Weihnachtspost von der SVB

Antworten: 48
Beergbauer 27-12-2018 08:08 - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Hab zum Christkind Post von der SVB bekommen:
doppelter Einheitswert- doppelter Beitrag
nachzahlung ab April
wenn mir mit der gewerblichen zusammen sind kommts warscheinlich noch a bissl dicker
KaGs antwortet um 27-12-2018 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Raunz net, der BB hat das Ärgste abwenden können. Sonst wäre der EHW verdreifacht geworden!
Aber, das gibt es nicht, doppelter EHW, doppelter Beitrag.

Vollmilch antwortet um 27-12-2018 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Hallo!

Ich habe gestern auch den Briefkasten ausgeräumt : +25% beim Einheitswert, +9% beim SVB-Beitrag. (dass sich beide Werte verdoppeln halte ich für höchst unwahrscheinlich, die SVB-Beiträge steigen degressiv mit dem Einheitswert!)

Harmlos.

LG Vollmilch

svoboda12 antwortet um 27-12-2018 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
doch, bei niedrigen Einheitswerten (ca 4000 Euro) ist es schon möglich das es sich verdoppelt.
Bei der SVB kann man sich eh die Beitragsgrundlage ansehen

https://www.svb.at/cdscontent/?contentid=10007.718725&portal=svbportal&viewmode=content

LW-Maise antwortet um 27-12-2018 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Hallo !
Am besten bei der SVB,per e-mail ,für das "Weihnachtsgeschenk" bedanken.
Bitte reichlich davon Gebrauch machen !!!
mfg.

eklips antwortet um 27-12-2018 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Die Einheitswertgeschichte ist sehr geschickt gemacht. Durch die zeitliche Verzögerung seit der Neufeststellung, die versetzte Mitteilung, die Einsprüche und die versetzte Umsetzung bei der SVB hat es nie alle gleichzeitig getroffen. Während anfangs alle belächelt wurden, die schon Bescheide hatten und sich erregt haben, haben sich nun diese schon wieder beruhigt oder resignuert, wo andere plötzlich draufkommen, dass es jetzt echt teurer wird. Widerstand gab und gibt es daher nicht.

Vollmilch antwortet um 27-12-2018 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@svoboda12: Stimmt, du hast recht! Bei sehr kleinen Einheitswerten geht das.

LG Vollmilch

thomas.t3 antwortet um 27-12-2018 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Ich kenne auch ein paar die Einspruch gemacht haben, unter anderem ist auch ein Richthof dabei. Die haben sich alle gewaltig ins Knie geschoßen und müssen jetzt noch mehr bezahlen.
Eine schlaue Sache!

Lg

hm1965 antwortet um 27-12-2018 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Die Aufregung verstehe ich jetzt nicht ganz da sich jeder spätestens aeit der neufeststellung des EHW dessen bewusst sein hat müssen! Wer das geld für die fällige höhere svb also bis jetzt nicht eingeplant hat ist selber schuld!!

xaver75 antwortet um 27-12-2018 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Ich hab mich auch damit abgefunden, auch die Einbeziehung der Ausgleichszahlungen sehe ich als einen Schritt in die richtige Richtung (dafür hätte der ha-Satz etwas weniger werden dürfen).

Was mich nervt ist, wann ist nachzuzahlen, ab wann ist nachzuzahlen, … das wird schön langsam ein "Brocken". ,-)

mfg

Riiitsch antwortet um 27-12-2018 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Fragt bei der SVB nach. Bei der SVA ist das "überzahlen" Tagesgeschäft: normal weis man gegen Ende des Jahres wie viel Versicherungsbeiträge angefallen sind. Das kann man selber ausrechnen (zb Beitragsrechner oder im Gesetz nachschauen). Man weis was man schon gezahlt hat. Ergibt sich ein Guthaben, kann man schon überlegen wann man das abholt, oder einfach für nächstes Jahr liegen lässt. Ergibt sich ein Rückstand, dann könnte man evtl steuerschonend vor dem 31. Dezember noch was überweisen, oder man ist fürs nächste Jahr vorbereitet.

