Bauern sind am reichsten... geht das noch?

Antworten: 45
roman.n(wg61) 15-01-2019 15:14 - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Lt. Heute Zeitung sind die Landwirte lt. OeNB mit dem größten Durchschnittsvermögen... Dahinter Selbständige und Beamte

Bauern 896 000€
Selbständige 254 000€
Beamte 215 000€

Was für ein Schwachsinn...

Kann diese Statitik nur stimmen, weil K. H. GraXXer, MeXXXdorf, MeisXXXerger, TreXXhl und U. ScXXuch im Statistik Bauern sind und nicht Beamte?



mittermuehl antwortet um 15-01-2019 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Das hängt davon ab wie man Vermögen definiert.

Wenn du mit einer Landwirtschaft dein Auskommen erwirtschaften willst und sie dann an die nächste Generation übergibt, ist die der Wert der Liegenschaft selber egal.

Wenn du die ganze Liegenschaft verkaufst, so gehen sich mit diesem Vermögen vielleicht viel Jahre mit einer sehr jungen Frau auf einem sehr warmen Strand aus.. (Hat ein Bekannter der Großbauer war so gemacht)

Es hängt von der Sichtweise ab.


bogpep antwortet um 15-01-2019 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
die haben offensichtlich Eure Fahrzeuge "hochgerechnet" !


Ziegenbua antwortet um 15-01-2019 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Setz mal ungefähre Werte ein und rechne dann zusammen:
5ha Acker
5ha Wald
1.000qm Bauland

Wohnhaus
Stallgebäude
Wirtschaftsgebäude

Oder reduzierst du das Vermögen nur auf Bargeld und machst dir ins Hemd dass du da nicht überm Durchschnitt liegst?


mittermuehl antwortet um 15-01-2019 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Da sind auch Wirtschaften dabei mit über 10 ha...

@roman.n(wg61) wo kann man das nachlesen?



179781 antwortet um 15-01-2019 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Wenn man Zeitungen wie Heute ernst nimmt, kann das schon ein Problem sein. Lustigerweise sind die Leser von solchen Revolverblättern verstärkt anfällig dafür, seriöse Medien als fake-news zu betrachten.

Gottfried


svoboda12 antwortet um 15-01-2019 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Es steht auch im Standart. Und es würde jeder verwertbare Besitz gerechnet. Also Grund und Boden, Gebäude usw. Deshalb kommt auch so ein hoher Wert heraus. Und angeblich sind das Werte, die die Personen selbst angegeben haben.


mittermuehl antwortet um 15-01-2019 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Das wird so schon stimmen. Was verwundert euch daran? Es geht ja nicht ums Geld im Börsl sondern um das gesammte Anlagevermögen. Wenn man aufhören will und seine Kinder enterben will hat man so viel Geld....


https://derstandard.at/2000096183618/Notenbank-Studie-Bauern-haben-die-groessten-Vermoegen


ijl antwortet um 15-01-2019 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Wenn's um das geht was alles zu verkaufen währe schrecken mich die schwachen 900000 eh net
Da brauchst nur ein paar ha Grund und einen Traktor mit roten Felgen und die 900000 sind ereicht
Lg


mittermuehl antwortet um 15-01-2019 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Darum geht es .... alles was du hast und verkaufen kannst.

Arf finde ich das die Beamten am 3. Platz liegen. Die brauchen ja keine Anlagevermögen. Bei denen ist es nur "Spielgeld"


Weil Landwirtschaften so teuer sind, ist es für Quereinsteiger fast unmöglich eine solche zu erwerbern. (Heirat mal ausgenommen). Aber der Bauer der aus diesem Kapital etwas erwirtschaften muß ist eingentlich ein Narr.


xaver75 antwortet um 15-01-2019 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@mittermühl
Der Staat braucht Kohle, um den ungebremsten Zuzug ordentlich versorgen zu können, und da wird eben mal geschaut, wo der Reichtum zuhause ist.
Da die Beamten nur an 3. Stelle liegen, werden die das nicht stemmen können, also ……

mfg


steira8075 antwortet um 15-01-2019 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Die Raika wird es noch genauer wissen wie viel so manch Bauer hat.......;)


Vollmilch antwortet um 15-01-2019 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@xaver: von welchem "ungebremsten Zuzug" sprichst du?

