Metaller Lohnverhandlung

Antworten: 31
HAFIBAUER 20-11-2018 06:54 - E-Mail an User
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Hallo!
Habe mal eine Frage!
Wer wird für uns Verhandlungen führen das unser Einkommen Stimmt.
Haben wir nicht auch eine Vertretung,die jedes Jahr so um Weihnachten ihren Mitgliedsbeitrag einfordert.



achathaler antwortet um 20-11-2018 07:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ganz einfach mach es so wie, ich den Mitgliedsbeitrag nicht mehr zahlen und den Betrag an Licht ins Dunkel spenden.



Peter06 antwortet um 20-11-2018 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@HAFIBAUER:
Die Verhandlungen zur Erzielung eines adäquaten Einkommens kann wie bei jedem selbstständigen Unternehmer nur einer führen.

Nämlich Du.



zehentacker antwortet um 20-11-2018 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Hafibauer!
Für mich hat nie jemand Lohnverhandlungen geführt, ich war immer nur Landwirt. Daher natürlich auch kein Gewerkschaftsmitglied. Die Preisverhandlungen bei den Ein,- und Verkäufen musste und muss ich als Selbstständiger Unternehmer, natürlich selbst machen.

Liebe Grüße ferd


Heimdall antwortet um 20-11-2018 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So einen schwachsinnigen Eintrag sollte die Redaktion sofort löschen.
Heimdall


Vollmilch antwortet um 20-11-2018 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen!

Wieviel Einkommen wir haben, bestimmen wir innerhalb der Familie.
Weihnachtsgeschenke betrachte ich nicht als Mitgliedsbeiträge!

LG Vollmilch


Ziegenbua antwortet um 20-11-2018 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn man über Lohn verhandeln möchte könnte man sich auch einfach einen Arbeiter einstellen. Sollte sich bei 8,3mio ha und 8,7mio Einwohner bereits ab 2ha rentieren oder zumindest ausgehen.

Obs wirklich so ist sollte man als Unternehmer selbst ausrechnen können - auch für sich selbst.


xaver75 antwortet um 20-11-2018 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Hafibauer
Egoismus ist heutzutage gefragt, keiner schaut auf den anderen, sieht man bei den Metallern.
Vielleicht werden die streikenden Arbeiter samt Rädelsführern mal in unsere östlichen Nachbarländer zur Arbeit pendeln müssen.

"Weihnachtsgeschenke" hab ich vor ein paar Jahren abgestellt.,-), kam mir irgendwie komisch vor, fühlte mich vom gegenüber auch nicht beschenkt, auch eine gewisse Abneigung kommt mit der Zeit ….

mfg



Ferdi 197 antwortet um 20-11-2018 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Riiitsch - perfekt geschrieben.
Als Landwirt muss man die "Lohnverhandlungen" mit dieser Genossenschaft machen, die einem das Produkt abnehmen, ist ganz einfach, es müssen sich halt ca. 2/3 der Lieferanten u. Genossen sich einig sein u. dementsprechende Preiszuschläge für längere Sicht zu fixieren.
Ob im Geschäft die MIlch / Milchprodukte um 50cent mehr kosten ist in Wirklichkeit den Menschen fast egal, aber den Medien nicht - die "schreien" dann gleich.
Beim Bier, wenn es da zu Preiserhöhungen kommt "schreien" keine Medien komisch?
Das sollte von der Interessenvertretung ordentlich kommuniziert werden!

Da z.B. die Rohmilch in Österreich direkt / indirekt eigentlich vom Raiffeisenkonzern angekauft wird u. dieser Konzern Genossenschaftsmäßig organisiert ist, sollten sich da die Mitglieder doch einig sein um einen "Lebenswerten" Rohstoffpreis zu lukreieren.

Das selbe ist z.B. beim Holzverkauf, z.B. mittels Waldverband eben ordentliche Preise aushandeln, auch für Kalamitäten, denn dann muss halt der Import zurückgefahren werden.
Es kommt nämlich wieder die Zeit wo es keine Kalamitäten gibt u. dann die Rohstoffversorgung der Sägewerke nicht gegeben ist, daher wird sich dann der eine oder andere Forstwirt erinnern wie schwer er sein Schadholz verkaufen konnte.


beglae antwortet um 20-11-2018 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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du bist doch selbständig und damit selbst für dein einkommen verantwortlich


mittermuehl antwortet um 20-11-2018 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@xaver75
"Egoismus ist heutzutage gefragt, keiner schaut auf den anderen, sieht man bei den Metallern."