Der Rest sind Firmen die die ersten 3 Jahre nicht überstehen.

susi036 antwortet um 27-12-2018 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Jetzt haben die Bauern Fördergeld bekommen , da sudern sie nicht so ,Wahlen sind auch gerade keine und die Bezirksbauernratskonferenzen waren auch schon. Geschickt gemacht ! Gratulation ,aber wir durchschauen die Herrn und leiden an keinem Kurzzeitgedächtnis.

kron antwortet um 27-12-2018 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Wenn das die Gkk bei den Arbeiten machen würde was dann los sein wird mag ich gar nicht schreiben
Aber das Motto vom BB hätte schlimmer kommen können Grübl?


MUKUbauer antwortet um 27-12-2018 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Naja mit Tierhalter die Laut schreien aber nie Ihren Tierbestand gemeldet haben habe ich kein Mitleid irgendwie, Betriebe wo die Hektarsätze gehoben wurden da ist es was anderes, bzw. konnte sich auch da jeder Einstellen drauf
und zu guter letzt - es wird keiner davon abgehalten eine Buchführung zu machen und nach Tatsächlichen Einkommen sich Besteuern und Versichern zu lassen, Programme wie Moneymaker und co. können einem Sogar Varianten Vorberechnen - ist aber auch nur soweit hilfreich wenn die Daten stimmen die man füttert

gerhard.k(ix721) antwortet um 27-12-2018 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
nicht gemeldet gilt nur für welche die früher sehr hohe Tierbestände hatten diese richtlinien wurden verändert!
vor wenigen jahren bekamm man noch mit diesen Tierbeständen die jetzt als intensiv gelten eine Extensivierungsprämie
Bei uns 70% EHW-erhöhung und rund 30 % SVB Beitragserhöhung.
Die letzten 5 Jahre war der Beitrag bei gleichem EHW um 18% erhöht worden

reinhard.s(fpc28) antwortet um 27-12-2018 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Habe auch Weihnachtsgrüße von der SVB bekommen. Die 14 % EHW Steigerung (rein aus der Fläche) wirken sich bei mir mit schlappen 1000 € pro Jahr aus - wie im Beitragsrechner vorherzusehen. Aber dass man sich darauf einstellen kann, wie MUKU meint, ist schlicht weg falsch: 1) aus der Steuerreform ist ja grundsätzlich für alle Betriebe die eine entsprechende Erhöhung hatten, eine Refundierung beschlossen, die noch immer nicht bekannt ist. Sobald man aus der Pauschallierung geht, ist diese sicher weg. Wäre schön gewesen, wenn man sich rechtzeitug darauf einstellen hätte können.
2) Bei mir gab es gleich nach der EHW Feststellung eine Fortschreibung, da ich schon vor der Hauptfeststellung entsprechend Pachtgründe verloren habe, die ich zum Referenzzeitraum noch bewirtschftet habe. Der Bescheid ist seit Februar 17 bekannt, kann aber frühestens 2020 eingearbeitet werden! Und wie sich der auf die eventualle Rückzahlung aus der Steuerreform auswirkt, hat mir bisher auch noch niemand erklären können.
Bei dieser Umsetzungsgeschwindigkeit kann man sich prima auf alles einstellen.

fgh antwortet um 27-12-2018 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Ich habe noch keine Post bekommen.... ahne von dem her böses...

Harpo antwortet um 27-12-2018 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Es hat den Anschein dass alle die besonders gscheid reden mit einem blauen Auge davon gekommen sind und sich freuen dass es andere erwischt hat .
Toller Zusammenhalt unter den Bauern .
Aber am Ende siegt die Gerechtigkeit.
Denkt Mal darüber nach ihr Profibauern.

ijl antwortet um 27-12-2018 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@Harpo
Was hat das mitn gscheid reden zu tun wieviel wer Vorschreibung hat?
Bei mir wurde der EHW bisl weniger, muß ich jetzt gscheid reden damit ich das Geld das ich jahrelang zu viel bezahlt habe zurückbekomme
Die die jetzt eine Erhöhung bekommen sollen froh sein das nicht öfter neu berechnet wird, sonnst hätten sie sicher auch schon jahrelang mehr bezahlt!