Ich habe mir gestern auch die Kommentare dazu im Standard gegeben! Da muss man sich als Bauer so manches anhören, aber man lernt auch die Schwächen im eigenen Image kennen.
Daran kann man arbeiten.

LG Vollmilch


xaver75 antwortet um 15-01-2019 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Vollmilch
Den von gewissen Usern verteidigten unbegleiteten Jugendlichen mit leichten Anpassungsschwierigkeiten.
Das sich am der Situation der Landwirtschaft nicht so schnell was ändern wird, wenn eine Qualitätszeitung 96% der Bevölkerung gegen uns aufbringt ist auch verständlich.

Wenn der bäuerliche Grundbesitz schon in anderen Händen wäre, würde uns vielleicht sogar 1 bis 2 Euro mehr pro Stunde gegönnt werden.

mfg


mittermuehl antwortet um 15-01-2019 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Riirsch ... Stimmt. Als Hoferbe hat man einen schönen Vorsprung. Dann bekommt man auch noch Förderungen die die Normalbürger zahlen. Und dann dürfen sie nicht im Wald Radfahren. ------- Soviel zur Lage wie 95% es wohl sehen. ;)


Der Erbe selber sieht meist nur die Verantwortung und das was ihm ins Börsl verbleibt.

Aber wenn er noch Geschwister hat die auch ihr Stück vom Kuchen wollen, wird schnell klar was der Betrieb wert ist. Besonders wenn nicht rechtzeitig "übergeben" wurde.

Man sollte sich noch Fragen wie es sein kann das man mit so einem Erbe als Bauer oft auf keinen grünen Zweig kommt.


Vollmilch antwortet um 15-01-2019 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Hallo xaver!

Ach darum geht es (schon wieder)!
Der Zuzug dieser Personengruppe hat in letzter Zeit stark abgenommen. Von "ungebremst" kann also überhaupt keine Rede sein.

Wie die Landwirtschaft oder die Bauern von der Bevölkerung gesehen werden hängt sehr stark von uns selbst ab. Unablässiges Jammern bringt zum Beispiel keinen Imagegewinn.

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 15-01-2019 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Die "wirklich Reichen" kann man mit so einer Statistik (die auf eigenen Angaben beruht) nicht erreichen. Die verkürzte Aussage: " Die Bauern sind die Reichsten in Österreich " zeigt nur einen Teil der Realität, leider bleibt dieser Teil am leichtesten hängen. Die Grundstückspreise (die ein wesentlicher Faktor sind) stehen aber nicht in Relation zur landwirtschaftlichen Ertragserwartung sondern spiegeln lediglich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage wider. Und Grund und Boden sind begrenzt.

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 15-01-2019 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Und 95% der Bevölkerung sehen die Bauern nicht nur als "reiche Subventionsempfänger". Der Eindruck in Foren ist nicht repräsentativ.

Mit einzelnen Kollegen ist es auch schwer, Beliebtheitswettbewerbe zu gewinnen! ;-)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 15-01-2019 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Vollmilch ... Für breite Schichten der Bevölkerung sind Bauern jammernde reiche Erben die viel Steuergeld verbrauchen und die Natur schädigen, Tiere schlecht behandeln, Radfahrer belästigen und bildungsferne Rassiten sind. Im Urlaub (Lederhose) sieht man sie gerne. Aber sonst vermeidet man den Kontakt. ..... hab ich was ausgelassen...??



179781 antwortet um 15-01-2019 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Ich bin auch reich. Ich habe drei Kinder aus denn etwas ordentliches geworden ist, habe 45 Jahre arbeiten können ohne gesundheitliche Probleme, habe die meisten Jahre soviel verdient, dass es für den gewünschten Lebensstandard gereicht hat. Zudem kann ich in einem schönen Land mit sehr guten wirtschaftlichen Voraussetzungen hoher Sicherheit und besten Sozialstandards leben.
Wieviel Geld der Bauernhof mit allem Drum und Dran wert ist, hab ich mir nie genau ausgerechnet. Weil das wäre zu deprimierend gewesen, diese Zahlen damit zu vergleichen, was mit diesem eingesetzten Kapital über einen Arbeitslohn hinaus verdient werden kann.

