Argumente für Handelsdünger Einsatz!

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Gitmar 26-12-2017 17:27 - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Leider wird mir immer wider der Einsatz von Handelsdünger vorgeworfen.
.......ich verwende Chemikalien zur Ertragssteigerung........Grundwasser ist gefärdet ....uvm.
ich versuche immer sachlich zu bleiben und den Einsatz durch Nährstoffentzug ................... zu rechtfertigen, Gülle kann ich auch nicht überrall ausbringern da sich dann wider die anderen Anreiner beschweren.

Mit welchen Argumenten kann ich im Frühjahr mein Handeln besser rechtfertigen.

Danke!!

Gitmar




wickinger83 antwortet um 26-12-2017 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Das was an Nährstoffen entrogen wird muss ausgeglichen werden. Eine Firma kannst auch nicht mit roten Zahlen fahren ohne konsequenzen.
Und solange Entzug und Düngung im Einklang stehen wird weder Grundwasser verschmutzt noch sonstwas.
So erklärs ich immer.
mfg wickinger


fgh antwortet um 26-12-2017 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wenn ich Chemie und vergiften höre, bin ich immer skeptisch, dass man noch was vernünftig erklären kann.

Ich würde es mit bearfsgerechter Düngung auf Basis von einer detaillierten Bodenuntersuchung erklären, wo die Menge genau an die Pflanze angepasst wird und somit 100%ig sicher ist, dass nichts ins Grundwasser kommt. Die wird benötigt um den Boden nicht auszubeuten und eine gesunde, weniger krankheitsanfällige Pflanze zu haben.


jakob.r1 antwortet um 26-12-2017 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Grüß Dich Gitmar, -- das machst Du schon richtig mit dem Einsatz wegen des Nährstoffentzuges. Bessere Argumente wird es nicht leicht geben. Allerdings darfst Du denjenigen nicht böse sein, die den Einsatz von Handelsdünger ablehnen weil diese Menschen die Gesamtumstände bereits immer mehr im Blickfeld haben und es werden immer mehr.....
Es ist nun mal leider so, das wir in Europa wesentlich mehr Nahrungsmittel erzeugen als wir verbrauchen. Ein Teil wird in die Tonne entsorgt und der Rest hoch subventioniert exportiert.
Diese Produkte landen dann z.B. in Afrika und sorgen dort dafür das die Bauern Ihre eigene Nahrungsmittelproduktion nicht kostendeckend verkaufen können-- und dadurch steigt der Reiz zur Flucht ins gelobte Europa. In den Regenwäldern von Südamerika wird großer Raubbau betrieben um weitere Flächen für den Sojaanbau zu gewinnen, weil die europäischen Bauern nach immer mehr Soja rufen um in sowieso gesättigte Märkte noch mehr Produkte reinwerfen zu können. Kurz und gut verhalten wir uns zur Zeit ungefähr so, als ob wir künftig nur auf eine neue Erde umsteigen bräuchten. Da diese Zustände eben unter anderem nur zu stoppen wären, wenn die Landwirte nur noch so viel produzieren würden, wie eben auch ohne Export gebraucht wird. Dann würden die Erzeugererlöse steigen, weil die Erträge pro Hektar zusammensinken würden. Du als Landwirt könntest Dir den finanziellen Aufwand an Handelsdünger ganz sparen und Deine Einsparungen wären bereits ein Teil Deines Gewinnes.
Weil eben immer mehr Menschen so denken, wird es für Dich immer schwieriger werden,
"ungeschoren" davonzukommen wenn Du Handelsdünger einsetzt.
Weitere Einsparungen hättest Du, wenn Du Deinen Rindern kein Zukaufsfutter mehr verabreichst, sondern nur dies verfütterst was eben ohne Aufwand wächst. Die Tiere würden dies mit mehr Gesundheit danken, Du hättest schon wieder durch eingesparten Aufwand einen Teil Deines Betriebsgewinnes und der Milchpreis und der Fleischpreis könnten endlich super steigen,-- als kostenlose Dreingabe hättest Du nur noch ein Drittel an Gülle und die Anrainer würden zufrieden sein.
Logisch wird dieses Umdenken nicht stattfinden weil erstens politisch nicht gewollt und zweitens durch das "Liebesverhältnis" unter den Bauern weil ja alle in Europa freiwillig auf die Bremse drücken müssten...... unvorstellbar!
Also Gitmar, Deine Argumente sind super, aber Du musst künftig eben mit noch mehr Widerstand rechnen fürchte ich.
Beste Grüße
Jakob



mittermuehl antwortet um 26-12-2017 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ich bin Bio und brauche sowas nicht.

ABER ... die Argumente wären....

Nährstoffmangel ausgleichen.
Das Zeug ist so teuer das man kein kg zuviel ausbringt. Da geht nichts ins Grundwasser.
Du hast einen Ausbildung die dich gelehrt hat was dein Boden und die Bodenlebewesen brauchen und vertragen.
Österreich hat strengere Auflagen als Deutschland.
Du willst den Boden und deine Umwelt ja nicht vergiften sondern in einem best möglichen Zustand für deine Kinder erhalten.

NUR .. wenn du an jemanden wie mich kommst könnte seine das er dich trotzdem anrennen läßt. Aber ein Normalverbraucher ist mit so etwas entwaffnet. ;)


wickinger83 antwortet um 26-12-2017 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Kann man drehen und wenden wie man will. Ich geb euch Bios sogar zum grössten Teil recht und kann mir auch so einiges vorstellen.
ABER:
Ich bin deswegen zum einsatz von Handelsdünger gekommen weil mein Grundfutter einfach unterm Hund war nachdem meine Generation vorher die Böden übernutzt und schlichtweg unterdüngt hat. Das wurde mit Kraftfutter probiert zu kompensieren.
Wir werden uns immer vor augen halten müssen dass die Kuh keine Sau ist und deshalb das was du im Grünland verkackst niemals mit Kraftfutter ausgleichen kannst geschweige denn eine Kuh gesund zu halten.
Das nächste war dass ich ständig zu wenig Futter für meine Tiere hatte und das im vergleich zu qualität beim Kaufen und das was ich selber erzeuge Geldmäßig nie zur Relation steht.
Da ist der Handelsdünger ein wahres Geschenk.
Darüber hinaus konnte ich den Kraftfutterverbrauch pro kg milch von 320g auf 190g senken.
Da spar ich noch mehr als vorher.
Meine Bio Nachbarn im Dauergrünland kaufen ordentlich zu, ob Grundfutter oder Kraftfutter, da wird ordentlich angekarrt da ist mein Betrieb ein Lercherlschas dagegen.
Und hier spreizt sich meine Meinung mit BIO und ÖKONOMISCH.
Ich sehe meine Betriebsweise nach wie vor als ÖKONOMISCH jedoch nicht Ökologisch.
Es ist jedem frei gestellt wie er es macht und man muss kosten drücken jedoch nicht auf dem Rücken der Tiere, ich beschreite meinen weg trotzdem dass ich Handelsdünger einsetze mit ruhigem gewissen.
mfg wickinger


mittermuehl antwortet um 26-12-2017 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ich wüßte viele Argument die für die Zukäufe deines Nachbarn sprechen. Der hat sicher mehr Humusaufbau was den Boden über die Zeit stabiler macht. Aber ich will hier keine Bio-Nichtbio-Streiterei anfangen. Ich habe nur das Talent auf beiden Seiten recht gut argumentieren zu können. Und das war ja das Thema


gerhard.k(ix721) antwortet um 26-12-2017 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Paradebeispiel Kaffe und Bannane versus Sojaschrot.
Kafee und Bannene braucht kein Bauer, haben wir aber in hülle und fülle weil scheinbar die Europäer es aber brauchen und hat da mal wer prodestiert dagegen N E I N.
Aber beim Sojaschrot da muß der Bauer her halten obwohl es nur ein Abfallprodukt von der Sojaölproduktion ist!
Anderes Dilemma Gülle/Mist versus Handelsdünger
Es ist heute oftmals schwieriger natürlichen Dünger auszubringen als Handelsdünger in der Geselschaft ist mittlerweile beides bei einigen Schlimm, also kannst es fast nicht mehr richtig machen egal was du tust.
"Aber erklär dem ja nicht das er mit seinem stinkenden Flieger nach Mallorca zum Saufen fliegt und die Umwelt schädigt nur mal so zu Spaß."



Juglans antwortet um 26-12-2017 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@gitmar: Sag einfach: Ich versteh mein Gschäft und mach das so wie ichs für richtig halte und versteh von deinem nix und red dir nix drein. Also verhalt Du Dich bitte auch entsprechend.
mfg


500 Vario antwortet um 26-12-2017 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Gratuliere dir Gerhard!
Das ist seit langen der beste Beitrag den ich hier gelesen haben.
Sehr gutes Argument!


kst antwortet um 26-12-2017 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
mittermuehl und was wird mit deinem Boden passieren, wenn du ihm die Hauptnährstoffe entzieht ohne etwas zurückzugeben?


jakob.r1 antwortet um 26-12-2017 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
....@kst... Grüß Dich, -- Deine Frage ist einfach zu beantworten. Wenn Du bedenkst wie lange die Böden bewirtschaftet wurden b e v o r es den Handelsdünger gab, und wie kurz die Zeit ist seit die Bauern Handelsdünger verwenden.
Beste Grüße
Jakob


biolix antwortet um 27-12-2017 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Morgen !

Fast wollte ich ja hier schon konv. Verteidigen, denn wenns gesetzlich erlaubt ist, was braucht man sich groß rechtfertigen, wenn man es selvs verantworten kann und möchte...was das ganze aber anrichten kann, und fürs Bodengefüge und Bodenleben bedeutet, sollte man halt auch mal bedenken, bzw. selbst heraus finden.

Und kst, ich denke mir du ließt auch in anderen Threads mit, siehe den Humus und den Kreislauf Wirtschafta Thread, wo ich genau das anspreche, und wie es viehlose Bio Betriebe teileweise über 30 Jahre schaffen, bei steigenden Erträgen und tollen Böden es ohne irgend einen Zukauf schaffen...

LG biolix


schellniesel antwortet um 27-12-2017 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ach herrje!

Mit was man sich heutzutage herumschlagen darf!!

Leider wie schon viele geschrieben haben verläuft die Diskussion meist emotional und von Medien geprägtem wissen...

Also fachlich glaubt dir mittlerweile kein Mensch mehr was den sie haben ja so viele dokus gesehen!

Welches Argument du bringen kannst liegt sehr am gegenüber!

Ich fang meistens so an das ich den Beruf Jz seit so und so lange mache und seit Anfang an ist es ein Ziel den Handelsdünger so weit zu reduzieren wie möglich...

Allerdings hab ich bis heute nicht ausgelernt und ich hab keine 10 Jahre Zeit um dir das auch zu erklären ;-)

Der Einblick in die Materie gibt’s nur wenn ein paar fachliche Fragen kommen...

Bei Thema glyphosat ist das auch öfter gekommen allerdings bist trotz allem ziemlich machtlos!

Mfg



kst antwortet um 27-12-2017 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Jakob, die Erträge von früher sind nicht vergleichbar mit heute. Früher war Dreifelderwirtschaft. Viehhaltung, Dünger blieb im Kreislauf. Es gab nicht soviel Getreidebau, sondern mehr Futterflächen.
Wie kommen Phosphor und Kali zurück in den Boden, wenn ich diese Nährstoffe mit dem Getreide weg transportiere.?








peter.z(cgu8) antwortet um 27-12-2017 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@kst in dem man das Getreide an Solche Tiere verfüttert die auch wieder Phosphor und Kali im Dünger bringen, nämlich Hühner und Schweine.
Klar haben die Futter Erträge gesteigert, aber wir als Grünland Betrieb haben das nicht mit Handelsdünger erreicht, sonder mit Verbesserung der Grünland Nutzung. Optimale Schnittzeit, Schnitthöhe 6-8 cm, Übersaaten und angepasste Düngung mit Mist und Gülle.
Im Vergleich zu Nachbarn die Vollgas mit Mist, Gülle und Handeldünger fahren haben vielleicht mehr Ertrag aber auch zugleich schlechtere Grasnarbe und der Boden hält beim befahren nicht so gut.
Zudem sieht man eine Deutliche Verschlechterung der Grasbestände bei Vollgasbetrieben die umgestellt haben auf Bio


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-12-2017 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@gitmar

mach einfach schmalziges Marketing
Die Düngung ist wesentlicher Bestandteil für den Humusaufbau . Du schaffst damit eine hervorragende Närstoffversorgung der Pflanzen usw. Also nicht nur die Sachliche Komponente hast drinnen sondern vorallem das positives Marketing für das was du tust. Wörter die emotional positiv besetzt sind verwenden. Das Schmalz muß richtig triefend sein...



Leo1982 antwortet um 27-12-2017 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ich weiß nicht wie manche (Nebenerwerbs)Landwirte in der Öffentlichkeit dastehen, aber wenn man gefragt wird sollte man doch als Landwirt eine faktenorientierte Antwort geben können.
Wir machen doch keine Bodenuntersuchung und die darauf folgende Düngung mit Präzisionstechnik a la Wiegestreuer, etc. nicht zum Spaß...
Hohe Erträge und gesunde Pflanzen (im gegensatz zu den "schlampigen" Landwirten, bei denen alles Daumen mal Pi geschätzt wird) fördern hier unsere Stellung in der Öffentlichkeit.

Wie dietmar wundervoll geschrieben hat, ein bisschen "Schmalz" dazu und du solltest bis auf ganz wenige Beratungsressistente alle überzeugen können.

Und am besten nimmst die Kritiker mal mit beim Proben ziehen, wenn du mit dem Spaten gehst, oder wenn du düngst...


biolix antwortet um 27-12-2017 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo kst !

Lies mal im Thread Kreislauf Wirtschaft und Humus nach...hab ich alles erklärt...

Und 90% der Bio Bauern machen Gott sei Dank noch immer eine 3-4 Felder Wirtschaft...

Ach ja, das wollte mir auch in den anderen beiden oben erwähnten Threads nicht beantworten, wo kommt der Phosphor und das Kali her, welche Umwelt Auswirkungen hat der Abbau, und wie.viel fossile Energie verschlingt das Kilo bis es am Acker ist ?!

LG biolix

P.s. apropos das angebliche "Schmalz" des leicht löslichen Handelsdünger macht leider das Gegenteil, holt euch mal unabhängige Boden und Pflanzenkundler, Feinwurzeln werden weniger ausgebildet, und wie oben beschrieben Bodenleben und Bodenkrume nachhaltig gestört bis zerstört.. :-(


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-12-2017 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@biolix

hallo, bist gern eingeladen zu mir auf den Betrieb. Auf meinen Böden siehst du überall wie wunderbar toll hier die Humusauflage ist. Da wirst mir dann echt auf die Schulter klopfen wie gut ich das mach als konvi landwirt :-) . Schmalzbrot kann ich dir dann auch gern anbieten wenn du möchtest.
mfg


biolix antwortet um 27-12-2017 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Danke danke komme gerne... mit viehbesatz glaube ich es dir...ohne sehe ich leider in meiner Umgebung viele negative Beispiele...

