Einkommen aus der Milchwirtschaft

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Harpo 21-05-2019 09:01 - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Geht erst den Milchbauer in Österreich besser als der Deutschen???https://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/wachsen-bis-zum-tod-selbstausbeutung-und-siechtum-in-der-landwirtschaft;art180,4231992



jakob.r1 antwortet um 21-05-2019 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Grüß Dich Harpo, eigentlich ist die Sache ganz einfach im Selbstständigenbereich: Bevor ich eine kostenintensive Änderung mache oder in den Selbstständigenbereich wechsle brauche ich mir nur einen Mindeststundenlohn für mein Bemühen mit sämtlichen Zulagen für Gefahren, Schmutz, Nachtarbeit, Sonn-und Feiertagsarbeit, Risiko usw. festsetzen und dann die Branchen durchdenken und durchrechnen in denen ich meine Möglichkeiten habe. Bei Landwirtschaft ist ja jedem bekannt, das es politisch gewollt ist, -- das die Bevölkerung immerwährend mit billigen Lebensmitteln versorgt ist, deshalb ist der Milchpreis schon seit 30 Jahren gleich und das wertlose Auslaufen des Milchkontigentes welches jeder Betrieb 1984 geschenkt bekommen hat und dessen Wert bis zu 2 Euro/kg war,--- war auch bekannt. Aber gut, wenn ich trotzdem immer weiter in die Milchviehhaltung investiere bis die Bank keine Kredite mehr rausrückt dann ist kein anderer schuld....

Man braucht kein Hellseher zu sein das das große Höfesterben heuer ab dem Herbst sich explosiv ausweiten wird, wenn dem Draghi sein Nachfolger an der Zinsschraube dreht.
Beste Grüße
Jakob


2587 antwortet um 21-05-2019 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Mit dem Einkommen aus der Milchwirtschaft hat man gerade das Auskommen aber Investieren denke ich darf man nichts mehr sonst geht es sich nicht aus!


JD 6120 antwortet um 21-05-2019 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Es kommt darauf an wie man investiert. Es ist so wie beim traktorkauf. Nicht jeder kauft einen stufenlosen, manche sind auch mit einem Schaltgetriebe zufrieden.


franz.m(ecw86) antwortet um 21-05-2019 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Besser geht es uns sicher nicht, nur der Unterschied ist, dass sehr oft vom außerlandwirtschaftlichen Einkommen zum Betrieb zugeschossen wird um ihn einfach am Leben zu erhalten und zu zeigen was man für ein toller stolzer Bauer ist.
Der Deutsche sperrt den Stall einfach zu wenn sichs nicht ausgeht. War schon immer so und wird noch lange so bleiben. So lang die Frau sich mit der Arbeit am Hof raus sieht, wird investiert.


179781 antwortet um 21-05-2019 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
In Wirklichkeit sind die Milchviehbetriebe, die ihre Sache richtig machen bei dem Teil der Landwirtschaft dabei, der eine sichere Zukunft hat. Es fällt zwar mehr Arbeit an, als in manchen anderen Betriebszweigen, aber es kommt auch regelmässig genug Geld herein. Wenn aber welche arbeitswirtschaftlich und in der Betriebsgröße noch dort sind, wie es in den 70er Jahren aktuell war, die haben halt schlechte Karten, wenn sie den Rückstand noch aufholen wollen.

Gottfried


peter.z(cgu8) antwortet um 21-05-2019 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Natürlich sollten Landwirtschaftsbetriebe mit der Zeit gehen und auch wachsen. Jedoch hilft es nicht einen kleinen Betrieb zu vergrößern wen das Management nicht stimmt. Ein großer Betrieb bringt zwar mehr Einnahmen aber auch mehr ausgaben. Viele haben die Illusion die Situation mit einem Neubau und einer Enormen Vergrößerung zu verbessern.
Gleichzeitig gibts Betriebe die den Anschluss verpasst haben wie gottfried schon schrieb.


HartlAndreas antwortet um 21-05-2019 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo
Kann gottfried nur beipflichen. Ihr müsst unternehmerisches denken an den tag bringen und nicht immer bäuerliches denken wie in den 70er jahren.
Gruss andreas


mittermuehl antwortet um 21-05-2019 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@HartlAndreas Ist unternehmerisch gedacht wenn man in einen Betriebszweig investiert der zu 100% förderungsabhängig ist wo wo die "Förderungsichereit" gerade mal für 5 Jahre gegeben ist (selbt in den 5 jahren werden oft noch die Spielregeln geändert)- ? In der Realwirtschaft würde man für so eine Produkt kaum eine Bankfinazierung bekommen. Jede Investitition mußt in 5 Jahren abbezahlt sein . Es geht nur weil Bauern mit ihrem Vermögen (Grund und Boden) Sicherheit geben können. Aber vom System her ist es für Hoch-Risiko-Geschäft. Kaum jemand ist bewußt das Förderungen keine Naturgesetzt sind.

Ist es unternehmerisch gedacht wenn die Förderung die Haupsäule des Nettoeinkommens ist?

Nur so als Einwurf am Rande. Ich mal Milch,


xaver75 antwortet um 21-05-2019 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Man darf auch mal dazuschreiben, das man vielleicht durch überdurchnittlichen Eigenflächenanteil einen gewissen Vorteil gegenüber Nachbarn hat.
Und wenn der "Betriebsleiter" Teilzeit arbeiten geht und sich der Altbauer noch immer als Vollerwerbslandwirt sieht.

