Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger

Antworten: 14
Andi7 18-11-2018 08:30 - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Hallo zusammen,

bei uns in der Gemeinschaft wird ein neuer Forstanhänger fällig. In Diskussion sind auch die Anhänger von BEHA. Bei uns im nördlichen OÖ ist die Marke aber gänzlich unbekannt, auch auf den großen Messen sieht man die BEHA Anhänger nirgends.

Nach meinen Recherchen sind das aber ganz gute Produkte. Anscheinend sind diese Hänger in Tirol, Kärnten und der Steiermark häufiger zu sehen. Kennt jemand von euch diese Hänger und kann mir etwas zur Qualität dieses Produktes sagen?

Ich bin für alle Infos dankbar.


FeSt antwortet um 18-11-2018 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Umfaller - qualitätsunabhängig,
Wägen, wo der Drehpunkt der hier z.B. verbauten "Rollengelagerten Lenkdeichsel" soweit entfernt vom aus der Mitte bewegenden Schwerpunkt platziert ist, sind für mich als Forstkranwagen untauglich.
Der Drehpunkt hat !!unmittelbar!! vorm Kran platziert zu sein.

Riiitsch antwortet um 18-11-2018 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
sieht man hier in Tirol im Hobby Bereich

Ferdi 197 antwortet um 18-11-2018 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
In OÖ sind auch die BMF sehr gängig, wie schaut es da mit der Qualität, Zuverlässigkeit aus?

Fendt312V antwortet um 18-11-2018 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Fest@ da hast recht. Hab schon 28 Jahre einen Farmi und bleibe dabei.

golfrabbit antwortet um 18-11-2018 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Vor 2 - 3 Jahren hat ein gewisser @gasgas über Monate uns alle über sämtliche Feinheiten der Rückewagenbaukunst auf den neuesten Stand gesetzt - gekauft hat er schlussendlich einen 13 Tonnen BEHA mit Seitenhochsitz - selbstredend:"Der weltbeste RW wo je gebaut wurde".
Geh auf Forumssuche, und du wirst BEHA-RW-Beiträge lesen können bis dir die Augen tränen.

Hannes
Ps.: User @lmt ist zwar schreibfauler, dafür weniger voreingenommen und hat auch einen.

lmt antwortet um 18-11-2018 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
also hannes ,jetzt hast mich .....hast ja aber recht :-)

andi soll erfahrungen googeln,es gibt ja genug davon,nicht nur hier.und er wird nicht´s negatives finden.klick mal auf der beha seite auf aktuelles,gefühlt halb ösiland fährt einen beha.
auch nach fünf jahren bin ich immer noch überzeugt den richtigen gekauft zu haben,umgeschmissen hab auch mal einen aber das war eine mini ausführung ohne lenkung.

der gasgas würde bestimmt was schreiben,wenn er dürfte...

mfg

wurznseppl antwortet um 18-11-2018 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Hallo - wie sich mittlerweile herausgestellt hat, ist der gewisse @gasgas der Verkäufer für Beha in Österreich..... - mein Händler hat früher auch mal Beha verkauft - aber nach der Insolvenz von Beha vor einigen Jahren hat er die Zusammenarbeit beendet. es war eine Katastrophe mit der ganzen Reklamationsabwicklung - erst wie sein Rechtsanwalt aktiv wurde - wurden die kosten teilweise ersetzt. wenn du auf Landwirt nach Beha-Maschinen suchst, findest du nur Hydraulikzentrum Mrak in Klagenfurt - angeblich der Importeur?? eine Arbeitsmaschine ohne vor Ort einen Servicepartner würde ich mir gut überlegen

Andi7 antwortet um 18-11-2018 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Hallo zusammen, danke für euere Beträge.

@FeSt: Das mit der Lenkdeichsel ist für mich auch ein Mysterium... Die schreiben ja von einem "Anlenkpunkt in der Mitte des Wagens". Das heißt für mich, dass die Deichsel unter dem Kran durchläuft und erst in der Wagenmitte mit dem Rahmen verschraubt ist, das Gewicht - also der Schwerpunkt - aber auf den Rollen lastet welche sich direkt vor dem Kran befinden. Warum die so was machen kann ich mir nicht erklären, denn ich denke die Schwerpunktverlagerung beim Knicken der Deichsel ist gleich wie bei allen anderen Anhängern die das Drehgelenk direkt vor dem Kran haben.