Also schreibe hier deine E-Mail oder Mail mir auf biolix@utanet.at

LG biolix


179781 antwortet um 27-12-2017 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Es gibt Argumente für den Kunstdüngereinsatz, die können Leute, die etwas davon verstehen auch für die Allgemeinheit verständlich formulieren.
Es gibt auch Argumente, die bei vielen Formen des Kunstdüngers und vor allem bei den Mengen, in der dieser ausgebracht wird, dagegen sprechen. Biolix hat das ja schon angesprochen, mit den Kollateralschäden durch wasserlösliche Dünger. In diesem Bereich haben viele Bauern eine Bildungslücke.
Ein praktisches Beispiel: Ein junger Bauer aus unserer Umgebung, der ein tüchtiger Arbeiter und auch ein guter Rechner ist, hat kurz nach seiner Meisterprüfung einmal die Behauptung aufgestellt: "biologische Landwirtschaft kann man nur 10 oder 15 Jahre betreiben, dann geht das nicht mehr und man muss mehr Kunstdünger streuen als die anderen, weil sonst nichts mehr wächst."

Gottfried


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-12-2017 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@biolix

Humusaufbau, so wie wir ihn schon länger sehr nachhaltig und erfolgreich betreiben hat nichts mit glauben zu tun. Wenn du dich eher für Glaubensdiskussionen interessierst, empfehle ich dir
biolix@utanet.at . Der hat unendlich lang Zeit für dich und is ein ganz lieba und brava :-)
mfg


Century antwortet um 27-12-2017 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@ Gottfried:

Naja, komplett falsch ist die Behauptung nicht, du brauchst dir nur anschauen wie so mancher Bio wirtschaftet, da erkennt sogar ein Laie, dass da was falsch läuft.

Aber man kann auch als Konvi den Boden zu Grunde richten. Der Unterschied zum Bio ist dabei, dass es weniger "Staatsknete" dafür gibt.




179781 antwortet um 27-12-2017 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wenn ich von Bio Landwirtschaft schreibe, dann meine ich nicht solche Förderungsoptimierer, die ihre Wirtschaft (halbwegs) nach der EU Bioverordnung bewirtschaften.
Den Beitrag habe ich aber nicht geschrieben, weil ich die übliche stumpfsinnige Debatte Bio=gut vs. Bio=schlecht anzetteln möchte. Für mich ist die erwähnte Aussage nur ein Hinweis, wie wenig viele der "gut ausgebildeten" Bauern von Pflanzenernährung verstehen.

Gottfried


gerhard.k(ix721) antwortet um 27-12-2017 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
wie bei allem gibts ein "von bis" das gilt für Bio genauso als für konvi.
Grundsätzl. läst sich die Natur nicht bescheißen.
Das heißt sie verdrägt einiges bis zu einem gewissen Punkt dann is vorbei egal ob wiederum das Bio ist oder nicht.
Ein beispiel möchte ich anführen.
Zwei Betriebe einer Bio einer nicht.
50 Milchkühe 8000 Stalldurchschnitt, Kuh benötigt rund 200g Kraftfutter /kg Milch egal ob bio oder konvi. In unserer gegend Mühlviertel must da mind. 4 schnittig fahren um dies aus Grünland zu erreichen.
Der Bio wird meist rund 80 tonnen KF zukaufen und das nötige Stroh. Er wird teile des GL bis 6 Schnittig fahren um irgendwie Eiweiß zu bekommen, diese Flächen werden vollgas gefahren sonst wird sich der Ertrag verabschieden.(alternativ wird Hühnergülle oder Mist zugekauft )
Der Konvi wird auch zukaufen aber in denn meisten fällen hat er einiges an Ackerflächen aber dafür wird er rund 4-5 to Handelsdünger zukaufen.
Der GVE besatz ist vielleicht 0,2-0,5 bei konvi höher hängt aber stark von der Flächenqualität ab.
Wen der bio nicht KF zukauft für die Leistung rouniert er den Boden genauso auser er geht unter 1 GV/ha und 5000-6000 kg Milchleistung, was ich aber kaum sehe nur vereinzelt.
Er braucht denn zukauf für Handelsdüngerersatz alles andere ist einfach nur Quatsch.
Und jetzt läst sich Streiten ob der Handelsdünger bei konvi der rund 100 kg/ha liegt so gefährl. für den Boden ist.
Aus meiner Sicht ist falsche Bodenbewirtschaftung viel gravierender als 100 kg NAC oder so.




wickinger83 antwortet um 27-12-2017 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wenn die meisten meiner Flächen Ackern könnte und eine ordentliche Fruchtfolge dazu hätt ich sogar überzeugte ambitionen Bio zu werden bzw umzusetzen. Dadurch das bei mir nur 8 ha ackerfähig sind und 27 km entfernt (Betrieb meiner Frau) und ich alle szenarien durchgerechnet hab ist der Transport für mist bzw gülle und die errichtung geeigneter lagerstätten einfach nicht zur relation zum Mineraldünger.
Mist wird eh der ganze anfallende dort hin gebracht und 1x pro jahr darf ich dort beim nachbarn 200m3 gülle in die grube schmeissen aber für bio reichts nicht.
Desweiteren wird man als Rinderbetrieb sowieso nie eine Kaliunterversorgung haben aber für 5 schnitte ist halt die gülle allein zu wenig beim Dauergrünland.
Ich streue pro schnitt zwischen 50 bis 70 kg Nac oder 20/20 pro hektar zur gülle nach 2 wochen als 2. gabe.
Der Mais braucht nach dem Mist auch noch eine kleine Kopfdüngung.
Bodenproben sind nach wie vor zwischen 10 und 12 bei phosphor und kali also keine überdüngung.

mfg wickinger


biolix antwortet um 27-12-2017 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Dietmar hab dich ernst genommen..ist das jetzt ein Rückzieher von dir ?

Sonstige Diskussion ist So müßig, dann kommt noch einer mit intensivsten Bio obwohl wir be den i auswertungen die besten Werte bei denen haben die am wenigsten kf zu kaufen. ..




179781 antwortet um 27-12-2017 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Der Gerhard schreibt darüber was ich angesprochen habe. Er vergleicht zwei Betriebe, die Milch produzieren von denen einer bio ist und einer nicht. Wenn die jetzt gleich viel Kühe haben und gleich viel Milch produzieren, jeweils auf hohen Niveau, dann ist der eine kein wirklicher Biobetrieb, sondern eben einer der seine Betriebszahlen optimiert indem er Ausgleichszahlungen und höheren Milchpreis der Bioschiene einstreichen will. Ob sich die Rechnung insgesamt ausgeht weiß ich auch nicht.
Wenn der eine wirklich biologisch wirtschaften will, dann hat er weniger Kühe auf der Fläche. Das muss nicht 1 GVE/ha sein, aber auf jeden Fall doch einiges unter 2. Er wird etwas weniger Kühe mit doch deutlich niedrigerer Milchmenge je Tier halten. Er wird nicht alles 4 mal mähen, sondern die Kühe so lange es geht auf der Weide halten und die Trockenstehtzeit eher auf den Winter schieben. Dann hat er zwar weniger Milch zu verkaufen, hat aber viel niedrigere Kosten, weniger Schererei mit den Viechern, weniger Stress bei der Arbeit und am Ende des Jahres einen Gewinn in der Buchhaltung stehen, der sich vor dem Vergleichsbetrieb mit herkömmlicher Bewirtschaftung nicht verstecken braucht.

Aber das weicht vom eigentlichen Thema ab. Wenn der gerhard meint, 100 kg NAC je ha wäre schon genug, dann ist er ja bei den ganz Moderaten in Sachen Chemieeinsatz. Damit kann man auch nicht viel Schaden anrichten.
Die Realität ist aber wo anders. Die spielt sich nicht auf den Wiesen in abgelegenen Gegenden ab, sondern dort wo "ordentlich" produziert wird. Da werden 170 kg Rein N je ha Fläche Acker eingekauft und weil man ja ordentliche Erträge haben will, werden noch zusätzliche 50 kg Rein N je ha auf Barzahlung ohne adressierte Rechnung im LH abgeholt. So hat man bei einer eventuellen Kontrolle eine weiße Weste in Sachen Vorschriften und doch seine Früchte ordentlich versorgt. Und weil die von dem vielen N auch noch regelmässig krank werden, muss man dann seine Pflanzen auch entsprechend schützen.
Das sollte man wenn man ehrlich ist, vor fragenden Konsumenten auch vertreten können. Weil das aber in der Regel nicht gut ankommt, wird herumgeredet, mit allerlei Ausreden beschwichtigt usw. Nur sollte man halt die Leute nicht unterschätzen. Wer etwas Gespür, Menschenkenntnis und Hausverstand hat, kriegt das mit, wenn er angelogen wird, auch wenn er von der Sache nicht so viel versteht.

Gottfried


Vollmilch antwortet um 27-12-2017 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wahre Worte Gottfried!

LG Vollmilch


carver antwortet um 27-12-2017 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
" Da werden 170 kg Rein N je ha Fläche Acker eingekauft und weil man ja ordentliche Erträge haben will, werden noch zusätzliche 50 kg Rein N je ha auf Barzahlung ohne adressierte Rechnung im LH abgeholt. So hat man bei einer eventuellen Kontrolle eine weiße Weste in Sachen Vorschriften"
@gottfried
und das ist nicht die Ausnahme, sondern Usus.
Ist bei uns in der Gegend gang und gäbe.

Du hast wieder mal sowas von Recht!

lg carver



biolix antwortet um 27-12-2017 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Puh Gottfried, und Hut ab Vollmilch hier Recht zu geben, ich würde zerfleischt.. :-)

Wenn schon 170kg N Erdöl Äquivalent von über 300 Liter ergibt, dann könnt ihr euch den ökologischen Wert ausrechnen..:-(

Von den angesprochenen Schäden an den Böden und dem Bodenleben gar nicht zu sprechen..

Ja der Hausverstand...pfff

Ja Carver,.siehe Bilder von mir im Humus threat, welche Felder sind die von.den viehlosen konventionellen die meinen mit Handsdünger alles richten zu können.. :-(



schellniesel antwortet um 27-12-2017 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Lixl

Hmm u was ist an den Bildern von mir so schlecht?? Im besagten Humus Thread!

Welche Bilder meinst?

Mfg



fgh antwortet um 27-12-2017 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Handelsdünger kann meiner Meinung immer nur eine Ergänzung, aber nicht der Hauptnährstofflieferant sein. Viehlos und nur Handelsdünger sehe ich als Katastrophe...
Zerstörung vom Bodenleben und der Feinwurzeln gehen von zu hohen Einzelgaben aus oder falschen Düngern (Nährstoffe), die bringen aber auch hinsichtlich Ertrag nicht viel bringen..
So recht wie Gottfried hat, so traurig ist es auch, vor allem wenn es scheinbar doch einige gibt die das wirklich machen wie es carver schreibt. Carver, ich bin da dann wieder mal die Ausnahme ;-)
In meinen ersten Wirtschaftsjahren, habe ich die N-Grenzen auch ziemlich ausgereizt (Silomais und Holunder, Grünland dünge ich rein mit Gülle) aber Dünger ist nun mal teuer und ich kann allen die glauben sie müssen bei 170kg N noch mal 50 kg N dazuhauen nur sagen, vergessts das, schont eure Geldbörse. Macht vernünftige Bodenuntersuchungen und düngt nach diesen. Meist fehlt was anderes und man kommt wenn man die richtigen Nährstoffe einsetzt mit weit weniger N aus und hat dafür eine gesunde Pflanze. Ich bin mittlerweile rund 25% von der Höchst N Grenze bei meiner Kultur weg und fahre trotzdem Höchsterträge.


biolix antwortet um 27-12-2017 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Nabend !

Andreas du bist wie ich immer sage ein positives Beispiel und hast dich auf den Weg gemacht, und das ist gut so...

Ich meinte meine Bilder, die.unter Wasser, mit der zerstörten Krume...

Gehst du jetzt noch auf 170 kg N Andreas...ich glaube nicht...

Apropos.fgh viehlos und.nur Handelsdünger hat schon viele zu Bio gebracht..da richten sie weniger an, und siehe.da, aus manxhen ist ein toller Biobauer geworden.. l

LG biolix


mittermuehl antwortet um 27-12-2017 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Der Fredverfasser ist nicht mehr da. Und das Thema Humus-Kunstdünger haben wir schon andereswo recht schön.

Hier ging es ja nur um Argumente für Kunstdünger die ER bei Normalverbrauchern Feld führen könnte.


schellniesel antwortet um 27-12-2017 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ok!
Bedenke ja Ausnahme in meiner Gegend allerdings will ich nicht sagen das es nicht dennoch genug Konvis gibt die auf den Boden schauen..

Warum sollte ich einen Teil des nährstoffentzug von 15t Könermais nicht düngen...
In DS 2017 passierte das noch mit 170kg n ha aus handelsdünger...
Und dennoch hats den Würmern auf den Flächen gefallen?! Der wurmhaufen z.b stammt von der Fläche...

Ja ich bin viehlos und auch meine Flächen sehen hin und wieder wirtschaftsdünger insofern ich ihn mit vertretbaren logistischen Aufwand bekomme...

Aber darum geht’s gar nicht!

Du versuchst hier schon wieder konvis als Buh Mann hinzustellen...

Wenn ich unsere zwei bios Vergleiche dann sind sie wahrlich kein Aushängeschild seiner Zunft aber ich werde sie hier nicht als Beispiel anführen...

Ich sagt nur Pflug,fräse,kreiselegge,Striegel u Hacke lassen den Wurm halt auch recht wenig Zeit zum Tunnelbau...

Mfg


biolix antwortet um 27-12-2017 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ich schreibe dokumentierte Dinge, gar keine außer Gesetzliche Vergehen, siehe wo anders, und soll wieder die konvis.als Buh Männer hinstellen.. leidest du unter Verfolgungswahn ?

Ich kann auch schlechte Bio Felder posten, sie wären bei.weiten nicht so.degradiert...

Wo wir bei dem sind, die schlechtem BIOS richten nicht das an wie.die intensivsten...

Wo.wir beim Thread.thema sind und.dem Hausverstand, sogar ein nicht Bauer erkennt die Unterschiede und sie.reden drüber... Wichtig wäre.mal.das alle Bauern sie auch sehen..

Dann wäre eine Rechtfertigung nicht mehr nötig...

LG biolix


fgh antwortet um 27-12-2017 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Er stellt Konvis nicht als Buh Männer hin schellniesel - wo hast den das wieder gelesen? Würde er nie tun ;-) :D
Nur schlechte BIO-Felde sind bei weitem nicht so degradiert wie die von Konvis und schlechte BIOS richten das an, was die intensivsten Konvis anrichten
Lustig irgendwie...


biolix antwortet um 27-12-2017 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wenn ich am PC bin poste.ich gerne die Unterschiede in Bildern.. sogar schaffen es auch leider auch Tierhaltende intensive, besonders.die Gülle Betriebe...macht traurig, entspricht aber den Tatsachen, leider...


schellniesel antwortet um 27-12-2017 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Lixl

Ich poste auch gerne die Unterschiede.
Die Wahrheit liegt Auge des Betrachters!

Ich hab’s mir aber abgewöhnt andere anzuschwärzen... bzw Versuch ich sie nicht zu bekehren!

Jeder macht das was er für richtig hält!

