Antworten: 38
browser 19-07-2019 19:46 - E-Mail an User
CO 2
Wo ist das vermeintliche CO 2 eigentlich
Am Boden oder im Himmel


dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-07-2019 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
gib mal im browser Google ein und dann vorkommen co2 , hoffe dir geholfen zu haben mfg


mittermuehl antwortet um 20-07-2019 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@browser

CO2 ist eingentlich überall.
Einfach ausgedrückt: CO2 ist vergaster Kohlenstoff. Eigentlich "das Leben" selbst. Pflanzen brauchen es. Es kommt reichlich in der Industrie vor. Es macht die Blaserl im Cola. Es gibt Glashäuser in denen der CO2 gehalt künstlich angehoben wird um das Pflanzenwachstum zu erhöhen. Es ist minimalgiftig (in der normalenm Luft absolut unbedeutend) - man kann es als ungiftig betrachten. Aber CO2 schwerer als Luft ist, kann es in Kellern, Silosw usw. die Luft verdrängen und so zum Erstickungstot frühren.

Kohle, Erdöl, Erdgas sind die Carbon (Kohlenstoffreste) aus einem Erdzeitalter das viel mehr Pflanzen hatte als heute. Es war da auch wärmer. Die Theorie sagt, das je mehr CO2 (vergaste Carbon) in der Luft ist, desto Wärmer wird die Erde. Und je wärmer die Erde wird, dest mehr gebundenes CO2 wird aus dem Permafrostboden frei gesetzt. Die Erderwärmung selber setzt schon mehr CO2 frei und beschleunigt sich so. Der Mensch gibt dann noch mal Gas in dem er altes CO2 (Erdöl usw) frei setzt, Regenwälder abholz und Boden versiegelt. Noch wird CO2 nur über Pflanzen gebunden. Pflanzen bestehen zum goßen Teil aus Carbon (Kohlenstoff). Technische Verfahren zu Bindung sind von der Menge her gesehen unbedeutend. CO2 wird den Planeten nicht umbringen. Wir hatten schon viel mehr in der Luft (als die Saurier rum gelaufen sind). Aber die Welt wird mit mehr CO2 ganz anderes aussehen.

Ist halt nicht wissenschaftlich ausgedrück...



schellniesel antwortet um 20-07-2019 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
So mittermühl....

Quer Fred zum ähnlichen Thema...

Und wo siehst du jz die große Bedrohung für Landwirtschaft??

Wie schon erklärt sind die kleinräumigen wetter extreme nur sekundär eine Auswirkung des co2 gehaltes...

Großwetterlagen wie Hurrikan ect werden doch durch die geößere wärmeenergie in den Ozeanen begünstigt.
Ob nun der co2 oder der veränderte Sonnenstand dafür verantwortlich ist sei dahingestellt.
Wissenschaftler benutzen gerne Diagramme um zu zeigen wie kurzfristig unser Klima im Vergleich seit ein paar tausend Jahre verändert hat!

Diese kurzfristigen Veränderungen gabs schon seit jeher auch vor dem Menschen. Natur gemacht!
Kann aber auf Diagrammen nicht mehr dargestellt werden!

Allerdings hat die Natur ihre Mechanismen Ungleichgewichte auszugleichen.

Mehr co2 in der Atmosphäre,mehr Photosynthese, mehr c Eintrag in den Boden.

Problem!!! das wir wirklich haben ist der, das unser Kohlenstoffkreislauf von der Natur entkoppelt ist.

Daher ist es im Grunde egal wieviel fossile Energieträger wir noch verbrennen oder einsparen wenn wir hier nicht ansetzen wird sich unser Klima an Urzeiten anpassen.

Ob das automatisch eine Katastrophe ist kann mag und will ich nicht einschätzen.

eine Veränderung muss nicht immer schlechter sein!

Es wird gerne die Katastrophe propagiert. Damit lässt sich Geld verdienen. Für Wirtschaft und Staat!

Den Schlüssel dazu hat jeder in der Hand der ein Stück Boden Besitzt!

