Die echten Probleme unserer Vertretung

Antworten: 29
eklips 17-08-2019 09:09 - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Man kann uns Bauern nur gratulieren, wenn unsere gesetzliche Berufsvertretung keine anderen Sorgen hat, als Andere zu sekkieren:


mittermuehl antwortet um 17-08-2019 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Ja ---- so macht man sich und die Bauernschaft (die man ja vertritt) in der Öffenlichkeit beliebt.


thomas.t3 antwortet um 17-08-2019 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Ich wusste gar nicht, dass solche Tiere - in euren Augen, Tiere 2ter Klasse sind. Egal wo sie sich befinden, sie sollten doch alle das selbe "Recht" haben.
Will gar nicht wissen, wie viele schlecht gehalten werden. Nur weil es ein Huhn irgendwo anders ist, soll es trotzdem ein Recht auf kontrollierte Haltung haben.
Lg



eklips antwortet um 17-08-2019 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Wenn du mich nicht darauf aufmerksam gemacht hättest, wüsste ich es auch bis heute nicht, dass Haus-Haustiere in meinen Augen Tiere 2. Klasse sind.
Um dieses Thema dreht sich mein Beitrag aber gar nicht, sondern eher, ob der LWK die echten Bauernprobleme nur Probleme 2. Klasse sind.


JD 6120 antwortet um 18-08-2019 06:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
@ eklips
Du hast anscheinend auch keine anderen Probleme. Du wärst der erste der die schuld bei der Lwk suchen würde wenn zB bei einem privaten hühnerhalter die Vogelgrippe ausbrechen würde.


sts antwortet um 18-08-2019 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Je mehr Leute sich mit Nutztieren beschäftigen, desto mehr Verständnis ist in der Bevölkerung für die Probleme und Anliegen der Landwirtschaft vorhanden. Wenn die Hühner Haltung auch gemeldet werden muss,kann auch eine Seuche kein Problem sein, die Behörde weiss ja im Ernstfall Bescheid, wo überall potentielle Seuchenüberträger sind. Wenn also die LK wirklich keine anderen Sorgen hat, als potentielle Sympathisanten durch derlei Aktionen zu vergrämen, ist dass schon sehr fragwürdig.


JD 6120 antwortet um 18-08-2019 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Genau darum gehts aber. Um das einhalten von Seuchen u Tierschutz Standards. Private Nutztierhalter brauchen gar nichts einhalten. Bei den sprirtzmitteln detto.


mittermuehl antwortet um 18-08-2019 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@JD Gesetzliche Bestimmungen, für die der ATA zuständig ist, gelten für alle. Auch für "Private" ... (sind Bauern "Öffentliche"?)

Die meisten Bestimmungen an die wir hier denken sind aber Regeln der AMA und werden durch Förderungen abgegolten. Die "Privaten" sind wohl die ohne Förderung. Ja - es gibt Hendl, Schafe, Schweine und vielleicht auch mal eine Kuh ohne Förderung.

Die Seuchengefahr von einen Hobby-Hühnerhalter mit seinen 20 Hendl ist wohl überschaubar.. So wie die Flächen der Hobby-Gärtnern im vergleich zu Landwirtschaft überschaubar sind. Spriztmittelfehler dort sind somit auch sehr flächenmäßig begrenzt.

Aber es steht ja jedem frei ein "Privater" Tierhalter zu werden und auf Förderungen zu verzichten.


florian.m(w9437) antwortet um 18-08-2019 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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„Die Seuchengefahr von einen Hobby-Hühnerhalter mit seinen 20 Hendl ist wohl überschaubar.. „

Dass zb die vogelgrippe sehr leicht verschleppt werden kann wird dir nicht bewusst sein. Dass es jährlich zu fällen kommen kann wirst du vermutlich auch nicht wissen, ansonsten würdest du das nicht so verharmlosen.

Außerdem, sollte es einen seuchenfall geben wird eine sperrzone errichtet und aus dieser dürfen denn keine eier oder junghennen ausgeführt werden.
Für betroffene betriebe ist das eine katastrophe und kann existenzbedrohend sein.

Aber ist ja egal in deinen augen mühli...


tristan antwortet um 18-08-2019 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mittermühl: "Aber es steht ja jedem frei ein "Privater" Tierhalter zu werden und auf Förderungen zu verzichten."

Welche Förderungen gibt es für bäuerliche Nutztierhaltung? Ich verkaufe 1999 Mastschweine im Jahr, aber Förderung habe ich dafür noch keine bekommen ...
Bitte klär mich auf, auf welche Nutztierhaltungsförderung ich verzichten kann, wenn ich keine bekomme.