Manche halten es für richtig auch die gesetzlichen Vorschriften zu missachten.
Ganz klar eine Überschreitung einer Grenze!

Ich weiß auch das es da mehrere Kollegen gibt die nach dem erwähnten Schema vorgehen!
Heiße ich nicht gut ist aber nicht mein Kaffee!

rechenschafft bin ich keinem dahergelaufenen schuldig, das wäre auch die Antwort für den tread eröffner!

Wenn eine Kundschaft bei mir kritisch fragt bekommt sie Antworten.

Auch in meiner Verwandtschaft sinds Großteils bio eingeschworen und die Diskussion wird oft geführt nur das wissen hört beim allgemeinen Geplapper und Medienberichterstattung meist auf!

Dennoch wird sich die Meinung nicht ändern.

Argumentation hin oder her!

Mfg


xaver75 antwortet um 27-12-2017 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ich beobachte in meiner Nachbarschaft auch Konvi "Spezialisten", die schon einige Jahre mit Grünschnittroggen und Silomais ihre Böden aushungern.
Teils Nebenerwebsbetriebe, welche immer wieder dazupachten, der Tierbesatz (Mistanfall) pro ha wird immer weniger, die Feldarbeit ausschließlich vom LU bei oft nicht passenden Bedingungen mit Großmaschinen erledigt, .....
Da hab ich lieber weniger, dafür gut mit Wirtschaftsdünger versorgte ha.
Aber ein Schnitt Grünland braucht 40 kg N, und da für mich das Ubag nicht passt, (späterer Schnittzeitpunkt ,Jungvieh ausgelagert) streu ich auch die letzten Jahre homäopatische Mengen NAC aufs Grünland.
Bei zunehmenden Betriebsgrößen-Entfernungen wird der Handelsdünger immer häufiger auch auf Wiesen eingesetzt, der Strukturwandel will es scheinbar so ..............

mfg


yamahafzr antwortet um 27-12-2017 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
gotfried , bei Raps und Silomais wirst du die 170 kg Stickstoff brauchen ! Darum funktioniert das auch bei Bio nicht. Dadurch werden die Böden aber nicht schlechter , oder soll man nur Getreide nach Getreide anbauen?


FeSt antwortet um 28-12-2017 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Zur Eingangsfrage ganz einfache Antwort:

"Der Magen(Boden) der Pflanzen hat Hunger!"
"Ein leerer Kühlschrank macht keine Laune, der will auch gefüllt werden und da sonst
unterernährte Pflanzen Streß haben, geschwächt und kranksanfällig sind und auch keine richtige Leistung."

Der Pflanze selber ist es ziemlich egal, ob das aufgenommene N vom abgebauten Humus oder vom Düngersack, oder von einer organischen Düngung oder aus der Luft,... etc. stammt.




179781 antwortet um 28-12-2017 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Mais - egal ob Silo oder Körner - nimmt bei gutem Ertrag mehr als 170 kg auf. Ganz gleich welche Bewirtschaftungsform. Beim Biobetrieb muss eben die Bodenfruchtbarkeit und die Kulturarbeit des Bauern passen, dann geht das auch. In der herkömmlichen Landwirtschaft geht das einfacher, in dem man den N Bedarf zukauft. Dass damit die natürlichen Vorgänge im Boden die den angesprochenen Kühlschrank für die Pflanze befüllen und bei Bedarf aufmachen über den Haufen geschmissen werden, bedenkt keiner. Ist auch so gewollt. Die Landwirtschaft ist schliesslich dazu da, der vor- und nachgelagerten Industrie zu Umsatzsteigerung und Gewinn zu verhelfen.

Gottfried


biolix antwortet um 28-12-2017 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Morgen !

Ja Andreas, doch oft ist die Wahrheit so leicht erkennbar, besonders wenn sie so anschaulich zu sehen sind...

Bekehren will ich schon lange.keinen mehr, nur Mut geben, das es anders auch geht...

Und dann ist es oft sehr schön, wenn Bekannte zu.mir kommen und meinen, und das war schon öfters der Fall, ja mei, hätten wir das schon früher kapiert und waren wir diesen Weg schon früher gegangen.
Oder jetzt wieder 2 im Herbst, wildfremde kommen, ( von 3 Dörfern weiter, haben die Nummer von Freuden bekommen ) und kann ihnen mal eine kleine Bioberartung geben, nachdem sie mir berichtet haben , warum sie den konv. Weg nicht mehr weiter geben wollen.
Einen hatte ich in der letzten Förder Periode, der hat's dann echt sogar 2 Jahre ohne Bio Forderung gemacht, weil ihm das konv. Schicksal ( mehr schreibe ich jetzt nicht ) nur mehr "weh " getan hat inkl. eine Erfahrung mit einem PSM Vertreter...

Somit machen wir hier keine persönliche Diffamierungen, sondern wie xafer schreibt, eezahmen wir von unseren Erfahrungen.

Und ich im speziellen was.mich echt weiter gebracht hat...

LG biolix

P.s. danke Gottfried so ist.es... bei meiner Suche nach den steigenden Maschinen Kosten hab ich eine super studie.gefunden, durch mineralische Düngung steigt die zuglast beim pflügen um bis zu 38%... Bestätigt jetzt viele Biobauern Kollegen die nach Komasierungen jahrelang mit ihren zugeteilten Nachbar Felder geplagt haben...


Vollmilch antwortet um 28-12-2017 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo biolix!

Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass deine "Erfahrungen" und deine besondere Art der Wiedergabe hier, manche davon abbringt, den allheilbringenden Bioweg zu beschreiten?

LG Vollmilch


agrobertl antwortet um 28-12-2017 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@179781 iGottfried,
stimme dir vollkommen zu.


agrobertl antwortet um 28-12-2017 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@vollmilch
so ist es.


biolix antwortet um 28-12-2017 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hahhaaa vollmilch ja kann ich, aber kannst du dir vorstellen das sich auch aufgeschlossene gerade deswegen für den Bio Weg entscheiden.. ?! :-)

Wie im wahren Leben können meine Meinungen wohl nicht ganz schlecht sein, wenn sich Menschen an mich bez. Umstellung und auch weiter Entwicklung ihres Biobetriebes wenden.. :-)

Was erfahre ich weiters von denen die sich über Bio nicht drüber trauen, mehr Arbeit, Boden wird ausgelaugt, Verunkrautung... Und ja, da ich ja angeblich so.faul bin und wenig arbeite, kann Bio nicht mehr Arbeit bedeuten, nein Spaß, sag ihnen.dann meist, wenn der Boden ins Gleichgewicht kommt nach einigen Jahren, braucht er nicht mehr 3 Mal kutlivieren oder striegeln. Auslaugen haben wir ja schon besprochen, und Verunkrautung sprechen eh die Erträge und die fast reinen Feldern bei den meisten Biobauern ihre eigene Sprache.. :-)

LG biolix

P.s. was ich sonst noch fühle, Tatsachen und Fakten machen manchen Menschen auch BIOS siehe manch Diskussion zu schaffen.. falls ich erkenne manch Tatsache.hab ich falsch gesehen, war ich immer dankbar dem jenigen der es mir aufgezeigt habe.. denn auch so lernt der Mensch.. :-)


fgh antwortet um 28-12-2017 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Vollmilch:
Wahrscheinlich mehr, als davon überzeugt werden...


Mogwai antwortet um 28-12-2017 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
War vor 3 Wochen auf nem Bio Einführungskurs in Eisenstadt, war erstaunt wieviele Umsteller in dem Saal gesessen sind.
Die Überzeugung an Bio haben nicht viele zu Bio gelockt. Als die Frage kam ob sie wegen des Geldes hier sind haben die meisten aufgezeigt. Die meisten meinen auch es braucht nur einen Striegel für Bio und ab gehts :-)

Ich hoffe die Umsteiger werden es schaffen aber ohne Umstellung im Kopf wirds mit Sicherheit nicht klappen.
Bio wird wohl in Zukunft auch zu einem Problem werden wenn man sich nicht spezialisiert, vorallem wenn die Umstellerwelle anhält.


mittermuehl antwortet um 28-12-2017 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Denke das viele Umsteller schon Bio-Nahe wirtschaften und halt wegen den Förderungen und den besseren Produktpreisen jetzt einen weiteren Schritt machen. Ein Betrieb der Handelsdüngerlastig ist, wird nicht auf Bio ohne Überzeugung umstellung. Bei allen Umstellern die ich kannte war es immer eine schleichender Vorgang.


biolix antwortet um 28-12-2017 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Nabend !

Ja mogwai, im Bioackerland Nummer 1 im Burgenland kann ich mir das vorstellen.
Nr wieder aus meiner Erfahrung, viele.werden dann aber Gott sei Dank sehr überzeugte Biobauern.
Mancher hat mir auch schon nach einigen Jahren gesagt, wenns mir heute PSM und Handelsdünger schenken würden, ich würde es nicht mehr nehmen...

Und Mittermühle, gerade die merken es nach 5-10 Jahren...wieder eine Aussage von einem: ich konnte streuen was ich wollte, es ist nicht mehr gescheit gewachsen...oder die Tochter.fing an zu studieren, und machte Bodenproben, und der Vater viel aus den Wolken und war somit überzeugt umzustellen...

LG biolix


Vollmilch antwortet um 28-12-2017 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo biolix!

Super, dass du dir deiner "Gesprächskultur" hier bewusst bist.

LG Vollmilch


biolix antwortet um 28-12-2017 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Sicher ... :-) fast immer nett und freundlich..

Sachlich, fachlich und Tatsachen Berichte aus dem Bioleben der letzten 20 Jahre.. :-)

Polarisiert vielleicht, aber soll ich lügen ?!

LG biolix


FeSt antwortet um 29-12-2017 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Gottfried
stimmt, wäre aber neu, wenn es das nicht auch bei normalen Feldern tut.
Doch denke, auch bei Bio Ackerbau braucht es genau so für:
100dt/ha Getreide 180kgN,
40dt/ha Sojabohnen 340kgN,
180dt/ha Luzerne 500kgN,
(optimale N-Effizienz vorausgesetzt)
und die Daumenregel 1kg N für 1dt Ernterückstände ist ja nichts neues.
Wenn man Bodenfruchtbarkeit über Humus sehen will und über 5% in den "angesprochenen Kühlschrank" geschafft hat, sind den Pflanzen ja jährlich schon mal ca. 110kg N so gut wie sicher.

Nein, tut mir leid, dass mit der Umsatzsteigerung sehe ich für mich nicht mehr so.


@Roman
Zugkraftreduktion und höhere N-Effizienz, gut zu erkennen mit der richtigen
Magnesium Austasuchkapazität geht's gleich viel leichter, sonst kann man streuen bis man pleite ist und es wächst deswegen um nicht viel mehr.
Nicht nur der Geldbörse, sondern auch der Umwelt zuliebe.


biolix antwortet um 29-12-2017 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo fest !

Warum.soll ich 10 Tonnen ernten wollen, wenn unser Boden nur 3-4 beim Getreide.her gibt. Und das mir reicht zum Biopreis und ich sehe wie der Boden dabei sogar noch besser wird.

Zur Zugkraft.war dort die organische Düngung angeführt, und eben umgekehrt zur künstlichen N Düngung...und Magnesium glaube ich, nur wie gesagt, schaffen wir's wie's Gartenbeet ohne Zukauf...

LG biolix




mittermuehl antwortet um 29-12-2017 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Biolix .. zitat: "Warum.soll ich 10 Tonnen ernten wollen, wenn unser Boden nur 3-4 beim Getreide.her gibt. Und das mir reicht zum Biopreis und ich sehe wie der Boden dabei sogar noch besser wird."

Damit du mehr Geld erwirtschaftest und mehr Traktoren kaufen kannst. Wachse oder weiche. Damit Rohstoffe noch billiger werden. - Keine Argumente für dich ;)


biolix antwortet um 29-12-2017 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hi Mitter !

Ne... Ich bin mit viel.wemiger aufgewachsen.. hab schnell gemerkt die Bäume können auch nicht in den Himmel wachsen und ewiges Wachstum.bedeudet irgenwan Krebs..etc. etc....

Klar will ich auch höhere Erträge, aber eben mit der Natur und mit möglichst wenig Energie Einsatz...

Da fallt mir wieder die Glypho Diskussion ein,und die Sager anders geht's nicht, und ach die BIOS fahren 2-3 Mal mehr über den Acker...dann hab ich vorgerechnet das das nicht Mal 10 Liter Diesel mehr am ha ausmacht...
Jetzt in der Handelsdünger Diskussion fällt.mir das wieder wie Schuppen von den Augen, wie viele Hundert Liter Erdöl Äquivalent da auf ein Hektar gestreut wird, und irgend wer glaubt dann echt das ist nachhaltig ?! :-(

TG biolix


schellniesel antwortet um 29-12-2017 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Danke Fest!!

So ist es! Es spielt nur eine untergeordnete Rolle ob bio oder nicht aber das will lixl nicht wahrhaben!

Extra einen Fred erstellen wo über bodenverschwendungvgewettert wird und selber für die selbe Menge an Nahrungsmitteln 3x mal so viel Fläche zu benötigen( in Wirklichkeit 10x so viel weil ja der nährstoffeintrag nur über laaaangee FF geht)

Irgendwie recht merkwürdig diese Anschauung?

Mfg


biolix antwortet um 29-12-2017 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Andreas allein du willst mich nicht verstehen...

Wo viel.ernten die besten im Schnitt bei uns, mit hunderten Litern Erdöl Äquivalent auf ihren Feldern ?!

In den trocken Gebieten erntet Bio oft schon mal mehr manches mal als konventionell..und du kommst mit dem daher...du bist leider noch weit weg vom wirklich nachhaltigen denken,als ich geglaubt haben.

Genauso wie es im Flughafen threat um deine Kollegen geht, und wenn nur einer leidet, weil im Geld nicht so wichtig ist, das erste seinen Grund abgeben muss, ist das doch traurig genug..

Vom der Qualität der "Lebensmittel " wo eben das Leben drin steckt gar nicht zu sprechen..


xaver75 antwortet um 29-12-2017 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@biolix
die Intensität hängt auch bei den Konvis stark von der Lage ab.
Wie siehst du zB wenn man in einer Gunstlage mit viel Bodenpunkten(EHW-SVB) nur durch die Einsparung von vielleicht 100 bis 150 Euro bei gleichbleibenden Kosten für Drusch, Pflanzenschutz, Saatgut, Versichrung,... Ertrag verschenkt?
Ich bin in einer eher Randlage für Getreide, brauch mir über Halmverkürzer, Abreifeschutz, keine Gedanken machen.

mfg


biolix antwortet um 29-12-2017 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo Xaver !

Eure Denkweise oder deine ist so an.dem Nährstoff Denken der letzten Jahrzehnte verhaftet.
Ich verschenke eben gar nichts, versuche das raus zu holen was Mutter Erde eben Zukunftsfähig hergeben kann auf Dauer, ohne Fremdenergie die ixht nicht wirklich brauche. So wie du schreibst, und da bist du schon um einen Schritt eh weiter, verzichtest du auf einiges weil es wenig Sinn macht.

Siehe eben die durchschnittlichen Erträge Bio und konv. -30% im Schnitt.und Andreas.kommt mit dem 3 fachen daher, was ist das für eine Diskussions Kultur ?

