Brennholzaufbereitung !

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rbrb131235 21-11-2017 14:10 - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !


Hallo Holzexperten , wieviel Zeit kalkuliert man , oder besser, kalkuliert ihr, für die Aufbereitung von 1 rm ( Ster ) Brennholz ?
Waldarbeit, Transport zum Lagerplatz, ( natürlich etwas verschieden ) spalten, auflegen und schneiden. ( 33cm )

Danke im Voraus !

rbrb13



Tomot antwortet um 21-11-2017 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Hallo!!

Angenommen ich bräuchte genau eine Buche für den rm und diese muss man nicht weit zur Straße holzen würde ich die ganze Arbeit mit 4 - 5 Stunden kalkulieren.....

Und wenn man von einer Durchforstung im Stangenholz reden natürlich wesentlich länger....

PS: Mit Brennholz wirst du nicht reich und wennst ins rechnen anfängst wird dir der Spaß an der Arbeit schnell vergehen.... es sei denn du verkaufst den rm um 110 Euro :P

Meine Meinung....

Mfg und viel Spaß beim Scheitern ;)




mitmart antwortet um 21-11-2017 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Und was soll er jetzt mit dieser dummen Antwort anfangen?


Tomot antwortet um 21-11-2017 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Mehr wie mit deiner "dummen" Fragestellung die du gerade gepostet hast :P




gruberp antwortet um 21-11-2017 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Gebe ich dir vollkommen recht!!


eklips antwortet um 21-11-2017 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
@mitmart
Was genau war dumm an der Antwort - ich habe es leider nicht mitgekriegt und würde es gerne erklärt bekommen, vielleicht sonst auch noch wer.


Vollmilch antwortet um 21-11-2017 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Hallo!

Ich mach im Jahr ca. 40 Meter, da kommen mir 4 h pro Meter recht viel vor, da wäre ich ja 160 Stunden mit dem Holz beschäftigt! Das wäre ja fast ein ganzes Monat.

Schätzen würde ich auf die Hälfte.

LG Vollmilch


farmerJT antwortet um 21-11-2017 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Hallo!
Hab das bei mir ca. so kalkuliert:
0,5-1h/Rm Schlägern/Bringen (je nach Media und Bringungsverhältnisse)
Transport vom Wald zum Hof ist ausgelagert
1h Aufmetern, Spalten,Bündeln, Schlichten
0,5h Schneiden/Verladen
= 2-2,5h/Rm zusätzlich kommen noch Rüstzeiten und die Zustellung dazu.

Ist alles halbwegs optimiert:
-Aufarbeitungs- und Lagerplatz sind asphaltiert
-beim aufmetern und spalten hab ich einen Kran dabei
-Bündel werden mit Radlader geschlichtet
-geschnitten wird auf die Laderschaufel und dann am Hänger verladen

Für den Transport vom Wald, dem Kran, das Bündeln, und dem Radlader fallen halt zusätzliche Kosten an, dafür ist man schneller.





dabei antwortet um 21-11-2017 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
25 Rm (Ster)
33er
zwei Wochen ( 80h)
zugestellt




Holzfaeller antwortet um 21-11-2017 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Am schwersten zu kalkulieren, ist die Schlägerung und Bringung. Hängt vom Gelände ab (gut mit einem Schlepper befahrbar, händisch oder mit Seilbahn) und wird so 20,- bis 35,- € pro fm liegen. Für einen rm Scheiter brauchst ca. 0,70 fm Rundholz, Das kostet in unserem Gebiet (Nö Industrieviertel) um die 550;- € fm incl. ab Forststraße.
Auf Meter abschneiden spalten und auflegen, schafft man in der Std 1.-1,3 rm mit dem normalen hydr. stehenden Meterspalter Da kalkuliere ich für die Std. 25,- €
Fürs Abschneiden pro Schnitt 4,-€ und aufladen 7,- € je rm,
Ich hoffe das ich nicht auch nur Blödsinn geschrieben habe.
Mfg


xaver75 antwortet um 21-11-2017 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
@Holzfäller
Keine Sorge, nur a Bissl Blödsinn. Die 550,- glaub ich Dir nicht ganz,-)
Was kostet dann der RM 33er?
mfg


Holzfaeller antwortet um 21-11-2017 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
@xaver75
Entschuldigung und besten Dank, es ist aber nur die Null zu viel, Soll natürlich 55,- € heißen.

mfg


rbrb131235 antwortet um 21-11-2017 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !

