Wolf - Tatsachen

Antworten: 45
krasnitw 09-02-2018 16:26 - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Warum wurde der Wolf vor 150 Jahren aus unserer Kulturlandschaft verbannt? Weil er nicht nur unsere Nutztiere, unsere Lebensgrundlage sondern auch Menschen tötete. Der Wolf ist nicht vom Aussterben bedroht und hat weltweit genügend Rückzugsgebiet.
Alle Politiker sind dringend gefordert die rechtlichen Grundlagen so zu gestalten, dass wir auch
in Zukunft ohne Wolf leben können. Ein Miteinander ist ausgeschlossen, alle anderen Behauptungen sind einseitig und verlogen.

mario31 antwortet um 09-02-2018 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Der wolf wurde deswegen ausgerotete weil DER MENSCH grenzenlose gier besitzt besonders die bauern weil mann muss immer mehr haben


milkmann antwortet um 09-02-2018 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@mario was für eine unüberlegte Hirnlose Antwort!!


mario31 antwortet um 09-02-2018 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
warum ??der wolf war früher da!!

JD 6120 antwortet um 09-02-2018 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Noch einer den ' s auf di birn gschmissn hot.

matthias g.5291 antwortet um 09-02-2018 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@mario bist du dir da sicher?

fe antwortet um 09-02-2018 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Wenn das Argument wer früher da war gilt dann lass ich in Zukunft meine Rinder frei herumlaufen.
Waren ja auch früher da und für eventuelle Schäden haftet dann der Staat oder besser niemand . Soll sich doch jeder seine Schäden selbst bezahlen oder bist du so gierig Mario dass sie lieber doch nicht frei laufen sollen????

Century antwortet um 09-02-2018 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Selbst wenn, der Wolf war Nahrungskonkurrent zum Mensch.

Heutzutage ist er eher eine Gefahr für Leib und Leben, wobei die noch sehr gering ist.

Die Problematik mit den Wölfen bei uns setzt sich wie folgt zusammen:

Diverse spendenabhängige Oragnisationen haben aktuell nichts, womit sich Spenden sammeln lässt (= medial präsent sein), und suchen sich diesmal den Wolf dafür aus.

Dann wird so lange Furore gemacht, bis das Vorhaben klappt. Umso schwieriger, umso besser, dann lässt sich länger damit Geld sammeln.

Die Nachteile an diesem Vorgehen sind:
Es endet alles immer mit einem Schnellschuss, bevor auch wirklich jedes Pro und Contra ausdiskutiert ist. Aktuell ist es ja so, dass ein Jäger dem Wolf nichts tun darf, und das Tier somit Narrenfreiheit hat. Die Jägerschaft weigert sich deswegen, auftretende Wildschäden durch den Wolf zu bezahlen- verständlich, finde ich.
Als Nächstes bleibt dann der Bauer auf dem Schaden sitzen, den der Wolf in seinem Viehbestand anrichtet.

Mal abgesehen vom Wolf, wenn so ein Projekt so einer Organisation mehr Schaden als Nutzen bringt, dann muss, wenn überhaupt, der Staat dafür grade stehen. Und das ist mM ein gewaltiges Problem. Wenn man dafür sorgen würde, dass dafür die Verantwirtliche Vereinigung Schadenseratz leisten müsste, dann würden die sich solche Aktionen viel genauer überlegen.

mittermuehl antwortet um 09-02-2018 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Warum wurde 1850 bei uns das Rotwild ausgerottet? Wer weiß es? ;)

Ich bin kein sehr großer Freund von Wölfen in Kulurlandschaften. Aber was ich hier so lesen ist schon etwas vereinfacht im denken.