Mfg





mittermuehl antwortet um 20-07-2019 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Ich sehe die Bedrohung in einer Häufung von Wetterextremen die die Anpassungsfähigkeit der Menschen und der Landwirtschaft vielleicht überforden wird. Starkregen, Dürre, Meeresspiegel der steigt.... Im Norden der USA und Kanada erwarten sie für die nächsten Tage über 40 C. Das werden wir auch bald haben. Wir wissen wie gut Landwirte mit Veränderungen umgehen können. Da regt man sich ja schon wegen ein paar Klimaflüchtlingen oder dem Borkenkäfer auf. Und noch hat der erhöhte CO2-eintrag im Boden keine so tollen Auswirkungen auf den Boden. Noch überwiegen die Nachteile.

Aber du hast Recht. Der Planet hat schon mit viel mehr CO2 gut gelebt. Dem Paneten ist die Veränderung auch egal. Der konnte auch mit sowie ohne Dinosaurier leben.

"Den Schlüssel dazu hat jeder in der Hand der ein Stück Boden Besitzt!", ist ein sehr weiser Satz von dir.


schellniesel antwortet um 20-07-2019 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Da es etwas verwirrend ist weil sich die Beiträge überschneiden.

Liquid Carbon pathway

Dr Ingrid Hörner

Und was co2 Klima wasserhaltevermögen von Böden angeht...

Prof DI Dr (was weiß ich) August Raggam
Auch wenn er als Vortragender etwas mühsam ist weil er sehr konfus rüberkommt doch sehr interessant!

Mfg



Ferdi 197 antwortet um 21-07-2019 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
An mittermuehl: echt verständlich u. perfekt geschrieben.

Eingeführt soll scheinbar in der EU eine "Luftsteuer" dem Volk wollen die es als CO2 Steuer rüberbringen.

Da sieht man, was man mit dem Massen Medien alles etwas positiver darstellen kann u. dementsprechend dann eben ohne einen Aufstand richtig abzocken (Einführung einer Art Luftsteuer / CO 2 Abgabe) kann oder?


schellniesel antwortet um 22-07-2019 07:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Nachtrag zum lcp...

Dr. Christine Jones wäre da an erste Stelle zu nennen!

Die kann hier Erfolge vorweisen! Und hat unfruchtbare landstriche wieder in Grasland umgewandelt das auch beweidet wird/werden muss...

Mfg


Biomucke antwortet um 28-07-2019 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Stimmt alles, aber lasst mal den Pessimismus weg!

Der Landwirt als solcher kann eine Menge machen um die Klimaveränderungen zumindest zu verlangsamen.
Voraussetzung dafür sind Akzeptanz der Bevölkerung und der Politik, vor allem was die Nahrungsmittel Preise anbetrifft.
Das ist aber im Kommen! Und natürlich ein EU weiter, besser weltweiter angemessener CO2 Preis.

Hier nur einige Anregungen:

Umstellung auf C bindende Anbautechniken statt C Freisetzende.

Extensivere Bewirtschaftung und Viehhaltung nur dort wo Ackerbau für direkte Menschen Nahrung nicht möglich ist.

Verbesserte Kreislaufwirtschaft zwischen Stadt und Land mit Nährstoffrückführung statt Kläranlage...

Einsatz von Biochar als Futterzusatz um die Methanbildung deutlich zu reduzieren, bei besserem Mast/Milchertrag!
Verringerung des Ammoniak Austrags durch Biochar in der Einstreu.
Dadurch werden auch NPK adsorbiert und der Auswaschung durch Starkregen und Bewässerung entzogen.

Die Biokohle stellt nicht nur eine bepreisbare CO2 Senke dar, sondern speichert Pflanzen Nährstoffe im Boden über den Jahreszyklus hinaus und macht sie pflanzenverfügbar wenn sie gebraucht werden. Viel weniger Grundwasserbelastung!

Dies alles setzt eine umfassende Umstellung von Kompostierung/Verbrennung auf Pyrolyse oder Hydrothermale karbonisierung der Pflanzenreste bei grosso modo 30% C Rückgewinnung und 70% Energieerzeugung voraus.
Dazu gehören natürlich auch alle Pflanzen Reste + sauberes Papier/Pappe aus der Stadt!

Auch dieses ein erreichbares Ziel und Arbeitsfeld des Landwirts von Morgen!
Damit wird der Landwirt zum einzigen ernstzunehmenden Akteur der atmosphärisches CO2 dauerhaft zurück in den Boden verbringt, da wo er hingehört!

