Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern

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edswiss 21-11-2018 08:42 - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181121_OTS0005/greenpeace-test-gentechnik-futter-bei-ama-schweinefleisch-bild

weil die afrikanische schweinepest noch nicht reicht....
Ferdi 197 antwortet um 21-11-2018 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
War klar, der EU- Kommissionspräsident (Hr. Junker) war doch beim Trump bezüglich den Handelsbeschränkungen zu verhandeln.
Was war das Ergebnis vor ein paar Monate: Die EU darf einige PKW / Industriegüter in die USA Importieren u. dafür muss die EU 1000ende Tonnen an Soja von der USA kaufen, über den Preis wurde gar nicht verhandelt, denn diktiert die USA.
Kann man alles nachlesen, war groß gelobt worden vor ein paar Monate.

Indem die Brüssler Bürokratie in Brüssel eben genau diesen Soja nicht benötigt, wird dieser eben verfüttert u. jetzt eben der Beweis dafür, Ganz einfach.
Was glaubt ihr was in der Wurst alles drinnen ist, vermutlich ist es dort noch viel ärger!

Außerdem wird die USA genau den Soja exportieren, der ihre Ansprüche nicht ganz entspricht und somit ist diese eher schlechtere Qualität in der EU gelandet.

Soviel zu den "super Freihandelsabkommen" bzw. überhaupt div. Wirtschaftsliberale Handelsabkommen.

mittermuehl antwortet um 21-11-2018 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Der Vertreter der AMA hat doch heute im Radio erklärt das es konventionelles Schwein-Rind ohne billiges Soja nicht geht weil der Preisdruck zu groß ist. Huhn-Milch ist in Österreich frei von Gentechnisch verändertem Soja. Was kann die EU dafür das Österreich das Zeug für Rinder und Schwein importiert. Bei Milchkühen und Hühnern können wir ja auch verzichten. Es scheint so als wären wir in einigen Bereichen auf billiges "Gen-Soja" angwiesen um die Preisvorstellungen des Marktes zu erfüllen. So zumindest habet ich den AMA-Sprecher verstanden. Bio ist auch frei von deratigem Soja.

fgh antwortet um 21-11-2018 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@mittermuehl:
Deine Aussage bezüglich Bio, falsch, flasch und noch mals falsch.

So erstmal zum Wunder wie Gensoja ins Futter kommt. Erstens ... die blöden sind wieder mal die Bauern, obwohl die es gar nicht wussten. Für mich stellt sich ja schon länger eine Frage: Wir importierten riesige Mengen an Gen-Soja, auch Getreide usw. aber im Handel ist alles Gentechnikfrei bzw. gentechnikfrei gefüttert - was zum Teufel passiert dann mit dem Zeug?
Es wird halt ein paar Mal überhandelt und oder verarbeitet und irgendwann ist es halt wo dabei... wie in dem Artikel im Futter, welches die Bauern kaufen enthalten und in Wahrheit ist es ziemlich sicher gvo-freies Futter.

Die selbe Scheiße wird beim amerikanischen Laborfleisch passieren, es wird importiert und verarbeitet werden und am Ende weiß es keiner, ob in dem Produkt echtes oder künstliches drin war.

Bei Bio geht die Scheiße weiter.... erst vor kurzem ist Genweizen bei Biobauern im Osten (Rumänien, Ukraine) aufgetaucht - nicht weil die Bauern dort beschissen haben, nein, weil irgendwo irgendwelche Händler beim Saatgut gepfuscht/gemischt haben und sich damit ein goldenes Näschen verdient haben....