Die größte Gefahr ermordet zu werden geht übrigens vom Ehepartner aus. Ich bin verheiratet. Ich habe keine Angst vor Wölfen,

Woidviertler antwortet um 09-02-2018 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Mario 31 hast Du? schon mal erlebt wenn ein Tier bei lebendigen Leib zerfleischt wird?? Speziell Tiere ( egal ob Wild oder Haustiere) die den Wolf als Raubtier nicht kennen und auch keine Angst oder besser gesagt hat keinerlei Erfahrung damit haben. Ich habe zwar persönlich mit einen Wolf nichts zu tun gehabt aber ich habe vor etlichen Jahren erlebt wie 3 Schäferhunde wildernd ein Reh gejagt haben und vielleicht 50m von mir bei lebendigen Leib zerfleischt haben . Du hättest die schreie von diesem armen Reh hören sollen, dass würdest Du NIE!!!! im Leben vergessen wie Grausam dass sein kann. ( Man soll Mensch und Tier nicht vergleichen ,aber was passiert wenn wirklich ein Wolf ein Kind oder einen Erwachsenen Menschen anfällt??? Bin mir zu 100% sicher dass Du Deine Einstellung Grundlegensd ändern würdest- muss den immer was Passieren vorher bevor ihr selbst ernannten Tierschützer auf den Boden der Realität zurück kommt?? )) Und dann kommst Du vielleicht als irgend ein -verkorkster in einer eigenen heilen Welt lebender daher, um uns weis zu machen der Wolf gehört hier her. Denk mal nach: Wir sind einfach zu dicht besiedelt für dieses Raubtier, er passt in die Weiten Russlands- Rumänien Asiens oder Kanada wo nur im einstelligen % Bereich das Land besiedelt ist wo es noch Urwälder und 100tausende Hektar zusammenhängende brachliegend Steppen und Urwälder gibt. Wenn Du Landwirt wärst und Dir ein Wolfsrudel 20 Schafe oder Ziegen- vielleicht ein Fohlen oder vielleicht ein Kalb auf der Weide oder im schlimmsten Fall im Laufstall oder in einen Pferch reissen würden, glaube kaum dass Du sagen würdest Danke liebes Wolfsrudel dass ihr mir meine Existenz gefährdet, die Almen und Weideflächen die unsere Vorfahren mühsamst kultiviert haben wieder verwildern ,( Weil kein verantwortungsvoller Landwirt mehr bereit sein wird seine Tiere sinnlos den Wölfen in den Rachen zu werfen und deswegen keine Tiere mehr auf Almen oder Weiden zu finden sein werden ) über nicht gepflegte Almen und Steilflächen im Winter Lawinen und nach Starkregen Muren ins Tal rutschen weil das Gras nicht abgefressen wurde und die langen Halme wie ein Schlitten wirken?? Ich hätte noch sehr viele Gegenargumente das würde noch Seiten füllen aber keinen einzigen Grund um dieses Raubtier zu schützen. mfg.

Suedsteierer antwortet um 09-02-2018 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Die größten Probleme in Österreich sind die relative dichte Besiedelung, die intensive Bewirtschaftung und die viel zu kleinen zusammenhängenden Flächen, die von Wölfen, aber auch von Bären, Luchsen und anderen Raubtieren benötigt werden. Wenn ich gelegentlich zu Bekannten nach Kroatien jagen fahre, erstaunt mich immer wieder, dass es dort doch mehrere Gebiete mit zumindest 100.000 Hektar zusammenhängenden Waldflächen ohne Straßen und markierte Wege gibt. Dort kann man auch mit den einigen Dutzend Wölfen und Bären einigermaßen leben - aber bei uns? Es würde zwangsläufig immer wieder zu Begegnungen zwischen Mensch und Tier kommen und die Interessenskonflikte würden sich nachhaltig verstärken. Das wäre wirklich nur was für weltfremde Romantiker, die gerne nach Kamtschatka oder Patagonien reisen können, um dort für einige Wochen ihre Sehnsucht zu stillen.
Viele Grüße aus der Südsteiermark


stefan_k1 antwortet um 09-02-2018 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
An alle Tierschützer und Wolfliebhaber!



