Verein Boden.Leben stellt sich vor.

Antworten: 38
johann_zauner 04-03-2019 20:31 - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen.

Ich möchte unseren neu gegründeten Verein BODEN.LEBEN vorstellen.
Ein Verein für klimaangepasste und aufbauende Landwirtschaft.

Mit diesem Verein haben wir uns folgende Ziele gesetzt:

--> Praxisorientierte Forschungsarbeit soll Wissensvorsprung bringen
--> Beratung von Bauern für Bauern
--> Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für unseren Bodenschutz

Die Startveranstaltung, wo wir uns vorstellen, findet am 25. März in der LK Niederösterreich statt. Dazu laden wir herzlich ein.
Anmelden könnt ihr euch unter:
anmeldung@boden-leben.at

Weitere Infos findet ihr unter:
www.boden-leben.at

Schaut vorbei und denkt immer dran:

Auf den bedeckten Boden kommt es an!
Auf den durchwurzelten Boden kommt es an!

Auf das BODEN.LEBEN kommt es an!


Beste Grüße
Johannes Zauner




Der_Franz antwortet um 11-03-2019 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Ich bin ja da dabei und freue mich, eine "Heimat" für meine Versuche zum Thema Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz gefunden zu haben.
Hier im Forum gibt es ja einige, die auch immer wieder Interesse an den Themen Begrünung und Co zeigen - für all jene soll dieser Verein Wissensaustausch und -aufbau bieten.

Kommt am 25. vorbei bzw. schaut auf der Website www.boden-leben.at im öffentlichen Teil rein.

Schöne Grüße
Franz


Vollmilch antwortet um 11-03-2019 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Hallo!

Hab mich gerade angemeldet. Bin gespannt, was man für 100€ Mitgliedsbeitrag geboten bekommt.

LG Vollmilch


Mogwai antwortet um 11-03-2019 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Bin auch am überlegen, gibts für Bios auch was? :-) Dumm das ich vom Osten wohl immer so weite Anreisen habe zu etwaigen Feldtagen, Kurse usw.

Mfg


Der_Franz antwortet um 12-03-2019 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Wenn Du Böden hast und auf die Acht gibst, haben wir auch etwas für Dich :P
Bios sind gerne willkommen, das Thema geht uns ja alle an. Es sind auch schon einige mit dabei.
Bio oder Nicht-Bio ist keine Kategorie, in der wir denken wollen, genausowenig wie Pflug oder nicht Pflug, auch wenn die meisten von uns pfluglos arbeiten.
Wer die 100 Euro als Hemmschwelle ansieht:
wir werden uns bemühen, die mehr als aläquot bei Veranstaltungen zurückzugeben.
Wenn man bedenkt, was einzelne Kurstage zum Thema Bodenfruchtbarkeit mitunter kosten, reichts an sich schon, einen Termin „bei uns“ wahrzunehmen, um die 100 Euro wieder herinnen zu haben.
Das ist letztlich auch das Ziel: wir wollen nicht einfach eine große Masse an Mitgliedern sondern Mitglieder die mitwirken und denen das Thema Bodenschutz auch etwas wert ist.
Man kann aber auch zur Startveranstaltung kommen um sich zu informieren, man muss nicht zwangsläufig Mitglied werden.
Anmelden sollte man sich aber bald, der Platz im großen Saal ist leider auch begrenzt.



schellniesel antwortet um 12-03-2019 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Coole Sache!

Würde mir so eine Institution hier in der Nähe auch wünschen.

Leider berufstätig und ihr seid etwas ab vom Schuss von daher müsste es für mich schon regionaler sein.
Und selbst da findet sich die Zeit leider oft nicht :-(

Alles gute für euer Projekt!

Mfg


Joe_D antwortet um 12-03-2019 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
… die fatalste Entwicklung der Landtechnik für den Boden sind die Breitreifen und die KE!

denn Bodenverdichtung passiert lautlos ;-)


mittermuehl antwortet um 12-03-2019 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Ein Breitreifen hat aber weniger Bodenverdichtung als ein Normalreifen bei gleichem Maschinengewicht.


milcherzeuger antwortet um 12-03-2019 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Ja dieser Irrglaube das ein Breitreifen besser ist hält sich sehr gut dank Reifenhändler und Vertretern die gerne teure Reifen verkaufen.
Umso breiter der Reifen umso weiter geht die Verdichtung nach unten wo sie nicht mehr gelockert werden kann. Man spricht auch von Druckzwiebel.


janatürlich antwortet um 12-03-2019 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Das hab ich auch einmal behauptet, habens mich für nicht ganz …… will nicht vom Thema abkommen aber kann Joe nur recht geben .Und gefahren wird bei nassen Boden da fragt man sich nur.