Gottfried

PS Der Herr Xaver und seine Gleichgesinnten mögen einmal drüber nachdenken wie unpassend seine pauschale und allgegenwärtige Furcht vor fremden Menschen im Zusammenhang mit diesem Thema ist. Wohlgemerkt: mit diesem Thema. Das heißt nicht, das man Probleme in dem Bereich nicht aufzeigen darf.


2472660 antwortet um 15-01-2019 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
....wenn man sich da so ein bisschen durch die foren lest, bekommt man auch schnell einen einblick in die leserschaft der einzelnen medien - und die disussion im standard zb find ich nicht grundsätzlich besonders negativ den bauern gegenüber.
mm. nach gehört der umwidmungsgewinn für grundverkauf deutlich höher besteuert (das ist keine leistung des grundbesitzers sondern der öffentlichkeit) und dann ist diese debatte schnell beendet. würde bei verkäufen von baugrund und dgl. max. den doppelten preis für landwirtschaftlichen nutzgrund dem verkäufer zustehen und die differenz auf den erzielten baugrundpreis soll als zweckgebundene steuer für leistbares bauland und andere infrastrukturmaßnahmen verwendet werden



Richard0808 antwortet um 16-01-2019 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Wenn man als Bauer Landwirtschaftlichen Grund kaufen möchte bekommt man schnell zu spüren welche Wertigkeit Grund und Boden heutzutage hat.
Bei Preisen von 11Euro/ m2 und mehr für Ackerfähige Flächen würde es mehrere Generationen brauchen um dieses Geld wieder zu erwirtschaften.
Deshalb sind diese Bewertungen für Geldanlage interessant, als Landwirtschaftlich genutzer Grund Utopisch.


Hofknecht antwortet um 16-01-2019 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
"Vermögen ist der in Geld ausgedrückte Wert aller materiellen und immateriellen Güter, die im Eigentum einer Wirtschaftseinheit stehen." So auf Wikipedia.

Mal wieder typisch das ein Standard Journalist das zu verdrehen versucht und so hinstellt dass Bauern die reichsten Schwerverdiener seien.
Erst letztens wieder eine Durchrechnung mit der Bauernkammer gemacht über einen Betriebszweig: Fast 400.000€ Investitionskosten, abgeschrieben auf 12 Jahre, 10.000€ Verdienst pro Jahr. Also soviel wie ein Mindestsicherungsbezieher fürs Warten erhält.


mittermuehl antwortet um 16-01-2019 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Hofknecht Nur bekommt man die Mindestsicherung nur wenn man nichts mehr besitzt... Du kannst ja gerne tauschen wenn du jemanden etwas neidig bis.

Du kannst auch sofort alles verklaufen und sehen was das alles Wert ist.

Eine Landwirtschaft ist ein Vermögen wert. Es gibt halt Werte die kaum Geld erwirtschaften. Ein Kirche ist auch viel Wert und bringt kaum Geld ein (als Gebäude).


179781 antwortet um 16-01-2019 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Das Stichwort Kirche passt ein wenig zu dem Thema hier. Die Kirche ist einer der größten Vermögensbesitzer im Land. Wenn man alle Werte wie Gebäude, die Einrichtungen, die großteils wertvolle Antiquitäten sind, den Grundbesitz zusammenrechnet.
Wenn man davon ausgeht, dass diese theoretischen Vermögenswerte nur in den seltensten Fällen verkauft werden, dann bleibt für den "Reichtum" nur die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben übrig. Und dann schaut die Rechnung gleich anders aus. In der LW ist es nicht viel anders.

Gottfried


textad4091 antwortet um 16-01-2019 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Jeder verurteilt die Medien, aber niemand diese Umfrage- Die erstens einiges gekostet haben wird, und zweitens, genau keine Aussage machen kann, weil im Standard-Artikel zumindest die geringe Reichweite bzw. die "unerreichbaren" obersten Prozent beschrieben werden. Wer also den Artikel komplett durchliest, dem wird wenigstens nichts vorenthalten. Andere Medien nehmen es damit nocht so ernst, zumindest wenn's um solche Themen geht.