Auf ihre Art schauen die Metalle aber auf alle Beschäftigten weil ihre Lohnabschlüsse die Richtung angeben. Was ist da dein Problem? Ich stehe da auf der Leitung. Oder ist es nur Neid. Das würde ich noch gut verstehen. Ist nicht nett aber verstänlich...




xaver75 antwortet um 20-11-2018 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermühl
Die anderen Abschlüsse werden wieder unter 3% sein, und so beoachte ich es schon seit Jahrzehnten.
Beispiel: Molkerei Betriebsschlosser, wie würdest Du entlohnen?
Da sind schon Riesen Unterschiede zwischen Lebensmittel und Metallbranche.
Anderes Beispiel: Milch-TSW-Fahrer bei Molkerei oder Frächter beschäftigt



Die Kluft wird immer größer, und von den "Spitzenverdienern" immer mehr gefordert, weil die ja so gut verdienen.

Ist ein Unterschied, ob man 2400 Brutto um 3,46% erhöht, oder 1500 Brutto mit gut 2%.

Ich bin keinem normalen Hackler was neidig, dafür eher den Berufsschmarotztern.

mfg


Juglans antwortet um 20-11-2018 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So naiv die Forderung vom Hafibauer sein mag, ganz unberechtigt ist sie nicht. Mickymausbauern mit Direktvermarktung, UAB oder sonstigen Einkommensalternativen und Erwerbskombinationen brauchen natürlich keine "Lohnverhandlungen" - Sie können Preise selbst bestimmen.

Als Landwirt, welcher Rohstoffe produziert sieht man sich in der Regel industriellen Abnehmern gegenüber (Agrana, Nöm, RWA,diverse Schlachthofkonzerne, etc.).

Jahrzehntelang war die Abkippmentalität erwünscht und hat auch einigermaßen funktioniert.

Nun ist es mittlerweile so , dass sich die Abnehmer zu Konzernen mit egoistischen Geldsäcken in Führungsposition entwickelt haben.

Bei den Preisverhandlungen sitzen bestens geschulte Akademiker auf Konzernseite Bauernvertretern gegenüber welche noch nicht einmal Matura haben. Nebenbei sind diese Bauernvertreter meist noch Multifunktionäre mit massiven Interessenkonflikten.
Wer das Match gewinnt ist klar.

Allen Kasperln welche glauben Bauern sind freie Unternehmer und können Ihren Gewinn selbst regeln möchte ich nur ein paar Stichwörter geben: Wetter, Unfreie Weltmärkte, Abnehmerseitige Monopole, Steigende Fixkosten etc.
So dumm wie die Bauern und deren Vertretung ist keine zweite Berufsgruppe!

mfg




mittermuehl antwortet um 20-11-2018 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Xaver .... so wie ich es gelesen haben sind die Abschlüsse bei den Metallern nach Einkommenshöhe gestaffelt... Lehlinge 10% .. untere Einkommen 4,3% ... Obere weniger ... im Schnitt 3,46%

@Juglas .... Jetzt hast mich aber gekränkt mit dem "Mikymausbauern", Nur weil ich Einfluß auf meinen Preis habe ;)

Man könnte auch sagen das alle die Bauern die keine einge Preisgestalung haben nur eine Vorfeldorganistion der Industrie und Scheinselbstständige (Scheinbauern) sind. Würde ich aber nicht sagen.

Sonst gebe ich dir recht.


steira8075 antwortet um 20-11-2018 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und wie diese "freie Unternehmer" wohl schon den Auszahlungstermin der Ausgleichszahlungen und Subventionen herbeisehnen....
Wenn man bedenkt das diese Gelder durchschnittlich rund 70% des Landwirtschaftlichen Einkommen ausmachen, könnte man ja wirklich wegen eine "Lohnerhöhung" bei der AMA nachfragen.....


Juglans antwortet um 20-11-2018 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@steira: Bei 70 % der Bauern kommt bei doppelter Buchführung gar kein Einkommen heraus.
@Mühli: Mit Mickymausbauern meine ich jetzt nicht Kleinbetrieb, sondern solche Sachen wie du es machst, z.B. Pensionspferde oder Seminarbauernhof. Nicht abwertend gemeint , es ist aber was anderes als landwirtschaftliche Urproduktion und im gegenständlichen Fall auch nicht von der Problematik der Preisverhandlungen betroffen.
mfg



mittermuehl antwortet um 20-11-2018 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Juglas... Asterix-Bauer wäre mit lieber gewesen. ;)

Mickymaus klingt doch verniedlichend und abwertend... Nur weil man ein Produkt gefunden hat bei dem man den Preis seiner Arbeit selber (teilweise) festsetzen kann? Ein Bekannter verkauft seine Milch direkt ab Hof (1€) und macht Käse den er auch direkt vermarktet. Fleisch, Saft, Gänse, Brennholz usw. auch. Er war mal Schweinezüchter mit 100 Sauen - hat aber aufgehört weil er das Preisdiktat nicht wollte. Ist der auch Mikymaus? Nur weil er sich ein Produkt gesucht hat wo er den Preis festsetzt. Sind ECHTE BAUERN nur diejenigen die einen fremdbestimmten Preis akzeptieren müssen?