Joe_D antwortet um 12-03-2019 23:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
ja, warum das so ist, und es z.B. nicht auf die Menge des Humus ……………….....……....sondern vielmehr es auf den Ton-Humus-Komplex ankommt, erklärt Julian Major Turiel an der Boku in Wien, am 1.4. siehe https://www.dammkultur.info/aktuell........ wo auch Nichtstudenten herzlich eingeladen sind, die Boku mal von innen zu sehen ;-)


Mogwai antwortet um 13-03-2019 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Liegt wohl eher daran das die Breitreifen nicht zwischen die Dämme passen :-)


FXST antwortet um 13-03-2019 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Bin leider zu weit entfernt…wünsche euch viel Erfolg.
Zur Bodenverdichtung:
-gleicher Boden
-gleiches Gewicht
-gleicher Luftdruck
Wo wird wohl der Bodendruck am höchsten sein?
-schmale Reifen
-breite Reifen



Joe_D antwortet um 13-03-2019 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
...oder, das durch die Breitreifen die hohen Gewichte erst möglich wurden....;-)
nach dem Motto: wie viel t Eisen ist nötig um auf 3m Arbeitsbreite 140kg Weizen/ha zu säen...


es gab Zeiten in denen die "Alten" eine Woche lang gesponnen haben, weil die Jungen die Sämaschine von Tierzug auf Maschinenzug umbauten!


FXST antwortet um 13-03-2019 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Verringerung der Bodenbelastung.
Befahrung des Bodens zu günstigen Zeitpunkt.
Breitere Reifen verringern die Druckfortpflanzung in die Bodentiefe bei gleicher Radlast und gleichem Luftdruck.
Radlast verringern.
Arbeitsgänge reduzieren.
Richtiges Bodenbearbeitungsverfahren.
Angepasster Reifendruck.


Joe_D antwortet um 13-03-2019 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Ja, natürlich alles richtig ….. aber bei welchem Betrieb sind in den letzten 30 Jahren wirklich Maschinengewichte gleich geblieben bzw zurückgegangen? man könnte fast sagen der Anstieg der Erosion ging zeitlich mit dem Anstieg der Reifenbreite/Maschinengew. parallel einher oder?


mittermuehl antwortet um 13-03-2019 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
@milcherzeuger .... Das ein breiterer Reifen den Druck weiter in die Erde bringt als eine schmaler ist eine gewagte Behauptung. Darf ich um eine Erklärung für die Behauptung bitten.

Der spezifische Bodendruck berechnet sich, nach meinem bescheidenen Wissen, aus dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs geteilt durch die Auflagefläche. Mehr Auflagefläche bedeutet somit weniger Bodendruck. Warum sollte dieser dann weiter nach unten reichen?


Vollmilch antwortet um 13-03-2019 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
... Das verstehe ich auch nicht!

LG Vollmilch


milcherzeuger antwortet um 13-03-2019 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Ein schmaler Reifen drückt zur Seite den Boden weg und ein breiter nach unten.
Die Industriegestützte Schulmeinung sagt natürlich was anderes. Hilft uns Bauern halt nicht wenn uns der Boden unter den Rädern wegschwimmt.
Fakt ist mit den gestiegenen Gewichten sind dir Reifen breiter und der Luftdruck weniger geworden. Also sollte alles gleich sein wie früher.
Nur schwimmt der Boden in die Bäche wenns ein paar Liter regnet und es stehen sofort die Seen auf den Äckern. Ein paar Hundert Liter Niederschlag am Tag muss ein Boden aufnehmen können.
mfg


mittermuehl antwortet um 13-03-2019 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Na dann sollten wir noch schmäler Reifen bauen ... am besten aus Stahl ... ? ;)

Denke mal wann eine Esidecke schneller brechen würde (nach unten)...


