Eigenes Bauholz verwenden

Antworten: 45
JGM 01-01-2018 21:10 - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Servus,

wer verwendet noch sein Eigenes Bauholz bei diversen Bauvorhaben.
Lohnt sich das noch ???

v.G. und ein gutes neues Jahr

H.G.
theberni856 antwortet um 01-01-2018 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Hallo,

Ja wir verwenden unser eigenes.
Und ja, wir finden es lohnt sich.

Hatten den Eisbruch und jetzt den Käfer.
Da wurde jetzt eine Maschinenhalle draus und aus dem jetztigen wird ein Stall.

riener antwortet um 01-01-2018 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
mir dreht`s immer die Zehennägel auf wenn sich Bauern die jede menge Holz stehen haben lieber Ihr Bauholz kaufen anstatt das eigenes Holz zu verwenden

Fendt312V antwortet um 01-01-2018 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Nur eigenes Holz wird bei mir verwendet!! Baue fast jedes Jahr was dran.

polo001 antwortet um 01-01-2018 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Wir haben keine Säge mehr in der Nähe und da ist es sicher sinnvoller Bauholz zu verkaufen und fertig geschnittenes wieder kaufen als die Stämme ewig weit zu fahren, schneiden zu lassen und dann wieder zurück transportieren aufrichten und trocknen lassen oder gar lohntrocknen und das dann alles bezahlen. Grüße

riener antwortet um 01-01-2018 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
schon mal was von mobilen Sägen gehört ?????

wenn bei dir die Transportwege sooo weit sind dann ist ja das Holzschneiden direkt vor Ort ja noch rentabler , denn auch die Holzeinkäufer und Holzlieferanten müssen ja die höheren Transportkosten irgendwo einkalkulieren .....

polo001 antwortet um 01-01-2018 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Wird auch nur für größere Mengen kommen und nicht für 5-10 Stämme

einfacherbauer antwortet um 01-01-2018 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Aber wieso kenne ich so viele die 50 ha Wald haben und ihr Holz kaufen? Vor allem die langen Dimensionen
Sagen selber es zahlt sich nicht aus.

polo001 antwortet um 01-01-2018 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Ich glaube es rentiert sich, wenn man immer wieder ein paar Stämme selbst zur Säge fahren kann für Bretter und Kantholz, das man immer wieder übers Jahr braucht. Aber für ein größeres Bauvorhaben wird man nichts verdienen können. Größere Mengen Schnittholz sind zu billig im Einkauf.

riener antwortet um 01-01-2018 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
einfacher....

wieso deine 50 ha Bauern sich Ihr Bauholz lieber kaufen kann ich wirklich nicht verstehen.

bei uns gibt`s manche Bauern die Ihr Holz nur noch selbst verwerten damit sie sich nicht mehr von der Holzindustrie verar***en lassen brauchen.

hat jemand die aktuellen preise für den m³ geschnittenes Fichenholz ab Sägewerk zur Hand ???



Ferdi 197 antwortet um 01-01-2018 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
An Einfachbauer: die mit 50ha u. mehr haben halt viel "Kohle" u. können sich das leisten. Bei uns entweder zum Säger / Lohnschnitt od. eben Mobile Säge.
1. Man kann C + CX Ware als Bauholz selber verwenden u. hat daher einen massiven "Gewinn" dadurch;
2. Es fallen alle Sägenebenprodukte (beim Mobilen Säger) bei mir ab, Holz wird für Hackgut u. Sägespänne für Pferdebesitzer verkauft bzw. verwendet;
3. Ich habe immer Winter geschlagenes Holz als Bauholz zur Verfügung;
4. Bei Übergroßen Holz wie z.B. mit über 60cm DM habe ich keinen Abschlag beim Verkauf u. ist sehr gut geeignet als Bauholz da man fast immer alles Kernfrei schneiden kann. Daher weniger Risse u. weniger Verdrehung;
5. Mit einem Heckstapler od. dementsprechenden Frontlader ist es mit einer Mobilen Säge (evtl. über den Maschinenring) einfach Perfekt zu schneiden.
6. Ausbeute sind mit z.B. einer Laimet Mobil Säge auch um 8 - 12% mehr, da bei einer Schwarte immer noch ein Brett herausgesägt wird usw.....