 

Riiitsch antwortet um 09-02-2018 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schon komisch wenn jemand wie krasnitw schlicht meint der Platz reicht nicht, und dann wärs die Gier. Der Vorwurf kommt natürlich über eins der Minimum 2 internetfähigen Geräte die jeder von uns besitzt, weil mans brauch um die Welt zu verbessern, nicht weil man selber gierig ist. Das sind die anderen.

Riiitsch antwortet um 09-02-2018 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
.


wolfsfreiezone.de
 

Riiitsch antwortet um 09-02-2018 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
und dann gibts noch diese Wolfsfreunde...
Manche wollen scheinbar die Welt einfach nur brennen sehen.


medwed antwortet um 09-02-2018 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mario31, wenn du so Wolfsverliebt bist, könnt ich dir einen Job als Schäfer in Rumänien vermitteln. Dort hörst du sie jede Nacht, und... du wirst sie auch zu sehen bekommen...öfter als deine Unterhosen gewaschen werden können...
Die Herde wird von dir und deinen Schäferkollegen bewacht, bewaffnet natürlich.
Jedes gerissene Schaf, wird vom Lohn aliquot abgezogen.
Du hast die Wahl! Soll das Schaf leben? Willst du leben? Oder würdest du die Schafe und dich für den Wolf aufgeben?
Du hast die Wahl!
Einen Sommer lang!
Glaub mir, dein Urinstinkt zum Überleben würde wieder erwachen, wenn die Hose zum X-ten Mal gestrichen voll ist.




179781 antwortet um 09-02-2018 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Solche Bilder von Wolfsrissen gehören überall hergezeigt, wo Leute für diese Tiere Stimmung machen. Dann denken vielleicht doch welche drüber nach, ob wir das wirklich haben wollen/müssen.
Für mich als Landwirt führt das auch die Beschwichtigerei "man bekommt eh eine Entschädigung" ad absurdum. Wie will man das Leid der betroffenen Tiere entschädigen? Oder sieht man die, wie es im Gesetz steht, nur als Sachen, die ausschließlich in Geldwert bemessen werden?

Gottfried

Richard0808 antwortet um 09-02-2018 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Würd mich interessieren was Wanderer zu Wölfen sagen die sich jetzt schon vor den "gefährlichen, unzureichend eingezäunten Mutterkuhherden" auf den Almen angst haben....

medwed antwortet um 09-02-2018 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@179781
Da wird leider mit zweierlei Maß gemessen.
Bei den Bauern steigt der VGT nachts illegal in Stallungen ein, macht ein schändliches Filmchen, und verkauft es als Tierleid.
Würd mich interessieren, wie der Herr Balu.. reagieren würde, wenn ich nachts bei ihm einsteige?
Wahrscheinlich genauso wie die Schweinchen bei seinen illegalen Filmchen!


Ferdi 197 antwortet um 09-02-2018 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Suedsteirer hat Recht: Der Wolf benötigt sehr große Waldflächen, die es in Österreich usw. "in Mitteleuropa" eigentlich nicht mehr gibt. Deshalb sollte schon alleine eine Ansiedelung verboten sein.
Es gibt für solch große Raubtiere genug Ländereien wie z.B. in Kanada, Russland, Karpaten usw. warum soll jetzt der Wolf bei uns angesiedelt werden?
Ist nur ein Wille von "Realitäts- Fernen" Personen bzw. Organisationen oder?

Es kann doch nicht sein das einzelne Personen / kleine Organisationen einfach über alles stehen u. div. Ansiedelungen auf fremden Grund + Boden durchsetzten.
Was haben wir für welche Vertretungen (politisch wie auch Kammern usw.) die dies zuzulassen?
Gleiches ist ja auch beim Fischotter, Luchs, Biber, bin schon neugierig wenn ein angebissener (vom Biber) Baum mal einen Radfahrer od. Fußgeher verletzt, ist nur eine Frage der Zeit.
Die sollten dann zur Verantwortung gezogen werden, viele von den Tieren sind eh gechipt u. daher wäre es leicht die Verantwortlichen zu finden oder?
Als EU-Vorgabe, soll man die Lebensmittel - Binnen-Versorgung vom Fisch erhöhen u. auf der anderen Seite werden Fischotter von div. Realitätsverweigerer "gezüchtet" u. eingesetzt, da stimmt doch vieles nicht mehr oder?


