben am Land ist somit ein Privileg das mit einem höheren CO2-Ausstoß bezahlt wird.

Sonst hast du in vielem recht. Städte der Zukunft werden anderes aussehen müssen. Tun sie zum Teil auch schon.

Vom CO2-Ausstoß macht es mehr Sinn den Rinderstall in Wohnraum umzubauen. Von Ertrag auch. Das Landschaftsbild wäre nicht stark verändert. Es muß keine neue Straße ge baut werden. Es wird kein neuer Boden versiegelt. Die dicht Bauweise spart Energie.

Sonst hat Vollmilch mit seiner Vernunft wie so oft recht.


textad4091 antwortet um 19-08-2019 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@ mittermuehl: Und jetzt erklär mir bitte, dass jene "Stadtinger", die an die Speckgürtel entsprechender Städte ziehen, und vor lauter "jo koan Komfort abgeben" vorhandene Öffis viel zu selten nutzen um ihren Gewohnheiten in der nahen Stadt nachzukommen, CO2- freundlicher und weniger Boden-in-Ansprich nehmend leben als die "Landbevölkerung", die entsprechende Angebote vor Ort nutzt oder einfach damit lebt (leben muss), dass es nicht alles geben muss im leben .... Oder nehmen wir einfach einmal die Bauern her, de ob ihrer Arbeitszeiten eher selten auf Urlaub fahren/fliegen. Womit man wieder bei einem guten Mittel wär, den "Freizeitstress" ein wenig zu lindern ;-)


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@textad4091 Erkläre ich dir gerne. Der Speckgürtel ist ja nicht mehr die Stadt. Genau diese zersiedelung aufs Land (dort ist der Speckgürtel) ist ja das Problem. Würden die Leute in der Stadt bleiben, wäre es halb so wild. Aber die leben ja am Land (das ihnen Bauern verkauft haben). Wieviel Bauern leben den noch am Land? Wir sind doch eine Minderheit gegen die Einfamilienhäusler. Das ist jetzt die Landbevölkerung. Du und ich sind eine Minderheit die man fast schon ins Museum stellen könnte.

Du verwechselst "Stadt" mit "Stadtmensch". Die Stadt ist für die Umwelt usw. gut weil es die Menschen recht sparsam durchbringt. Am Land braucht man mehr Energie, Straßen, Treibstoff usw. Meine Frau hat, als sie noch in einer Stadt wohnte ca. 4000 km mit dem Auto (Jahr) zurückgelegt. Die Heizkosten waren durch die geschlossene Bauweise (sanierter Altbau) überschaubar. Heute fährt sie sicher 12 000km ... und nein ... sie pendelt nicht in die Stadt. Sie wohnt und arbeitet am Hof. Aber sie braucht das Auto auch beruflich. Und da sind die Strecken am Land (zu Post, Spedition, usw.) einfach weiter. Überlege mal wieviel Aufwand es am Land bedeutet einen Brief oder ein Paket zuzustellen. Und wie billig das in der Stadt ist. Und mit Stadt denke ich an solche Ballungsräume wie Wien und nicht an Kitzbühl.



Vollmilch antwortet um 19-08-2019 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@schellniesel: nur weil man rasante Temperaturanstiege nicht vollständig ausschließen kann, heißt das noch lange nicht, dass sie jemals stattgefunden hätten!

Weiters halte ich für problematisch, dass wir JETZT leben und nicht im Zeitalter der Dinosaurier oder sonstwo in der Vergangenheit. Und wir haben JETZT (also zeitgleich!) einen rasanten Klimawandel der JETZT (im Gegensatz zur Vergangenheit) auf 8Mrd. Menschen trifft.

Früher hat das vielleicht nur ein paar Arten gekostet. Aber seit es Menschen gibt kosten Klimaveränderungen mit damit verbundenen Extremwetterereignissen Menschenleben. Tausende in den letzten Eiszeiten, Millionen im Mittelalter.

Wieviele werden es diesmal sein?

Auch auf die Gefahr hin mich zu täuschen, unnötig in "Panik zu geraten", würde ich empfehlen die Möglichkeit einer solchen Katastrophe "verstärkt in Betracht zu ziehen"!

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 19-08-2019 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Doch,die Natur hat ihre Antwort drauf und das heißt einfach mehr Photosynthese...
Damit wurden weitaus dramatischere Ereignisse auf diesem Planeten kaschiert.

Sprich es gibt mehr Vegetation. Ja sogar mehr Arten.
Da dran gilt es zu arbeiten! Diesen Kreislauf wieder zu schließen!

Hingegen eine Eiszeit wär wirklich eine Katastrophe!

Das wir zu viele sind bzw werden Bzw es aus Sicht des Klimas nicht überall eine solche Bevölkerungsdichte geben kann ist nun mal die Tatsache die wir ins Auge blicken müssen!

Allerdings wie ich schon irgendwann mal geschrieben habe. Glück das wir hier leben.

Probleme die wir oder unsere Kinder bekommen sind dann wiederum eine Auswirkung der Überbevölkerung!
Wenn wir nicht gegensteuern und das sinnvoll!

Wir können und konnten die Welt nicht retten.
Man kann bei sich selbst anfangen da gebe ich euch recht.

Nur jeder hat andere Ansichten.
Meine ist nun mal die das ich deswegen mich nicht auf wirtschaftspolitisches Geplänkel einlasse,sondern das Stückchen Erde dessen Verantwortung ich für ein Weilchen Trage auch zu nutzen um etwas gegen die Auswirkungen einer Überbevölkerung zu tun.
Wenn das auch heißt ich muss etwas gegen den Klimawandel Unternehmen weil unsere Regierungen sich seit geraumer Zeit mehr Gedanken machen welche Auswirkungen das Klima weltweit hat, anstelle sich zu rüsten was es bedeutet Flüchtlingsströme durch Klimabedingte Überbevölkerung zu haben.
Sei es nur darum.
Ich glaube nicht das wir das Problem damit aufhalten in den wir in Europa Moralapostel der Welt spielen wollen.

Mfg


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@schellniesel Europa ist noch für viele Menschen das Vorbild der Welt. Das sollte man nicht vergessen.

Was meinst du mit "etwas gegen die Auswirkungen einer Überbevölkerung zu tun"... Was tust du da. Keine Kinder bekommen? ;) (ein Scherz). Was ist deine Zielrichtung in der Landwirtschaft bei diesem Thema?


schellniesel antwortet um 19-08-2019 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Humusaufbau und regionale Produktion.

https://youtu.be/vdT8EprNE8A

https://youtu.be/x1SgmFa0r04

Mfg


xaver75 antwortet um 19-08-2019 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Mittermühl
Der Überbevölkerung könnte man schon ein wenig entgegenwirken, wenn man diesen Menschen nicht die halbe Welt als das Paradies anpreist.
Wenn die weitgehend auf sich selbst gestellt sind, würden diese Länder die Ressourcen, für wieviel Platz ist, etwas besser verstehen und mal wegkommen von "viele Kinder sichern das Auskommen".

mfg


textad4091 antwortet um 19-08-2019 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@ mittermuehl: Na dann erklär jetzt jedem Städter, er DARF nicht mehr an den Speckgürtel ziehen oder sich einen Zweitwohnsitz in einer ländölichen Gemeinde, welcher reihenweise die Gemeinden in finanzielle Bretouille bringt, zulegen. Die "Schuldumkehr", dass die Verkäufer von Grund und Boden schuld seien am Bodenverbrauch, gilt für mich nur bedingt. Der Wunsch nach dem "Haus im Grünen" kommt nicht unbedingt von Grundbesitzern, wenn auch diese in entsprechender Lage positiv davon berichten können.
Und ich sag's einmal so, nirgendwo anders als in der Stadt könnten Menschen besser auf's Auto verzichten, weil's die ALternativen gibt. Gemacht wird's leider viel zu wenig.Am Land hat ma viel weniger Wahl als in der Stadt- entsprechend hat man keine Alternativen. Bauern erst recht nicht (zwecks Transport sagen wir einmal). Hier sollten einmal jene zurückstecken können, welche eine Wahl haben- Dann reden wir übern Rest. Wenns't in Wien am Gürtel einmal mehr keinen Privat-PKW mit nur einem Insassen und dem schönen W am Kennzeichen siehst, kann ma weiterreden ...


