Traktor Preise

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matl905 15-11-2017 07:33 - E-Mail an User
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Ich bin momentan auf der suche nach einen Traktor um die 80PS! Was mich dabei erschreckt sind die Preise der Gebrauchten. Da sind ja neue teils billiger als Gebrauchte. Kann man diese Preis Entwicklung verstehn oder ist ein Traktor einfach die beste möglichkeit sein Geld anzulegen? Oder sund die "alten" Qualitativ besser?
Steyrdiesel antwortet um 15-11-2017 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

ich finde nicht das Maschinen generell teuer geworden sind. Egal ob jetzt neu oder gebraucht.
Es werden auch viele Vorführer mit ein paar 100 Stunden angeboten, aber mit nahezu Neupreis.
Generell denke ich schon das die Hersteller aufpassen müssen das sie es nicht übertreiben, die Einkommen in der LW sinken, da bleibt nicht mehr viel Geld für so teure Maschinen.
Aber mit Fremdfinanzierung und Leasing geht halt noch einiges...

mfg


jakob.r1 antwortet um 15-11-2017 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich Matl, generell sind die alten Schlepper qualitativ besser weil sich die Entwickler noch nicht um Abgasreinheit und die vielen elektronischen Helferlein , sowie alle Arten von stufenlosen Getrieben haben kümmern müssen. Den Werkstätten gefällt dies natürlich, das bei den Neuen viel mehr kaputt gehen kann wie bei den alten Traktoren.
Du hast recht, es gibt einige Modellreihen aus früherer Zeit die eine sehr gute Geldanlage darstellen. Meine drei haben alle um die 30Tausend Stunden drauf, -- ich kann alle Arbeiten im Grünland und Forst... erledigen und ich freue mich jedes Jahr das die Schlepper auch Geld verdienen wenn ich gerade nicht draufsitze.
Aber es stimmt auch, das Du einen neuen No-name Schlepper aus Fernost vieeeel billiger bekommst als ein gefragtes wertsteigerndes Modell mit 20 Tausend Stunden auf der Uhr.
Wünsche Dir viel Spaß und Glück beim Schlepperkauf.
Wenn Du schon einen Schlepper hast und mit diesem zufrieden bist, gibt es keinen Grund die Marke zu wechseln.
Grüße
Jakob


Dieuetmondroit antwortet um 15-11-2017 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Traktor Preise
Ja, wir alle wissen, dass du viel Freude mit deinen MBs hast. ;)
Ich finde z. B. auch, dass es heute nichts Vergleichbares zu meinem Steyr 8055 A gibt.
Und wenn, dann glaube ich kaum, dass es in 30 Jahren noch Ersatzteile für die Elektronik - z. B. für einen Lindner Geo 74 -gibt.

Gleich wird wieder jemand behaupten, dass sich ein Traktor nur rentiert, wenn man 2000 Stunden im Jahr damit fährt und er gar keine 30 Jahre halten muss.
Stimmt vielleicht, aber eben nicht für mich.

An den Threadersteller: Die Fragestellung bitte noch ein wenig eingrenzen!
Wie viele Betriebsstunden pro Jahr? Budget? Verwendung? ...




 

Century antwortet um 15-11-2017 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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'Doch, Traktoren sind teuer, und werden jedes Jahr massiv teurer. (Alleine bei MF kommendes Jahr im Schnitt 6000€)

Wenn man sichs genauer anschaut fällt auf, dass sich die Neupreise je nach Marke in den letzten paar Jahren fast verdoppelt haben.
Unser MF 5445 hat 2011 mit fast Vollausstattung 59.000 gekostet. Jetzt kostet ein 5710 mit vergleichbarer Ausstattung 93.000€