So, ausgekotzt. ,-)

mfg


jakob.r1 antwortet um 21-05-2019 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Servus Gottfried und Peter, ich kann Eure Gedankengänge nicht nachvollziehen das man mit Milchviehhaltung verdienen kann solange man wächst und immer technisch auf dem neuesten Stand ist. Eben diese beiden Dinge haben viele Betriebsleiter mit den Familien in ein Hamsterrad verfrachtet in dem Sie noch so lange rotieren müssen, solange die Zinsen so niedrig sind und die Bank mit immer neuen Krediten noch mitspielt.
Ich sehe eine gute Betriebsleitung in erster Linie darin, das der Betrieb nicht in die Gefahr gebracht wird Substanzverluste an eigenem Grund und Boden zu erleiden,
und das die Arbeitskräfte eines Betriebes eine Stundenentlohnung haben, die mit Betriebsleitern und Arbeiter/Angestellten in der übrigen Wirtschaft vergleichbar ist.
In der Milchviehhaltung macht es zwar öffentlich viel her, wenn immer der neueste Maschinenpark vorhanden ist und auch die Hoftechnik immer auf dem neuesten Stand ist, aber der Betrieb nur noch am Tropf der Bank hängt oder eben andere Einnahmequellen in die teure Landwirtschaft fließen müssen.
Da erscheint es mir sinnvoller einen landwirtschaftlichen Betriebszweig in dem keine Einkommensverbesserungen in absehbarer Zeit mehr ohne übermäßige Investitionen möglich sind einfach bleiben zu lassen, -- die Landwirtschaft wo möglich gut zu verpachten oder auf extensive Bewirtschaftungsweise runterzufahren und damit der Gefahr von Substanzverlusten an Grundeigentum entgegenzuwirken. Besser suchen sich mal ein paar Generationen eine Arbeit ausserhalb der Landwirtschaft bis sich die Einkommensmöglichkeiten in der Landwirtschaft wieder sehr gut werden, was Stundenlöhne anbelangt. Erst dann ist die Zeit gekommen, um das mittlerweile ersparte Startkapital in den landwirtschaftlichen Betrieb zu stecken und den ausserlandwirtschaftlichen Erwerb wieder zurückzufahren oder bleiben zu lassen.
Ich sehe da überhaupt kein "Anschluss verpassen" sondern verantwortliche Betriebsführung mit dem Effekt, das auch die junge Generation dann gerne für so eine Betriebsübernahme zu begeistern ist. Fast alle jungen Bauernkinder lernen einen ausserlandwirtschaftlichen Beruf und sind nicht mehr bereit, das Leben dem Betrieb zu unterwerfen, -- sondern der Betrieb muss sich den Wünschen der Jungen unterordnen, -- also gutbezahlte Stundenlöhne ausspucken mit ordentlichem Freizeitanspruch.
Beste Grüße
Jakob



dietmar.s(2cz6) antwortet um 21-05-2019 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Ist es unternehmerisch gedacht wenn die Förderung die Haupsäule des Nettoeinkommens ist?

ja macht schon sinn aus verwaltungssicht. Schaft ein prima abhängigkeitsverältnis wo man die Macht gut ausspielen kann. Also sehr intelligent.



geba antwortet um 21-05-2019 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@andreas

"Einkommen aus Milchwirtschaft"

Der Stundenlohn der bei Milchwirtschaft rausschaut liegt sicher unter der, der gesetzlichen Mindestsicherung!

Also, nichts schönreden!


jakob.r1 antwortet um 21-05-2019 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Grüß Dich Dietmar, gerne können wir die intelligenten Abhängigkeitsverhältnisse vergleichen. Einmal die Abhängigkeit von der Bank wenn hohe Kreditbelastungen mühsam zurückbezahlt werden müssen und einmal der Ausfall eines netten jährlichen Taschengeldes wenn die Förderungen ausbleiben.
Da für die Staatsknete nur wenige Arbeitsstunden jährlich aufgewendet werden müssen und dadurch ein satter Stundenlohn möglich ist (so wie der Stundenlohn eigentlich für die landwirtschaftliche Produktion sein sollte) --- werden selten Bauern die Förderungen als Hauptsäule des Nettoeinkommens haben. Soviel Freizeit jährlich ist zwar eine Zeitlang ganz lustig, aber irgendwann wird man sich neben der Förderung doch um weitere Möglichkeiten des Geldverdienens bemühen.
Beste Grüße
Jakob


HartlAndreas antwortet um 21-05-2019 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo geba
Wow ich glaub ich mach was falsch. Glaub mir wenn ich mir das alles schön rede u nicht realitäts bewusst wär hätt ich vl auch schon mit dem melken aufgehört.
U was is falsch an unternehmerischen denken anstatt bäuerlichen denken wie vor 40jahre.....
Gruss andreas


peter.z(cgu8) antwortet um 21-05-2019 16:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Jakob nimm dir nochmals Zeit und lies dir in Ruhe meiner erste Antwort nochmals durch.
Weder Stillstand noch enormer Fortschritt bringt dich Weiter. Bevor man investiert muss man mit dem bestehenden das Optimum herausholen. Zu erst verbessern, dann vergrößern, natürlich im gesunden Maße.
Es gibt genug berichte von Deutschen Betrieben die von 20 Stück vieh gleich auf 100 Stück gewachsen sind. Vielfach sind Betriebsleiter danach überfordert.
Als mein Vater den Betrieb kaufte hatte dieser 10 Kühe und 5 Hektar Eigenland und 5 Hektar Pachtland. Jetzt bin ich bei 15-17 Kühen 12 Hektar Eigenland und 8 Pachtland. Eine vergrösserung die ihne enorme Investitionen machbar wahr.


geba antwortet um 21-05-2019 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Andreas

Das unternehmerische Denken ist ja voll und ganz wichtig und richtig!

Die Bauern aber rechnen immer mit dem DB je Einheit! (DB je Kuh, DB ha Weizen, etc)

Aber nie die Arbeit, die sie dafür brauchen, weil da würde es vielen die Augen aufreissen, glaube es mir!

Die Lohnkosten (inkl. Nebenkosten) in der Industrie liegen ~ €30,- in der Stunde, in der LW unvorstellbar!


peter.z(cgu8) antwortet um 21-05-2019 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@geba in der LW nicht unvorstellbar. In der Schweiz erzielt ein Landwirt mit einem reinem Jersey bestand 42 Franken in der Stunde.


Century antwortet um 21-05-2019 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@ Peter: Umsatz oder Lohnkosten?


kraftwerk81 antwortet um 21-05-2019 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@peter.z(cgu8),
hättest da ein paar Eckpunkte dazu? das klingt schon sehr utopisch


peter.z(cgu8) antwortet um 21-05-2019 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Kraftwerk werde diese Heute Abend durchgeben.
@century Lohnkosten (effektiver erzielter Stundenlohn)


peter.z(cgu8) antwortet um 21-05-2019 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
https://www.landfreund.ch/betriebsleitung/fuer-grosse-geht-die-rechnung-oft-nicht-auf-11539627.html?utm_content=start

Die Tabellen kann ich heute Abend noch nachliefern


179781 antwortet um 21-05-2019 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Weil da die Begriffe unternehmerisches Denken und bäuerliches Denken so nebeneinander gestellt werden: Wenn man nur unternehmerisch denkt, dann muss fast jeder österreichische Betrieb mit Tierhaltung sofort zusperren und verpachten. Die Arbeitszeit wo anders einsetzen + Pachterlös bringt mit weniger Arbeitszeit ein vergleichbares Einkommen oder sogar mehr. Wenn man aber zusätzlich dazu auch bäuerlich denkt (in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit) dann sieht man auch die Vorteile die man in dem Beruf hat, wenn man ihn gerne macht. Und dann kommt es mit dem dazu passenden Unternehmergeist auch zu einer Situation am Betrieb mit der die Menschen zufrieden sein können - auch wirtschaftlich.

