Antworten: 117
karl0815 01-06-2019 22:49 - E-Mail an User
Milchexperten
Es gibt wohl Leute, bei denen man sich angesichts der vorhandenen Klugheit, ihres Expertenwissens und ihres Selbstbewusstseins nur mehr wundern kann. Da sind die beiden Herren mit ihren Unternehmungen auf ganzer Linie kläglich gescheitert, aber Schuld sind natürlich die anderen, insbesondere die "ach so bösen" Molkereien. Besonders dreist wird's aber, wenn die beiden "Milchexperten" den Molkereien den Schaden für die angeblich 100 Milchbauern mit 4,5Mio anlasten, den durch die FMA-Pleite verursachten (also durch sie selbst verursachten) Schaden aber vergessen. Aber natürlich, daran sind ja auch die Molkereien schuld. Das Ausscheiden des IG-Chefs aus der Milchviehhaltung ist wohl dann die endgültige Kapitulation vor dem eigenen Expertentum! -Aber ja, da sind natürlich auch die anderen schuld, ich nehme an die Molkerei, die Raika und die Kirche(wie bei Bauer unser dargelegt)
Arm sind jedoch jene Bauernkollegen, welche solchen Experten hörig sind und waren, denn die sind die wirklich geschädigten!!

Wünsche noch einen schönen Weltmilchtag!





karl0815 antwortet um 01-06-2019 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Und ein kleiner Rechenfehler dürfte den beiden Experten wohl auch unterlaufen sein, denn wenn 100 Betriebe (mit einer angenommenen Durchschnittsanlieferung von 120t) einen angeblichen Schaden von 4,2c je l erleiden, so ergäbe dies max 0,5Mio€. Bei einer (unrealistischen) Menge von 1Mio l je Betrieb hätten die beiden recht!?

Angesicht derartiger mathematischer Höchstleistungen wundert mich deren wirtschaftlichen "Erfolg" gar nicht mehr


Vollmilch antwortet um 02-06-2019 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
So kleinlich darf man da nicht sein!

LG Vollmilch


xaver75 antwortet um 02-06-2019 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
GM wieder Preiskorrektur (für alle), gibt schlimmeres (Mindestsicherung).

mfg


2472660 antwortet um 02-06-2019 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
über ig, fma, usw kann man so oder so denken, aber das was die molkereien mit den rückkehrern aufführen/aufgeführt haben ist eine sauerei und hat mit einem gesunden wettbewerb überhaupt nichts zu tun, das wär sehr die aufgabe einer BWB, sowas nicht zuzulassen - das gibts auch sonst nirgendwo in der milchbranche.
es müsste unsere aller interesse sein sein, dass hier vernünftige regelungen eingeführt werden, wie verhindert wird, dass einzelne lieferanten einem regionsbeherrschendem milchaufkäufer schutzlos ausgeliefert sind - über die bösen marktbeherrschenden handelsketten schimpfen wir, aber die "armen" molkereien nutzen hier ihre position viel schamloser aus


HartlAndreas antwortet um 02-06-2019 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo 2472660 was deiner meinung nach hätten den die molkerein sonst machen sollen ohne das sie ihr gesicht verlieren. Ohne was zu sagen still schweigend in ihren schos aufnehmen u sich freuen wieder ihre milch abzuholen . Ich hoffe du weisst schon alles was da alles vorgefalken ist. Bist wohl ein verbitterter ig-ler (lacht).
Gruss andreas


2472660 antwortet um 02-06-2019 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
na, bin kein verbitterter ig-ler, sorry! das ende der FMA hat nur ans tageslicht gebracht (ähnlich dem ibiza-gate in der politik) wie die dinge laufen.....
es muss in unser aller milchbauerninteresse sein, dass der wettbewerb auf milchabnehmerseite funktioniert - es ist keiner davor gefeiht, mal in ungnade bei den molkereigranden zu fallen oder dass er von der molkereiseite irgend welche auflagen aufs aug gedrückt bekommt, die er nicht erfüllen kann oder will (anbindehaltungsverbot, spezielle (bio)standards, usw...
ich fordere von einer BWB einfach, dass jede molkerei ab einer gewissen größe (marktbeherrschende stellung) jede menge ihr angebotene milch in standardqualität (konv. gesetzesstandard) annehmen und zum zb. zum "kieler rohstoffwert" bezahlen muss. ich verlange ausdrücklich nicht die wiederaufnahme in die genossenschaft.
so ist sichergestellt, dass ein betrieb nicht in existenzielle notlage kommen kann, nur weil er seiner "platzhirschmolkerei" nicht genehm ist oder vl eine vorgändergeneration mal was unangenehmes zu irgendjemand gesagt hat..


holodrio antwortet um 02-06-2019 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten




2587 antwortet um 02-06-2019 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Es müssten die Milcherzeuger auch einmal mit dem Denken anfangen und nicht nur produzieren auf Teufel komm raus den es muss die Milch verarbeitet und auch verkauft werden wen so manche weniger hätten dann wäre auch weniger Arbeit und andere könnten auch noch leben und wen die Milch weniger wäre dann wäre auch der Preis höher wir müssten nur die Produktion von 150% auf 100% zurück nehmen!


HartlAndreas antwortet um 02-06-2019 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo der wettbewerb unter milchabnehmer funktioniert e bestens!! Ich glaub die auflagen werden sich in den nächsten jahren nochmals verschärfen das noch viele milchbetriebe das handtuch werfen .
Ein weiser mann sagte mal zu mir wenn jeder bauer seine milch selbst an den mann bringen müsste wär der milchpreis unter 30 cent weil jeder den anderen unterbietet weil ja jeder mehr u mehr verkaufen möchte . Ja so ist der handel.

2587 du glaubst wirklich wenn die produktion gedrosselt wird geht der produktpreis nach oben..... ist doch ein irrglaub oder?
Gruss andreas


johannes.h(xuw36) antwortet um 02-06-2019 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Einen schönen guten Abend an alle Milchexperten!

Es ist für mich sehr verwunderlich, daß es immer wieder Milchbauern gibt, die ihre ganze Kraft dazu aufbringen, die gestrandete FMA schlecht zu reden. Wenn wir Milchbauern zusammengestanden wären,
hätten wir viel bewegen können, aber leider war das mehr eine Illusion, da Bauern lieber in der Knechtschaft von Molkereien verbleiben wollen, als selbst etwas zu verändern.
Ich war selbst bei der FMA Lieferant und bin mit Stolz von der MGN weggegangen. Das war im Jahr 2010 und ich habe als Lieferant die Höhen und Tiefen miterlebt und muss auch sagen, was da im Hintergrund von der VÖM auch von den grossen Molkereien veranstaltet wurde, um dieses Projekt. zu Fall zu bringen, war schon beachtenswert. Vor allem wenn man bedenkt, wieviele hochrangige Bauernvertreter, eigentlich nichts anderes zu tun hatten, als die FMA zu beseitigen. Das ist schon beachtenswert.
Anstatt sich um die Probleme der Bauern zu kümmern, hatte man als einzige Sorge wie vernichten wir die FMA.
Da ich bis zum letzten Abholtag meine Milch der FMA bereitstellte, war es mir eine Ehre bei dieser Herausforderung dabei gewesen zu sein.
Da es in meinem Gebiet nur zwei Molkereien gegeben hätte, war mir klar, meine Milchproduktion zu beenden.
Da ich kein Bittsteller und kein zu Kreuzekriecher bei diesen Molkereien sein wollte und es sowieso keine
Verhandlungsbasis auf Augenhöhe gegeben hätte, war das für mich der richtige Entschluss.
Mir tun nur die Milchbauern leid, die alles vorgeschrieben bekommen und denen die Genossenschaften am Buckel herumtanzen, denn sie werden nie einen kostendeckenden Milchpreis erhalten.

Mit freundlichen Grüssen
Hannes


martin w.9837 antwortet um 03-06-2019 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Karl0815
4,2cent ?
bei der biomilch fehlen eher 20cent


Vollmilch antwortet um 03-06-2019 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Guten Morgen!

Das "Zusammenhalten unter den Milchbauern" könnte vielleicht damit beginnen, dass man andere nicht als "Deppen" hinstellt, nur weil sie eine andere Meinung haben.