JD 6120 antwortet um 19-08-2019 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermühl
Wiesen zu München wäre also deiner Meinung nach Klima neutral. Wieder mal nicht zu Ende gedacht was? Mit der sense mähen wäre annähernd neutral.


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ich habe zwar keine Ahnung aber ich glaube diese Welt kann auch 10 Mrd. Menschen ernähren. Aber nur, wenn sie nicht soviel Fleisch essen wie wir.

Wir in Europa hätten bei unserem derzeitigen Konsumverhalten mit rein europäischen Ressourcen vermutlich auch nicht genug. Unser System basiert auf Futtermittelimporten und auf fossiler Energie (aus Russland und dem nahen Osten).

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ich erkläre mal dem hiesigen Landmenschen das die in der Stadt lebenden Menschen einen im Durchschnitt geringeren CO2-Ausstoß haben . Auf andere mit dem Finger zeigen ist leicht. Aber das Landleben verbraucht mehr Energie als das Stadtleben so man den selben Komfort anstrebt. Das Landleben ist nur billiger weil der Wohnraum billiger ist.... um den Preis das die Leute aufs Land ziehen und dann den CO2-Ausstoß steigern. Stadtmenschen werde ich in diesem Forum kaum erreichen. Und ich erkläre vielen Leuten das nur ein verdichteter Wohnbau (Mehrfamilienhäuser) ökologisch Sinn macht. Wenn man schon aufs Land will dann bitte nicht ein freistehndes Einfamilienhaus. Deshalb habe ich den Hof ja auch mit einigen Wohnungen ausgestattet.

Und sonst haT langweiligerweise Vollmilch wieder recht. Die Welt könnte viel mehr Menschen ernähren so nicht alle so verschwenderisch mit Lebensmittel und Energie umgehen wie wir in Europa und Österreich...


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermuehl : deine "Rechthaberei" ist auch nicht kurzweiliger als meine! ;-)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wird wohl so sein. ;)




gbgb antwortet um 19-08-2019 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Guten Abend!

Wenn ich es mir aussuchen müsste und auch leisten könnte, würde ich viel lieber in einem freistehenden Einfamilienhaus wohnen als in einem Mehrparteienhaus.
Und noch lieber in einer Villa mit hohen Räumen und einem dementsprechenden Park.

Mit unserem Bauernhof bin ich aber auch sehr zufrieden, rundum ein Baumgarten und eigener Grund.
Und mit der Entfernung zum Nachbarn kann ich auch mit den besten Villengegenden mithalten.
Trotz guter Nachbarschaft weiß ich das sehr zu schätzen.

Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit ist die eine Seite, nicht zu enges Beisammensein ist aber einem ruhigen und friedvollen Miteinander auch ganz dienlich.

Schöne Grüße




JD 6120 antwortet um 19-08-2019 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wirklich eine sehr interessante völlig neue Erkenntnis dass die Wege in Städten kürzer sind u dass lebensmittelverschwendung schlecht ist. Im übrigen werden nicht nur manche Futtermittel um die Welt gekarrt sondern alle möglichen Konsumgüter u Lebensmittel die man auch vor Ort erzeugt bzw erzeugen könnte.


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
... das kann man jetzt in die Liste der neuesten Erkenntnisse einreihen!

Jetzt müssen wir nur noch die Schlussfolgerungen daraus in Taten umsetzen. ;-)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@gbgb Da geht es mir ähnlich. Ich hätte noch gerne einen Sportwagen in der Garage und Ferienhaus am Meer (nicht Ibiza).

Es ging darum das jemand hier behauptet hat das die Menschen in der Stadt die Umwelt mehr belasten als die Menschen am Land. Und das stimmt pro Kopf gesehen so nicht. Wir sollten dankbar sen das Menschen so dicht gedrängt leben wollen und uns den Raum am Land geben. Und wir sollten geduldig sein wenn die "Luftdepaten" am WE im komischen Gwandl nie Natur erleben wollen.

Wir müssen am Land weg von Einfamilenhaus und hin zum überschaubaren Mehrfamilienhaus kommen. War ja in der bäuerlichen Familie nicht ganz unüblich. Bei mir haben sie eine neue Siedlung gebaut. 3-4 Meter von den Grundgrenzen ein Haus nach dem anderen. Da bekommt man so oder so alles vom Nachbarn mit. Da macht eine gekuppelte Bauweise mehr Sinn. Da schaut man sich zumindest nicht von Fenster zu Fenster in die Wohnung.

Selber habe ich ein meinen 200 Jahre alten Hof ein paar Wohnungen gebaut. Jeder hat da seinen Garten. Man kann nicht leicht den anderen in die Fenster glotzen. Jeder hat sein Privatleben (mehr als in den meisten neuen Wohnsiedlungen). Heizung läuft über einen Kessel. Aber die große Einsamkeit ist es nicht mehr. Nur sicher Ruhige als in einer Nerubausiedlung mit Einfamilienhäusern.


schellniesel antwortet um 19-08-2019 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
10mrd ernähren schon... nur mit ausgeglichene Treibhausbilanz nie und nimmer!

Ja nicht mal in Europa ist das der Fall! In Österreich ginge es eventuell mit viel Einschnitten.

Also entweder weg von unserem Annehmlichkeiten und modernen Errungenschaften oder man macht aktiv etwas gegen den Klimawandel!

Mfg


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wir werden wohl ein paar Annehmlichkeiten etwas überdenken müssen UND auch sonst etwas aktiv machen müssen..


gbgb antwortet um 19-08-2019 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Hallo mittermühl!

Du hast ja nicht unrecht.

Der Sportwagen, das Ferienhaus am Meer oder auch meine geschilderte Villa geht halt schon Richtung Luxus.
Vielleicht aber wollen (wie Du schreibst) viele Leute nicht so dicht gedrängt leben, sondern müssen es.

Viele Hausbauer sehen das Einfamilienhaus mit dem eigenen Garten rundum als ziemlich gute Wohnform, die auch unter oft großen Belastungen realisierbar ist. Ich bin ja da bei Weitem nicht der Einzige.

Auch der heimischen Wirtschaft werden die ganzen Bautätigkeiten, es ist ja alles zu bezahlen, in sehr hohem Maße zugute kommen.

Schönen Abend





dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-08-2019 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
wird nur politisch machbar sein.


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ich halte die fossilen Energieträger, die wir für die Ernährung brauchen für ersetzbar.
Wärme und Strom ist erneuerbar auch machbar. Verkehr ist aus meiner Sicht am schwierigsten - auch weil der Trend hier (noch) zu immer mehr Verkehr geht.

Scheitern tut es noch am Bewusstsein und am "Wollen".

Ja! Für die Umsetzung braucht es auch die Politik, nur von sich aus tut die Politik da nichts. Sie braucht den Druck von den Medien und der Gesellschaft. Dann wird auch die Politik aktiv werden.
LG Vollmilch


Richard0808 antwortet um 19-08-2019 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Irgendwann wird sich der Planet Erde dem Problem Mensch schon annehmen, wenn wir uns bis dahin nicht schon selbst vernichtet haben.




gbgb antwortet um 19-08-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Guten Abend,

schon alleine beim Güterverkehr könnte mit sinnvollen Regelungen sehr viel relativ leicht verbessert werden.

Vor einiger Zeit wurde geschrieben, dass im Waldviertel wegen dem erhöhten Käferholzanfall einige Bahnverladestationen wieder in Betrieb genommen wurden.
Warum sind diese Bahnverladestationen nicht immer in Betrieb?
Warum erfolgt nicht ein Großteil der Holztransporte per Bahn?
Wieviele LKW-Fuhren mit nicht verderblichen Waren könnten genausogut mit der Eisenbahn durchgeführt werden? Dauert es halt etwas länger, könnte ja eingeplant werden.
Zukünftige LKW-Fahrer (geht ja nicht von heute auf morgen) könnten bei der Bahn beschäftigt sein.

Das wäre umweltfreundlicher und was mir noch wichtiger erscheint wesentlich sicherer.
Nachteile oder Einschränkungen für den Einzelnen dadurch fallen mir keine ein.

