Grundsteuer ,:Gemeinde,Finanzamt

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agrartechniker 08-02-2018 14:12 - E-Mail an User
Grundsteuer ,:Gemeinde,Finanzamt
Bin bei der SVB auf Option umgesteigen. Aber bei der Grundsteuer und Finanzamt zahl ich nach
Einheitswert.Welche Lösung gibt es da nach dem tatsächlichen Einkommen die Steuer zu zahlen.(Extensivbetrieb)Einnahmen,Ausgabenrechnung.oder reicht Schema von SVB system
milkmann antwortet um 09-02-2018 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grundsteuer ,:Gemeinde,Finanzamt
Hier hätte der So gescheite Bauernbund handlungsbedarf!

waldbiolux antwortet um 09-02-2018 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grundsteuer ,:Gemeinde,Finanzamt
@agrartechniker
Habe mich heute bei SVB Sprechtag auch über große Option informiert. Werde auch noch für 2017 rückwirkend beantragen, ist ja noch ein wenig Zeit dazu. Möchte mir auch die gewaltig steigenden SVB - Beiträge nach Einheitswertsystem ab 01.04.2018 ersparen. Das große Erwachen wird bei vielen bei der Beitragsvorschreibung vom 2. Quartal im Juli sein. Welche Gewinnermittlung machst du für das Finanzamt ? Buchführung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Teilpauschalierung. Für die Grundsteuer und Finanzamt ist mir auch noch keine Lösung eingefallen - das werden wir wohl schlucken müssen. Aber der größte Brocken sind ja die SVB - Beiträge durch die Einheitswerterhöhung.

@ milkmann

Ja, genau das hat unsere Bauernvertretung uns eingebrockt. Bauerneinkommen sinken - Einheitswert wird erhöht, damit erhöhen sich SVB - Beiträge stark. In keiner anderen Berufsgruppe werden die Beiträge nach einen Pauschalsystem (Einheitswert) berechnet, sondern vom tatsächlichen Einkommen bei Arbeitnehmern und vom Gewinn bei Selbstständigen (Gewerbetreibenden usw.) Aber es ist als Bauer immer besser man stellt sich selbst auf die Beine und informiert sich bei mehreren Stellen, als man verlässt sich auf Bauernbund oder Standesvertretung.


xaver75 antwortet um 09-02-2018 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aber das Drittel von der Betriebsprämie ist tatsächliches Einkommen. Die lernen dazu, nur der EHW als Grundlage wäre veraltert,-)

mfg

Vollmilch antwortet um 10-02-2018 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen!

Die Betriebsprämie ist bei mir nur "Umsatz" und leider noch kein "tatsächliches Einkommen"!

Bauernbund und Kammer informieren regelmäßig über die Möglichkeit der Option, da kann man denen nichts vorwerfen.

Andere Berufsgruppen haben nicht die Möglichkeit, sich ihre Steuerberechnungsmethode auszusuchen.

LG Vollmilch

Obersteyrer antwortet um 10-02-2018 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch Hallo Ich bin seit 7 Jahren in der Option ,meiner Meinung nach ist sogar das Unfair den man kommt zwar herunter ,aber unter 900 Euro im Quartal gehts frei nicht ist der Mindestbeitrag . Da Frage ich mich ,trotz Buchführung kann ich beweisen das praktisch nichts überbleibt und trotzdem nehmen sie einen 900 Euro ab. Sollte doch gegen null sein, wenn ich kein Einkommen beziehe aus der Landwirtschaft . Zahle ja ohnehin bei meiner Arbeit Länge mal Breite . Die Gebühr fürs Finanzamt, sind auch 1000 Euro im Jahr reine Steuern, obwohl unsere ehemalige Bundeskanzler Diva ja sagte die Bauern zahlen keine Steuern! Vergessen darf man auch nicht das mit dem Steuerberater auch zusatzkosten anfallen . Frage mich nur mehr wie lange es noch dauert ,bis die Grundsteuer nach dem Verkehrswert eingehoben wird. Gruss Obersteirer


Leo1982 antwortet um 10-02-2018 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Optieren sollte man sich gaaaaaanz gut überlegen. Vor allem sollte man in etwa wissen wie das System in einigen Jahren aussehen wird.
Zuvor einen Termin bei einem Steuerberater machen der sich im landwirtschaftlichen Bereich wirklich auskennt. Einige von denen sind selbst nicht 100%ig damit befasst. Das kann dann richtig ins Auge gehen...