Ich glaube nicht, dass eine Abnahmegarantie zum Kieler Rohstoffwert für "freie" Lieferanten für die Molkereien wirtschaftlich möglich wäre. Kann mir auch nicht vorstellen, wie man Unternehmen zu solchen Zwangsverträgen bewegen soll.

LG Vollmilch


2472660 antwortet um 03-06-2019 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
es gibt einen milchwert, zu dem man im prinzip jede menge am (welt)markt unterbringt, wo die erfassungs- und verarbeitungskosten einberechnet sind - dh. für die molkerei risikofrei.
"dazu bewegen" heisst zb. als auflage bei fusionierungen, weil daraus auch die notwendigkeit entsteht, wenn ein unternehmen so groß wird, dass kein wettbewerb mehr funktioniert


Vollmilch antwortet um 03-06-2019 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Wenn das Preisniveau für die Molkerei "risikofrei" ist, bin ich dafür.

Das Preisband wird sich dann aber in ähnlicher Höhe wie bei der Freien Milch bewegen (ähnliches Vermarktungskonzept). Das wäre für mich jetzt nicht so attraktiv.

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 03-06-2019 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Momentan sehen die Abzüge für die Rückkehrer von der FMA zu den Molkereien so aus.

Minus drei cent auf fünf Jahre für kon/bio gleich auf fünf Jahre ohne dabei in die Genossenschaft aufgenommen zu werden, So ist es bei der MGN/NÖM.

Bei der Bergland fallen konkret 4,2 cent weg bei allen Lieferanten und bei den Biobauern konkret der gesamte Biomilchzuschlag.
Mit jährlichem Ansuchen um liefern zu können.

An Vollmilch
Das traurige ist, das auf beiden Seiten deftige Worte gefallen sind und jeder eben auf seine Weise den Beleidigten spielt. Aber was hilft es uns konkret in der Sache.
Verlierer haben wir auf beiden Seiten, denn es wird nie wieder eine Eigeninitiative entstehen und die Verarbeiter können sich mit Ihren Milchlieferanten spielen, da es sowieso keinen Gegendruck gibt.
Traurig aber wahr.

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 03-06-2019 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Eigeninitiative wie sie von der IG-Milch gezeigt wurde, wird mir ehrlich gesagt nicht fehlen.

Aber ich fühle mich von meinem Abnehmer auch nicht ausgebeutet oder schlecht behandelt...

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 03-06-2019 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Na ja, Hauptsache die Welt ist für Dich in Ordnung.
Der eigene Egoismus ist ja bei vielen Bauern die Triebfeder um andere schlecht zu machen.
Aber wenn Du mit einem Milchpreis von 35 cent netto zufrieden bist, wo in Deutschland ein kostendeckender Milchpreis von 45cent die Grundlage darstellt, um eigentlich auch etwas zu verdienen,
dann soll mir das auch recht sein.

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 03-06-2019 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hab ich ein Glück nicht in Deutschland daheim zu sein! :-)

LG Vollmilch


karl0815 antwortet um 03-06-2019 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Und ich dachte mir, 40cent wären die Grenze für einen zufriedenstellenden MP bei den diversen Kämpfern gewesen? Aber die Gefahr, einmal mit etwas zufrieden zu sein, würde manchem Bauern schlaflose Nächte bereiten. Unzufriedenheit kann auch zum Lebensinhalt werden und ist somit auch wieder Sinngebend!
und @2472660: Wenn ich mit Saatgutvermehrung anfange, kann ich auch nicht die Saatbau zur Abnahme zwingen, wenn ich mit Schafmilch, Gewürzen oder Essiggurken anfange oder vielleicht gerade keinen Abnehmer habe, Efko, die Molkerei Leeb(Emmi),....zur Abnahme zwingen weil die sind ja jeweils in unserer Gegend die einzigen Abnehmer?

Manche Bauern haben noch nicht verstanden, dass wir auch bei Kuhmilch nun einen freien Markt haben und eine Molkereigenossenschaft ist nicht ein Entsorgungsbetrieb für Milch sondern der bestmögliche Veredler für die verschiedenen Milchqualitäten der Eigentümerbauern und für sonst niemanden.






2472660 antwortet um 03-06-2019 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
aber milch ist ein landwirtschaftliches grundprodukt wie fleisch, getreide, holz udgl. und in all diesen bereichen kann ich mich darauf verlassen, dass ich für meine produkte einen abnehmer finde - ich kann niemand zwingen, mir meine produkte abzukaufen, aber es wirs sich in einer gewissen preisspanne immer wer finden - so funktioniert wettbewerb.
wenn aber durch div. fusionierungen ein wettbewerber eine derart markt- und existensbeherrschende stellung erlangt, ist es mm. pflicht einer wettbewerbsbehörde, die rahmenbedingungen durch auflagen wieder so zu gestalten, dass ein wettbewerb funktioniert.
stellt euch vor, die drei größten handelsketten in ö würden fusionieren und dann sagen, unsere aufgabe ist die bestmögliche vermarktung und der höchste gewinn der eigentümer, was da los wär.... die könnten in ganz ö die preise um 10% erhöhen und kaum wer könnte sich helfen (ausser die in grenznähe - parallele zur milchbranche..) und alle österr. molkereien müssten sich bei einem abnehmer anstellen..... da würde jeder schreien!
und genau sowas würde die BWB nicht erlauben aus genau diesen gründen - ist im prinzip ganz das selbe!


johannes.h(xuw36) antwortet um 04-06-2019 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Auf die BWB wurde mit Sicherheit politischer Einfluss ausgeübt, sonst hätte man die Causa nicht so abgewürgt und die VÖM gibt noch ihr übriges dazu.
Wir leben ja in einem freien Land.

Bei manchen Lieferanten stelle ich mir echt die Frage, ob sie eigentlich wissen, was für sie der Liter in der Produktion kostet um auch dabei etwas zu verdienen, aber mir ist es ja egal, ich bin eh draussen aus der Produktion.


johannes.h(xuw36) antwortet um 04-06-2019 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Außerdem wäre es sehr informativ für karl 0815 und für Vollmilch sich Informationen über die Produktionskosten der Milch in Europa zu holen. Da brauchen die beiden nur auf die Startseite des EMB klicken und dann eben auf die Produktionskosten der Milch klicken.
BITTE; DANKE! Euch beiden wird gern geholfen.


Vollmilch antwortet um 04-06-2019 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Einen Egoisten wie mich interessieren anderer Leute Produktionskosten nur wenig.

Vielen Dank für deine "Hilfe"!

LG Vollmilch


HartlAndreas antwortet um 04-06-2019 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo johannes . Wos bist den so verbittert .... bei dem schen wetter.....
Gruss andreas


johannes.h(xuw36) antwortet um 04-06-2019 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Andreas!

Ich bin absolut nicht verbittert, weiß gar nicht wie du darauf kommst?
Ich wollte euch nur ein paar Informationen näher bringen, aber bei manchen dürfte daß auch nichts bringen.
Es gibt ja auch beratungsresistente Bauern, denen vieles rundherum egal ist.

Gruss Hannes


xaver75 antwortet um 04-06-2019 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@HartlAndreas
Kommst Du aus Br...…..am, Ho......ll?
Wenn das so ist, fände ich den Schreibstil eher unangebracht, da gibt es genug bessere …

mfg


HartlAndreas antwortet um 04-06-2019 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo xaver. Ich weiss ja nicht wenn du meinst ich komme aus nordtirol . U wenn dir mein schreibstil nicht passt dan kann ich auch nichts machn. I beschwer mi über dein a nid
Bist a a ig ler ha. (Lacht)
Gruss andreas


HartlAndreas antwortet um 04-06-2019 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Xaver ich weiss ja nicht von wo du bist ..... fühlst dich leicht einwenig auf die zehen getreten ( lacht)
Gruss andreas


HartlAndreas antwortet um 04-06-2019 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Xaver ich weiss ja nicht von wo du bist ..... fühlst dich leicht einwenig auf die zehen getreten ( lacht)
Gruss andreas


johannes.h(xuw36) antwortet um 04-06-2019 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Eigentlich schade, daß man in diesem Forum mit niemandem konstruktiv diskutieren kann, weil sich eigentlich niemand so wirklich mit der Realität auseinandersetzen möchte.

Wünsche allen noch eine gute Nacht!


Vollmilch antwortet um 05-06-2019 07:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Guten Morgen!