Das beste daran ist auch noch, die Umfrage gibt's nicht das erste mal, man kann wohl ungefährt damit rechnen, wann die immerwieder rauskommt, gewisse Leute in höheren Positionen, sag ich mal, wussten, dass eine solche Umfrage durchgeführt wird. Und die gesetzliche Interessensvertretung schläft irgndwo herum und reagiert dann, wenn's eh scho längst abgeebbt ist.
Die politische IV ist mit schon egal, die muss ich eh nicht direkt "fördern".

Ahja, wenn man im Standard-Forum reinliest, kommt für mich eines heraus: Es gibt eine Hand voller "Bauernfresser", die restlichen, lockeren 70% dieser zudem nicht sehr reicheitenstarken Zeitung (im Gegensatz zu anderen), wissen sehrwohl, was der Unterschied zwischen dem Anlagevermögen und Umlaufvermögen (wenn des so richtig ist, hab's nicht so mit den Begriffen^^) ist.
Ich les den Standard auch nicht (mehr) gerne, aber verteufeln würd ich ihn wegen sowas auch nicht.


mittermuehl antwortet um 16-01-2019 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@textad4091 Ich finde auch das der "Standard" noch am besten berichtet hat.

Wichtig ist auch zu lesen das man nur durch Arbeit zu keinem Vermögen kommen kann. (Beamte ausgenommen).


Neudecker antwortet um 17-01-2019 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Hallo
Die Sache mit der Bewertung der Bauernhöfe ist ein zweischneidiges Schwert. Leider können so manche zwischen Anlagewert und Verdienst nicht unterscheiden. Dazu ein kleines Beispiel: Einer meiner Nachbarn hat vor einigen Jahren einen Wald geerbt. Als dieser vom Käfer befallen und so rasch als möglich abgeholzt werden musste, meinte er, dass wegen der Aufarbeitung mit fremden Arbeitskräften, vom Erlös fast nichts übrig blieb. Wir Bauern hätten es viel leichter, weil wir ja die Werkzeuge selber besitzen. Mein Vorschlag war nun: Falls ihm die Fremdaufarbeitung zu teuer sei, dann möge er sich künftig das erforderliche Werkzeug kaufen und die Arbeit selber machen.
Dies kostet aber mehr Geld als der Wald wert ist - meinte er.
Jetzt sind wir wieder beim Thema angelangt.
Wenn ich den Wert vom Wald und die zur Bewirtschaftung erforderlichen Geräte als Ganzes bewerte und verkaufe, dann bin ich vermutlich für eine kurze Zeit sehr reich. Wenn ich aber den Wald ordentlich bewirtschaften möchte und vom Erlös leben muss, dann schaut es mit dem Reichtum etwas anders aus. Als Bauer habe ich natürlich ein hohes Anlagevermögen, aber das sollte ich doch nicht verkaufen, sondern an nächste Generation weitergeben. Liebe Grüße vom Neudecker


schellniesel antwortet um 17-01-2019 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Bauern werden immer wieder mal zu unsichtbaren Reichtum gelangen.

Wenn eine Währung oder die Wirtschaft krieselt dann werden Anlagevermögen aufgrund ihrer Nachfrage wertvoller.

Seit der Krise 2008 hält das noch weiter an.

@neudenker

Den Besitz kannst du weitergeben an die nächste Generation wie du willst.

Ob in ha oder eben mit Scheinen unterm Kopfpolster ist je nach Gesetzgebung eben mit mehr oder wenigen Abgaben behaftet.

Der aufreger ist eben der das es bewusst so dargestellt wird das Bauern von diesen Anlagevermögen auch zu Lebzeiten was haben.
Wer mit diesen Anlagevermögen auch einen Verdienst erwirtschaften will ist in Relation kein gut Verdiener.

Wer verkauft oder verpachtet hat schon auch was davon ;-)

Und mehr zeigt diese Statistik in Wirklichkeit auch nicht. Nur der 0815 Bürger kennt die Umstände halt nicht.

Mfg


fgh antwortet um 17-01-2019 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Keine Aufregung Leute... "Hätte schlimmer kommen können"


Ziegenbua antwortet um 17-01-2019 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Neudecker:
Als Bauer habe ich natürlich ein hohes Anlagevermögen, aber das sollte ich doch nicht verkaufen, sondern an nächste Generation weitergeben.