Freundliche Grüße






Woodster antwortet um 20-08-2019 00:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermuehl,

der Jemand, der hier behauptet, dass die Menschen in der Stadt die Umwelt mehr belasten, als die Menschen am Land, bin ich.
Bitte meinen Eintrag nochmal lesen. Ich habe auch gesagt, dass es das Co2 alleine nicht ausmacht.

Begründung: Wir in der Süd-Ost-Weststeiermark haben in den letzten 40 Jahren lt. Prof. Kirchengast, Uni Graz einen Temperaturanstieg, der dreimal so hoch ist, als im globalem Mittel. Die Schlussrechnung daraus ist, dass wir für 2/3 der Erwärmung selber verantwortlich sind. Und da geht sich die allgemein übliche Rechnung mit dem Co2 nicht aus. Glaube kaum, dass wir in der SOW-Stmk dreimal soviel C02 produzieren und dass dieses vor Ort verbleibt...
Außerdem haben wir ja auch (noch) ein dichte (Wald-)Vegetation, die viel absorbiert.

Vielmehr beschert uns die zunehmende Hitze, der großteils ge- und zerstörte Wasserhalt. Vor allem durch die Städter. Vollflächige Versiegelung - alles in den Kanal und ab in den Fluss, der dann irgendwo übergeht... Die punktuelle "Zersiedelung" am Land hat wassertechnisch fast keine Auswirkung, weil die Verrieselung der Dachwässer meist auf Eigengrund erfolgen kann. Dieses Wasser steht der Umwelt wieder zur Verfügung und kann damit über die Vegetation den Kühleffekt erzeugen.
Und wenn hier die Städte so gut aufgestellt sind, warum haben sie dann drei bis fünf Grad höhere Temperaturen, als das "zersiedelte" Umland??
Meine Meinung ist auch, dass eine punktuelle Verbauung mit Wasserversickerung auf Eigengrund für den Wasserhaushalt wesentlich verträglicher ist, als diese voll zubetonierten Städte, die alles Wasser über den Kanal schnellstmöglich entsorgen. Dann wundert man sich, dass Unwetter immer heftiger werden.

Einfach langfristig die Temperaturen messen und man kann sehr gut die großen Sünden erkennen. Und das sind nun einmal die zubetonierten Städte. Der Mensch hat hier ohne Rücksicht auf die Natur nur auf seine Bedürfnisse geschaut und sich selber die natürliche Kühlfunktion genommen. Wenn von einem großen alten Baum ein Asterl runterfällt, wird er gefällt. Könnte ja wer klagen, wenn er bei Sturm spazieren geht und jemanden ein Ast auf seinen Plutzer fällt... Was ich damit sagen will: Wenn das Verständnis für die Natur komplett ausgeschaltet wird, darf man sich über die jetzt herrschenden "immer heißer" werdenden Zustände nicht wundern.

Weil ich das Gefühl habe, dass viele dem Naturwasserhaushalt zu wenig Bedeutung beimessen, wiederhole ich mich:
Es ist meines Erachtens hauptsächlich der durcheinandergebrachte Wasserhaushalt, der die Energieströme anders fließen lässt. Und das weltweit.

Und wenn kein Wasser da ist, sucht sich die Energie eben andere Wege... So ist ein großer Baum ein wahres Kraftwerk, dass so 50 bis 70 Kühlschränke an Leistung beherbergt.

Die vollflächige Städte-Versiegelung zerstört den Wasserhaushalt weit um die Städte hinaus. Weil sie weitläufig den Wasser-Naturkreislauf unterbricht, bzw. verändert.
Nicht umsonst ist es in den Städten viel heißer als am Land, weil a) das Wasser für die Verdunstung und b) die Biomasse-Verdunster fehlen.

Co2 ist ein schönes Mascherl. Nach dem Ozonloch, dann Feinstaub, jetzt Co2. Eine neue Geldmaschine wird gerade angeworfen. Die wirklichen Probleme bleiben, bzw. verschlimmern sich.

Und noch was: Ich absorbiere auf meinen Grund mit der Vegetation/Wald ein Vielfaches von dem, was ich an Co2 verursache. Tolles Nebenprodukt ist Sauerstoff.... Welcher Städter kann das noch?
Dafür zahle ich fest Sozialversicherung, Steuern und alle möglichen sonstigen Abgaben...

Mit besten Grüßen
Woodster



schellniesel antwortet um 20-08-2019 06:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@woodster

Du hast vollkommen recht das du fehlende wasserspeicherkapazitäten und flächenversiegelung als Grund für die Klimaveränderung siehst.

Bin ich voll deiner Meinung.

Nur die Stadt ist ein Punkt der andere sind doch in den letzten Jahrzehnten sehr verarmte Böden, besonders hier in der stmk.

Unbedeckter Boden fast im Schnitt fast 8 Monate lang von der Herbstfurche bis der sterzbam wieder beschattet.

Für mich ist das auch sehr relevant.

Mfg


Vollmilch antwortet um 20-08-2019 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Hallo woodster!

Was machst du mit dem " Vielfachen an CO2" das du absorbiert hast?

Der Wasserhaushalt/-Kreislauf ist natürlich auch ein wichtiger Punkt. - das macht den CO2 - Anstieg aber nicht unbedeutender.

Die "Fruchtfolge"gestaltung in Teilen der Steiermark ist wirklich (nach wie vor) beeindruckend.

Das Spiel "Land vs. Stadt" ist wirklich entbehrlich. Die wenigsten haben sich das ausgesucht, alle haben wir Fehler gemacht und machen sie noch.

LG Vollmilch


Woodster antwortet um 20-08-2019 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Servus Vollmilch,

a) Na was mache ich mit dem "Vielfachen an CO2" ?
Na ich helfe aktiv mit, dass die Klimaerwärmung in der Stadt nicht noch schneller voranschreitet... Zugleich produziere ich Sauerstoff im Überfluss.
Wenn die CO2-Steuer kommt, müssten doch jene, die in diesem Bereich positiv bilanzieren, auch entsprechend Entgelt erhalten - oder?

b)Es ist kein Spiel "Land vs. Stadt". Sondern es ist eine Anerkennung, bzw. Sichtbarmachung einer Tatsache. Eine Ursachenforschung, ohne Schuldzuweisung.
Erst wenn man Ursachen kennt, kann man entsprechende zielgerichtete Maßnahmen setzen. Und das wird für die Städter teuer werden.

Deshalb ist es nicht zielführend, die Problematik nur auf die Autofahrer und Landwirtschaft abzuschieben.

MbG Woodster



mittermuehl antwortet um 20-08-2019 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@gbgb Ich gebe dir absolut Recht. Wollen tun wir ab einen gewissen Alter meist in einem Haus im Grünen leben. Mitlerweilde sind die Baugründe so klein das solche Häuser kaum einen Garten haben und man sich beim Kochen und Duschen bei den Fenstern rein schaut. Die Spannungen (Hund bellt, Kind schreit, Griller raucht,...) sind gewaltig. Eine gekuppelte Bauform (oder eine geschlossen) würde den Garten von der Nutzbarkeit vergößern und die Heizkosten senken.

Ich habe nur so eine Neubausiedlung vor der Nase. Vorher stand da ein Altersheim das abgerissen wurde. Jetzt ist die selbe Fläche mit Einfamilienhäusern verbaut .... und 3 mal soviel Straße.... die Häuser haben 6-8 Meter Abstand. Die Konflikte beginnen schon weil sich die Leute den Traum vom Eigenheim im Grünen anderes vorgestellt haben. Garten haben die alle kau,. Gleich daneben ist eine kleine Reihenhaussiedlung (3 Häuser). Die nutzen ihre Fläche deutlich besser.

An @woodster .... Die zersiedelung am Land nimmt im Verhältnis mehr Boden und somit Wasserspeicherfläche als in der Stadt. Aber du hast recht das eine Stadt in der Zukunft auch mehr offen Flächen für Bäume usw, braucht. Städte müssen in Zukunft anderes aussehen. Aber wir müssen für jeden Menschen der in der Stadt leben möchte einfach dankbar sein. Er verbraucht weniger Rohstoffe als ein Landmensch. Deshalb immer nett zu Lufthungringen sein...