Gottfried


2472660 antwortet um 21-05-2019 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
bin überzeugt, dass sich das thema fremdübliche löhne/lohnansatz relativ bald von selbst regeln wird, weil mit steigender betriebsgrösse der fremdarbeitsanteil immer höher wird , und da müssen fremdübliche löhne bezahlt und erwirtschaftet werden - wer das nicht schafft, wird mittelfristig verschwinden von der bildfläche.
alleine am beispiel von einem stallneubau für heute übliche betriebsgrößen (robotereinheit plus jungvieh) um rund 1 mio wird ersichtlich, wie viel an zugekaufter arbeitskraft da zu bezahlen ist (anteilig an der gesamtsumme) und wie verschwindend gering da der eigenleistungsanteil noch ist - verglichen mit einem 25 kuh-stall vor 25 jahren


geba antwortet um 21-05-2019 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@gottfried

Stimmt!

Wenn man in unserer Gegend bedenkt, das man sowieso schon sehr schwer Fachkräfte bekommt.

Mir fällt aber auch schon auf, das Maschinenringe, Lohnunternehmer sich dabei immer schwerer tun überhaupt noch entsprechendes Personal zu bekommen.

Woher soll bitte aber dann die LW, bei großen Tierhaltungen in Zukunft Personal zur Arbeit hernehmen?

Ist sicher gescheiter mit weniger Kühe und in den Nebenerwerb = Sozialleistungen!


HartlAndreas antwortet um 21-05-2019 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Unter unternehmerisches denken versteh ich unter anderem buchführung machen das kann ich sehrvielen nur empfehlen. Gruss andreas


ewald.w(88y8) antwortet um 21-05-2019 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
der wirkliche Knackpunkt in der Milchviehhaltung sind nicht das Einkommen sondern das unvermeidlich ewige verfügbar sein am Hof.

unsere Gesellschaft ist eine Freizeitgesellschaft geworden.




meki4 antwortet um 21-05-2019 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Ich hab beim MR angefragt, ob ich jemanden haben könnte, der 3 Wo. meinen Hof betreut - ich möchte für Jänner 20 um eine Anschlußreha ansuchen.
Seit 5 Wo. keine Antwort. Ich hab angesucht - wenn ichs genehmigt bekomme, werde ich wieder absagen müssen, weil der MR trotz großartiger Werbemaschen keine Betriebshelfer mehr hat.


rm1981 antwortet um 22-05-2019 07:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Bei uns ist der MR eher eine Personalleasing Firma fürs Gewerbe bzw öffentliche Institutionen geworden... Bauer zu Bauer ist immer mehr ins Hintertreffen gekommen bzw. hört sich fast auf über den MR zu organisieren... im Bereich der sozialen Betriebshilfe keine gute Entwicklung....


HansT3 antwortet um 22-05-2019 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
meki hast du mal versucht bei der SVB anzufragen? Kann ja nicht sein dass die dafür werben und dann nix zustande kommt.

https://www.svb.at/cdscontent/?contentid=10007.718215


2472660 antwortet um 22-05-2019 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@hartl andreas,
buchführung ist sicher wichtig, aber es ist halt immer erst hinten nach...
noch wichtiger ist, vorher zu kalkulieren, was man wann wie richtig macht!


meki4 antwortet um 22-05-2019 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hans - danke für den Link!
Beim Sprechtag hat der Mitarbeiter gemeint - sie vermitteln niemanden, das Problem ist bekannt. Ich kann mir auch selber wen suchen, und sie rechnen das dann mit demjenigen ab.
Nur wen soll ich nehmen - die noch wirtschaften haben selbst genug Arbeit - und die aufgehört haben sind krank.
BG M.


mittermuehl antwortet um 22-05-2019 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@HansT3 Ich habe in den letzten 3 Jahren in Summe sicher 140 Tage (jeweisl 1-2 Stunden pro Tag... ) einen Sozialen Betriebshelfer gehabt. Ca. 50% der Kosten übernahm die SVB. Abgerechnet wurde über den Maschinenring. Aber finden mußte den Helfer immer ich selber. Gemacht haben sie es nicht wegen dem Geld sondern als Nachbarschaftshilfe. Wäre ich gesund gewesen, so hätten die alle etwas besseres zu tun gehabt. Reine Arbeitskräfte findet man über den Maschinenring nicht mehr. Da muß man schon Personal ganz normal anstellen. Das habe ich auch schon gemacht. Aber die kann man dann nicht als Soziale Betriebshelfer abrechnen.




jakob.r1 antwortet um 22-05-2019 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Grüß Euch, gut das das Beispiel mit den Betriebshelfern hier zur Sprache kommt. Ich hatte im Februar eine doppelte Leistenbruch- und Nabelbruchoperation. Von der LKK hätte ich 6 Wochen lang in der Woche 30 Betriebshelferstunden genehmigt bekommen. Der Maschinenring hat einen Betriebshelfer aus unserer Gegend der zu dem Zeitpunkt schon auf zwei Betrieben gleichzeitig unterwegs war noch zusätzlich zu mir geschickt so das zumindest das Vieh gefüttert und entmistet werden konnte, ca 1 Stunde am Tag. Der Betriebshelfer hat dann Anfangs April das Betriebshelfern wegen der miesen Bezahlung sein lassen und bei den Stadtwerken in Festanstellung angefangen. Man kann zwar wie schon andere geschrieben, selbst einen Betriebshelfer suchen, aber der darf in keinem Verwandtschaftsverhältnis oder Lebenspartnerschaftsverhältnis zum Betriebsleiter stehen. Mir wurde pro Betriebshelferstunde 19,60 Euro abgebucht, die ich dann von der LKK wieder erstattet bekomme. Man braucht sich nicht zu wundern, das es immer weniger Betriebshelfer gibt, weil keiner mehr bereit ist für so einen Hungerlohn zu arbeiten,
nur der Bauer soll selbstverständlich den betriebswirtschaftlichen Grundsatz der gutbezahlten Arbeitsstunde vergessen und "bäuerliches Denken" anwenden.
Wir Bauern haben es selbst in der Hand, indem wir die LKK anweisen die Beiträge um 30% zu erhöhen, damit die Betriebshelfer einen Stundenlohn erhalten können, der die Motivation für diese Tätigkeit steigert. Wenn wir keine höheren Beiträge möchten, wird es bald keine Betriebshelfer mehr geben, weil ein Betriebshelfer betriebswirtschaftlich denkt und nicht bäuerlich. Warum sollen nicht endlich die Bauern das verklärte "bin ganz zufrieden mit den Einnahmen" Denken aufgeben und sich endlich europaweit für bessere Preis einsetzen? Wir Bauern müssen die Preise vorab festsetzen bevor wir etwas produzieren und nicht einfach produzieren und dann abwarten welche Almosen uns der Zwischenhandel/Verarbeiter... bereit ist zu überlassen.
Beste Grüße
Jakob



