Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?

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gittn 26-12-2017 10:04 - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Hallo

Preisverfall von Basispreis 1,65 auf 1,26 €/kg Sg, Tendenz weiter fallend.
Wartezeiten bis zu 3 Wochen, auch bei Ama Schweinen.
Wirkstoffpreiseerhöhung im neuen Jahr von über 20 % .
Radikale Tierschutzorgan. bzw. Vereine die gezielt einbrechen.
Usw...

Ich denke das jetzt die neue L- Ministeriern jetzt mal gefordert ist .
Mein Vorschlag : Europaweiter Produktionsrückgang von minus 10 %, als Ausgleich über die Fläche eine Prämie auszahlen, wenn der Preis unter 1,50 €/kg Sg sinkt.

Habt ihr bessere Vorschläge ?
mfg chris

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waen antwortet um 26-12-2017 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
umdenken,keine Futtermittel kaufen,nur eigenes futter verwenden.bei milchbauern das gleiche.was man nicht ausgibt hat man schon verdient.förderungen gehören abgeschafft.nur herren beschäfftigung.

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frank100 antwortet um 26-12-2017 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@gittn
Ist doch eh alles ok sag ja sogar der Schlederer.

Schweinejahr 2017: Letztes Quartal vermiest zufriedenstellendes Ergebnis
Ein über weite Strecken für Schweinebauern freundliches Jahr geht zu Ende. Die ersten drei Quartale gab es eine günstige Konstellation der marktbestimmenden Faktoren. Ausschlaggebend war dabei der Rückgang der Produktion EU-weit im Bereich von 1% bis 2 % und ein bis zum Sommerbeginn florierender Drittlandexport primär nach Asien. Dann war es leider vorbei mit den Exporterfolgen in China, speziell Deutschland erlitt einen regelrechten Einbruch. Die Konsequenz daraus ist der unerwartet deutliche Preiseinbruch bis zuletzt.

Trotzdem: Mit einem durchschnittlichen Basispreis von € 1,50 und einem durchschnittlichen Mastdeckungsbeitrag von € 25,- zählt das Jahr 2017 zu den drei besten seit EU-Mitgliedschaft.

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44FF antwortet um 26-12-2017 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Bei Futter zu sparen finde ich super da steigt der Preis sicher (Schmääääh) , aber jetzt mal im ernst sinnvoller ist es meiner Meinung in der Aussenwirtschaft (Traktoren u. Landmaschinen) zu sparen und nicht wegen jeder Preisdelle gleich die Flinte ins Korn werfen. Aber es stimmt schon momentan ist es sicher wieder nicht zufriedenstellend.

LG 44FF


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einfacherbauer antwortet um 26-12-2017 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@waen
So einfach ist es nicht und ein guter Betrieb dort läuft es in schlechten Zeiten such noch rund.


Bei den mir bekannten Schweinebauern gibs eigenartigerweise keine Verzweiflung. Nur Wachstum und Aufbruch

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Lendl00 antwortet um 26-12-2017 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@ Einfacherbauer

von wo bist du, wenn man fragen darf?
In meinem Gebiet (OÖ Zentralraum) ist man als Schweinebauer eigentlich schon fast ein Exot.
Früher (bis vor ca. 10 Jahren) hatte in meiner Umgebung fast jeder Bauer Schweine. Heute bin ich schon fast alleine.

Aber wie wir aus der Krise kommen, weiß ich nicht. Wir produzieren in Europa so in etwa 106% SChweinefleisch vom Eigenverbrauch. Also müssen wir am Weltmarkt verkaufen, und da spielen leider viele Faktoren eine Rolle; Politische, Währungskurse usw.
Die Wirtschaft will offene Grenzen zum Exportieren. Im Gegenzug werden auch die Grenzen für landw. Produkte geöffnet (siehe Mercosur Abkommen). In Europa haben wir aber höhere Produktionskosten (Klimatische Nachteile, Lohnkosten, Tierschutzstandards). Also werden wir hier nie wettbewerbsfähig produzieren können.
Aber wie wir das Problem lösen können, weiß nicht mal die EU (oder wollen sie das Problem auch nicht lösen)