Und jeder sollte in seinem Umfeld einfach etwas nachhaltiger denken. Für uns ... Fruchtfolge, Humusaufbau, Gülleausbringung, wie groß ist der Pick-Up, usw ...... Dann könnne wir auch über die Kreuzfahrten der anderen lästern.


Vollmilch antwortet um 20-08-2019 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@woodster: also, (verstehe ich das richtig?) du hortest das gebundene CO2 bei dir am Hof und verkaufst es nicht?
Baust du jährlich neue (Holz-)silos um dein Getreide zu speichern? Oder wie geht das? Wieviel verdienst du pro t CO2 und wer bezahlt das?

Ich schaffe nur ein bisschen Humusaufbau und das ist schwierig genug, leben könnte ich davon nicht! Deshalb bin ich weiterhin gezwungen, die auf meinen Grund gespeicherte Energie und den gespeicherten Kohlenstoff feilzubieten. Im vollen Bewusstsein, dass daraus wieder CO2 gemacht wird!

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 20-08-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermühel

Es kommt bei all deinen Aussagen aber ein Faktor dazu!
Wie schaut’s mit dem nutzen der Dinge die co2 produzieren aus!

Wenn der große pickup jz ein Benziner ist und nur für schwere hängerarbeiten 5000km im Jahr fährt ist er vielleicht effizienter als ein 4zyl Diesel mit aufgeblasenen biturbo und dpf scr und doppelter AGR weil er 20000km im Jahr fährt und das auch im Alltag um sein Herrchen in die böse Stadt zu bringen.
vl auch nich etwas nachgeholfen wurde zwecks Software auch nicht immer ganz gute Stickoxidwerte an den Tag legt...

Man müsste also jeden ganz genau auf die Finger schauen was wer mit wem macht. Hat den Hauch von Planwirtschaft, nur ist das für mich ein Stück Freiheitsberaubung.

Soviel zum Thema Auto ;-)

Mfg



mittermuehl antwortet um 20-08-2019 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@schellniesel Und wieviel Menschen am Land brauchen so ein Auto? Wenige. Und wieviel Menschen am Land haben so ein Auto. Doch einige. Keiner will dir deinen Hubraum wegnehmen. Freiheitsberaubung wäre es, wenn es da Verbote gäbe. Es geht ja nicht um Vebote sondern um Ursachen, Fakten und Bewußtseinbildung. Wir sollen ja nicht alle in Sack und Asche rum laufen und das Heu mit einer Bucklkraxn Heim tragen. Das Leben soll weiter Spaß machen und die Arbeit einen nicht Umbringen. Aber bevor man bei allen anderen nach Verbesserungen sucht, kann man doch bei sich selber mal anfangen (und trotzdem den Pick-Up und das Cabrio behalten) .. .
I




textad4091 antwortet um 20-08-2019 15:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Und wie viel Menschen leben in der Stadt und bräuchten aber wirklich KEIN Auto? Und haben trotzdem eines- und fahren damit Tag für Tag allein zur Arbeit und (in der Stadt) und wieder nach Hause? Und wie viel davon sind noch dazu Dieselfahrzeuge, de be Kurzstrecken de größten Drecksschleudern sind .... Aber beim Urlaubfahren zahlt sich der Diesel dann wui aus^^
Bezogen auf die nötig gefahrenen km mit dem PKW hat die Stadt da wirklich noch aufholbedarf, wenn man das im Verhältnis sieht^^ Und ja, für mich sind die Stadtinger, die aufs "schöne Land" ziehen (Speckgürtel und Co) auch noch Städter ...

Ich bezweifle, dass de meisten "am Land" wegen Bequemlichkeit mitm Auto fahren ... Ind er Stadt schon eher^^ Sonst tut ma sich das nicht an^^


Vollmilch antwortet um 20-08-2019 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Diese Diskussion (die auch in vielen anderen Foren läuft und auch international) ist das "Schwarzer Peter Spiel" für große!

Die SUVs sind schuld - nein, die Dieselmotoren - nein, die Frachtschiffe - die Kreuzfahrtschiff sind aber unnötiger und sollten verboten werden - dann fliegen alle und die Flugzeuge fliegen iin sensiblen Zonen - egal, fürs Heizen wird die meiste Energie verbraucht - ja, aber nur am Land, in der Stadt lebt man nicht auf so großem Fuß (Fläche) - die Städter schmeißen aber viel mehr Lebensmittel weg, das ist der eigentliche Wahnsinn - nein, die Lebensmittelproduktion ist viel schlimmer (und vor allem die großen Traktoren) - Lebensmittelimporte sind das eigentliche Problem (z. B.: Lammfleisch aus Australien) - in Australien ist vor allem der Kohlebergbau der Klimakiller - es hat gar keinen Sinn daran was zu ändern solange China soviel Kohle verbraucht - China könnte mehr auf Gas umstellen - Fracking ist überhaupt der Overkill - alles kein Problem, weil in den USA gibt es KEINEN Klimawandel!

LG Vollmilch


Richard0808 antwortet um 20-08-2019 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ich arbeite in einer Firma die Machinen zur Schneidenden Gesteinsbearbeitung für Untertage Herstellt.
Unter anderem auch für Kohleabbau.

Und ja, es werden(noch Immer) viel Maschinen für Kohle verkauft einfach weil der Energiehunger zu groß ist um auf Fossile Enegie verzichten zu können.


mittermuehl antwortet um 20-08-2019 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Vollmilch Das die Stadtmenschen mehr Lebenmittel wegschmeißen als die Landmenschen halt ich für ein Gerücht. . Am Land merkt man es dank der Komposthaufen weniger. Aber ich weiß was mir die Leute so als Futterspende über den Zaun geworfen haben... Jetzt dürfen sie es bei mir abgeben und ich habe das so ca. unter Kontrolle..

Sonst hast du recht. Wir neigen dazu die "Schuld" immer bei jemand anderen zu suchen.

Fakt ist das die Stadt als Lebensraum pro Person einen geringern Energieverbrauch hat und das weniger Boden versiegelt wird (immer pro Kopf gesehen).

Und nicht vergessen ... ein Stadtmensch der aufs Land zieht ist dann ein Landmensche aus der Sicht vom Energieverbrauch. Und das Landleben, besonders im Einfamilienhaus, in Einezllage, braucht mehr Energie... aber alles kein Problem solange anderswo mehr Energie verbraucht wird... ;)


thomas.t3 antwortet um 20-08-2019 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Der "Stadtmensch" wie du schreibst Mittermühl, ist meistens beides, Stadt- und Landmensch, denn er hat sehr-sehr oft den Hauptwohnsitz in der Stadt und den Nebenwohnsitz am Land.
Ich kenne nur sehr wenige Bauern bzw Landmenschen (eigentlich keinen einzigen) die einen Nebenwohnsitz in der Stadt haben.
Lg


mittermuehl antwortet um 20-08-2019 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@thomas.t3 Da wirst du recht haben. Bauern kenne ich auch keine mit Nebenwohnsitz. Maximal mit Jagdhütte ... Landmenschen kenne ich ein paar die sich den Luxus leisten (Anlageobjekt für die Zukunft, die Studierenden Kinder usw. oder für einen gelegentlichen Kulturbesuch, oder um eine kleine Wohnung in der Nähe der Enkel zu haben ...) Aber so ein Zweitwohnsitz ist sicher ein Minderheitenprogramm.

Ich wollte nur aufzeigen das die Lebensweise in der Stadt einen geringeren Energie und Flächenverbrauch nach sich zieht. Ob die Menschen jetzt genetisch Wiener oder Steirer sind war nicht mein Thema (wäre aber ein schönes Thema -). Mir ist schon klar das siche ein Wiener am Land anders verhält als ein eingeborener Bauer. Nur letztere sterben gerade aus. Die Landbevölkerung wird in bald sehr anderes sein als wir es jetzt vorfinden. Warum ist wohl jedes Grüllefaß ein Stein des Anstosses... weil der "neue Landmensch" anders ist...


dietmar.s(2cz6) antwortet um 20-08-2019 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
wenn man schon mühli, naive Argumente bringt, darfst du nicht vergessen dass menschen in der Stadt
oft keinen waldboden besitzen oder Ackerböden oder wiesenböden. Und somit bezüglich Versorgung der Atmosphäre mit O2 nur negative Einträge machen. Ein Landmensch versorgt einen Stadtmensch mit o2 durch pflanzenbewuchs seines Bodens bzw. versorgt den Stadtmensch mit Lebensmittel. Städter können nicht autark leben.mfg


thomas.t3 antwortet um 20-08-2019 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ich denke nicht, dass ein Zweit/Nebenwohnsitz ein Minderheitenprogramm ist, da gehts um etliche 10000de...