Century antwortet um 09-02-2018 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Das sind mittlerweile alles Wohlstandskrankheiten, weil die Leute nichts besseres mehr zu tun haben, wollen sie "Wilde Natur" spielen.

rbcecker antwortet um 10-02-2018 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Handeln
Schießen
Schaufeln
Schweigen

hans.m(wx812) antwortet um 10-02-2018 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@Stefan, super! Bilder sagen mehr als tausend Worte! Solche Bilder gehören veröffentlicht, dann schaut's gleich anders aus mit den Wolfsfreunden.

Riiitsch antwortet um 10-02-2018 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Noch ein paar Anmerkungen zum WWF:
Der Pichler vom WWF sagt ganz klar sie sind Interessenvertreter. Das sollte man nicht falsch verstehen, er meint damit den Wolf an zweiter Stelle! An erster Stelle vertritt er die Interessen der Leute die hinterm WWF stehen, und die Leute die beim WWF arbeiten.
(Das ist so wie mit der bäuerlichen Interessenvertretung, auch die ist dem eigenen Angestelltenapparat näher als den Bauern. Das liegt in der Natur der Sache, nicht schlimm.)

Mit zwei Dingen wird der WWF recht behalten, und da könnt ihr rum maulen wie ihr wollt:
1. Der Wolf kommt.
2. wir verplempern Zeit mit unrealistischen Forderungen.

zu 1) egal welche Erfahrungen in der Schweiz, Deutschland, Tschechien, oder 20 km entfernt von mir in Südtirol gemacht werden, wir werden all das in Österreich neu erfahren müssen. Es gibt kein Lessons Learned, umsetzen der besten Ideen. Hier werden Fallbeispiele und wissenschaftliche Ergebnisse von beiden Seiten, den Wolfs - Befürwortern und -Gegnern ins Feld geführt, das Ergebnis ist NULL. Das heißt wir warten auf den Wolf.

Denkt nach, wie soll man den Wolf "verhindern"???????? Auch wenn wir jeden Jäger an die Grenze stellen und er soll auf alles schießen, dass wie ein Wolf aussieht, selbst dann werden Wölfe kommen.

zu 2) wegen erstens ist die Forderung nach wolfsfreien Zonen völlig unrealistisch und wir verlieren wertvolle Zeit uns zu formieren. Der Bauernbund und die Lk tun halt was Bauern von ihnen Verlangen, und versuchen sich wie so oft mit der MAXIMALFORDERUNG: kein Wolf. Am Ende werden wir vor einem Scherbenhaufen stehen, und der Wolf ist doch da.

Also gründet jetzt Interessengemeinschaften, werdet politisch, bandelt mit den Schweizer und Südtiroler Bauern an.

Denn 2015 wurde das letzte mal von den AgrarLANDESräte zum Thema Schutz des Wolfes abgestimmt, und 9 von 9 unserer politischen Vertreter waren für die Beibehaltung des aktuellen Status. Wir haben (noch) politisch viel zuwenig Gewicht, als das sich daran was ändern könnte.

yamahafzr antwortet um 10-02-2018 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
4S -Regel Sehen
Schießen
Schaufeln
Schweigen
Die Bilder gehörten auch einmal auf facebook das es einmal die Öffentlichkeit sieht!!!