Vollmilch antwortet um 10-02-2018 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Oberstey(i)rer!

Mir ist vollkommen bewusst, dass in der Option auch Abgaben fällig werden. Auch bei anderen Sozialversicherungen gibt es Mindestbeiträge. Man könnte ja auch Leistungen beziehen ohne im entsprechenden Jahr einen Gewinn zu haben.

Der Reformbedarf bei den Sozialversicherungen ist unbestritten!

Die Wahlmöglichkeit der Bauern zwischen Pauschalierung und Option ist aber trotzdem vorteilhaft. Bei beiden Möglichkeiten zahlt man aber man kann die günstigste Variante wählen.

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 10-02-2018 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie das wohl wird wenn wie geplant SVA und SVB fusionieren? Mir scheint das eine gute Idee zu sein, und für mich persönlich würden die Dinge einfacher.

Vollmilch antwortet um 10-02-2018 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Für viele würden die Dinge einfacher.... aber nicht unbedingt billiger. Bezahlt werden muss unser Gesundheits- und Pensionssystem auch nach einer Zusammenlegung.
Doppelgleisigkeiten und ein gewisser Overhead KÖNNTEN aber irgendwann wegfallen!

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 10-02-2018 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Viel billiger wird sich in einer solidarischen Gesellschaft nicht spielen. Das andere Extrem sieht man in vielen Ländern: zuerst Cash oder Kreditkarte, dann geht die Behandlung los.

Warum jemand ein Problem mit der Grundsteuer hat, ist mir sowieso nicht einsichtig. Sogar der mit einem Häuschen und Garten zahlt eine kleine Grundsteuer. Sicher ists ein Geld für den Landwirt, das erst verdient werden muss.

mittermuehl antwortet um 10-02-2018 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Riiitsch .. Danke.... Wir haben uns so an die Krankenversicherung gewöhnt, das uns nicht klar ist welche Leistungen wir im Notfall bekommen. Selber wurde bei mir letztes Jahr eine Herzproblem festgestellt das 6 Monate später mit einem recht ordentlichen medizinischen Aufwand behoben war. Möchte nicht wissen was das in Wartheit alles gekostet hat. Im Gegenzug kannte ich US-Bürger die sich ihr Insulin selber kaufen mußten weil sie durch ihre Krankheit gar keine Krankenkasse bekommen (ist schon eine Zeit her - ich weis nicht wie die Lage jetzt ist).

waldbiolux antwortet um 10-02-2018 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei mir ist auch von der Betriebsprämie nach abzug der 70% Pauschalen Betriebsauasgaben, SV- Beiträge, Pachtzins, Ausgedinge und des 13% tigen Freibetrages das tatsächliche Einkommen daraus.
Ja, wir haben die Möglichkeit die SV- Beiträge aus zwei Berechnungsytemen ( nach Einheitswert oder Gewinn ) zu wählen, aber ich wurde nie gefragt nach welchen von den beiden die Vorschreibung erfolgen soll, sondern es wurde mir immer vom Einheitswert berechnet vorgeschrieben.
Anscheinend wird von Bauerbund und Kammer in anderen Bundesländern darüber besser informiert. Bei uns wird das bei Sprechtagen auch von SV - Beratern eher so gebracht, das man davon eher wieder abkommt vom Gedanken auf die Option zu wechseln, wenn man vorher darüber nicht schon zu 90% vorinformiert ist.
Wie Obersteyrer schreibt, der Mindestbeitrag ist immer um die 900 € im Quartal, auch wenn der Gewinn unter der Berechnungsgrundlage von 808 € in der Pensionsversicherung und 1.517 € in der Kranken - und Unfallversicherung liegt. Klar wird die Option
( Gewinnermittlung nach Teilpauschalierung ) für jeden Betrieb, wie Umsatzoptimirer nicht passen.