Da ich relativ viele verwachsene Buchen habe, die ich als Blochholz nicht an den Mann bringe, bin ich gezwungen, Brennholz daraus zu machen, das in meiner Gegegend wiederum gut nachgefragt ist.
Das ich damit leider nicht reich werden werde, ist mir völlig bewusst. Das es eine morz Arbeit ist, natürlich auch.
Nur habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie lange es eigentlich dauert bis ich dann 10 srm beim Kunden habe und wieviel da neben der Arbeit noch fürs Holz übrig bleibt.
Werde in nächster Zeit 10 Buchen umhauen und genaue Notizen über die Dauer machen, denn die Antworten gehen da doch sehr auseinander .

rbrb13




fgh antwortet um 22-11-2017 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Ich komme auf 2,5h pro Rm.
Holz kommt aus Durchforstung aber schon relativ stark und nur schöne Ware - die schlechte Ware (schwer spaltbar) kommt derzeit auf's Energieholzlager.


mittermuehl antwortet um 22-11-2017 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Letztes Jahr hab ich so 3 Stunden/Meter gebraucht. 50 RM. Ca. 2 Monate lang jeden Tag so 2-3 Stunden neben der normalen Hofarbeit. Die Verkehrswege sind ein Faktor. Ich mache nur Flächen wo die Zufahrt vernünftig ist. Dafür hole ich dann aber auch alles (Eiche, Buche bis Pappel oder Weide) raus. Extrazeiten für Wartung der Ausrüstung nicht vergessen (Traktor, Winde, Säge, Spalter). Ich habe aber keinen eigenen Wald und kann es mir daher etwas aussuchen was ich für Nachbarn mache und was nicht. Beim eigenen Wald muß man halt dort hin wo der eigene Wald ist. Dafür muß ich wieder mit dem Leben (oder nicht) was mir angeboten wird.

Wirklich Sinn macht es mit Holz das man selber braucht. Selber verheitze ich 50 RM/Jahr für 4 Wohneinheiten (Direktvermarktung ;) )


roman.n(wg61) antwortet um 24-11-2017 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Wir haben die letzten 3,5 Wochen das Schadholz vom Sturm aufgearbeitet. Es wurde jeden Tag gut 7 Stunden gearbeitet. Es sind 35fm Fasserholz 3m länge und 50rm Brennholz geworden... An 14 Tagen wurde das Holz Entastet und aus dem Wald geholt, an zwei Tagen waren wir zu zweit. An einem halben Tag wurde das ganze Holz auf 3m gekürzt und den Rest als 1m Scheiter. Dann haben wir 2 Tage mit Hydraulischen Stehspalter gespaltet... Heute wird das Holz aufgeschlichtet... Da ich ja nicht Hauptberuflich am Hof arbeite, überlege ich mir jetzt einen Sägespalter zu kaufen... Das kürzen auf 1m, dann spalten + aufschlichten und später beim Verkaufen noch auf 33 oder 25cm schneiden ist mir zu viel Arbeit... Das sollte der Sägespalter bei 50rm locker an einem Tag schaffen, wo man 6m Blöche bis 42cm durchmesser auf den Auflagetisch legen kann und wird zügig verarbeitet... Wir ernten normalerweise 50rm pro Jahr für Brennholz, dieses Jahr war es wegen dem Sturm mehr, da wir Mitte Oktober mit der geplante 50rm Ernte fertig waren und dann sind es noch einmal 50rm geworden ;-)


roman.n(wg61) antwortet um 24-11-2017 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Wir haben die letzten 3,5 Wochen das Schadholz vom Sturm aufgearbeitet. Es wurde jeden Tag gut 7 Stunden gearbeitet. Es sind 35fm Fasserholz 3m länge und 50rm Brennholz geworden... An 14 Tagen wurde das Holz entastet und aus dem Wald geholt, an zwei Tagen waren wir zu zweit. An einem halben Tag wurde das ganze Holz auf 3m gekürzt und den Rest als 1m Scheiter. Dann haben wir 2 Tage mit Hydraulischen Stehspalter gespaltet... Heute wird das Holz aufgeschlichtet... Da ich ja nicht Hauptberuflich am Hof arbeite, überlege ich mir jetzt einen Sägespalter zu kaufen... Das kürzen auf 1m, dann spalten + aufschlichten und später beim Verkaufen noch auf 33 oder 25cm schneiden ist mir zu viel Arbeit... Das sollte der Sägespalter bei 50rm locker an einem Tag schaffen, wo man 6m Blöche bis 42cm durchmesser auf den Auflagetisch legen kann und wird zügig verarbeitet... Wir ernten normalerweise 50rm pro Jahr für Brennholz, dieses Jahr war es wegen dem Sturm mehr, da wir Mitte Oktober mit der geplante 50rm Ernte fertig waren und dann sind es noch einmal 50rm geworden ;-)


