Ampferbekämpfung

Antworten: 20
helmut.Ö(7sz1) 29-11-2018 21:55 - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Servus beinand,

mich würde interessieren, wie ihr mit Ampferbefall auf euren Grünlandflächen umgeht. Bekämpft ihr lieber chemisch oder mechanisch (ausstechen)? Bekämpft ihr überhaupt? Ich finde, um die Qualität der Wiesen zu erhalten ist eine Regulierung dieser unerwünschten Pflanzen ein Muss (aber eben leider ziemlich mühselig). Wie sieht es mit überbetrieblicher Ampferbekämpfung aus? Macht das vielleicht jemand, wenn ja, wird das Angebot angenommen?

ich bedanke mich schon mal für die hoffentlich folgenden Antworten,
schöne Grüße aus Niederbayern ;)
Tiroleradler antwortet um 29-11-2018 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Über Ampfer wurde hier schon so viel geschrieben, da gibt es hier viel nachzulesen.
Daher nur kurz und knapp:
Ampfer muss man nicht bekämpfen, Ampfer muss man VERHINDERN.
Sprich: Ampfer deutet auf Bewirtschaftungsfehler hin.
Beste Grüße!



xaver75 antwortet um 29-11-2018 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Hallo, ich werde mich mal an Greenpeace wenden.,-)

Im Ernst, hab die letzten Jahre eigentlich kaum was zu bekämpfen gehabt, und wenn, dann nimm ich die Rückenspritze mit Roundup.
Einzelne stech ich auch mal aus, leider fehlt die Zeit dafür.
Im Acker hab ich den Ampfer nur im Kleegras, da entstehen keine reifen Samen bis zum Schnitt, da unternimm ich nichts dagegen (in der Getreidefruchtfolge wird er mitbekämpft).
Kommendes Jahr hab ich aufgrund der heurigen Trockenheit und der lückigen Grasbestände wieder ein paar zum spritzen.

mfg

Wolfchen antwortet um 29-11-2018 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Ich vermeide Futterzukauf. Habe auch angebotenen Pferdemist aus diesem Grund abgelehnt.
Zumindest versuche ich ein Aussamen zu vermeiden. Ich pflücke mir vorher noch schöne Sträusse;)

norbert.s(suk5) antwortet um 29-11-2018 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Wir hatten ganz früher gespritzt, das hat nur anfangs geholfen, und ist nicht in die Tiefe gegangen.
Jetzt wird nur mehr ausgestochen, jedes Jahr die übrigen ausstechen, wenn der Zeitpunkt passt, eher nicht im zu trockenem Zustand und dann ist nach wenigen Jahren der Spuck vorbei, weil man da vorallem die langen Wurzeln erwischt!

Vollmilch antwortet um 30-11-2018 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Ich mach nichts. In guten Jahren wird er von selber weniger, in schlechten Jahren bin ich machtlos.

LG Vollmilch

biozukunft antwortet um 30-11-2018 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Hpts. Ausstechen; Im Grünland hab ich wenig. Aber auf Ackerfutterflächen wird der Ampferwuchs-Druck höher. Auf einem Feld hab ich mit Ausstechen keine Chance u. ich baue nur nach 2J. Kleegras wieder Winter-Getreide, was unterdrückt.

johannes.r4 antwortet um 30-11-2018 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Nur mechanisch mit Ampferstecher. Beim mähen bleibe Ich stehen, und nimm den Blütenstengel mit. Mache das schon ca. 25 Jahre und pro Schnitt nur ca. 10 - 20 Ampferpflanzen auf ca. 10ha. Habe jedes chemisches Mittel probiert. Es funktioniert keines zu 100%. Denn der Samen kommt wieder auf die Wiese.

Riiitsch antwortet um 30-11-2018 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Oft ist der Samen schon in der Wiese, kann dort schon seit Jahrzehnten schlummern. Hab zuwenig Acker um mich da auszukennen, aber im Grünland ist Ampfer nur ein Fehler in der Bewirtschaftung und deshalb leicht abzustellen wenn man will. Beweidung richtig eingesetzt (eher kurz und scharf, dh früh im Jahr) wirkt wahre Wunder. Stechen oder Spritzen kann man, für mich ist die Beweidung viel einfacher, weil das macht man sowieso.

mittermuehl antwortet um 30-11-2018 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Nach meiner Erfahrung wird der Ampfer auf Wechselwiesen sehr lästig. Besonders wenn man mit einer Fräse arbeitet....