Ich kann sie aber verstehen, in die Städte schreien sie selber die "Ausländer" willkommen und dann wollen sie alle aufs Land - weil in der Stadt es nicht mehr auszuhalten ist.
Dort angekommen, wie du schreibst, stinkt auf einmal das Güllefass zu viel...
...und die Bauern sollen sich dann "schleichn".
Lg


Vollmilch antwortet um 20-08-2019 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Übrigens ich kenne auch einige "Landmenschen", sogar Bauern (!), die Wohnung(en) in der Stadt haben. Viele davon, die typischen "Vorsorgewohnungen", stehen sogar leer.
In der anonymen Stadt merkt keiner was davon, dabei handelt es sich eigentlich um puren Luxus in Verbindung mit Spekulation.
Die Nachbarn am Land merken auch nichts davon und brauchen nicht neidisch sein!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 20-08-2019 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@dietmar.s(2cz6) Denke mal ein etzwas über dein persönliches Umfeld hinaus. Wieviel Menschen die am Land leben habe den Wald? 3%... 4% ... 5% ?? Die wenigsten Menschen die am Land leben sind Bauern. Zwischen meine alten Hof und dem nächsten Hof waren bis vor 100 Jahren nur Aufwald und feuchte Wiesen. Heute stehen da ein paar 100 Häuer. Sind alles Menschen die am Land leben und so 600 m² Gerund haben... keine Bauern...

Es ist doch ganz klar das ein Mensch der in der Stadt lebt im Durchschnitt energiefreundlicher ist als ein Mensch am Land. Neben den besseren gestaltung der Heizungen hat Wien auch den niedrigsten Pkw-Motorisierungsgrad von Österreich. No-na ... die können auch zu Fuß einkaufen gehen. Es ist ja keine besondere Leistung sondern einfach eine Tatsache.

Das Argument das Bauern die Landschaft erhalten und für Sauerstoff sorgen lasse ich gerne gelten. Das spielt auch mir in meine Hände. Dann sollten wir aber natürlich absolut sicher sein das wir in der Richtung eine postive Bilanz haben. Und da streiten sich gerade die Geister. Aber die Wichtigkeit der Landwirtschft stelle ich beim Landschaftserhalt nicht in Frage.


gbgb antwortet um 20-08-2019 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Guten Abend!

Die Sichtweise, dass die Grundeigentümer die übrige Bevölkerung mit Sauerstoff versorgen, ist aber sehr selbstbewusst.
Die Erde ist für alle da.

Freundliche Grüße


Richard0808 antwortet um 20-08-2019 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Am besten wir schreiben alle hinten auf das Güllefass drauf

"Wir Bauer sorgen für eine frische Luft"


schellniesel antwortet um 20-08-2019 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermuehl und Vollmilch

So und jz sag nochmal wie das mit keine verbote zu verstehen ist?

Umweltzonen co2 strafsteuer steueramhebung für Fleisch da gibts schon genug und da rührt sich grad richtig was in Sachen Ins Tasche greifen!

Und genau das ist für mich die Herangehensweise die Umweltschutz scheinheilig macht!

Wenn’s zweckgebunden ist und z.b eine Förderung für Humusaufbau oder andere co2 reduzierende Maßnahmen gäbe wäre es für ein richtige Richtung.

Derzeit gehts nur darum aus gasförmigen Kohlenstoff, Kohle zum angreifen zu machen.

Und das kritisiere ich und die Richtung wo hingegriffen wird. Genau dahin wo man nicht ausweichen kann oder eben eine Bevölkerungsschicht benachteiligt die nur wenig politisches Gewicht hat.

Die Automobilbranche ist schon lange auf diesen Zug aufgesprungen und wird Ihren Wirtschaftlichen nutzen daraus haben!

Bei der Landwirtschaft bin ich da noch nicht sicher!

Mfg


gbgb antwortet um 20-08-2019 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Hallo,

ich zahle beinahe schon jahrzehntelang um 20% erhöhte KFZ-Steuer.
Weil es noch keinen Katalysator hat, mein altes Auto, mit dem ich aber so zufrieden bin.
Aufregen tut mich das aber nicht.

Schöne Grüße


dietmar.s(2cz6) antwortet um 20-08-2019 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mühli
energiefreundlicher leben sie, müssen aber zuerst die Energie und den Sauerstoff absaugen, der hauptsächlich vom Nichtstadtbereich kommt. Also ein sehr effizienter negativbilanzposten.


schellniesel antwortet um 20-08-2019 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@gbgb

Ich hab nach der letzten motorsteueranhebung ca 1000€ im Jahr für meine kfz mehr zu bezahlen...
Aber dient ja nur der Bewusstseinsbildung :-/


Mfg


Harpo antwortet um 20-08-2019 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Mittermuehl Du solltest Dich vieleicht irgendwann doch entschieden ob Du für Stadt oder Land bist beides geht nicht ausser Du weißt nicht was Du willst


Vollmilch antwortet um 21-08-2019 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ich bin für Stadt UND Land!
Ist mir vollkommen neu, dass man nur eines haben kann!

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 21-08-2019 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@schellniesel: Ich glaube, ich habe nirgends geschrieben, dass man eine Wende ohne Verbote erreichen kann (also man könnte schon, nur (wie man hier auch sieht) ist die persönliche Bereitschaft des einzelnen Maßnahmen gegen den rasanten Klimawandel zu ergreifen, enden wollend).
Das Problembewusstsein ist ja sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Obwohl sich die Mehrheit der WissenschaftlerInnen über Ursachen und Folgen prinzipiell einig sind, glauben einige / viele lieber nicht an die Klimakatastrophe und schieben jede persönliche Verantwortung von sich weg. Ist ja auch nicht leicht sich einzugestehen, dass wir mit unserem "Lifestyle" die Zukunft unserer Kinder auf dem Gewissen haben und für die Häufung von Extremwetterereignissen (auf der ganzen Welt) mitverantwortlich sind!

Leichter einschlafen kann man, wenn die ANDEREN schuld sind und (endlich) was tun sollen.

Selbst Maßnahmen zu ergreifen, kostet Geld, Zeit, Komfort und vielleicht auch das Eingeständnis in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben.


Aufgrund der Tragweite des Problems wird es zu rigorosen gesetzlichen Regelungen (Verboten) kommen müssen, wenn man etwas bewirken will. Je später hier gehandelt wird, umso größer werden die Einschränkungen sein müssen.

Solange Kosten (für THG-Emissionen) externalisiert (es zahlt " eh wer anderer" ) werden, kann es der Markt nicht regeln!

Über Förderungen von umweltfreundlichen Technologien (erneuerbare Energie, Wärmedämmung, alternative Antriebe, Humusaufbau,...) lässt sich auch viel bewegen - nur wer zahlts?
Und im Kampf um die Verteilung der Mittel (Wasserstoff oder Elektro / Styropor oder Hanf / Photovoltaik oder Wind... Stadt oder Land) bleiben am Ende nur Absichtserklärungen, Klimastrategjen und -pläne übrig.
Wenn man sich das jahrzehntelange Gerangel um das Ökostromgesetz anschaut, wo es eigentlich nur um peanuts geht, muss man schon die Ernsthaftigkeit der Absichten hinterfragen!