jakob.r1 antwortet um 24-11-2017 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Grüß Dich Roman, -- prima das Du erkannt hast, das die Aufarbeitung von Brennholz sehr zeitintensiv ist und ja dann im Haus mit Scheite nachlegen, Asche raustragen.... weitergeht.
Ich gebe Dir zum Nachdenken noch eine andere Richtung mit: Dein geplanter Schneidspalter ist zwar eine Verbesserung, aber mit finanziellem Aufwand verbunden und wird dann nur eine Zwischenlösung sein. Wie wäre es, wenn Du gleich auf eine Hackschnitzelheizung umsteigst?
Im Wald werden dann die nicht verkaufsfähigen Holzteile wie Gipfel... gar nicht entastet sondern gleich auf einen Haufen gelegt, bestenfalls gleich daheim am Hof damit der Lohnhäcksler gleich in den Bunker häckseln kann. Der macht in der Stunde ca. 120 Schüttraummeter Hackschnitzel und hat für dicke faule Stammstücke gleich den Spalter am Lkw mit dabei. Auch im Haus braucht sich keiner mehr um rechtzeitiges Nachlegen der Scheiter kümmern oder Asche raustragen... -- also paradiesische Zustände im Verhältnis zu Deiner jetzigen Arbeitsweise.
Beste Grüße
Jakob


roman.n(wg61) antwortet um 24-11-2017 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Hallo Jakob! Wir haben eh eine Hackschnitzelheizung. Wipfel werden bei uns ohnehin im Wald als Dünger ab ca. 7-8cm Durchmesser liegen gelassen... Fichten- Tannenäste nehmen wir auch nicht mit, da man zu viel Feinanteile im Hackschnitzel hat und das nicht gut ist für die Heizung...

Die 40 bis 50rm Brennholz werden natürlich verkauft... Brauchen nur ca. 10rm Weichholz für Eigenbedarf... Habe auch mit Schwiegervater wegen Hackschnitzel unterhalten, man bekommt bei uns in der Umgebung nur 18€ Hackschnitzel pro srm. Das ist sehr wenig, da man den Hacker auch noch bezahlen muss... Für 1 srm Weichholz bekommt man noch 40€ und da wir auch viel Buche im Wald stehen haben, denke ich dass ein Sägespalter bei uns auszahlt. Rechen tun sich die Maschinen in der Landwirtschaft eh fast nie... Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man mechanische Maschinen (wenn man noch bekommt) kauft, die sollten dann noch 20 bis 30 Jahren funktionieren. Fa. Krpan hat mir schon eine Vorführung für Sägespalter angeboten :-)


jakob.r1 antwortet um 24-11-2017 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Servus Roman, --der Häcksler schlägt mit ca. 2 Euro/Srm zu Buche, also bleiben noch 16 Euro übrig. Wenn Du Deine Arbeitszeit ansetzt sind die 40 Euro/srm Weichholz mit weniger Erlös zu bewerten als der Verkauf der Hackschnitzel -- deshalb versuchst Du ja den Stundenaufwand durch den Kauf eines automatischen Sägespalters zu minimieren, was aber bei einer Einsatzleistung von 50rm im Jahr ein teures Hobby sein wird auch wenn er 20 bis 30 Jahre halten soll. "Man gönnt sich ja sonst nichts"...Wünsche Dir also viel Spaß mit dem neuen Sägespalter.
Beste Grüße
Jakob



schellniesel antwortet um 24-11-2017 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Jakob

Gebe dir ja vollkommen recht aber mit 2€ je Srm fürn Hacker wird schwierig.

Leg noch einen € drauf dann passts;-)

Mfg


Peter06 antwortet um 24-11-2017 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Rechnen ist ja nicht so mein Ding, kann mir irgendjemand vorrechnen, über wie viele Jahre ich 40 bis 50 Rm Brennholz verkaufen muss, bis ich mit einem Säge-Spaltautomat Geld verdiene?