KaGs antwortet um 10-02-2018 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Aber wehe, eine Mutterkuh greift einen Wanderer an! Da gibt's ein Gezettere von der Krone, dass die Mutterkühe besser verwahrt gehören! Dass in den überwiegendsten Fällen auch ein Hund mitgeführt wurde, wird nur ganz nebenbei, wenn überhaupt, erwähnt. Was da so manche Leute fordern, nur dass sie gefahrlos mit ihren Wuffis über die Alm gehen können, stellts einem die Haare auf!
Aber vielleicht löst sich das Problem eh von selber, wenn anstatt von Rindern nur mehr die Wölfe auf der Alm anzutreffen sind!

iderfdes antwortet um 10-02-2018 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@mario31: Wenn man sich ansieht, was und wie du schreibst, nehme ich stark an, deine Beiträge sind sati(e)risch gemeint.
In diesem Sinne: Gelungen.
Ich hab übrigens im Vorjahr Wölfe in Österreich gesehen und zwar dort, wo sie hingehören: Im Tierpark. Jeder, der ein großer Fan der Wiederansiedelung ist, sollte sich die Tiere in natura ansehen und sich das Ganze dann ohne Zaun dazwischen vorstellen.

doblero6 antwortet um 10-02-2018 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
ein bisschen weniger saufen wäre klüger,auch wen Fasching ist.

mittermuehl antwortet um 10-02-2018 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Ab Aschermittwoch bitte eine Woche keinen "Alohol"

Ovali antwortet um 14-02-2018 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@Woidviertler:
zu deinem Schreiben:
hast Du? schon mal erlebt wenn ein Tier bei lebendigen Leib zerfleischt wird?? Speziell Tiere ( egal ob Wild oder Haustiere) die den Wolf als Raubtier nicht kennen und auch keine Angst oder besser gesagt hat keinerlei Erfahrung damit haben. Ich habe zwar persönlich mit einen Wolf nichts zu tun gehabt aber ich habe vor etlichen Jahren erlebt wie 3 Schäferhunde wildernd ein Reh gejagt haben und vielleicht 50m von mir bei lebendigen Leib zerfleischt haben . Du hättest die schreie von diesem armen Reh hören sollen, dass würdest Du NIE!!!! im Leben vergessen wie Grausam dass sein kann.

Ich sehe oft, wie grausam unsere Katze eine Maus zu Tode "spielt".
Viele Tiere fressen andere Tiere bei lebendigem Leib. Man hört zum Glück nicht alles.
Das ist Natur. Wolf ist Natur. Ob er in unserer jetzigen Welt noch Platz hat ist wohl mit Nein zu beantworten. Vieles hat nicht Platz und wird verdrängt. Das ist Natur.

Ich kann mich noch an früher erinnern, als bei uns Sautanz war. 2x im Jahr. Ich kann mich auch daran erinnern, wie die Sau geschriehen hat, als bzw wie sie geschlachtet wurde. Diese Schreie sind bis heute in meinem Kopf. Vom Menschen verursacht.
Eine vernünftige Diskussion hat hier wohl keine Chance, denn über den Deckelrand traut sich hier niemand zu blicken.

anton.h(43g37) antwortet um 15-02-2018 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
ZU diesem Thema findet am 24.2.2018 ab 9,300 Uhr im Kloster Banz unter der Schirmherrschaft unseres Landwirtschaftsminister Herr Helmut Brunner organisiert durch den Landesverband der Nebenerwerbslandwirte in Bayern und dem Verband Fränkischer Wildhalter ein Symposium statt.
Anmeldung erforderlich unter info@nebenerwerbslandwirte-bayern.de
In diesem Syposium gehts vorrangig die Bevölkerung und aber auch die Politik wach zu rütteln , aufzuzeigen wie die Auswirkung ( Schäden evtl. auch Nutzen ) durch das Auftrten des Wolfs sind.
Das Thema wird mal aus der Sicht der Betroffenen und nicht aus der Sicht der Emutionen behandelt. Eine sehr starke Beteiligung wäre wichtig um den Verantwortlichen zu zeigen dass uns dieses Thema wichtig ist , dass endlich auch anständige Entschädigungen bereit gestellt werden und früh genung darauf hingewiesen wird was der Tierwelt und aber auch uns Menschen blühen kann wenn wir dieses Thema nur durch die rosarote Brille sehen.
Wer sich irgend wie Zeit nehmen kann und sollte dort dabei sein , aber bitte baldigst dazu anmelden