eklips antwortet um 13-03-2019 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
@mittermühl
Es ist zwar schon 35 Jahre her, aber ich habe die Sache mit der Druckzwiebel - breiter Reifen bringt Druck in größere Tiefe - auch so gelernt und zwar von jemandem, der auch heute noch dafür bekannt ist, sich konkret an technische, physikalische und biologische Fakten zu halten.
Nur ist das ja nicht ganz so einfach: Den breiteren Reifen kann ich ja mit weniger Luftdruck fahren und verringere den Auflagedruck, was gemeinsam mit der größeren Aufstandsfläche den Tiefeneffekt überkompensieren sollte. Ein Breitreifen mit dem gleichen Druck wie der schmale würde wohl mehr Schaden anrichten.


thomas.t3 antwortet um 13-03-2019 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Auch wenn der schmale Reifen den Boden zur Seite gedrückt hat, steht/fährt er trotzdem auf der unteren Fläche - aber dann noch tiefer im Erdreich.... (im Worst Case)
?
Lg


ek antwortet um 13-03-2019 16:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
@milcherzeuger, wo in Österreich regnets mehrere 100 Liter pro Tag?
Welche Böden schaffen diese doch sehr hphen Mengen?

mfg
Ernst Krampert


eklips antwortet um 13-03-2019 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
@milcherzeiger und ek: Mehrere hundert Liter regnet es öfters wo am Tag. Die Frage ist nur, auf welche Fläche die paar hundert Liter verteilt sind.


ek antwortet um 13-03-2019 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Im allgemeinen bezieht sich die angegebene Menge auf einen "m²" entweder in Liter oder mm.
Bei Gesprächen mit meinen Kunden war es bisher immer so, ob es in anderen Regionen anders definiert wird weiss ich allerdings nicht.

mfg
Ernst Krampert



mittermuehl antwortet um 13-03-2019 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
@eklips Reifenbreite ... ich habe alte Technik mit schmalen Reifen. Bin ich jetzt Bodenschonend? Soll mir recht sein...

Ich denke das meine Fahrzeuge mit breiteren Reifen (und dem richtigen Luftdruck) aber schonender wären.

In meinem Fall nicht ganz so wild. Der eine Traktor hat 2500 kg .. der kleine 1400 kg... Aber ich hab halt mehr überfahrten...


@Milcherzeuger "Ein paar Hundert Liter Niederschlag am Tag muss ein Boden aufnehmen können."

Wieviel ist "ein paar Hunder Liter" 200Liter? 800Liter? Einmal in der Woche oder jeden Tag?

1mm ist 1 Liter / m²

Meine Grund hat übringes keine Erosion durch Regen. Der bringt eher was von der Umgebung....




Mogwai antwortet um 13-03-2019 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Hätte nicht gedacht das das so schwer sein kann?.

Gleiches Gewicht mit minimalst möglichen Luftdruck in den Reifen auf gepflügtem Acker drüberfahren und dann dürfte doch alles klar sein welcher Reifen die Nase vorne hat?
Das die Gewichte heutzutage enorm sind und die Reifen dadurch natürlich größer/breiter werden müssen ist klar aber die Aussage das Breitreifen (bei gleichem Gewicht) mehr Boden verdichten als ein schmaler kann ich mir nur seeeehr schwer vorstellen. Mich würden alleine schon die tieferen Spuren stören von einem schmäleren Reifen. Gibt es dazu keine Studien von Verwschwörungstheoretikern?

Ps.: Ein schmaler Reifen drückt die Erde zur Seite? Wie geht das denn bitte? Und auf der Aufstandsfläche schwebt er in der Luft?


FXST antwortet um 13-03-2019 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
https://www.terranimo.world/CH/default.aspx

http://www.boku.ac.at/fileadmin/data/H03000/H73000/H73300/PF-BioLandwirtschaft/pubs/ProdSys/2006_Entwicklung_der_Radlasten_bei_Landmaschinen_OEKL.pdf


monsato antwortet um 13-03-2019 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
hay

Ps.: Ein schmaler Reifen drückt die Erde zur Seite? Wie geht das denn bitte? Und auf der Aufstandsfläche schwebt er in der Luft?
kein größerer blödsinn fällt euch nicht ein !

zu den verein : eine tolle kopie aus deutschland ok. ( www.GKB-EV.de ) egal die idee is gut den boden wirds auch gut tun.

bleibt die frage was passiert mit dem 100,- euronen mitgliedsbeitrag?

wird das ein gehalt für die die den verein leiten? wird hier ein neuer arbeitsplatz erfunden?
rechnet man mit 250 zahlende mitgliedern, so würde das.............................................
dazu kommen noch sponser gelder von firmen.


