Verfolgt hier jemand das Thema auf landtreff.de, Rinderforum, Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern?

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xaver75 10-07-2019 17:15 - E-Mail an User
Verfolgt hier jemand das Thema auf landtreff.de, Rinderforum, Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern?
Wenn ich da mitlese, schaudert mir irgendwie, wie manche Bauern schon "abgestumpft" sind.

mfg



Richard0808 antwortet um 10-07-2019 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nein xaver1, auf Landtreff lese ich nur beim Technikforum mit.

Das abstumpfen wundert mich aber garnicht, ist doch ein großer Unterschied ob man 20 Kühe betreut oder 2000.

Natürlich ist die Betriebsgröße keine rechtfertigung für die Vorfälle im Allgäu



xaver75 antwortet um 10-07-2019 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da sind die Landtechnikvideos von Oberfranke ganz schön ….

mfg


Denker05 antwortet um 10-07-2019 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Leider ....
Aber das hat nichts mit der Größe zu tun. Es ist alles viel stressiger geworden. Ich kenn Grad einen Betrieb wo der Mann arbeitet und die Frau nahe dem Burnout ist. 25 Kühe. Die Beziehung derzeit läuft auch nicht rund.... Naja Landwirtschaft ist schwierig geworden.


xaver75 antwortet um 11-07-2019 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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YouTube SokoTierschutz Todeskampf im Allgaü

PS. Vielleicht erst nach dem Mittagessen anschauen

mfg


Mothe0303 antwortet um 11-07-2019 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo

Ich bin vor ein paar jahren zufälliger weise einmal auf diesen betrieb gewesen !
Damals hatte der senior chef mir erzählt das sie gerade um die 3000 rinder gesamt halten und er in den 70 er jahren schon knapp 300 kühe gemolken hat !!

Er ist mir damals sehr hochnäsig vorgekommen und hat mich auch nirgends reinschauen lassen
Bin aber trotzdem kurz am futtertisch der laktierenden kühe und im melkkarussel gewesen ! Muss sagen gewaltig so etwas in der größe hab ich noch nie gesehen !
Damals hab ich auch tote kälber gesehen in iglus oder nur neben dem stall aber bei dieser größe fand ich das normal , es können immer wieder fehlgeburten oder kälber verenden !
Das Management stell ich mir sehr intensiv und arbeitsaufwändug vor auf diesen betrieb da mir der senior chef von über 15 angestellten aus polen die alle 1-2 monate getauscht werden erzählt hat !!

Tierquälerei gehört aufgedekt und bestraft aber das in fremden stallungen kameras montiert werden und herum spioniert wird das gehört auch bestraft !!



peter.z(cgu8) antwortet um 11-07-2019 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun auf legalem wege werden solche Sachen halt leider selten aufgedeckt, sollange die Kontrollen im Vorhinein angekündigt werden haben die Landwirte genügend Zeit um solche Sachen zu vertuschen.


Hans_Gr antwortet um 11-07-2019 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es zeigt eindeutig den Charakter der Menschen. Es gibt ein Sprichwort: Wie jemand zu Tieren und Pflanzen ist, so ist er auch zum Menschen. Dass es nicht in Ordnung ist, dass Kameras illegal aufgehängt werden ist das Eine. Wie man hier mit den Tieren umgeht ist eine bodenlose Sauerei! Wo sehen die Verantwortlichen der Behörden nur hin?


textad4091 antwortet um 11-07-2019 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Hans_Gr: Dem ist nichts hinzuzufügen (Wie ein Mensch mit Tieren umgeht, so geht er auch mit andren Menschen um ... )
Micht wundern solche "Einzelfälle" auch immerwieder, aber eher aufgrund des Kontrollsystems, was da nur allzu gerne versagt^^ Und dem Steuerzahler Geld kostet ....

