Antworten: 44
User Bild
Harpo 17-07-2019 22:32 - E-Mail an User
Klimawandel
Ich habe einen Bericht über den Klimawandel gehört nach dem sind Rinder schädlicher als Flugverkehr.
Irgendwie hat das in meinem Kopf keinen Platz. Flugverkehr verursacht nur 2% der Treibhausgase und Rinder wesentlich mehr.
Ein Flieger braucht Für 1.5km 1500l Cerosin und alle zwei Minuten startet in Schwechat einer. Vom täglichen Gesamtverbrauch will ich gar nicht reden da haben manche Forumteilnehmer mehr Kompitenz
Eure Meinung dazu würde mich interessieren


User Bild
yamahafzr antwortet um 17-07-2019 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Bei Flugzeuge interessiert sich auch niemand für Schadstoffaustoß und Treibstoffsteuer!! Nur der Normalsterbliche wird sekiert , die Großkonzerne richten sich schon.

User Bild
norbert.s(suk5) antwortet um 17-07-2019 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Ja das ist das Methan das Kühe ausstoßen, wir Mensche genau so, auch Pflanzen, Reis usw. das heißt aber dann auch die beseitigen?
Wer ist länger da die dumme^^ Kuh oder das vom Menschen erschaffene deppate Flugzeug.
Das mal ordentlich besteuern dann reden wir weiter

User Bild
Heimdall antwortet um 18-07-2019 05:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Also 1500l auf 1.5km wird ein Flugzeug nicht brauchen.
Trotzdem sind Flugzeuge unnütze Dreckschleudern. Aber da steht eine starke Lobby dahinter...
Lg
Heimdall


User Bild
Vollmilch antwortet um 18-07-2019 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Guten Morgen!

Also Rindviecher gab es schon im vorindustriellen Zeitalter. In Österreich (vermutlich in Europa ist die Zahl der Rinder sinkend). Weltweit ist die Ausdehnung der Rindfleisch / Milchproduktion auf Kosten von Regenwälder / Humusabbau natürlich ein Problem.

Das "Flugzeug" verursacht natürlich auch einiges an Treibhausgasen. Der Verbrauch liegt aber "nur" bei etwa 5l Kerosin / 100 km / Sitzplatz (bei einem vollbesetzten Flugzeug) z. B.: Airbus A330: 135.000 l Tankvolumen, 250 Sitzplätze, 12500 km Reichweite.

LG Vollmilch

User Bild
farmerJT antwortet um 18-07-2019 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Methan ist schädlicher als Co². Was aber bei dieser Diskussion nie erwähnt bzw verschwiegen wird, ist das Viehwirtschaft immer mit Bodenbewirtschaftung direkt zusammenhängt. Gut gedüngte Pflanzen binden wiederum Unmengen an Co² durch die Photosynthese, was die ganze Sache relativiert.

Flugreisen sind Luxus, und Luxus ist für den Mensch im 21. Jahrhundert scheinbar essentieller als Nahrung. Also den Flugverkehr bitte aus der Verantwortung nehmen und den Bauern die Schuld geben! ;)

@Vollmilch: Eine Bekannte flog mal als einziger Passagier mit über 100 Plätzen! Sie meinte nur wegen Ihr brauchens jetzt nicht extra fliegen, Pech ghabt, Linienflug, ist Linienflug. Wär interessant wo da der Verbrauch ist!

User Bild
Vollmilch antwortet um 18-07-2019 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
... ist schon klar. Wollte nur die 1500 l / 1,5 km klar widerlegen. Und ich kenne auch welche, die einfach nur zum Spaß, ohne irgendwelchen Zweck mit dem Auto / Motorrad fahren.


LG Vollmilch

User Bild
dietmar.s(2cz6) antwortet um 18-07-2019 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Tourismus (Flugzeug,Auto,Motorrad) ist ein politisches Tabu. Dürfte den meisten schon aufgefallen sein.
Es gibt schon einige Bereiche wo sich die Politik einig ist.


User Bild
rbrb13 antwortet um 18-07-2019 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Und was ist der Kern der ganzen Problematik ?

Die von niemanden auf der Welt angesprochene " BEVÖLKERUNGSEXPLOSION "

Was glaubt ihr was passiert, wenn in China und in Indien nicht nur eine kleine elitäre Schicht zum Reisen beginnt ? Sondern wie wir Europäer und Amerikaner jeder " Hans Wurst ", dann siehst du vor lauter Flieger den Himmel nicht mehr.