Richard0808 antwortet um 22-05-2019 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Meine Arbeitskreis Beraterin sagt immer:
"Wenn du es als Biobetrieb nicht schafst 7000 Liter pro Kuh ABZULIEFERN ist es besser du hängst das Melkzeug an den Nagel, oder man kommt in Zukunft unter die Räder"
(Nur ein grober Richtwert, die Kosten schwanken pro Betrieb natürlich stark)



eklips antwortet um 22-05-2019 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@richard0808
Da wäre ich gerne dabei, wenn diese Beraterin das mit den Spitzen von ZZU bespricht, wie man da die Heumilchkuhfütterung gestalten muss.


mittermuehl antwortet um 22-05-2019 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Nachtrag... Betriebshelfer: In meinem Fall hat der Helfer inkl Steuer ca. 18€ überwiesen bekommen. (Netto waren es glaube ich 14-15 €) Davon hat die Kasse mit 9,5€ Zugezahlt. Die Hälfte der Kosten blieben schon mir. Gleichzeitig ging auch der Betriebsgewinn etwas runter weil ich etwas reduzieren mußte. Aber es war trotzdem eine sehr wichtige Hilfe.

Aber Angestelle sind etwas ganz anderes.


meki4 antwortet um 22-05-2019 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
War bei mir beim Unfall auch so - der Betriebshelfer (kein lw. FA) bekam € 14,- und ich bekam 9,50 zurück, mußte aber noch die Bürokratiekosten des MR tragen.


Ziegenbua antwortet um 22-05-2019 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@eklips: wenn Ziegen-Heumilchbetriebe 1.000kg Stalldurchschnitt schaffen werden da die Rinderbetriebe wohl unter günstigeren Voraussetzungen (weniger Tiere = mehr Zeit je Tier für Gesundheit, mehr Zuchtwerte und größere Auswahl an Vatertieren incl. Anpaarungshilfe) auf die selbe Leistung je kg Lebendgewicht bzw. TM-Aufnahme kommen?! Oder warum beharrt man für die selbe Fläche und gleiche Stallinvestition auch den doppelten Milchpreis bekömmen könnte?


HartlAndreas antwortet um 22-05-2019 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo jakop
Wieviel bekommt der betriebshelfer bei euch dann auf die hand wenn du 19.60.- zahlst. In unserer umgebung sind mehrere betriebshelfer unterwegs u die sagen mann verdient gutes geld damit . Ich glaub das mit den betriebshelfern ist selbst gemacht von den landwirten weil jeder landwirt seine jungs fort schickt zur arbeit weil jeder nur das negative seinen jungen vorjammert oder suddert darum braucht man sich nicht wundern........ is nicht so lieber jakop oder belehr mich eines besseren .

Richard ich muss deiner beraterin absolut recht geben .
Gruss andreas


Richard0808 antwortet um 22-05-2019 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@eklips
habe letztes Jahr 6800kg pro Kuh abgelieferte.
Eine Strategie wäre im Sommer Weide und viel Kleegras täglich frisch Vorlegen um das Kraftfutter für den Winter aufzusparen.
Dazu eigenes Getreide als Kraftfutter verwenden das Idealerweise in der Fruchtfolge mit dem Kleegras steht.
Dazu noch eine Heubelüftung und Stalldurchschnitt über 8000 sind auch für BioHeumilch kein Problem

Ohne Acker fressen dich aber die KF kosten auf bevor du die Leistung erreichst oder du stehst bei der KF begrenzung an.



dietmar.s(2cz6) antwortet um 22-05-2019 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo Jakob,
Idee find ich gut. Aber die Landwirte müßten von sich aus das wollen, planen und koordinieren.
Hab gestern einen Bericht gelesen über die Landwirtschaft in Burgenland von 1955 bis 20xx . 70% sind bereits im Nebenerwerb mittlerweile.
Von der bisherigen Tendenz seit 1945 laut Statistik.
Strategie 1 ist verpachten, Strategie 2 Nebenerweb Zuerwerb, Strategie 3 und zwar die MINDERHEIT flüchtet sich in den Vollerwerb.
Ich les hier doch schon einige Zeit mit und würde die Hoffung für so eine Idee eher begraben. Die Leute gehen lieber in den Nebenerwerb oder verpachten als sich die Arbeit für sowas zu machen. Im Prinzip auch völlig verständlich weil selbständig dann für einen eine passende Lösung gefunden wird.Von der Tendenz wird's vermutlich daher weiter so laufen ein Teil von 3 geht zu 2 und von 2 zu 1 bzw. 3 zu 1.mfg




179781 antwortet um 22-05-2019 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard: deine Beraterin sollte sich einmal etwas intensiver mit biologischer LW auseinandersetzen. Dann wird sie dir in Zukunft nicht mehr eine Einzeltierleistung vorgeben, sondern eine Empfehlung, wie viel Milch je ha eingesetzter Futterfläche (auch die Ackerfläche für Getreide) herauskommen soll.