Was ich bei entsprechenden Betrieben auch denke: Großbetriebe, egal welcher Art, müssen ordentlich geführt werden, sonst is ma schnell weg .... Dementsprechend schlechte Führungspersonen gibt's in jedem Bereich, und entsprechend laufen deren Betriebe halt schlecht- In der Landwirtschaft kommt halt immer der Aspekt der Tierhaltung, die immer Emotionen schürt, dazu ...


farmerJT antwortet um 12-07-2019 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie dort mit den Tieren umgegangen wird ist natürlich eine Sauerei, außerdem werfen solche Aufnahmen ein schlechtes Bild auf unseren ganzen Berufstand.
Aber ich glaube der Konsument gehört hier etwas auf den Boden der Realität geholt. Überall wo Leben ist,gibt es auch Krankheit und Tod.
Manchmal gibt es halt kaum Alternativen als dem dem Tier einen ,,Rempler,, verpasst oder mal einen Stock einsetzt. (Siehe Stelle im Video ,,sogar der Tierarzt tritt zu,, bzw wird beim Elektro, Viehhtreiber behauptet auf das Tier wird eingestochen) Weiters wurde in einem Fersehbericht zu diesem Fall behauptet Rinderhalter nur alle 30 Jahre kontrolliert werden!
Nochmal, ich distanziere mich von der Brutalität auf diesem Betrieb, aber wir Tierhalter sollten den Konsumenten dennoch vor Augen führen dass die Arbeit mit Tieren zwar so stressfrei wie möglich, aber nicht nur durch streicheln durchführbar ist!

Wenn der Betrieb ca. 5 Abkalbungen täglich hat, und etwa 10% Festliegen, (was ein zu hoher Wert ist, aber auch bei kleineren Betrieben leider oft Realität ist), würds jeden zweiten Tag eine erwischen. Ich hab mir jetzt nicht ausnehmen können ob für diese Betriebsgröße besonders viele Tiere erkranken und verenden. Aber allein am Umgang mit den Rindern, sieht man schon große Managementfehler im Stall. Dass es für die festliegende Kuh nicht besser wird wenn man sie mit der Hüftklammer! herumschleift müsste denen doch klar sein. Falls die Betriebsleiter aufgrund des riesen Bestandes einfach überfordert sind, verstehe ich nicht warum nicht schneller ordentliche Nottötungen durchgeführt werden.

Jedenfalls hat die Molkerei mit dem Betrieb Endres die Lieferbeziehung bereits beendet.

PS: Merkt euch folgenden Spruch bezüglich des Rinderumganges:
Mach langsam, wir haben nicht viel Zeit!


Mogwai antwortet um 12-07-2019 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was soll man dazu schreiben... eine Schande für den Berufsstand! Ja, dort wo es Tiere gibt gibt es Rempler, Krankheiten, Tod aber deswegen lässt man Tiere nicht leiden und quält sie auch noch, da liegen mMn Welten zwischen Rempler usw und was da in dem Video passiert.
Wenn man beim sogenannten "hinstechen "genauer hinsieht dann denke ich zu sehen das Blut kommt und es wohl ein spitzer Gegenstand ist und kein Viehtreiber.

Hoffentlich wird das Ars..... gerecht bestraft!




Ziegenbua antwortet um 12-07-2019 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn ein großer Betrieb keine besseren Quoten bei Krankheits(aus)fällen hat als ein kleiner Betrieb, wie will er dann effektiver sein?
Vielleicht sollte man "zuerst besser werden, dann größer werden"?


mittermuehl antwortet um 12-07-2019 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schlecht für die ganze Milchbranche.

Ein sehr gut dokumentiertes Fehlverhalten.

Auch wenn die Ausfäller in die Statistik passen zeigt es wie ein Mensch dadurch abstumpft und veroht. Der Schwachpunkt in so einem Großbetrieb ist nicht die Technik sondern der überforderte Mensch. Selbiges Problem haben wie ja auch in Großschlachthöfen. Und mir ist schon klar das man ein festliegendes Tier durch Hochprügel und Aufrichten mit dem Fronlader auch mal retten kann. Das hab ich auch schon gemacht. Und da wurden die betroffen Zuseher erst durch den Erfolg wieder mit mir versöhnt. Aber man muß auch wissen wann man das Tier vor Ort einfach erschießt. In dem Video sehe ich nur Menschen die ihre Wut an der sterbenden Kreatur ablassen...