Im Übrigen war ich auch überrascht, das Kühe größere Umweltsünder sein sollen, wie der Flugverkehr.


rbrb13


User Bild
xaver75 antwortet um 18-07-2019 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
In "Unser Land" auf BR vom 12.07.2019 geht es um den Ammoniak, Anbindehaltung vs. Laufstall.

mfg

User Bild
mittermuehl antwortet um 18-07-2019 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Flugverkehr ... Als ich noch Fluggast war, gab es Flieger die nur zu 50% belegt waren. Ein Freund fliegt jetzt privat alle 2-3 Wochen nach Bochum. Als ich ihn auf seinen CO2-Abdruck ansprach hat er mir erklärt das er da auf 5Liter/100 km kommt. Der Flug kostet um die 30-40€. Die Flüge sind alle zu 100 % ausgebucht (meist überbucht). Er reist mit dem Zug zum Bahnhof. Sonst fährt er kaum Auto . Aber er hat vor umzuziehen....

Kühe als Umweltsünder... das ist so wie mit dem Fliegen .... es hängt von dem Umständen ab. Die Kuh auf der Alm wird da wohl egal sein. Kühe die nur mit heimischen Futter auskommen wohl auch. Kühe die mit Soja aus Südamerika gefüttert werden (Transport, ehemaliger Regenwald als Anbaufläche) werde da wohl schlechter ausschaun. Das und das sie freisetzen wird wohl ein Faktor sein. Fliegen ist nicht böse. Die Kuh ist nicht böse. Aber der Umgangt damit muß überdacht werden. Nur ist es immer leichter den Anderen auf die Finger zu schaun als selber das zu verändern was im eigenen Bereich möglich aber schmerzhaft ist.

User Bild
roman.n(wg61) antwortet um 18-07-2019 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Das Kühe schädlich für das Klima sind, war aber eher gegen die große Farmen wie Brasilien, Argentinien und USA gemeint... Österreichs Landwirte stehen meiner Meinung nach was mit Klimaschutz und auch Umweltscchutz sehr gut da. Wir in Österreich brauchen kein Glysopath verbot, weil wir Österreicher großteils mit Hausverstand damit umgehen und nicht die wie die depperten AMIS...



User Bild
Harpo antwortet um 18-07-2019 15:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Zum Verbrauch von 1500l auf 1.5 km war ab Start in Schwechat gemeint habe ich leider nicht deutlich geschrieben für die weiteren km natürlich deutlich weniger aber alles Steuerfrei

User Bild
mittermuehl antwortet um 18-07-2019 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Vielleicht sollte man sich einfach nur fragen wie man selber seinen persönlichen und betriebliche Treibhausgasbilanz erträglich verbessern kann. Dann kann man immer noch mit dem Finger auf andere Sünder zeigen .. ;)

Und dann ist da noch die Frage wie man seinen eingen Hof und seine Produkte aud die sich verändernde Lage abstimmt.

User Bild
ek antwortet um 18-07-2019 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
"1. Beispiel Boeing B 747 Jumbo-Jet
Extremer CO2-Ausstoß in der Startphase.

Nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) hat beispielsweise eine Boeing B 747 (Jumbo) auf den ersten 2 Kilometern der Startphase einen Verbrauch von 470 Litern Kerosin /1/. Dies entspricht 23.500 Litern / 100 km oder 50 Liter pro Person und 100 km (bei 100% Auslastung). Der CO2-Ausstoß liegt damit bei 940 kg pro Start."

Quelle: https://www.fluglaerm.de/hamburg/klima.htm#Jumbo


Um welche Maschinen handelt es sich bei diesen doch sehr hohen (Start) verbrauch von 1500L auf 1,5 km? ein AN-225 wird es wohl nicht sein



User Bild
Century antwortet um 18-07-2019 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Warum regt ihr auch über die läppischen 5000 Flieger über Europa auf?

Die Kuh ist das Problem, weil man da mit dem geringsten Aufwand die meisten Menschen täuschen kann.