So ist es auf Grenzertrags Standorten eben, einige gehen an die Grenzen und Kommen auch nicht oft über 5000 kg...
Heuer z.b. war.die Bio Ernte bei uns fast überdurchschnittlich durch die Trockenheit und konv. hatte ein Minus von 30% ...gibt das nicht zu denken ?

Ach ja, auch bei 100 Bodenpunkten verhält es sich gleich, begrenzender Faktor ist meist das Wasser, und Bio schafft dort auch ihre 4000-5000 Kilo..

LG biolix


Leo1982 antwortet um 29-12-2017 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
biolix, jetzt lass mal deine Beiträge sein. Bei jedem Thema kommt bei dir das gleiche raus.
Das ist so wies beim Jakob mit seinen MB Tracs war.
Das geht jedem schon so auf die Ei..

Dann kommst immer mit irgendwelchen Argumenten die man nicht auf ganz AUT umlegen kann.
Und der Andreas hat mit seinem Argument schon recht, auch wenn du das nicht wahrhaben willst...

Du vergleichst jetzt BIO mit Grenzwertertragsstandorten und mit Wassermangelflächen. Daumen hoch für dich!

Von uns behauptet keiner ein perfekter Vieh oder Ackerbauer zu sein oder in welchem Bereich auch immer. Jeder hat andere Böden und Umstände. Und es ist das Gute Recht für sich selbst zu Entscheiden ob BIO oder Konvi.

Aber du willst allen erklären und weißmachen was das Beste (zumindest in deiner Welt) ist.
Obwohl keiner fragt!

Bitte nicht als persönlichen Angriff sehen. Nur reibts hier schon mehrere auf dass dein Senf immer der gleiche ist.


mittermuehl antwortet um 29-12-2017 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Das Thema war ja ; "Argumente FÜR Handelsdünger Einsatz!" .... Kann sogar Spaß machen als Biobetrieb mal da Argumente zu finden. Auch wenn man sie schnell wiederlegen könnte.

Es schadet nichts mal zu üben aus der Gegenrichtung zu denken. Hatte mal einen Kurs über das LFI. Da wurden wir Vorbereitet wie man mit Normalmenschen argumentiert und seinen Standpunkt klar macht. Und alle waren überrascht das ich ALLE Standpunkte vertreten konnte wenn ich wollte. Querdenken kann sehr nützlich sein. Einfach weil man dann seinen Standpunkt viel besser vertreten kann.



biolix antwortet um 29-12-2017 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ja Leo ,. komisch aber das ihr so Fakten resistent seit, würdet ihr die Unterschiede die eben knapp sind, und das ganze Burgenland ist halt schon Mal fast Trockengebiet, und die extreme werden mehr, würde man das Mal akzeptieren, müsste ich mich gar nicht wiederholen.. :-)

Sonst irgendwelche Argumente oder echte Fakten außer persönlich zu werden ?!
Siehe fossilen Energieaufwand pro kg Handelsdünger...
Oder das die Bio Erträge in Feuchtgebieten im Schnitt auch 5000 kg sein können und spitzen von 7000...

Also wie schon.bei meinem ersten Beitrag geschrieben, fast wollte.ich euch verteidigen, ist ja alles.im Rahmen des.gesetzes... doch ich merke immer wieder, siehe Mittemühle, ein wenig Dankanstöße tun euch sichtlich.gut und bringen mich auch wieder in die Themen rein, um eine wirklich Zukunftsfähige Landwirtschaft darstellen zu können...:-)

Lg und auch nicht böse gemeint.. biolix


Leo1982 antwortet um 29-12-2017 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Achso, ich hab viele Flächen im Burgenland. Aber wenn du mir sagst dass das Trockengebiet ist dann danke. Hab ich bis heute nicht gemerkt, weil es bei meinen Flächen nicht der Fall ist.
Wo kommst du genau her?
Tja, Bio schafft im Feuchtgebiet 5-7to?
Welches Feuchtgebiet? Welche Böden ? welche PLZ?
Also Konvi kannst da 10to + machen...

Du brauchst uns Konvis nicht zu verteidigen. Glaub mir das.


mittermuehl antwortet um 29-12-2017 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!

Es schadet nie andere Denk und Wirtschaftsweisen auch mal aus sportlichen Gründen zu vertreten. Ich hab so viel gelernt. War halt immer in geschlossenen Runden von Landwirten. Lustig wenn jemand der anti-Bio ist für 20 Minuten einen Biostandpunkt vertreten soll und umgekeht.

Nie vergessen das es sich hier um ein öffentliches Forum handelt. Da kann jeder mit dem richtigen Suchbegriff reinstolpern und so einiges dann falsch verstehen.

Ein Argument für und gegen Handelsdünger ist das man eingenltlich viel genauer wirtschaften müßte. Handelsdünger kostet viel Geld. Deshalb muß er viel genauer berechnet und eingesetzt werden. Überschüsse würden ja ausgewaschen werden. Und die Ernte muß viel besser werden weil er sonst keinen Sinn macht. Alles was ich als Biobetrieb nicht an ernte und rein bringe, bleibt halt auf den Flächen und gehört noch mir. Da wäscht sich auch nicht viel aus.


ANDERSgesehn antwortet um 29-12-2017 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
mit 3...4 t biogetreide, da kann ich mir
ziemlich genau ausrechnen wie bei dir
die bodenchemie "aus dem lot" ist,
geschweige wie deine "guten" humuswerte
aussehen werden ...

(bevor ich es vergesse. ideale bodenchemie
ist "Grundvoraussetzung" für gute Bodenbiologie!)

nur zur info, ich betreue einen freund, der
mit 380 mm jahres-ns und täglich mit
50+ km/h wind 5,8t raps vom acker holt ...

das ist jetzt alles OT gewesen.

- - - -

den bösen handelsdünger (düngerkörner aus
dem Plastiksack) dürfen auch bios nehmen.
und die besseren davon machen es!

zb. Kieserit ist ein bsp (aber nur wenn es nötig ist!)




biolix antwortet um 29-12-2017 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo anders !

Deine Sorgen möchte ich nicht haben...
Denn wenn ich mir den Boden ansehe und seine Entwicklung.die letzten 17 Jahre dann bin ich mit 3 bis 4 tausend sehr zufrieden... heuer waren es auch über 4000 obwohl wir mit 2000 gerechnet haben.unpackbar die Natur auf 15 bis 30 er Böden... :-)

Und wie gesagt,.mir reicht das, und ich kenne die Erträge von vergleichbaren Betrieben und auch.von konventionellen wo du die Bilder wohl gesehen hast, aber nicht dokumentieren wolltest...

Also lieber mit ganz guten Gewissen ohne Zukauf, und mit der Natur,und gut damit auskommen.. :-)

Besonders wo du auch mich nicht überzeugen könntest wo deine Spuren Elemente her kommen und welch Energie und Umwelt Zerstörung dabei angerichtet wird...

LG biolix


ANDERSgesehn antwortet um 29-12-2017 14:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
ich weiß es nicht wo dein
böses zeug als todschlagargument
herkommt , dazu gibt es zuviele
quellen quer übern ganzen Globus.

wenn du so argumentierst,
dann darfst du nur permakultur
deluxe machen, aber ich sehe
und habe gesehen "verfährst"
du ja dein erntegut und frisst
es nicht selber.

also darfst jetzt dein maul halten,
päpstlicher wie der papst,
wasser predigen und wein saufen,
der altbekannte kassier von bio-Austria
und seine Machenschaften ...






biolix antwortet um 29-12-2017 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Pau..wie tief sinkst du anders ??

Ich wollte nur ehrlich wissen ob du dir Gedanken machst, über das was du anscheinend ( hab jetzt meine Quelle, inkl. das du keinen eigenen Betrieb hast ) doch verkaufen willst, her kommt und seine Auswirkungen in den Abbau Gebieten...

Ja sonst mach ich mir auch Gedanken.in allen Bereichen, mich macht glücklicher was ich nicht brauche... Etc. :-)

GLG biolix

Apropos.so schimpfen zeigt.meist.die wahre Größe.eines Menschen..oder eben das.umgekehrte.. :-(

Und wie schon Mal geschrieben, sind wir stolz auf 70 Liter Diesel inkl. Drusch und Fremdarbeiten und wenn ich hier wieder an den vielen Handelsdünger.denke..na dann noch lange.viel Glück und ein schönes Leben dabei !



179781 antwortet um 29-12-2017 15:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Die Diskussion läuft ja schon wieder zwischen den üblichen Verdächtigen mit festgefahrenen Meinungen hin und her, fast wie ein Perpetuum Mobile.
Es gibt wohl hier keinen Idealzustand den man anstreben könnte. Aber in den verschiedenen Wirtschaftsformen positive und negative Begleiterscheinungen, die jeder für sich erkennen sollte um daraus etwas zu lernen.
Der Anmerkung von Andreas zum 3fachen oder mehr Flächenverbrauch der biologischen Wirtschaftsweise möchte ich noch ein paar reale Zahlen aus Österreich gegenüberstellen.
Die Zahlen variieren in einem bestimmten Schwankungsbereich, je nach dem, wer die Statistik erstellt hat.
Getreideerträge die Hälfte bis 2/3 der konventionell geernteten Mengen
Körnerleguminosen 10 % weniger bis 12 % mehr als konventionell
Feldfutterbau 70 bis 100 %
Dauergrünland 40 bis 75 %
Also ganz insgesamt ganz weit weg von 3fach mehr Verbrauch.
Eine weit gestellte Fruchtfolge verschlechtert die Versorgungslage auch nicht, weil ja jedes Jahr etwas anders wächst und Ertrag bringt. Und wenn das richtig organisiert wird (z. B. Erdäpfel und Gemüse statt Schweinefutter) dann kommt da sogar mehr an Lebensmittel heraus, als in der "marktorientieren" Landwirtschaft.
Also nicht irgendwelchen Bauernvertreter glauben, die für die Zulieferindustrie und/oder für die Verarbeiter arbeiten, sondern bitte selber denken.

Gottfried



ANDERSgesehn antwortet um 29-12-2017 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Heißgeliebter biolix, immer das
Selbe mit dir. Von permakultur
Predigen und selber nur die
Kleinen rosinen rauspicken und
Den rest ausblenden ...

Erst wenn du das holz mit eigenen
Zähnen fällst und daraus dein haus
Baust, wie es permakultur deluxe
Entspricht, ziehe ich den hut vor dir.
- früher nicht!

Und träum weiter in deinen geschichten,
Ich hab keinen eigenen betrieb ....

(Es waren schon genug user direkt
Bei mir auf MEINEN hof, und nicht
Wie bei dir auf den hof DEINER frau)




kst antwortet um 29-12-2017 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Interessante sichtweise, die Fruchtfolge weiterstellen und als Einmannbetrieb neben Getreide, Sonnenblumen und Zuckerrüben auch Gemüse und Erdäpfel anbauen?
Und dann komme ich bei viehlos ohne Handelsdünger aus?
MfG.kst



ANDERSgesehn antwortet um 29-12-2017 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Sonnenblumen und (zucker)rüben sind
Extrem borbedürftig. Bor ist nicht wie
Phosphor oder kalium aus weiteren
Pools aus dem boden zu lukrieren sondern
Wird im boden geleert, sinkt der wert von
Bor auf null ist der boden absolut unfruchtbar.

Ohne bor gibt es kein leben.
Bor kann auch durch kein anderes element ersetzt werden.

Mal zum nachdenken.



biolix antwortet um 29-12-2017 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallloooo !

Ist es ist einfach unglaublich wie das Biobauern seit über 40 Jahren mit dieser Fruchtfolge schaffen, ohne Vieh und Handelsdünger., Echt kannst glauben KST..:-)

Danke Gottfried für die Klarstellung !
Sonst üblich verdächtig ok.. aber wem geh ich persönlich an. ? Andreas zu sagen, das ich enttäuscht bin, das darf ich wohl...

Und anders, du wirst es nicht glauben, es geht ja Richtung permakultur mit den langen Begrünungszeit-Räumen ohne Boden Bearbeitung...

Echt, dann hab ich eine schlechte Quelle, aber du auch, weil 1. Gehört.mir.auxh alles und.wie schon gesagt 22 Hektar in 15 jahren zu zu Kaufen ist nicht so schlecht... Komisch wie geht das mit den schlechten Erträgen und den Rosinen picken...

Was.machen wir.anders,.was nicht jeder auch so.machen könnte ?? Oder doch was richtig,.mit der Einstellung weniger.ist mehr... :-)

Ach aber verkaufen tust schon.was,.nicht .mehr mit der eigenen Firma , war da was ?!

Ok und aus,.nur wenn mir.einer sooo blöd kommt... :-)

LG biolix



ANDERSgesehn antwortet um 29-12-2017 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Na biolix jetzt verlierst aber ganz schön
Dennfaden zum leben.

Ich bin vollerwerbslandwirt und verkaufe
Landwirtschaftliche urprodukte (wie jeder
Andere landwirt auch).
Heuer 10.5t/ha wintergerste fungizidfrei
Und komplett gesund als nur ein bsp.
Deckungsbeitrag ein plus von 121€ im
Vergleixh zum jahr 2014.

Optimal eingestellter boden leistet
Halt mehr und das ist nunmal mit
Raubbauenden permakulturgedanke
NICHT kompetibel.

Falls du düngerVERkauf meinst, nein
das mache ich nicht. Beraterleistung
Auch nicht, aber es könnte.mal werden,
Denn es gibt genügend die wissen warum
(Zb) meine leistung es wert ist.

... und biolandwirte sind die ersten,
Die diese leistung in anspruch nehmen.

Warum wohl, erklärt sich von selbst.



179781 antwortet um 29-12-2017 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Warum so verbohrt kst? Ich hab ja geschrieben z. B.
Landwirtschaft ist sehr vielseitig, deshalb muss etwas, was auf einem Betrieb funktioniert ja nicht gleich für alle verpflichtend sein. Im übrigen wären z. B. (schon wieder!) Erbsen ein recht interessantes Gemüse. Die lassen eine ordentliche Menge organische Substanz mit entsprechend viel N am Acker. Gingen auch als Einmannbetrieb, genau so wie alle Körnerleguminosen, Klee, Luzerne usw.
Eine viel interessantere Aussage kommt von anders. Einen ordentlich hohen Ertrag zusammenbringen ohne das Getreide dabei krank gemacht zu haben. Das ist pflanzenbauliches Können. Einfach möglichst viel N auf das Feld ausbringen und die Pflanzen dann mehrfach gegen Krankheiten behandeln müssen ist dagegen Murks. Genau das machen aber viele Ackerbauern und glauben auch noch, dass das richtig ist.
Warum der Permakulturgedanke raubbauend sein muss, verstehe ich aber nicht ganz. Es gibt doch für einen Acker nichts besseres, als wenn ständig etwas drauf wächst. Und dass Permakulturflächen nicht gedüngt werden dürfen, wäre mir ganz neu.

Gottfried





Vollmilch antwortet um 29-12-2017 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo!