JD 6120 antwortet um 18-08-2019 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mittermühl
Mister obergscheit. Tuast di zerscht informieren u dann redn. Im übrigen wird bzw wurde ein viertel vom gesamten glyphosat von Hausgarten Besitzern angewendet ohne irgendwelche Kenntnisse. Aber is ja nur ein klacks.


gbgb antwortet um 18-08-2019 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend,

natürlich steht es einem frei, auch auf die Flächenprämien zu verzichten.
Der Wirtschaftlichkeit würden die fehlenden € 3-400.- halt gröber schaden.
Weil wenn dem nicht so wäre, würde ich mir das Theater mit der Antragsstellerei
eh nicht antun.

Freundliche Grüße aus dem Mostviertel


Harpo antwortet um 18-08-2019 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermuehl
Das jeder Tierhalter seine Viecher melden muss sollte Dir bekannt sein ob bei der. Ama oder BH ist unerheblich Meldepflicht steht im Gesetz einfach nachlesen!!
Zu den Hausgärten wenn ein Bauer auf ein Ha 50 Gramm 1oder 2L in 400 L Wasser verwendet ist das okay erkläre mir die Konzentration für 30 m2 im Kleingarten???
Endlose Überdosierung ist die Folge aber alles harmlos ist ja nur Kleingarten.
Aber die Bauern sind die Bösen Umweltsünder.
Einfach zum Nachdenken.


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Guten Morgen!

Die Kärntner Landwirtschaftskammer ist zum Glück nicht meine Vertretung! ;-)

Es wäre aus meiner Sicht vollkommen ausreichend, auf die Meldepflicht aufmerksam zu machen und ein paar Tipps zur "Kleinen, privaten Tierhaltung" zu geben.

Man muss sich wegen sowas nicht gleich unbeliebt machen.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
@tristan willst du sagen das deine Schweinhaltung ohne Staatliche Flächenförderung funktionieren würde? Finde ich super. Freut mich für dich.

Ein paar Leute hier kennen wirklich nicht den Unterschied zwischen BH-ATA und AMA-Meldung. Und sie kennen den Unterschied zwischen Tierschutzgesetzt und Förderauflagen nicht. Mir da Unwissen vorzuwerfen ist recht gewagt.

Die Spritzmittelmenge die auf Kleingärten kommt ist pro m² hoch aber in absoluten Zahlen gering. Natürlich kann man das ganz verbieten. Würde ich gut finden. Aber in Summer wird nicht viel verändert werden. Der Hauptverbrauch in absoluten Zahlen geht in die Landwirtschaft.

Meldepflicht von Nutztieren besteht ja schon jetzt. So wie die kastrationspflicht von Freigängerkatzen (die auch eine Meldepflicht über einen Chip haben). Man darf Hühner auch nur dort halten wo es Ortsüblich ist. Da solltem man Aufklären.

Wie kann man sich über ein paar Hobbyhühnerhalter und Kleingärtner so aufregen? Sind Bauern nicht schon unbeliebt genug?






florian.m(w9437) antwortet um 19-08-2019 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein paar hobbyhühnerhalter?

Du hast wirklich keine ahnung. Ca 6,5 mio legehennen werden in österreich von landwirten gehalten.
Über 1 million wird von Hobbyhühnerhaltern gehalten. Das als lächerlich abzustempeln ist einfacher blödsinn.
Nicht mal 10 prozent dieser hobbyhühner sind bei der BH gemeldet. Obwohl sie das müssten!!!
Niemand kontrolliert das ganze. Da stehen hühner auf minibalkonen in wien ohne beschattung in der prallen sonne.
Hier gehts nicht ums unbeliebt machen. Hier gehts um existenzen wenn eine seuche oder krankheit ausbricht.





JD 6120 antwortet um 19-08-2019 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermühl
Wie heißt es so schön die Dosis macht das gift. Du bist wohl derjenige der hier keine Ahnung hat.


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich gehe sogar soweit das ich behaupte das die Balkonhühner in Wien nicht ins Gewicht fallen. Selbiges gilt für Aligatoren in der Badewanne. Aber natürlich ist so etwas nicht richtig. Die gesetze sind einzuhalten. Selbiges gilt auch für freilaufende nicht kastrierte Katzen ohne Chip.. (da gibt es ja eine Kennzeichnungspflicht). Der Melderplicht ist in jedem Fall nachzukommen.

Wie weiß man eingetlich das nur 10 % der Hobbyhühner gemeldet sind? Nur so als Frage?

