Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien

Antworten: 11
bernard.w(zrt1) 08-07-2019 19:38 - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Hallo liebe Forengemeinde,

ich möchte in den nächsten ein bis zwei Jahren gerne im Nebenerwerb als kleiner Bauer beginnen. Damit das ganze umsetzbar ist, sollte die Ackerfläche relativ in meiner Nähe sein, zu Beginn hätte ich gerne eine Fläche zum Austesten und Probieren von etwa 0,5 ha erworben. Leider finde ich im Internet absolut keine Angabe zu irgendwelchen verfügbaren Flächen und Preisen, ich finde immer nur Baugrundstücke. Habt ihr eine Ahnung, wie viel der m² Preis in der Gegend rund um Vösendorf, Hennersdorf, Leopoldsdorf, Laxenburg etc. ist? Wo finde ich zum Verkauf ausgeschriebene Flächen? Ich glaube fast, im Internet lässt sich dazu wenig finden und ich muss wohl eher bei den Gemeindeämtern nachfragen, oder? Wie seht ihr das? Danke euch im Voraus für eure Antworten!



xaver75 antwortet um 08-07-2019 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Suchanzeige in der Bauernzeitung, viel Zeit nehmen, immer wieder auf der Bezirksbauernkammer nachfragen.
Und wahrscheinlich halbiert sich der Preis, wenn die Fläche 20 km weiter südlich sein darf ….

mfg


KaGs antwortet um 08-07-2019 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Da wird aber auch die Grundverkehrskommision noch was mitzureden haben!


Juglans antwortet um 08-07-2019 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Da gibt's nix und wenn dann warten schon 10 andere darauf.
mfg


179781 antwortet um 08-07-2019 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Ohne die genaue Situation dort zu kennen: Bei uns ist überall im Umland von großen Städten oder Orten mit viel Fremdenverkehr Nutzgrund unverhältnismäßig teuer. Da musst du einen Kaufpreis rechnen bei dem du in der Regel deutlich mehr als 100 Jahre damit wirtschaften musst, damit der Gewinn aus normaler lw. Nutzung den Grund bezahlt hat. Es gibt viele Interessenten für Grundstücke, die viel Geld übrig haben und die wollen es zumindest teilweise in sichere und dauerhafte Werte investieren. Da wird über Wirtschaftlichkeit erst einmal gar nicht nachgedacht.

Gottfried


mittermuehl antwortet um 08-07-2019 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
"Bauernhof zu verkaufen - Pferdehaltung möglich" = "Grund wurdeverkauft. Es gibt noch einen alten Kasten mit 2Ha"

Wenn du nur so wenig Fläche willst, suche in diesen Anzeigen. Da spielt die Grundverkehrskommision auch immer mit weil keiner wirklich solche Gebäude will. Und hat man mal seine 2Ha, ist man ja "Bauer" und kann fröhlich weiter kaufen.

Alle Flächen die zum verkauf ausgeschrieben sind, hängen auf den zustdänigen Gemeinden und Bauernkammer öffetnlich aus. Halt nicht im Internet sondern als Zettel an der Wand.

Aber wenn du nur lernen und testen willst, miete dich bei einem Bauern mit den 0.5ha halt ein. Ich selber habe so eine Kooperation mit einem Imker laufen. Da werken wir auf einem Ha besonders Bienenfreundlich (Schnittzeitpunkte im vergleich zum Umland) und schaun was es bringt und kostet... 0,5Ha Acker hätte ich nich zum spielen ... ;)


bernard.w(zrt1) antwortet um 09-07-2019 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Danke euch allen für die Antwort. Die Sache mit der Verfügbarkeit hatte ich schon so befürchtet, ihr habt es bestätigt.

20 km weiter südlich geht schwer, da ich in Wien wohne und arbeite. Möchte das ganze zuerst nebenbei als mein Hobby nebenbei laufen lassen und erste Erfahrungen sammeln. Alles was zu weit weg ist, wird dann schwierig.

Das die Flächen in diesen Gegenden gefragt sind und daher schwer zu bekommen sind, habe ich so auch schon einmal gehört. Habt ihr noch eine ungefähre Hausnummer bezüglich der Preise parat? Kostet ein Hektar in Vösendorf beispielsweise 40.000, 80.000 oder 100.000+?

Danke für den Tipp mit den Bauernkammern und Gemeinden. Ich werde mal an einem freien Tag ein paar Gemeinden abklappern und mir einen Überblick verschaffen, was dort so ausgehängt wird.

An eine Kooperation habe ich auch schon gedacht. Zuerst einmal eine kleine Fläche pachten und schauen, wie es läuft. Das einzige Problem das ich habe, ist, dass ich etwas mit Sonderkulturen machen möchte. Das ganze soll mehrjährig laufen und daher bräuchte ich auch die Gewissheit, dass ich die Fläche länger nutzen darf. Ansonsten bringt es mir wenig. Wird spannend werden, jemanden zu finden, der offen dafür ist.


frank100 antwortet um 09-07-2019 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
unter 20€ wirst du sicher nix bekommen eher mehr ihn der Wiener Gegend.


bernard.w(zrt1) antwortet um 09-07-2019 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Puh, 20€/m² ist doch recht ordentlich. Interessant wäre bei so hohen Preisen dann noch die Möglichkeit zur Pacht. Stimmt es wirklich, dass ein ha in etwa 300-500€/Jahr kostet? Das wäre dann bei einer langfristigen Pacht/Kooperation auch noch ok.


xaver75 antwortet um 09-07-2019 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Ich denke bei so Projekten immer wieder an die Flächen, welche Spekulanten als Betriebsbaugrund gekauft haben, aber wo dann ewig nicht gebaut wird.
Vielleicht gibt es da was, etwas abseits von den Haupstrassen.
Auf jeden Fall musst Du unters Volk und fragen, fragen, fragen ….

mfg


179781 antwortet um 10-07-2019 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Wenn es nicht unbedingt kaufen sein muss, sollten auch andere Lösungen möglich sein. Ein Hinweis aus der Vergangenheit: Mein Vater hat 1954 auf den Hof hergeheiratet. Damals hatte er im ersten Frühling 5 Joch "Verlass-Acker" zum herrichten. Da wurde ein Feldstück saatfertig hergerichtet und das wurde dann in kleinen Stücken verschiedenen Leuten ohne eigenen Grund für das Jahr zur Nutzung gegeben = "verlassen"
Als Gegenleistung mussten die dann eine nach Parzellengröße festgelegte Zeit am Hof als Tagelöhner bei den diversen anfallenden Arbeiten mithelfen.
Wenn das heute noch möglich wäre, wären wir um so eine Lösung recht froh. Zumal diese Flächen in erster Linie mit Erdäpfel, Karotten und Kraut gärtnerisch genutzt wurden, was einen guten Vorfruchtwert für die Fläche bedeutete.
Vielleicht kannst du etwas an Mithilfe am Bauernhof anbieten, wofür die Bauersleute dafür eine Parzelle für deine Wünsche erübrigen könnten.

Gottfried


bernard.w(zrt1) antwortet um 10-07-2019 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpreise und Verfügbarkeit südlich von Wien
Klingt nach einer Möglichkeit, stelle ich mir in meiner Situation jedoch absolut schwierig von der Zeit her vor. Ich arbeite Vollzeit und möchte nebenbei erstmal als Hobby etwas austesten und herumexperimentieren. Dazu dann noch bei anfallenden Arbeiten aushelfen, wird sich zeitlich wohl nicht mehr ausgehen.


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