FeSt antwortet um 21-11-2018 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Der Kostenfaktor ist das eine, die Verfügbarkeit das andere.
Die Eigenproduktion wird zunehmend forciert, macht aber auch nur auf max. einem Viertel Sinn, was oft nur die Hälfte des Verbrauchs abdeckt.

textad4091 antwortet um 21-11-2018 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@ edswiss: Genau dasselbe dachte ich mir (selbst als nicht-Schweinebauer) auch bei der Meldung. Hauptsache eine NGO, die von Spendengeldern finanziert wird, muss wiedermal dort mitmischen, wo sich keiner der Mitglieder auskennen will (Auskennen und zutrauen würd ich es sehrwohl einigen, aber de machen halt Arbeit für ihren Verein)- Dort, wo man mit der Bewirtschaftung von Flächen wirtschaftlich überleben will.

Die NGOs machen in diesen Fällen eines falsch und gleichzeitig richtig: Sie prangern Landwirte in den wirtschaftlich so ziemlich besch*******en Zeiten an- Dadurch kann sich aber erstens nicht viel ändern, weil keine finanziellen Reserven da sind, andrerseits kann sich von den Betroffenen auch keiner wirklich wehren, weil ma eh scho ums überleben rudert ...

mittermuehl antwortet um 21-11-2018 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@fgh ..... Ich habe die Aussage der AMA (Ö1-8h) wiedergegeben. Wenn die Aussager "Falsch-Falsch-Falsch" ist dann sag das denen. Ich bin der letzte der zwingend einer Aussage der AMA glaubt und kann mir auch vorstllen das du recht hast.



fgh antwortet um 21-11-2018 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermuehl: Da die Bioaussage nach dem vermeintlichen AMA-Sprecheraussagen kam, dachte ich dies wäre deine Meinung.

mostkeks antwortet um 21-11-2018 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Wenn diese Art der Schweinefleischproduktion (mit GVO Soja und was ihnen halt so einfällt) für unsere Konsumenten ein Problem darstellt muss man sich natürlich etwas einfallen lassen und Veränderungen anstreben!
ABER
Dann muss auch das Fleisch aus den Regalen verschwinden welches so hergestellt wird!
Alles andere ist Wettbewerbsverzerrung und lagert die Produktion (mit Wertschöpfung und Arbeitsplätzen nur wo anders hin aus!)

fgh antwortet um 21-11-2018 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Volle Zustimmung mostkeks und wenn man das dann noch auf die gesamte landwirtschaftliche Produktion auch unter dem Aspekt Pflanzenschutz überträgt, hätten wir zumindest in Österreich bei weitem weniger Probleme...

Riiitsch antwortet um 21-11-2018 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Wie mostkeks schon anmerkte, warum steht da nicht statt "Ausstiegsplan aus Gentechnik-Futtermitteln für die gesamte österreichische Lebensmittelproduktion"

besser "Ausstiegsplan aus Gentechnik-Futtermitteln für den gesamte österreichische LebensmittelVERKAUF"?


Ich hab das auch direkt den Zuständigen bei Greenpeace gefragt. Kontaktdaten finden sich in obigen Link.

fgh antwortet um 21-11-2018 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@Riiitsch:
Das kannst dem Lebensmittelverkauf ja nicht antun - der Sparchef will uns immerhin eh alle retten...
Die Frage aller Fragen ist, wie man bei so einem Ausstieg auch die Kontrolle darüber hat, dass es dann auch wirklich so ist.

textad4091 antwortet um 21-11-2018 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
"Ausstiegsplan aus Gentechnik-Futtermitteln für den gesamte österreichische LebensmittelVERKAUF"

Das würde die Gastronomie ebenso treffen (Stichwort Großhandel)- und mit der legt sich wohl niemand an- Weder irgndein Ministerium, wenn's um Herkunftskennzeichnung geht, noch eine NGO.

ijl antwortet um 21-11-2018 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@fgh
Um die Kontrolle brauchst dir sicher keine Sorgen machen
Gibt eh mehr Gstudierte als Saubaun



mittermuehl antwortet um 21-11-2018 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@fgh .... Höre es dir an. War ein Interview. Er hat der Aussage das Bio ohne Genttechnisch verbessertes Futter hergestellt ist nicht wiederspochen und darauf hingewiesen das Ei - Hund - Milch ohne deratige Futtermittel in Ö. hergestellt werden. Bei Fleisch (Rind-Schwein) sei der Preisdruck zu groß.