Ist ja nett hier!
"22 Hektar in 15 jahren zu zu Kaufen ist nicht so schlecht" - "mit der Einstellung weniger.ist mehr... :-)"
... Gänzlich aus dem Zusammenhang zitiert, aber doch sehr witzig, danke dafür! :-)

Ich glaube Biolix hat seinen Betrieb schon gut im Griff, 3-4 t Getreide / Jahr sind Bio bei seinen Böden (aus meiner Sicht) in Ordnung. Ob das langfristig geht, über Generationen, bezweifle ich
.
Den meisten, die Handelsdünger einsetzen, ist bewusst, dass dabei fossile Energie verbraucht wird, da erzählt uns biolix nichts neues.
Den meisten ist auch bewusst, dass reduzierte Bodenbearbeitung die Erosion vermindert, auch das ist kein Geheimnis.
Den meisten Bauern ist auch klar, dass es ( bei Konvis und Bios) Betriebe gibt, die wenig Input von außen brauchen und welche die den gesetzlichen Rahmen ausreizen oder gar überschreiten.

All diese Punkte haben aus meiner Sicht nichts damit zu tun, ob man biologisch oder konventionell wirtschaftet. Da ist die Varianz in den Bewirtschaftungsformen wesentlich zu groß.

LG Vollmilch



biolix antwortet um 29-12-2017 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Nabend !

Ja genau Vollmilch, denn hast ja eh immer mit gelesen, fauler immer nur ausnützender Rosinen pickender fauler biolix am Betrieb seiner Frau.. ;-)

Inkl. natürlich 80% waren ehem. Pachtfelder, wir müssen nicht wachsen und teilen gerne, das hast aber schon mit bekommen...

Zusammenhang festgestellt ?

Und mach die um unsere Böden keine Sorgen, denn um andere wie du sie ja rund um dich noch nie gesehen hast, wie auf meinen Bildern, da hast dir ja schon überhaupt keine Sorgen gemacht.

Und zum Handelsdünger, es geht darum warum wir über 10 Liter Diesel Mehrverbrauch diskutieren und die sind unumgänglich siehe Glypho threat, und hier gehts um Hunderte Liter Eddöläqivalent pro Hektar, und die wissen wir ja eh... da führt sich aber jetzt einiges ad absurdum was die tolle Nachhaltigkeit betrifft, oder ?

Und wenn unsere Böden sogar besser werden, warum sollen wir das nicht dauerhaft machen können ?

Ja Anders, du hast nicht nur den Faden verloren, du bist da oben im Beitrag voll aus der Fassung gefallen, ich frage dich, was da war, ob es stimmt ? ! Ich vergönne keinem was schlechtes, bin sogar froh das es so ist, aber du kannst vollen Blödsinn über mich schreiben inkl. mir das "Maul" verbieten, da du anscheinend nicht verträgst das es wer ohne Dünger und Spurenelemente Zukauf schafft....du bist mir schon einer... ;-)

komisch noch, letztens sagtest du noch, du wolltest nichts verkaufen... und echt du hast schon so viele Gläubige die dir was abkaufen wollen.. gratuliere !!
und vielleicht ist ja Schnellniesl schon ein Biobauer ?! schööön.. ;-)

ja und jetzt ehrlich anders... mit dieser Homepage vom Herrn Bayer hast echt gar nix zu tun ?

http://www.beratung-mal-anders.de/


lg biolix


ANDERSgesehn antwortet um 29-12-2017 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
biolix
mach weiter deine permakultur.
du verkaufst ja kein kg Getreide,
keinen Liter milch oder kg fleisch.

... und dann kaufst du doch 22ha ...
(ich nehme mal dein wort in den mund)
komisch ........ ;-)

mit jork aus Berlin habe ich nichts zu tun,
aber das glaubst du auch wieder nicht
... komisch .......... ;-)




Vollmilch antwortet um 29-12-2017 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo biolix!

Wieso unterstellst du mir, dass ich mir um Böden, die massiver Erosion unterliegen keine Sorgen mache?

Die gibt es bei uns auch, bei Bios und bei Konvis, da macht die Erosion bei uns gar keinen Unterschied.

LG Vollmilch


fgh antwortet um 29-12-2017 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Schön das du da bist anders :)



schellniesel antwortet um 29-12-2017 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Mhm
Biolix

Du bist regelmäßig von mir enttäuscht obwohl ich zu jeden Thema meinen Standpunkt ganz klar darstelle!

Irgendwie hast du aber ständig das Gefühl als wäre ich kurz vorm umstellen????

Und falls du glaubst das ich den großen Umweltschützer geben will bist ebenfalls auf dem Holzweg!

Ich besitze ein Auto das 14-20liter 100er Sprudel auf 100km nimmt dagegen ist mein erdölverbrauch auf dem Feld ein lächerlschaß.

Ich war auch der Meinung das man von dir was lernen könnte...
Das Thema untersaaten hätte mich doch interessiert aber da erwarte ich mir nicht mehr viel denn von dir wird eh nur kommen das dies mit handelsdünger und Psm nicht harmoniert..

Drück nicht auf die Tränendrüse und nimm’s hin das es Unterschiede gibt zwischen konvi und bio! Es muss dir recht sein! Geht dieser Gesellschaftliche erzeugte Druck durch die Meinungsmacher Medien weiter,wird der Unterschied für bios bald schwer noch vernünftig darzustellen.

@gottfried

Ich bin bei einem Flächenverbrauch von meiner Fläche ausgegangen!!

Und wie gesagt wenn ich die kreislaufwirtschtschaft vernünftig darstellen will brauch ich viehlos 10xso viel Fläche um in etwa den selben Output zu haben für die derzeit erzeugten Produkte...

Dafür hab ich Jz arbeitsmäßig weniger Input und produziere nur das ich auch gut vermarkten kann!

Natürlich könnte ich mit körnerleguninosen und Klee sowie Luzerne was machen aber bei Klee und Luzerne kannst kompostieren dafür gibt’s regional keine abnehmer. Man kann’s dort hin Karren wo Mans braucht oder man veredelt es über die Tierhaltung selbst.

Richtig wenn du sagst das jeder Betrieb andere Gegebenheiten hat und dazu zählt auch der Wille und Einstellung des Betriebsleiter!

Und für den bio passt soll bio sein aber er braucht seinen konvi Kollegen nicht verurteilen weil er Anders wirtschaftet und Produkte kauft die auf Erdöl basieren...

Mfg


fgh antwortet um 29-12-2017 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@schellniesel:
Falls es dich tröstet - er ist von allen enttäuscht die nicht seiner Meinung sind ;)


biolix antwortet um 29-12-2017 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo !

Vollmilch, ich unterstelle dir rein nur das was du damals geschrieben hast, das du nicht siehst rund um dich die Felder, und siehe jetzt plötzlich siehst du es...

Ja Andreas, du kannst es drehen wie du möchtest, und auf deinen Betrieb das jetzt umzulegen und sogar den Faktor 10 zu nehmen, pfff da hast aber echt noch kein Bild von Bio und von Kreislaufwirtschaft... Und den Sinn des anderen Beitrages zu verstehen, hab ich dir schon zugestanden das bei 600 ha und einem Ackerbauschnitt von 30-40 ha Betriebsgröße da 15 bis 20 Betriebe wieder aufhören "müssen" wenn man logisch denkt...

fgh ich drehe es jetzt mal um.. warum zuckte Anders so aus siehe oben, weil ich nicht seiner Meinung war oder er nicht meiner ? Inkl. es geht doch immer mit Argumenten, und wenn beide am SChluss meinen ihre Meinung zu behalten ist es auch gut, jeder der mit liest kann sich dann sein Bild machen...

Ich dachte auch zuerst andersgesehen ist sehr ehrlich, aber das er dann auszuckt und nicht anerkennen kann, das es wer eben auch wieder anders schaffen kann, dazu reicht sein Horizont anscheinend noch nicht..

sonst alles paletti... sucht euer heil im Handelsdünger in der Überproduktion, in Höchsterträgen, wo sie euch hinführen udn eh schon hingeführt hat, seht ihr ja a am Besten ehrlich selbst... dann noch viel Vergnügen dabei !

Und die den Bio Kreislaufweg gehen wollen, und das werden auch Gott sei dank immer mehr, und das sind auch gute Biobauern ( siehe anders stempelt die die nichts zukaufen als die nicht so guten ab oben ) oder sogar doch die besseren... aber ich würde nie so krass eben wie der anders urteilen... aber das hat er ja schon über Brunner, Wenz etc. getan... weil er hat sich ja noch nie weiter entwickelt und dazu gelernt.. ich hoffe doch.. ;-)

lg biolix

p.s. Andreas eines ist mir wichtig klarzustellen, wer verurteilt euch weil ihr Handeklsdünger kauft ??? Ich hab euch fast verteidigt lies oben nach !!!
Bewusst machen wollte ich euch das eine Bodenbearbeitungsdiskussion von 1-2 Überfahrten mehr in dem Hinblick überflüssig ist mit 10 Liter Diesel, wenn eh hunderte pro Hektar äquivalent hin gestreut wird, das verstehst du aber schon und was ist dabei verurteilen ??


kst antwortet um 29-12-2017 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
179781, warum müssen so viele Beiträge hier gleich abfällig werden. Warum nennst du mich verbohrt?
Ich habe dich lediglich gefragt ob du glaubst, dass ich ohne Handelsdünger auskomme, wenn ich mehr Gemüse baue.
Ich kann es einfach nicht verstehen, dass es möglich sein soll, aus dem Boden immer nur Planzennährstoffe zu entnehmen und die sollen trotzdem nicht weniger werden?
MfG.


biolix antwortet um 29-12-2017 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Lieber Kst !

bezüglich Gemüse einen Satz nur: Vielleicht kennt sie wer, die Vroni / Nachnahme leider entfallen ) aus dem Inntal, die Biogemüse seit 30 Jahren macht, die größte Gegnerin von konv. Zukaufsdünger der ja bei EU Bio erlaubt wäre, in den Delegierten Versammlung bei Bio Austria. Und sie hat mir auch verraten wie sie es macht, mit der Fruchtfolge. Genauso wie die anderen Bioauern, eben die 3-4 Felderwirtschaft, sie machte eben die 3 Felder Wirtschaft... jedes 3. Jahr im Gemüsebau genauso Leguminosen oder auch mal eine 2 jährige Luzerne, Selbst Kompostieren, kannst du dir da jetzt dann ein wenig vorstellen was da möglich ist ? ;-)

lg biolix


schellniesel antwortet um 29-12-2017 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Lixl

Nochmal du hast behauptet das mit handelsdünger kein bodenleben (Aufbau) möglich ist..

Ich und auch andere können dir das Gegenteil beweisen vl die Ausnahme kann ich nicht sagen du bist der Meister der schönen ergoogelten Statistiken.

Denen ich wohlgemerkt wenig Beachtung schenke.

Den zugkraftbedarf hab ich aufgrund diverser handelsdünger bereits um ca 70% reduzieren können...
Grund eins bodenchemie,Grund zwei bearbeitungs Intensitäten,Grund drei bodenleben dass die Arbeit übernimmt!

Erkläre mir wieviel Fläche ich nun brauche um 15t Trockenmais,8-9t qualtätsweizen (15 Protein, 80+Hl) oder 700kg Kürbiskerne, in kreislaufwirtschaft ohne Tierhaltung nach bio deiner Art zu erzeugen über mehrere Jahre hinweg!

Gut für dich ist das dann wieder alles Überproduktion aber ich brauch die Erträge auf meiner zur Verfügung stehenden Fläche um den Bedarf zu decken..
Ich hab abnehmer dafür die mir dafür auch mehr als den Weltmarktpreis Zahlen...

Mfg


biolix antwortet um 29-12-2017 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Pfau du bist ein Wunderkind... 70% Zugkraft Reduzierung, was hast du früher für Böden gehabt ??
Weiters wo hab ich geschrieben das kein Bodenleben Aufbau möglich ist ?? hab gesagt das es es negativ beeinflusst und das ist bewiesen...

sonst nix Neues, warum willst du mir den letzten Satz bzw. meine Klarstellung nicht beantworten, was diese Hunderten Liter Erdöläquivalent mit Nachhaltigkeit zu tun hatben und wo anders diskutieren wir über 2 weiter Überfahrten die maximal 10 Liter mehr Diesel bedeuten.. drück dich nicht und such nur was anderes... wie dein 3 mal so viel Fläche.. das ist Schwachsinn ! Was wirklich Intensiv wäre mit Hirnschmalz, und eben ohne Fremdenergie hat mir eine Biobäuerin gezeigt die 20 Familien mit ihrem Gemüse auf 40 ar gezogen hat.. Karotten mit einem Kilo, aber keine neue Sorte etc. etc. ;-)

lg biolix fall nicht weiter in deinen Aussagen.. gehe deinen Weg, udn freu dich über dein neu entdecktes Bodenleben, aber wie gesagt, aber denke wenigstens im entferntesten daran das es noch besser gehen könnte ! ,-)

apropos , beim Bodenleben war nix ergoogelt, war einige zeit mit Bodenkundlern und Bodenleben Wissenschaftler zsam, und wie haben uns einige Böden angesehe, das kannst mir glauben.. das hat mit googeln wenig zu tun...


schellniesel antwortet um 30-12-2017 01:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Entschuldigung zugkraftbedarf ist das falsche Wort...

Ich hab’s am dieselverbrauch zwischen Ernte und Aussaat festgemacht wo ich (nicht ausglitert) von 50-60liter auf 10-15liter runter gekommen bin obwohl da Jz sogar meist auchveinevzweite Aussaat dabei ist.

Mir geht’s hier nicht um die Nachhaltigkeit weil ich das ach so böse Erdöl eingespart habe!

Nein mir geht’s darum kosten zu sparen (= bessere DB) und dabei auch was gutes für den Boden zu tun!

Mit der Nachhaltigkeit kannst brausen gehen und wer’s nicht checken will was da in Europa oder der westlichen Welt abgeht soll in seiner ökö Scheinwelt im hamsterrad mitlaufen und soll glauben das er mit Bio die welt retten kann!

Früher oder später werden wir aus Kostengründen da alle mitmachen müssen da neunmal den Mainstream in diese Richtung in Bewegung Gesetz hat und wer da nicht mitläuft darf zahlen oder wird halt so sehr benachteiligt bis es wirtschaftlicher ist eben ist diesen Weg zu gehen!

Ich bezeichne ab heute bio Lebensmittel als Luxusgüter...Passt für mich denn die können sich eh nur eine kleine Bevölkerungsschicht in Wirklichkeit leisten manche kaufen hin und wieder fürs gute gewissen!

Aber all das hat so gar nichts mehr zu tun mit dem Argument für Handelsdünger.

Deshalb lass ich es nun gut sein...

Mfg



mittermuehl antwortet um 30-12-2017 01:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@schellniesel .... Ich weiß nicht wieviel Kundenkontakt du hast um den Mainstream so zu beurteilen. Ich weiß auch nicht wie du auf die Idee kommts das Bioprodukte Luxusgüter sind.