@Riiitsch: Und was haben die Tiroler im Semiprofi-Bereich für Anhänger im Einsatz? ;-)


@Ferdi197: Stimmt, BMF sind bei uns weit verbreitet, da einer der Österreichimporteure im Mühlviertel sein Firmennetz hat. Ich hatte vor kurzem einen 10-Tonnen-Hänger mit einem 7-Meter-Kran zum Testen da. Ich war mit dem Hänger eigentlich recht zufrieden. Er ist dem Palms sehr ähnlich, sauber verarbeitet und Preis-Leistung scheint zu stimmen. Einem Nachbarn der ihn auch getestet hat war allerdings der Kran zu schwach. Er hat anschließend einen Krpan getestet und der meisterte die Bloche die mit dem BMF nicht gingen ohne Probleme... Wo es bei BMF anscheinend noch hapert ist die Ersatzteilversorgung. Wenn du da was brauchst was BMF selbst fertigt musst du anscheinend mit Lieferzeiten von bis zu 3-Wochen rechnen...

@golfrabbit: Stimmt, danke für den Tipp. Da hab ich seinerzeit auch teilweise mitgelesen. Zu dieser Zeit waren aber Forstanhänger für mich noch kein Thema.

Ferdi 197 antwortet um 18-11-2018 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
Krapan schaut auch ganz gut aus, im LGH Aschbach bei Amstetten steht einer zum verkauf, ich glaube unter Gebrauchtmaschinen ist dieser angeboten.

FeSt antwortet um 18-11-2018 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
@Andi7
Nö.
Überleg mal, bei einer maximalen Auslenkung aus der Mitte von z.B. +/- 75cm (+/- 34°), wo ist der Drehpunkt beim Gewicht des Forstkrans mit 1200-1300kg besser platziert, um den Hebel auf den leeren Wagen, so klein wie nur möglich zu halten??

Probier mal beide Varianten LEER voll geknickt rückwärts in eine Rückgasse oder ins Gelände zu schieben, AUF DER EBENE, wirst da schon Unterschiede erkennen, vielleicht sogar aufzupassen haben, wenn noch Untenanhängung zusätzlich.
So und jetzt das Gleiche noch am Hang oder über eine Unebenheit auf der Kurveninnenseite, noch dazu mit dem starren Leiterwagenkonzept, wo die Boogieachse keine +/- 41cm (+/- 22°) Pendelweg/Einzelachsverschränkung hergibt mit/für 500ter Mindest-Bereifung ohne schlanke universell einsetzbare 2,1m Außenbreite.

Beta290 antwortet um 20-11-2018 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
@FeSt
Weis nicht woher du deine Infos bzw. Erfahrungswerte hast , aber ich kann dir sagen ich bin schon alle drei Lenksysteme gefahren in der Praxis , daher traue ich mich aus meiner Eigenen Erfahrung sagen ,das deine Erklärungen nicht ganz korrekt sind .
Fakt ist : desto mehr Einschlag die Hinterräder bekommen , desto besser und leichter geht's um die Kurve, ich denke da sind wir uns noch einig . Deshalb ist auch das Lenksystem mit Lenkachse hinten sicher das Effizienteste ( Igland,) . Dieses System hat aber auch wieder andere Nachteile, deshalb denke ich hat es sich auch nie richtig durchgesetzt.
Mit den Konzepten vorne ist es so , desto mehr Einschlag an der Deichsel , desto mehr auch an den Rädern hinten . Bei max . 40 ° bekommen die Räder da ja einen gewissen Einschlag , der aber durch die kurze Deichsel nur bedingt groß ist. Nachteil dieses System ist natürlich die Kippgefahr des in der Regel leeren Wagens . Kenne genug Kollegen die ihren Wagen schon auf die Seite gelegt haben , zwegs zu schnellem Lenkeinschlag in der Kurve , weil halt da wie du selber schreibst der Kran der Schwerste Bauteil am Wagen ist in dem Bereich . Und wenn der einen 3/4 Meter aus der Wagen Mitte ausschwenkt , verlagert sich das Gewicht dann natürlich in diesen toten Bereich . Was mich wieder zum zur Lenkachse zurück bring , desto weiter ich die den Drehpunkt nach hinten bringe desto besser für die Kippgefahr .
Der Schwarzwälder geht mit dem Lenkpunkt ziemlich zur Mitte des Wagens ,(ich sag mal die goldene Mitte ), hat 33 ° Grad Einschlag an der Deichsel ( steht im Katalog ) erreicht aber um 2-3 ° mehr Einschlag an den Hinterrädern, als sie Konventionellen Systeme mit 40 °.
Nochmal zusammen gefast : Weniger Einschlag an der Deichsel in Grad , gleicher + Einschlag an den Rädern , geringere Kippgefahr des Wagens , kein Verschleiß an der Deichsel Lagerung ( durch die Schwerlastrollen und Herzbolzens ) durch zweifache Kräfte Verteilung .
Jeder der seinen Wagen schon Jahre benützt weis das der Bolzen vorne oftmals Spiel bekommt . !!