hewolf antwortet um 15-11-2017 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja, hallo mathi, also ich seh das nicht so, gebrauchte Traktoren in teilweise sehr gutem Zustand sind absolut ihren Preis wert, da kann man viel Geld sparen, reife Technik vorhanden und bei Reparaturen ebenfalls noch leistbar. Ich hab aus meiner Betriebsbeendigung voriges Jahr zwei Traktoren privat verkauft, beide in Bestzustand und absolut den Preis wert, den Erwerbern konnte ich zum Zuschlag nur gratulieren, es war mir selber aber auch ein Anliegen, dass der neue Besitzer Freude hat und zufrieden ist. Natürlich ist es eine Glückssache sowas zu finden.
Klar ist auch, wenn jemand im Jahr 1000 Std. fährt, und dann nach einigen Jahren meint, sein
Trac ist eh noch gut beisammen und viel Geld wert, wird wohl auch eines besseren belehrt werden. Also gut hinschauen, Ehrlichkeit vorausgesetzt, und wenn das Fahrzeug in besserem Zustand ist, nicht geizen. Viel Glück, Grüße



 

Ferdi 197 antwortet um 15-11-2017 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die 80er Reihe von Steyrer, das waren halt noch Qualitätsgeräte, haben zwei davon (8055+8090 SK2) mit jeweils über 22000 Betr. Std. wobei beim 8055 noch nie der Zylinderkopf herunten war u. noch immer die originalen Kolben, Kurbelwelle + Büchsen drinnen sind.
Kupplung schon zweimal, Wasserpumpe schon öfters, Bremsen öfters, aber sonst noch alles Original Getriebe usw. Vorderachsschenkel wurden auch schon gemacht.
Wald, Frontlader, Grünland Betrieb, wurde sicher nicht geschont.
Ein Nachteil der 80er Reihe waren die Bremsen, sind sehr schnell heiß u. eigentlich schwer zu bedienen, liegt aber an der trockenen Trommelbremse, evtl. auch noch die kleine Hydraulikpumpe, alles andere war perfekt.

yamahafzr antwortet um 15-11-2017 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Ferdi! Mein 8055 hat auch schon über 190000 Betr. Std am Zähler. Außer LM ,Starter , Wasserpumpe, Kugelgelenge bei der Lenkung haben wir noch den Sitz und das Lenkrad gewechselt. Ist sicher ein Traktor den ich nicht verkaufen würde!!

Hons antwortet um 15-11-2017 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Century wird bei anderen Herstellern auch nicht viel anders sein. Neue Abgasnorm und Verpflichtende DL Anlage! Ein Nachbar hat sich jetzt noch kurzfristig für einen Mf Entschieden da er die DL momentan überhaupt nicht braucht. Da waren gegenüber dem neueren Model
6 TS € Unterschied. Habe selbst einen 5445 Bj 2006 wo der Preis noch anders war. Habe ihn damals mit Vollausstattung Gekauft also DL - Hydraulisch Bremse - Super Kriechgang - Front Hydraulik Zapfwelle - Frontlader Konsolen - Klima - drei DW Steuergeräte Einhebel Steuergerät usw. um 58200€ inkl. Mwst. Rechne die Inflation mit 2 % Jährlich und dann die Neuerungen!
Mich Schreckt es auch jedes mahl und hoffe das ich den 5445 noch lange nicht Tauschen muss
lg. Hons

Volvo Fh16 antwortet um 16-11-2017 07:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kurze Nebenfrage
Kommt die Pflicht zur Druckluftbremse (HONS) in Österreich

tristan antwortet um 16-11-2017 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Volvo
Wenn du legal schneller als 10 km/h mit einen Anhänger fahren willst besteht schon lange eine Pflicht zur Druckluftbremse.

textad4091 antwortet um 16-11-2017 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das mit der verpflichtenden Druckluftbremse wär neu, wär aber auch eine logische Konsequenz, wenn man sich so manche Gespanne ansieht. Allerdings mit der Voraussetzung, dass eine ordentliche Ölbremse (Mit Druckspeicher und Abreisssicherung) auf gleicher Höhe mit der Druckluft wäre. Aber die Ölbremse ist wohl wegen diverser Konstruktionen und Anschlüssen ans Steuergerät, im öffentlichen Verkehr wohlgemerkt, in Verruf geraten. Wobei eine schlecht gewartete Durckluftbremse (wie bei so manchen handvoll mal im Jahr verwendeten Ballenanhänger) auch nicht besser sein muss.