Tut mir leid, dass du hier niemanden zum diskutieren gefunden hast. Manche Themen sind halt auch schon recht "ausgelutscht".

Die aktiven ( Milch-) bauern sind tagtäglich mit der "Realität" (ihren Realitäten) konfrontiert, da braucht es keine Internetseiten um zu wissen, wie gut oder schlecht es gerade läuft.

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 05-06-2019 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Guten Abend Vollmilch!

Es braucht dir nicht leid tun, du kannst ja nichts dafür. Und ich stimme dir auch voll überein mit deiner Aussage. Ich will ja auch niemanden provozieren.
Der einzige, der mir ein wenig unglaubwürdig erscheint, ist karl 0815, der eröffnet die Diskussion und verschwindet dann von der Bildfläche.
Mich hätte eigentlich nur interessiert, wie ihr zu den Strafsanktionen der beiden Grossmolkereien gegenüber den ehemaligen Lieferanten der FMA steht.
Bei der Gmundner Milch, war das Ganze ja ohne Sanktionen.
Das war für mich auch der Grund aufzuhören. Wenn ich im Einzugsgebiet der Gmundner gewesen wäre, hätte ich weiter produziert, so habe ich eben aufgehört.

mfg Hannes


Vollmilch antwortet um 05-06-2019 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Dass es im Vergleich zu den Genossenschaftern zu Abschlägen kommt ist für mich verständlich.

Die Höhe und Dauer des Abschlages ist eine Kalkulationsfrage. Die Genossenschaften haben gerechnet/geschätzt, die Bauern haben akzeptiert oder nicht.
Ob und wie hoch die Rachegelüste bewertet wurden, kann ich nicht sagen. Einige Genossen hätten das sicher stärker "berücksichtigt" als andere. Allen muss man irgendwie "gerecht" werden! ;-)

-denk ich halt!

LG Vollmilch


tomsawyer antwortet um 06-06-2019 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ist auch halt oft ein falscher Stolz wenn man nicht mehr zu der Molkerei zurückkehren will. Ich habe gerade 40, 9 Cent Milch Geld na wenn ich da 3,4 Cent weniger bekomme würde ich es auch überlebe. Wie hoch war den der Milchpreis bei der freien Milch ? Sicher um einiges tiefer als die 3 Cent.


2472660 antwortet um 06-06-2019 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
die diskussion geht mm. nach in die falsche richtung: wichtig wäre eine gesetzliche (wettbewerbsbehördliche) regelung, dass jemand, der irgendwann mal aus einer geno ausgestiegen, hinausgeworfen, oä wurde, existenziell nicht von dem einen milchabnehmer, welcher in seiner region durch funsionierungen, übernahmen usw. eine derart marktbeherrschende stellung erreicht hat, abhängig ist.

dieser abnehmer soll einfach verpflichtet sein, eine gewisse menge an milch zu preisen anzunehmen, die eine risikolose, kostendeckende verwertung dieser milch für den abnehmer über internationale märkte ermöglicht.
es hat auch so eine auflage schon mal gegeben (bergland-TIMI-fusion), nur wurde diese auflage auf eine relativ kurzen zeitraum (soweit ich weiss 2 jahre) beschränkt. als referenz wurde der "kieler rohstoffwert" herangezogen, nur die krux war, dass die bergland nur dann den kieler wert bezahlen musste, wenn dieser unter ihrem auszahlungspreis war, war der kieler wert über dem molkereipreis, musste max. der molkereiauszahlungspreis bezahlt werde..... das ist keine auflage, sondern ein einseitiges geschenk an die molkerei ;-((


2472660 antwortet um 06-06-2019 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
zur besseren veranschaulichung:
https://www.milcherzeugerverband-bayern.de/news/news-detail/news/kieler-rohstoffwert-maerz-2019-an-position-verloren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08de5d1d4f04bc0c58441c41eda51909


xaver75 antwortet um 06-06-2019 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Zur Heimkehr der FM-Lieferanten zur GM möchte ich anmerken, das es sich da nur um ein paar Lieferanten handelt. Bei den Sprengelversammlung spürte man schon eine gewisse Verbitterung von ein paar Vorstandsmitgliedern, das die Eingliederung relativ einfach über die Bühne geht ………….

Und jetzt sind sie auch in der (Milchpreis)-"MINDESTSICHERUNG". ,-)

mfg


Ziegenbua antwortet um 06-06-2019 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
"dieser abnehmer soll einfach verpflichtet sein, eine gewisse menge an milch zu preisen anzunehmen, die eine risikolose, kostendeckende verwertung dieser milch für den abnehmer über internationale märkte ermöglicht."
Das macht er ja, nur kann man diesen Abnehmer nicht zwingen neue Lieferanten aufzunehmen wenn er schon zu tun hat seine bisherige Menge anzubringen. Oder soll er die die Milch der Neuzugänge bei den bisherigen Lieferanten stehenlassen?


2472660 antwortet um 06-06-2019 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
standard-milchprodukte (pulver, butter, ...) lassen sich zu einem gewissen preis immer und in jeder menge absetzen (weltmarkt)
bei fast allen anderen produkten (wo ein mindestmaß an wettbewerb funktioniert) kann ich mir zumindest 2 oder 3 verschiedene abnehmer aussuchen, wo der wettbewerb nicht funktioniert höchstens einen....


Vollmilch antwortet um 06-06-2019 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
"immer und in jeder Menge"... naja.
Pulver können auch nicht alle Molkereien...

Ein einheitlicher Abnahmepreis (+Garantie) ist deshalb schwierig.

LG Vollmilch


ewald.w(88y8) antwortet um 06-06-2019 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
was auch österreich dringend bräuchte sind milchliefergemeinschaften-ähnlich der bayern-meg.

dies wurde auch politischerseits vergangenes jahr mal kurz gefordert, ist aber inzwischen wieder völlig eingeschlafen bzw vermutlich abgewürgt worden.






johannes.h(xuw36) antwortet um 06-06-2019 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Eines kann ich aber nicht verstehen, auf der einen Seite will man die Lieferanten von der FMA nicht wieder bei den Molkereien,denn man belegt sie ja mit allen möglichen Strafzahlungen und auf der anderen Seite waren VÖM und Bauernbundpolitik damit beschäftigt, die FMA zu ruinieren.
Wie passt das zusammen?
Mir ist schon klar, dass man es nicht dulden kann, wenn sich ein Milchvermarkter für die Interessen von
Milchbauern einsetzt, denn wenn das funktioniert hätte, wäre Feuer am Dach der VÖM gewesen.


Richard0808 antwortet um 06-06-2019 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Eigentlich sind/waren mir die FMA Lieferanten komplett Egel, sollen die doch machen was sie wollen....
Nur als ich vor vielen Jahren im Raum Murau auf LW Praxis war hab ich das Live mitbekommen wie manche OM Lieferanten über ihre Molkerei und dessen Vorstandsvorsitzenden(mein Praxischef) geredet haben, und ganz ehrlich....
für diese Frechheit hätte ich diese Bauern nicht mehr Aufgenommen.
Und trotzdem, die größten Schreier waren am schnellsten wieder in den Reihen die sie zuvor verfluchten.....


Ehre, Respekt, Anstand, Loyalität waren damals das Maß aller dinge der Bauernschaft!!
Mit damals meine ich vor 60 Jahren...
Heutzutage sind Bauern ein zerrütteter Haufen der sich am liebsten selber Zerfleischt.
Und wenn der Nachbar 600Euro
Pacht zahlt, ich geb dir mehr.....


johannes.h(xuw36) antwortet um 06-06-2019 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Es ist mir schon klar, dass manche Berufskollegen nicht die feinste Kinderstube haben, aber ich habe von der anderen Seite in unserem Liefergebiet, damals auch von einem Obmann und einem Geschäftsführer Dinge erlebt, da hätten deine Ohren ins rotieren angefangen.
Muss aber dazu sagen, dass es das MGN/NÖM Gebiet für mich war.
Aber ich weiß, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.
Die Gier betrifft aber im allgemeinen die Gesellschaft in mehreren Bereichen, nicht nur bei den Bauern, da gibts auch sehr viel Getriebene:


Vollmilch antwortet um 06-06-2019 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Tja, mit dieser Art der "Kommunikation" ist das Projekt der "Bündelung der Interessen" gescheitert.