riener antwortet um 01-01-2018 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
genau so ist es !!!!!!

und man kann auch noch mit vorhandenen Holzauzug die zu verwendenden Bäume meistens optimal ausnutzen .

und zur frage ab wann eine mobile Säge kommt....das wird sicher jeder Anbieter einwenig anders handhaben..... aber so 15 rm sollten es schon sein.

matl905 antwortet um 01-01-2018 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Die mobile säge hat halt den nachteil du brauchst einen passenden aufstellplatz mit reichlich platz und genug leute bzw maschinen die das holz ran und dir schnittware wieder wegbringen und dann schlichten was bei mir zum schluss teurer kam als der lohnschnitt im sägewerk.
Was ihr nicht vergessen solltet wenn du dir das holz fertig kaufst hast eben zeit für andere dinge vorallem bei großen Bauvorhaben

179781 antwortet um 01-01-2018 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Man kann sich vieles zurechtrechnen. Auch das man eigenes Rundholz verkauft und geschnittene Ware zukauft.
In dem Fall muss man aber bedenken, dass der Holzlieferant das Rundholz, wenn es gleicher Qualität entspricht, auch um den selben Preis wie die vom Bauern gelieferte Rohware berechnen muss, die Kosten für den Schnitt kann er auch nicht wesentlich billiger ansetzen und der Transport mit gewerblichen LKW zum und vom Sägewerk kommt auch teurer als wenn der Bauer selber fährt.
Dazu kommt, dass bei geliefertem Rundholz allerhand Abzüge wegen Qualitätsmängel die Rechnung für den Bauern verschlechtern, wären ein Teil davon in der Schnittware zum regulären Preis wieder ausgeliefert wird.

Wir haben fast alles was wir in den letzten 25 Jahren gebaut haben mit eigenem Rundholz gemacht und sind damit zufrieden.

Gottfried





 

mosti antwortet um 01-01-2018 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
eigenes bauholz macht immer sinn! bei eigenem bauholz kann ich diverse/nicht entsprechende stämme ausscheiden und vermarkten! bei gekauftem bauholz krieg ich genau diese stämme!!! rechnung macht wenig unterschied, nur bei verbauter holz-qualität ist gewaltiger unterschied!!! Sollte bauvorhaben der bank gehören ist es wiederum beinahe egal!

mosti antwortet um 01-01-2018 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
@gotfried: nur das bank-geförderte modell geht sich mit zukauf-bauholz aus. JEDER mit hirn arbeitende BAUER verwendet sein eigenes holz und verkauft schlechtere qualitäten für bankgestützte ,,betriebsvergrößerungen´´

roman.n(wg61) antwortet um 02-01-2018 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Habe für Jahr 2017 noch 33€ pro fm mit Mobile Säge bezahlt... Also 500€ für 15fm... inkl. mwst. Was zahlt ihr pro fm?

hpu6 antwortet um 02-01-2018 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Hallo!
Stehe momenten vor der selben Überlegung!
Das Problem beim eigenen Bauholz ist doch eigentlich der Arbeitsaufwand. Wenn die Senioren auch nicht mehr so fit sind und man alles aleine machen soll wird das nicht funktionieren!
Bauholz fällen, zur Säge bringen, wieder abholen, aufrichten......
Da ist gekaufte Schnittware schon Stressfreier, etwas teuerer wirds halt auch!