Die Bevölkerung wird nicht verstehen warum sich Bauern die Massentierhaltung bei Hühnern betreiben so über Hobbyhalter aufregen. Und wir können davon ausgehen das die Hobbyhühner in der Regel ein netteres Leben haben als ihre Profigeschwister. Es geht hier sehr wohl wie sich 3% Bauern noch unbeliebter machen.


Vollmilch antwortet um 19-08-2019 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermuehl : jetzt schieb das nicht den Bauern in die Schuhe! Die Kärntner Landwirtschaftskammer hat das geschrieben! ;-)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 19-08-2019 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mea culpa ...


florian.m(w9437) antwortet um 19-08-2019 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da es eine datenbank gibt weiß man dass nur ca. 100.000 hühner gemeldet sind. Das ist keine geheime zahl.

Auch wenn du meinst das fällt nicht ins gewicht, für ein seuchenproblem können ein paar hennen bei uns reichen.




ek antwortet um 19-08-2019 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In welcher Datenbank findet man die restlichen 900000 Hühner?
Findet man im Netz Photos von den Balkonhühnern?

mfg
Ernst Krampert


florian.m(w9437) antwortet um 20-08-2019 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die echten Probleme unserer Vertretung
Das sind infos welche die erzeugergemeinschaft (ezg) gemeinsam mit der bundesvertretung erarbeiten konnte. Hier werden die kleintiermärkte herangezogen.

Im netz geistern ja sogar zahlen von 1,5millionen privat gehaltenen hühnern herum...

Bilder, keine ahnung, am besten die ezg fragen.


mittermuehl antwortet um 20-08-2019 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich weiß von genau zwei Hühnerhalter die die Hendl nicht bei der BH gemeldet haben. Eines ist eine Dame die in ihrem Garten 6 Streichelhennen hat. Der andere ist ein Altbauer (ehemaliger Bauernbundfunkionär) der in seinem alten Hendlstall noch 10 Hühner hat (aber ohne Meldung bei AMA oder BH). Der würde gar nicht verstehen das man ein Hendl melden muß. Alle anderen, die ich kenne, haben ihre Hühner gemeldet um Frieden mit der Gemeinde zu habe. Ich denke das die Dunkleziffer der illegalen Hühner etwas hoch gegriffen ist. Ich denke das die Zahl der Katzen da höher ist.


florian.m(w9437) antwortet um 20-08-2019 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was du dir denkst spielt hier keine Rolle. Zahlen und Fakten lügen nicht.




mittermuehl antwortet um 20-08-2019 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nur gibt es keine Fakten über illegale Hühner. Es gibt eine Schätzung. Für die hätte ich übringes noch gerne die Quellenangabe ...

Im Übringen ... ich beneide euch um eure Sorgen. Jetzt lösen vielleicht die ilegalen Hendl die ilegalen Einwandere im Wahlkampf ab. Wie sind ein sehr glückliches Land mit einer sehr glücklichen Landwirtschaft das wie silche Problem wie private Hühnerhalter haben... Ich dachte wir hätten da echte Probleme. Aber so wird eine SOKO-Hendl das Problem sicher bald in den Griff bekommen.


florian.m(w9437) antwortet um 20-08-2019 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Doch gibt es. Ezg frischei.
018021490

Ruf an, du hast ja zeit.

Wo sind deine quellenangaben?


mittermuehl antwortet um 20-08-2019 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke für die Anregung. Bei Frischei waren sie mit der Frage am Telefon überfordert. Ich werde eine mail schreiben.

Bei sorgsamen lesen wirst du bemerkt haben das ich nur meine Vermutung und persönliche Beobachtung kund getan haben. Da bin ich die Quelle. Ich habe ja nicht behauptet eine Dunelkziffer von Hinterhofhühnern zu kennen. Ich hab nur gefragt wo andere Schreiber hier die Zahlen her haben.


tristan antwortet um 20-08-2019 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermühl "willst du sagen das deine Schweinhaltung ohne Staatliche Flächenförderung funktionieren würde? "

Das war nicht die Frage. Es ging um Förderung für die Tierhaltung, welche es nicht gibt.
Weil staatliche Flächenförderung gibt es genauso für vegane Nahrungsmittelerzeugung.
mfg


dietmar.s(2cz6) antwortet um 20-08-2019 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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> "willst du sagen das deine Schweinhaltung ohne Staatliche Flächenförderung funktionieren würde? "


etwas provokant formuliert diese Frage. Vorallem deswegen weil 90 Prozent der ösis Schweinefleisch futtern. Quasi abhängig sind vom Schweinefleisch wie ein Raucher von seinen Tschick.



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