Solche Tiere dann auch noch zum Schlachter führen sagt auch viel über den Schlachthof aus.

Ob man die Verfasser des Videos bestrafen sollte? In einem Rechtsstaat? Wenn er Angezeigt wird? ---Ja. Wir in dem Fall wohl eher eine symbolische Strafe werden.

Bin gespannt wie es mit dem Betrieb weiter geht.


farmerJT antwortet um 12-07-2019 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Mongwai: Möglich dass ich mich geirrt habe mit dem spitzen Gegenstand, geht natürlich gar nicht. Eine krankes Tier gehört entweder gut versorgt oder erlöst. Beides auf diesem Betrieb nicht zutreffend.
@Ziegenbua: Geb dir ebenfalls recht dass ein in einem sehr großen Bestand Krankheitsraten niedriger sein müssten, da ja ständig wer im Stall ist und Arbeitsabläufe besser planbar sind. In der Praxis oft nicht der Fall. Hab das eher im Bezug auf das Reagieren der Behörden gemeint. Bei den AK-Exkursionen sehe ich immer wieder dass die Größten nicht unbedingt die Besten sind.

Zum sensibilisieren der Bevölkerung: Letztens war eine Doku über die NÖ Dorfhelferinnen im ATV, da ging bei den Dreharbeiten am Einsatzbetrieb im Melkstand zu Boden. Dem Bauern hats man wirklich angemerkt wie zwieder ihm die Situation jetzt ist, und er wirklich mit seinem Tier ,,mitfühlt,,. Durch streicheln hat er die Kuh auch nicht raus gebracht, aber was willst machen wenn das Filmteam gerade da ist. So eine Situation wäre ein gefundenes Fressen für manch einen Tierschützer. Aber er hat in Ruhe die Lage so erklärt dass es auch für Städter verständlich ist. Gut gemacht, solch sachliche Aufklärungen bringen auch Verständniss!


mittermuehl antwortet um 13-07-2019 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Man sollte diesen Milchbauern in Bayern wegen Rufschädigung für eine ganze Branche verklagen. Der hat derartig viel Argumente gegen Massentierhaltung, Fleisch, Milch, Förderungen usw. geliefert, das eine eine ganze Branche in Schieflage bringen wird. Wenn man sich jetzt anschaut wie das durch die sozialen Medien geht, und das ist nur eine Anfang, so kann man sich schwach vorstellen wie es weiter geht. Und die Bilder werden für Jahre durch die Medien gehen....


2472660 antwortet um 13-07-2019 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es ist zt. schlimm, was da gezeigt wird, das steht ausser frage.
nur müsste man auch die umstände etwas näher kennen - zb. aus wieviel tagen filmen da ein best of-clip mir ein paar minuten zusammengeschnitten wurde. bei der betriebsgröße passieren halt festlieger, kranke tiere, usw entsprechend öfter.
hab auch schon manchmal eine kuh aus dem laufstall mit dem lader rausgefahren, die ausgerutscht war oder festliegend zu einem zeitpunkt, der nicht vorhersehbar war (sonst wär sie in der strohbox gewesen). und da bin ich sicher, könnte man bei jedem betrieb filmmaterial machen, das ähnlich unschön wär. (kann mich selbst an eine aktion erinnern, wo wir abends in einem restaurant reserviert hatten und beim einsteigen ins auto ich erfuhr, dass eine kuh am gang vor dem melkstand liegt und die bestellte stallaushilfe nicht mal melken hätte können.... dass man in solchen situationen möglicherweise auch mal etwas die kontrolle über sich selbst verliert und man dann versucht, ob das arme tier doch nicht mit dem stecken zum aufstehen zu bewegen wär, ist vielleicht auch nachvollziehbar... (bin froh, dass da niemand gefilmt hat)
was die auftreibaktion mit dem angeblich spitzen gegenstand angeht, ist es eine sauerei, wenns wirkich ein messer, nagel, oder was weis ich was war - wenns nur ein ein elektrostubser war, ist es gängige praxis.
der misslungene bolzenschuss ist eine unmöglichkeit, sowas darfs nicht geben.
die vermeintlich lebende kuh, die auf den lkw gezogen wurde, war mm. sicher geschlachtet, da sieht man die blutspur. das sind blöde fake-infos, die auch was über die absicht, die hinter dem ganze steht, ans tageslicht bringt. eine kuh am betrieb notzuschlachten und dann in den schlachthof zu verbringen ist an sich üblich (gottseidank gibts die möglichkeit - wie lange noch...)