Fakt ist das hier Argumente für Kunstdünger gesucht werden weil der Mainstream die nicht mehr als so Super vermittelt bekommt. Biolebensmittel wären für gößere Bevölkerungsschichten "leistbar" wenn sie es wollten. Noch ist Handy, neues Auto usw. halt wichtiger als Statussymbol. Zumindest versteht der Mainstram noch eher warum Biolandwirtschaft Förderungen bekommt. Warum die böse konventionelle Landwirtschaft die mit Kunstdünger und Gülle das Grundwasser vernichtet, Tier quält und Glyphosat ins Bier schüttet noch Förderungen bekommt, versteht der Mainstram nicht. Nur damit sich die Bauern zum Spaß noch größere Traktoren kaufen? In diesem Fred ging es um Argumente für den Normalverbraucher warum Kunstdünger gut sein soll. Das Anliegen zeigt doch schon das der Mainstream damit ein Problem hat. Konventionelle Landwirtschaft kommt bei den Verbrauchern immer mehr in einen Erklärungsnotstand. Und die Landwirte können sich dem Verbraucher gegenüber immer weniger erklären. Das ist das Thema.

Ich habe das jetzt reichlich überspitzt vermittelt. Aber der Mainsstream hat für Bauern wenig Verständnis. Für konventionelle Bauern hat er so gut wie kein Verständnis.

Und mit solchen Aussagen wie von Schnellniesel wird das Image der Bauern auch nicht besser. So ein Statement ist eine einzige Biowerbung und Anti-Kunstdüngeraussage...


Vollmilch antwortet um 30-12-2017 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Guten Morgen!

Da hat mittermuehl nicht Unrecht, jedoch besteht zwischen dem Denken des "Mainstreams" und dem Handeln (noch) eine gehörige Diskrepanz.
Die Mehrheit findet Bio super, gekauft wird dennoch überwiegend konventionell.
Die Mehrheit "glaubt" an den anthropogen verursachten Klimawandel und fährt Jahr für Jahr mehr Kilometer mit dem Auto, fährt Schi,...

@biolix: "damals" hast du gefragt, ob sich die Böden in meiner Umgebung verschlechtern oder verbessern. Ich bin der Überzeugung, sie verbessern sich! Reduktion der Bodenbearbeitung, vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte,... sind die Ursachen dafür. Aber natürlich gibt es noch immer Betriebsführer, bei denen der "reine Tisch" Priorität besitzt, da kommt es dann auch regelmäßig zu Abschwemmungen.
Also zusammengefasst: die Böden in meiner Umgebung werden immer besser behandelt, aber es gibt noch enormes Potential es noch besser zu machen.
Habe ich mich nun für dich auch klar genug ausgedrückt?

LG Vollmilch


FeSt antwortet um 30-12-2017 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Nur ein gesund ernährter Boden bringt Leistung und bindet durch die leistungsfähigere Photosynthese mehr Kohlenstoff.
Wir schaffen das ohne chemisches Fungizid und versuchen ständig die Nährstoffeffizienz zu optimieren!
Uns interessiert die Bodenchemie und wir schauen, dass sich unsere Bodenorganismen pudelwohl fühlen, und das alles wiederum unsere Pflanzen dann mit gesunden und leistungstarken Erträgen danken.

Fakt ist bei nur 3to Getreideertrag zeigt einem der Boden ganz genau, wie schlecht er behandelt wird und was ihm fehlt, weil ständig nur versucht wird, mehr zu nehmen als zu geben.

Ob das bei normalen Feldern oder bei Bio ist komplett wurscht.

Das man sich, wenn solches Fehlverhalten vorherrscht, auch noch öffentliche speziell gewidmete Gelder annehmen traut, ist nicht richtig.
Bei manchen Satellitenbilder mit abgleichen der Transparenzdatenbank zeigt bei denen die hier am lautesten deffamieren das Übel.


Leo1982 antwortet um 30-12-2017 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@mühlenheinzi

Ja, Bio wäre für einige noch leistbar, aber die meisten Leute checken das doch dass ( wie wirklich gut geschrieben von FeSt) die Förderoptimierer zum großen Teil nix davon verstehen wie es in unser heutigen Generation wirklich abläuft.

Der Mainstream versteht nix warum Bio mehr Förderungen bekommt als Konvi. Ansonsten würden sie wissen dass Bio nur durch Fördergelder erhaltbar ist.

Kunstdünger. Es gibt keinen Kunstdünger. Biobauern nennen es so um den Konsumenten zu verunsichern.
Wir konvis nennen euch Bios auch ned Saubauern weils bei den meisten Biobetrieben ausschaut als müsten sie nix herrichten, sich ned rasieren, ein Hybridauto kaufen das trotzdem 5-7 Liter auf 100 Km braucht.

So eine Sch... die ihr hier schreibt. Wollt uns weißmachen wir würden euch schlecht darstellen.
Genau umgekehrt ist es der Fall!
In einigen Jahren braucht euer Bio Zeugs fast kein Mensch mehr, da Lebensmittel gebraucht werden. Und weniger Ertrag, mit Schwermetallen belastete Produkte, ausgelutschte Böden werden euch nicht helfen.

Und kommt nicht mit dem Blödsinn ihr seid Ideelle und Weltverbesserer.
Biolix schön für deine 22 ha. Du bist einer der größten Prolls hier die es gibt. Die Antwort auf die Frage die nie gestellt wurde.

Selbst nehme ich an bist du auch schon einige male auf Urlaub geflogen (hoffe ich für dich, ansonsten ist dein Horizont kleiner als du selbst), aber gegen alles wettern. Dann hör auf mit Autofahren, fliegen usw. dann bist ein Vorbild und kannst ernst genommen werden.
So äquivalent wie deine Sicht- und Handelsweise ist lernt man schon seinen Kinder nicht zu sein.
Kritische fragen werden sowieso nicht beantwortet und es wird immer abgelenkt... traurig...

Edit: ich möchte nicht alle Biobauern so hinstellen, den es gibt wirklich einige gute von denen man sich was abschauen kann. Aber eben nur Teile.
Und ich bin kein fan von verallgemeinerungen, aber ich kann auf einige Bio Beispiele in meiner Umgebung hinweisen wo es ausschaut...

Bei dem landwirtschaftsfilm der heuer in den Kinos lief (oder wars schon letztes Jahr?) waren alles saubere Höfe, außer die beiden Biobauern. Null Hygiene, die Stallmauern nicht gestrichen, schmutzige, ungewaschen Kleidung an... und so was wird noch subventioniert. Jeder Konvi Betrieb würde Auflagen und änderunge aufgebrummt bekommen (zu recht), bei den Bio ists normal...

Den MfJ wird die Nachspeise so richtig schmecken wenn er das liest, dafür schreib ichs aber nicht.


179781 antwortet um 30-12-2017 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wenn man die Scharfsinnigkeit mit der die Themen hier beleuchtet werden ansieht, kommt man zu dem Schluß, da sind wohl einige in die gleiche Schule gegangen, wie der schlaue Herr D. Trump.
Ich hab seit dem Sommer nicht mehr in dem Forum nachgeschaut und das wird auch für die Zukunft besser sein. Für solche ungewaschene Dodeln wie ich einer bin, ist hier nicht der richtige Platz. Wir sollten die Landwirtschaft besser den Leuten überlassen, die mit allen Wassern gewaschen sind.

Gottfried


ijl antwortet um 30-12-2017 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Leo
Daumen hoch!


biolix antwortet um 30-12-2017 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Servus Gottfried !

Zu den letzten beiden Beiträgen, passt dein Kommentar wie die Faust aufs Auge...
Die 2 haben mir genau das vermittelt, wie du es schreibst...

Was ich nicht verstehe, das Menschen wie amders, Vollmilch, Andreas etc. denen man echt Verständnis und sogar fortschrittliches Denken zu gesteht, und ehrlich mit ihnen etwas aus diskutieren möchten, dann doch im Thema, Fakten die nicht 100% stimmen müssen, aber doch als gangbaren Weg anerkennen. Das hinterfragen muss immer möglich sein, tue ich ja selbst, um zu einer "Wahrheit" zu kommen.

Ja und Vollmilch zu dir noch direkt, mir eine schlechte Diskussionskultur zu unterstellen, und selbst siehe deinen letzten Satz , so zu agieren, ist deiner wie ich dich kennen gelernt habe nicht würdig.
Erklärung: mir ist jede.ehrlich gefühlte Antwort Recht, oder eben keine, damals.hast du geantwortet glaub ich Richtung , kannst nicht sagen, interessiert dich nicht was andere tun etc. Will das nicht suchen, Fakt ist jetzt hast du eine Meinung und tust so als wolle ich sie beeinflussen und sie könnte mir nicht Recht sein.

Zum zigsten male, es bleibt alles hier stehen, jeder kann seine Meinung behalten,.kein Problem das ist das Leben...mit gleicher Meinung hätten wir nichts zu diskutieren.
Nur für mich ist Diskussionskultur,.wie jemand ehrlich auf Fakten eingeht, ohne sie lächerlich zu machen, sich nur einzelnes raus pickt, und eben anderes nicht beantwortet weil's unangenehm wird. Ja und schon gar nicht aus einer Anonymität heraus, einem anderen mit persönlichen Privaten zu diffamieren beginnen, das ist wohl das letzte.

In diesem Sinne, wünsche ich uns noch viele sachliche nach allen Seiten offen Diskussionen, wo man aber klar alles hinterfragen kann und sogar soll um dazu zu lernen und eben der "Wahrheit" näher zu kommen bzw. den Tatsachen, die sich auf dieser Welt und besonders in der Landwirtschaft gerade so
abspielen.

Alles gute.. rutschts guat umme... :-)

LG biolix

P.s.ich hab Andreas Beitrag nicht so düster gesehen, ist wie weit verbreitete Meinung was Bio betrifft, somit werde ich versuchen im neuem Jahr zu diesem Thema einen neuem threat zu beginnen, da es mir wichtig erscheint solche eingefahrenen Denkmuster ein wenig weiter zu bringen.. :-)
In diesem Sinne Andreas, wieder den Respekt von mir für dein auf den Weg machen , auch wenn du mit meinem sich vor 20 Jahren auf den Weg machen, nicht so kannst, bzw. noch nicht alles verstehst, eben auch ok, denn ich befinde mich auch noch am Weg.. :-) und. würde ich Verschlechterungen erkennen, könnte ich ja auch mal was zukaufen, aber warum.sollte ich mir das einreden, wenn das umgekehrte der Fall.ist...danke für dein / euer Verständnis !

P.s. p.s. fürr mich eines der wichtigsten Dinge mein ganzes Leben zumindest an der Volljährigkeit, war mich ständig zu hinterfragen über mein tun, selbskritsch und sich auch für Fremde hinterfragungen offen zu sein, und für das viele neue das schon andere erfolgreich umgesetzt haben. Und das hat mich glaube ich, immer am meisten weiter gebracht..
Fällt mir der volle permakultur Ansatz noch ein, danke Hermann pennwieser, direkt Einsaat in die Keimwicke von Getreide... War ein Versuch vor 15 jahren,, könnte ich aber nicht gut genug umsetzen..1500 kg Erträge waren mir dann doch zu wenig..aber dorthin will ich trotzdem wieder Mal.. wenig Einsatz, hoher Ertrag und 98% Bodenschonung.. :-)


Vollmilch antwortet um 30-12-2017 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Jetzt wird mir klar, warum so viele glauben, ich sei Biobauer!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 30-12-2017 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Vollmilch du Biobauer ...... Der Mainstream will sicher billige Lebensmittel. Aber er will auch Lebensmittel die ohne chemie sind. Und dieser konsument verhält sich ganz sicher nicht logisch. Die Lebensmittelindustrie versucht aber ihre Einheitsprodukte besonders wirken zu lassen. Noch geht das mit lustigen Eigenmarken. Spar hat "Natur pur" (die Biolinien). Sie haben aber auch "Spar Premium" (teuer aber billiger als Bio), "Spar Vital" (ganz normal aber so bunt hergerichtet das ein Bio-Gefühl vermittelt wird), "Spar free from" (da wird das für die Menschen so giftige Gluten und die Laktose weg gelassen) und natürlich "Spar Veggie" (für Vegetarier). Dem entgegen steht eine erklärte Billigmarke "Spar S-Budget". Es ist nur eine Frage der Zeit bis dieses Bio-Ligth-Gefühlt auch anforderungen an die Landwirte stellen wird. Das mehr oder weniger glückliche Glyphosatverbot ist ein weiterer Schritt eines Versuches ein "Biogefühl" auf konvetionelle Produkte zu übertragen.

@Leo .... Kunstdünger ist ein in keiner Weise abwertende Begriff. Ich verstehe da deine Empörung nicht. Handelsdünger kann jedes zu handelnde Düngemittel sein. Auch Kalk. Unter Kunstdünger versteht der Mainstream chemisch hergetstellte Düngemittel. Und über die reden wir hier doch. Ein Saubauer ist übrigens ein unangenehmen, ordinären, gemeinen Zeitgenossen ... aber er muß nicht schlampig sein... ;)


xaver75 antwortet um 30-12-2017 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Nennt ihn doch MINERALDÜNGER!!!!

mfg


mittermuehl antwortet um 30-12-2017 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Gerne ... wenn wir von Mineraldünger reden ... Mineraldünger ist Dünger der aus Mineralien gewonnen wird... ;)

Man muß halt wissen ob ein Stickstoffdünger aus dem Haber-Bosch -Verfahren stammt, aus natürlichen Kaliumnitrat erzeugt wird oder aus dem Hinterteil einer Kuh kommt...

Haber-Bosch = Kunstdünger... Oder wie willst du es nennen wenn mit sehr großen Energieaufwand Stickstoff aus der Luft umwandetl und dabei Unmengen an Wasserstoff verbraucht.

Kleines zitat aus Wiki:
"Aufgrund des hohen Energiebedarfs bei der Herstellung des benötigten reinen Wasserstoffs entfallen etwa 1,4 Prozent des Weltenergiebedarfs auf das Haber-Bosch-Verfahren. Die dabei erzeugten Kohlenstoffdioxidemissionen betragen etwa drei bis fünf Prozent des globalen Ausstoßes, wobei ein Teil zur Erzeugung von Harnstoff genutzt wird.[44] Heutzutage haben, zumindest bei der Bevölkerung der Industrienationen, etwa 40 Prozent des im menschlichen Körper enthaltenen Stickstoffs schon einmal an der Haber-Bosch-Synthese teilgenommen"




biolix antwortet um 30-12-2017 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Mineraldünger ist aber jetzt wieder ein Scherz , oder ? ;-) ;-)

Es ist und bleibt der eingesetzte und verkaufte zu 90% ein "leicht löslicher Handelsdünger" !


Mogwai antwortet um 30-12-2017 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Leo

Gross rumposaunen Bio ist scheisse usw und dann Edit machen das eh nicht alle Bios so sind, na was denn nun? Ist Bio jetzt gut oder nicht? Oder nur von manchen? Also im Prinzip eh gut.


Die Preise sind im Keller es werden zig Tonnen Lebensmittel jährlich weggeschmissen und dann schreibt ihr hier von Bio kann die Welt nicht ernähren? Ja vielleicht in der Zukunft nicht aber in der Gegenwart mit Sicherheit. Umstellen kann man in der Zukunft noch immer, wenn ich da dran denke wie gut der Boden dann in der Zukunft sein muss, da gibts sicher 20to/ha Weizen, wenn man natürlich bis dahin ein guter Bio war ;-)

Im hier und jetzt wird die Spanne von Bio zu Konv immer enger und teilweise wurde man sicher auch schon überholt aber man kann darauf vertrauen das jeder Betriebsleiter rechnen kann denn sonst wird er auf Dauer eh gefressen.