Vom Problemfaktor zum Lösungsbringer! Auch eine dringend notwendige Imageverbesserung...
Wär doch schon mal was!



dietmar.s(2cz6) antwortet um 28-07-2019 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@biomucke
seas, ich halte von symptombekämpfung nix. Und genau das ist dein biochargesülze. nix für ungut. mfg



Biomucke antwortet um 29-07-2019 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Guten Morgen Dietmar,

abgesehen vom Ton deiner Antwort, hast du dich mit der Thematik schon mal wirklich auseinander gesetzt?

Gibt es irgendwelche Argumente, Tatsachen oder Erfahrungen die gegen C bindende Anbautechniken sprechen?
Kennst du die adsorbierenden Eigenschaften aktivierter Biokohle ( nicht nur Holzkohle)?
Schon Mal etwas von Karbonneutralität und Karbonnegativität gehört?
Oder bist du schlicht der Meinung: Was der Bauer nicht kennt...

Dann erzähl doch mal!
Gruss
Rolf


mittermuehl antwortet um 29-07-2019 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@Biomucke Im Großen und Ganzen hast du recht. Das mit der Biokohle stimmt nicht ganz. Die Herstellung setzt viel CO2 frei. Aus der Sicht ist sie eher ein Nullsummenspiel. Wenn sie womöglich noch mit Gülle abgelöscht wird, was den Wert als Bodenhilfstoff erhöht, werden noch ganz andere Stoffe vergast. Die eigenliche Biokohle als Bodenhilfsstoff war ja Abfall der mit anderen Abfällen kompostiert wurde. Da ist die CO2-Bilanz eine gute. Aber sobald man das industriell macht wird der die Bilanz der klimaschädlichen Gase schlechter.

Und ich weiß wie die Bio-Holzkohle für die Bodenverbesserung hergestellt wird. Ich kenne auch die Testreihen eines Herstellers. Der Traum von der Herstellung von Terra Preta ist auf dem Weg der industriellen Abkürzung keine Schonbung von Klimagasen. So der Kohlemeiler ein Reaktor ist der seine Abwärme zur gänze Sinnvoll verwertet ist die Bilanz nicht ganz so schlimm.

Der Acker wird aber sicher aufgewertent


schellniesel antwortet um 29-07-2019 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Da bin ich auch bei dir @mittermühl!

Mfg


Biomucke antwortet um 31-07-2019 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Da kann ich nur teilweise zustimmen,
Ich rede nicht von der derzeitigen,noch recht vorindustriellen und wenig integrierten Herstellung von Biokohle.
Da kann man sehr viel verbessern.
Die C Bilanz ist gegenüber der Verbrennung oder natürlichen und künstlichen Kompostierung immer negativ , also positiv (ungewolltes Wortspiel),wenn man die erzeugte Kohle nicht verbrennt sondern über die verschiedenen beschriebenen Wege letztendlich wieder in die Erde bringt,wo sie dann nach aller Erfahrung für mehr als 500 Jahre stabil bleibt und sich akumuliert.
Bei fortschrittlichen, integrierten Herstellungsverfahren wird immer der größtmögliche Teil der volatilen Anteile in Nutzbares umgewandelt. Sei es zur Energiegewinnung,sei es durch Kondensation der langkettigen Bestandteile zur Gewinnung wertvoller Stoffe welche ihrerseits fossile Produkte ersetzen und damit letztendlich auch C neutral sind.

Dies kann ein verbessertes Retortenverfahren für Pyrolyse sein, an dem schon viele Forscher und Entwickler arbeiten und welches fast immer gut verwertbare Hochtemperatur für alle möglichen Verwendungszwecke bereitstellt oder die weit fortgeschrittenen HTC Verfahren, vor allem das schon kommerzielle INGELIA Verfahren, welches schon bei ca 300 kg/h TM im Nassverfahren (!) wertvolle
Biokohle praktisch ohne Zusatzenergie ausser für die Pumpen herstellt.
Das Besondere am Nassverfahren ist,dass sämtliche im Eingangsmaterial enthaltenen Nährstoffe im Prozesswasser erhalten bleiben und der Landwirtschaft unmittelbar als Mineraldünger zur Verfügung stehen. Bedeutet also dass hier der Stadt-Land Kreislauf wieder geschlossen werden kann,welcher seit langer Zeit offen ist und zu all den Problemen führt die jeder kennt:
Abwasserentsorgung,organischer Müll, Klärschlamm, Überdüngung der Gewässer und des Grundwassers et c.
Allein durch die Einsparungen die sich bei konsequenter Einführung dieser sehr einfachen Prozesstechnologien ergeben, könnte man langfristig ihre Finanzierung ermöglichen!