Zu den Traktorpreisen: Die Sache mit der Wertbeständigkeit und Ersatzteilversorgung mag das eine sein- Aber beim gebrauchten Traktor sollte man die Vorgeschichte kennen oder einen ehrlichen Verkäufer haben. Uns hätte es beim (Neu)Kauf und ersetzen vor einigen Jahren nicht interessiert, für eine Gurke mit 6000 Stunden++ mehr als die Hälfte davon zu zahlen, was ein Vorführschlepper kostet (dessen Technik wohlgemerkt auch schon über etliche Jahre gut im Einsatz ist).
Und bei den Traktoren bis um die 60 PS hatte man in den letzten Jahren wohl theoretisch einen besseren Wertzuwachs als auf so manchem Girokonto. Trotz zunehmender Betriebsstunden wohlgemerkt.
Es ist meiner Meinung eine Mischung aus "Wertbeständigkeit", den Willen so mancher Landwirte, für etwas Alteingesessenes relativ viel Geld auszugeben, und den Bedarf an solchen Traktoren für reine Hobbyeinsätze- Umsonst werden die Preise nicht ansteigen.

@ matl905: Welche Traktoren hast du denn konkret verglichen? Ich nehme nämlich einmal an, du meinst Vergleiche zwischen sagen wir Steyr 8090/8080 und italienischen Fabrikaten a'la Landini, Same etc. ... wo man echt ins Grübeln kommt, ob ma sich einen 30 Jahre alten mit einem fast schon einmal überdrehtem Betriebsstundenzähler kauft, oder einen bis zu 10 Jahre alten, mit teils ebenso bewährter Technik, nur mit einem Bruchteil der Stunden und lediglich um ein paar Tausender mehr ...
Ich finde, gerade in diesem PS-Segment bewegt man sich im Gefährlichen Segment, waren solche Traktoren früher doch die einzigen Haupttraktoren an manchen doch größeren Betrieben, und wurden für ALLES hergenommen ... Jakob.r hat es erst kürzlich gut beschrieben, ma müsse sich die Verkäufe raussuchen, die wegen Betriebsaufgabe verkaufen ... und nicht wegen unrentabler Reperaturen.
Mit faktisch komplett unbekannten Geräten, welche kein flächendeckendes Händlernetz haben, würd ich keine "europäische" Maschinen vergleichen. Und spätestens mit einem Händlernetz und einer ordentlichen Ersatzteilversorgung, welcher aber jedem Betrieb auch etwas kostet, werden die Preissprünge zwischen den Produkten dann wohl wieder weitaus uninteressanter, als sie jetzt scheinen.

Century antwortet um 16-11-2017 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Hons:

Natürlich. Aber ich wollte möglichst "gleiches" mit "gleichem" vergleichen, ums zu verdeutlichen.

Wir haben unseren MF 5445 erst 2011 gekauft, bis auf die gefederte VA auch mit Vollausstattung, und er hat 59.000€ gekostet.

Die neuen Abgasnormen sind sicher ein Hauptgrund für die Preissteigerungen.

Roz98 antwortet um 17-11-2017 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun ja ich stehe dem Kritisch gegenüber.
Z.B bei 8120 die Probleme der Carro Vorderachse, weil damals Fronthydraulik auch kein Thema war
Oder die Thermischen Probleme bei den 3 Zylinder Steyr mit 3 Lüfterflügel (hat ja einen grund warums dann auf 4 Flügelig umstellt wurden)

Generell stelle ich mir schon die Frage wieso ich einen 8090er mit XX tausend Stunden um 20.000€ Kaufen soll wenn ich einen 73er Geotrac mit XXX Stunden dafür auch bekomme der FAST die gleiche Maschine ist... (nur halt mit besserer Lüftung, und Hubwerk ? )

Natürlich muss ich definieren was ich brauche, wie ich mit dem Teil umgehe (gibt Reisser und Träger) und wieviel ich ausgeben kann bzw was für meine Zustände Sinnvoll ist.