Gottfried


Denker05 antwortet um 22-05-2019 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard0808
Das glaubst du wohl selber nicht mit deinen Angaben. Dann hättest du konventionell wahrscheinlich 15.000 Liter Stallschnitt. Also entweder gibst mehr KF als vorgeschrieben oder sonst was. Wäre halt die tatsächlich angelieferte Milchmenge der Molkerei interessant, nicht nur vom LKV....
MfG


HartlAndreas antwortet um 22-05-2019 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo denker wär mal intressant was du so ablieferst pro kuh oder pro ha? Wenn das deiner meinung nachbei bio nicht möglich ist.
Gruss andreas


eklips antwortet um 22-05-2019 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@richard
Und welchen Termin fürs Aufhören hast du dir jetzt gesetzt, wenn du nicht einmal mit den Hilfestellungen durch Kleegras, Heubelüftung und eigenes Getreide die 7000 erreichst? Von welchen Rassen wir reden ist auch offen.


jakob.r1 antwortet um 22-05-2019 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Grüß Dich Andreas, ich weis es nicht, was der Betriebshelfer bei uns auf die Hand bekommt. Früher war es bei uns in Bayern auch so, das die Betriebshelfer gut verdienen konnten weil die Stundenzahl pro Tag oder Betrieb nicht begrenzt war. Heute aber bekommt jeder Betrieb eine maximale geförderte Stundenzahl angewiesen. Du hast recht, auch ich habe die 4 Kinder beruflich machen lassen was jeder werden wollte, und habe den Betrieb so organisiert, das ich die Arbeit gemeinsam mit meiner Frau alleine schaffe und alles auf einen Mindeststundenlohn ausgerichtet. Ich habe deshalb nie den Kindern etwas vorjammern müssen weil ich immer gut verdient habe bei minimaler Arbeitsbelastung.
Beste Grüße
Jakob


peter.z(cgu8) antwortet um 22-05-2019 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard dan wird es wohl zeit für eine neue Beraterin. Was genau macht diese überhaupt? Beratung Betriebswirtschaftlich oder Betriebsführung?
Es gäbe wahrscheinlich bessere und effizientere Verwerter für dein Getreide als deine Milchkühe.


Denker05 antwortet um 22-05-2019 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Die Auswertungen sind nur so real so richtig sie hinter dem PC eingegeben werden.....
Aber vlt kann uns Richard0808 genau beschreiben was die machen. ( Scheinbar stehst du ja zu 100% hinter diesem Arbeitskreis....)


manu antwortet um 22-05-2019 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
selbstständiger Unternehmer bist nur, wenn du deine Rechnungen selber schreibst.
Das ist bei der Landwirtschaft bei den wenigsten der Fall ...


mittermuehl antwortet um 22-05-2019 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@manu .... Jö ... ich bin Pauschlierter Rechnungsschreiber im Vollerwerb.....ein richtiger Unternehmer somit ... aber halt keine richtiger Bauer weil keine Rind und keine Sau im Stall stehen... ;)


geba antwortet um 22-05-2019 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@manu

Genau so ist es...

Ich weis noch als Bub, in den 70er, da kam der örtliche Fleischer am Hof und schaute, ob man nichts für ihn habe

Es wurde gehandelt, Handschlag, das wars... jeder freute sich, am nächsten Sonntag, am Stammtisch gabs das Geld in bar.

in den 80er wurde alles schnell zuviel, Überproduktion, Kontingentierung, man war "froh" etwas "anzubringen", zu verschleudern

Sobald jemand nicht mehr ansteht etwas zu bekommen, dann ist der Abnehmer in der Lage "abzurechnen"

Es wird alles mögliche unternommen, alles zuviel zu machen, dabei haben auch wir sehr viel Schuld, damit die Abnehmer die Rechnung schreiben, ein Teufelskreis halt!




179781 antwortet um 22-05-2019 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Du musst noch dazuschreiben, dass der örtliche Fleischer gern das Gewicht nach dem abgerechnet wurde, um 50 kg oder mehr nach unten reduziert hat. Und die Preise, die bezahlt wurden haben die Einkäufer untereinander abgesprochen, so dass die Bauern immer möglichst billig abgespeist wurden.
Und das auch dort schon die Bauern selber keine Rechnung für ihr Produkt gestellt haben hast du selbst geschrieben. Die haben das Geld in bar abgeholt. Was für den Fleischer den zusätzlichen Vorteil gebracht hat, dass er in seiner Buchhaltung den Einkauf mit z. B. 10.000 Schilling eingetragen hat und dem Bauern aber nur 8000 ausbezahlt. Also 2000 S je Stück steuerfrei. Aus dem Grund sind damals die meisten Vieheinkäufer mit einer 5 cm dicke Geldtasche mit Bargeld unterwegs gewesen.

Gottfried


Richard0808 antwortet um 23-05-2019 06:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@eklips nein hab noch keinen Termin für die Aufgabe der Milchwitschaft, bin aber überzeugt davon das ich dort hin komme wo ich hin will.
Das wichtigste ist kein Fremdkapital das ich aufhören kann und nicht weiter Melken muss.

Erstmal regt euch wieder ab, hab extra dazu geschrieben das 7000 Liter ein grober Richtwert ist, ich glaub deshalb weil diese Zahl beim Österreichisches Durchschnitt heraus kommt oder so...
Meine erste Arbeitskreis Auswertung war ein richtiger Schlag ins Gesicht, ernüchternd schlechtes Ergebnis.
In einem Raum mit etwar 20 Berufskollegen sagt sie dir beinhart ins Gesicht das du Unwirtschaftlich Arbeitest und wenn du so weiter machst ist es besser du hörst mit der Milch auf.
Ich war Wochenlang niedergeschlagen deswegen, aber die Augen wurden mir geöffnet und schlussendlich hat es mich motiviert.

Das war vor 5 Jahren, hab viel verändert und bin jetzt im Oberen Viertel mit dabei worauf ich auch Stolz bin.

Bei der Letzten Auswertung ging es einer Kollegin gleich wie mir vor 5 Jahren, die ist in Tränen ausgebrochen. Hab sie dan aber gleich Motiviert und ihr gesagt das es mir auch nicht anders erging.

Natürlich so wie Denker05 sagt es sind nur Zahlen und bin auch überzeugt davon das sich viele selbst belügen bei der Eingabe der Daten.

Aber das wichtigste am Arbeitskreis ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Bauern, jeder Arbeitet anders und hat verschiedene stärken und schwächen.
Und es gibt zum Glück noch ehrliche Kollegen die dir bei Fragen auch weiterhelfen.

Interessant sind auch die jährlichen Futtermittel Analysen und die gemeinsame Auswertung der Ergebnisse.