KaGs antwortet um 10-02-2018 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Obersteyrer schreibt,
"Da Frage ich mich ,trotz Buchführung kann ich beweisen das praktisch nichts überbleibt und trotzdem nehmen sie einen 900 Euro ab. Sollte doch gegen null sein, wenn ich kein Einkommen beziehe aus der Landwirtschaft "
Warum betreibst dann noch eine Landwirtschaft, wenn eh daraus nur Null Einkommen ist? Wäre es da nicht besser, die gewonnene Zeit in den anderen (Brot)beruf zu investieren, anstatt sich von der AMA zum Narren halten lassen? Verpachten, und die SVB-Beiträge sind weg! Oder ist doch ein Einkommen zu erwirtschaften? Dann ist es voll gerechtfertigt, SV-Beiträge abzuführen! Dass die Berechnungsgrundlage mit dem Gewinn bei Weitem nicht zusammen passt, ist eine andere Sache! ABER, was wäre, wenn die SV-Beiträge insbesondere die Pensionsbeiträge nach dem tatsächlichen Gewinn berechnet werden? Was würde da mal Pension rausschauen? Was die "Optimierer" sich da denken, wenn sie sich selbst die Pensionsbeiträge senken? Schaut eh ohnehin traurig aus mit den Bauernpensionen, aber der Landwirt zahlt eh ohnehin weniger Pensionsbeiträge als ein Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen. Dazu aber noch Lohnsteuer.
Wenn man jetzt die Mindestbeitragsgrundlage bei der SVB mit 900 € per Quartal hernimmt, dann wären das 300 € per Monat. (Weiß jetzt nicht, welche Berechnungsbasis da gerechnet ist) Das ist noch immer noch weit weniger als ein Arbeitnehmer SV-Abzüge (ohne Lohnsteuer) per Monat hat!
Mich wundert nicht, dass andere Berufsgruppen immer wieder sagen, die Bauern zahlen keine Steuern! Höre das immer wieder in meiner Bude. Wenn ich aber dann frage, warum wohl dann so viele mit der LW aufhören, wenn die Landwirtschaft eh ein "Steuerparadies" ist, gibt's auch keine Antwort drauf. Geschweige denn, dass sie tauschen wollen mit einem Landwirt.
SV-Beiträge würde ich nicht als Steuer bezeichnen.
Blöd finde ich auch die Ansage, als Arbeiter, oder Selbständiger zahle ich eh ohnehin genug Krankenversicherung, brauche eh keine Bauernversicherung, kann eh nur einmal krank werden, auch ein Arbeitnehmer muss für seine Überstunden SV-Beiträge und natürlich auch Lohnsteuer zahlen. Kann auch nicht sagen, zahle ohnehin bei 40 h Arbeitszeit schon genug SV-Beiträge.

dorni antwortet um 10-02-2018 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das ist die typische Argumentationslinie des Bb. Optierer zahlen die Beiträge nach ihren Einkommen, und nach deinen Worten weißt du das die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern immer auf einen sehr niedrigen Niveau bleibt.
Wäre es hier nicht sinnvoller sich darauf zu konzentrieren das die Einkommen wieder steigen, aber nicht nur weil man die Berechnung ändert sondern real!
Viele Betriebe wechseln in die Option weil sie sich die Beiträge nicht mehr leisten können. Und wenn der neue EHW wirksam ist werden noch viele in die Option wechseln.

Obersteyrer antwortet um 10-02-2018 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@KaGs Hallo Falsch dem ist nicht so hab nur 13 ha landwirtschaftliche Nutzfläche ,für die ja würde die Svb der Pächter zahlen ,den Rest also gut 40 ha Wald darf ich selbst zahlen ,nur unter den 900 läuft auch dann nichts . Ausserdem hoffe ich das es doch wieder einmal besser wird. Die Steuer für land und forstwirtschaftliche Betriebe alle Quartalsviertel ärgert mich noch viel mehr, absolute Abzocke und mit der Grundsteuer zusammen kauft man sich alle paar Generationen die Landwirtschaft im Prinzip selbst. Gruss Obersteirer

Vollmilch antwortet um 10-02-2018 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Obersteirer!

Du Armer! Du hast wirklich mein vollstes Mitleid. Gut, dass ich für meine paar ha nicht soviel Steuer zahlen muss. Bei mir würde es doch glatt mindestens 25.000 Jahre dauern, bis ich mir mit der Grundsteuer die Landwirtschaft selbst kaufen könnte.
Bei einem Generationsintervall von 30 Jahren, macht das "nur" knapp über 800 Generationen aus.