LG Vollmilch


Neudecker antwortet um 08-06-2019 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Forumsfreunde
Wenn ich mich von einer Genossenschaft, oder einer Interessensgemeinschaft im beiderseitigem Einvernehmen getrennt habe, und dann wieder zurückkehren möchte, werde ich vermutlich ähnliche Bedingungen erfüllen müssen, wie ein Neueinsteiger. Falls ich mich aber in Unfrieden getrennt habe, dann werde ich vermutlich eine etwas härtere Bandage bekommen. Nun solle mir jemand von euch sagen, dass er nicht ebenso handeln würde. Liebe Grüße vom Neudecker


xaver75 antwortet um 09-06-2019 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@HartlAndreas
Komme aus Oö Mitte-West, hab und hatte mit der IG-Milch nie was zu tun, mir imponierte nur die Energie, mit welcher die FM abgewürgt wurde.
Wiegen bei LGH unmöglich, Frächter wurden von den Molkereien genötigt (wenn FMA, dann bei uns nix mehr zu sammeln), dann sprangen die ersten Lieferanten ab, die Strecken zwischen den verbliebenen Lieferanten wurden weiter, ….. und irgendwann Exitus
Vermarktungskonzept ohne Verarbeitungsbetrieb konnte nicht funktionieren.
Bin nicht verbittert.
Das man mit einen 80 Kuh Betrieb in Nordtirol ohne Querfinanzierung, gratis Arbeitskräften, anderen (Haupt)erwerbszeig wie Alm oder Hotel, … so optimistisch ist, kann ich mir schwer vorstellen. Den Pachtflächenanteil bei 1000Euro pro ha möchte ich auch lieber nicht kennen.

mfg


johannes.h(xuw36) antwortet um 09-06-2019 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@xaver75
Ich stimme dir voll und ganz zu bei deinen Aussagen über die FMA, alles am eigenen Leib miterlebt, darum habe ich diese Hinterfotzigkeit von Standesvertretung und den Raiffeisenmolkereien so satt.
Es kotzt mich an, was die in der Vergangenheit alles gemacht haben, um dieses Projekt zu ruinieren und jetzt lassen sie diese Milchbauern bluten, als wenn es um ihre eigene Existenz gehe.
Einfach eine verlogene Bagage!

MFG Hannes!


Vollmilch antwortet um 09-06-2019 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Wie gut, dass sich die gegenseitigen Liebesbekundungen in den letzten 10 Jahren dramatisch verbessert haben. Ist dies doch die Basis für die zukünftige Zusammenarbeit!

"Liebe verlogene Bagage!" wird sich wohl als vertrauensbildende Anrede in Geschäftsbriefen etablieren...

LG Vollmilch


HartlAndreas antwortet um 09-06-2019 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo johannes das weisst du aber schon wem du sehr viel zu verdanken hast das so weit gekommen ist ich nehme an den herrn grünzweil u halbmayr die beiden habe genügend selbst dazu bei getragen das das projekt ruiniet wurde nicht nur immer den anderen schuld geben.


Tja xaver Optimist ist immer hin besser als Pessimist. U zur info noch 2/3 eigen u 1/3 pacht zu 600/ha. U ich denke die pachtpreise werden in oö auch bezahlt.
Gruss andreas


johannes.h(xuw36) antwortet um 09-06-2019 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Lieber Völlmilch!

Wenn du wirklich glauben solltest, daß mich die Milchproduktion jemals wieder interessieren sollte, hast dich leider getäuscht.
Außerdem habe ich eh schon geschrieben, was ich alles erlebt habe und ich werde sicher kein Sklave der Milchproduktion mehr werden.

Hallo Andreas!

Und was hast du den beiden Herren konkret vorzuwerfen, Daß sie sich für Milchbauern den Arsch aufgerissen haben und eben keine duckmausernden Funktionäre sind?

mfg Hannes


Vollmilch antwortet um 09-06-2019 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Johannes.h!

Wie kommst du darauf, dass ich sowas glauben sollte? Wer einmal von der Milch weg ist, kommt nicht mehr zurück!

Fremdes Geschirr zu zerschlagen kommt sicher billiger als das eigene!

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Guten Morgen Vollmilch!

Welches fremde Geschirr?
Frag mal den L, G, D, was der alles inszeniert hat, um die FMA zu schädigen?

LG Hannes


HartlAndreas antwortet um 10-06-2019 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo johannes. Das streit ich nicht ab das sie sich den a .... aufgerissen haben für die fma
. Aber sie haben den bogen überspannt u das sinkende schiff nicht als letztes verlassen .
Gruss andreas


Vollmilch antwortet um 10-06-2019 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ich schätze, Äußerungen wie "diese Hinterfotzigkeit von Standesvertretung und den Raiffeisenmolkereien so satt.
Es kotzt mich an, was die in der Vergangenheit alles gemacht haben, um dieses Projekt zu ruinieren und jetzt lassen sie diese Milchbauern bluten, als wenn es um ihre eigene Existenz gehe.
Einfach eine verlogene Bagage!" und" duckmausernde Funktionäre" wirken sich auf das Klima in (ohnehin angespannten) Geschäftsbeziehungen nicht unbedingt positiv aus.
Da DU keine Milch mehr lieferst, sind es nicht Deine Geschäftsbeziehungen (=Dein Geschirr) sondern fremdes Geschirr, das hier (wiederholt) zerschlagen wird!

Meinst du mit L, G, D den Geschäftsführer jener Genossenschaft, die die gestrandeten FMA-Lieferanten rasch wieder aufgenommen hat (mit Abschlägen, über deren Höhe man diskutieren kann)?
Wenn ich mich bei den Sprengelversammlungen so umgehört habe, wären viele Genossenschafter nicht so nett gewesen.

Aber ich kann ihn gerne das nächste Mal fragen was er gegen die FMA unternommen hat.

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Andreas!

In diesem Punkt gebe ich dir sogar recht, aber da könnte man länger darüber diskutieren.

@ Vollmilch

Was ich hier zur Diskussion in dieser Sache stelle, betrifft meine Sichtweise und nicht die von den zurückgenommenen FMA Lieferanten, die haben eine andere Sicht der Dinge, sonst hätten sie auch die Produktion eingestellt.
Ich glaube wohl nicht, dass er dir in vollster Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit alles über die Hintergründe seines Tuns gegenüber der FMA erzählt. Aber du kannst es ja gerne probieren.
Ja, man sieht eigentlich, daß die eigenen Berufskollegen, in diesem Fall die Genossenschafter oft viel schlechter sind, Denen wäre ein Abzug von 10 cent viel lieber gewesen,
Darum braucht man sich für die Sache Milch in keinster Weise mehr einzusetzen.

LG Hannes


jakob.r1 antwortet um 10-06-2019 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Grüß Dich Hannes, -- aber klar sollte man sich für die Sache Milch noch einsetzen, -- aber funktionieren wird keine weitere Aktivität die regional begrenzt sein muss, weil es dem Markt völlig egal ist wenn z.B. Österreich die Milchproduktion komplett einstellen würde. Funktionieren kann nur wenn in größeren globalen Dimensionen Einigkeit hergestellt wird und die Milchbauern untereinander europaweite Einigkeit herstellen würden. Wenn z.B. vereinbart wird, das der Milchpreis 5 Euro/kg Milch ab sofort kosten muss, ( das wäre gefühlt der heutige Preis mit der Kaufkraft welche der Milchpreis vor 30 Jahren hatte, als er in DM oder Schilling oder oder umgerechnet schon höher war als heute)
Dann würde halt der Milchverbrauch um ca. 70% einbrechen, aber das wäre ja egal weil keiner mehr Pachtflächen benötigen würde und die Milchmenge rein mit dem Grundfutter zu erzeugen wäre. Die großen Ställe wären zwar nur noch zu einem Teil gefüllt, weil halt ein Hektarschlüssel nur noch eine gewisse Milchmenge zum Produzieren erlaubt. Die Bauern würden arbeitsmäßig sehr entlastet und trotzdem wäre das Milchgeld monatlich höher als heute. Das dadurch nur noch ein Bruchteil an Molkereien gebraucht würde tut zwar den Genossenschaftsmolkereien weh, aber die Milchbauern waren jetzt Jahrzehnte Sklaven der Verbraucher.
Es gibt immer einen Weg, die eigene Situation zu verbessern, -- aber eine Verbesserung der Gesamtsituation wäre halt erstrebenswerter.....
Das wird aber nur von Generationen Milchbauern endlich in Angriff genommen werden, welche eine bestimmte Mindeststundenentlohnung von Ihrer Arbeit einfordern, und nicht wie jetzt immer noch bereit sind mehr zu arbeiten und trotzdem den Gürtel immer enger schnallen.....
Beste Grüße
Jakob



johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Grüß Dich Jakob!