Irgendwas muss mit meinen Kalkulationen sowieso nicht stimmen, weil immer wenn ich bei mir eine neue Maschine berechnen will, bleibt mir, obwohl ich mehr als das Doppelte der oben genannten Menge produziere, plötzlich kein Lohnansatz mehr übrig!

Könnte es sein, dass ich fälschlicherweise den Preis für das Ausgangsmaterial (also hauptsächlich Schleifholz, und anderes Industrieholz) mit dem tatsächlichen Marktwert einsetze, oder sollte ich mich, wie allgemein üblich, da auch ein bisschen selber anlügen?

Ich bin blöderweise auch nicht bereit, mein Buchenholz zu Preisen wie auf dem Baumarktprospekt herzugeben, auch wenn meine Kollegen noch so gerne gratis arbeiten, ich denke nicht daran.

Mit diesen Voraussetzungen werde ich wohl nie zu einer neuen, schicken Trommelsäge, oder zu einem Spaltautomaten kommen, selber schuld!




jakob.r1 antwortet um 24-11-2017 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Grüß Dich schellniesel, -- wenn ich mir diverse Filme auf YouTube über die Herstellung von Hackschnitzeln anschaue sind auch Bauern dabei welche gut und gerne 10 Euro/srm blechen müssen. Da liegt in den verschiedenen Wäldern der Bauern alle 100m ein Stammholz- reisig-äste usw Häufchen so das der Häcksler immer wieder umsetzten muss und zusätzlich ist nach einem vollen Kipper erst nach längerem Warten der nächste leere Kipper im Anrollen....
Meine 2 Euro/srm habe ich wenn der LKW-Hacker neben der Hackschnitzelhalle einen 4m hohen Haufen aus Stämmen und faulen 1m-Stöcken und Staudenholz, nicht entastetes Gipfelholz... vorfindet und erst nach einer Stunde Hacken etwas vorfahren muss. Wenn ich hackfähiges Material aus der Gegend hinterm Hof heimziehe im Winter, dann sind da auch komplette Buchenstämme samt Krone später im zu häckselnden Haufen zu finden. Ich brauche im Jahr ca. 250 srm, da gehen fast sämtliche Hartholzbäume welche nicht für die Wertholzsubmission taugen in den Häckslerhaufen. Auch rotfaule oder dürre Fichte und Tanne wandert samt den Ästen zum Häckseln. Ich habe bereits 1988 auf Hackschnitzel umgestellt weil mir schon damals der Aufwand mit dem Stückholz zu hoch war, obwohl damals nur 50 Ster jährlich gebraucht wurden. Allerdings gab es damals noch keine Schneidspalter -- da war alles Handarbeit. Fairerweise muss man sagen, das es damals auch noch keine Lohnhacker gab, -- musste mir selbst so einen 25cm Hacker mit Handbeschickung kaufen. Größere Stämme wurden erst gespalten und das 1m lange Scheiterholz dann gehäckselt. Da ist die Arbeit rund um die Hackschnitzelbereitung heute glatt nicht mehr erwähnenswert. Der Beitragseröffner schreibt, das seine Hackschnitzelheizung nur Hackschnitzel ohne Feinanteil bekommt weil die Feinanteile aus Ästen und Gipfelholz nicht gut für die Heizung wären. Das sind dann wohl Hackschnitzelheizungen mit Familienanschluss...
Beste Grüße
Jakob


mitmart antwortet um 24-11-2017 16:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
jakob man liest immer wieder solche Angaben drum würde mich interessieren was heizt du alles mit 250 srm Hackschnitzel?


schellniesel antwortet um 24-11-2017 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Jakob auch bei mir hackt er 1-1,5h ohne umsetzten und macht in der Zeit zwischen 80-140srm (noch traktorhacke)

Kostet zwischen 220-450€ je nach Anbieter und Material.

Wobei ich sagen muss das ich für die 220€ ach mehr als 80srm gehackt wurden und für die 450€ weniger als die 140srm.

Wie gesagt mach aus der zwei eine drei!

Ist einfach zu streng kalkuliert für mich.
Gerade wie du auch sagst das manche fast auch noch 10€/Srm zahlen...

Sonst passt das ja was du sagst...

Und bevor man kalkulieren anfängt das die scheitholzerzeugung im Arbeitsprozess rein von technischen Aufwand bis zum ofenfertigen Produkt so viel günstiger wäre...