Lächerlich!

LG Vollmilch

Juglans antwortet um 10-02-2018 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch: Ich zahle mittlerweile 35€ pro ha Abgabe für Lufwb. Das sind mehr als 10% der Ausgleichszahlungen die ich bekomme. Bei einem konventionellen Ackerbaubetrieb im Trockengebiet ist das bei den derzeitigen Rahmenbedingungen jedenfalls ein zweistelliger Prozentsatz des Gewinnes.
Bei mir frisst die Steuer den Betrieb bereits in 900 Jahren auf. Und das sind heutzutage gerade einmal 10 Lebenslängen.
@all: Glaubt eigentlich irgendwer dass der Staat sein Geld besser wirtschaften läßt als man es selber könnte? Der soll weiter ins Pensionssystem einzahlen.
mfg

KaGs antwortet um 10-02-2018 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Obersteyrer
Wenn du noch 40 ha Wald hast, ist es natürlich anders! Bei meinen 17 ha bleibe ich noch unter der Beitragspflicht unter 1500 € EHW. Allerdings nach dem alten EHW des Waldes. Neuen habe ich noch nicht, ist aber ohne Belang für die SVB. Allerdings wird der EHW für die EKS herangezogen. Trotzdem noch günstiger als die Mindestbeitragsgrundlage der SVB. Stichtag, bis zu dem noch der alte EHW für die Beitragspflicht gilt, war der 1. Dez. 2016. Bis dahin musste die Bewirtschaftung unter1500 € EHW (nach altem EHW) liegen. Also soweit verpachten, dass man unter die 1500 € kommt. Ging sich mit dem Wiesen verpachten gerade aus! Somit ist nur mehr die Unfallversicherung für den Wald zu zahlen.

Leo1982 antwortet um 11-02-2018 04:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja Obersteyrer, es gibt einige Firmen die machen Minus und trotzdem müssen für die Angestellten die Beiträge und Steuern bezahlt werden. Zu Recht! Ansonsten würd unser System endgültig explodieren.
Wenn kaum was übrig bleibt, wovon lebst du dann?
Und hoffen dass es besser wird... ohne Konzept und Aussicht auf Besserung... sorry, aber das ist betriebswirtschaftlich gesehen eine Katastrophe.
Dein emotionaler Bezug dazu ist noch eher verständlich...

Es heißt Landwirtschaft, da steckt Wirtschaft drin. Das sollte mal in einige Köpfe rein...

waldbiolux antwortet um 11-02-2018 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aber nicht nur Firmen zahlen Beiträge und Steuern für Angestellte, sondern auch Landwirte wenn Sie einen Angestellten haben. Hier in diesen Diskussionsbeitrag wird ja über das System der SV - Beitragsvorschreibung für uns Landwirten diskutiert. Wie bei Obersteyrer auch bei mir mit Waldflächen, zahlt man auch SV - Beiträge bei der Berechnung aus Einheitswert, genauso wenn man keinen einzigen fm Holz unterm Jahr verkauft hat. Vorriges Jahr ist auch bei uns in K. ab August durch die Kalamitäten aus OÖ und Bayern der Holzpreis um 10€ gefallen. Viele Betriebe haben im Herbst dann überhaupt kein Holz oder nur geringe Mengen geschlägert und dadurch auch ein viel kleineres Einkommen aus der Forstwirtschaft erziehlt, aber die SV - Beiträge zahlt man die gleichen, wie in anderen Jahren. Und auch wie Junglans, glaube auch ich das ein guter Landwirt ( Unternehmer ) mit dem Geld besser wirtschaften kann als der Staat, und die anderen zahlen eh ins Pensionssystem ein und hoffen auf eine hohe Pension.

KaGs antwortet um 11-02-2018 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@junglans
"Glaubt eigentlich irgendwer dass der Staat sein Geld besser wirtschaften läßt als man es selber könnte? Der soll weiter ins Pensionssystem einzahlen. "
Wenn das staatliche System kippt, dann sind die privaten Versicherer schon längst abgehauen mit "deinem" Geld! Haben in den vergangenen Jahren schon einige die Erfahrung gemacht.