Harpo antwortet um 27-12-2018 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@ijl
An Deiner Stelle würde ich mich ruhig verhalten. Es kann auch sein das Du in der Vergangenheit geschlafen hast sei froh darüber und huell Dichin schweigen

Harpo antwortet um 27-12-2018 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@xaver75
Wenn Du die Einbeziehung der Ausgleichszahlung als richtig befindets hast Du die Vergangenheit vergessen denn damals wurden uns diese Ausgleichszahlungen als Verdienstengang verkauft und jetzt sollen wir für entgangenen Einkommen nochmal bezahlen bei ständig sinken Einkommen, wo bleibt Deine Logik!!!!
Bist Du ein Gutmensch???? Wenn ja ist es Deine Sache.
Vielleicht wollen andere mit ihrer Arbeit Geld verdienen.
Denke einmal über Deine Aussagen nach!!

xaver75 antwortet um 27-12-2018 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@Harpo
Ich hab (auch) geschrieben, das der ha-Satz niedriger werden hätte dürfen...

Wenn ich mein "Einkommen", von dem ich die Abgaben bezahle, aufteile, machen eben die Ausgleichszahlungen einen Großteil vom Einkommen aus, der wirtschaftliche Ertrag rein von der Fläche, welche in der Vergangenheit für die Berechnung hergenommen wurde, ist gesunken.
Die SVB-Beiträge entscheiden vielleicht, ob man die Stalltüre zumauert oder nicht, die Preise, wo wir seit 40 Jahren die selben bekommen, können sie nicht ausgleichen.
Keine Angst, so schnell werde ich nicht zum Gutmenschen .,-)

mfg

ijl antwortet um 28-12-2018 06:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@Harpo
Klingt logisch
Weil ich geschlafen habe hatte einen höheren EHW :-)))



birgmann antwortet um 28-12-2018 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Einheitswert plus 25%- SVB-Beitrag plus 25%, bin beim Stalltür zumauern. Aber nur auf einer Seite, auf der anderen kommt eine Firma hinein.

179781 antwortet um 28-12-2018 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Mit seiner Aussage hat Xaver schon recht. Das Einkommen früher war überwiegend von (gestützten) Produktpreisen abhängig. Heute ist der Anteil aus den Produktpreisen niedriger und ein wesentlicher Teil kommt von den Direktzahlungen. Also sind die ganz klar ein Teil des Einkommens und somit ist es notwendig, die in der Berechnung entsprechend anzupassen.
Dass die ganze Geschichte mit der Einkommensberechnung nach EHW innerhalb der LW große Ungerechtigkeiten zwischen den Betrieben verursacht, ist eine andere Sache. Die stammt noch aus Kaisers Zeiten und damals hatte jeder Bauer nach seinem Grundausmass angepasst die selbe Zahl an Kühen, Schweinen usw und genau so wurden im selben Verhältnis die Felder bestellt. Es war also das Flächenausmass kombiniert mit der Bonität des Bodens ein sehr gutes Messwerkzeug zur Einkommenberechnung. Heute kann es sein, dass ein 25 ha Betrieb 60 Kühe melkt und der Nachbar mit dem gleichen Grundausmass geht arbeiten und macht den Betrieb relativ extensiv nebenbei. Beide Betriebe erwirtschaften aber laut EHW das selbe Geld.
Eine viel gerechtere Lösung wäre, wenn man den EHW nur mehr für die Berechnung von Grundsteuer und ähnlichen hernimmt und Einkommenssteuer und SVB ausschliesslich nach Buchhaltungsergebnissen berechnet. Dann würden sehr viele Betriebe deutlich weniger SVB Beiträge bezahlen und nicht wenige, die jetzt ihr Geld "gratis" verdienen auch Einkommenssteuer zahlen dürfen.
Dann würde aber das System SVB schwere Schlagseite bekommen.

Gottfried

muk antwortet um 28-12-2018 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
was soll diese diskussion - diese vorgangsweise wurde von den bauern selbst gewünscht .

die bauernvertreter - kammerpräsidenten haben dies so gefordert - oder willst sagen , das kammerpräsidenten nicht berechtigt sind die bauern zu vertreten .

und viele bauern haben ihre präsidenten wiedergewählt - also eindeutiger kann der wille doch nicht sein .

