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christiane.m(n821) 12-11-2017 14:00 - E-Mail an User
verpachtung
Ich habe ein 5,6 ha großes Grundstück zu verpachten.
Der nebenan liegende Golfplatz hätte Interesse.
Was kann man da an Pacht bekommen?
Hat da jemand Erfahrung?



Nils89 antwortet um 12-11-2017 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
verpachtung
Wir haben 9ha für 6600 Euro im jahr an den Golfplatz bei uns für 99 Jahre verpachtet. 5ha davon waren Acker, der Rest Wiesen. Wenn ich damals schon was zusagen gehabt hätte ich aber mehr verlangt da es ohne meinen Grund den Golfplatz so wahrscheinlich nicht geben würde.


Fendt312V antwortet um 12-11-2017 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
verpachtung
Auweia und dabei kannst noch ein gutes Eck dem Finanzamt geben. So was käme für mich nie in Frage. Noch dazu die lange Zeit ist sowieso unverständlich.


einfacherbauer antwortet um 12-11-2017 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
verpachtung
99 Jahre geht gar nicht und dann noch so günstig. Ich würde den vertrag anfechten. Sonst muss ein guter Kaufpreis herauskommen.
Realistisch ist eine Laufzeit von 20 Jahren

Unter 2000 Euro für entscheidende Flächen is nix. Würde mir die einschreibgebühr ansehen und danach entscheiden. Ein Platz Nähe Wien ist sicher anders bewertet als im ennstal


thomas.t3 antwortet um 12-11-2017 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Um welche Fläche handelt es sich, Acker oder Grünland? Ebene Fläche? Wahrscheinlich wird es so sein wie einfacherbauer schreibt, die Lage wird entscheident sein.

Nils vl kommst du durch den Besitzerwechsel beim Erben ra us. Oder ist es schon dein Besitz?


Peter1545 antwortet um 12-11-2017 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
verpachtung
@Nils: Ists wenigstens Inflationsgesichert? Mir kommts jetzt schon billig vor, aber in 99 Jahren wird sich viel tun!


svoboda12 antwortet um 13-11-2017 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Nils, bei normalen Pachtverträgen kann ein neuer Besitzer den Pacht mit der entsprechenden Kündigungsfrist kündigen.


MUKUbauer antwortet um 13-11-2017 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und was nicht vergessen werden darf das ein Rückbau von irgendwem zugesichert wird bzw. dafür jemand haftet
Golfplätze kann man nämlich nicht so einfach gleich mal wieder als Kulturland gemacht werden

Was sagt die Landwirtschaftskammer dazu ?


Fallkerbe antwortet um 13-11-2017 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
verpachtung

Interessant ist hier, welch unterschiedliche Pachtpreise hier genannt werden, wenn der Pächter ein Bauer und wenn der Pächter ein Golfclub ist.
Im einen Fall werden Pachtpreise über 500,-- oft als Irrsinn angesehen, im anderen Fall sind preise unter 2000,-- nichts.




einfacherbauer antwortet um 13-11-2017 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fallkerb

noch interessanter ist der vergleich der einschreibgebühr:

1. bekommt der landwirt 15.000euro förderung ist er dawurchat
2. zahlt jemand 15.000euro für die aufnahme in den golfclub ist er ein held.

vergleich doch auch gleich bitte landwirtschaftliche flächen mit bauland. ist das nicht das selbe?



99 Jahre Pachtverträge benötigen keine Kündigungsfrist da sie illegal sind.


heilei antwortet um 13-11-2017 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
verpachtung
Ja, Zweiklassengesellschaft :-)

Was wäre die maximale gültige Dauer eines Pachtvertrages, deiner Meinung?

Güße


jakob.r1 antwortet um 13-11-2017 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüße Euch, -- ich kenne die 99 Jahre nur bei Erbpachtverträgen, und diese sind nicht illegal--aber ein großer Klotz am Bein für die Eigentümer bis zum Jahr 99. Anschließend geht der Golfplatzteil welcher auf Deinem Grund steht in Dein Eigentum über. Macht man eigentlich nur wenn Gebäude errichtet werden....
Beste Grüße
Jakob



einfacherbauer antwortet um 13-11-2017 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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die 99 jahre wurden auch als erbpachtverträge schon seit einiger zeit gekippt. die maximal zulässige dauer sind 49 jahre

wenn man jetzt eine weinfläche neu pflanzt bzw rekultiviert wird auch oft ein betrag von 50.000 bis 100.000 euro in die hand genommen. hier wird der pachtvertrag mit 20 jahre ins grundbuch eingetragen.

ich würde auch nicht über 20 jahre verpachten. wie gesagt: es zählt immer wieder wer am längeren hebel sitzt.


jakob.r1 antwortet um 13-11-2017 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich einfacherbauer, ich kann nur für die Gegebenheiten in Deutschland schreiben.
Bei uns ist es so, das die Erbpachtverträge nur bis 1947 zulässig waren, und seitdem Erbbaurecht heissen. Die Dauer kann nach wie vor frei eingetragen werden und ist in der Regel 99 Jahre. Wenn kein Inflationsausgleich im Vertrag festgelegt ist, kann der Vertragsnehmer trotzdem eine Erhöhung der monatlichen Einnahmen verlangen, wenn der Index um mehr als 60% gegenüber der jetzigen Pacht gestiegen ist, etwas einfach ausgedrückt.
Falls also der Beitragseröffner tatsächlich so einen Vertrag für den Golfplatz hat ist also durchaus unter bestimmten Voraussetzungen eine Erhöhung der jährlichen oder monatlichen "Miete" möglich.
Beste Grüße
Jakob



Schweiz antwortet um 13-11-2017 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also bei uns zahlen die Spinner für Grünland, nicht ackerfähig für den Hektar gegen 3000 sFr. pro Jahr......... und das freiwillig und zum melken.....

Gruss aus der Schweiz


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