Also ja, ich bin auch für Verbote und Einschränkungen, vor allem (und zu allererst) dort, wo fossile Energieträger verbraucht werden.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 21-08-2019 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Warum muß man für Stadt oder Land sein wenn man nur einfache Fakten kund tut. Ich lebe als Bauer am Land. Ich stelle fest das ein Mensch der in der Stadt lebt im Durchschnitt weniger Energie verbraucht. Ich stelle fest das Menschen die am Land in Mehrfamilienhäusern leben meist weniger Energie verbrauchen als Menschen die in Einfamilienhäusern wohnen. Immer pro kopf gesehen. Deshalb würde eine reine CO2-Steuer (ohne Pendlerausgleich usw.) Landmenschen mehr treffen als Stadtmenschen. Einfach weil der Mensch am Land mehr Energie verbraucht und somit mehr CO2 ausstoßt. Das weiß doch jeder.

Jetzt kann man sich überlegen wie man Regeln so gestalltet das sie für alle tragbar (aber sicher etwas lästig) sind und das wir unsere Klimaziele für 2030 erreichen. Sonst wird es sehr teuer mit den Strafzahlungen..... Und die kommen dann aus Steuergeld.

Dehalb bin ich dankbar am Land leben zu dürfen und großzügig mit dem Stadtmenschen wenn sie am WE wie die Kaschperl verkleidet am Land rum laufen. Es wäre nicht möglich das alle so leben wie ich (wir in dem Forum). Das ist auch ein Privileg.

@dietmar.s(2cz6) Seit wann produziert ein Mensch Sauerstoff?

@schellniesel... Melde dein Auto als Oldtimer an. Dann wird es billig. Ab 25 Jahren sollte das gehen. Darf ich fragen wie alt das Fahrzeug ist und wieviel km es drauf hat... und ob es das einzige Auto ist mit dem du fahren kannst?


schellniesel antwortet um 21-08-2019 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@vollmilch

Mittermüehl hat’s geschrieben!

Aber nach deiner Aussage nach sind wir wieder dort wo’s nix bringt aber Geld geschaufelt wird!

Die Wissenschaftler die andere Ursachen auch sehen oder den Klimawandel anders auch begründen können finden nur schwer Gehör. Geschweige dem es finanziert jemand aus Wirtschaft und Politik eine Studie.

Einige der Maßnahmen sind kritisch hinterleuchtet vom co2 Fußabdruck nicht viel besser als fossilen Kohlenstoff als Energieträger zu verwenden.

Es ist für mich nicht das Problem das in diese Richtung auch etwas unternommen wird, aber ein Problem das wir in Mitteleuropa die Zeche zahlen sollen!

Wenn du mich damit persönlich fragen oder angreifen willst was ich an klimafreundlichkeiten so Unternehme sind’s Dinge die an Rohstoffverneidzbg gehen.

Ich zähle dir ein paar Dinge auf!

In unserem Haushalt gibts u.b keine kaffekapselmaschine, also wenn du auf Besuch kommst musst du mit einem 0815 Filterkaffee vorlieb nehmen.

Meine (bald) Frau näht, vorwiegend für unsere Kinder, aber auch für uns, einiges an Kleidung selbst.

Der onlinehandel wird weitestgehend gemieden.

Wir haben unseren Plastikmüll um 2/3 reduziert.

Wir haben den Kompromiss gewählt nicht neu (flähe) zu (ver) bauen sondern über meinen Eltern (Schwiegereltern) auszubauen.

Lebensmittel werden weitestgehend Regional gekauft. Auch betreiben wir mit guten Freunden Tauschhandel unserer Erzeugnisse.

Und vieles mehr.

Ich könnte auch schreiben wir heizen mit Abfall Holz.. oder mein v8 Bolide ist nach wie vor im Winterschlaf... usw

Aber das wäre scheinheilig weil ich das nicht aus den Gründen der umweltschohnung mache...

Mfg





schellniesel antwortet um 21-08-2019 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermühl

Hab deine Frage indirekt oben schon beantwortet.

Nein ich habe derzeit 4 Autos die auf mich angemeldet sind.

Der starke wird über die Wintermonate stillgelegt.
Ist ja just For fun. Allerdings ein sehr stark sanktionierter Spaß.
Gut ich hab mich darüber auch nicht wirklich aufgeregt.

Und sonst ist er vl für 5000km angemeldet.

Meine alltagsautos sind Diesel kfz die ich als größere dreckschleudern einstufe.

Und unser kleiner ist wieder ein Benziner.

Liste dir auf:

431ps Benziner Limousine 14l/100km (lt. Anzeige) bj2006
180000km

218ps Diesel 12,5l/100km (Geländewagen 3,5t Anhängelast) bj 2007
250000km


150ps Diesel Family van 9l/100km
Bj 2006
350000km

61ps Benziner Kleinwagen meist zum pendeln oder für Kurzstrecken
Verbrauch keine Ahnung
Bj 2006
120000km

Mfg


Vollmilch antwortet um 21-08-2019 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
"Aber nach deiner Aussage nach sind wir wieder dort wo’s nix bringt aber Geld geschaufelt wird!"... Ich habe soviel geschrieben, was genau meinst du?

Ich bin der Meinung, die Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) ist hauptverantwortlich an den THG-Emissionen und verstärkt den Treibhauseffekt. Siehst du das anders? Und, wenn ja, wie siehst du das?

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 21-08-2019 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Sicher Ist es mitverantwortlich allerdings hilft es nix zu sanktionieren und die damit forcierte Alternative ist unterm Strich vl um nix besser. Oder nur um wenige % besser!

Vermeidungsstrategie finde ich hier nur als Ergänzung.

Wir brauchen den aktiven weg das co2 aus der Atmosphäre wieder zu binden.

Und nochmals ich Differenziere eben unsere klein Räumugen Unwetter und weltweites Klima und deren Ursache!

Mit freundlichen Grüßen
Andreas


dietmar.s(2cz6) antwortet um 21-08-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mühli

Wenn jemand hergeht und sagt e/sier ist Filmpdroduzent, Autobauer, Hotelier, oder anderes Produkt bzw Dienstleistung dann kann man umgekehrt auch hergehen und sagen, ja auf meinen Waldböden und Wiesenböden und Ackerböden produziere ich O2. für eine intakte Atmospähre. Ist ja der Fall. lg









Vollmilch antwortet um 21-08-2019 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Okay, "aktiver Weg":
Humusaufbau - bin ich dafür, sehe ich aber begrenzt in der Kapazität.
Carbon capture and storage? Riskante Strategie (CO2 hat nicht mal eine Halbwertszeit!) und energieaufwendig.
Weitere Vorschläge?

Die Ökobilanz alternativer Energien sehe ich anscheinend (langfristig) etwas positiver!

LG Vollmilch


Lammperl antwortet um 21-08-2019 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wenn man Fosilebrennstoffe einschränken will wo fängt man an?

In der Landwirtschaft laufen die Traktoren mit Diesel oder Heizöl.
Gibt es da einen Ausweg in der Bodenbearbeitung? nein

Elektrisch bist in einer Stunde leer, Wasserstoff nicht existent, Rapsöl und Bioöl zu teuer oder zu wenig vorhanden.

Wenn wir die Bevölkerung ernähren müssen und wollen, wird sich die nächsten 15 Jahre nicht viel ändern können, an der Maschinenflotte.
Hier fehlen die Alternativen.

Im Transport , Kommunal und Baugewerbe kosten Batteriebetriebene Geräte teilweise das 4 fache. Dabei ist von einem extrem hohen Neupreis der Standard Maschine auszugehen, der meist schon unwirtschaftlich ist. Da alte billige und dreckige Geräte den Preis niedrig halten.

Man braucht auch nicht mit dem Finger auf andere Zeigen, andere Branche , Deutschland oder China oder auf Trump...

Jeder hat es in der Hand, Ich hab jetzt eine Photovoltaik Anlage installiert und produziere hoffentlich ca 50 % meines Stromes, weil es wirtschaftlich ist, aber nicht wegen der Umwelt, sonst lügt man sich selber an! Natürlich kann man dann in der Hompage den Umweltgedanken erwähnen, aber es ist scheinheilig, es war eine wirschaftliche Entscheidung!

Genau so wird es auch mit dem ersten nicht Dieselbetriebenen Traktor sein....wirtschaftlich vor umwelt...

Lg Lammperl






schellniesel antwortet um 21-08-2019 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@lammperl

Und glaubst der e Traktor ist jz so viel besser als ein dieselbetriebener nur weil er im Betrieb keine co2 Emissionen hat?!