Du beschreibst gerade die Situation so,wie sie sich darstellt und auch ist.
Es gäbe ja eine europaweite Initiative. Das wäre das EMB oder European Milkboard, kannst natürlich auch gerne die Homepage besuchen
Die setzen sich auch europaweit für die Milchbauern und die Milchproduktion ein und es gibt auch Produktionskostenberechnungen für die einzelnen Länder in Europa.
Das was mich am Molkereisystem stört, ist das man immer herablassend vom System behandelt wird.
Als Milchproduzent wird dir der Preis vorgegeben, die Qualitätskriterien werden dir vorgegeben usw.
Es gibt keine Verhandlungsbasis auf Augenhöhe, Man kann sich nicht einmal den Abnehmer aussuchen, ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Aber man darf schön brav jeden Tag die Stallarbeit verrichten, und bekommt dafür nicht einmal kostendeckende Erzeugerpreise.
Aber Hauptsache der Molkerei und den Genossenschaften gehts gut!

Beste Grüße
Hannes


Vollmilch antwortet um 10-06-2019 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Geht es den Molkereien und Genossenschaften gut?

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Von mir aus kann sich der L. G. D. gerne auch der Diskussion stellen, aber dafür ist er sich sicher zu gut, um
sich mit Milchbauernstandpunkten auseinanderzusetzen.
Aber auf Facebook ist er ja auch aktiv.
Er wird es dir sicher sagen wies den Genossenschaften und Molkereien geht, denn die machen Gewinne, viele Milchbauern leben nur von der Substanz.

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 10-06-2019 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Die Nöm hat im Vorjahr einen bescheidenen Gewinn gemacht (6M€), Bergland :+/-0, Gmundner: - 3M€

Finde ich jetzt nicht so berauschend...

Ich glaube der Leo muss sich eh ständig mit Milchbauernstandpunkten auseinandersetzen. Den beneide ich kein bisschen!

LG Vollmilch



johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Na ja, die machen wenigstens Gewinn und haben auch immer den Rohstoff zur Verfügung, den sie brauchen, auch aus dem Ausland oder auch mal von der FMA; wie 2014, wo sie zu wenig gehabt haben.
Aber der L. G , D. braucht dir nicht leid tun, der hat selbst genug verbockt.
Na, dann holst dir du die Informationen persönlich beim nächsten Gespräch von ihm.

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 10-06-2019 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
"Leid tun" tut er mir nicht (hab ich nicht geschrieben), ich beneide ihn nicht!

Und ich bin auch sehr froh darüber, dass wenigstens "meine" Molkerei Gewinne macht. Generell ist das Molkerei - Business in Österreich aus meiner Sicht eher ein "hartes Pflaster", aber als Feindbild passt es für manche recht gut.

Milch von der FMA bei der Nöm? Ist doch gut, oder?

LG Vollmilch




johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Dann nehmen wir ein Beispiel zur Veranschaulichung; Wenn der Handel die Preise senkt oder die Preisverhandlungen für die Molkereien schlecht sind, geht man einfach her und senkt die Preise für die Erzeuger. Logischerweise ist immer der Erzeuger auf der Verliererseite , weil er in keiner Art und Weise Gegendruck aufbauen kann, weil es von Erzeugerseite keinen Gegendruck gibt,
Das einzige was die Erzeugerseite macht ist die Produktion zu erhöhen und somit wird wieder Druck ausgeübt, weil ja wieder zuviel produziert wird und es wieder in den Graben geht. usw. usw. usw.
Aber was gehts mich an, ICH BIN JA EH WEG:

LG Hannes


gustav 25 antwortet um 10-06-2019 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Vollmilch

Meines Wissens hat Bergland erst Ende Juni Generalversammlung!

Von wo hast du denn deine Informationen ?

Stimmt die Zahl von Gmunden ???

Sei bitte vorsichtiger mit deinen Aussagen!


Vollmilch antwortet um 10-06-2019 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Bezüglich Berglandmilch stammt die Zahl aus den OÖN vom 28.3.:https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.nachrichten.at/wirtschaft/raiffeisen-wuchs-2018-auf-2-9-milliarden-euro-umsatz%3Bart15,3114694&ved=2ahUKEwiBiLX2v9_iAhXyoosKHUO1CMcQFjACegQIBBAB&usg=AOvVaw1xrnele81WR0hU4P-hcIUc&cshid=1560189940529

Die Molkereien stagnierten beim Umsatz milchpreisbedingt im Vorjahr bei 1,19 Milliarden Euro, bei ausgeglichenem Ergebnis. Sie waren mit 80 Millionen Euro größter Investor und haben mit 49 Prozent Eigenkapital eine stabile Finanzbasis.

Gmundner, ebenfalls aus den OÖN vom 8.4.: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.nachrichten.at/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/rebellen-bei-gmundner-milch-scheitern%3Bart467,3118034&ved=2ahUKEwiG2MDrwN_iAhWhtIsKHd_kC5sQFjADegQIAhAC&usg=AOvVaw04SVdITd3ruNvRZ4tj_XWq&cshid=1560190330594ur Gegenkandidatur bei der Gmundner Milch war es gekommen, weil für 2018 ein Verlust von 3,1 Millionen Euro bekannt geworden war. Die Geschäftsführung hatte ein ausgeglichenes Ergebnis kolportiert und begründete die Abweichung mit Fehlern des erkrankten Buchhaltungschefs.

Ich bin vorsichtig mit meinen Aussagen.

LG Vollmilch


gustav 25 antwortet um 10-06-2019 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Seit wann hat Bergland 1,19 Mrd. Umsatz ?

Lieber Vollmilch - "da redet ein Blinder über Blumen" !


tomsawyer antwortet um 10-06-2019 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@johannes h. Du schreibst immer nur von Dir, bist Du eh Einzelkämpfer oder hast Du auch Familie, die Du versorgen musst.
Sicherlich soll man die Produktionskosten kennen, aber mir kommt vor, irgendwer hat was von Produktionskosten referiert und dass ist bei Dir voll hängen geblieben. Habe noch nicht lange ein Betriebskonzept gemacht und da schneidet bei mir die Milch am besten von allen meinen Sparten ab.


johannes.h(xuw36) antwortet um 10-06-2019 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@tomsawyer

Was hat meine private Situation mit dem Milchpreis zu tun? Man kann sich auch mit anderen Produktionszweigen beschäftigen, als jeden Tag Kühe melken. Aber jedem das Seine.
Das hat mit referieren nichts zu tun, aber wenn du dich im Internet schlau machen würdest, erfährst du sicher einiges. Aber das habe ich euch in meinen vorangegangenen Einträgen schon alles mitgeteilt.
Mir taugts ohne melken, hatte noch nie soviel Freizeit, ist auch lässig!
Wenn für dich alles passt, ists auch ok. Wünsch dir noch viel Erfolg.


Vollmilch antwortet um 11-06-2019 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@gustav: du hast recht! Bei den 1,19 Mrd. € sind die Gmundner und die Vöcklakäserei auch dabei.
Also wird beim Gewinn ähnlich sein, aber warten wir die GV ab!
In Nö ist das ja einfacher: ein Land, eine Bank, eine Molkerei! ;-)

Und 1,19 Mrd. € Umsatz hätte ich der Berglandmilch (bei der Milchmenge) schon zugetraut.

LG Vollmilch


gustav 25 antwortet um 11-06-2019 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Lieber Vollmilch:

Soweit ich deine Beiträge verfolge, sind diese sehr vernünftig.

Nur bei deiner oberflächlichen Beurteilung der Milchverarbeiter bin ich nicht deiner Meinung.

Wenn du die Pressemitteilung eines Raiffeisenverbandes als Quelle deiner Informationen (und letztlich auch zur Beurteilung) benützt, dann kann schnell "Magermilch" daraus werden!
Darum meine gestrige Bemerkung - von einem Blinden (der zur Vorstellung - Aussehen und Beurteilung) einer Blume mehrere Aspekte einholen muss!