User Bild
steira8075 antwortet um 18-07-2019 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
In Österreich gibt es rund 750 000 Kühe wovon jede umgerechnet 3 Tonnen CO2 ausstößt. Ergibt 2 250 000 Tonnen CO2! Ist gleich viel wie ca. 1 000 000 PKW im Durchschnitt! Wenn mann dann noch das CO2 für Soja, und die Traktoren welche Millionen Liter Diesel für die Futterernte verbrauchen, sieht das Ganze noch schlechter aus! Vom Feinstaub der Gülle und des Mist gar nicht geredet. Und das alles für einen riesigen Milch- und Fleischüberschuss!

User Bild
Harpo antwortet um 18-07-2019 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@Steira8075
Du magst mit Deiner Berechnung schon recht haben nur musst Du das Gras und Heu das die Kuh frisst in Deiner Bilanz abziehen und dann schaut alles ganz anders aus.

User Bild
Peter1545 antwortet um 18-07-2019 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@farmerJT: Dein Ansatz ist nicht schlecht, allerdings wenn man den Mais anstatt zu siliern dreschen würde und Hühnern und Schweinen gäbe, dann schaut die Bilanz besser aus!

User Bild
steira8075 antwortet um 18-07-2019 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@Harpo
Tja, dann müsstest du deinen Kühen nur dein Gras füttern OHNE Kraftfutter, dann würden schon viel weniger Kühe sein die Methan ausstoßen und viel weniger Gülle und Mist. Dann das Heu für den Winter mit der Hand heuen und nicht bei 4-5 Schnitten jeweils mit 120 PS Traktoren tausende Liter zu verheizen! Dann würde es passen.

User Bild
Harpo antwortet um 18-07-2019 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
4-5 Schnitte gibt es nicht überall ich kenne noch jede Menge Wiesen die 1-2 Schnitte haben und Mutterkühe die nur wenig Kraftfutter bekommen es müssen nicht immer extreme im Vordergrund sein.
Wenn die Gesellschaft mehr bezahlen würde wäre der Leistungsdruck auch nicht so groß.

User Bild
norbert.s(suk5) antwortet um 19-07-2019 02:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Ja Kühe stoßen C02 bzw Methan aus, aber auch wir Menschen, auch Pflanzen, ganz vorne der Reis schießen Methan raus!
Also neben den Kühen jetzt auch die Mensche und die Pflanzen wegtuen???

Die Kühe waren jedenfalls schon länger da und es ging.
Das Problem ist die Shice die wir machen mit den SUVs, so wie wenn ich zum Bäcker mit dem Sattelschlepper fahre und mir ein Mohnweckerl kaufe.
Bzw eben die Flieger die Narrenfreiheit geniessen was die Abgaben anlangt.



User Bild
Vollmilch antwortet um 19-07-2019 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Guten Morgen!

Je extensiver man Rinder (nicht nur Kühe) füttert, umso mehr Methan wird ausgestossen! Pro Einzeltier und vor allem pro kg Endprodukt.

In dieser Hinsicht hat es Vorteile, wenn man "die Kuh zur Sau macht"!

Ich halte es für richtig, das vorhandene Grünland zur Lebensmittelproduktion effizient zu nutzen. Eine Ausweitung des Rinderbestandes durch Regenwaldabholzung (auch für (Soja-) Importfuttermittel) und Grünlandumbruch führt gleichzeitig zu massivem Humusabbau und weiterer CO2 - Freisetzung.

LG Vollmilch

User Bild
schellniesel antwortet um 19-07-2019 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Eines merkt man auch hier

Es wird viel geplappert aber nur wenige hinterfragen etwas.

Wer noch immer glaubt das in Mitteleuropa der Verkehr Klima Auswirkungen hat ist der Wirtschaftspolitik aufgessesen.

Hier fahren selten Autos älter als 10jahre und gewartet und kontrolliert auf ihren Ausstoß...

A warmer schaß der in manchen Hosenboden entfleuchte war schlechter fürs Klima... auch wenn’s grad nur das Raumklima der klimatisierten Büro war....

Klimaanlagen hat fast keiner am Radar...

Refelktion und Speicherung durch versiegelte Flächen...

.....

Dennoch sage ich das wir in Mitteleuropa und am wenigsten sorgen um den Klimawandel machen müssen.

Ich persönlich kann sogar von einem starken Rückgang der Wetterextreme bei mir berichten.

14jahre als Betriebsführer und in den ersten 7jahren 6mal Hagel weitere 2jahre 1mal Hagel letzten 5 Jahre gar kein Hagelereignis mehr.