Zugegebenermaßen ist HTC Kohle nicht gleich Pyrolyse Kohle, aber sie lässt sich durch einfache thermische Nachbearbeitung in solche überführen.

Gemeinsam ist allen diesen Verfahren dass sie auf regionaler Grösse wirtschaftlich betrieben werden können, teilweise sogar auf Hofgrösse!
Es liegen z.T. bereits nationale Zulassungen (Schweiz!) und europäische Produktregistrierung vor!
Den Pioniere wie den Mitgliedern des IBI sei Dank, der nächste Schritt wird die grosstechnische Einführung sein,ohne die eine gewünschte und dringend notwendige Verbreitung der C erhaltenden Techniken nicht möglich ist.
Hier kommt eine gewaltige Aufgabe auf uns zu und die Landwirtschaft kann/soll/muss hier federführend sein.


schellniesel antwortet um 31-07-2019 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Dein letzter Satz gefällt mir!

Mfg


Biomucke antwortet um 31-07-2019 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Für wen's interessiert, hier ein Link zu praktischen Anwendung und C-Massen.
Zur Herstellung, vor allem im klimawirksamen Maßstab ist die industrielle Verfahrenstechnik gefragt.
Sobald politische Entscheidungen zur breiten Anwendung vorliegen wird es enorm schnell gehen.
Unsere Industrie ist fit und motiviert genug.
Auch- und bitte nicht lächeln- Dank Greta!

http://www.ithaka-journal.net/wurzelapplikation


Biomucke antwortet um 31-07-2019 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Was ich gerne einmal wüsste:

Wie viele Personen interessieren sich ernsthaft für dieses Thema?


xaver75 antwortet um 31-07-2019 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Meinst Du nur das CO 2 oder auch die Pflanzenkohle?


CO2 hängt mir dank der Flut an zweifelhaften Medienberichten, Bauernbashing,... momentan ziemlich heraus.
Dürre, Hitze, Borkenkäfer, invasive tierische und pflanzliche Schädlinge, …. sind unsere Herausforderungen.
Pflanzenkohle wird interessiert mitgelesen.

mfg


Vollmilch antwortet um 31-07-2019 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Hallo!

Ich interessiere mich sehr für den Kohlenstoff-Kreislauf. Die C-Speicherung im Boden ist für mich auch ein Teil der Lösung.

Nach meinen bisherigen Erkenntnissen jedoch nur ein Teil...

LG Vollmilch




Biomucke antwortet um 31-07-2019 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Umwandeln sämtlicher pflanzlicher Reststoffe, also Erntereste, städtischer Baumschnitt,Gras, Essensreste, Schlachtabfälle, Klärschlamm industrielle Holz - und Zellulose Reste, viele Arten von Papier ist ein riesiges Aufgabengebiet welches grosse Umstellungen in vielen Branchen erforderlich macht.
Die Chancen grosse Mengen CO2 Emissionen einzusparen bei gleichzeitiger Rückführung von 25-30% C in den Boden und Rückgewinnung von andererseits schädlichen Düngerstoffen sind aber auch ein sehr ambitioniertes Ziel!
Und es ist die einzige wirklich bewiesene und grosstechnisch machbare Methode zur Erreichung von einer gewissen Carbonegativität! Alle sogenannten Geotechnik Spinnereien zur Abscheidung von CO2 (sequestering) und Verpressen des Bades in tiefe Erdschichten verbrauchen erst mal ungeheure Mengen an Energie und Investitionen ohne je eine direkte Rentabilität zu erbringen.
Über eine progressive Einführung der biologischen Carbonegativität lassen sich sofort Einsparungen an anderen Stellen erzielen und gleichzeitig Energie gewinnen.
Es ist nichts weniger als eine grosse Umstellungen von Stoff- und Energieflüssen, ein Paradigmenwechsel hin zur weitgehenden Kreislaufwirtschaft. Von "Entsorgung" zu Versorgung!