Joe_D antwortet um 30-11-2018 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
https://www.youtube.com/watch?v=0bvcC-GA2wk&t=151s
wenn der Boden trocken genug ist und eine Hitzephase bevorsteht ….
im Abstand von 3-4 Tagen mit dem geleichen Technik mehrmals wenden, dann sollte er aufgeben......


Posaidon antwortet um 30-11-2018 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
wieso wird der Ampfer lästig wenn man mit einer Fräse arbeitet? welche Erfahrungen hast du damit?

thomas.t3 antwortet um 30-11-2018 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Kann Erics Erfahrung leider teilen. Fräsen auf keinen Fall!

mittermuehl antwortet um 30-11-2018 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
@Posaidon .... Die Fräse hat bei mir wie eine Apfersaat funktioniert. Die Fräse hat die Wurzeln geschnitten und verteilt. Die wurden dann alle neue Pflanzen. Man kann richtig die Spuhr sehen wie die Wurzeln verteilt wurden...

Jetzt versuche ich ihn wieder los zu werden. Der Erfolg hält sich noch in Grenzen. Habe gebrubbert... hat einiges raus gerissen. Dann Wiese gebaut. Etwas ausgestochen. Wiese kurz gehalten (mähen, dann weide mit Schafen). Mit Absammelmulcher Samenstände entfernt. Gekalkt. Kompost ausgebracht um das Gras zu unterstützen..... Schaun wir mal...

peter.z(cgu8) antwortet um 01-12-2018 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Nun grundsätzlich ist es nicht Richtig nur falsche Bewirtschaftung als Ursache zu sehen. Ampfersamen sind über 50 jahre Keimfähig, bei uns kannte man Ampfer erst als mann begann Stroh zu zukaufen.
Eine falsche Bewirtschaftung unterstützt den Ampferaufwuchs natürlich

peter.z(cgu8) antwortet um 01-12-2018 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
In den letzten 20 Jahren bekämpften wir im kobinations verfahren, zu beginn 2-3 Jahre Spritzen danach einzelne Ampfer austechen von Hand. Mittlerweile nur noch von Hand, denn es kommt immer noch vor das man Ampferwurzeln ausgräbt die eigentlich mal gespritzt wurden aber dennoch wider 2-3 jahre später austrieben.

050772 antwortet um 01-12-2018 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
mittermuehl, wie tief bist du mit der Fräse gefahren, ist auch dort Ampfer gekommen wo noch keiner war oder wurde er nur mehr wo schon einer war, bist du nur mit der Fräse gefahren oder hast du auch gepflügt oder gegrubbert?

mittermuehl antwortet um 01-12-2018 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
@050772 ... Tiefe weiß ich nicht mehr. Was halt gegangen ist. Wir haben eine Fräse vom Nachbarn bei uns testen lassen. Er wollte das Teil kaufen und hatte nichts zum schnell ausprobieren Es wurde nur gefräßt und dann gleich gebaut. Es war schon Ampfer da. Aber durch das Fräsen wurden aus eine Pflanze sicher gefühlte 100 ... und auf eingen Stellen "Beststandsbestimmende".

Ist eine Biofläche. Da rächen sich solche Sachen sehr schnell

ANDERSgesehn antwortet um 01-12-2018 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
ich brachte ihn mit richtigen und intensiven
kalken nach einer detailierten bodenprobe
und einen spritzgang mit komposttee mit
ein paar weiteren zerealien zu 100% weg.

Vollmilch antwortet um 01-12-2018 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Du hast Getreide (Zerealien) gespritzt? Welche Düsen hast du da verwendet? ;-)

LG Vollmilch

Joe_D antwortet um 01-12-2018 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Bedeutungsübersicht
?
altrömisches Fest zu Ehren der Ceres, der Göttin des Ackerbaus
Plural von Cerealie

….vielleicht ist dass gemeint?;-)

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