Mfg


User Bild
Vollmilch antwortet um 19-07-2019 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Das sehe ich anders. Jede unserer Handlungen hat eine Auswirkung (auf unsere CO2 - Bilanz und) auf unser "Klima!
Ich halte es für grob fahrlässig die Verantwortung dafür, bei jemand anderen zu suchen.
Ich muss meine Handlungen vor mir selbst, meinen Kindern und vor (für alle die mit dem Begriff noch was anzufangen wissen) Gott rechtfertigen können.

Die Ausreden der Vergangenheit ("wir haben es nicht gewusst", "es war nicht vorhersehbar", "das waren nur Theorien von ein paar Spinnern", "die Technik ist sicher", "es gibt auch andere Planeten ;-)",...) sind (seit Jahrzehnten) nicht mehr anwendbar.

@schellniesel: Gratulation, dass du die Vorteile des weltweiten Klimawandels genießen kannst. Jetzt wissen die Klimaflüchtlinge endlich wo sie sicher sind!

LG Vollmilch

User Bild
thomas.t3 antwortet um 19-07-2019 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Eine Kuh mit 10000Liter und mehr, trägt mal sicher nicht zur CO2 Einsparung bei. Schon garnicht wenn haufenweise Kraftfutter benötigt wird, welches auf Ackerland erzeugt wird, das nur die Hälfte an der CO2-Menge von Gründland speichern kann.
Desweiteren bin ich mir sicher, dass es auch die Kuh mit 10000 und mehr Litern eher ist, welche uns nicht nur Klima- sondern auch Wirtschaftsflüchtlinge bringt.

"Die Kuh zur Sau machen" wird auch nicht im Sinne des Erfinders gewesen sein - ob du das vor Gott rechtfertigen kannst... ich drücke dir Daumen ;)

Lg

User Bild
Vollmilch antwortet um 19-07-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Eine 10.000er Kuh produziert sicher weniger CO2 - Äquivalent als zwei 5000er Kühe.

Siehe dazu : https://buel.bmel.de/index.php/buel/article/view/43/Brade-92-1-html

LG Vollmilch

User Bild
dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-07-2019 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Die Kuh selber baut sich das Futter ja nicht an. Und sie baut auch nicht das Betriebsgebäude. Und die Kuh macht auch nicht den Vertrieb der Milchprodukte. Also ist die Aussage Eine 10.000er Kuh produziert sicher weniger CO2 - Äquivalent als zwei 5000er Kühe äquivalent zu Bullshit :-) lg


User Bild
xaver75 antwortet um 19-07-2019 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Naja, die 5000er Kuh wird sich zumindest das Sommerfutter selbst ernten, braucht keine Folie oder Futtermischwagen …….

mfg

User Bild
Vollmilch antwortet um 19-07-2019 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Unsere 5000er Kühe haben sich auch das Sommerfutter nicht selbst geerntet. Die Voraussetzungen für Weide sind nicht überall gegeben!
;-)

LG Vollmilch

User Bild
xaver75 antwortet um 19-07-2019 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Aber 5000er Kühe bei Ganzjahressilage werden in Ö auch nicht dominieren.,-)

mfg

User Bild
Richard0808 antwortet um 19-07-2019 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Super für das Klima wäre wenn die USA China und Indien endlich mal aufwachen würden.
Diese 3 Staaten zusammen stoßen 50% des Weltweiten Co2 aus.


User Bild
rbrb13 antwortet um 19-07-2019 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Zitat Vollmilch : Das sehe ich anders. Jede unserer Handlungen hat eine Auswirkung (auf unsere CO2 - Bilanz und) auf unser "Klima!
Ich halte es für grob fahrlässig die Verantwortung dafür, bei jemand anderen zu suchen.

Das musst du aber von den 8 000 000 000 Erdenbewohnern mindesten 6 Mrd auch erzählen.
Und bald 10 Mrd. !

Das Wort Klimaschutz kann nur einen Slogan haben der an erster Stelle stehen muss,

" Bevökerungsreduktion "

5 Mld. warten auf bessere Lebensbedingungen, wie soll da der Energieverbrauch und die Lebensmittelproduktion verringert werden ?
Das soll mir einmal Einer erzählen !

rbrb13




User Bild
mittermuehl antwortet um 19-07-2019 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@rbrb13 "5 Mld. warten auf bessere Lebensbedingungen, wie soll da der Energieverbrauch und die Lebensmittelproduktion verringert werden ?"