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gittn antwortet um 26-12-2017 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Hallo

Waen, Bei Wirkstoffe und Eiweißfuttermittel, kannst du nicht viel sparen,müßte einen Tierhalter klar sein (Fruchtbarkeit,usw...).
Ja die letzten 1 1/2 Jahre waren gut, aber die haben wir eh gebraucht um die letzten 5 jahre aufzuholen. Ich bin auch kein freund von ausgleichszahlungen, aber wenn ein flüchtling oder sonstiger sofort anspruch auf mindestsicherung hat, dann können wir landschaftspfleger auch was bekommen.
Ich habe ein zweites standbein mit direktvermarktung, bin froh drüber aber wennst du das ganze jahr über 80 stunden die woche arbeitest, dann hast auch mal genug.

mfg

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sisu antwortet um 26-12-2017 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Aufhören und als Arbeitnehmer als Landschaftspfleger weitermachen bzw. um Mindestsicherung ansuchen.........
Ach ja noch vergessen man könnte auch als Demonstrant weiter arbeiten und einen Politiker als Sauj........beschimpfen, hat glaube ich einmal der Ersteller dieses Beitrages gemacht falls ich mich nicht täusche. Falls doch bitte ich um Entschuldigung.
Erst vor kurzem habe ich zu hören gekriegt: Schweine bringen Scheine.......

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mittermuehl antwortet um 26-12-2017 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
So zum Nachdenken. Habe dieses Jahr meine Speisekürbise um 1,5€/kg an die Gastronomie verkauft. Der Aufwand für Kürbis ist lächerlich im Vergleich zu Schweinehaltung aber halt wenig automatisiert. Ein Nischenprodukt das nicht jeder nachmachen kann. Wollte es nur zum Vergleich anführen.

Bei 106% Überproduktion (die mit Förderung exportiert wird) gibt es keinen wirtschaftlichen Grund für einen angemessenen Preis oder mehr Förderung für einen Landwirt. Konsument,Politik und Industrie freuen sich über das billige Fleisch. Die Rechnung zahlen die Bauern und die Schweine.

Ein Nachbar war bis vor kurzem Züchter (80 Sauen in einem 15 Jahre alten Stall). Hat die schöne Klimaställe der Wände entledigt. Jetzt stehen dort Hochlandrinder, er baut Erdäpfel. Zwiebel, Knoblauch, Aronia usw. an. Der Sohn arbeitet zu 100% mit. Nachfolge ist gesichert..

Ein andere Nachbar (Schweinemäster) möchte noch ein paar Jahre zu Pension durchhalten aber hat schon mal ein paar Einstellpferde aufgenommen um der nächsten Generation eine Perspektive zu geben.

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Juglans antwortet um 26-12-2017 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@mittermühl: Wieviele Tonnen Kürbisse hast denn verkauft? Unsere Profischweinebauern kaufen Felder um Höchstpreise und sind durchwegs finanziell gut aufgestellt. Die machen teilweise Millionenumsätze und meistens auch entsprechende Gewinne.
Das Kürbisse nicht leicht nachzumachen sind ist Humbug.
mfg
p.s.: Träumts nicht so viel.

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gittn antwortet um 26-12-2017 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Hallo
Schade an das Forum, die meisten beiträge sind nur auf neid,schlecht reden usw... beantwortet worden. Wenn diese gegenseitigen besser wisser antworten bleiben, dann ist landwirtschaft wirklich gestorben. Ich und meine frau mit kinder haben unseren hof mit schweinehaltung und zweites standbein gut für die zukunft vorgesorgt. Wirklich gute ideen oder ratschläge findet man im forum wirklich nicht mehr. Für mich ist für heute das forum gestorben. Adieu

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erwin.u(3vp1) antwortet um 26-12-2017 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
seit wann sind Schweinebauern Landschaftspfleger? Stichwort "Agrarwüste" wenn es sich nicht lohnt, dann bitte mit Zucht und Mast Großteils aufhören und nur mehr produzieren was man direkt vermarkten kann. Schont die Umwelt, deine Gesundheit und dein Konto.