fgh antwortet um 15-02-2018 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Der Wolf gehört nicht her zu uns und wenn dann die ersten katastrophlen Schäden da sind, für die keiner bezahlen will - Jäger haben ja schon kundgetan, dass sie den Schaden da sie ihn nicht jagen dürfen auch nicht abgelten werden - oder gar der erste Mensch zu Schaden kommt, ist es zu spät - dann werden ihn die Jäger nämlich nicht mehr in den Griff kriegen.
Die Jäger sind ja großteils nicht mal im Stande ein gleichgewicht zwischen Rehen und Wald herzustellen....

mittermuehl antwortet um 15-02-2018 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
fgh@ Alle haben wie immer recht. Man sollte nur mal darüber reden was "bei uns" ist. Das umfaßt ja viel Gegend in diesem Forum. Das Waldviertler Wolfsrudel begnügt sich ja noch mit dem Muffelwild dort. Natürlich wäre es schlau jetzt Regeln zu finden für die Zeit wenn das nicht mehr reicht. Und ich will bei mir im Dorf auch keine Wölfe ums Haus.

Es stimmt das Jäger nur Schäden von jagdbarem Wild ersetzen. Wobei reiner Wildverbiß nicht automatisch Wildschaden ist. Wild hat das Recht im Wald zu fressen. Von Wildschaden spricht man erst ab einer gewissen Verbissgröße (im Streitfall ein sehr aufwändiges Verfahren). Schäden auf Ackerflächen durch Schwarzwild sind natürlich immer ein Wildschaden und leicht zu bewerten.

Laut den offiziellen Zahlen wächst der Wald und es herrst ein Gleichgewicht von Wild und Wald. Komischer weise ist es in Bundesforsten bzw. Großbetreiben besser als in Kleinbetrieben. Wird wohl daran liegen das dort Forst und Jagt besser aufeinander abgestimmt sind. Bei Genossenschaftsjagden wo alle 20-40 ha ein andere Waldbesitzer ist und auch noch viele Reviergrenzen auftreten wird eine übergreifende Bejagung und Bewirtschaftung sehr schwer. Bei mir um den Hof stehen im Umkreis von 150 Meter 3 Kraftfutterstationen für Wild (370 Meter Höhe).



fgh antwortet um 15-02-2018 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Naja mittermuehl, das ist einfach erklärt. Die großen Betriebe haben es auch selbst in der Hand - entweder sind die Besitzer selbst Jäger oder sie können selbst entscheiden wer ihren Grund bejagt. - wennst da als Jäger die Probleme nicht in den Griff bekommst, jagd ein Anderer.
Bei den Gemeindejagden hat man selbst weder ein Entscheidungs- noch Mitsprachrecht. Dann ist da noch eine relativ große Menge an Jägern wo dann pro Jäger nicht die Welt an Fläche übrig bleibt und schon entsteht das Problem....

mittermuehl antwortet um 15-02-2018 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@fgh ... Ja - so ist es. Ein Fehler in der Koordination. Revierübergreifenden Jagdbewirtschaftung würde helfen. Aber auch die Waldbesitzer sind mit ihrer kleinräumigen Bewirtschaftung mindesttens so ein Problem wie die kleinräumige Jagdbewirtschaftung. Das Geheimsnis der großen Forstbetriebe ist nicht das mehr an Jägern sondern das mehr an Flächenkoordination. Man kann einen Wildbestand auch mit Forstmaßnahmen steuern und es so in gewissen Abschnitten konzentrieren um anderswo den Aufwuchs zu sichern. Das geht aber nur wenn man in 500ha-größen wirtschaften kann (sowohl in der Jagd als auch in der Forstwirtschaft). Da müßten sich bei den Kleinwaldbesitzer (20-30ha) doch einige zusammen tun.