1.) Effizienterer Umgang mit Ressource. Nie vergessen was wir alles an Lebensmittel vernichten
2.) Komfortverzicht von denen die alles reichlichst haben.
3.) Lebensmittel dort anbauen wo es Sinn macht.
4.) Und beim Wirtschaften immer die Treibhausgase bedenken.

Gesellschaften mit einer höheren Bildung habe eine kleiner Geburtenrate. Deshalb vermutet man das mit 2050 der Höchststand bei um die 10 Mrd erreicht ist. Dann wird der Planet auch schon recht warm sein. Wien soll dann mit dem jetzigen Dakar vergleichbar sein (im Sommer). Ab 2050 soll die Bevölkerung langsam wieder schrumpfen.

Wie bereitet ihr euch und eure Höfe auf das etwas andere Klima vor? Ich lege Wasserrückhaltebecken an (und abe schon welche angelegt). Was an Humsu abgeschwemmt wird, bleibt da drinnen. Und ich kann später vielleicht mit dem Wasser aus den Becken bewässern.

User Bild
schellniesel antwortet um 19-07-2019 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@mittermühel

Deine Vorbereitungen sind vl das Grund des Übels....

Die derzeitige co2 Konzentration in der Atmosphäre ist nur leicht über dem Minimum desen was Pflanzen für gutes Wachstum benötigen. Eigentlich viel zu wenig!

Es gab schon mal Bewohner auf diesem Planeten die eine weit aus höhere co2 konzentration sogar begünstigt hat.

Da waren Halt Bäume und Gräser auch noch etwas voluminöser ;-)

Aber wenn ihr glaubt das in Europa die Welt gerettet werden muss dann macht es!

Aber zeigt nicht mit dem Finger auf andere nur weil man für sich die Rosinen raus pickt und präsentiert!

Mfg



User Bild
mittermuehl antwortet um 19-07-2019 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@schellniesel Na wo hab ich den auf andere gezeigt? Das wir zuviel Lebensmittel verschenden ist ja bekannt. Das wir uns in ein paar Dingen etwas einschränken müssen ist auch bekannt. Und das man sich überlegen wird müssen wo man was anbaut - im Blick auf den Klimawandel - ist ja auch nichts besonderes

Und warum ist das zurückhalten von Regenwasser der Grund des Übels?

Ich steh gerade auf der Leitung und bitte um Erklärung

User Bild
schellniesel antwortet um 19-07-2019 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Ich werd dir es nicht groß und breit erklären...

Problem der Wetterextreme ist nicht die co2 konzentration sondern der fehlende Wasserspeicher am Festland!

Und zwar der, der in der Erde aufgenommen werden kann und nicht in wenigen Tagen wieder in die Atmosphäre verdunstet.

Deshalb gibts diese kleinräumigen Unwetter.

Der Treibhauseffekt durch co2 ist nicht das Problem!

Eher das versiegeln und unfruchtbar werden von Boden!

Weil ein wichtiger Puffer Fehlt.

Es ist ein abgekartetes Spiel zwischen Politik und Wirtschaft.

Nur so wird fadenscheinige vermeintlich neue umweltfreundliche Technologie verkauft, obwohl die alte noch lange ihren Dienst tun könnte und somit wirklich die unwelt weniger belasten würde.

Mit diesen Sanktionen der Politik wird bisweilen die Umwelt nicht weniger belastet.

Mfg

User Bild
ewald.w(88y8) antwortet um 19-07-2019 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
alles richtig--versiegelung, wasserspeicherfähigkeit der böden etz, aber

DER hauptgrund für die unbestrittene klimaerwärmung ist der mensch mit seinem rausholen von kohle, öl, gas und deren verbrennung.

hier wurde co2 freigesetzt in einem tempo eines wimpernschlages verglichen mit dem entstehen der fossilen energieträger.

das muss sich zwangsläufig auf den co2 gehalt der atmosphäre auswirken.

das ergebnis haben wir jetzt--dürre fichten, dürre wiesen, platzregen, hitzerekorde überschlagen sich.

der klimawandel wird sich laut allen experten fortsetzen, da gilt es insbesondere für die bauern, für sich und seine betriebliche und familiäre zukunft die richtigen schüsse zu ziehen.

User Bild
schellniesel antwortet um 19-07-2019 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@ewald

Derzeit haben wir in etwa 400ppm co2

Es gab zeiten wo Flora und Fauna richtig Gas geben haben können.... mit 1200ppm co2.