FXST antwortet um 13-03-2019 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
https://www4.fh-swf.de/media/downloads/fbaw_1/download_1/professoren_1/volk/vorlesungunterlagen/2013_8/LTSchlepperreifenSS2013.pdf


Joe_D antwortet um 13-03-2019 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
...stimmt alles aus der Sicht der Traktorkabine, aus der Sicht des Ton-Humus-Komplexes sieht die Sache anders aus ;-)


schellniesel antwortet um 13-03-2019 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Komischerweise Arten bodenthemen immer zu frage der Technik aus...

Aber dann wollen wir mal...

Fragte eure Mädels: nicht die Länge (breite) bringt die Befriedigung sondern der Durchmesser ;-)


Also es haben beide Lager hier mit ihrer Behauptungen recht!

Bei gleicher aufstandsfläche verdichtet der schmale Reifen weniger....

Gleiche aufstandfäche erreiche ich nur mit größeren Durchmesser und weniger Luftdruck!

Das kann ich natürlich aber auch mit einem Breitteifen machen.

Ja der Luftdruck im Reifen ist entscheidend.

Und den kann ich technisch bedingt eben nur dann minimieren wenn es die achslasten zulassen.

Das gesunde Maß für den Boden haben wir lange schon überschritten.

Allerdings alleinige Ursache für schlechte Infiltration ist es nicht.

Mfg


Joe_D antwortet um 13-03-2019 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Sehr gute Antwort!
Breite Reifen lassen es dann aber auch zu den Boden noch zu bearbeiten, wenn dieser aber auch viel zu feucht ist.

Der Ton-Humus-Komplex platzt auf ….und das nicht nur unter den Reifen, sondern die gesamte Arbeitsbreite, und das mit den bekannten fatalen Folgen wie, der Boden kann dann immer weniger Wasser Speichern ohne das es zu Verschlämmungen kommt usw....

Der Bodendruck eines Tieres ist im Vergleich zu einem Reifen exorbitant pro cm²......und doch ist er zur Gesamtarbeitsbreite zu vernachlässigen...….und kleinen Abdrücke können schnell vom Bodenleben wieder aufgearbeitet werden …

Anbei ein Film deren Bodengare mit einem breiten Reifen und co auf Dauer, niemals so aufrechterhalten werden kann....
https://youtu.be/pmtU_9IzEvM
Ausgangsgestein ist Schiefer



Mogwai antwortet um 14-03-2019 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Warum platzt der Ton Humuskomplex auf? Hält der nix aus? Dachte gerade DANN ist mein Boden gar und tragfähig. Wieviel kg verträgt ein garer Boden? Mit Quelle bitte. Warum platzt er in der Dammkultur nicht auf wenn ich so tief lockere? Ich merke halt bei deinen Posts immer das du Werbeveranstaltungen von Turiel /Dammkultur unterschiebst (wo es überhaupt nicht darum geht) und mit irgendwelchen Thesen daherkommst ohne fundierte Quellen zu stellen außer dieser wunderschönen Frau in deinem Filmchen was du immer postest :-) aber so kann ich meinen Betrieb nicht führen, würde ich auch gar nicht wollen :-)

Wenn der Boden zu feucht ist fährt man auch nicht auf den Acker, auch mit Breitreifen nicht, nur weil es manche machen sind doch nicht die Breitreifen schuld! Wie Schellniesel richtig schreibt, der Durchmesser ist entscheidender als die Breite aber sollte ich nicht auch noch die maximal mögliche Breite dazu nehmen?

Die Devise sollte lauten, Gewichte runter, dadurch kleinerer Traktor/Maschinen, dadurch nicht so große Reifen möglich/nötig, dadurch weniger Verdichtung und zerplazte TonHumus-Komplexe. Da bin ich bei dir!