Abgesehen davon das es auch Waldbesitzer gibt die die Jagdt auf ihrem Grund unterbinden wollen.

Und Bauern und Jäger sind Randgruppen der Gesellschaft. Ein nettere Umgang mit Wanderern, Radfahrern, Reitern usw. würde da helfen für die Probleme mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Weil die Mehrheit mag Wolf, Fischotter und Biber... Nur wenn Landwirte & Jäger nicht mal unter einander eine Basis finden und dann auch noch die "Waldsportler" als Feinde sehen, darf man sich nicht wundern das der Wolf eine große Lobby hat.

Riiitsch antwortet um 15-02-2018 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@Ovali: warum wird wohl von Leuten wie dir komplett zusammenhangloses eingebracht? Keine Ahnung was der berüchtigte Sautanz deiner Kindheit genau war, jedenfalls hat das mit Wölfen, Almen, Schafen usw nichts zu tun. Das hat nichts mit dem Tellerrand zu tun, sondern mit Leuten wie dir. Ihr wollt eine scheinbare Schuld erzeugen für alles was der Mensch der Natur angetan hätte, und das müsse nun ausgeglichen werden indem derzeit der Wolf passieren darf. Je nach Mode ändert sich das schnell, und ein anderes Tier ist in. Ovali Leute wie du vertreten eine komplett fehlgeleitete Moral und entlarven zugleich wie wenig sie vom Land wissen.

mittermuehl antwortet um 15-02-2018 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@Riiitsch .... er wird halt bei einer sehr ungeschickten Hauschlachtung dabei gewesen sein. Das kann schon mal unschön werden bei einer ausgewachsenen Sau und einem ungeübten Schlachter.

Fakt ist, das Wildtiere sehr viel mehr Platz beanspruchen als sich das viele Menschen vorstellen. Wildschweine können schon mal ein Habitat haben das 40 km lang ist. Das sind im Moment auch die gefährlichsten Tiere die wir so im Wald haben. Zum Wolf und Bär ist es da ein weiter Schritt. Und ich kenne kaum Gegenden in Österreich die einem großen Raumtier genug Lebensraum bieten könnten. Selbt der Bär im Gailtal wurde von einem Postler überfharen. Bei Allensteig scheint es noch gut zu gehen. Aber wo sonst noch? Österreich ist seit gut 800 Jahren fast zu gänze eine Kulturlandschaft. Die ist ja deshalb nicht tot. Da hat sich die Natur angepaßt.





Riiitsch antwortet um 15-02-2018 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Genau. Jeden m² in Tirol müsste man nicht besiedeln, und doch wohnen hier Menschen, ganz gerne sogar. Natürlich wäre völlig unwegsamer Urwald vom Talboden bis zur Baumgrenze, Lawinen, Muren und Erneuerung durch Wiederbewuchs.

(ich möchte trotzdem vom ovali gerne wissen was eine lausige Hausschlachtung mit dem Wolf zu tun hat).

mittermuehl antwortet um 15-02-2018 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@Riitsch 1850 war das Rotwild defakto in Österreich ausgerottet. Nach der Revotlution von 1848 ging das Jagdrecht vom Adel auf die Grundbesitzer über. Und aus war es mit den Hirschen (nicht die Traktoren). Gleichzeitig war auch der Wolf weg. Seit 1955 wird Jahr für Jahr mehr gejagt. Gleichzeitig nimmt der Wildbestand zu. Warum ist nicht ganz klar. Schwarzwild wird durch den starken Maisanbau "gezüchtet". Rehe sind Kulturfolger und mögen auch landwirtschaftliche Flächen (Siloerzeugung weniger). Die Klimaerwärmung hilft dem Wild auch. Die zahlen zeigen das die Jagt nur bedingt hilft und das das Futterangebot für Raubtiere nicht so schlecht ist und steigt. Und das in einer Kulturlandschaft.