will nur einen beitrag leisten, um das ganze nicht total unreflektiert zu disskutieren


mittermuehl antwortet um 13-07-2019 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@2472660 Laut Verfasser liefen die Kameras einen Monat. Das Video ist 6 Minuten lange. Aber ich würde mal vemuten das die auch eine 90 Minuten Fassung schaffen würden. Abgesehen davon was alles nicht von dem Kameras erfaßt wurde....

Wer es nicht gesehen hat.. Das ist die perfekte Werbung für Vegan usw. Natürlich ist das die Absicht des Videos. Aber ist das jemandem, der das gesehen hat, zu verdenken?

Die ganze Branche sollte solche Betriebe wegen Rufschädigung verklagen. Das sind keine Kleinhäusler denen alles zu viel wurden ... die sind als Elite der Großbetriebe angetreten... mit dem Anspruch "zu wissen wie es geht"...

https://www.youtube.com/watch?v=ytGhcMLAgog

Hier etwas anders gestaltet ..

https://www.infranken.de/ueberregional/bayern/bad-groenenbach-allgaeu-video-der-soko-tierschutz-zeigt-tierquaelerei-in-milchviehbetrieb-in-bayern;art179,4322827





xaver75 antwortet um 13-07-2019 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Beim 1. Link vom Mittermühl bei 0:50, da meine ich, das es sich da um ein lebendes Tier handelt, und da kommts mir hoch.
Oder die Verladetechnik ab 1:50 ist auch nicht ohne.

mfg


FraFra antwortet um 13-07-2019 15:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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so ich hab mir den ganzen scheiss nicht angesehen auf youtube...

ich weis nicht was hier alles wahr ist und was alles fake ist
ich kenne jedoch keine berichterststattung in der presse mit vollnamen,,,es gilt die unschuldvermutung
alles was da der betriebsleiter oder sein sohn gemacht haben ,dafür müssen sie gerade stehen..

wir haben hir ja einen kameramann wie können die denn solche nahaufnahmen machen mit schwenks??
wenn 50 %da passiert sein sollen würde es mich überraschen

tierärzte veterinäramt DBV, bisher keine stellung?
molkerei und schlachtbetrieb haben ihren kopf aus der schlinge gezogen...

ich kenne aber auch sehrwohl die tierschützerlobby ,,da gewinnst du keinen krieg!!

Die machen auf jeden ! betrieb so ein horrorfilmchen wenn sie wollen oder bezahlt werden...


mich wundert das es überhaupt kein hinterfragen mehr gibt...


selbst die deutschen medien sind verdächtig ruhig

und die sozialen medien fotzenbuch ,,die treiben doch sowieso jede woche eine neue sau durchs dorf



ich melde mich wieder zu wort wenn es gerichtsurteile gibt,,das mithetzen erspare ich mir


mittermuehl antwortet um 13-07-2019 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@FraFra "wir haben hir ja einen kameramann wie können die denn solche nahaufnahmen machen mit schwenks??"