Mfg


FXST antwortet um 14-03-2019 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Ja genau…alle mit breiten Reifen fahren bei feuchten Bedingungen und alle mit schmalen Reifen bei optimalen Bedingungen und in sehr nassen Jahren fahren alle mit schmalen Reifen natürlich-einfach-überhaupt nicht…;-)
Ich hab es hier schon geschrieben…
Verringerung der Bodenbelastung.
Befahrung des Bodens zu günstigen Zeitpunkt.
Breitere Reifen verringern die Druckfortpflanzung in die Bodentiefe bei gleicher Radlast.
Radlast verringern.
Arbeitsgänge reduzieren.
Richtiges Bodenbearbeitungsverfahren.
Angepasster Reifendruck.
Bodentragfähigkeit verbessern (Zwischenfruchtanbau usw.)



Joe_D antwortet um 14-03-2019 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
ja, richtig das alleine ist es natürlich noch nicht, und richtig mehr dazu gibt es z.b. am 1.4.: BOKU Wien:
https://www.dammkultur.info/aktuell

Roggen nach Silomais direkt am 60er Damm seit 1998 ohne Düngung:
https://www.youtube.com/watch?v=LesYZqDTb3I



Der_Franz antwortet um 15-03-2019 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Es ist wirklich beachtlich, wie praktisch jedes Bodenthema in einer Technikdiskussion endet.
Es gibt ein wunderbares Berechnungstool im Internet, das aufzeigt welches Gewicht bei welchem Reifen mit wieviel bar welchen Schaden anrichtet. Allein man müsste halt das Maschinengewicht wissen, daran scheitern doch schon viele (auch beim Interesse, so schlimm wirds ja nicht sein).
Ja, es braucht leichte Maschinen, ja es braucht mehr Sensibilität.
Vielleicht liegt darin ein Teil des Interesses an den Dammkultur, weil der Boden für den Menschen etwas sichtbarer gemacht wird. Ist doch toll, wenn man die Wurzeln ohne großen Kraftaufwand so leicht ausheben kann und dazu keinen Spaten braucht, bei dem man dann doch wieder die meisten Wurzeln abreisst.

Zu unserem Verein bzw. dem Beitrag von monsanto:
"zu den verein : eine tolle kopie aus deutschland ok. ( www.GKB-EV.de ) egal die idee is gut den boden wirds auch gut tun.

bleibt die frage was passiert mit dem 100,- euronen mitgliedsbeitrag?

wird das ein gehalt für die die den verein leiten? wird hier ein neuer arbeitsplatz erfunden?
rechnet man mit 250 zahlende mitgliedern, so würde das.............................................
dazu kommen noch sponser gelder von firmen."

Wenn wir den Erfolg der GKB erreichen, dann dürfen wir gerne verglichen werden. Einige von uns pflegen seit Jahren gute Kontakte zur GKB bzw. auch zu Swiss-No-Till, ein Nachteil wird das eher nicht sein.

Zum Thema Mitgliedsbeitrag: Ich habe bereits erwähnt, dass es Workshops, Feldtage und ähnliches geben wird, die für Mitglieder gratis zu besuchen sind und damit sich der Mitgliedsbeitrag für aktive Mitglieder schon lohnen wird.
Außerdem sollen durchaus ambitionierte Forschungsprojekte rund um das Thema mit den Geldern finanziert werden, in diesem Bereich wird Gernot Bodner federführend agieren und den von der Boku ausgegebenen Auftrag einer erhöhten Praxisorientierung der Universität entsprechen.

Niemand von uns hat ein finanzielles Interesse bei der Vereinsgründung verfolgt, letztlich benötigt man aber Geld, wenn man was weiterbringen will.

Ich jedenfalls zahle die 100 Euro sehr gerne, ich bin überzeugt dadurch an Wissen zu gelangen, dass ich ansonsten nur schwer bekommen würde.





huberosk antwortet um 15-03-2019 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
Hallo, das heißt also mit Zwillingsbereifung beim gleichen Gewicht (Traktor) ist schlechter für den Boden? Mehr Bodenverfichtung?


Joe_D antwortet um 15-03-2019 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verein Boden.Leben stellt sich vor.
technisch ja, kommt natürlich viel mehr auf die Bodenfeuchtigkeit an.....
aber wie gesagt mit schmalen Reifen, aber um so höheren, wird bei entsprechender Bodenfeuchte viel weniger Boden/Leben "beleidigt" als mit breiten ….
wenn der Boden OK ist es möglich mit unter 5t Traktor 3,6m Arbeitsbreite und 25/30cm tief zu arbeiten. Über 7km/h sollte allerdings so wie so nicht gefahren werden....wenn man es ernst nimmt mit dem THK


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