Er hat auch klar erklärt das alles nach EU-Richtlinen abläuft und das wurde auch nicht bestritten.

Die Frage war ob man Fleisch das mit gentechnisch verbesserten Futtermitteln hergestellt wurde auch als solche Kennzeichnen solle... Die wollte er nicht beantworten.



fgh antwortet um 21-11-2018 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Die Gastrnonomie... der Handel ist da eher das Problem...

Es gibt viele studierte, aber richtig gut funktionieren nur die AMA-Kontrollen, bei den verarbeitenden Betrieben schaut es da schon ganz anders aus...

franz.m(ecw86) antwortet um 21-11-2018 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich: „Unser Test zeigt schwarz auf weiß, auch im Schweinefleisch mit AMA-Gütesiegel steckt Gentechnik. Und das obwohl die Menschen in Österreich Gentechnik durch die Bank ablehnen.“

WARUM IST UNSERE SOGENANNTE STANDESVERTRETUNG NUR SO DUMM und hat nicht schon längst jede art von süssigkeiten, veganen essens, ersatzprodukte, usw wo soja enthalten ist nicht auf Gensoja testen lassen??? Überall ist Gensoja enthalten und auch ein leichtes es zu beweisen.

Oder wird das Geld der Kammern lieber in den Kammern verwaltet?

Nicht auszudenken, dass der heimische Sojamarkt auch noch gestärkt werden würde, aber will man das überhaupt?

Riiitsch antwortet um 21-11-2018 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Nein den redet man lieber klein bevor überhaupt ein Bauer drauf kommt was anderes mal Abkippen fahren.

Die Gastronomie zu treffen geht nicht, wie einige schon festgestellt haben. Das würde ja sogar noch den Tourismus treffen. Nana, so nicht. Ich behaupte die Sache hat Greenpeace mit der Köstinger schon vor der APA Meldung abgesprochen.

FeSt antwortet um 21-11-2018 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Zitat:"Ausstiegsplan aus Gentechnik-Futtermitteln für den gesamte österreichische LebensmittelVERKAUF"


Macht halt eine FB-Gruppe dazu und wenn die gut ist (ähnlich derzeit zum Stoppt DUH...), dann nimmt alles seinen Lauf.

boktan antwortet um 21-11-2018 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Hallo ! Diese NGO (Greenpeace)
brauchen halt mal wieder Geld und wollen auf sich aufmerksam machen!
Der Herr von der AMA hat schon recht ! Die Mehrkosten werden über den Fleischpreis nicht abgegolten ! Und somit wird kein AMA Gütesigelfleisch aus Schweinefleisch Genfrei sein. Im Milchbereich war es anders da haben die Molkereien " Das machen wir gesagt" und alle Funktionäre (Landwirte) haben brav mitgestimmt. Bekommen deswegen die Mehrkosten für Genfreien Soja auch nicht bezahlt. Ist das Richtig ???? Fakt ist der Handel will billig einkaufen WiR sollen brav viele Auflagen erfüllen doch verdienen tun daran andere......
---Mahlzeit----

Peter1545 antwortet um 21-11-2018 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@ Edswiss: Bitte seid wann interessiert es einen Bauern was Greenpeace fordert??

Wenn alles umgesetzt würde was die fordern gäbs nur noch Bauern mit Streichlzoo!


Fallkerbe antwortet um 21-11-2018 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern

Auf Schweinefleisch ist dauernd Preisdruck. Es i mm daher extrem schwirig, irgendwelche "zusatzzuckerln" wie gentechnikfrei usw. preislich unterzubringen.
Und dann bleiben diese zusäzlichen Auflagen geradezu als standortnachteil am österreichischn Schweinemäster hängen.

Die NGOs wie greenpeace brauchen jetzt Medienpresenz für das Weihnachtsgeschäft.