Das macht ein Lugner beispielsweise genauso - nur warum darf man diesen dann öffentlich als "vermögend" oder gar steinreich bezeichnen (bzw. je nach Situation war er auch schon hoch verschuldet und somit als Bundespräsident nicht geeignet) und wenn man das ganze auf eine Landwirtschaft umlegt übertreibt man maßlos? Da kann ein Franco Foda noch Nachhilfe in Understatemant nehmen.

Viele die hier und auch in anderen digitalen Medien laut Skandal und Rufmord schreien und den Wert ihrer Landwirtschaft offenbar nicht zu schätzen wissen sollten ihr angeblich nicht vorhandenes Vermögen vielleicht jemanden zur Verfügung stellen der dies auch schätzen kann - natürlich zu einem finanziellen Gegenwert der für sie angemessen erscheint.

Warum auch noch die nächsten Generationen damit belasten wenn es einen selbst schon so schlecht geht?

Auch wenn dieser Artikel der erste gewesen ist den ich seit Jahren vom Standart gelesen habe kann ich nicht verstehen, warum man den Schreiberling für einen wirklich aufgeschlüsselten Inhalt verteufeln sollte.
Natürlich fragt man sich um die sinnhaftigkeit dessen, aber was kann er dafür wenn mündige, wahlberechtigte Unternehmer selbst mit mehrfacher Erklärung im Bericht selbst einfach den Begriff Vermögen nicht verstehen können oder wollen?


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Der Standardartikel ist vollkommen in Ordnung.
Die Kommentare darunter offenbaren die Imagedefizite.
Dass Grundeigentümer vermögend sind braucht man nicht bestreiten. Das Bauern (durchschnittlich) nicht besonders viel verdienen und nur eine geringe Eigenkapitalrentabilität haben sollte aber auch jedem bewusst sein.

Vermögen zu bilden ist für den "Österreicher" auch nicht leicht. Selbst wenn er ausreichend verdient, ist er zu konservativ für Aktien, für Immobilien ist die Einstiegshürde groß und bürokratische Hürden kommen noch dazu.
Das Geld am Sparbuch gibt man auch besser nicht an,....

LG Vollmilch


textad4091 antwortet um 17-01-2019 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Eine einzige Seitennote hätte ich mir, wie hier öfters erwähnt, im Standard erwartet, wobei wsl. mehr als 90% der Leser das eh behirnen: Grund und Boden als Vermögen sind die Wirtschaftsgrundlage von der Landwirtschaft, und somit nicht mit dem frei Verfügbaren Vermögen vergleichbar. Der Artikel bzw. ein Kommentar auf diePresse.at macht dies scho besser:
>>Manche Erkenntnisse der Studie sorgen indes für Stirnrunzeln. So sind nicht nur Ältere vermögender als Jüngere. Die reichste Berufsgruppe sind demnach Bauern mit einem Nettovermögen von 896.500 Euro (Median) vor Selbstständigen mit 254.000 Euro. Hier dürften die Autoren landwirtschaftliches Betriebsvermögen mit Privatvermögen ein wenig durcheinandergebracht haben.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 17-01-2019 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
ich finde dass der Artikel Schrott ist.
Person a hat zb Land&Fortw vermögen, ist Angestellter mit Bankeinlagen,Wertpapiere die finanziert wurden aus Verpachtung und Angestelltemverhältnis, Person a hat keine land und forstwirtschaftliche Ausbildung
Person b hat zb Land&Forstw.vermögen, ist öffentlich Bediensteter, Bankeinlagen,WErtpapiere,Lebensversicherung, Das vermögen hat er sich sowohl aus dem Betrieb als auch aus öffentlich Bediensteter erwirtschaftet trotzdem wird das irgendwie Zugeordent, trottelhafter weise wird in der Statistik das wort Bauer benutzt.

Jemand ist zb öffentlich Bediensteter, investiert in Agrarimmobilien , oder jemand ist selbständig und legt die Gewinne in Agrarimmobilien an, wird dann der Rubrik Bauer zugerechnet. super verschleiert :-) . mfg


Ziegenbua antwortet um 17-01-2019 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@dietmar:
Es handelt sich hierbei um das Ergebnis einer Umfrage. Durch den Hinweise Sample 3000 würde ich auf 3000 Befragte schließen. Darunter waren offenbar 30 Personen (Anteil 1%) die Angaben Landwirt zu sein.
Ob das jetzt eine Anzahl ist von welcher man auf die gesamte Österreichische Bevölkerung schließen kann darf bezweifelt werden, dass ein öffentlicher Bediensteter welcher monatlich die selben Geldeingänge auf seinem Konto vorweisen kann bei seiner Bank die Angabe macht Landwirt zu sein halte ich aber für höchst unwahrscheinlich.