Wieso glauben eigentlich alle das man als Biobauer keine nennenswerte Leistung haben darf?


markus32 antwortet um 23-05-2019 06:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Ein Sprichwort sagt: An dem Tag wo du beginnst dich mit anderen zu vergleichen, endet das Glücklich sein.
Wenn sich einige selber belügen, was bringt dann der Erfahrungsaustausch. Der ist doch auch gelogen.

meint Markus



Richard0808 antwortet um 23-05-2019 07:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Erfahrungsaustausch im Sinne von bei anderen im Stall stehn und sich ein Bild machen und Diskutieren.

Der Arbeitskreis ist sicher nicht für jeden das richtige es ist mir auch egal was ihr davon haltet mir hat es geholfen, mich motiviert und Wirtschaftlich verbessert.
Punkt


peter.z(cgu8) antwortet um 23-05-2019 07:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Einige belügen sich mit Eingeben der Zahlen und andere mit den Kühen die in ihrem Stall stehen. Niemand glaubt das man im Bio keine nennenswert Leistungen haben darf. Aber wenn du es in einer Gunstlage nicht schaffst ohne KF 7000 kg zu melken solltest du mal deine Zucht überprüfen.
Sogar der Biopast der Schweiz, Martin Ott schwer überzeugter Demeter Bauer schafft es ohne KF diese Leistung zu erreichen.

Eine Vollkostenrechnung kann ich auch selber machen, da muss kein Beratung sagen ob ich wirtschaftlich bin oder nicht das sollte man selbst erkennen.


Richard0808 antwortet um 23-05-2019 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Peter ich liefere 6800kg ab Produzierte Milch je Kuh liegt 7500kg, LKV Stalldurchschnitt 8058kg.
Weiß nicht wie ihr da in der Schweiz Arbeitet aber ohne KF geht das bei mir nicht.


xaver75 antwortet um 23-05-2019 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Es kann auch im BIO-Bereich wirtschaftlich sein 50 Euro pro Kuh und Jahr mehr für das Kraftfutter auszugeben, wenn man dadurch auf Investitionen in Hightech Trocknungen verzichten kann.

@Richard
Warst Du vor dem Beitritt zum Arbeitskreis auch schon unselbstständig berufstätig?

mfg


peter.z(cgu8) antwortet um 23-05-2019 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hast aber recht lange gewartet mit dieser Information, das es sich dabei um die Abgelieferte menge Handelt. Was passiert den mit den Restlichen 1200 kg?
Waren im 2017 mehrere Tage im Tirol unterwegs, waren immer wider erstaunt das man aus den angetroffen Kühen soviel Milch heraus bringt, bis die Betriebsleiter die KF menge verrieten.
Nun das kann nach Aussage eines Innsbrucker landwirten daran liegen das die Zucht in Österreich 15 Jahren hinterherhinkt.


Aequitas antwortet um 23-05-2019 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo Richard, auch ich bin beim Arbeitskreis Milch, aber das der Leiter schon jemanden stark kritisiert wegen der Zahlen oder gar jemand aufgelöst nach einer Auswertung heimging gabs noch nie.

Man schufftet das ganze Jahr und dan bei der Auswertungsveranstalltung einen auf den Deckel zu kriegen hat wenig Sinn, das führt nur dazu das bei der nächsten Dateneingabe im Folgejahr weniger Futtermittel eingegeben werden und der Betrieb nur am Papier gut dargestellt wird.

Jeder Betrieb ist anders, wer 10 000Liter Pro Kuh und Jahr abliefert muss nicht unbedingt mehr am Ende des Jahres am Konto haben als ein 6000-7 000Liter Betrieb. Jeder hat seine eigene Philosophie und andere Grundvorraussetzungen.




xaver75 antwortet um 23-05-2019 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Peter
Beim Probemelker geben die Kühe meist besonders viel Milch, wenn man ihn zB morgens erwartet ist es wichtig, abends zeitig zu melken. Auch wird bis auf den letzten Rest ausgemolken.
Die 1200 kg teilen sich wie folgt auf
1000 kg das Kalb (doppelte Tränkedauer), teilweise auch nur 2 Wochen
bei einer Euterentzündung doppelte Wartezeit, dadurch mehr Milch in Güllegrube (oder Stierkalb)
höherer Eigenverbrauch aufgrund der besonderen Qualität …..

mfg


Richard0808 antwortet um 23-05-2019 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@peter lies bitte genauer nach, ich hab überall dazu geschrieben das es sich um Abgelieferte Milch pro Kuh handelt.
Der LKV Schnitt ist nett sagt aber nicht viel aus.

Mein KF Einsatz liegt bei 1200kg pro Kuh und Jahr.

@xaver war nie im Vollerwerb, wieso?


peter.z(cgu8) antwortet um 23-05-2019 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Habs jetzt gesehen beim nochmals durchlesen. Trotzdem ist der Unterschied von 1200 kg Recht viel. Mastest du noch Kälber?
Pauschal kann man sowieso keine Mindestliefermenge Festlegen damit es rentiert.
Bei 1200 kg KF bist du in etwa auf den Nivau eines Konventionellen Schweizer Betrieb.


svoboda12 antwortet um 23-05-2019 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Peter.z
Aber eine Vollkostenrechnung kannst aiuch nur selber machen, wenn du ein bisschen Ahnung von Buchführung hast. Sonst weist ja nicht mal, was man alles dazurechnen muß/soll, wie man Gebäude, Maschinen bewertet usw. Das kann nicht unbedingt jeder. Wenn derjenige "nur" Hauptschulabschluss hat, schauts vl schlecht aus.


peter.z(cgu8) antwortet um 23-05-2019 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@svoboda12 das Problem wird damit beginnen das mit den Pauschalirten Betrieben vielfach nicht mal eine Buchhaltung vorhanden ist.
Bei einer Sauber geführten Buchhaltung musst du hauptsächlich einfach die Zahlen 1 zu 1 übertragen.