MUKUbauer antwortet um 28-12-2018 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@ijl du hast sicher nicht als einziger geschlafen wenn das der Grund ist

da ist viel schief gegangen was ich bis heute nicht nachvollziehen kann
die Übernehmer seit 2014 hängen auch seit dem in der Luft - es wurden keine neuen Steuernummern vergeben - sprich wenn´s blöd läuft darfst 5 Jahre oder mehr Steuer auf einmal bezahlen
und noch vieles mehr

Ich sehe es halt derzeit so das die Pauschalierung "geduldet" ist, gewollt ist sie sicher nicht mehr - ob´s fürn Finanzminister aber mit einer pauschalierung nicht besser ist/war ....

zugzug antwortet um 29-12-2018 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Unsere Herren vom Bauernbund haben genau nichts zusammen gebracht.
Meist sind diese Herrschaften politisch bzw. in sämtlichen Vorständen, sodaß diese solche Zahlungen überhaupt nie treffen würden.
Es gibt eine Obergrenze wo SVB fällig wird und über dieser Grenze sind fast alle unserer Vertreter( zumindest auf Bundes und Landesebene) welche Zuhause den Betrieb führen.
Die meisten unserer Vertreter zahlen genau nichts außer einen kleinen Betrag in die Unfallversicherung!



melchiorr antwortet um 29-12-2018 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@zuzug
Was hat die Höchstbemessung mit dem Bauernbund zu tun? Wenn du in der Höchstbemessung bist zahlst du darüber hinaus auch nur Unfallversicherung. Alle möchten möglichst wenig SVB Beiträge leisten, aber später eine möglichst hohe Pension bekommen. Das ist bei allen gleich, egal ob Bauer, Arbeiter oder Selbstständiger. Du kannst bei der SVB optieren und zahlst dann wesentlich weniger SVB Beitrag, die Pension richtet sich aber auch einmal nach den eingezahlten Beiträgen, dann wird aber auch wieder über die niedrige Pension gejammert.

zugzug antwortet um 29-12-2018 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Grundsätzlich sollte es Bauernvertreter heißen.
Ich schätze du bist sicher nicht Vollerwerbslandwirt und erhälst Deine Gage von wo anders

melchiorr antwortet um 29-12-2018 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@ Zuzug
Ja, ich bin Nebenerwerbsbauer und zahle daher dreifach ein, da meine Gattin auch einen außerlandw. Beruf ausübt. Mein Betrieb wurde bei der Einheitswertneufeststellung von 14500,- auf 13800,- zurückgestuft und für diesen Betrag zahle ich auch SVB. Ich habe nicht mehr lange bis zur Pension und bei der Vorberechnung war Ich angenehm überrascht über die Höhe. Aber wie schon gesagt das richtet sich immer danach was man einzahlt und natürlich auch nach der Versicherungsdauer.
Schönen Abend

zugzug antwortet um 29-12-2018 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Auch ich bezahle mehrfach ein und frage mich, warum das so sein muss? Unfall o.k aber das mit SVB doppelt wenn man es nicht will oder braucht? Immerhin sind meine Frau und ich ausserlandwirtschaftlich sehr gut Versichert. Das wir mal eine Pension aus der Landwirtschaft bekommen ist eigentlich überhaupt nicht relevant da diese meist eher niedrig ist.

melchiorr antwortet um 29-12-2018 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@zuzug
Wie schon gesagt, kannst du bei der SVB optieren, dann zahlst du nur ungefähr die Hälfte der Beiträge. Wenn ihr sowieso gut versichert seid hat das vielleicht Sinn. Wenn du mit den Beiträgen aus landw. und außerlandw. Einkommen über die Höchstbeitragsgrundlage kommst, dann kannst du die zuviel geleisteten Zahlungen bei der SVB zurückfordern, sofern du nicht bei den Beamten versichert bist.
Lg

biozukunft antwortet um 29-12-2018 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Man holt sich die steigenden Abgaben nach dieser EHW-Steuer-Reform vorzugsweise bei den tierhaltenden (Noch-)Nebenerwerbs- u. Kleinlandwirten. Damit treibt man diese noch schneller in die Aufgabe oder komplette Extensivierung. Die Großbetriebe freuen sich auf günstige (Pacht-) Flächen u. sind sowieso gedeckelt bei den Abgaben mit Höchsbemessungsgrundlagen. Zahlen halt ein in Privatpension. So haben es sich die Großbetriebs- u. BB-Vertreter gerichtet.