179781 antwortet um 21-11-2018 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Ich verstehe die Aufregung nicht. Es wird von den Greenpeace Leuen nichts anderes behauptet als die Wahrheit.
Das Problem kommt eher vom Werbeauftritt für AMA Produkte. Da wird die Realität noch mehr verbogen als es das rosa Schweinderl macht.
Hört euch nur bei den Leuten um. Die allermeisten, mit denen man darüber redet glauben, dass das AMA Gütesiegel gegenüber no-name-Produkten eine deutlich höhere Qualität, höhere Tierschutzstandards usw. bedeutet, nicht wenige glauben sogar, dass diese Produkte aus biologischer Landwirtschaft kommen. Und das kommt nicht von selbst, sondern wird von der Werbung unterschwellig suggeriert.
In Wirklichkeit ist das einzige was bei AMA Gütesiegel recht sicher ist, die regionale Herkunft aus Österreich. Ansonsten stehen bei den Schweinen und Rindern Tiere mit der selben Genetik in den selben Ställen und fressen das selbe Futter wie ihre Artgenossen in Deutschland, Niederlande und so fort. Die Bestandesgrößen sind halt anders, aber das ist schon der einzige Unterschied.
Wenn die Werbung halbwegs ehrlich wäre und z. B. drauf hinweist, dass etwa 3/4 des Futters selbst produziert wird und 1/4 auf internationalen Märkten vom Billigstbieter gekauft wird, dann gäbe es gar keinen Anlass für dieses Thema.

Gottfried

Riiitsch antwortet um 21-11-2018 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Danke Gottfried, dem stimme ich voll zu, alles ehrlich geschrieben.

fgh antwortet um 21-11-2018 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Interessant... in meiner Gegend wo noch relativ guten Bezug zu Bauernhöfen haben, sind die Leute der Meinung, dass man das AMA-Gütesiegel als österreichischer Bauer sowieso bekommt, wenn man laut unserem Gesetz produziert... dass das ein Extraverein der kassiert, wissen die wenigsten...

FeSt antwortet um 21-11-2018 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Gottfried, da fühlt man sich mit einer Zukaufsrate von 8-9%, massiv in die Pfanne gehauen, pauschalisiert und nachgetreten.
Bin absolut kein Freund von GMO.
Und falls der Durchschnitt wirklich wie mit deinen Zahlen betreibt, fragt man sich, woher in Zukunft nehmen, um die Mäuler der Leute auch in Zukunft billigem Eiweiß satt zu bekommen?
Mir zahlt die 3-5tsd.€ Mehrkosten für GENNO niemand, bzw. für den eigenen produzierten Soja ,ist auch nicht realisierbar.

Vollmilch antwortet um 21-11-2018 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Hallo!
Sind ja alles keine Neuigkeiten.
Verstehe die Aufregung nicht.

Im Rindfleischbereich wäre es nun wirklich kein Problem auf GVO zu verzichten.

Beim Schweinefleisch ist die Herausforderung größer!

LG Vollmilch

bali antwortet um 21-11-2018 16:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
" die Messunsicherheit der Methode wird mit ± 30% angegeben " , na bravo

dietmar.s(2cz6) antwortet um 21-11-2018 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
ehrlichgesagt bin ich bisher noch nie davon ausgegangen beim Kauf eines Wurschtsemmals im Supermarkt es könnte Gentechnikfrei sein . mfg

mittermuehl antwortet um 21-11-2018 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Ich sehe es wie Gottfried

Aber Greenpeace hat in dem Fall auch nicht gelogen. Es wäre möglich das ein große Handelskette das nützt um "Genfreies Fleisch" (Genfrei ist absurd..) im Regal haben will. Bei Rindfleisch wäre es nicht so schwer. Aber beim Schwein müßte sich doch einiges ändern (Preis). "Genfrei" ist keine EU-Geschichte. Das haben Handelsketten in Österreich entdeckt. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie es auf weitere tierische Produkte ausdehenen werden. Warum? - Einfach weil sie es können und weil es sie nichts kostet.