jakob.r1 antwortet um 23-05-2019 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Grüß Dich Svoboda, was bitte hat der Schulabschluss damit zu tun wie erfolgreich einer den Betrieb führt? Ich erinnere mich noch gut daran, als ich nach Erlangen des Autoführerscheins tagsüber als Holzfäller und am Abend jeweils einen Termin zum Produktverkauf in einem Strukturvertrieb gemacht habe. Wir haben damals in den Schulungen im Motivationstraining gelernt wie ich einem Eskimo den Kauf eines Kühlschrankes schmackhaft machen kann. Da wurde auch im übertragenen Sinn das oben genannte Beispiel der Vollkostenrechnung gebracht. Es gab Mitarbeiter im Strukturvertrieb die waren sowas von durchorganisiert, das sie nach Beendigung des beruflichen Arbeitstages überhaupt keine Zeit mehr für einen Kundentermin hatten, oder bei anderen war es die Angst zum Telefon zwegs Terminvereinbarung zu greifen.
Damals war "Could calling" noch erlaubt. Ich habe halt im Wald bis spät Abends gearbeitet und anschließend gar keine Zeit für irgendwelche organisatorischen Spielchen.
Da wurden einfach sämtliche gelernten Tricks beim Griff zum Telefon herangezogen um einen Kundentermin zu bekommen.
Im Klartext: Es kostet eine Unmenge an Zeit, um in der Milchviehhaltung den Stundenlohn um 50 Cent zu erhöhen, -- da höre ich doch gleich besser auf damit und begebe mich in ein neues Umfeld bei dem angemessene Stundenlöhne selbstverständlich sind bei niedrigerem Arbeitsstundenaufwand.
Ich habe auch bloß Hauptschulabschluss aber schmeisse jedes Jahr dem Steuerberater ca. 10Tausend Euro in den Rachen um möglichst wenig Einkommenssteuer berappen zu müssen. Das scheint in Österreich besser zu laufen, wenn so viele Landwirte noch pauschalieren dürfen, da kann ich richtig neidisch werden.
Beste Grüße
Jakob


Richard0808 antwortet um 23-05-2019 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Peter
Die 1200kg liegen am Eigenverbrauch, meine Lebensgefährtin mach Käse für die Familie.

Der Durchschnitt der ZZU BioHeumilch Bauern beim Arbeitskreis (Österreichweit 12 Betriebe mit mir) gibt 1053kg KF pro Kuh und Jahr.



xaver75 antwortet um 23-05-2019 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard
Ich dachte, das erst mit Teilnahme am AK die Ernüchterung über die Zahlen in der LDW kam.

mfg


Richard0808 antwortet um 23-05-2019 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@xaver nein das nicht aber etwas davor Hofübergabe und ich mir nach dem ersten Jahr gedacht habe
"So viel Arbeit und so wenig Lohn?"

Also könnte man sich als Junger Hofübernehmer damit abfinden das man wenig Verdient (was man ja überall zu hören bekommt und jammert im Chor mit) oder man sucht sich einen Weg um das bestmögliche aus den gegebenheiten Rauszuholen.

Wenn ich dort bin wo ich hin will und immer noch um einen Hungerlohn in den Stall gehe kann i wenigstens aus erfahrung Jammer:) und mit einem ruhigen Gewissen, das ich alles versucht habe, der Milchwirtschaft den Rücken kehren.



kraftwerk81 antwortet um 23-05-2019 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@peter.z(cgu8)
Du wolltest doch Deine Behauptung noch mit ZDF rechtfertigen


peter.z(cgu8) antwortet um 23-05-2019 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Mit dem ZDF?
Wenn du die Fachzeitschrift meinst, muss diese im Altpapier suchen.
Hier ist ein Teil als Online version einsehbar.

https://www.landfreund.ch/betriebsleitung/fuer-grosse-geht-die-rechnung-oft-nicht-auf-11539627.html?utm_content=start


peter.z(cgu8) antwortet um 23-05-2019 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
I
 


Denker05 antwortet um 23-05-2019 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard0808 ohne die Nahe treten zu wollen. Ich lese öfters sehr gebildete Aussagen von dir. Ich Frage mich 1.) Warum gehst du Vollzeit arbeiten, wenn du im oberen Viertel mitspielst. 2.) Wie stellst du dir das in Zukunft vor, du hast doch geschrieben deine Frau macht alles alleine, wie soll das gehen mit einem Baby, oder wollt ihr keine Kinder?? 3.) Besitzt deine Freundin den Betrieb oder entlohnst du sie monatlich ( und geht sich das aus dem Betrieb heraus aus?) Das ist nicht negativ gemeint, aber mir kommt vor ich ,,jammere,, da e auf sehr hohem Niveau! Denk Mal drüber nach.....


Richard0808 antwortet um 24-05-2019 06:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Denker nur weil ich im "Oberen Viertel" bei der Auswertung stehe heißt es noch lange nicht das es finanziell Gut läuft.
Es handelt sich ja um eine Teilkostenrechnungen vom Zweig Milchwirtschaft.
Die heurige Auswertung wird um einiges schlechter ausfallen, durch die katastrophale Heuernte im letzten Jahr falle ich mit der Milchleistung ab und sogar mehr KF verbrauch.

Warum ich Vollzeit Arbeiten gehe.... wie sagt man immer wenn man jung ist braucht man das Geld :)

Ein Kind wird einiges ändern....
Was genau Betrieblich verändert werden muss weiß ich noch nicht, vermutlich Pachtgrund zurück legen und weniger Kühe.
Nur so wie ich momentan Arbeite geht das mit einen Kind nicht, bin Körperlich absolut an meiner Leistungsgrenze.

Und meine Freundin bekommt Monatlich einen Betrag auf ihr Konto, ihre Ausgaben (Betrieblich und Privat) kommen vom Milchgeld.
Offizieller Betriebsführer bin ich, Chefin ist natürlich sie :)



Vollmilch antwortet um 24-05-2019 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Guten Morgen Richard!

Da sind wir alle gespannt, wie es bei euch betrieblich / privat weitergeht.

Nachträglich wundere ich mich bei mir auch, was in jungen Jahren alles möglich war. Arbeiten bin ich jedoch nie gegangen.

Alles Gute!

LG Vollmilch


2472660 antwortet um 24-05-2019 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
milchwirtschaft betreiben und arbeiten gehn (als mann) ist für mich , wenn du mittelfristig in der milchwirtschaft bleiben willst, ein absolutes "no go"!
frau alleine schafft das nicht (mit kind schon gar nicht) und es bleibt zuviel auf der strecke....
wenn man milch machen will, dann führt mm kein weg am vollerwerb vorbei - auch die betriebswirtschaftlich heute "notwendigen" herdengrößen lassen gar nichts anderes mehr zu


mittermuehl antwortet um 24-05-2019 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard0808 Ist deine Freundin Pensionsversichert? Wenn nicht, machen sie zum Betriebsführer...