Natürlich ist das nicht alles, aber an anderen Stellen wird ja auch gebaut.
Im Mobilitätssektor tut sich viel! Die CO2 Steuer wird auch gegen den Widerstand der Lobbyisten eingeführt werden. Flugbenzin wird besteuert werden, Mobilität wird insgesamt teurer werden.
Viele werden dann auf leichtere, elektrische Fahrzeuge oder das gute alte Fahrrad umstellen.
In der Generation meiner Töchter ist das gar keine Frage mehr.

Bei den angesprochenen Verkohlungsverfahren fällt an vielen Stellen Prozeßwärme an welche bei entsprechender Integration in bestehende Siedlungsstrukturen Öl und Gas ersetzen kann.

Wir werden auch eine Wiederbelebung des ländlichen Raums erleben, weil moderne Arbeitsplätze eben nicht an Grossstädte gebunden sind und die Kosten für das Leben in Ballungsräumen zunehmend unerschwinglich werden. Das bringt neues Leben in den ländlichen Raum,auch wenn das manchem Traditionalisten (ich!) schwer fallen kann.
Aber es werden sowieso soo viele Veränderungen auf uns und vor allem unsere Kinder zukommen,da ist das noch das Wenigste...

Ein wichtiger Punkt wird sein ob es uns gelingt in der sog.3.Welt wirtschaftliche Strukturen aufzubauen zu helfen um die unvermeidliche Migration zu vermindern.
Die hat noch fast gar nicht angefangen! Und gibt jetzt schon genug Probleme.
Das sollten wir auch nicht allein den Chinesen überlassen! Aus ganz und gar eigenem Interesse.

Wir können entweder sitzen bleiben und abwarten oder versuchen die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Kommen tut sie sowieso!



schellniesel antwortet um 31-07-2019 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Ich stimme dir grundsätzlich zu, nur Nichtverantwortung ohne Widerspruch!

Was Mobilität anbelangt sollten wir nicht so blöd sein und auf nur ein Pferd setzen das nur augenscheinliche Verbesserungen bringt.

Da sollten wir den mix forcieren.

Der Kleinwagen zum täglichen Pendeln soll elektrisch fahren wenn wir die Energie ebenfalls nachhaltig erzeugen können.

Das Thema Elektromobilit geht von der Herstellung schon los und endet bei der Infrastruktur die Wiederum gerade dort wo der Individualverkehr am stärksten gebraucht wird bei weitem nicht dem gewachsen ist welche für eine Elektrifizierung notwendig ist.

Aber auch beim Thema c Kreislauf kann hier ein synthetischer Kraftstoff aus erntgütern 2ter klasse erzeugt werden der die Effizienz des Verbrennungsmotor noch erheblich steigern könnte.
Usw


Mit freundlichen Grüßen

Andreas


Biomucke antwortet um 31-07-2019 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Total meine Meinung!
Ein kleiner , leichter Hybride mit ca 15- 20 kW el. und noch mal 10-15 kW hochverdichtetem
Erdgasmotor und ca 40 - 60 km Reichweite elektrisch in vielen Variationen von PKW bis Kleinlaster dürfte sehr viele Anwendungen abdecken!


mittermuehl antwortet um 02-08-2019 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Pflanzenkohle kann sehr unterschiedlich sein. Wer sich wirklich einlesen will:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_04_2016_chancen_und_risiken_des_einsatzes_von_biokohle.pdf

Die genannten E-Autos sind eine netter Ergänzung. Aber ich brauche ein Auto das 700 km am Stück fahren kann. Sollte das mit E gehen... soll es mir recht sein.


schellniesel antwortet um 02-08-2019 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Indivudual Verkehr ist eigentlich nicht so ein großer Verursacher wie gerne dargestellt.

Das E denken ist der falsche Ansatz! Überhaupt wenn er politisch forciert und wieder dazu missbraucht wird die Wirtschaft anzukurbeln und alte Technik verbietet die dann wiederum nur die Umwelt belastet.