LG gustav


Vollmilch antwortet um 11-06-2019 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Du glaubst gar nicht, wie blumig Blinde über Blumen schwärmen können.

Meine "Beurteilung", dass österreichische Molkereien keine "Goldgrube" sind, halte ich aufrecht. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen!

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 11-06-2019 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Na ja, wenn sie keine Goldgruben sind, würden sie nicht so viel investieren, die Molkereien.
Aber warum glaubst Du, sperren jährlich so viele Milchbauern zu, höchstwahrscheinlich wegen Reichtums geschlossen, kann ja auch sein?

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 11-06-2019 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Die meisten Milchbauern hören auf, wenn sie in Pension gehen und die nächste Generation (wenn vorhanden) mit diesem Lebenskonzept nicht weitermachen will.

Völlig verarmte Milchbauern, kenn ich eigentlich nicht - vielleicht dann wenn sie zuviel (fehl-) investiert haben!

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 12-06-2019 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Vollmilch!

Glaubst du wirklich allen Ernstes. dass die meisten Milchbauern wegen der Pension aufhören, die meisten hören desswegen auf, weil es in der Produktion an Perspektiven fehlt und die nächste Generation die Schnauze voll hat, zu vorgegebenen Preisen und Kriterien, ohne Perspektive auf ein kostendeckendes Einkommen, 365 Tage in den Stall zu traben.
Außerdem, wieviel Urlaub und Freizeit hat den ein Milchbauer, der muß sich auch noch seine Urlaubsvertretung selber zahlen, geschweige denn von einem 13. und 14. Monatsgehalt.
Ausserdem hören in der MGN/NÖM monatlich zwischen 10 und 20 Betriebe mit der Milchproduktion auf, umgerechnet aufs Jahr, so ca. 200 Betriebe.
Wenn die alle in Pension gehen, dann leiden wir schon stark an Überalterung und die Jungen an Perspektivenlosigkeit.

Welche Milchbauern haben dann (fehl-) investiert?
Die, die sich von der Kammer und von den Verarbeitungsbetrieben in die Irre führen liesen.

Schönen Tag Hannes


MaxPower antwortet um 12-06-2019 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Fragt ein hoffnungsloser Milchbauer den Anderen: "Wie kommst du bei den Milchpreisen überhaupt über die Runden?" Sagt der Andere: "Naja, pro Liter Mich Zahl ich zwar drauf, aber durch die Menge geht's sich aus!"


dietmar.s(2cz6) antwortet um 12-06-2019 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
hallo,
>Die meisten Milchbauern hören auf, wenn sie in Pension gehen und die nächste Generation (wenn vorhanden) mit diesem Lebenskonzept nicht weitermachen will.

Gibt's dazu statistische Zahlen? Kenn zwar einige Betriebe wo Milchproduktion bis zur Pension stattfand, aber auch einige wo schon vorher eine Umstellung war.


meki4 antwortet um 12-06-2019 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Die Molkereien beissen ja die kleinen raus. Die wollen nur mehr Großlieferanten.
Sonst ist es so, wie johannes h. schreibt.


johannes.h(xuw36) antwortet um 13-06-2019 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo meki4!

Danke für deine Zustimmung! Sowas bekommt man eh selten.
Wünsch Dir noch einen schönen Tag.

Grüße Hannes!


karl0815 antwortet um 13-06-2019 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@ Johannes.h(x...): ich würde dir vorschlagen, eine IG-Ex-Milch zu gründen. Dort könntest du mit deiner Sachkompetenz über alles, was Nichts ist in der Landwirtschaft und dein Spezialwissen über die gesamte negative Palette der Milchwirtschaft einiges bewegen. Ein Obmann für die IG-Ex-Milch dürfte auch schnell gefunden sein, denn der derzeitige noch IG-Milch Chef braucht sicher eine neue Herausforderung! Und so mancher gescheiterte Bauernrebell würde sich über eine neue Aufgabe freuen, vielleicht könnt ihr sogar einen mit goldenem Verdienstzeichen der Republik anheuern.

und Johannes, Gratulation, dass du trotz soviel negativer Gedanken auch noch froh über Zustimmung dazu bist! Und schön ist auch, wenn für alles Schlechte doch immer wer anderer Schuld hat!



meki4 antwortet um 13-06-2019 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ich war auch gerne - und lange Milchbauer, hab mir schon vor über 20 J. einen Laufstall gebaut. Aber als ich plötzlich an Sonn- und Feiertagen zu Nachtarbeitszeit melken sollte, da wars bald aus. Wenn so ein Büroaristokrat einem die Freude an der Arbeit nimmt, und die Gesundheit gefährdet - so einem wünsche ich nur, das er sich die Erdäpfel bald von unten anschaut.


johannes.h(xuw36) antwortet um 14-06-2019 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@0815karl: Na karli, bist auch wieder zurück? Du bist ja ein ganz wichtiger deiner Spezies. Bist jetzt wieder zurück aus deiner niedrigen Funktionärsebene um hier im Forum dein Unwesen zu treiben.



johannes.h(xuw36) antwortet um 14-06-2019 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@0815karl: Na karli, bist auch wieder zurück? Du bist ja ein ganz wichtiger deiner Spezies. Bist jetzt wieder zurück aus deiner niedrigen Funktionärsebene um hier im Forum dein Unwesen zu treiben.
Du bist wohl der Retter der Milchbauern ohne Konzept und ohne Hirn, aber solche Leute braucht man auch, damit das Forum an Niveau gewinnt


golfrabbit antwortet um 14-06-2019 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@meki
Dein zum gefühlt 100sten Mal wiedergekautes Leid, die ach so unpassende Abholzeit als Alleingrund für deinen Milchausstieg zu begründen, kannst du dir so langsam sparen - jeden Tag schaffen das tausend andere Bauern ohne großes Mimimi und wehleidiges Gesülze.
Jemandem dafür noch den Tod zu wünschen ist charakterlich unterste Schublade und lässt mich auch deine ständigen anderen Nörgeleien über Vertreter, Firmen, Genossenschaften usw. in neuem Licht erkennen.

Hannes
Ps.: Warum glauben Ex-Milchbauern wie Kirchenausgetretene eigentlich ständig ihr Handeln rechtfertigen zu müssen - es hat einfach nicht mehr gepasst und gut ists...


ewald.w(88y8) antwortet um 14-06-2019 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
weil vorhin mal die ig-milch angeschnitten wurde:

ig milch-gründer grünzweil steigt mit jahresende aus der milch aus und steigt um auf ochsenmast.

egal welche meinung man zur ig-milch hat, dennoch gebührt solchen kollegen mit derlei einsatz für die sache respekt und anerkennung .


johannes.h(xuw36) antwortet um 14-06-2019 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@golfrabbit
Ich habe alles so zur Diskussion gestellt, wie es in Wirklichkeit ist und war und da ist nichts übertrieben oder entspricht nicht der Wahrheit.
Wir haben versucht Milchbauern auf eine Linie einzuschwören und haben versucht auch mögliche Rahmenbedingungen und einen kostendeckenden Erzeugerpreis auf die Beine zu stellen.
Da es uns nicht gelungen ist, wird dieses System noch unzählige Milchbauern zum aufhören zwingen.
Da die Molkereien auf Seiten des Rohstoffangebots aus dem vollen schöpfen können, ist es ihnen egal, welche Betriebe die Produktion einstellen, ob Weidemilchbetrieb, Biobetrieb oder konventineller Betrieb.
Anders wirds erst werden bei einer Rohstoffverknappung,wie es bei den Zuckerrüben schon eintritt.


Vollmilch antwortet um 14-06-2019 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@meki4: Man kann schon mal wütend und angefressen sein. Aber es ist nun schon eine Weile her, dass du keine Milch mehr liefert, da sollten die Aggressionen diesbezüglich (schon lange) verflogen sein.
Vielleicht solltest du mal ärztlichen Rat einholen, damit das nicht krankhaft wird.

@johannes: Wirklichkeiten und Wahrheiten gibt es anscheinend viele. Vielleicht solltest du versuchen anzuerkennen, dass einige Milchbauern den "Wahrheiten" mancher IG-Milch Protagonisten skeptisch gegenüber stehen.