LG

meki4 antwortet um 02-01-2018 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Das war bei mir auch so, früher haben wir immer mit eigenem Holz gebaut, aber allein ist es zuviel Zeitaufwand. Ausserdem hatte ich bei einer Baustelle mal einen schlampigen Holzauszug, da sind dann teilweise bis zu einem Meter von den Kantern weggefallen.
Die letzte Halle hat der Zimmerer mit seinem Holz gebaut, ist sicher teurer, aber viel weniger Zeitaufwand. Das muß man abwägen, ob man genug übrige Zeit hat, oder nicht.
LG M.
. . .bei uns in der näheren Umgebung haben schon alle Säger altersbedingt aufgehört.

siw5 antwortet um 02-01-2018 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Hallo,

stimme allen pro Vorschreibern voll zu. Verwende nur eigenes Bauholz für Wirtschaftsbauten und privaten Wohnbau. Die Vorteile überwiegen mM nach, trotz des höheren arbeitstechnischen Aufwandes. Habe letzten Feb. 27€ netto pro fm bezahlt.

Was mir hier noch fehlt - bei größeren Wirtschaftsbauten sollte man beim Vergleich die 25-35% Investförderung bei gekauftem Holz berücksichtigen. Das Eigenholz wird ja leider nicht berücksichtigt, die eigene Arbeitsleistung auch nicht mehr, oder?!

riener antwortet um 02-01-2018 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
natürlich wird das eigene Holz auch bei der Investförderung berücksichtigt.
bei meinem letzten Bau wurde das Bauholz das von der mobilen Säge geschnitten wurde pro fm mit ca. 90 € netto ( bin mir da nicht mehr ganz sicher) bewertet und zu den förderbaren Baukosten dazugerechnet.


MC122 antwortet um 02-01-2018 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Ich glaube eine gute Mischung macht es aus. Käferholz zu eigenem Bauholz zu schneiden macht sicher Sinn. Aber bei großen Spannweiten ziehe ich den Leimbinder vor.

Beispiel ist auch die Lärchenverschalung bei unserer neuen Maschinenhalle. Unsere schönen Lächen verkaufe ich zu Toppreisen und kaufe vom Sägewerk hier in der Nähe B- Ware zu relativ günstigen Preisen (aber trocken, alle Bretter gleich breit und nicht verzogen).

Vorteil bei uns ist natürlich wir haben in der Nähe zwei große Sägewerk und einen Bauholzhändler mit Säge. Und im Nachbarort eine Lohnsäge mit einem jungen Nachfolger.

179781 antwortet um 02-01-2018 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Bei uns in OÖ ist das auch so, dass eigenes Holz für die Investförderung eingerechnet werden kann.

Gottfried

riener antwortet um 02-01-2018 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
hatte dazu schreiben sollen das ich aus OÖ bin.
wie das in anderen Bundesländern aussieht weiß ich nicht.

es lebe der Föderalismus

Riiitsch antwortet um 02-01-2018 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Eigenes Holz verwenden rechnet sich nur wenn man ausreichend gratis Arbeitskraft am Betrieb hat. Heutige Zimmerer (zumindest in meiner Gegend), bereiten in der warmen Halle vor, jeder Bau steht innerhalb weniger Tage und ist fertig verschalt. Bei den Zimmerern in meiner Gegend kann man in die Halle kommen und beim Aufbau mithelfen, das spart Kosten. Der würde zwar auch Holz des Bauern verwenden, und dann werden die Augerl beim Bauer ganz groß wenn er die Seitenware geliefert bekommt. Nein Danke ;) aber jeden das seine.

Für kleinere Bauten wie einen Unterstand sollte man etwas Holz da haben, ein paar Träger kann man sich im Eigenwald aussuchen. Rentabel ists wie gesagt nur wenn die eigene Arbeit nicht gerechnet wird. Im Winter ruh ich mich aus, damit ich im Sommer schönes Heu mach. Dafür brauch ich auch nur Technik für ein paar Meter Waldpflege, und nicht mit überteuerter Technik ein wenig Bauholz zusammenkratzen. Wenn schon richtig ins Holzgeschäft 1000 fm + einsteigen, dann könnt sogar die Stund gezahlt sein.

siw5 antwortet um 02-01-2018 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
&Riitsch finde deine Posts meistens lesenswert, fachlich fundiert und aussagekräftig.
Hier greifst du allerdings mM nach ins Klo. Eine einfache Motorsäge ist, nach der Melkmaschine, eine der rentabelsten Maschinen am Hof! Da ist sogar jede Minute bezahlt, wobei es beim Heumachen durchaus anders aussehen kann..

edit: Gerade beim Heumachen haben viele überteuerte Maschinen und vorne weit überdimensionierte PS!