@textad:
"landwirtschaftliches Betriebsvermögen mit Privatvermögen durcheinandergebracht"

Das denke ich weniger, zählen doch laufende Kredite als Negativwerte.
Für eine Angestellte (Bürokauffrau?) und einen Facharbeiter (Mechaniker?) wären 115.000 ansonsten nicht wirklich viel. Da bist du bei 2 Autos (je 30.000), einer Mietwohnung (kein Vermögen da kein Eigentum) und 55.000 verteilt auf Konto und Sparbuch.

Wenn sich ein Selbstständiger zwar monatlich mehr gönnen könnte als oben genannte Kleinfamilie muss man berücksichtigen, dass er seinen Firmensitz eventuell auch nur gemietet (kein Eigentum) hat oder gerade ein Gewerbegrundstück finanziert (Eigentum - Kreditsumme) hat worauf ein Bürogebäude (Eigentum - Kreditsumme) errichtet wurde, der aktuelle Verkehrswert seiner Arbeitsräume in Summe aber nur knapp die Kreditsumme überschreiten. Dann bleibt ihm genau sein halb abgezahltes Wohnhaus (welches sich die oben genannte Kleinfamilie mit den Mietraten auch leisten könnte), ist das Dienstauto doch auch nur geleast.
Oder ist etwa doch der Beamte in 3. Generation der Reicheste, welcher das von seinem Vater in der Frühpension aufwendig renovierte und mit Pool und Sauna ausgerüstete Einfamilienhaus seiner Großmutter in Stadtnähe überschrieben bekam?


textad4091 antwortet um 17-01-2019 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@ Ziegenbua: Wie erwähnt, ich glaube nicht, dass eine telefonische Umfrage auf "Vertrauensauskunftsbasis" represäntativ ist. Vor allem, wenn man, wie du richtigerweise erwähnst, auch noch Negativwerte dazuzählen müsste.

Schlussendlich kannst des ganze auf eines hinauslaufen lassen: Alles, was ma an Vermögen in Form von Grund und Boden, Gebäude etc. angehäuft hat, kann man nicht verschwinden lassen, und wird einem, in welcher Form auch immer, angerechnet.

Ich seh das mit Besitztum mittlerweile offen und ehrlich so: Als Landwirt muss't schaun, dass ma was rausholen kann.Somit direkte wirtschaftliche Grundlage.
Monteurfirmen verkaufen unter anderem eine "Dienstleistung", da is das wieder ein wenig anders (für mich).
Und schlussendlich die Hausbesitzer, von normal bis Luxuriös. Ich kenn da etliche, wo ich mir nicht gaaaanz so sicher bin, ob der Nachwuchs, der jetzt grad beruflich Fuß fasst, wirklich sooo glücklich mit dem zukünftigen Haus sein wird, ganz einfach weil die Eltern einen um eine Ecke höher dotierten Beruf haben und zudem wissen, wie's mit Geld umgehen müssen- und was Besitztum in Form von einem großen Haus bedeutet, und sie wissen, was diverse Monteure in der Stunde kosten ... Also ein Haus per se ist keineswegs eine Belastung, aber von vielen Seiten wird gern davon gesprochen, wie super des ned is, und daun bist "a gmochter Mann" ... und wenn nach 20 Jahren bei der Heizung was großes zu richten is, kommt ma drauf, dass ma statt Urlaub und Co lieber ein wenig Rücklagen gebildet hätte. Die Ansicht ist jetzt ein wenig voreingenommen, aber es gibt noch genug, die die Kosten an so einer Erhaltung komplett unterschätzen


Ziegenbua antwortet um 17-01-2019 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Zu deinen letzten beiden Sätzen:
diese werden eher mehr als weniger


Peter06 antwortet um 17-01-2019 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Jetzt habe ich endlich die ultimative Erklärung für die Tatsache, warum schon so viele landwirtschaftliche Betriebe aufgehört haben:

Wegen Reichtum geschlossen!


mittermuehl antwortet um 17-01-2019 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Peter .... Nicht ganz unrichtig. ;) Warum selber Geschäftsmann sein wenn man alles verpachten kann und so ein nettes kleines Grundeinkommen hat. Dann fällt die Sucher nach einem Arbeitsplatz der gefällt auch nicht so schwer. Wohnhaus behält man ja dann meist doch. Die Pacht zahlt viele Fixkosten. Dann muß man noch das "Spielgeld" verdienen. Ich sag das so provokant weil ich genau heute eine Dame kennen gelernt haben, die das so macht...


dietmar.s(2cz6) antwortet um 17-01-2019 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@ziegenbua
>Es handelt sich hierbei um das Ergebnis einer Umfrage.
Dir muß klar sein , dass ein unterschied besteht zwischen Original Antworten auf Fragen. Und wie man dann diese Antworten dann weiterverarbeitet.. und daraus ein
sogenanntes Ergebnis einer Umfrage produziert. mfg

>öffentlicher Bediensteter welcher monatlich die selben Geldeingänge auf seinem Konto vorweisen kann bei seiner Bank die Angabe macht Landwirt zu sein halte ich aber für höchst unwahrscheinlich.
Hier ist genau der Fall, der Verschleierung. Wenn er Angestellter und aktiver Landwirt ist und dort unter Landwirt geführt wird od wie auch immer die Umfrage aufgebaut ist kommt irgendwas heraus.



Vollmilch antwortet um 17-01-2019 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Wie sollte man auf diese Umfrage reagieren?
- die Ergebnisse sind keine Überraschung.
- JA! Wir Bauern besitzen Grund und Boden mit einem hohen Wert. Das ist keine Schande. Der Wert dieses Vermögens spiegelt aber nicht die monetäre Ertragskraft der landwirtschaftlichen Produktion wider, sondern das Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

- der Besitz von Grund und Boden lässt sich auch nicht verheimlichen.

- Grund und Boden dienen dem aktiven Landwirt zum Erwirtschaften von (Arbeits-)Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft. Es entsteht dadurch KEIN "arbeitsloses" Einkommen aus Kapitalvermögen oder aus Vermietung und Verpachtung.

LG Vollmilch


dietmar.s(2cz6) antwortet um 17-01-2019 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Vollmilch
sers, das war keine Umfrage, das is eine aufgedeckte fake -Inszenierung.


Neudecker antwortet um 17-01-2019 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Hallo fgh
Obwohl deine Behauptung eigentlich nicht zum Thema passt, möchte ich jetzt gerne wissen: Was du unter dem geflügeltem Wort:- Hätte schlimmer kommen können?- verstehst. Falls du damit den Zusammenbruch des Dritten Reiches meinst, dann muss ich dir sagen, dass wir damals nicht in der russischen Zone wohnten und es deshalb nicht schlimmer gekommen ist. Solltest du aber das Desaster mit der freien Milch meinen, dann kannst du auch beruhigt sein. Ich hatte zu diesem Projekt sowieso nie viel Vertrauen. Darum ist es auch nicht schlimmer gekommen. Liebe Grüße vom Neudecker


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Dietmar: deine Reaktion erinnert mich an ein vierjähriges Kind, das mit hochrotem Kopf bodenstampfend und lautstark protestiert, weil es sich ungerecht behandelt fühlt.

Eine Umfrage mit 3000 Teilnehmern ist groß genug, um ein realistisches Bild zu zeichnen. Die einschränkenden Nebenbedingungen wurden im Standard auch erläutert.
Manche überinterpretieren.

LG Vollmilch


FXST antwortet um 17-01-2019 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
Grund und Boden-Gebäude sind ja die Grundlage für den landwirtschaftlichen ARBEITSPLATZ.
Grundstücke sind in der Regel nur auf dem Papier wertvoll-außer man verkauft sie.
In der Landwirtschaft ist das Kriterium ob man "arm" od. "reich" ist die Liquidität.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 17-01-2019 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern sind am reichsten... geht das noch?
@Vollmilch
ein gezeichnetes Bild und die Realität, da liegen Welten dazwischen... und tu mir die 4jährigen Kinder nicht ungerecht behandeln.


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