Ehrlich rechnen... zig fache an Motorsäge Stunden und manipulationskosten vom Wald bis zum Ofen und dazu noch die erzeugungskosten auch ohne die Arbeitszeit...

Aber auch hier wie da wie man es sich richtetet so hat mans.

Ach übrigens Jakob.

Das mit den ganzen Baumwipfel mach ich nicht mehr (Laubholz)

Ich schau das ich das ganze so „geradlinig“ wie möglich schlichte und von der gegenüber liegenden Seite an beginne zu legen von der begonnen wird zu hacken.

So wird das beschicken zum Kinderspiel für den Hackerfahrer und kann Zange für Zange auf den Einzug legen...

Meine haufen mach ich so hoch als möglich um in der Länge zu sparen um eben das umsetzen zu verhindern.

Mfg





jakob.r1 antwortet um 24-11-2017 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
...@mitmart... ich heize meinen Bauernhof Baujahr 1900 -italienischer Baustil mit 3m hohen Räumen und 300gm Fläche im Erdgeschoss. Im ersten und zweiten Stock noch 5 Ferienwohnungen sowie das Austragshaus mit 2 Ferienwohnungen. Da ich neben einem Skigebiet bin, sind die Ferienwohnungen auch im Winter gut belegt und müssen voll beheizt werden. Meine Anlage ist eine 100kw Anlage der Firma KÖB (jetzt Viessmann)
@schellniesel... -- mir kostet der LKW-Häcksler in der Stunde 240 Euro, das sind bei 120srm eben die 2 Euro/srm. In der Regel häckselt er pro Stunde auch mehr, aber die 120srm dürfte der Durchschnitt sein. Ich habe früher bei den Traktorgespannhäckslern natürlich auch keine ganzen Bäume samt Krone herrichten dürfen weil die Krane natürlich eine andere Dimension haben als der Kran eines LKW der einen ganzen Baum auch gut herreissen kann. Wenn natürlich Äste z.B. bei einer Eiche saudick waagrecht aus dem Stamm rausgewachsen sind, die sich vor der Häckselrolle nicht zurückbiegen würden muss ich mit der Säge zumindest den Ast einschneiden, das ist klar. Der LKW -Häcksler hat eine Einzugsgröße von 120x90 cm, -- da wird der Spalter oft nur einmal gebraucht...pro Stunde häckseln.
...@peter06.... der Roman hat ja nirgends geschrieben, das sich der Schneidspalter rentieren muss, vielleicht ist Ihm lieber wenn der Schwiegervater den Schneidspalter kauft und das Geld nicht für eventuelle Geschwister ausgibt...
Beste Grüße
Jakob



schellniesel antwortet um 24-11-2017 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Jakob

Nochmal mit 240€/h fahren bei uns die billigeren traktorgespanne.
Die 420€ kamen zustande mit einem der größten Hacker die derzeit am markt erhältlich sind!
Einzug ist sogar noch ein paar von größer als bei deinem lkw Hacker..

Der nimmt 280€/h
LKW keiner unter 300€ zu haben...

Billigste ist noch immer einer der mit einem etwas kleineren hackergespann unterwegs ist aber bei meinem Material fast annähernd die Durchsätze der großen schafft!

Das mit den ganzen Bäumen und schwächeren Kran Ist eher zu vernachlässigen...
Die heben und schmeißen dir den ganzen haufen durcheinander aber gerade da geht der Durchsatz dann Flöten wenn hinterher alles Kreuz und quer liegt...

Scheinbar ist deiner da gut eingeschossen und kann mit derartigen Material umgehen...

Ich schau das ich eine Länge von min 6-8m habe,also auch eher auf der langen Seite...

Alle die bisher bei mir gehackt haben redeten das der nächste ein lKw Hacker sei...
Einige hatten sogar welche zum testen...

Bisher wurde aber immer in neue traktorgespanne investiert!


Schön das du so einen günstigen lohnhacker hast!
Findet man nicht immer und überall!

Schön wenn du zeigst wie es geht!

Auch ich schau das ich meine Schnitzel so günstig als möglich produziere...

Wir sind von der Arbeitstechnik sehr ähnlich unterwegs!