Riiitsch antwortet um 02-01-2018 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Danke fürs Lob! Ich weiß, manche verdienen schon auch mit der Motorsäge. Eine Seilwinde ist jetzt auch noch nicht der kostentreiber. Vielleicht bin ich einfach etwas faul, aber seit Prozessor und Rückewagen nicht mehr Luxus sondern fast Standard sind, bin ich mit der Pflege meiner 5 Hektar Wald, 2 Motorsägen, Traktor und Seilwinde völlig ausreichend beschäftigt, und überlass alles andere den Spezialisten. Edit: ich arbeit bis zur Durchforstung, weil meiner Meinung ist da am meisten gespart und der größte Werterhalt im Eigenwald. Nutzholz holt schon einer der ansässigen Unternehmer.

Lendl00 antwortet um 02-01-2018 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Ich habe letzten Sommer 50€/fm (Rohware) bezahlt (inkl. Ust), bei unserem Sagler im Ort
DAs waren 24mm Bretter zur Verschalung, alle gleich breit mit ca. 18cm.
Ist das teuer ???

halloechen03 antwortet um 02-01-2018 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Hallo Leute!
Gehöre anscheinend zu den "dummen Landwirten"! Habe einiges an Wald und habe meinen Stallbau mit zugekauften Leimbinder und zugekauften Kantholz gebaut! Mir schien der Vorteil mit Leimbinder zu bauen (Konstruktion), keine rießen Mengen an überflüssiger Seitenware (Bretter), wesentlich weniger Aufwand an AK (Ausformung, Transport, mitarbeit an Säge, Rücktransport, schlichten) und die Forstbewirtschaftung nach dem Nachhaltigkeitsprinzip zu überwiegen.
Preise 2015 Leimholz Fichte Industrieware: 445€ excl m³, Kantholz bis 5 m 225 € excl /m³.
Mlg

roman.n(wg61) antwortet um 02-01-2018 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Leimbinder ist natürlich um einiges teurer, aufwendiger bei Herstellung dafür stabiler!

mittermuehl antwortet um 02-01-2018 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
@Riiitsch Was sich rechnet wird von Fall zu Fall unterscheidlich sein. Hängt davon ab was man kann. In meinem Fall (Zimmermannsausbildung - Bruder Tischler..... dafür ein nur kleines Mähwerk) macht es mehr Sinn ich lasse meine Wiese mähen und baue selber. Oder ich mähe selber und baue dann langsam vor mich hin. Alle Leistungen die man selber erbringt sind einfach steuerfrei. Aber natürlich muß man seine eingen Lebenszeit/Arbeitszeit auch bewerten.

riener antwortet um 02-01-2018 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Lendl

bitte sag mir in welchen Ort Du wohnst, ich will bei deinem Sagler Bretter kaufen.
ein m² preis von 1,20 € ink. MWSt ist ein suuuper Angebot.

@halloechen

du schreibst den Kantholz preis für Hölzer bis 5 meter (225,- netto sind 270,- brutto - ist das billig ????).
das mag ja für jemanden der einen Hasenstall baut interessant zu sein, aber für Wirtschaftsgebäude usw. sind längen bis 12 meter eher von Bedeutung.

und bitte warum ist für jemanden der einiges an Wald hat die Entnahme von Bauholz nicht Nachhaltig ??? wenn du nur eine bessere Christbauwirtschaft hast kannst du sowieso kein Bauholz schlagen, solltest du aber so wie ca. 90% der Österreichischen Landwirte jede menge Bäume stehen haben die schon lange auf eine Nutzung warten, dann wäre genau das Schlägern viel Nachhaltiger.

geba antwortet um 02-01-2018 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Hallo Forumskoleggen!