Da entstanden die kohlenstoffspeicher die wir jz als fossile Energie verteufeln.

In Wirklichkeit ist es nur sehr alter bio Treibstoff ;-)


Mfg


User Bild
thomas.t3 antwortet um 19-07-2019 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Vollmilch

In deinem Link, geht es grundsätzlich um die Methanbildung von Kuh/Rind und deren Verdauung. Wie die CO2-Belastung rundherum aussieht bleibt lückenhaft wie Emmentalerkäse.

Mir fehlt darin die Berücksichtigung von:
*Hin- und Retourfahrten zu diversen Versteigerungen und Modenschauen - wo sich meist eh nur die 10000er tummeln
*Ackerland wo Kraft- bzw Leistungsfutter produziert wird und somit nur noch 50% an CO2 im Boden gespeichert ist
*CO2-Ausstoß bei der Produktion für Acker- und Leistungsfuttermaschinerie
*Zuchtvieh mit hoher Leistung das viel öfter in andere Länder exportiert wird - also mehr CO2-belastung wegen Transport
*Extensive Milchkühe die meistens mit Weidegang in Verbindung sind - weniger Futterwerbung und weniger Gülle zum ausfahren
*Hochleistungskühe haben meistens ein jüngeres Alter wenn sie zum Schlachter gehen, somit wird mehr Nachzucht gebraucht die mal 2 Jahre furzen muss bis das sie gemolken werden kann
*Milch und Fleischexport von zu früh verheizten Hochleistungstieren
*Tierarztfahrten/Besuche die bei Hochleistungskühe öfter sind als bei extensiven
*CO2-Belastung bei der Produktion von Medikamente
Usw

Das nächste ist, dass der Großteil der verwendeten Daten von diesen Bericht, aus den USA und Dänemark stammt - also nicht wirklich vergleichbar mit uns. Eigentlich gar nicht, weil es auch nicht Absicht oder Sinn darin ist, einen direkten allgemeinen Vergleich zwischen den beiden Kontroversen darzustellen.

Eines noch, so viel ich weiß ist in Sachen Milchwirtschaft der CO2-Ausstoß in den letzten 40 Jahren nicht wirklich gesunken :-)
Ich vermute mal, er ist gestiegen!

Lg


User Bild
Harpo antwortet um 20-07-2019 01:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Alle in diesem Forum wollen den Rindersektor verbessern ist ja auch okay.
Nur die sogenannten Umweltsünder kommen in der Diskussion überhaupt nicht vor.
In diesem Bericht den ich gehört habe ist nur der Flugverkehr erwähnt worden von Kreuzfahrtschiffen war keine Rede das sind wie alle Frachtschiffe die größten Dreckschleudern aber von denen wird nicht geredet weil da könnte es an das Eingemachte der Konzerne gehen und da traut sich kein Politiker daran zu kratzen aber bei uns Kleinbuergern schwingen alle grosse Reden.
Die Weltweite Liberalisierung ist der Anfang vom Ende und nützt nur wenigen Superreichen und Konzernen.
Irgendwann werden alle einsehen müssen daß Geld nicht Geld verdienen kann.


User Bild
Vollmilch antwortet um 20-07-2019 07:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Guten Morgen!

Die geringe Motivation der PolitikerInnen etwas zu unternehmen, haben wir schon besprochen : entweder man will wiedergewählt werden oder man will nach der Politkarriere einen besser bezahlten Job bekommen.

Wir können jetzt alle Bereiche durchgehen (WÄRME, Strom, Verkehr (inkl. Luft-, Raum- und Schifffahrt), Landwirtschaft, Tourismus, Industrie,...) oder darüber diskutieren ob jetzt Europa, China, Indien, die USA oder sonstwer der "Schuldige" ist. Nur bringt uns das nicht weiter! Ich befürchte es wird in jedem Bereich massive Anpassungen/Veränderungen geben müssen, wenn man dem beschleunigten Klimawandel etwas entgegensetzen will.

Und mit "JEDEM Bereich" meine ich auch jeden Bereich und jeden Akteur. Das geht nicht überall von heute auf morgen, aber es gibt Dinge, die man auch schnell umsetzen kann - als PolitikerIn aber auch als LandwirtIn oder Privatperson.

Den "schwarzen Peter" von einem zum anderen zu schieben, erachte ich als sinnlos.