Bios haben den biolix Konv hat den mfj, ist doch alles gerecht hier :-), nur wie ihr mit biolix teilweise umgeht kann ich nicht verstehen, da wird dem mfj nicht so hart gegengetreten, anscheinend sind die Bios da ein wenig resistenter. Es sitzt immer noch ein echter Mensch hinter diesen Beiträgen, das sollte man immer im Hinterkopf haben und Beschimpfungen sollten in einem Forum so und so fern bleiben.

So long, guten Rutsch falls man sich nicht mehr sieht


Vollmilch antwortet um 30-12-2017 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Kunstdünger, Mineraldünger, Handelsdünger,... Ist eine Haarspalterei!

@biolix: dein Weg ist ein gangbarer, nur nach meinem Verständnis nicht dauerhaft. Irgendwann fehlen gewisse Nährstoffe und begrenzen den Ertrag. Dein Weg ist dennoch gangbar, aber nicht für mich.
Wenn ich irgendwo geschrieben haben sollte, du hättest eine "schlechte Diskussionskultur", dann nehme ich das zurück und entschuldige mich dafür. Korrekt sollte es heißen, du hast in meinen Augen eine seltsame Diskussionskultur.
Wenn dir was an meinen Antworten seltsam und widersprüchlich erscheint, so zitiere bitte so, dass ich mich rechtfertigen und es erklären kann und nicht mit
"Erklärung: mir ist jede.ehrlich gefühlte Antwort Recht, oder eben keine, damals.hast du geantwortet glaub ich Richtung , kannst nicht sagen, interessiert dich nicht was andere tun etc. Will das nicht suchen, Fakt ist jetzt hast du eine Meinung und tust so als wolle ich sie beeinflussen und sie könnte mir nicht Recht sein." Zitat biolix Ende
... Weil da hab ich keine Ahnung auf was du hinaus willst!

LG Vollmilch


biolix antwortet um 30-12-2017 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Na ja Vollmilch... erklären kannst dus mir aber nicht warum es nicht gehen soll.. wenn es bis jetzt immer besser wird.. :-)

Aber wie ich sehe, du musst ja nicht alles verstehen.. :-)

GLG biolix


Vollmilch antwortet um 30-12-2017 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
In meinem Universum gilt das "Gesetz von der Erhaltung der Masse". Wenn man Nährstoffe entzieht wird der Vorrat immer weniger.

Eine weitere Erklärung als "dass ich nicht alles verstehen muss" willst du mir nicht geben?

LG Vollmilch


biolix antwortet um 30-12-2017 23:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Wenn du nicht Mal nach der Fruchtfolge fragst, kannst dus gar nicht verstehen bzw. egal, für mich passts super !!!! :-)


Vollmilch antwortet um 31-12-2017 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Guten Morgen!

Schade, dass du deine Theorien nicht mit uns teilen willst aber so bleibt dein Wissenvorsprung gegenüber der Konkurrenz erhalten!

Alles Gute!

LG Vollmilch


biolix antwortet um 31-12-2017 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Noch besserer morgen ! :-)

Ach Vollmilch, im Humus threat ist alles detailliert beschrieben.. bis du dort.wo es hin gehört auf Details eingegangen oder hast du nachgefragt ?

Und welchen Vorsprung sollte ich haben , wenn eh die Erträge zu gering sind, und es lt. deiner Aussage auf Dauer mit gleichzeitigen Humusaufbau, immer besseren Bodengare, höherer Wasserspeicherfähigkeit, gleichbleibender bis steigender Erträge, eh nicht gehen kann... :-) :-)

LG biolix

P.s. danke mogwai für die netten Sätze.. wie.lange.schreibe ich.schion hier 13-15 Jahre, mit der Unterbrechung von 2-3 Jahren, Ainedter und das System hat grüßen lassen.
Hab so.viel gelernt, interessantes Neues kennen gelernt, siehe jetzt Lenksysteme,. vielleicht wird doch wieder Mohn angebaut, wenns hacken automatisch geht etc.
Einstecken muss man, wobei das persönliche oft schon fast zu.tief ist ( siehe halt das Maul, Hof.meiner Frau, wer.glaubst hat den Boden dort in 20.jahren so hin bekommen ?! :-) und wirtschaftlich so.im Griff bekommen hat ) aber das steckt.man ein, da man selbst positiv und bei den Fakten bleiben möchte.
Schade.das.das.direkte in Kontakt treten nicht mehr möglich ist hier, war nett damals, aber 2 haben ja auch schon gemailt, und das ist gut so..
Ja auch wäre.die.eigene Beitrags Historie toll, und man konnte nachsehen, denn auch Themen wiederholen sich..
In diesem Sinne mogwai dir besonders einen guten Rutsch, und ein tolles.2018 er Jahr...aber am wichtigsten bleib.du.und deine Familie gesund ! :-)


mittermuehl antwortet um 31-12-2017 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Vollmilch Zitat: "In meinem Universum gilt das "Gesetz von der Erhaltung der Masse". Wenn man Nährstoffe entzieht wird der Vorrat immer weniger. " Zitat Ende

Der Energieerhaltungssatz stimmt ganz sicher auch in der Biologie und in der Landwirtschaft.

Das Haber-Bosch-Verfahren und die vorher erfolgten Froschungen waren sicher eine Meilenstein in der Biologie und in der Landwirtschaft. Ist aber ein gut 110 Jahre altes Wissen. Da hat sich in den letzten Jahren recht wenig an echten neuen Erkenntnissen getan.

Moderne Biologische Landwirtschaft setzt auf Forschung und Ertkenntnisse der letzten 20 Jahre. Wenn man da Zeit hat sich einzulesen und Schulungen zu machen tut sich eine neue Welt auf. Ich möchte Bio in dem Zusammenhang auch nicht auf die Bio-Richtlinie der Gesetzgebung reduziert wissen. Das ist zu kurz und zu sehr in Schubladen gedacht.

Eine Erkenntnis die ich bekommen habe ist, das ein Mischbetrieb (Tier + Ackerbau) kaum etwas von außen zuführen muß. Die Biologischen Vorgänge (Bodenmineralien, Sonnenlicht, Wirtschaftsdünger) reichen meist als Zufuhr von neuer Energie so das Bodenleben paßt. Die Kunst ist es einfach das Bodenleben leben zu lassen. Sowohl pflügen als auch Kunstdünger bringt da einiges durcheinander. Und jeder einzelnen muß halt wissen was für ihn gerade das geringer Übel ist..

Persönlich lehne ich Düngemittel aus dem Haber-Bosch-Verfahren ab weil sie einfach eine gewaltige Schädigung des Klimas bedeuten. Solange wir noch eine Lebensmittelüberproduktion haben (bzw. Lebensmittel so billig sind) sollten wir uns diesen Kunstgriff für schlechtgere Zeiten aufheben. Macht ja keinen Sinn mit Erdöl Kunstdünger zu Erzeigen damit die Leute billiges Essen haben. Das Geld das sie sich ersparen geben sie dann in billge Handy und Autos aus die wieder zuviel Erdöl verbrauchen. Und dann jammern wir über den Klimawandel.... Und ja - ich denke nicht nur bis zu meiner Ackerkante und meinem privaten Konto. Als Christ habe ich das auch das Allgemeinwohl im Blick. Das wird durch Biolandwirtschaft sicher nicht geschädigt. Natürlich freue ich mich über den zustand meiner Böden. Aber mein Haus und mein Stadel ist nicht so schick wie bei meinen Nachbarn. Jedem das Seine.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Oder "Rosch ha-Schana" wie es am Angang mal gelautet hat. Mögen eire Stadel alle morgen noch stehen und sich die Tier nicht zu sehr aufregen.




biolix antwortet um 31-12-2017 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hey Mittermühl !

Gratulation, besser kann man es fast mit Hausverstand nicht schreiben !!

Für mich noch mal Herz erwärmend im alten Jahr, danke !

GLG.guten Rutsch und alles Gute für.dich und deine Familie.im 2018 er... :-)

P.s nochmal über die Erhaltung der Masse kurz nachgedacht:
Erhaltung wäre mir zu wenig,.denn wer die Natur durchschaut, erkennt sie will immer mehr aufbauen... sogar Steine wachsen... :-)
Also da zu schaffen inkl. noch davon gut Leben zu können und unseren 4 Kindern einen noch besseren Boden zu hinterlassen, sehe ich als.meine Aufgabe.
Und ich kann's jetzt nicht in Worte fassen, aber was gibt's anderes tolles auf dieser Welt als Mutter Erde, was sie schafft, unser Boden.. vergrabt mal etwas..was macht Mutter Erde.damit ? Sie schafft es sogar Schadstoffe abzubauen etc. Warum wohl ? Weil.sie das komplexeste und damit der wunderbarste Lebensraum wäre, wenn wir ihr nicht schaden würden.. in diesem Sinne.denken wir öfter 2018 daran... Inkl..das die Natur am besten weiß und es kann, wie sie in ihr Gleichgewicht kommt.


179781 antwortet um 31-12-2017 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Damit hast du ganz wesentliche Dinge sehr genau beschrieben.
Es ist schade, dass die überwiegende Mehrheit der Landwirtschaft fest im Griff der Industrie ist.
Über das landw. Bildungswesen und die diversen landw. Medien werden die Leute nahezu gehirnwäscheartig mit "Fachwissen" aufgefüllt, das wie du beschrieben hast, weit über 100 Jahre alt ist, weil das gut fürs Geschäft ist.
Neuere Erkenntnisse werden verdrängt und abgewertet, damit das Geschäft weiterläuft. Dabei geht es hier gar nicht um die unsinnige Streiterei ob biologisch oder anders. Vielmehr wird der Landwirtschaft die Sicht darauf verstellt, was die wirklichen Grundlagen und Zielsetzungen sind. Nämlich, mit dem, was uns die Natur zur Verfügung stellt Nahrungsmittel und Rohstoffe zu erzeugen. Stattdessen werden die Bauern durch ein ausgeklügeltes System von Beeinflussung und Abhängigkeit in das Geschäftsmodell Agribuissnes eingespannt und landwirtschaftliches Fachwissen wird durch simples N P K Denken ersetzt.

Gottfried


Gottfried


500 Vario antwortet um 31-12-2017 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Grundsätzlich hab ich nichts gegen Biobetriebe, da beide Wirtschaftsweisen eine Daseinsberechtigung haben und es auch für beide eine Käuferschicht gibt.
Aber diese Weltverbesserungsphrasen bzw. die Verbreitung der Weltuntergansstimmung
geht mir echt auf den A....
Es gibt in Oberösterreich eine Studie von Land in Auftrag gegeben, die beschreibt, wie sich
die Humusgehalte der OÖ Böden entwickeln.
Siehe da, die Humusgehalt steigen!!!!!
Dafür sind aber nicht alleinig die Bios verantwortlich!
Und so wie Mogwai von einer Bioumstellerveranstaltung im Burgenland geschrieben hat, ist der Grund für diese Wirtschaftsweise oft die "Förderungsoptimierung".
Und genau bei diesen Betrieben brauchst dir die Humusbilanz und die Nährstoffversorgung bzw. Gehalte im Boden oft nicht anschauen.
Es gibt Bios die nachhaltig arbeiten und welche die es eben nicht machen. Ich bewirtschafte Flächen eines ehemaligen Biobetriebes, Nährstoffgehalt und Kalk jenseits von Gut und Böse.
Von Bodenstruktur und Ampferbesatz will ich gar nicht sprechen.
Also Nachhaltigkeit kann ich da nirgends sehen.
Im Gegenzug möchte ich aber auch sagen, das wir einige wirklich überzeugte Bios haben die ihre Arbeit auch so erledigen. Es hält sich in meiner Umgebung halt die Waage.
QMitthühl. Wenn du beklagst, das Lebensmittel zuviel zu billig und weggeworfen werden und so der Einsatz von Pflanzenschutz und Dünger nicht gerechtfertigt ist, meine Frage:
Warum schafft es die Biobranche nicht ihre notwendig höheren Preis am Markt umzusetzen.
Ich erinnere mich noch an die letzten Öpul-Verhandlungen, wo die Bioförderung um einige Euro- so wie die meisten anderen Programme auch- gekürzt worden sind. Katastrophe, Frechheit,.....
Und noch was:
Du hast mir im Thread "....... Schweinebauern aus der Krise........" gute Ratschläge gegeben.
Ich schreib dir nur ein Beispiel von meinem eigenen Betrieb und meine Erfahrungen.
Ich letzte Jahr eine Kammer für Ferkelaufzucht und eine Wartegruppe für tragende Sauen auf Basis Tierwohl gebaut. War im Februar 2017 in Thalheim b. Wels und hab mir bei -15Grad die Tierhaltung dort angesehen. Dabei war auch vor der Besichtigung eine kurze Vorstell- und Diskussionsrunde. Da hat ein Betrieb aus dem Mühlviertel mit Outdoorhaltung über die hohen Ferkelverluste ( Erfrieren und Erdrücken) im Winter bei der freien Abferkelung im Außenklimastall geklagt. Dann haben wir halt den Rundgang gemacht ( wo sicherlich tolle Sachen dabei waren) und ziemlich zum Schluß kommen wir ebenfalls bei einer freien Abferklung vorbei. Gerade eben hat eine Sau geferkelt die mit ihren Ferkeln im Stroh im Gebäudeinneren liegt, leider haben sich 2 Ferkel in den saukalten Auslauf verirrt.
Ich weiß nicht ob Tierschutz immer nur im Bio gegeben ist und bei Konvis alles Sche...... ist.
Hört doch mit diesen Schwarz/Weiß Geschichten auf, die machen ohnehin die Medien und die Ngo´s für uns



Vollmilch antwortet um 31-12-2017 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo mittermuehl!

Ich bin da ganz deiner Meinung!
Dass ein Mischbetrieb keinen / wenig Input von außen braucht ist schon länger bekannt, so haben wir das schon in der Schule gelernt. Ist ja auch klar, man braucht ja nur die Nährstoffe bilanzieren, die auf den Hof kommen und die den Hof verlassen.
Ich kaufe ja auch keinen Dünger zu, jedoch Rapsextraktionsschrot (da stecken wohl auch Haber und Bosch dahinter), Futterkalk, Natriumbicarbonat, Mineralstoffmischungen (Selen!).

Beim reinen Ackerbauern schaut die Bilanz nicht so ausgeglichen aus, da wird man langfristig auf Inputs von außen angewiesen sein. Und aus meiner Sicht, kann das keine noch so gute Fruchtfolge kompensieren.

LG Vollmilch


biolix antwortet um 31-12-2017 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo !

Eben nicht nur Mischbetriebe.. wie gesagt was sind 0,6 GVE pro Hektar.. bei einem Bodenleben von zig GVE und dem Wunder Mutter Erde...

Und wie schaffen es gute Bio Freunde von mir über 30 Jahre zu wirtschaften, mit guten Erträgen, tollen Böden etc. ohne Zukauf ?!