Und mit der Wirtschaftlichkeit will ich ja auch ein wenig aufzeigen.

Wir Sanktionieren vermeintlich „dreckige“ alte Technik Bzw fördern neue vermeintlich „saubere“ um sie Wirtschaftlich attraktiv zu machen.

Dabei wird das alte erst zur Umweltbelastung weils frühzeitig weggeschmissenem wird...

Mfg


thomas.t3 antwortet um 21-08-2019 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ein Schmäh der Industrie sonst ist da nicht viel dahinter. Von der Erzeugung bis zur Verschrottung und Entsorgung ist so ein elektronisches Fahrzeug bestimmt nicht besser in der Gesamtumweltbelastung...
Lg


Lammperl antwortet um 21-08-2019 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Q Schnellniesel: nein das glaube ich nicht, sondern es verursacht mehr co2

Hab mir auch heuer neues Auto gekauft, weil ich für das alte kein Pickerl mehr bekommen habe, 270000 km 7 Jahre.
Vor 10 Jahren währe Pickerl kein Problem gewesen, aber die 6000 Euro besser in neues Kfz investiert, ich bin sehr gerne mit dem alten Auto gefahren, wollte noch 3 Jahre fahren. Aber es hat wieder die Wirtschaftliche Seite gesiegt nicht die Umwelt!

Lg Lammperl

PS: Natürlich fährt das alte jetzt noch min. 20 Jahre in Afrika



Richard0808 antwortet um 21-08-2019 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ganz schön viele Schätzungen hier über das E Auto.

Fakt ist, je mehr ein E Auto an Kilometer zurück legt umso besser ist die CO2 Bilanz gegenüber Verbrenner.
Derzeit sind bei 50tsd Kilometer das E-Auto und ein Benziner in der Golf Klasse mit 6 liter Verbrauch auf Augenhöhe mit dem CO2 Abdruck.
Alles darüber glänzt das E-Auto.

Hängt aber stark davon ab woher der Strom für das Auto kommt.
Hat man eine eigene PV Anlage am Dach und einen Tarif mit nur Ökostrom ist das E-Auto schon mit 20tsd Kilometer sauberer unterwegs.

Und wärend hier (Sinnlos) über Energieverbauch vom Stadt/Land Mensch gereden wird toben im Amazonas 9500 Feuer und brennen die Lunge der Erde nieder.
Viele davon von Menschen gelegt.


schellniesel antwortet um 21-08-2019 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Träumer;-)


Richard0808 antwortet um 21-08-2019 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
https://www.google.com/url?sa=i&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiI89HAj5TkAhVSDOwKHbaLDlUQzPwBegQIARAB&url=https%3A%2F%2Fwww.derstandard.at%2Fstory%2F2000097462208%2Fsupersauber-sind-auch-e-autos-nicht&psig=AOvVaw3HUbI8D5rnnc6zhG_Fk5bW&ust=1566482314821900

Zum nachlesen Herr Schellniesel


Lammperl antwortet um 21-08-2019 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Die Frage ist nicht welches Auto ?

Sondern wie kann die Landwirtschaft, die angeblich, den Weltweiten 20%igen Co2 Ausstoss verursacht, reduzieren?
Und das dann, den restlichen 99% der Bevölkerung posetiv verkaufen.

Wo können wir einsparen? Das Auto gehört nicht zur Landwirtschaft .

Landwirtschaft: Dünger, Soja, Technik, Humus, Wald, Vieh, Transport, Gülle, etc...

LG Lammperl



Richard0808 antwortet um 21-08-2019 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Das einfachste wäre mal einen Stromtarif zu wählen mit nur Ökostrom geht im Internet in 5 min.,
PV Anlage am Stalldach,
Beleuchtung auf LED umstellen,
Solarplatten (sammt Pufferspeicher) auf dem Hausdach,
E-Hoftrac,
E-Futtermischwagen,
nur mehr Futtermittel aus Österreich(oder wenigstens EU),
Bodennahe ausbringung der Gülle(wird jetzt schon gefördert),
als 2t Wagen ein E-Auto für Kurzstrecken, Intensive Artenreiche Waldwirtschaft,
Stromspeicher zusammen mit anderen Bauern oder dem Stromversorger einrichten um den selbst Produzierten Strom besser zu nutzen,
FU für Vakuumpumpen der Melkanlage,
Maschinengemeinschaften wo immer es geht,
Traktoren mit Abgasaufbereitung,
Kleingeräte mit Alkylatbenzin betreiben


Vollmilch antwortet um 21-08-2019 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Danke Richard0808 und schellniesel für die Beispiele! Es ist natürlich richtig, dass wir den Dieseltraktor nicht von heute auf morgen ersetzen können, aber einen Ersatz werden wir wohl brauchen (auch weil das Risiko besteht, dass Erdöl nicht unbegrenzt vorhanden ist).

Humusaufbau will ich hier (wiederholt) nicht unerwähnt lassen.

Ich finde es einen guten Ansatz, wenn wir uns überlegen, was wir alles machen können. Und nicht den Kopf darüber zerbrechen, was alles (noch) nicht geht!.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 21-08-2019 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@schellniesel ... Filterkaffee ist nicht schlecht. Ich bevorzuge eine Espressokanne aus Edelstahl. Die schlagen nach meiner Meinung die Kapselpracker... Der Kaffee selber muß halt gut sein. Und beim Auto ist weniger die Anzahl der Fahrzeuge sondern die Summe der gefahrenen km bzw. der Jähliche Spritverbrauch ein Faktor. Am Land komme

@Dietmar .... So du auf deinen Flächen die CO2- Bindung, Sauerstoffproduktion und Ökologie förderst und es besser machst als deine Vorgänger (bessere CO2-Bilanz) , lassse ich dein Argument natürlich gelten. Dann bist du Teil der Lösung. (Wenn deine CO2-Bilanz schlechter ausfällt als bei deinen Vorgängern so bist du Teil des Problems.) Und wenn du verirrte Naturliebhaber nicht mit Kettensäge und Freischneider verscheuchst, wird dein Wirken sogar gut für das Image der Bauern sein.

@Richard0808 Wie kommst du zu dem Schluß das es Sinnlos ist auf den unterschiedlichen Energieverbrauch bei Verschieden Wohndichten hinzuweisen? Das sind Faktoren die wir hier vor uns haben. Nur auf den Amazonas hinzuweisen ist wieder dieser Ansatz das wir eh die Guten sind und das alle anderen sich ändern müssen.. Man kann ja über beides und mehr nachdenken. Die Feuer habe ich übrigens persönlich vor 24 Jahren gesehen. So legen die ihr Farmland an von dem wir Soja (und Rindfleisch) beziehen.

Wenn man etwas nachdenkt weiß doch jeder was gut und was schlecht, was richtig und was flasch ist. Heilige werden wir nicht mehr. Aber wir könnten etwas weniger Sündigen. Österreich will/muß 33% CO2 einsparen... bis 2030.... und noch steigern wir den Ausstoß...




Vollmilch antwortet um 21-08-2019 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
... Ich hoffe ihr trinkt österreichischen Kaffee. Oder wenigstens keinen von gerodeten Urwaldplantagen! ;-)

LG Vollmilch


Richard0808 antwortet um 21-08-2019 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@mittermuehl Sinnlos deswegen weil es eine Verallgemeinerung ist.

Im Allgemeinen hast du sicher Recht.

Natürlich verbrauche ich am Land mehr Platz aber mit entsprechender Technik(wird sich halt nicht jeder Leisten) kann man heutzutage an Land Energieautark leben.

Ich kann mein Oberflächenwasser sammeln, speichern und für Garten und Klospülung verwenden, in der Stadt schwierig.

Ich kann meine Fläche am Land gut nützen mit Erdwärmekollektoren, Solakollektoren und/oder PV Anlagen kombiniert mit einem Niedrigenergiehaus, in der Wohnung eher Schwierig.

In der Wohnung kann ich die Heizung auch nicht beeinflussen, hat man Erdgas kannst nur hoffen das immer alle Leitungen dicht bleiben.

Und die weiteren Wege können auch Elektrisch überwunden werden ohne viel CO2 Auszustoßen.