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Harpo1 antwortet um 27-12-2017 01:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@ gittn
Ich bin kein Schweinebauer aber ich muss Dir recht geben . Die Gier und der Größenwahn vieler Forumschreiber ist grenzenlos. Ich glaube Sie haben noch immer nicht begriffen dass Sie aus der Spirale nach unten nie mehr herauskommen mit ihrer Einstellung.
Das schadet der gesamten Landwirtschaft

Gute Nacht!!!!!!!

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500 Vario antwortet um 27-12-2017 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@juglans
Die Schweinebauern die "nur" über einen Million p.a. Umsatz (wohlgemerkt Umsatz) machen, die kannst in Oberösterreich auf zwei Händen zählen. Die Struktur ist in NÖ vielleicht etwas größer aber auch da wirst keine 50 nicht finden.
Das sind Betriebe die 2000 Mastplätze oder 500 ZS halten müssen.
Zweitens was hat Umsatz mit Wirtschaftlichkeit einer Produktionssparte zu tun.
Entscheidend ist die Umsatzrendite.
Ich will auch gar nicht behaupten, dass die ersten 3 Quartale in 2017 schlecht waren, nur momentane Situation ist nicht mehr berauschend und die Aussicht für 2018 ist ebenfalls m.M. nach schlecht ( Ausweitung der Produktion in Hauptproduktionsländer- DK, ESP, ganz bescheiden BRD, die Währungsnachteile und steigende Produktion bei USA, BRA,.. sorgt für zus. Probleme im Asienexport,....) und die Gefahr der ASP bei einer Infektion in BRD möchte ich gar nicht andenken, da bekomme ich beim Gedanken schon Magenschmerzen.
Und das 2013,14,15 jetzt nicht prächtige Jahre waren ist auch bekannt, aber mit dem "lebt" bzw. geht man als Schweinehalter um
@gittn
Deine Meinung hab ich des Öfteren in diesem Forum schon kundgetan und hab mich auch für 2 Jahre mal verabschiedet.
Die Qualität der (fachlichen) Antworten sind sehr bescheiden.
Die Mißgunst und der Neid sind allgemein in unserem Berufsstand zur Alltäglichkeit geworden und spaltet uns in unseren Berufsstand. Das fängt auf Ortsebene an und geht bis in die höchsten politischen Funktionärskreise hinauf. Produktionssparten beschimpfen und bekämpfen sich gegenseitig,.....
Beispiele gibt es ja genug ( Molkereien Glyphosat, allg. Glyphosat ohne fachlich fundierte Diskussion, Bio/Konvi,............................) da würden mir jetzt noch für eine Stunde Themen einfallen.

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Alois E.7646 antwortet um 27-12-2017 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
https://www.youtube.com/watch?v=PhrPEcDPcVI

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Alois E.7646 antwortet um 27-12-2017 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Nur wenn die Deutschen, Niederländer usw. flächenbezogene Obergrenzen erhalten, wird Europa aus dem Schweinedilema rauskomenen
Aber was interresiert die CSU und Co. flächenbezogene Gülleobergrenzen ?
Arm sind dort immer, die nicht mal Trinkwasser aus dem Brunnen beziehen können

MfG.


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xaver75 antwortet um 27-12-2017 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@Alois
Beim Film ab Minute 6, Jede Sau hat 20 Ferkel pro Wurf und ferkelt 3 mal pro Jahr,-)

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mittermuehl antwortet um 27-12-2017 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@Juglans .... wenn es eh so super ist mit dem Schweinepreis habe ich den Fred falsch verstanden. Dachte er ist zu tief um vernünftig wirtschaften zu können. Mein Fehler.

Ich kenne mich mit Schweinen nicht aus und möchte da auch keinem was drein reden. Hab nur gesagt das ich ein paar 1000 kg Kürbis um 1,5€/kg verkauft habe und das Kürbisanbau sicher leichter ist als Schweinezucht oder Schweinemast. Vom Kürbis könnte ich nicht leben. Ich verdiene meine Geld mit Einstellpferden. Und das macht jetzt ein Schweinemäster im Freundeskreis im kleinen Ramen auch nach.