Wie wir oben schon geschrieben haben.

Der individuelle Verkehr wird das Klima nicht retten. Auch wenn wir morgen alle das Auto stehen lassen!

Darum soll hier der mix beibehalten werden.

Erstens regelt es der Markt ohnehin selbst, zweitens sind derzeitige Bestrebungen eher kontraproduktiv was Klima angeht, drittens wird so der wahre Klima Sünder nur noch weiter angetrieben und das ist ständiges Wirtschaftswachstum.

So blöd es klingt! Da Klima ist für mich nicht die Bedrohung sondern das Rohstoffe einfach begrenzt sind.

Mfg




Vollmilch antwortet um 02-08-2019 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Keine Angst, es ist noch ausreichend Erdöl vorhanden! ;-)

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 02-08-2019 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Zwar überspitzt, aber So ist es!
Aber die Rohstoffe für weltweite e Mobilität und deren Infrastruktur sind jz schon knapp und werden unter schlechtesten Bedingungen unter vielen Gesichtspunkten (humanitär , unwelt,...) gewonnen.
Natürlich ist auch Erdöl endend wollend. Deshalb muss auch hier die Handbremse angezogen werden. Deshalb plädiere ich ja für den mix!!
Mfg


Vollmilch antwortet um 02-08-2019 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Die Erdölgewinnung erfolgt ja gänzlich umweltfreundlich und human... :-)

Für die nächsten 20 Jahre bleibt es eh beim Mix und dann schau ma mal weiter!

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 02-08-2019 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Nö hin und wieder leckt ein Tanker und dann wird auch mal bestes Trinkwasser bei der Bohrung verhunzt und und und

Hab ich auch nicht behauptet!

Mfg



mittermuehl antwortet um 03-08-2019 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Ich war vor langer Zeit auf den Erölfeldern von Ploie?ti; Sie werden jetzt wohl saniert sein. Damals schwamm dort der ganze Boden im Rohöl. Aus vielen Rohren zischte Erdgas. Kleine Mengen wurde nicht abgefackelt. Ich denke das es jetzt in Russland nicht viel anderes sein wird. Die Erdgasverluste in die Atmospähre sind schon im Regelbetrieb gewaltig. Dann kommen noch die Emissionen der Verarbeitung dazu. Fahrt mal nach Schechat und schnuppert. Von Unfällen auf Bohrinseln, Tankern usw. rede ich jetzt mal nicht. Die Umweltverschmutzung durch Erdöl ist ja nicht nur das was beim Auspuff raus kommt. Wäre die Ölförderung sauber, wäre Öl viel teurer....


dietmar.s(2cz6) antwortet um 03-08-2019 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@schellniesel
-So blöd es klingt! Da Klima ist für mich nicht die Bedrohung sondern das Rohstoffe einfach begrenzt sind.
danke für deine Offenheit, denke das ist auch das mindset dass viele haben : Rohstoffe einsackeln solang es geht und hinter mir die Sintflut.





Peter06 antwortet um 03-08-2019 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
"Indivudual Verkehr ist eigentlich nicht so ein großer Verursacher wie gerne dargestellt."

Na, eh net.
Ebenso die Fliegerei, sind auch nur zwei Prozent, oder die Kreuzschifffahrt, trägt auch fast nichts dazu bei, das bisserl CO2 das bei der Stahlproduktion entsteht, ist auch vernachlässigbar! Zementindustrie, Braunkohle verstromen, etc. p.p. ist alles gar nicht so schlimm!


Es ist allen halbwegs vernünftigen Menschen klar, dass die jetzt angebotenen Alternativen zum Klimaburner Verbrennungsmotor bei weitem nicht der Weisheit letzter Schluss sein können!

Aber:
Sie sind der Türöffner, um das fossile Zeitalter schnellstmöglichst zu verlassen!

Sich hinzustellen und zu sagen, die jetzt angebotenen Alternativen sind nicht ausgereift, also tun wir mit den alten Methoden wie bisher weiter, bis etwas Vernünftiges angeboten wird, ist schlicht weg falsch!