Zu Ovalis Trauma. Die Hausschlachtung hat nichts mit dem Wolf zu tun. Es wird aber eine sehr starke Begegnung mit dem Sterben gewesen sein. Haben ja nur wenige Menschen in unserer Zeit. Deshalb wird die Erinnerung bei ihm eim Thema "töten" hochkommen.

rbrb13 antwortet um 15-02-2018 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen

Riiitsch, ich weis nicht warum du wegen den Ovali so auszuckst`s.
Aber der will damit sagen, dass Wölfe Tiere oft noch bei lebendigen Leib auffressen und dass da Grausamkeiten wie beim Schlachten ohne Betäubung vorkommen.
Also ein Wolfsgegner.

rbrb13

falkandreas antwortet um 15-02-2018 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Also ich verstehe die ganze Aufregung um den Wolf nicht. Der Wolf ist der natürliche Feind vom Wild, und es wird noch sehr viel Wasser die Donau runterfließen bist der Wolf mehr Schaden in der Landwirtschaft anrichtet als unser Wild.Füchse gibt es glaube ich in jeder Gemeinde und trotzdem werden die Freilandhühner immer mehr,auch wenn der Fuchs oder Marder manchmal zu Besuch kommt . Ich glaube auch das jeder Österreicher mehr Angst haben muss von einem Wildschwein angefallen zu werden als von einen Wolf und das wird noch lange so bleiben. Wenn ich Landwirt und Jäger wäre würde ich wahrscheinlich anders denken ich bin aber Gott sei Dank nur Landwirt

Riiitsch antwortet um 15-02-2018 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
rbrb13 ich weiß nicht wo du das auszucken her hast? vermutlich kommts falsch rüber, aber was hat eine nach heutigem Maßstab unsachgemäße Schlachtung einer Sau mit dem Wolf zu tun? rbrb13 ich glaub du erkennst beim ovali nicht den Wolf im Schafspelz ;)
Übrigens weil wir schon bei an den Haaren herbei gezogenen Vergleichen zum Wild sind: in einer Jagd bei mir ums Eck werden im Jahr keine 20 Tiere geschossen, aber über 100 überfahren. Ein angefahrenes Tier lebt meist auch noch lange, manchmal sogar Tage sollte es nicht vom Jäger gefunden werden. Darum wird man nicht das Auto fahren anzweifeln. Soviel zu den komplett zusammenhangslosen Vergleichen.

falkandreas antwortet um 15-02-2018 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
Na also, um die 100 angefahrenen Rehe ( leichte Beute ) würde sich sicher der Wolf sehr fürsorglich kümmern

Riiitsch antwortet um 15-02-2018 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
in einem V-förmigen Tal mit Autobahn und Bundesstraße und Bahn... wird der Wolf lieber ein Jäuschen auf einer lauschigen Wiese einlegen wo das Futter eingezäunt wartet. Im Winter käme der Wolf vielleicht schauen und wird selber überfahren.

Joe_D antwortet um 15-02-2018 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
warum ??der wolf war früher da!!

stimmt ....und der Mensch kommt, sagt man irgend wo aus Afrika her.... um dieses Ungleichgewicht wieder auszugleichen dürfen die, die dieser Meinung sind wohl schnellstens dort (am besten mit der entsprechenden Kleidung und Werkzeugen) auch wieder hinziehen.... ;-)

mittermuehl antwortet um 16-02-2018 01:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wolf - Tatsachen
@Riiiitsch .... Wenn es mehr Fallwild als geschossenes Wild gibt, ist der Jäger (warum auch immer) überfordert. Da würde ich mich an die BH wenden.

Es ist zu befürchten das Wölfe lieber Schafe als Hirsche jagen werden. Aber noch können wir nicht wissen wohinn da die Reise geht. Man könnte nur schon jetzt Jagdpläne für den Fall der Fälle erstellen. Aber der Wolf & Schweinepest könnten das Wildschweinproblem auf natürliche Art lösen.

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