Fakt ist das die Politk und die Medien die Mickymausbauern hofiert und die "richtigen" Bauern hängen läßt. Da sollte man ansetzen... Da sollte eine Standesvertretung aufklärend eingreifen...


golfrabbit antwortet um 20-11-2018 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn es bedeutet, daß man seine Familie anständig versorgen, seine Rechnungen pünktlich bezahlen, seinen Hof und Maschinenpark in Ordnung halten und nicht auf die Substanz zurückgreifen muß - ja da bin ich doch liebend gern ein Mickey-Maus-Bäuerlein und noch froh dazu, nicht auf Gedeih und Verderb dem ansonsten alles beherrschenden Größenwahn voll ausgeliefert zu sein.

Hannes




kraftwerk81 antwortet um 20-11-2018 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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.. na dann wart mal ab wie sich Nebeneinkommen entwickelt wenn die piefkes Urlaub und BIO nicht mehr leisten können.. und die Rechnungen fürs pensionspferd offen bleibt..


179781 antwortet um 20-11-2018 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Asterix Bauern ist ein sehr guter Begriff. Solche bräuchten wir mehr, die sich nicht alles gefallen lassen und die "Römer" ordentlich verhauen, obwohl diese eigentlich in der Überzahl sind.
Es fehlt aber offensichtlich am Zaubertrank, der den übrigen Bauern (man müsste sie in dem Zusammenhang wohl mit den Legionären der Römer vergleichen) die nötige Kraft verleiht.

Gottfried


ewald.w(88y8) antwortet um 20-11-2018 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich vergönne jedem arbeitnehmer eine noch so gute lohnerhöhung--aber nicht den konzernen eine gewinnerhöhung durch steuersenkungen!
letzteres wird ja so gerne als alternativlos im internatinalen wettbewerb um die standortsicherheit dargestellt,obwohl dies bestenfalls eine halbwahrheit ist.

es gibt auch aspekte wie kaufkraft der inländischen bevölkerung, soziale sicherheit, infrastruktur, kriminalität,ezt, welche als standortkriterium relevant sind.



Harpo antwortet um 20-11-2018 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Juglans hat völlig Recht mit den freien Kasperlunternehmer die reden davon ihr Einkommen selbst bestimmen zu können und luegen sich alle selbst in den Sack.
Die können maximal einweng an der Ausgabenschraube drehen alles andere bestimmen andere für Sie .
Das geht nur solange wenn alle im Groessenwahn leben und die Welt ernähren wollen und nicht DENKEN.
Einfach nachdenken und bei jeder Veranstaltung das Wort ergreifen und nicht applaudieren.



FraFra antwortet um 21-11-2018 05:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wieso haben alle arbeitnehmer nicht den gleichen abschluss??


hackelt der metaller um 1,25% besser als ein angestellter im handel??


HAFIBAUER antwortet um 21-11-2018 07:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Heimdall; verträgst die Wahrheit nicht!!!!


Vollmilch antwortet um 21-11-2018 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Im Handel hat man sich ja noch nicht geeinigt. Aber warum bekommen die Beamten nur 2,76%?

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 21-11-2018 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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kraftwerk81 ....".. na dann wart mal ab wie sich Nebeneinkommen entwickelt wenn die piefkes Urlaub und BIO nicht mehr leisten können.. und die Rechnungen fürs pensionspferd offen bleibt.."

Sehr guter und richtiger Einwand. Natürlich sind Einstellpferde usw. ein Luxusprodukt. So wie besonders edles Rindfleisch oder teurer Wein. Wenn man einmal ein Produkt hat das man nicht mehr kostendecken und mit Gewinn verkaufen kann wird man sich dann ein anderes Produkt überlegen müssen. Ich bin ja nicht genetisch an Pferde usw. gebunden. Die wurden es ja nur weil ich da für mich persönlich die größte Wertschöpfung hat. (Geringe Investitionen, kostenlose Remontierung, geringes Risiko, ) Aber ich könnte auch Hühner, Gänse usw. halten oder nur mehr Ackerbau (Gemüse-Kräuter) und Obst machen. Oder "Hopfen und Malz" herstellen (gesoffen wird immer). Von Milch würde ich meine Finger lassen - das Fachwissen lerne ich in meinem Leben nicht mehr. Und alle "richtigen" Bauern sollten froh sein das der Markt etwas entlastet wird weil nicht alle das Selbe machen. ------ An Bio glaube ich aber.