Wenn mir ein Gerät viel Arbeit abnimmt (Spurhaltung, Drehzahlhaltung Vorgewendemanagement, Tonnenschwere Geräte auf Knopfdruck heben, selbstständig kuppeln, Fahrtrichtung wechseln.. dann muss mir diese ArbeitsENTLASTUNG halt auch was wert sein, Preislich und im Fehlerrisiko.
Wenn das nicht so wäre, würde kein Landwirt mehr am Traktor sitzen weil die mit GPS eh selber fahren können...

Natülich da bin ich beim Grossteil ist es fraglich wie immer neuere Leistungsstärkere Geräte bei immer fallenden Preisen noch gerechtfertigt werden.
ABER solange der Markt es kauft solange wird es verkauft.

Wenn sich morgen alle einen Kubota kaufen, dann wird sich das in der Zulassungsstatistik zeigen und John Deere, CNH und Co müssen sich was einfallen lassen um auch noch was zu verkaufen...

Mopi antwortet um 18-11-2017 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vor ein paar Jahren gab es bei uns auch einen Steyr Neuzugang ( einer der Kleineren ).
Würde das nicht mehr so tun.

Durch seine Vorgänger, Steyr Plus und 80er Serie, kam eine andere Marke sowieso nicht in Frage.

Wie es eben so ist, wenn die Maschinen alt werden fing unser 8055 unter anderem an schön langsam die Hydraulik im Betrieb nachzuheben. Verschleiß eben.

Der Neue macht zwar seine Arbeit brav .. eines muss aber schon dazugesagt werden.

Die werden nicht mehr mit so einer Sorgfalt gebaut wie die "ALTEN".

Ein paar Wochen nach Erhalt der Maschine stand ich in der Werkstatt, weil die Hydraulik im Betrieb mehr nachhebt als bei dem über 30 Jahre alten Vorgänger.

Auch dichte Steuergeräte ( u. a. wichtig für Güllefass oder Reisigzange ) muss man EXTRA dazu bestellen, was einem aber erst gesagt wird, wenn die neue Maschine zu Hause steht und man es bemängelt.

Nach langem Hin und Her und Korrespondenz mit CNH St. Valentin bekommt man zur Antwort was man eigentlich will, da eine gewisse innere Undichtheit bei einer MHR völlig normal ist.

Mittlerweile haben wir uns mit der Tatsache abgefunden das wir für viel Geld einen technischen Rückschritt gekauft haben.

Bei einem Steyr kommt es einem gar nicht in den Sinn, dass es sowas wie "NACHHEBEN" oder "EXTRA - DICHTE STEUERGERÄTE" überhaupt gibt.....gibt es aber.

Wenn ich jetzt wieder handeln müsste oder wollte würde ich von der "Haus - Tradition" "NUR STEYR" abweichen und auch einen Kubota, MF, etc.. in Betracht ziehen.



yamahafzr antwortet um 18-11-2017 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mopi , Der Unterschied ist das der 8055 noch ein richtiger Steyr ist, und die neuen bis auf den Multi vielleicht umlackierte New Holland , Fiat sind! Mit Qualität hat das weniger zu tun. Ist auch ein Grund warum ich meinen 8055 nicht verkaufen würde !!

meki4 antwortet um 18-11-2017 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, die Hydraulikdichtheit. - Meinen Steyr 288 (Bj. 1963!) traue ich mir ohne Angst mit dem Frontlader über die Spritze stellen, der geht den ganzen Winter nicht runter, - bei meinem letzten neuen ist das Mähwerk während der Mittagspause zur Seite nachgegangen und hat mir den Putz in der Hofeinfahrt beschädigt. Da bin ich schon mal ordentlich zamkracht mit dem Verkäufer, wenns nicht ausgetauscht wird, dann hätt ich ihn auf einen Fendt umgetauscht. Davor hatten die vom LTC schon Angst, und es wurde doch ausgetauscht.
LG M.
. . . hätte im Frühjahr auch mit so einem italienisch-türkischen Wunderding (Steyr Kompakt) geliegäugelt, hab aber dann einen älteren JD 6200 gekauft, hat nur 1/3 gekostet und da gibts keine solchen ärgerlichen technichsche Rückschritte.

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