Mfg


mitmart antwortet um 24-11-2017 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
jakob, danke, das erklärt natürlich die Menge die du verheizt.



einfacherbauer antwortet um 24-11-2017 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
ihr faziniert mich mit eurem gehabe über "wer macht mehr meter für wieviel euros"..

wieso macht es keiner wie unsere lagerhäuser? pellets und scheitholz aus rumänien oder bulgarien einliefern und ordentlich teuer verkaufen? das lohnt sich und nicht bugln für die andern und noch den preis drücken müssen.


schellniesel antwortet um 24-11-2017 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
@einfacherbauer
Keine Sorge ich verkaufe nicht ein Schnitzel alles für den Eigenbedarf...

Beheize zwei Häuser mit einer Wohnfläche (beheizten Fläche) von fast 670m2.


Mir zumindest ging es darum für den Eigenbedarf so günstig als möglich zu produzieren...

Sicher kann ich sagen meine Schnitzel sind 50€ Je Srm wert weil mich die bringung und Erzeugung und der Rohstoff so und so viel kosten und x% ist mein Gewinn....

Du weißt es ganz genau das es bei Agrarerzeugnissen nicht so läuft...

Mfg


biolix antwortet um 24-11-2017 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Nabend !

Bei uns läuft die Brennholz Aufbereitung mit der
Bloch Holzbringung mit.

Bei den Kranwagen Fuhren die am Hackschnitzel Haufen landen, gehen die Brennholz Bloche mit.
Werden seperat gestapelt und zu Hause erst auf Meter geschnitten.

Größte Arbeitserleichterung war der heuer ein Gemeinschaftskauf eines liegenden gebrauchten Holzspalters mit hydraulischer Klappung und 6 Fach Spalt Kreuz.
Mit dem spaltest leicht 10 Meter in der Stunde.. hinten brauchst 2 Leute zum auflegen, sonst kommen sie mit dem auflegen nicht nach.. :)

Daher schätze ich so 1-2 AK Stunden bis das Holz 1 metrig aufgelegt ist..

D.h. bei Weichholzpreisen bei uns von 35-40 Euro ist da eher sehr wenig zu verdienen..somit geben wir nur Holz an Freunde ab.. bzw. Birke geschnitten um 65,- dem rm...

Lg Biolix


Peter06 antwortet um 25-11-2017 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Grüss Dich, Jakob, gerne antworte ich Dir in Deinem Stil.
Ich habe grundsätzlich überhaupt kein Problem damit, wenn jemand für sein Hobby gerne viel Geld ausgibt, ein Sportsfreund von mir fährt ein Rennrad, dessen Kaufpreis locker für die Anschaffung eines neuen Variotriebwerkes ausreichen würde.
Andererseits verstehe ich es vollkommen, dass der Mensch gerne gewisse Arbeiten bevorzugt. Ich für meinen Teil arbeite gerne im Wald, es bereitet mir Freude, anfallendes Durchforstungholz weiterzuverarbeiten, gerne arbeite ich mit der dafür notwendigen Technik, aber ebenso gefällt mir die vielseitige, körperliche Betätigung.
Ich erfahre also Befriedigung durch die Tätigkeit des Brennholzaufbereitens.
Der wesentlichste Punkt bei der Geschichte ist aber, dass am Ende des Tages auch ein halbwegs akzeptabler Ertrag dasteht! Dieser Aspekt trennt die Erwerbsarbeit vom Hobby!
Ein Ertrag ist aber bei den zu erzielenden Verkaufserlösen nur dann zu erreichen, wenn man bei den Kosten spart. Jede Investition in moderner Technik kippt die Kalkulation bei der derzeitigen Marktsituation aber unweigerlich ins Minus.
In der Vermarktung erzielen wir auf unserem Betrieb zur Zeit deswegen einen halbwegs angemessen Preis, weil wir die Qualitätsansprüche unserer Stammkunden kennen und bedienen.
Eine Ausweitung der Produktion mit Hilfe moderner Technik hätte aber zur Folge, dass wir die so entstandene Mehrmenge am Markt anbringen müssen. Auf einem Markt, der einerseits von billigen Ostimporten, andererseits von nicht rechnenden Hobbyproduzenten ruiniert ist.
Deswegen stört es mich nicht, wenn etliche Hobbyholzer in Trommelsägen, Schneidspalter, Bündelgeräte et cetera pp. investieren, gleichzeitig aber ihre Ware zu Billigpreisen verscherbeln, damit kann und will ich nicht in Konkurrenz treten. Da bleiben die Stämme eben ganz und gehen ins Faserholzsortiment, oder notfalls auf das Hackgutlager.
Die so gewonnene Zeit widme ich meiner Familie oder meinen Hobbys.....