@Vollmilch ... Es könnte an der "Öffentlicher Dienst - Gehaltstabellen" liegen. Die starten nicht so schlecht und haben sehr gute. Überstundenregelungen. Von den automatischen Gehaltsvorrückungen mal abgesehen. Auf jeden Fall war es mehr als im Budget eingeplant war und die Beamtenvertreter sind recht zufieden.


RT93 antwortet um 22-11-2018 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gottfried: selten so gelacht, top Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen.
@FraFra: Für gewöhnlich gehts da nicht darum wer mehr hakelt, sonst müssten wir Bauern Spitzenverdiener sein, sondern darum wie die Wirtschaft im jeweiligen Bereich gerade läuft.


xaver75 antwortet um 02-12-2018 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch bei den ÖBB dürfte es gut laufen (3,4%)

mfg


mittermuehl antwortet um 02-12-2018 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was sind 3,4% Brutto eingentlich dann im Netto bzw. im Realeinkommen? Vor allem wenn man womölich in die nächste Steuerklasse kommt? Inflation ist so bei schwachen 2%.

Ich denke das es für die Arbeiter eine Wertanpassung ist aber die Finanz und die Soz.vers. ein nette Körberlgeld bekommen auf kosten der Betriebe.


textad4091 antwortet um 02-12-2018 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mittermuehl: Die Lohnerhöhungen sind vor allem eine Geschenk für das Finanzamt und die SV. Keine Frage.

Auch, wenn es anbetracht der Preisbildung nicht so ganz stimmt, werfe ich absichtlich sehr kontrovers und naiv in den Raum:
Wenn es der "breiten Masse" nicht gut geht, könnte man es sich als Produzent erst komplett in die Haare schmieren, höhere Produktpreise zu verlangen. Wenn jeder Einzelne mehr oder minder um seine Existenz herumstraucheln würde, würde es die Wirtschaft insgesamt schlechter gehen.
Wie gesagt, ein doch naiver Ansatz, aber als Produzent darf man nur mehr verlangen, wenn die breite Masse an Konsumenten DEFINITV genug hat, um mehr auszugeben. Wobei da sowieso mehrere gefordert sind- in erster Linie derzeit wohl der Gesetzgeber, Stichwort Auflagen, Bürokratie, Kosten.
Ein Witz ist für mich sowieso immer, dass die Kalte Progression bei sämtlichen Pensions- Lohn- oder Preisverhandlungen mehr oder minder außer Acht gelassen wird. Lieber preist man seine 3,5 oder 3,8% an.
Anpassung daran, und zwar in jedem Bereich, und aus die Maus. Wär meine Meinung, um zumindest diese Art von Neiddebatte zu beenden. Obs besser wär, wär die andre Frage.


Eine Bindung der Rohstoffpreise an die Betriebsmittelkosten wäre scheinbar zwar toll, aber was bringts, wenn Länder ohne irgndeine Form der Absicherung und eines Sozialsystems einem beispielsweise den Sprudel nahezu nachschmeißen. Diesbezüglich Liebe ich ja glatt die Vergleiche von den Treibstoffkosten zwischen der westlichen und dem Rest der Welt xD




ewald.w(88y8) antwortet um 03-12-2018 03:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es macht keinen sinn, sich in einem marktwirtschaftlichen system über bindungen von preisen und kosten den kopf zu zerbrechen.
was allerdings schon sträflich vernachlässigt wurde ist die diskussion über landwirtschaftliche ausgleichszahlungen unserer in österreich höheren produktionskosten.
wenn ich die ersten fünf hektar gleich fördere wie die 50 bis 55 hektar eines grösseren betriebes kickt es langfristig unweigerlich kleine betriebe raus wegen der kostendegression.
das nennt man gelenkten strukturwandel und ist entgegen politischen beteuerungen gewollt, aber für österreich als fremdenverkehrsland fatal.



Vollmilch antwortet um 03-12-2018 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Mit der Kostendegression hast du natürlich recht.
Dieses "Problem" gibt es schon immer. Die Auswirkungen auf den Fremdenverkehr (und Landschaft(spflege)) werden auch seit mindestens 40 Jahren diskutiert und als Argument ins Spiel gebracht.
Wirklich spürbare negative Auswirkungen auf den Tourismus bleiben aber trotz Strukturwandel aus, oder sind unmerklich gering.

LG Vollmilch


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