Ich weiß es, aber ein wenig nachdenken und selbst drauf kommen was eben noch dazu gehört, würde gut tun.. :-)

Aber es muss nicht sein...:-)

LG biolix

P.s. aber ein Tipp,da eine noch so gute Fruchtfolge siehe mein Beispiel von der Bio Gemüse Bäuerin aus Tirol, wo Ichs verraten habe, hilft sehr wohl, bzw. Ist, sehr wohl das um und auf ist, inkl. wie ich bei uns sehe, Untersaaten, Begrünungen, am besten übers ganze Jahr.. :-)


179781 antwortet um 31-12-2017 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ein Zitat aus dem Beitrag von 500Vario möchte ich hier anführen und erklären wie das wirklich läuft:
"Ich erinnere mich noch an die letzten Öpul-Verhandlungen, wo die Bioförderung um einige Euro- so wie die meisten anderen Programme auch- gekürzt worden sind. Katastrophe, Frechheit"
Was ist damals passiert? Die EU hat den Österreichern die Gelder für die 2: Säule weniger stark gekürzt als den andern Ländern. Begründung, weil Österreich die ökologische Landwirtschaft besonders fördert.
In den Verhandlungen ist dann aber ein Team unter Auer und Schultheis rotzfrech mit Forderung aufgetreten, die Flächenprämien für Biobetriebe müssen um 2/3 gekürzt werden. (im Verständnis von Vario sind das ein paar Euro). Die Biobauern haben sich drüber aufgeregt, Bio Austria hat eine Demo in Wien organisiert, wo sie sich dagegen verwehrt haben nur als Feigenblatt benutzt zu werden. (Für die offizielle Bauernvertretung eine Katastrophe, Frechheit, wenn sich Bauern selbst für ihre Anliegen einsetzen)
Auf jeden Fall hat dann der St. Andrä einen Rüffel aus Brüssel gekriegt und die Gelder mussten in etwa so eingesetzt werden, wie es von der auszahlenden Stelle in Brüssel vorgegeben war.
Der Zorn bei den "Bauernvertertern" über die Katastrophe/Frechheit der Bio-Bauern war aber nachhaltig groß. In einer ersten Welle wurden über alle möglichen Medien untergriffige Behauptungen gegen die Biolandwirtschaft losgelassen um diese anzuschwärzen. Die Geschichte mit den kupferspritzenden Biobauern wurde mit sehr ähnlich klingendem Wortlaut vielfach vorgebracht. Gleichzeitig ist man zielstrebig darangegangen, alle Funktionäre im Biobereich umzufärben. Da hat es eine Reihe durchaus guter Leute gegeben, die aber nicht Bauernbundgetreue waren. Die hat man bei Gesprächen oder Verhandlungen übergangen, nicht zugehört usw. Nur Leute die linientreu war wurden zur Kenntnis genommen. Damit hat man die Basis weichgeklopft, damit sie Leute, die von oben vorgegeben wurden, als das kleinere Übel akzeptiert haben. Dabei ist dann schon auch vorgekommen, dass ein Kandidat aus dem Wahlvorschlag den Wunsch eines Mitgliedes nach geheimer Wahl sehr energisch mit den Worten abgeschmettert hat "des ham ma bis jetzt a nu nie braucht"
Mir es es insgesamt egal ob jemand so oder so wirtschaftet, so lange er/sie ehrlich und anständig bleibt.
Aber die Einfalt mit der sich die Masse der Bauern von ihren eigenen Vertretern und dem ganzen System drumherum an den Nase herumführen lässt, die regt mich manchmal auf.

Gottfried


500 Vario antwortet um 31-12-2017 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Das Bio Austria finanziell in schwere Turbulenzen gekommen ist, da hat auch der Schultes und der Auer dafür gesorgt-lol
Teile von euch leben schon in einer eigenen (guten) Welt


mfj antwortet um 31-12-2017 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!

@Gitmar

Du brauchst weder ein schlechtes Gewissen zu haben noch irgendwelche Argumente für einen Mineraldüngereinsatz, weil es Kritikern nicht um Sachargumente geht, sondern um Bauernbashing.

Das interne Bauernbashing übernehmen selbstverständlich die Biobauern – allen voran solche wie der Biolix. Die Landwirtschaft braucht keine Feinde mehr, sie sitzen längst in ihren Reihen.
Dazu kommen dann noch solche Vertreter mit Vegetarier-Wolle…

Setze die Dünger gezielt und sachgerecht ein, der Boden, die Pflanze samt Inhaltsstoffen, der Abnehmer werden es dir bezahlen.

Auf die Ratschläge der Öko-Fanatiker kannste gerne verzichten, fachlich sind die alle untragbar.






Juglans antwortet um 31-12-2017 16:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Argumente für Handelsdüngereinsatz: Ohne geht die Luft aus.
Beispiele von Handelsdüngern: Vinasse Citrosol Biofert Carbokalk Haarmehl Kartoffelrestfruchtwasser Biotonnenkompost etc.etc.
Und wer brauchts? Die Biobauern - Ja natürlich.
Und wie ist es produziert worden? Konventionell mithilfe von Haber Bosch!
mfg
p.s.: Liebe Militante Biobauern: Ich wünsche euch für 2018 ein wenig mehr Demut und weniger Heuchelei!


mittermuehl antwortet um 31-12-2017 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@juglas .... das bist du beim Thema und hast einige schöne Argumente für Handelsdünger gebracht. Warum sollte das alles zwingend mit Haber-Bosch-Verfahren hergestellt worden sein. Bevölkerung (gleich nach Glyphosat)

Schade das du nicht einfach nett ein "Gutes neues Jahr" wünschen kannst. Würde deiner beliebtheit und der Beliebtheit der konventionellen Bauern nicht schaden. Die Biobauern haben ja kein Imageproblem in der Gesellschaft. Es würde konvetionellen Bauern nicht schaden in öffentlichen Medien nicht auf Bio zu schimpfen sondern daruf hinzuweisen das viele konvenionelle Betriebe den Biorichtlinien recht nahe kommen und das man eh im großen und ganzen einer Meinung ist.


mittermuehl antwortet um 31-12-2017 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Riiitsch Auch alles richtig. Thema ist aber "Argumente für Handesldünger". Als konventioneller Landwirt die Biobetreibe als Heuchler und Betrüger hinzustellen wird nicht helfen. Wer andere kleiner mach um größer zu wirken wird als Zwerg enden. Und im Moment die die Argumente für Handelsdünger in diesem Forum: "Biobauern sind ahnungslose Weltverbesserer die Betrügen und Heucheln und ganz furchtbar gemein zu konventionellen Bauern sind". Die Erfolgsformel lautet aber "Tu gutes und sprich darüber" .

Ich kann allen konvetuionellen Landwirten nur raten die Gemeinsamkeiten mit den Biobetrieben zu unterstreichen. Und dann halt erklären das die eigenen Böden ein paar Lücken in der Versorgung haben die man mit Handelsdünger sehr präzise an eine ökologisch verträgliche Balance anzugleichen versucht. Man nützt halt künstlich hergestellte Hilfmittel um sich Zeit zu ersparen. Handelsdünger ist sowas wie "Medizin für den Boden" So könnte man als konventioneller Betrieb für Handelsdünger argumentieren. Alles andere kommt im Mainstream schlecht an. Soviel zum Thema. "Argumente für Handelsdünger Einsatz!"

Noch mal an ALLE ein gutes neues Jahr. Und das morgen noch alles Stadel stehen. Selber muß ich bis 2h aufbleiben weil es schon zu of einen Trottel gab der mir eine Feuerwerksrakete in den Hof feuert hat.


179781 antwortet um 31-12-2017 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Für diese Diskussion wünsche ich mir jetzt noch einen unparteiischen, der die Bauernbashings, die einige hier gegen die vermeintlich Andersdenkenden hingeschrieben haben auflistet.
Es sind auch gute Argumente gebracht worden, die sollte man wohl eher mitnehmen als die negativen Sachen.
Zum Schluss auch ein Gutes Neues Jahr an alle.
Wegen Raketenangriffen brauche ich Gott sei Dank nicht aufpassen, die Nachbarhäuser sind weit genug weg.

Gottfried


bermar antwortet um 31-12-2017 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
BioRaps 2017

Guten Rutsch ins 2018er



 


ijl antwortet um 31-12-2017 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@bermar
Schaut schön aus!
Wie geht's dir da mit den ganzen Rüssel und Glanzkäfern?
Oder gibt's da im Bio auch eine Möglichkeit dast die anbringst oder lässt sie einfach saugen und fressen



schellniesel antwortet um 31-12-2017 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
So ich würde gerne noch das ein oder andere zu einigen Beiträgen schreiben...

Lass es für heuer aber gut sein!

Die Diskussions Kultur war/ist etwas rauer allerdings gehört das auch mal dazu!

So ich wünsche euch fürs neue Jahr das es so toll wird wie ihr euch das vorstellt.

Viel Gesundheit und Glück für alle die euch wichtig sind.

Rutschte Guat uma!!

Lg die 4 Schellis!




bermar antwortet um 01-01-2018 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Willkommen 2018
@ijl
2016
100 Kg/ ha Ackerbohne mit Tellerstreuer verteilt.
Ackerfurche
Anbau kombiniert 3,2kg/ha
Kalkung 1800kg/ha

2017
Ernte gereinigte Ware 2760kg/ha

ohne zusätzliche Düngung oder sonbstige Behandlung





FeSt antwortet um 01-01-2018 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Gratuliere bermar!

Sehr schöner gesunder und homogener Bestand!

Da macht das Dreschen auch echt Freude, wie's sein soll!


bermar antwortet um 01-01-2018 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Danke
war echt ne Freude



schellniesel antwortet um 01-01-2018 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@bermar

Um solchen ein Bestand beineiden dich auch viele konventionellen LW!!

Kann man nur Gratulieren!

Mfg


bermar antwortet um 01-01-2018 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Danke


mfj antwortet um 02-01-2018 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!

Damit im neuen Jahr, die außerlandw. Leser dieses Forums nicht mit „unhaltbaren Dummheiten“ gefüttert werden, müssen ein paar Fakten klargestellt werden.

Auch im Biolandbau kann man den unterschiedlichen Standorteigenschaften nicht entfliehen. Fällt z.b. der pH-Wert, muss gekalkt werden. Kalk ist eine Mineraldüngung. Und weil sie nicht vom Himmel kommt, ist auch sie künstlich - siehe Bermar.

Ebenso bei den Spurennährstoffe. Die Mangelerscheinungen von Spurennährstoffen hat bei allen Kulturen stark zugenommen.
Dies hat gar nichts mit der Wirtschaftsweise zu tun, sondern kommt einfach von den geänderten Umweltbedingungen
Die Blattdüngung ist inzwischen auch im Biolandbau verbreitet und sichert nicht nur Erlöse über die Menge, sondern auch in der Qualität.

Die Zeiten, in denen ein Bio-Landwirt nicht einmal eine Feldspritze hatte, sind vorbei.
Dies wird zwar medial noch verleugnet, und es wird so getan - als ob der Bio-Kosmos Glaube und die Zugehörigkeit zu einer Bioorganisation diese Probleme lösen, es ist aber verlogen.

Die große Anzahl von div. Bio-Dünger in Lagerhäusern und die netten Absatzmengen, geben eine andere Sicht auf die Dinge.
Davon kann sich jeder selber überzeugen, der es will…




mittermuehl antwortet um 02-01-2018 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@Riiitsch ..... Ich gebe dir recht... 10 000qm sind für einen Laien eine gewaltige Fläche. Da braucht man ja ewig mit dem Rasenmäher.. 500 kg Kalk auch. Das hält kaum ein Kofferraum aus.

Als konventioneller Betrieb würde ich auch darauf hinweisen das die Grenze zu Bio eine etwas willkürliche ist die von Bürokraten auch schnell mal verschoben wird. Und das nicht jeder Handelsdünger (Kunstünger) mit jedem Handelsdünger zu vergleichen ist. Grenze zweischen Bio / nicht Bio ist eine Bürokratische. Es gibt genug Konventionelle Betriebe die der Biogrenze sehr nahe sind. Gerade in Österreich.

Es macht keinen Sinn Biobetriebe als "Ökoidioten die heimlich in der Nacht spritzen" hinzustellen.




mittermuehl antwortet um 02-01-2018 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
@ Riitsch .... Auch da hast du recht. Man darf auch nicht vergessen das die Spitzen des Gülle, Glyphosat usw. - Wahnsinnes nicht unbedingt in Österreich sind. Da haben wir vielleicht ein paar Schwarze Schafe die aber nicht Systembedeutend sind.

Persönlich, als Biolandwirt, lehne ich natürlich eine Wirtschaftsweise die die konventionellen Richtlinien bis auf den letzten Milimenter ausreizt ab. In meiner Gegend kenne ich aber niemanden der sowas macht. Aber natürlich denke ich mir meinen Teil wenn ich jemanden am 27.12. den ganzen Tag mit dem Güllefaß auf der Straße fahren sehen. Es wäre aber auch mögliche das der nur von einer Grube auf eine andere umpumpt. Dinge sind oft nicht so wie sie im ersten Augenblick scheinen. Fazit. Man soll nie zu schnell Urteilen. Selbiges gilt für Feldspitzen. Da kann von Glyphosat mit zu "Demeterwasser" alles drinnen sein.


biolix antwortet um 02-01-2018 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Hallo im neuen Jahr !


Nur eine Anmerkung Riiitsch, niemand will wem als Vergifter hin stellen, nur dieses ewige alles Schönreden, und man aber selbst in den Ackerbaugebieten seit Jahrzehnten schon alles schön sehen konnte was abgeht und wo es hin gelaufen ist, Andreas wird mir vielleicht wieder einmal REcht geben können, mit der Steiermark mit damals schon 80% Mais Anteil und wie viele Böden schon ausgesehen haben, und das Land auf Land ab...
Was wäre da ohne mahnende Worte ? Ohne Biobauern die voran gehen ? Warum ist es in Ö wohl noch besser oder noch nicht so arg ? Wegen den mfjs.... lach o lach.. wenns nicht traurig wäre...

lg biolix

p.s. Gottfried Prosit ! Gratulation zu dem Bio Austria Insider wissen ! fast zu 100% auf den Punkt gebracht ! Und Vario 500, welche finanziellen Probleme ??? aber ja da war doch was, mit dem Finanzamt.. und komisch, was war da mit den Landesverbänden und ihren zugehörigen Finanzämtern ?!


179781 antwortet um 02-01-2018 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ich hab bei Bio Austria gar kein Insider Wissen. Weil ich bei dem Verein nie dabei war. Und bei dem, wohin sich die entwickeln, werden auch meine Nachfolger kaum mit denen mitmachen wollen.
Aber ich habe von Jugend an in allen möglichen Organisationen die LW. betreffend mitgearbeitet und dabei immer zugehört und hingeschaut und nie das selber denken aufgegeben. Und mit den dabei gesammelten Erfahrungen kommt man auf vieles drauf, was diejenigen, die das Denken anderen überlassen nicht mitkriegen.



Gottfried


biolix antwortet um 02-01-2018 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Argumente für Handelsdünger Einsatz!
Ok... aber dafür weißt du sehr viel... :-)

Ich finde, trotz dem sie politisch jetzt eingefärbt ist, machen sie noch gute Arbeit. ..

Wer gibt das Hirn ab Gottfried, und was stört dich sonst noch an BA... ich frag mich halt dann immer wer die Biobauern sonst zu 100% Vertretern kann und soll...

LG Biolix


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