melchiorr antwortet um 29-12-2018 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@ biozukunft
Die Beiträge für eine ordentliche Privatpension sind aber wesentlich höher als für die gesetzliche Pensionsversicherung und sehr unsicher, da die Beiträge oftmals sehr risikoreich in Aktien und Anleihen veranlagt sind.

179781 antwortet um 29-12-2018 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Du bringst da was durcheinander biozukunft. Steuer werden die von der EHW Erhöhung betroffenen nur geringfügig mehr zahlen. Weil bei denen nur Grundsteuer anfällt. Einkommenssteuer zahlt von denen jetzt keiner und auch in Zukunft nicht.
Was du meinst, sind die SVB Beiträge. Und da kann es jeder so machen, wie die bösen "großen", nämlich anstatt der Pauschalierung mit Buchführungsergebnissen erklären. Mit den schon erwähnten Vor und Nachteilen.

Gottfried

pmraku antwortet um 29-12-2018 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
wie hoch ist der Jährlich zu zahlende Mindest-SV Betrag bei der Beitragsgrundlagenoption im Moment?



stemi antwortet um 30-12-2018 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Ausgleichszahlungen sind doch kein zusätzliches Einkommen,wurde früher von der Politik auch immer wieder betont.Die SVB Beiträge stiegen bei mir in den letzten 8 Jahren um über 20%.Vor 2 Jahre kam die Weihnachtspost vom Finanzamt mit einer EWH Erhöhung von 48%.Trente mich sofort nach einem Telefonat mit dem Bezircksbauernbundobmann von diesen Verein.Wurde ja immer wieder betont das der ländliche Raum gestärkt gehört. Zahle übrigens bei 21 ha LuF Nutzfläche 940 Euro an die SVB nach.Interesant wen man die Lohnverhandlungen anderer Berufe verfolgt.Die Verhandler wären bei einer Leistung wie des BB sofort arbeitslos.


melchiorr antwortet um 30-12-2018 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@pmraku
Siehe svb.at

Mindestbeitragsgrundlage bei Beitragsgrundlagenoption
Lg

melchiorr antwortet um 30-12-2018 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@ stemi
20% in 8 Jahren, das ist ziemlich genau die Indexanpassung von etwa 2,5% im Jahr. Das trfft auch alle Versicherten in anderen Sozialversicherungen. Wenn der SV-beitrag nicht angepasst wird können auch ndie Leistungen der SV nicht angepasst werden.
Nur Leistung beziehen und nichts einzahlen geht halt nicht lange!!

waldbiolux antwortet um 30-12-2018 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@permuka
Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung ist EUR 808,34, das entspricht einen Einheitswert von EUR 4.000.-
Bis zu einen landw. Einkommen von EUR 9.700.- sind immer die 808,34 Beitragsgrundlage.
Mindestbeitragsgrundlage in der Unfall- und Krankenversicherung sind EUR 1.518,97
entspricht einen Einheitswert von EUR 7.400.-
Ergibt einen zu zahlenden SV - Quartalsbeitrag von EUR 872,88

stemi antwortet um 30-12-2018 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@melchiorr
Die jährliche Anpassung ist auch nicht das Problem .Die EWH Erhöhung ist doch eine zusätzliche Einnahne für die SVB ohne zusätzliche Leistung!