BreiHu antwortet um 21-11-2018 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Jedes Jahr vor Weihnachten kommen die NGO's mit diversen Untersuchungen, Tests etc. raus.
Möchte ja dabei nichts unterstellen, jedoch gehts da nur um Medienpräsenz um möglichst viel Spendengelder zu lukrieren.
Alternativen zu Übersee Soja, egal ob GMO wären in der Schweinefütterung bzw auch Hühnerfütterung vorhanden. Da diese Tiere Allesfresser sind könnte man ja wieder über Tiermehl diskutieren, wird derzeit verbrannt.
Es würde sich auch kein Schweinebauer wehren wenn Genfrei gefüttert werden müsste. Dies aber bei gerechter Bezahlung und Preisaufschlag für die Mehrkosten und Mehraufwand.
Das dies Eintritt müsste jedoch eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in Gastronomie, Kantine und verarbeiteten Produkten eingeführt werden.
Im Öffentlichen Bereich bei der Verpflegung eine "AT First" Verpflichtung.
Und selbst da würden immer noch Viele Konsumenten zum billigeren Fleisch aus dem Ausland greifen welches neben dem etwas teureren österreichischem im Regal liegt.
LG BreiHu

edswiss antwortet um 21-11-2018 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@peter1545

da geht es ja nicht darum was greenpeace fordert, sondern darum das die betreffende futtermittelfirma das nicht deklariert hat
glaub schon das da einige bauern einen aufstand gemacht hätten

und was ich von greenpeace sonst halte, das behalt ich lieber besser für mich.....


mittermuehl antwortet um 21-11-2018 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@edswiss ..... Laut Greenpeace waren die Inhaltstoffe richtig auf den Verpackungen der getesteten Futtermittel deklariert. Die APA-Meldung ist da nicht umfassend. Der ORF brachte auf Ö1 eine genauere Darstellung. Greenpeace ging es nur darum das auch das Endprodukt "Fleisch" für den Konsumenten ca. so deklariert sein sollte: "Diese Schwein wurde mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gemästet". (Wäre halt keine Werbung aber die Warheit...) Oder der Verzicht auf "Gen-Soja" und Co.

12markus34 antwortet um 21-11-2018 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@ edswiss und fgh:
die beiden getesteten Produkte werden von besagtem Hersteller NICHT als GMO-frei ausgelobt. Das wurde auch von Greenpeace nirgends behauptet.
Man hat bei diesen Untersuchungen also in Produkten, die laut Deklarationsblatt "gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten auch wirklich GVO-Soja gefunden - wahrlich eine Meisterleistung.

Vollmilch antwortet um 21-11-2018 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Ja, meine ich auch!
Ist doch schön, dass damit bewiesen wurde, dass das was drauf steht, auch drinnen ist! ;-)

Also wozu die Aufregung?

@mittermuehl : Matura und Ö1-hören auch noch, daß geht ja gar nicht! ;-)

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 21-11-2018 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@Vollmilch ... So hat jeder sein Schicksal zu tragen.... Ich muß halt mit Matura und Ö1-Morgenjournal leben.... Du aber auch - oder ?? ;)



edswiss antwortet um 21-11-2018 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@mittermuehl
und wieviele nicht-landwirte wissen das?
bzw. bei meiner wirtschaftsform stellt sich die frage garnicht

JD 6120 antwortet um 21-11-2018 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Dann müsste man also in Zukunft auch alle konventionell hergestellten Lebensmittel mit nicht bio deklarieren. Bei Same Traktoren müsste dann drauf stehen "kein Fendt" :-)

qwertz antwortet um 21-11-2018 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Erstmal. ich bin konv. Landwirt.
Das Ganze ist wirklich ein großes Problem.
Ich meine diese andauernden Angriffe und Anfeindungen gegenüber uns Landwirten.
Dazu noch die ruinösen Preise.
Ich hätte da aber eine Lösung:
1. Keine Importe von lw. Erzeugnissen und Lebensmittel in die EU, außer in kontrollierte Bio Qualität. Strenge Kontrollen.
2. Verkaufsstopp von Kunstdünger und Pestiziden
3. Ganze EU ist BIO
4. Schauen was passiert.