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 14-06-2019 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
@Vollmilch: Da hat ja keiner ein Problem damit, aber ihr tut ja gerade so, als möchte euch die IG-Milch um eure Existenz bringen.
Von den 10cent angedachten Abzug, gibts überhaupt keine Reaktion, Es tut mir einfach in der Seele weh, wenn eigene Berufskollegen so hergefirmt werden.

LG Hannes


karl0815 antwortet um 16-06-2019 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Johannes!
Bin wieder mal zurück, aber im Gegensatz zu dir bin ich aktiver Milchbauer aus Überzeugung und Leidenschaft! Und mit der Funktionärslaufbahn hats auch nicht so geklappt, da bin ich zu wenig brav!

Mangelndes Hirn und Konzept äußert sich eher in boshaften Anschuldigungen anderen gegenüber, im Scheitern des eigen Tuns und im ständigen Schuldsuchen bei den anderen!
Ein Spiegel kann als Hilfsmittel öfters ganz brauchbar sein.


Nimm dir meinen Ratschschlag zu Herzen, gründe mit den beiden obengenannten Milchex-experten die IG-ExMilch und dann könnt ihr ja als Fachexperten eure guten Konzepte und euer in Fülle vorhandenes Hirnschmalz im Sinne und zum Wohle aller geknechteten und zu kurz gekommenen einsetzen.
Viel Erfolg dabei!



johannes.h(xuw36) antwortet um 16-06-2019 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo 0815karl!

Es freut mich, wenn du aus Überzeugung gerne 365 Tage in den Stall trabst, dafür aber anderen erklären möchtest, daß sie ja leider keine Milchbauern mehr sind, du aber schon.
Mir tut mein scheitern nicht weh, wenn du es aber so siehst, kann ich dir auch nicht helfen.
Wenn Halbmayr und Grünzweil schon solche Feindbilder für dich sind und du sie nur von der lächerlichen Ebene aus betrachtest, dann ist daß deine Anschauung und Überzeugung.
Aber mache mir nicht irgendwelche Vorschläge, die du aus deiner inneren Feigheit heraus, sowieso nie unterstützen würdest,
Und seien wir ehrlich, dir ist es egal wieviele Milchbauern für immer dichtmachen, denn dir gehts nur um deinen eigenen Egoismus.
Mir sagte mal ein Grosser, er ist froh und es tut ihm nicht leid, wenn die kleineren bis mittelgrossen Betriebe dicht machen, dann kann er mehr produzieren.
Soviel zur gelebten Solidarität unter den Milchbauern.
Mit freundlichen Grüßen Hannes


2472660 antwortet um 16-06-2019 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
diese diskussion hier sagt alles über die landwirtschaftliche seele - es darf niemand wundern, dass wir dort stehen, wo wir sind....
an konstruktiven lösungen systematischer, für die ganze branche relevanter probleme ist keiner interessiert. man ist schon zufrieden, wenns anderen noch schlechter geht und verbraucht die energie mit sich gegenseitig ans bein pinckeln!


jakob.r1 antwortet um 16-06-2019 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Grüß Dich 2472660 (Vorname wäre nicht schlecht) --- Da gehst Du mit uns schön hart ins Gericht. Es gibt für die Branche nur zwei Möglichkeiten:
Entweder wir erzielen Einigkeit in Europa und können uns gegen Billigware die ohne Umwelt- Tierschutz- Menschenrecht- … saubillig produziert werden kann durch Importverbote retten, oder wir werden es uns bald leisten können müssen, die Milch für 10 Cent zu produzieren. In einem anderen Beitrag habe ich ja den Bericht reingestellt, das gleich in der Nachbarschaft (Russland) aktuell 15 neue Milchanlagen für 50 Tausend Milchkühe hochsubventioniert gebaut werden, und das geht so weiter.....
Die zweite Möglichkeit ist die , das wir in Europa unsere hohen Produktionsstandarts mit den vielen vielen Auflagen wieder fallen lassen, und dann eben auch für 10 Cent Milch produzieren können....
….eine dritte Möglichkeit habe ich schon oft genannt, ---Abschottung vor Billigimporten nach Europa und Festsetzung eines Milchpreises für die Bauern von 5 Euro/kg.
Durch den Einbruch um ca.70% der dann noch gebrauchten Milchmenge kann jeder künftig druckfrei produzieren ohne Pachtgründe, ohne Handelsdünger, ohne Kraftfutter... und trotzdem ist auf dem Konto wesentlich mehr Masse als aktuell. Klar das eine Mengenbeschränkung etwa pro Hektar, die monatlich angepasst wird dafür die Voraussetzung ist. Nur das wäre die richtige Antwort auf so Volksbegehren wie bei uns in Bayern, die gleich von knapp 20% von klugen Sofabauern eingereicht und von der Regierung sofort in Gesetzesform gegossen worden ist. Das Mitbestimmen von Menschen wie der Bauer zu wirtschaften hat, wird künftig immer größere Ausmaße annehmen, wenn wir alles so weiterlaufen lassen wie gehabt.
Beste Grüße
Jakob


johannes.h(xuw36) antwortet um 16-06-2019 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Und das traurige in diesem System liegt auch darin, daß in den Genossenschaftssystemen die Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder sich viel lieber mit Problemen der Verarbeitungsbetriebe beschäftigen, als mit Problemen der Mitglieder. Die Mitglieder werden sowieso systematisch von Obmännern und Geschäftsführern bei Kritik auf den Mitgliederversammlungen niedergemacht, anstatt das Ganze in eine sinnvolle Diskussion überzuführen, die man auch mit den Lieferanten ausdiskutieren könnte und man es gemeinsam zu einer Lösung führen könnte um allen Lieferanten Unterstützung anzubieten.
Aber es werden immer die Kleinen gegen die Großen gegeneinander ausgespielt, weil sich das System nur mehr für Großlieferanten einsetzt.
Beste Grüße
Hannes


Vollmilch antwortet um 16-06-2019 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Hannes!

Führe bitte genauer aus, in welcher Genossenschaft dies der Fall ist!
Ansonsten kommt man nicht umhin, deinen letzten Beitrag als pauschalen Angriff auf alle Genossenschaften zu verstehen ("in den Genossenschaftssystemen") und das halte ich für nicht gerechtfertigt.

Dass Mitglieder bei Mitgliederversammlungen bei Kritik "niedergemacht" werden, habe ich jedenfalls noch nicht erlebt. (Obwohl ich durchaus in einigen Dingen anderer Meinung bin als z. B. Obmann und GF der MGN.)

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 16-06-2019 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Vollmilch!

Im Prinzip wird es bei den meisten Genossenschaften so praktiziert, denn sie sind in der VÖM zusammengeschlossen und dort werden auch strategische Vorgehensweisen besprochen.
Du sprichst genau von der Genossenschaft, wo auch ich jahrzehntelanges Mitglied war und die sich ihre Bauern so abrichten, wie sie Sie brauchen. Vor allem die Kleinen und Mittleren.
Ich habe genug erlebt, aber dass möchte ich hier nicht breittreten, daß lag aber nicht nur an mir, sondern
an der Gesamtsituation.
LG Hannes


Vollmilch antwortet um 16-06-2019 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Die wenigsten Genossenschaften haben was mit Milch zu tun! Da sollte man über sein laktozentrisches Weltbild mal hinaus hauen und nicht alle Genos über einen Kamm scheren.

"die sich ihre Bauern so abrichten,..." ich bin ein Bauer dieser Genossenschaft und trotzdem bin ich weder ein Hund noch ein Pferd, das sich abrichten lässt (für was hältst Du mich?).

Diese Art der Kommunikation erweckt keine Freude in mir!

LG Vollmilch


golfrabbit antwortet um 17-06-2019 06:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ja, das mit der Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation kenn ich auch..."Der Schuh des Manitou"- die Marterpfahlszene!


johannes.h(xuw36) antwortet um 17-06-2019 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Vollmilch!

Wenn diese Art der Kommunikation keine Freude in dir erweckt, mußt du sie ja nicht führen.
Die milchverarbeitenden Betriebe sind alles Genossenschaften,oder etwa nicht?
Ausserdem wegen was regst du dich auf, du weißt ja eh alles viel besser.
Du bist halt ein braver Milchlieferant, deiner Geno und hast dich eben selten kritisch geäußert, darum wird für dich alles passen. Ganz einfach.
LG Hannes


Vollmilch antwortet um 17-06-2019 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo!

