Top Agrar Milchpreis Vergleich

Antworten: 19
hardl1266 13-04-2019 12:32 - E-Mail an User
Top Agrar Milchpreis Vergleich
Bitte um Auskunft.
Beim top agrar milchpreisvergleich heft märz 2019 sind 3 Spalten mit 100 t ,300t, 500t angeführt mit jedesmal einem anderen milchpreis.lese ich das so richtig oder ist das falsch recherchiert.Habe 5 milchbauern gefragt, keiner konnte mir eine antwort geben


eklips antwortet um 13-04-2019 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was willst du wissen? Drei Spalten sind vorhanden, ja, und die sind nicht umsonst, weil es wegen Mengenstaffeln vielfach andere Milchpreise je nach Anlieferung gibt. Was soll falsch recherchiert sein? (Bei der BLM gibt es eine Korrektur in der April-Ausgabe)


hardl1266 antwortet um 13-04-2019 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ eklips beziehen sich die 100, 300, 500 tonnen also auf die jahresanlieferung pro Betrieb .Wenn ich also 300 t jahresanlieferung habe, habe ich einen höheren milchpreis als bei 100t . bin kein aktiver milchbauer mehr darum meine frage. konnten mir aber von 5 gefragten milchbauern auch keiner richtig beantworten. danke nochmals



Efal antwortet um 13-04-2019 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hardl
Einfach erklärt,
ein Milchbauer mit weniger Jahresanlieferung (Bsp. 100 t) bekommt als Demütigung einen niedrigeren Milchpreis pro Liter Milch,
ein Milchbauer mit hoher Jahresanlieferung (Bsp.300 t) bekommt als Belohnung einen höheren Milchpreis pro Liter angelieferte Milch.

Gibt Molkereien da werden große Milchlieferanten besonders Belohnt,

es gibt manche Molkereien wo kleineren Lieferanten, durch einen geringeren Abschlag, ein bisschen was vom Kuchen abbekommen,

und es gibt sehr wenige Molkereien (leider), wo kein Unterschied gemacht wird und der Bauer mit wenig Milchanlieferung die gleiche Wertschätzung erfährt.


hardl1266 antwortet um 13-04-2019 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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farmerJT antwortet um 13-04-2019 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei unserer Molkerei ist das ein gestaffelter Anfuhrbonus: z.B. Für die ersten 5000kg/Monat gibts einen Zuschlag von 0,25tkg oder für 20.000-25.000kg 1,25ct/kg.
Damit werden Anteilige Transportkosten der Molkerei an den Milchbauern weitergegeben. Eigentlich durchaus plausibel.
Aber aus Gründen der Solidarität wäre es auch durchaus angebracht die Transportkosten auf die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder aufzuteilen.

Es dürfte wohl klar sein dass in den Molkeivorständen hauptsächlich Milchbauern welche vom Milchverkauf leben, sitzen. Und dort natürlich ihre Interessen vertreten. Nanonaned.
Der Nebenerwerbler der vorwiegend von seinem 40 Job lebt wird kaum die Zeit und Mühen für so ein Amt aufwenden wollen. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Dadurch kommt so etwas zustande.

Meine vollkommen pragmatische Ansicht.




2587 antwortet um 13-04-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja so ist es eben der mehr Arbeitet bekommt auch mehr wen man mitmacht bist du im Hamsterrad drinnen und du läufst schon mit Jubel Trubel Heiterkeit!!!


huberosk antwortet um 13-04-2019 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo, finde es genau verkehrt. In der jetzigen Zeit wo zu viel Mich am Markt ist.


hardl1266 antwortet um 14-04-2019 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also ganz im sinne von karl heinz raiffeisen


Vollmilch antwortet um 14-04-2019 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist zuviel Milch am Markt?
Der Preis ist jedenfalls seit Monaten konstant und ich habe noch immer jeden Liter verkauft. ;-)

LG Vollmilch


Aequitas antwortet um 14-04-2019 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In meiner Liefergemeinschaft bekommt derjenige der 10 000kg im Jahr liefert und der 1 000000kg den gleichen Milchpreis.

Die Mengenstaffelung hört sich ja toll an. Je mehr Milch auf einmal abgesaugt wird, desto weniger Transportkosten, aber müsste da der Milchbetrieb der 1km neben der Molkerei liegt nicht mehr bekommen als der andere Betrieb der 200 km entfernt ist?




hardl1266 antwortet um 14-04-2019 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ aequitas host a" glück oder pech" wennst an eine von den dreien lieferst. von den 13 angeführten molkereien sind 3 was für jeden liter den gleichen preis zahlen


Efal antwortet um 14-04-2019 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Aequiteas, Hut ab vor deiner Liefergemeinschaft.

Eigentlich sollte es, gerade bei "Genossenschaften" unter den Genossenschaftsmitgliedern keine Bevorzugung oder Benachteiligung geben.

Bei den Schlierbacher Genossen wird diese Solidarität auch gelebt


huberosk antwortet um 14-04-2019 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei der Kärntner Milch ist's der Auszahlungspreisauch für alle gleich.
Kann vielleicht jemand diese Tabelle hier rein stellen? Lg


meki4 antwortet um 14-04-2019 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da wird genau getüftelt, wieviel Kilo pro Stop abgesaugt werden und was das kostet.
Was ist eigentlich mit den Milchbauern, die wegen blöder Abholzeiten in der Nachtarbeitszeit schon melken müssen - bekommen die diesen gesundheitsschädlichen Aufwand auch abgegolten? Da stellen sich die Molkereien taub.
Aber die Milchbauern lassen sich ja alles gefallen zum Nulltarif ( siehe gentechnikfreie Fütterung, Einsatz vorgegebener Melkanlagenreiniger, . . . )


ek antwortet um 14-04-2019 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ meki4
"Einsatz vorgegebener Melkanlagenreiniger" welcher Melkanlagenreiniger wird von den Molkereien vorgegeben?

mfg
Ernst Krampert



meki4 antwortet um 14-04-2019 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir hatten dazumals ein Schreiben von der BLM bekommen, das Reiniger mit gewissen Inhaltsstoffen nicht mehr verwendet werden dürfen - praktisch angefangene Kanister weggeschmissen werden müssen.
Bei Pflanzenschutzmittel kann man auslaufende Produkte über die Saison aufbrauchen. Da wurden mit voll kurzen Fristen, wenn auch für den einzelnen nur kleine Summen, ein Brocken landwirtschaftliches Vermögen vernichtet.


Vollmilch antwortet um 14-04-2019 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da ging es (vermute ich) um Rückstände von QAV, die in bestimmten Reinigungsmittel enthalten sind.
Die Molkerei hätte da natürlich auch die Rohmilch drauf untersuchen können und gegebenenfalls Liefersperren verhängen können.
Dann hätten die betroffenen Lieferanten selbst drüber entscheiden können, ob sie bestimmte Reinigungsmittel weiter verwenden wollen oder doch nicht!

LG Vollmilch


ek antwortet um 14-04-2019 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Soweit ich mich erinnere wurden die Gebinde abgeholt und durch andere Waschmittel ersetzt- allerdings nicht auf Kosten der Landwirte.

Ob man das Verbot dieser Waschmittel wirklich der Molkerei negativ anlasten kann?

mfg
Ernst Krampert



xaver75 antwortet um 14-04-2019 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@meki
Da waren Rückstände von den Reinigungsmitteln (QAV-Verbindungen) in der Milch nachweisbar.

mfg


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