179781 antwortet um 30-12-2018 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@ stemi
Das stimmt schon was du anfangs geschrieben hast, mit den Ausgleichszahlungen. Deshalb wurde ja der ha Satz für die Fläche bei den meisten Betrieben reduziert und dafür ein Anteil der Ausgleichszahlungen in die Berechnung mit hineingenommen.
Damit wurde bei den Betrieben, die Aufgrund schlechter Bonität des Bodens sehr geringen Einheitswerte haben, aber die selben ha Zahlungen bekommen wie andere mit hohen ha-sätzen, das Ungleichgewicht, das damit entstanden ist, etwas auszugleichen.
Wenn dann einer noch durch Zupacht deutlich höhere Ausgleichszahlungen bekommt, dann wirkt sich das in einer sehr deutlichen relativen Erhöhung aus.
Wirklich gerecht ist es noch immer nicht. Da kenn ich z. B. einen Betrieb der sich aufregt, weil er von ca 21.000 auf 27.000 erhöht wurde. Der liefert ca 300.000 kg Milch, hat ca. 40 Stück Vieh zum verkaufen und bekommt, wenn er im Durchschnitt seiner Region liegt, einiges über 20.000 Ausgleichszahlungen. Und laut Pauschlierungsverordnung hätte der jetzt einen Gewinn von brutto 11.000 Euro. Da muss er doch in Wirklichkeit ganz still sein und ein Dankschreiben an die bösen Bauernvertreter schicken, dass sie ihm weiterhin ermöglicht haben, sein tatsächliches Einkommen steuerfrei einzustecken.

Gottfried

pmraku antwortet um 30-12-2018 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
@waldbiolux + melchiorr

danke für eure Antworten. ich habe die SVB Seite schon angesehen;

man müsste natürlich zusätzliche Kosten für einen Steuerberater mitkalkulieren und wenn man größere Holznutzungen macht, schlägt dies natürlich auch böse zu; überhaupt als Nebenerwerbslandwirt, wenn man nicht die 11.000 Euro steuerfrei hat, dann kann man plötzlich ordentlich Einkommensteuer zahlen und plötzlich ist aus dem Vorteil ein großer Nachteil geworden..

pmraku antwortet um 03-01-2019 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
ich stelle meine Frage einfach mal hier dazu:


gibt es eine Möglichkeit, dass man keine oder eine geringere SVB für unproduktive Flächen (zB nicht mehr gemähte Schilfflächen usw) bezahlt? Flächen sind natürlich nicht bei der AMA gemeldet


almfutterflaechen antwortet um 04-01-2019 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Abs: Heimo Urbas
Tel . 0699 125 366 27
e mail LT.HU.SP@AON.AT

diese Einheitswerterhöhung und somit eine Erhöhung sämtlicher Abgaben können sich die Bauern nicht gefallen lassen .

Bei Produktpreisen wie vor 30 Jahren und ohne Wertanpassung der Ausgleichszahlungen sind höhere Abgaben keinesfalls gerechtfertigt .

Und an all jene die es noch nicht wissen . die höheren Einheitswerte und somit die höheren Abgaben wurden von den eigenen Kammerpräsidenten gefordert - und dafür darf es kein Verständnis geben .

Aus heutiger Sicht müssen wir jede Abgabe welche erhöht wurde EINZELN bekämpfen .

für Unterstützung und Koordination stehe ich gerne zur Verfügung . per tel. aber besser per E mail . LG



muk antwortet um 08-01-2019 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
das sind die unterschiede in den berufsvertretungen

beitragserhöhung für die bauern

gehaltserhöhung für die bürgermeister

https://www.meinbezirk.at/voelkermarkt/c-politik/mehr-gehalt-fuer-die-buergermeister_a1994568

muk antwortet um 10-01-2019 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
was bauern wirklich wollen - die prognosen sind eingetreten - nur fleißig zahlen bei immer geringeren erträgen .

https://www.landwirt.com/Forum/473869/Landwirtschaftskammerwahl-SALZBURG---was-wollen-die-Bauern.html

fredl0699 antwortet um 11-01-2019 05:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weihnachtspost von der SVB
Die Bauernbundkalender wurden heuer wieder gut verkauft !!!!! Unsere Vertretung hat gut - die brauchen wenig leisten, verdienen viel, uuund es hätte noch viel schlimmer kommen können!!!!!! Bei den nächsten Wahlen vor dem Kreuzerl setzten - DENKEN

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