Juglans antwortet um 11-02-2018 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Kags: Ich rede doch nicht von Versicherungen! Vernünftig in Sachanlagen oder den eigenen Betrieb investiert bringt garantiert mehr als irgendwelche Versicherungen zu füttern.
mfg

Obersteyrer antwortet um 11-02-2018 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch Hallo Ich bezahle im Jahr ans Finanzamt 1000 Euro reine Steuer für die Landwirtschaft ,klar die Grundsteuer ist nicht so viel aber auch Geld für nix. Bei uns wird der Wald mit ca.1,5 bis 2 Euro gehandelt sind am ha 15-20000 Euro also kauf ich mir alle 15-20 Jahre ein ha meines Grundes alleine mit der Steuer ,plus Grundsteuer. gehen sich in einem Leben ca 4 ha aus. In 10 Leben hat man sich die Landwirtschaft in meiner Grösse nur mit Steuer selbst bezahlt.Also auch eine Enteignung ,sicher auf lange Zeit aber auch ein Grund zum Nachdenken. Gruss Obersteirer

Obersteyrer antwortet um 11-02-2018 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Leo1982 Hallo Klar hab ich ein Konzept ,alles was ich geschrieben habe sind ja Tatsachen ,leben du ich von meinem Job ,hab die Landwirtschaft nur im Nebenerwerb . Mit dem hoffen das es besser wird ist nur die Überlegung dabei,das die Weltbevölkerung rasch wächst ,der Grund wird aber eher weniger bezüglich Klima usw. Irgendwann sollten doch Lebensmittel wieder teurer werden ,hoffe das doch auch bei uns Produzenten etwas ankommt. Firmen die Minus machen bezahlen halt nur mehr sehr wenig bis gar keine Steuern eben weil sie Minus machen , . Leider sind halt die Fixkosten,und die ständige Erhöhung der Diesel Futtermittel und anderen Produktionsmittel wo man halt nicht aus kann ein Problem ,weil man für unsere Produkte die durch Ak Gewerkschaft usw.künstlich nieder gehalten kaum mehr bekommt. Gruss Obersteirer

dietmar.s(2cz6) antwortet um 11-02-2018 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Obersteyrer
wenn ich dich richtig verstehe ist Ak Gewerkschaft usw.schuld.Aber du bist Land und Forstwirt der eigentlich vom Nebenerwerb lebt. Find ich mal spannend diese Sichtweise.
Welchen Job hast da eigentlich? mfg

KaGs antwortet um 11-02-2018 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@obersteyrer
Wie viel würdest du SVB-Beiträge zahlen, wenn NICHT in Option?


Obersteyrer antwortet um 11-02-2018 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@dietmar.s(2cz6) Hallo Wer glaubst du schlägt als erster Alarm wenn die Lebensmittelpreise steigen ? Bin Forstarbeiter . Gruss Obersteirer

Obersteyrer antwortet um 11-02-2018 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@KaGs Hallo Vor der Option waren es knapp 2000 Euro im Quartal . Gruss Obersteirer

falkandreas antwortet um 11-02-2018 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@obersteyrer Dein Konzept ist also Füße Hochlagern und warten bis es besser wird und man mit 13 ha Landwitschaftlicher Nutzfläche wieder ordentlich Geld verdient . Vielleicht solltest du dir überlegen was du und deine Vorfahren falsch gemacht habt das ihr von eurer Landwirtschaft nicht mehr leben könnt. Dein Arbeitgeber bezahlt allein für dich jährlich ca. 1000 € pro Jahr nur Komunalsteuer an die Gemeinde von Dienstgeberbeitrag nicht zu reden egal ob er was verdient oder nicht und du willst behaupten die anderen bezahlen nichts. Du verbreitest da sehr viel Schwachsinn Mit freundlichen Grüßen