Das ist leicht. Man geht mit einer Kamera hin und macht den Schwenk. Die mußten ja vor Ort die Kameras auch verbauen und werden da wohl einige Zeit verbracht haben. Die habe ja schon zuvor dort heimlich gefilmt. Zeigt auch wie gut die Anlage überwacht ist. Das besondere ist ja nur, daß die einen Monat durchgefilmt haben (mit Zeitstempel) und so besonders klar dokumentieren können was ab geht. Die habe in dem Zeitraum den Betrieb angezeigt und so dokumentier wie für die Kontrolle alles behübscht wurde. Auf die Idee muß man mal kommen.

Sich das Video nicht anzusehen und dann von Fake zu reden ist auch eine Möglichkeit.

So ruhig finde ich die Medienreaktione auch nicht. Die Sache ist ja recht neu. Der Hof ist schon mal bei einer Molkerei raus geschmissen worden.

Leider gibt es in dem Bereich jede Woche eine neue Sau die man durchs Dorf treiben kann.

Da war doch die Sache mit dem Schweinestall wo 1000 Schwein (oder so) erstickt sind weil Tierschüzter die Lüftung ausgeschaltet haben sollen. Im Moment laufen die Ermittlungen gegen Slamperei bei den Stallbetreibern...

Der Reflex schlecht wirtschaftende Betriebe schön Reden zu wollen wird der gesammten Landwirtschaft schaden. Loyalität muß da Grenzen haben. Aber natürlich ist es nicht falsch die Entscheidung des Rechtsstaates abzuwarten.


FraFra antwortet um 13-07-2019 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ob die kameras so alle zu positioieren sind?? versteckt??
da sind doch 20 verschiedene sequenzen?

ich habe ja nicht gesagt ich hab es mir nicht angesehn ,nur nicht fertig,,,genau lesen!!!

ich will da nix hübsch reden .... das muss jeder selber sehen und hinterfragen

dennoch beruhigt es mich das auch du auf ein gerichtsurteil wohl mehr hältst als ein facebook shitstorm

LG


mittermuehl antwortet um 13-07-2019 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@FraFra Deine Sorge um einen shit-strom in den Sozialen Medien teil ich zu 100% Vorverurteilung ist immer eine böse Sache. Diesmal trifft es die Landwirtschaft. Es trifft nicht nur diesen einen Betrieb. Es trifft alle konventionellen tierhaltenden Betriebe. Bio sind ja noch die "Guten". Deshalb wäre es sehr wichtig das sich die konvetntionelle Landwirtschaft von derartigen Vorgängen klar distanziert. Ich hoffe du bist genauso umsichtig wenn es um Vorverurteilungen von Asylwerbern und Frau Kapitän Rakete geht. Das ist die selbe Dynamik. Populistische Entscheidungen werden so beeinflußt.

Es scheint das die wirklich viele Kameras versteckt haben. Der Aufwand war gewaltig. Das hat auch sicher gekostet und war kein "Kinderkram". Ich denke die haben sehr genau gewußt bei welchem Betrieb sich der Aufwand lohnt. Sind ja Unmengen an Daten die man auch Sicher muß. Warscheinlich über Funk übermittel.

Man überlege mal was das Ibiza-Video ausgelöst hat ... Da weiß jetzt auch noch keiner wer es gemacht hat.


textad4091 antwortet um 13-07-2019 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ xaver75: "Oder die Verladetechnik ab 1:50 ist auch nicht ohne."

Und jetzt gilt es noch zu bedenken, dass diese Viecher auch wer übernommen hat (Schlachthof).
In Deutschland wurde letztes Jahr ohnehin ein Schlachthof zugedreht, bei dem definitiv nicht transportrfähige (Verladefähige) Tiere von Landwirten angeliefert wurden- Diese wurden mit eben selben Techniken abgeladen. Seitdem war mir wohl klar, dass diese Viecher auch von entsprechenden Betrieben kommen müssen^^


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