Und die Feuer vor 24 Jahren waren damals schon ein Verbrechen gegen die Natur ebenso wie heute.
Nur das man heute von Satelliten aus sehen kann das die Rauchschwaden den halben Kontinent abdecken.
Und die EU will ein Handelsabkommen mit diesen Verbrechern.....
Aber ich soll ein schlechtes Gewissen haben weil meine Milchkuh furzt...?

Die können mich alle mal.

Wenn es nach mir geht müsste auf jedem Stück Fleisch aus Brasilien ein Foto vom brennenden Regenwald aufgedruckt sein,
So wie bei den Zigaretten Schachteln.


mittermuehl antwortet um 22-08-2019 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Ja - eh ... Es ging mir darum aufzuzeigen das die Stadt vom Energeiverbrauch nicht schlecht zu bewerten ist. Natürlich kann und soll man am Land die Möglichkeiten und Chancen nutzen die man hat. So wie die Stadt ihre Möglichkeiten hat (Fernwärme,) Ich finde das man am Land auch etwas dichter wohnen sollte. Deshalb habe ich ein paar Wohnungen am Hof (in den alten Gebäuden) errichtet. Alle die hier wohnen haben sicher nicht das Gefühl in der Stadt zu sein. Ein großer Teil der neuen Bodenversiegelung kommt ja nicht auf die Häuser sondern auf die dafür notwendigen neuen Straßen.

Ich heize mit einem Stückgut-Heizkessel 500 m² Wohnfläche (4 Wounungen + Nebenräume), Holz kommt aus der umgebung des Hauses. Für die Wohnungen mußt keine Meter Straße neu gebaut werden. Das Baumaterial wurde zum Großteil wieder verwendet. Am Grund halte ich das Wasser von 20 ha (ganze Straßenzüge) zurück. Mein persönlicher Versuch etwas richtig zu machen.

Ich wollte die Feuer im Regenwald auch sicher nicht verharmlosen. Ich habe schon vor 20 Jahren wegen diesem Wahnsinn geschimpft. Deshalb kam Soja aus Südamerika (oder Rindfleisch) für mich nie in Frage.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 22-08-2019 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Wenn man eine Wohnung od Haus hat , hast du mehrere Räume für ein funktionierendes Zusammenspiel.
Die Räume ergänzen sich . Man kann nicht hergehen und sagen das Schlafzimmer ist effizienter als die Küche. Und so seh ich das auch Mit Stadt und Land. Das zusammenspiel kann gut laufen oder schlecht. Ein schlechtes Bsp:
Wenn ich mir "meine" Landgemeinde anschau wird hier auf Gemeindeebene mit Gas geheizt dürfte billiger gewesen sein als mit Hackschnitzel bei der Errichtung und dadurch auch einige Siedlungen. Vielfach kommt jetzt die Wärmepumpe. Ältere Häuser noch mit Öl. Zum pendeln geht's dann nach Linz. Und am Wochenende hinaus in die Natur auf den Feld und Waldwegen. Ein mit dem Lkw 15-20min zu erreichendes Heizkraftwerk hat jetzt auf Öl umgestellt. Also eine besch…. Lage für die Vermarktung der öftlichen Hackschnitzel ausm Wald. Interessiert aber keinen. EHW wald sogar noch raufgesetzt .



Neudecker antwortet um 23-08-2019 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Hallo Forumsfreunde
Wo liegen die Gründe für den Klimawandel? Wäre es möglich, dass aktive Vulkane die Erdatmosphäre erwärmen ? Sind es die Kreuzfahrtschiffe ? Sind es unsere fahrbaren Untersätze ?
Könnte die Erzeugung, die Erprobung und die Verwendung von Kriegsmaterial, den Klimawandel beeinflussen? Verursachen gewisse Chemiekonzerne den Klimawandel?
Sind die Befürworter von veganer Ernährung am Klimawandel schuld? (vermehrter Reisanbau)
Sind es die Medien, welche unsere naturentfremdete Bevölkerung bestens informieren? (BSE)
Falls ihr diese Fragen eher mit einem Nein beantworten könntet, dann blieben nur mehr die Rinder und Schweine, als Verursacher übrig! In einer Tageszeitung wurde am vorigem Sonntag ausführlich über diese möglichen Ursache von der rasant voranschreitenden Erderwärmung berichtet.
Aber irgendetwas reimt sich nicht zusammen.
Viele Menschen wollen doch eine gepflegte Landschaft. Sie wollen durch Wälder und Wiesen radeln. Wer glaubt, dass es ohne Tiere eine gepflegte Kulturlandschaft gibt, der irrt gewaltig.
Außerdem sollte jeder der die Meinung vertritt dass die Tiere den meisten Methanausstoß verursachen, sich auf schnellstem Wege zu Fuß in den Urwald begeben und dort hausen wie unsere Ur-Ur-Urahnen.
Ich glaube, dass wir Alle unseren bescheidenen Beitrag zum Erhalt unseres wunderschönen Planeten beitragen können. Aber die Hauptschuld auf Tiere zu schieben die seit Jahrmillionen die Nahrungskette bilden, ist etwas zu weit herbeigeholt: Liebe Grüße vom Neudecker





mittermuehl antwortet um 23-08-2019 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
@Neudecker
"Sind die Befürworter von veganer Ernährung am Klimawandel schuld? (vermehrter Reisanbau)"

Der war gut.... :))))) Veganes Leben wäre aus der Sicht zwar sehr langweilig und freudlos aber sicher postiv. Die Veganer schaden der Umwelt von ihrem Konsum her recht wenig. Sie essen den Kühen halt das Grünzeug weg..

Ist wie eine Schuß mit der Schrotflinte. Da ist auch nicht eine Kugel für das Ableben der Gans schuld. Da macht es auch die Summe der Treffer...

Wenn man die Vergangenheit bemüht muß man feststellen das der Steinzeitmensch zwar mehr Fleischgegessen hat, aber sich weniger vermehrt hat. Mit dem Geteideanbau wurden es mehr Menschen. Die haben bis vor 70 Jahren noch recht wenig Fleisch gegessen. Jetzt essen wir viel Fleisch und sind viele Menschen. Ein blöde Mischung.

Aber du hast in Summe sicher recht. Der Weg zurück macht auch keinen Sinn bzw ist auch unmöglich. Aber ein Stillstand am jetzigen Punkt wird uns auch nicht gut tun. Wir werden wohl weitergehen und uns weiter entwickeln müssen. Und dan kann man ruhig laut über die Optionen nachdenken ohne gleich eine Religion daraus zu machen...


hjokl antwortet um 23-08-2019 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
letzthin einen Satz gelesen:
Wenn die Veggis endlich realisieren, dass sie jedesmal für ein bischen Essen einem Salat den Kopf abschneiden, sind sie bald ausgestorben.


andreas.w(xtm101) antwortet um 23-08-2019 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
https://www.youtube.com/watch?v=xg26BEKZZ3o
Joint Venture - Die Zarte Artischocke

MfG ein Vegetarier ;)


thomas.t3 antwortet um 23-08-2019 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Der wahre Preis fürs Elektrozeugs:

https://m.youtube.com/watch?v=b0kN81HW8t8


mittermuehl antwortet um 07-09-2019 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grün essen fürs Klima....
Vielleicht sollten ein paar Landwirte den Zustand von Faune und Flora auf ihren Flächen mal untersuchen lassen und so den Beitrag der Landwirtschaft zum Naturschutz zeigen. Es hat sich ergeben das ein Freiwilliger mit Fachwissen meine Flächen etwas überwacht. Das Ergäbnis war für mich überraschend. Zumal der Großteil der Flächen intensiv bewirtschaftet wird. Ich lasse aber sehr gezielt ein paar Böschungen und Randstreifen aus.

Hier das Ergäbnis der Insektenschau..

https://www.inaturalist.org/projects/mittermuehl-diversity

Weiteres lebt noch ein Biber auf dem Gelände der leider gerne Mais frißt. Die Hasen sind nach gut 30 Jahren wieder hier. Ab und Fasane. Und im Moment zu viele Mäuse denen der Hermelin und die Katzen nicht wirklich Herr wird.


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