Obersteyrer antwortet um 11-02-2018 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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falkandreas Hallo Nu ja ,weiss warum es sich momentan nicht ausgeht,hab in den letzten Jahren ca.200000 Euro investiert ich glaube das ist schuld daran ! Natürlich bezahlt mein Arbeitgeber Steuern . Füße Hochlagern na ja mein Wecker läutet um halb fünf und heim komme ich um halb vier danach Stall ich glaube Füsse hochlagern ist nicht ganz die Wahrheit . Wenn ich aber die Sozialversicherung hochrechne auf z.B 500 ha und weiß das der Besitzer nur 20000 Euro im Jahr zahlt als Maximum und mit 50 ha bezahlst 8000 dann stimmt etwas nicht das ist kein Blödsinn sondern Realität . Einfach Unfair das die Grossen in allen Bereichen bevorzugt werden den die Förderungen bekommt dieser für 500 ha . Das Verhältnis stimmt einfach nicht! Gruss Obersteirer

falkandreas antwortet um 11-02-2018 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn einer 500 ha bewirtschaftet dann hat er meist Fremdarbeitskräfte also nehmen wir an Betriebsführer plus 2 Fremdarbeitskräfte dann bezahlt er ca 35000 € Sozialversicherungen .es gibt Gegenden da bist mit 50 ha in der Höchbemessung,bekommtst aber nicht mehr oder sogar weniger Ausgleichszahlung wie der mit 10 Bodenpunkten und hast durch die großen Niederschlagsmengen den gleichen Hektarertrag

KaGs antwortet um 11-02-2018 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@obersteyrer
nachdem du jetzt "nur" 3600 € SVB Beitrag (im Jahr) bleibt dir rechnerisch natürlich mehr Gewinn über, weil weniger Absetzbetrag angegeben werden kann bei der EKS. Bei 8000 € würde kein Gewinn mehr ermittelt, also keine Steuer für die Landwirtschaft, dafür wäre aber mehr am Pensionskonto! Klar, momentan bleibt mit der Option mehr Geld über, jetzt kannst das Geld "verleben", wer weiß wie es mal mit der Pension ausschaut! Weiß nicht, wie alt (oder jung du bist), aber wahrscheinlich kannst vielleicht mit 80 in die Frühpension gehen! gg

dietmar.s(2cz6) antwortet um 11-02-2018 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Obersteyrer
Wenn die Ak schreit und wir Bauern zu doof sind um uns was einfallen zu lassen, dann haben wir es nicht besser verdient.punkt. So läufts.
Als Forstarbeiter wirst eh höheres Einkommen haben als bei deinem Land und Forstw. Betrieb.
Diesbezüglich könntest der Gewerkschaft auch dankbar sein. mfg.


KaGs antwortet um 11-02-2018 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bin auch nicht in der Gewerkschaft, trotzdem profitiere ich als Nebenerwerbslandwirt auch von den Lohnerhöhungen. Auch ein Forstarbeiter wird von einer Kammer und Bau-Holzgewerkschaft vertreten, die Löhne werden auch dort steigen.
So wie die Erzeugerpreise bei den Bauern jährlich steigen. (Scherz)

Obersteyrer antwortet um 12-02-2018 06:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@KaGs Hallo In den ersten zwei Jahren nach meiner Übernahme gabs keine Option, die Steuer vom Finanzamt war die gleiche. Die Pension aus der Landwirtschaft geht mir am A.... vorbei bekomm sie von meinen Vollzeitjob . Bin 42 hab 26 Beitragsjahre da immer ausserlandwirtschaftlich gearbeitet ,also mit 80 wirds nicht werden ! Investiere alles und verlebe nichts! Gruss Obersteirer

dietmar.s(2cz6) antwortet um 12-02-2018 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Obersteyrer
Servus, für dich wär das System vor 2000 noch optimal gewesen. Hab vorhin nachgelesen, dass die Mehrfachversicherung erst damals eingeführt wurde. Also damals war´s so, dass Beiträge nur für die vorrangige Versicherung bzw. Tätigkeit zu bezahlen war. Und nachrangige Tätigkeiten Beitragsfrei blieben auch wenn dort hohe Einkünfte anfielen. ( Im Internet so nachgelesen)

Dass das hier in dem Forum noch nie erwähnt wurde finde ich schon interessant.
Die Konstellation Nebenerwebslandwirt , also zb als
vorrangige Tätigkeit zb ein unselbständiges Angestellenverhältnis und als
nachrangige Tätigkeit Bauer kann dann schon Vorteile haben.
Schwamm drüber.


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