Das ist so, wie wenn ein Haus brennt und die Feuerwehr sagt, mit Wasser ist das nicht zu löschen und in weiterer Folge zuschaut, wie alles abbrennt, ohne irgendeinen Versuch zum Löschen unternommen zu haben.

Es gab einmal Politiker, das war zugegeben vor langer Zeit, die haben gesagt, bis zum Jahr XY darf ein Auto nur mehr drei Liter verbrauchen, die Autoindustrie hat zugestimmt, ein bekannter Konzernchef hat sogar die Devise "Ein-Liter-Auto" ausgegeben.

Wo sind wir heute?
Die neuzugelassenen Autos verbrauchen (gefühlt) immer mehr anstatt weniger. Wir sitzen meist allein in überteuerten 2-Tonnen-Blechkisten, um in der Hauptsache meist nur kurze Wegstrecken zurückzulegen!
Nur mal damit man ein bisschen die Dimensionen checken kann: In Österreich wurden im Jahr 2018 10,6 Milliarden (!!!) Liter Benzin und Diesel abgesetzt!

Jetzt ist eine verantwortungsvolle Umweltpolitik gefragt! Mit ganz klaren Zielvorgaben: Ab 2025 wird kein fossiler Verbrennungsmotor als Antriebssystem mehr zugelassen.
Ab 2040 ist das (emmisionfreie) öffentliche Verkehrsnetz soweit ausgebaut, dass der "Individualverkehr" keine grosse Rolle in der Mobilität mehr spielen wird.
Zugegeben, das wird für unser jetziges Wirtschaftssystem eine riesige Herausforderung.
Aber es wird auch ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

So, Wutrede beendet!


Vollmilch antwortet um 03-08-2019 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Sehr schöne "Wutrede"! Danke.

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 03-08-2019 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@peter

Der Vergleich mit dem brennenden Haus gefällt mir!!!

Anstatt es aber zu löschen bekommt jeder der hin geht und ins Feuer pinkelt an Haufen Geld und wird als Held gefeiert.

Ich wiederhole mich nich nochmals ausführlich! Die derzeitige co2 konzentration ist in der Weltgeschichte ein lächerschaß, funktioniert aber toll um Leute zu lenken!
Der derzeitige Anstieg der Temperatur korreliert nicht mit der co2 Konzentration historisch betrachtet!!
Also logischerweise ist das co2 nicht unbedingt Alleinverantwortlich Bzw die fossile Energie...

Auch ohne Klimawandel haben wir Zuviele Menschen die zu gut leben wollen.

Das Auto wurde zum Sündenbock degradiert weil wenn man viele die Zeche zahlen lässt kommt am Ende mehr dabei raus!

Man kann hier wütend sein so viel man will. Rational denken ist angesagt!!


Mit freundlichen Grüßen
Andreas


mittermuehl antwortet um 03-08-2019 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
140 statt 130 auf der Autobahn seht auch nur 1-2 % mehr CO2 frei. Ist doch auch egal.

Und ich gebe Peter natürlich recht.


Peter06 antwortet um 03-08-2019 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
"schellniesel"

Ich weiss, dass sich die Taktik der Klimaveränderungsleugner mittlerweile geändert hat.

Früher wurde immer behauptet, das Klima würde sich nicht verändern, das wäre doch alles im normalen Schwankungsbereich.

Mittlerweile geben sie zu, dass sich das Klima vielleicht doch ziemlich auffällig und ziemlich kurzfristig verändert. Schuld daran ist aber nicht der Mensch bzw. das industrielle Zeitalter per se.
Nö, das sind ganz andere Umstände.

Und wer etwas anderes behauptet, will damit mit nur Geld verdienen und daraus Kapital schlagen. Das wollen die ganzen Mineralölkonzerne, Gasoligarchen, Fahrzeug- und Stahlindustrien natürlich überhaupt nicht!
Und überhaupt gibt es sowieso viel zu viele Menschen auf diesem Planeten!

Soviel zum Thema "rational denken"!

Sollte man vielleicht nicht nur hinschreiben, sonder auch wirklich einmal anwenden!
Als kleiner Tipp: Dazu gehört umfassende Information, nicht nur die Konsumation von Verschwörungstheorien!

Nur so als Empfehlung!!!!