Musst mal einen Igland Fahrer versuchen einzureden das es was besseres gibt als seine Lenkachse , da wirst auf Granit beißen , trotz auch der bar Nachteile die es gibt dabei . !!
Mfg


FraFra antwortet um 21-11-2018 05:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
die igland achse ist wirklich toll

mit der lenkdeichsel am kesla hole ich halt noch 70 cm kranlänge raus
ich lade auch sehr gerne mit geknicktem wagen ,die sicht ist etwas besser von der kabine aus

beha habe ich hier noch nie einen gesehen ...wer baut den kran??

ich würde wieder nokka palms bmf kesla kaufen zentralrohr und möglichst wenig eigengewicht

FeSt antwortet um 21-11-2018 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer hat Erfahrung oder kennt BEHA Forstanhänger
@Beta290
Da bist im Vorteil, beim Igland kann ich nicht mitreden. Mit solchem noch nie Erfahrung gesammelt.
Wie das nur vereinbar ist mit einer guten Einzelachsverschränkung/hohen Pendelweg des Fahrwerks mit einem Leiterrahmen oder den Rungen, ist für mich aber fraglich?
Fahr auch sicher nicht so viel, wie es aus Deiner Beschreibung hervorgeht, mach nur 220-250h /Jahr.
Guter Einwand vom Lenkwinkel auf den Räder für die "rollengelagerte Lenkdeichsel", mehr machst aber mit der losen Befestigung, so wie man das aus der Praxis kennt und auch in Videos von denen zu sehen ist mit viel Spiel und dadurch hohen Verschleiß und mit schon wieder langem Hebel, dem man erst mal zu stabilieren hat, auch nicht.
Das ist auch begrenzt, wo bei der "normalen" Lenkdeichsel noch deutlich mehr geht, als dem von mir als Beispiel angeführt. Mitte erwischen auf Anhieb ist beim „Rollengelagerten“ auch nicht so leicht, weil sich jeder Millimeter intensiver auswirkt. Praktikabler ist trotzdem das andere mit Schwerpunkt leer/Drehpunkt direkt beieinander.
Ja stimmt, die Schwerpunktverlagerung ist auch da nicht zu unterschätzen bei maximaler Auslenkung, doch nicht in dem Ausmaß wie bei der "rollengelagerte Lenkdeichsel", schon einige Kollegen haben auf der Ebene auf befestigten Untergrund ihren Wagen damit gelegt. Weiters die Nachlaufeigenschaften/-sicherheit ohne Verriegelung ist durch die Rollen inakzeptabel und es ist keine Deichselfederung-/Tiltfunktion möglich, Straßenarretierung ist bei diesen System auch eine Farce.

Aber zurück, für einen Profi spielt das nicht mehr groß einen Walzer, da kennt man alle Stärken und Schwächen, und weiß wie man sich damit zu benehmen hat, um gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Hier soll‘s ja aber ein Gemeinschaftsgerät werden, das einfach und gutmütig sein soll.

Wie eben @FraFRa schreib, verwindungsteifes Zentralrohr mit möglichst wenig Gewicht bei viel Nutzlast und bester Geländegängigkeit.

lmt antwortet um 21-11-2018 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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beta,guter beitrag,das hört sich nach wirklicher praxis erfahrung an !

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