SEPPLPEPPL antwortet um 21-11-2018 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
qwertz, der ganze Planet ohne Handelsdünger und Pestizide, das könnte funktionieren ,

Century antwortet um 22-11-2018 00:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Ich find der Thread ist ein super Kabarett.

Niemals vergessen, jede Partei dreht sich die Sache so, wie sie der eigenen Ideologie am besten dient.

ewald.w(88y8) antwortet um 22-11-2018 04:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
die österreichischen Schweinebauern erzeugen heute das Kilo Fleisch zu einem kaufkraftbereinigten Preis ,der vielleicht ein Zehntel dem vor 50 Jahren entspricht.
Gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung dafür orte ich allerdings weit und breit nicht. sondern eindeutig das krasse Gegenteil.

dietmar.s(2cz6) antwortet um 22-11-2018 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
deswegen wird's vermutlich immer weniger "Schweinebauern" geben die sich dem aussetzen wenns keinen Orden dafür gibt.

Riiitsch antwortet um 22-11-2018 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Und darum ist so wichtig was im VERKAUF landet ;-)
Seit Jahren bemäkelt man meiner Meinung berechtigt das Goldplating bei so ziemlich allen wie Gurkenkrümmungen, NOx Grenzwerte und allgemeiner Angst vor Genen. Pöse Pöse Gene.... Natürlich machts manchmal Sinn besser als der Rest der Welt zu sein!
Wir haben soweit ich weiß eine hohe Selbstversorgung dank den Hardcore Durchhaltevermögen der Schweinebauern, wie lange noch?

FeSt antwortet um 22-11-2018 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Aber nicht mehr lange.
84,6 % der Betriebe mit bis zu 150 Z-Sauen haben den Ausstieg geplant.

https://www.schweine.net/news/isn-umfrage-deutsche-ferkelerzeuger-steigen-aus.html

Zitat:
"Besonders die kleineren Ferkelerzeuger betroffen

Denn die Umfrageergebnisse zeigen auch: Je kleiner der Betrieb, desto eher denkt er ans Aufgeben. Bei Betrieben mit bis zu 150 Sauen planen 84,6 % den Ausstieg, circa 38 % innerhalb der kommenden zwei Jahre und 20,6 % in den nächsten fünf Jahren. In der Größenklasse ab 600 Sauen gaben dagegen über 79 % an, die Sauenhaltung fortführen zu wollen bzw. aufgrund der getätigten Investitionen auch fortführen zu müssen."

mittermuehl antwortet um 22-11-2018 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
Zitat: ".....aufgrund der getätigten Investitionen auch fortführen zu müssen."

Ich denke das Trifft es sehr genau. Ein Freund hatte einen Zuchtbetrieb mit 80-90 Sauen. Alles super. Anlage so 10-15 Jahre alt. Betriebsberater meinte: "Alles Super. Er müsse nur genau so Vergrößern auf 160-200 Plätze um Zukunftsfit zu sein." Er hatte den Nerv und hat den Betrieb darauf hin weg von den Schweinen umstrukturiert. Aber das muß man mal können und sich auch trauen...

FeSt antwortet um 23-11-2018 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10156202674344118&id=46084759117

textad4091 antwortet um 23-11-2018 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der nächste Dämpfer für die Schweinebauern
@ FeSt: Was dem WWF sein FSC-Gütesiegel ist, sind bei Greenpeacedie Bio-Gütesiegel (Wobei ZZU glaub ich nicht so sehr beworben wird^^)

Und auf die Frage, was tun, wenn xx% aus der Produktion aussteigen, weis eh keiner eine Antwort. Außer de Siebengscheidten, de jeden Tag "weniger Fleisch, dafür hochwertigeres", predigen.

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