Spendensammeln

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Stef1144 30-11-2018 06:56 - E-Mail an User
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So etwas ähnliches regt mich auch seit Tagen auf... Tierschutzvolksbegehren, GVO Soja in GS Fleisch.... jeden Tag kommt kurz vor Weihnachten eine "Horrormeldung" zum Eintreiben von Spenden und Crowdfunding was ja das Gleiche ist. Würden diese Personen auch nur ein Funken Sympathie oder Empathie für die heimische Landwirtschaft empfinden, so würden sie wohl das gesammelte Geld an landwirtschaftliche Betriebe geben (spenden) um deren Produktionsbedingungen zu Verbessern. Das wäre gelebter "Tierschutz" , nicht Spenden für den Selbsterhalt sammeln und in die eigenen Tasche stecken und dafür nur blöde, undurchführbare Forderungen mehr stellen... Ich werd glaub ich bald ein Volksbegehren "gegen blöde Forderungen von fachlich inkompetenten Selbstdarstellern und Spendensammlern" starten.
Wenn ich 3 Wochen vor Weihnachten im Radio einen Menschen der (reine Spekulation) noch nie Dreck unter den Fingernägeln hatte (siehe Lebenslauf im Internet) , dass er dafür sorgen will, dass unsere Schnitzel nicht von GEQUÄLTEN TIEREN stammt dann würd ich am liebsten durch das Radio hüpfen... Wie schon im Forum erwähnt in Österreich gibt es die Meinungsfreiheit aber auch sicher einen Tatbestand wie (reine Annahme) Kreditschädigung oder so oder wo sind die Rechtsexperten??? Klage seitens BB und oder Kammer und oder Vermarktungsorganisationen und sofort eine Gegendarstellungskampagne einleiten und zwar im Mittagsmagazin nicht um Mitternacht auf ORF 2!!!! lg
little antwortet um 30-11-2018 07:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Fand die "Selbstdarstellung" gestern im Radio ganz interessant! Er hat eigentlich nur noch vergessen das er zu mehr Tierwohl noch gleich gefordert hat das das Fleisch sowieso billiger werden muß.
little

Vollmilch antwortet um 30-11-2018 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Genau diese Aufregung ist von den Initiatoren erwünscht, so hält man das Thema am Kochen!
Am besten noch ein paar persönliche Untergriffe und Drohungen dazu....

LG Vollmilch

SugarBeet antwortet um 30-11-2018 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Morgen Stef. Es ist kein Geheimnis dass sich so Vereine ala GreenPeace oder ähnlichem bereits seit Jahren in der eigenen Idee verlaufen haben. Oft angestoßen durch die (möglicherweise gute/gut gemeinte) Idee eines einzelnen oder einer Gruppe, hat diese dann eine Eigendynamik entwickelt die mit der eigentlichen Grundidee nix mehr zu tun hat. Wie du schreibst, das Geld kommt nicht direkt beim Problem an sondern wird durch den Apparat verschlungen der hinter den Kampagnen steht, schließlich will ja ein Werbetexter etc auch leben. Und die Studenten die einem am Hauptplatz sekkieren für mehr Tierwohl zu unterschreiben verdienen nichts und sind quasi das Fußvolk dass immer noch an die Idee glaubt. (Im Grunde ist das für mich das selbe wie wenn ich blind für a politische PArtei Wahlkämpfen geh.....)

Vollmilch antwortet um 30-11-2018 07:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Falls es konkret um das geplante Tierschutzvolksbegehren geht : dazu gibt es inhaltlich noch nicht viel (genaues), auf www.oe24.at steht :

Nutztiere: Auch Haustiere wie Hunde und Katzen sollen Thema der Initiative sein. Vorrangig geht es bei den Forderungen aber um bessere Nutztierhaltung. Also etwa ein Aus fürs Schreddern von männlichen Küken, Betäubungen bei Kastration von Schweinen und bessere Transporte.
Bauern: Die Initiative soll sich keineswegs gegen heimische Bauern richten – im Gegenteil: Es sei ein Pro-Bauern-Begehren, ist aus Initiatoren-Kreisen zu hören. Bauernvertreter würden auch am Programm mitarbeiten.
Transparenz: Gefordert wird auch mehr Transparenz für Konsumenten bei Herkunft von Fleisch, Eiern & Co.