Ich selber bin Landwirt und jahrelanger Betreiber eines mobilen Sägewerkes.

Zur Diskussion hier möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Die Mobilsägewerke nahmen in den 90er ihren Anfang.

Die Technik der kleinen Lohnschnittsägewerke ist völlig veraltert und zu arbeitsaufwendig.

Die Stürme 1990 brachten damals riesige Mengen an Schadholz, die z.T. unverkäuflich waren.

Und das ist eben auch heute der Grund wieso man sich als Waldbesitzer wieder das Bauholz selber Sägen sollten wegen des katastrophalen Holzpreises.

Die Waldbesitzer klagen sehr über Preisabzüge bei div. Qualitätskriterien
(z. B. zu Stark, Dürr, Abholzig, Risse, Tanne, Kleinmengen, usw.), also zu schade.

Zimmereien bieten das fertige Bauholz gerne mit an und verdienen kräftig dabei mit.

Die Abfälle kann heute jeder selber brauchen, und man weis was man für ein Bauholz hat.

Der Arbeitseinsatz beim Lohnschnitt ist auf jedenfalls nicht umsonst.

Ich persönlich halte vom Leimbindereinsatz bei Stallbauten überhaupt nichts, wegen des Leimeinsatzes (Stallfeuchte), mal sehen in 30,40 Jahren!

Wie hier oben schon erwähnt, muss man sich solche Bauholzpreise sehr wohl überlegen.

Jedenfalls bevor man Holz verbettelt ist es sicher sinnvoller es selber als Bauholz zu verwerten (oder für den Nachbarn).

Und wie überall halt in der LW/FW, wen es Konzerne in der Hand haben, dann Kostet es halt wieder was!


LG!



Lendl00 antwortet um 02-01-2018 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
@ Riener
Ich glaube, du hast mich falsch verstanden.
Das war der Tarif für den Lohnschnitt. DAs Rundholz (so ca. 40cm DM) habe ich geliefert und die fertige Schnittware wieder abgeholt.



geba antwortet um 02-01-2018 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
@Lendl00

Der Preis ist in Ordnung!

Vorausgesetzt Du hast auch das Abfallholz (Schwarten und Spreißel) wieder zurückbekommen.

Viele Sägewerke geben dies nicht zurück!

Bei einen Mobilsägewerk hast den ganzen Abfall (auch die Sägespäne)

LG!

KaGs antwortet um 02-01-2018 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Mobilsägen sind eine gute Sache, wenn
1. ein großer befestigter Platz (keine Wiese) vorhanden ist, und
2. genug kräftige Leute greifbar sind. Und da hapert es immer öfter.
Der Kranwagen erleichtert die Hebearbeiten enorm, es muss aber trotzdem noch viel per Muskelkraft bewältigt werden. Schwere Kantler und Pfosten müssen trotzdem noch zurechtgerückt werden am Stoß. Geht auch schön ins Kreuz. Das wird aber erst später wahr genommen. Das Besäumen der Seitenware ist auch mit Hebearbeit verbunden. Meist ist es ja doch grünes frisches Holz was geschnitten wird, und deshalb schwer.
Und wenn das Holz soweit getrocknet ist, dass es abgebunden werden kann, dann beginnt die Kantholzschlepperei wieder von vorne.
In der Regel kann man bei den größeren Zimmereibetrieben mit automatischen Abbundanlagen auch Eigenholz verwenden.
Wenn man bei so einer computergesteuerten Abbundanlage mal zugesehen hat, wird keinen Abbund mehr Vorort durchführen. Schwalbenschwanzverbindungen sind Millimetergenau. Zapfen und Stemmlöcher passen haarscharf zusammen, bei Bändern uns Streben gibt's kein wackeln. Auch das zusammen bauen der vorgefertigten Teile ist eine Supersache! Da gibt's kein nachschneiden, oder nachstemmen. Da die Teile auch nummeriert sind, und am Plan vermerkt sind, wo sie hin gehören, ist der Zusammenbau sehr einfach. Ein Möbelixkastl ist blöder zum zusammenbauen! gg
Da die Teile mit Hallenkran dann in der Halle zu transportablen Fertigteilen zusammengebaut werden, ist die Montage auf der Baustelle auf wenige Tage beschränkt.