Nur warum sollte ein Schweinbauer eine weitere Förderung bekommen? Das Produkt gibt es im Überfluß. Das Image der Schweinebauern ist in der Öffentlichkeit sehr schlecht. - somit keine höhere Förderung. Die Industrie under Handel wollen das billige Produkt. Warum sollte sich die Politik für einen europaweiten Produktionsrückgang einsetzen?

Jeder Schweinebauer der mit den jetzigen Preisen nicht auskommen kann muß sich ein anderes Produkt erarbeiten. Kürbis, Aronia oder Pferde war nur ein Beispiel aus meinem Umfeld und als Anregung gedacht. Und für die Schweinebauern für die es paßt, die machen halt so weiter.

Es wird keine Hilfe von "Oben" kommen. Man muß sich selber helfen.



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einfacherbauer antwortet um 27-12-2017 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@video

allein dieses super gemachte Video zeigt warum die Schweinebauern in der Krise sind. "1 Sau wirft 20 Ferkel auf einmal. Normal wären 6. 3 mal im Jahr bekommen sie Ferkel".

Ihr produziert einfach zu viel :D nehmt doch die sau mit 6ferkel. die Frisst auch nicht "extra viel Kraftfutter".

solche Videos sind gelinde gesagt fürn Arsch und Konsument.

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500 Vario antwortet um 28-12-2017 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
die genau diese Recherchen von unseren "geliebten" Ngo´s und grünen Weltverbesserern sind,
zeigt dies wiedermal.
3 mal Abferkeln im Jahr geht sich nicht einmal bei den "besten" (Achtung Ironie) Betrieben,
außer es haben die Dänen schon Sauen mit 90 Trächtigkeitstagen gezüchtet!?!?!
Wir haben auch Sauen die 17-20 Ferkel pro Wurf werfen, aber auch welche- wenn vielleicht der Besamungszeitpunkt nicht genau passte,.....- die nur 3-5 Ferkel werfen.
Grundsätzlich versuchen meine Frau und ich aber ( jeder andere Ferkelzüchter genauso) mit Geburtsüberwachung rund um die Uhr in der Abferkelwoche und einer arbeitsintensiven Versorgung der geborenen Ferkel, möglichst allen einen perfekten Start zu geben.
Und das ist auch gelebter Tierschutz und nicht Gier und Kapitalismus wie es von manchen
Weltverbesserern dargestellt wird!!!!!!!!!!!
Noch was, machen wir doch die deutschen Landwirte nicht immer so schlecht.
Die sind uns in fachlichen Kenntnissen doch meilenweit voraus. Über die Strukturen und Betriebsgrößen in Norddeutschland lass ich mit mir diskutieren, auch da sehe ich einiges nicht ganz im Lot, aber vom Knowhow kein Vergleich.
Und abschließend, auch Deutschland hat ein EU-Nitratprogramm bzw. hat neuerdings eine
Stoffstrombilanz.

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mittermuehl antwortet um 28-12-2017 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@500 Vario Bei dir klingt "NGO und grüne Weltverbesserer" etwas abwertend. Als Angehöriger eine 3% Minderheit sollte man sich gut überlegen wo man in der Gesellschaft stehen will.

Ob eine Sau jetzt 90 oder 115 Tage trägt ist dem Verbraucher egal. In manchen Jahren gehen sich halt "drei mal abferkeln" aus. Ich denke das der Film paßt. Es reden halt alle recht locker wie sie es so sehen und machen.

Deutschland hat es in der Schweinehaltung übertrieben. Sie werden sicher ein EU-Verfahren bekommen. Kann noch ein paar Jahre dauern. Aber dieses Image schadet uns auch in Österreich. Und bei uns ist das Grundwasser in der Regel nicht "versaut". Ich würde mir die Germanen nicht als Vorbild nehmen. Ich würde an deiner Stelle mehr auf deine Mehrarbeit für das Tierwohl hinnweisen als mich mit denen auf eine Stufe zu stellen.