LG Vollmilch

textad4091 antwortet um 30-11-2018 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Vollmilch: Ich nehme auch an, dass es um das genannte Tierschutzvolksbegehren geht. Sebastian Bohrn Mena hat sehr gute Ansätze (Wiener Marktordnung ändern, dass keine Käfigeier mehr verkauft werden dürfen, ... ), er schießt sich aber recht extrem auf die eigentlich übliche Landwirtschaft ein, kommt mir vor. Damit meine ich nicht Dinge wie die Ferkelkastration oder Tiertransporte bzw. Exporte über Nachbaarstaaten, wo die Kontrollen nachlassen. Sondern zum Beispiel die ganz normale Laufstall-Milchkuhhaltung.
Ich war bei einer Diskussion mit den Tierschutzsprechern der Parteien Zuhörer, da war er allerdings jener, der die vernünftigsten Beiträge gebracht hat (als er noch bei der Liste Pilz, aktuell Jetzt, war). Die Vorschläge gingen unter anderem in die Richtung, weg von selbstverpflichtung sondern hin dazu, geförderte Institutionen gesetzlich dazu zu verpflichten, so weit wie möglich, heimische Lebensmittel zu verarbeiten. Weils eben durch Steuergeld geförderte Institutionen sind. Mit diesem Recht, der Steuerzahler soll erfahren, was mit dem Steuergeld passiert, wären Landwirte gleichermaßen betroffen. Und da ginge es wohl nicht um Extremfälle, sondern teils um die heutzutags übliche Praxis. Soweit wars rauszuhören. Allerdings ist selbst die Homepage zum Begehren recht spährlich.
Laut Standard sind wiederum "Experten und Vertreter von NGOs" dabei. Ich könnt mir schon gut vorstellen, dass die Tierschutzsprecher sämtlicher Parteien mitarbeiten, Herrn Essl von der ÖVP eingeschlossen.
Abschließend würd ich noch sagen, dass vor allem beim Tier- und Umweltschutz die Zeitungen mit der höchsten Reichweite, gepaart mit seichter Hintergrundberichterstattung, super zum Instrumentalisieren von solche Themen verwendet werden können. Weil wenn der Umweltschutz nicht von den Grünen, sondern vo der Kronenzeitung gefordert wird, muss er ja wirklich wichtig sein ...


Vollmilch antwortet um 30-11-2018 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, die Infos sind noch spärlich.

Gerade deshalb würde ich als Bauer nicht a priori gegen den Tierschutz auftreten, sondern DAFÜR!

LG Vollmilch

Stef1144 antwortet um 30-11-2018 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Natürlich, einerseits eine Solidarisierung mit den Landwirten vorgaukeln und andererseits erst Anfang 2019 ein ehrliches Programm vorstellen, das ist Spendensammeln sonst nichts... .Ja natürlich Tierschutz ist mir selbst als Tierhalter ein Anliegen, auch deswegen weil gesunde Tiere gute Leistungen und wenig Kosten realisieren. Aber Schlagworte wie "Schnitzel ohne Tierquälerei" sind kurz vor Weihnachten wo ein jeder (ich nehme an auch jeder Bauer) über sich selbst, seine Tiere, sein ganzes Leben mehr nachdenkt als im restlichen noch stressigeren Jahr), ein Schlag ins Gesicht. Ich bin noch relativ jung, motiviert mit kleinen Kindern und Großen Vorhaben aber es gehört nicht zu meiner Zukunftsplanung mich als konventioneller Landwirt als Tierquäler und Umweltvergifter darstellen zu lassen.. Und trotz der Gegenmeinungen, bin ich der Meinung, dass schädigende Aussagen die, wie auch immer gemeint, die meine Einnahmen oder auch den Ferkel, Rinder Eier....... - Markt vor wichtigen Festen betreffen und schädigen, nicht als alljährliches Brauchtum abzutun sind. Ich sehe es als meine Verpflichtung und mein Recht an, mein Einkommen gegen Diskreditierung und Verleumdung zu schützen. Zu behaupten ein Schnitzel käme von gequälten Tieren ist so als würde man sagen:: Beamte arbeiten nichts, Burgenländer seien dumm oder Frauen können nicht Auto fahren... Stereotypen. Ich behaupte Beamte arbeiten mehr als genug, Burgenländer sind so klug (vl noch klüger) als anderer Bundeslandangeh. und Frauen fahren eher noch vorsichtiger (also besser) als andere (siehe Unfallstatistik) ...

janatürlich antwortet um 01-12-2018 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Stef sehe ich so ,also bringen wir eine Sammelklage ein ?

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