Mit noch freundlicheren Grüssen
Peter06


dietmar.s(2cz6) antwortet um 03-08-2019 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@schellniesel
was machst du eigentlich beruflich neben dem Ackerbau? Automobilbranche Zulieferbetrieb? mfg


ewald.w(88y8) antwortet um 03-08-2019 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
seit 1990 hat sich der weltweite co2-Ausstoss genau verdoppelt.

da darf sich über Klimaauswirkungen niemand wundern




xaver75 antwortet um 03-08-2019 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
Die Bevölkerung hat auch um 2400000000 zugenommen.


schellniesel antwortet um 03-08-2019 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO 2
@peter

Ich habe nicht behauptet das es die Klimaveränderung nicht gibt!

Ich sehe aber die Ursachen etwas differenzierter und nicht über den Kamm geschoren!

Weil oben einer mal den mineralöverbrauch von Österreich erwähnt hat.

Wieviel Entfällt davon wohl auf den Güterverkehr? Der größtenteils unserem Konsumverhalten alla internetkauf geschuldet ist?

Wie kommt ihr darauf das diese Entwicklung der Autoindustrie schaden könnte?

Die Märkte sind in den Wohlstandsländern gesättigt! Es wird nur mehr was verkauft wenn man das alte wegschmeißt! Und was kommt da gelegener als staatlich angeordnete Fahrverbote und verkaufssaktionen inkl strafsteuern!

Das die Autoindustrie daran arbeiten das ein neues immer früher von Nöten ist, ist auch kein Geheimnis!

Die autoflotten der Hersteller werden ja anders auf Umweltfreundlichkeit bewertet. Und falls der Flottenaustoß zu groß ist dann werden halt a paar CO2 Zertifikate von Tesla oder sonst wo gekauft, wobei Tesla selbst nicht ein Gramm verkaufen dürfte weil eben die Ganzen Berechnungen zwecks Umweltfreundlichkeit an den Haaren herbeigezogen sind!

In Wirklichkeit darf nicht ein Feature an Bord sein das nicht dazu benötigt wird von a nach b zu kommen, wenn wir von Umweltfreundlichkeit pur zwecks Personentransport reden wollen.

Bzw wäre es technisch Locker möglich ein Auto so zu bauen das es eine halbe Million km oder 30jahre hält.

Aber es ist halt so das wir zur wegwerfgesellschaft verkommen.
Mittlerweile ist es beim Automobil angekommen!

Aber es ist bei allen Haushaltsgeräten, Handys, Computer,.... bereits so das es ein ablaufdatum gibt und selbst ohne wird ständig nach was neuem verlangt!
Die Notwendigkeit etwas so lange als möglich zu nutzen gibts ja nicht mehr.

Recycling ist dann das schöne Wort! Nur das dies oft mit enormen Energie ergo co2 austoß passiert will keiner hören!

Bzw werden die Rohstoffe aus unserem Müll oft in billiglohnländern gekarrt, recycelt, auch wenn das heißt ein Riesen Plastikhaufen brennt da und Metallische Wertstoff werden daraus gefischt.

Aber all das hat unser Klima nicht so schnell verändert wie ein anderer Faktor!

Der gleichzeitig auch die Lösung sein könnte. Das haben wir oben eben schon andiskutiert!

Es ist die Flächenversiegelung und das verarmen unserer Bodenfruchtbarkeit!

Dadurch fehlt ein wesentlicher Puffer und der Kreislauf des Wassers wird beschleunigt.

Schlagwort Humus!

1% humus hält 400m3 mehr Wasser je ha im Boden!

Wenn er über die Photosynthese der Pflanzen passiert schlägt man zwei fliegen mit einer Klappe!!

Mfg

PS:
Ja ich lebe auch von der Autoindustrie!
Ich bin kfz Techniker. Man kann mir Befangenheit vorwerfen! Ist ja legitim.
Hab Jahrelang an Nobelkarossen geschraubt. Probleme der Menschn waren für mich zu oft nicht mehr nachvollziehbar.

Seit einem Jahr arbeite ich Regional in einer Werkstatt wo Autos vermietet werden. 50% unseres Fuhrparks sind dazu da um fahrgeimschaften zu bilden um zur Arbeit zu pendeln.
Hier fahren die Autos im Schnitt mehr als eine halbe Million km!




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