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500 Vario antwortet um 02-01-2018 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@mittermuehl- Ja das meine ich auch so! Wegen Spendengelder einen teilw. Berufsstand mit
Halbwahrheiten, Polemik und bewussten Unterstellungen zu diffamieren ist für mich nicht ok.
Außerdem hast du einige Beiträge vorher geschrieben, das du dich in der Schweinehaltung nicht auskennst- also lass es dabei.
Eine Sau kann nie 3mal in Jahr abferkeln (bitte nachrechnen, 116Tage Tragezeit, 28 Säugezeit und 7 tage zum wiederbelegen), auch nicht wenn sie gestern geferkelt hat.
Die Zeit, als die Sauen im Durchschnitt 6 Ferkel hatten- ich glaube, das sich nicht mal meine Mutter daran erinnern kann.
Aber allein daran sieht man, wie gut recherchiert wurde bzw. mit welchen Hintergrund.
Schick mir eine PN, ich lade dich ein, damit du meine Tierwohl Ferkelaufzucht und Wartestall
ansiehtst. Beide geplant durch die "Tierwohlspezialisten" einer renomierten Stallbaufirma und abgesegnet durch die Thalheimer Tierwohlplaner.
Weist du, es ist richtig geil, wenn die Sauen jetzt im Winter im Warm-/Liegebereich koten, sie dreckig und feucht sind und anschließend wieder bei -10Grad zum fressen raus gehen.
Oder im Sommer bei 30 Grad und mehr in der Sonne liegen und dann durch Sonnenbrand verferkeln (hab gerade mal 1m Breite zwischen Überdachung Fressbereich und Liegebereich wo Sonne auf die Tiere scheinen kann- hab ich sofort nach den 8 Verferkelungen binnen 4tagen geändert und mit Schutznetz abgedeckt).
Oder in der Ferkelaufzucht, die Ferkel auf die Festfläche koten und am Gußrost übereinander liegen. Im Winter ist das Thema bei den Ferkel überschaubar, aber im Sommer bei hohen Außentemperaturen eine reine Katastrophe!
Aber wahrscheinlich liegt es an mir ( zum Aussage der Stallbaufirma) bzw. vielleicht an meinen " Konvi eingestellten Schweinen"

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500 Vario antwortet um 02-01-2018 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
Ja und noch was, damit es jetzt nicht jemand falsch versteht:
Wer Tierwohl baut, der sollte die Mehrkosten und Mehraufwendungen
auch alle bezahlt bekommen. ( 30% höhere Stallbaukosten, Genfrei, erhöhte Tierverluste,
Minderleistungen,....)
Ob sich das mit 41cent ausgeht muss sich jeder selbst (schön)ausrechnen.
Einen hilft es immer. Aber bitte die Mehrstandards nicht automatisch dann auf die
restl. Schweinehalter erlösfrei ausdehnen ( Siehe Milch Genfrei- mittlerweile eingepreist).
Und auch bei Bio sehe ich das so, die haben mehr Aufwand und weniger Ertrag, also muss Bio mehr kosten!!!!
Nur wenn ich zu Spar gehe und Biomilch billiger ist als Schärdinger Milch- dann muss im
System etwas nicht stimmen?

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mittermuehl antwortet um 02-01-2018 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
@500Vario .... Jetzt geh nicht auf mich los. Ich habe dir versucht zu erklären wie ein Verbraucher denkt der nicht zu unserer 3% Minderheit gehört. Natürlich kann ein Sau in einem Jahr drei mal abferkeln. Die Tragzeiten müssen halt im Jahr zuvor beginnen. Die denken halt in Kalenderjahren. So haben das die Verfasser gemeint. Das sind keine Fachleute . Aber auch keine Fachidioten. Das ist die Mehrheitsbevölkerung. Dein herumpöbeln ist ganau die Reaktion sie in ihrer Meinung bestärkt. Nicht vergessen das es sich hier um ein öffetnliches Forum im weiten www handelt. Fachlich will ich dir nicht wiedersprechen. Aber es wird dir nicht helfen gegen Endverbraucher zu schimpfen.

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payment antwortet um 04-01-2018 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie kommen wir Schweinebauern aus der Krise ?
https://www.agrarheute.com/tier/schwein/polen-sonderurlaub-um-wildschweine-jagen-541509

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