Mit "diese Art der Kommunikation" habe ich mich vielleicht unklar ausgedrückt, ich meinte konkret "deine Art der Kommunikation". Du verallgemeinerst ("in den Genossenschaftssystemen") und unterstellst, dass sich Mitglieder einer Genossenschaft "abrichten" lassen. Weder fühle ich mich angerichtet, noch lasse ich mich abrichten, ich bin ja kein Hund (der sich "niedermachen" lässt).

Nochmal: vielleicht solltest du akzeptieren, dass einige, viele (anscheinend die Mehrheit) der MGN - Lieferanten anderer Meinung sind. Und das nicht weil sie "abgerichtet" oder "niedergemacht" wurden!

Die Nöm (=milchverarbeitender Betrieb) ist keine Genossenschaft sondern eine AG, es gibt auch Privatmolkereien (Wörle,...)

LG Vollmilch




johannes.h(xuw36) antwortet um 17-06-2019 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Und was ist die MGN, eine Genossenschaft, die die NÖM beliefert, aber sonst unterstehen 98% Prozent der gesammelten Rohmilch dem Raiffeisenmonopol, nachzulesen im Schwarzbuch Raiffeisen. Soviel zu deiner Information.
Das mit dem Hund ist gut, da hab ich schon anderes erlebt, aber du wirst wohl dem Ganzen noch nicht so richtig auf den Zahn gefühlt haben, oder hast solche Situationen wie ich, noch nie erlebt.
Aber Hauptsache es ist ok, wenn es bei dir passt.

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 17-06-2019 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ich gebe dir recht, der Großteil der Milch geht in Molkereien, die ein Naheverhältnis zu Raiffeisen haben. (sind ja vermutlich alle beim Raiff. Revisionsverband Pflichtmitglied und bei Fremdkapital ist vermutlich auch Raiffeisen der erste Ansprechpartner ;-))
Von einem Monopol würde ich nicht sprechen, wenn man die Liebesbeziehung zwischen Raiffeisen OÖ und Nö/Wien kennt.

Und die "große österreichische Milchlösung" hätte ja durchaus auch ihre Reize...

Ich bin wirklich froh, solche Situationen wie du noch nicht erlebt zu haben.
Verbal niedergemacht und mit netten Worten eingedeckt, wurde ich zuletzt vor 10 Jahren, als man mich zur Teilnahme am "Milchlieferstreik" motivieren wollte.

LG Vollmilch




eklips antwortet um 17-06-2019 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Bei der BLM dürfte eh nicht Raiffeisen der erste Ansprechpartner für Fremdkapital sein.


Vollmilch antwortet um 17-06-2019 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Sondern?

LG Vollmilch


eklips antwortet um 17-06-2019 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ich hab da was im Hinterkopf, dass die BLM die Oberbank bei ihren Bankverbindungen voranstellt.


johannes.h(xuw36) antwortet um 17-06-2019 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Vollmilch!

Weiß zwar nicht, warum man dich beim Milchlieferstreik niedergemacht hat,
Ich kann nur von meiner Seite sagen, ich habe ihn voll und ganz unterstützt, ob jetzt 2008 oder 2009, aber das sind jetzt mehr als 10 Jahre her, daß uns 2008 von politischer Seite, damals sogar Unterstützung für höhere Milchpreise von einem oberösterreichischen Landehauptmann angeboten wurde, der wortwörtlich sagte "Die Botschaft ist angekommen" und wie der Streik beendet wurde, auch die Politik sich an gewisse Versprechungen nicht mehr erinnern konnte. Aber so sinds halt die "Politiker".
Aber wenn du daß bis heute noch nicht verkraftet hast, wäre es besser einen Psychologen zu kontaktieren, der würde dir bei diesem Problem sicher besser helfen können.
Schade, der L.G.D. ist sich echt zu schade, hier mitzudiskutieren, der weiß noch viel mehr von damals.

MFG Hannes


Vollmilch antwortet um 18-06-2019 00:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ich habe die Geschichte von damals gut verkraftet und auch verziehen aber deswegen nicht vergessen.

Die Wortwahl von damals (und auch von heute) hat meine Überzeugung gefestigt, zu welcher "Seite" ich eher gehören will.

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 18-06-2019 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Wieso, zu welcher Seite gehörst du den?

LG Hannes


Vollmilch antwortet um 18-06-2019 07:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Guten Morgen!

Naja, ich gehöre sicher nicht zur "Seite" der IG - Milch. Obwohl ich dem Grundgedanken sehr viel abgewinnen kann.

LG Vollmilch




Neudecker antwortet um 18-06-2019 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Forumsfreunde
Der offizielle Grundgedanke der IG Milch, war sicher in Ordnung. Ich habe diese Organisation in den Anfängen, finanziell kräftig unterstützt. Als aber bei der Nachsitzung einer IG Versammlung, zu später Stunde etwas andere Saiten gezupft wurden , läuteten die Alarmglocken. Ich hab mir damals gedacht: Bei höherem Flüssigkeitskonsum redet es sich eben wesentlich leichter. Liebe Grüße vom Neudecker


naturbauer antwortet um 18-06-2019 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ja Neudecker der offizielle Grundgedanke war gut!
Der Rest ist bekannt.


johannes.h(xuw36) antwortet um 18-06-2019 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Auf was wollt ihr beiden eigentlich hinaus, da würde ich gerne mehr erfahren, oder redet ihr auch um den heißen Brei?

LG Hannes


naturbauer antwortet um 18-06-2019 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Meinst Du mich und den Neudecker?


johannes.h(xuw36) antwortet um 18-06-2019 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Ja, wäre interessant zu wissen,was ihr dazu meint.



ewald.w(88y8) antwortet um 18-06-2019 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
gibt es hier keine Experten ?


Znarf86 antwortet um 18-06-2019 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Jeder Milchbauer hat in den letzten Jahren die Macht der Molkereien, der Raiffeisenbank und des Bauernbundes mitbekommen.
Diese wurde sehr brutal an den FMA Bauern demonstriert.
Jedem Milchbauer wird in Zukunft diese Demonstration die an den FMA Bauern satutiert wurde in Erinnerung bleiben. Er wird sich hüten den Obmännern seine Sicht und Denkweise zu sagen.

Zwickmühle für Milchlieferanten:
Bin ich ein Genossenschaftsmitglied darf ich keine andere Meinung als die Molkerei haben.
Habe ich eine andere Meinung oder Verbesserungsvorschläge, passen diese der Genossenschaft nicht kann ich ausgeschlossen werden und ich finde keinen Abnehmer für meine Milch.

Für mich sind die Experten die, die beim letzten Milchstreik ihre Milch an die Molkerei geliefert haben und jetzt die Milchviehhaltung einstellen.
Denn die haben vor 10 Jahren schon gewusst dass sie 2019 keine Milch mehr liefern.

Es gibt aber auch Betriebe die beim Milchstreik mitgemacht, haben auf Milchgeld verzichtet haben und heute noch immer Milch liefern.

Mir scheint der Rohstoff Milch und alles was damit zu tun hat ist ein riesiges Thema.


Vollmilch antwortet um 18-06-2019 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Also ich für meinen Teil, werde weiterhin meine Sicht der Dinge dem GF und dem Obmann mitteilen. Man darf sehr wohl eine andere Meinung haben, nur darf man halt nicht glauben, dass die eigene Meinung, die einzig richtige ist.

Einen Ausschluß deshalb befürchte ich nicht.

LG Vollmilch


johannes.h(xuw36) antwortet um 18-06-2019 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchexperten
Hallo Znarf86!

Du hast es auf den Punkt gebracht, wie es ist und wie es war. Hast meine volle Zustimmung für deine Aussagen.
Ich gehöre halt zu jener seltenen Spezies, die bei beiden Lieferstreiks mitgemacht haben und jetzt keine Milch mehr liefern.
Ich habe nicht nur auf Milchgeld verzichtet, habe auch sonst sehr viele finanzielle Nachteile erlitten, aber das habe ich selbst so gewollt und zudem stehe ich auch.
Für mich waren es interessante und lehrreiche Jahre,wo ich sicherlich noch niemals so tiefen Einblick in die korupte Milchwirtschaft erleben durfte.
Bitte betrachtet dies nicht als Jammerei meinerseits, sondern ganz einfach als Tatsache.

LG Hannes


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