LG Vollmilch

User Bild
mittermuehl antwortet um 20-07-2019 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
@schellniesel Du kannst auch nicht erklären warum Wasserrückhaltebecken schlecht für das Klima sind. Sie sind es ja nicht. Ich leite Starkregen (wenn der Boden nichts mehr aufnimmt) nicht von meinem Grund in den nächsten Bach sondern halte es am Grund in Gräben zurück. Ist schon mal ein Beitrag zum Hochwasserschutz. Wir reden da von einer Fläche von 15 ha die bei Starkregen nicht die Gewässer belasten. Abeschwemmter Humus sammelt sich hier und wird alles 10 Jahre wieder raus geholt. Wasser hat Wochen Zeit um zu versickern bzw. stützt den Grundwasserspiegel. Nur ein Becken (noch im Bau) wird gemauert sein und soll auch als Löchswasserteich dienen). Das Ufer von dem Rückhaltebereich ist eine Aufwaldgstettn und die sind ökologisch ja nicht so schlecht. Ich kann nicht erkennen wie dieses Verhalten das Klima schädigen soll. Aber ich habe so halt etwas weniger Ackerfläche...

User Bild
schellniesel antwortet um 20-07-2019 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Doch weil es nicht auf die Ursache zielt sondern nur die Auswirkungen eindämmen soll.
Und das meinte ich mit Grund des Übels!

Sicher ist es besser als wenn es direkt in Gewässer gelangt allerdings wärs am besten wenn das Wasser gleich der Boden aufnehmen kann!

Ich kenne auf vitalen Boden fast keine Niederschläge die nicht kompensiert werden können. (Das ist nicht unbedingt ein Ackerboden)

1% mehr humus kann 40l mehr Wasser auf den m2 aufnehmen und auch halten!

Sind 400m3 Wasser/ha das nicht in dein rückhaltebecken,....fließen.


Ich stimme dir zu das es schwierig wird dies so umzusetzen das es einen Effekt gibt. Im Gegensatz zu unseren angedachten Bzw umgesetzten Fahrverboten ect gibts da auch einen zu erwartenden Effekt.

Humusaufbau ist das einzig sinnvolle um Wetterextreme zu mildern und deren Auswirkungen ebenfalls besser gewachsen zu sein.

Da gehen wir aber vl noch lange den falschen Weg.

Bis dies politisch, Gesellschaftlich Anklang findet gehen wir alle vorher zu Fuß und Wundern uns trotzdem das es immer noch wärmer extremer wird.

Allerdings hätte ich mehr bedenken wenn wir einer Eiszeit zusteuern würden.

Eine warmzeit hingegen darf für die Spezies Mensch kein Dilemma werden.

Natürlich muss man das unter dem Gesichtspunkt der Weltbevölkerung sehen...

Für 10mrd Nahrung Energie,...nachhaltig zu erzeugen wird auch ohne Erwärmung nicht spielen!
Von daher so tragisch wie es klingt reguliert sich das auch von selbst.

Resultat sind Flüchtlinge. Aber nicht wegen Klima sondern schlicht weg Regionaler Überbevölkerung!


Mfg

User Bild
mittermuehl antwortet um 21-07-2019 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Klimawandel
Ich habe 10 ha eher Lemig-Sandigen Boden mit einem Grundwasserspielg bei 3 Meter ums Haus. Der Tiefpunkt der umliegenden Flächen. Auf meinen Grund entwässer noch gut 10-20ha weitere höher liegende Grundstücke (Häuer, Straßen,Wald). Bei Landregen kein Problem. Das nimmt der Boden auf. Bei Starkregen schaut es anders aus. Da kommt bei meinen Nachbarn der Acker runter auf die Straße und wird von der Feuerwehr entsorgt. Und bei mir geht halt, so was abgeschwemmt wird, alles in einen Wassergraben. Und es wird nicht nicht viel abgeschwemmt. Ich halte Wasser zurück das sonst möglichst schnell in dei Donau geschickt wird..

Das die Klimaveränderung keine Flüchtlinge generiert, und es nur an eine Überbevölkerung liegt, ist eine gewagt Theorie. Ich habe auf ein paar Reisen schon einige Gegenden gesehen wo wegen Wassermangel einfach die Landwirtschaft in den letzten paar Jahren unmöglich wurde.

Bewerten Sie jetzt: Klimawandel
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;594982





Landwirt.com Händler Landwirt.com User