Denker05 antwortet um 24-05-2019 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard0808 auch weniger Kühe machen Arbeit, so ist es ja nicht wie wir wissen. Wobei nachdem ich mich im Forum eingelesen habe, denke ich wirklich ich ,,jammere,, auf hohem Niveau.
Lass dir eines gesagt sein. Wichtig ist die Familie und danach kommt alles andere. Klar ist Geld auch wichtig, aber nicht das a und o.
Du hast ja,,Glück,, das sich deine Freundin das alles gefallen lässt. Wie ist sie abgesichert, ihr seid nicht verheiratet und ihr gehört nichts....
Dann hoffe ich zumindest das wenigstens die Wohnsituation so ist, dass sie das Babyphone in dem Stall mitnehmen kann..... Jaja mit der Zeit denkt man nach und um. Klar wirtschaftlich und Zahlen müssen passen, keine Frage . Aber wenn das Zwischenmenschliche nicht stimmt, dann wird man nie glücklich.
Wie gesagt wir sind selbst vor Jahren der Milch und dem Geld nachgerannt, heute Frage ich mich wozu....
MfG


Ziegenbua antwortet um 24-05-2019 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Sozialversicherung darf man bei einer gewissen Größe aber auch nicht unterschätzen - die Ersparnis durch den Vollzeitjob dürfte wohl mehr ausmachen als so mancher Reingewinn.


Richard0808 antwortet um 24-05-2019 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Ja meine Freundin ist bei der SVB Verichert.

Und ja ihr habt schon recht, warscheinlich frag ich mich in 10 Jahre auch für was der ganze jetzige Aufwand....
Da muss ich e selber draufkommen.

Wobei wenn ich von der Arbeit heim komme und mich z.b. auf den Traktor setzt ist das für mich mehr entspannung als Arbeit.

Hab mich bis jetzt wenig mit dem Thema befasst aber könnte ich nicht eigentlich auch Karenz gehen?


Vollmilch antwortet um 24-05-2019 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo!
Natürlich kannst du in Karenz gehen, macht ja jeder! Dadurch verlängert man die Bezugszeit des. KBG.

Richards Betrieb läuft doch eh im Vollerwerb, allerdings im Vollerwerb seiner Frau, er ist nur der Knecht! ;-)

LG Vollmilch


Denker05 antwortet um 24-05-2019 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Richard0808 Karenz kannst natürlich gehen, nur wie dein Arbeitgeber darauf reagiert weiss ich nicht.


HartlAndreas antwortet um 24-05-2019 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Hallo
Es is sehr amüsierend unterm mähn vom 2.schnitt eurebeiträge so zu verfolgen.
Richard gibt dir einen tipp bleib zu hause bei deiner partnerin u geniesst es u wenn du zeit hast gehst als betriebshelfer als zuverdienst.
Gruss andreas


Richard0808 antwortet um 24-05-2019 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Andreas
Wenn du im Schnitt 3200€ Brutto im Monat verdienst für 38,5std Arbeit.... Würdest du das gegen Milchwirtschaft tauschen?
Noch dazu so wie bei mir die 2 Schicht Arbeit zutrifft wo es so wie heute egal is ob du um 4 Uhr früh anfängst zu Arbeiten weil man um 12Uhr heim muss um das Heu einzufahren?

Und Gratulation zum 2.Schnitt, wie oben beschrieben bin ich nur ein Null 8 15 Bauer und noch nicht mit meinem 1.Schnitt Fertig


Vollmilch antwortet um 24-05-2019 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
38,5 Stunden Arbeit pro Monat oder Woche?
Wenn es Spaß macht, wieso nicht! Muss eh jeder selber wissen.

Ich weiß ja nicht um wieviele Kühe es geht, aber wegen 30 Kühen müssen nicht 2 Leute ständig zuhause sein. Da kann doch ruhig eine(r) arbeiten gehen.

LG Vollmilch


mostkeks antwortet um 24-05-2019 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Also bei 3200€ brutto sollte man sich doch etwas mehr als 30 Kühe leisten können. Vor allem da ja dann nicht mehr so viel Freizeit zum ausfinanzieren übrig bleibt!


Richard0808 antwortet um 24-05-2019 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@Vollmilch
Natürlich sind 38,5 std Wochenarbeitszeit, normal 40std nur bekomme ich mein 15min Pause pro Tag nicht bezahlt....
Es handelt sich um 25 Milchkühe

Die 3200 sind nur Grundlohn ohne Zulagen, ich weiß auch nicht viel aber die Stunden bringen das Geld wie bei in der LW


Richard0808 antwortet um 24-05-2019 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Und bevor ich mir jetzt Fragwürdige Unterstellungen anhören muss...

Ich arbeite als Zerspanungstechniker auf einer Maschine die bis 60 Tonnen bearbeiten kann, also ich fertige Bauteile an in der Größenordnung von Schaufelradbagger.
Rahmen und Bauteile von Traktotren sind dagegen nur Spielzeug...
Unter 2000 Netto bin ich seit 10 Jahren nicht mehr heim gefahren


Denker05 antwortet um 24-05-2019 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Also Richard0808 wenn ich mir deine Zahlen etwas anschaue und dann ausrechne. Warum kannst du dann nicht Zuhause bleiben?? Top Zahlen, Top Betrieb.


Harpo antwortet um 24-05-2019 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Wenn ich. Deinen. Lohn hab würde ich es wie Jakob mache


schaf100 antwortet um 25-05-2019 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Mich wunder beim lesen der Beiträge wie jeder dem anderen sagen will was er tun soll.
Keiner kennt die Ausgangslage des anderen.
Beruflich im Betrieb oder privat.
Es muss sowieso jeder die Verantwortung für sein tun übernehmen.



jakob.r1 antwortet um 25-05-2019 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
Grüß Dich Schaf 100, können wir bitte erfahren was Du in so einem Forum lesen möchtest, damit wir uns darauf einstellen können?
Beste Grüße
Jakob


Denker05 antwortet um 25-05-2019 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Einkommen aus der Milchwirtschaft
@schaf100
Naja wenn man eine Frage stellt, dann muss man halt mit Kritik und Meinungen rechnen. Oder es kommt aus dem Text heraus zu einer Diskussion oder Wahrnehmung. Was ist daran bitte verwerflich. Und ja dann gibt es noch die, die nie etwas sinnvolles beizutragen haben. Aber bitte, diese können ja auch nichts dafür :)


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