KaGs antwortet um 02-01-2018 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
@geba
wennst drauf bestehst auf die Nebenprodukte dann wirst dir die auch holen können, falls die Logistik im Sägewerk es zulässt als Spreissl. Ob es auch Wert ist, das Zeug zum heimführen, würde da eher Sägespäne nehmen, wenn Verwendung da ist. Dem Sagler wird's eher egal sein, was du nimmst. Die Schwartlinge trocknen eh einen Sch..., wenn sie auf einen Haufen sind.

geba antwortet um 02-01-2018 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden


...ich glaube nicht das sie Abfälle gerne rausrücken - kannst mir glauben, da kommt ein sehr schönes Körbchengeld zusammen!

Übrigens, sind super Hackschnitzel

Riiitsch antwortet um 02-01-2018 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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KaGs Ansicht teile ich. Mobile Sägen sind sicher sehr unterschiedlich verfügbar, aber hier beim letzten Bau am Hof, war die mobile Säge nur wenn man Minimum 2 Leute stellt konkurrenzfähig. Der Zimmerer der den Auftrag erhielt hat eben solche eine automatisierte Abbundanlage. Das Ergebnis ist so exakt, da meinst ein Tischler war am Werk, nach Tag 1 stand das Gerippe. In der Zeit die ich da sonst am Bau gewesen wäre hab ich den Teilwald auch erledigt und die Zaunlatten für 4 Jahre gemacht ;).

KaGs antwortet um 02-01-2018 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigenes Bauholz verwenden
Mobilsägen sind auch vorteilhaft, wenn übergroßes Holz anfällt. Mit dem haben die Sagler eh keine Freude mehr, da sie ja kaum mehr so was selber schneiden können, die lassen es zusammen kommen, und lassen auch das mit einem Mobilsäger zumindest vorschneiden. Ist dann natürlich ein Mehraufwand, den sie mit einem Abschlag für große Bloche kompensieren. Da ist natürlich der Mobilsäger, der gleich am Hof die großen Trümmer schneidet, sehr Vorteilhaft! Und sollte wo ein braunes Fleckerl am Stamm sein, auch kein Malheur, Kantholz ist deswegen auch zu gebrauchen. Sofern es nicht der Witterung ausgesetzt ist. Wennst ein so ein übergroßes Bloch mit kleinem braunen Fleckerl verkaufst, dann gibt's mächtig Abschlag.

179781 antwortet um 03-01-2018 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Weil mich ein paar Leute angeschrieben haben wegen der Rundholzschälmaschine stell ich noch ein paar Bilder ein.
Im Prinzip ist das ein Fräskopfentrinder. Die Stämme werden von einen regelbaren Getriebemotor gedreht und den Entrinder führt man von Hand drüber. Wenn man ein wenig Übung hat, kann man auch auch grobästigen oder irgendwo unförmigen Stämmen brauchbares Bauholz machen. Und gleichmässige saubere Stämme werden sowieso ganz exakt rund und glatt.





 

179781 antwortet um 03-01-2018 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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179781 antwortet um 03-01-2018 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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179781 antwortet um 03-01-2018 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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179781 antwortet um 03-01-2018 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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KaGs antwortet um 03-01-2018 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist also eine größere Drechselbank! Aber sehr gut!
Wie viele Umdrehungen macht das?

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