roman.n(wg61) antwortet um 27-11-2017 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
@Jakob: Mein Schwiegervater hat die Geschwister schon vor 7 Jahren ausbezahlt. Ehrlich gesagt, würde ich den zweiten Traktor verkaufen und mich dadurch nicht bereichern, sondern im Gegenzug einen Sägespalter kaufen... Wegen Hackschnitzel werde ich noch überlegen, vom Arbeit her wahrscheinlich weniger als bei Brennholz, jedoch kann ich mir schwer vorstellen, wenn ich die schönen Buchen, welche mein Schwiegervater für uns im Wald stehen gelassen habe, durch den Hacker lasse ;-) Ich glaube, da reißt er mir den Kopf aus... und für "Hartholz-Hackschnitzel" bekomme ich wahrscheinlich auch nicht mehr...

@Peter: Hab gar nicht vor, den Brennholz zu spott Preisen zu verkaufen im Gegenteil... Ich schaue auf Zeit für meine Familie, das hat die oberste Priorität... ohne Sägespalter würde ich gleich mindestens 5 bis 6 Tage arbeiten, was ich mit Sägespalter alles an einem Tag erledigen würde und das sollte die 14t € wert sein... Der Senkrechtspalter (vom Sicherheit her auch nicht am aktuellen Stand) ist schon 23 Jahre alt, die Kreissäge (ist eigentlich keine Wippsäge) kommt aus 60er oder 70er Jahre und hat keine Sicherheitsvorrichtungen, geschweige ein Prüfsiegel... Sicherheit hat eine höhere Priorität als Kosten...



Peter06 antwortet um 28-11-2017 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
@roman.n(wg61):
Ich weiss ja nicht, was Du unter "schöne Buchen" verstehst, wenn aber die Kolosse mit 100 cm Stammdurchmesser aufwärts, und einen Kronendurchmesser von 20 Meter gemeint sind, dann darf ich Dir mein herzlichstes Beileid aussprechen.
Diese Riesen sind meist deswegen im Wald verblieben, weil sich niemand getraut hat, sie umzuschneiden, oder weil man in alten Zeiten die Blattmasse als Einstreu gebraucht hat. Sowohl vom forstlichen Standpunk her (Verdrängung der übrigen Bäume), als auch vom Aufarbeiten her, eine Katastrophe.
Mit diesen dicken Wascheln hat kein Säger eine Freude, meist sind sie sowieso braunkernig, bevor ich solche Geräte für Brennholz aufarbeite, schaue ich mich um einen guten Faserholzabschluss um, so kann der Schaden noch einigermassen in Grenzen gehalten werden.
Zum Spalten sind diese Stämme sowieso eine Katastrophe, mit den herkömmlichen Schneidspaltern funktioniert das nicht, die müssen vorgespalten werden, dann kommt noch dazu, dass bei diesen altgewachsenen (Rot-)Buchen beim Spalten die Fasern nur nach aussen absplittern, deswegen bringt man auch keine ordentlichen Scheiter zusammen.

Fazit: Durch die vielen Hobbyholzer, die ihr mit viel Mühen und Schweiss erzeugtes Buchenholz zu Dumpingpreisen verhökern, wirst du kaum einen adäquaten Preis erzielen können. Einer von Euch zwei wird umsonst arbeiten müssen:
Du oder der Schneidspalter!



roman.n(wg61) antwortet um 28-11-2017 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzaufbereitung !
Hallo Peter, nein, das meine ich nicht, wir haben einige mit rund 40cm Stammdurchmesser im Wald stehen, wobei der Stamm zwischen 6 und 8m hoch ist... Das sind schöne Buchen-Blöche.... Hab gestern am Abend in der Landwirtschaftsschule gehört, dass man Buche auch gut als Faserholz verkaufen kann... Vielleicht wäre es doch gescheiter, einmal eine ganze LKW-Zug voll Buche zu roden und abholen zu lassen.... Mach dir wegen der Sägespalter kein Kopfzerbrechen... Die anderen kaufen sich ein Audi A6 und ich göne mir einen Sägespalter, wenn du da mit jemanden von Wertverlust reden willst, dann gehe doch lieber zu einem Audi A6 Besitzer, der vielleicht noch eine hässliche DSG Getriebe eingebaut hat ;-)


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