Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)

Antworten: 17
gruberp 29-05-2017 15:02 - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Sehr Interessant

mellifera-berlin.de/der-stumme-fruehling-das-bienensterben-ist-teil-von-etwas-noch-groesserem-ante-portas


Ziegenbua antwortet um 29-05-2017 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Fliegen, Gnietzen und Gelsen scheinen nicht betroffen zu sein?


jungbauer20 antwortet um 29-05-2017 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
leider wird hier keiner umdenken!
alle tun nur jammern aber dass man weiter denkt hat noch keiner getan!
es is hat noch keiner geschnallt dass man mit überdüngung und pflanzenschutz den boden kaputt macht!!!!!!!!!!!!!!!
der bodern und die natur wird sich noch an den mensch rächen!!!!!!!!!!!
stirbt die biene stirbt die welt!!!!!!
aber es ist allen leuten egal



mittermuehl antwortet um 29-05-2017 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Ich bemerke selber das es kaum noch Wildbienen gibt. Selbst in sehr naturnahen Lagen ohne Intensivlandwirtschaft. Man bemerkt auch schnell wie positiv sich Honigbienen in einem Obstgarten auswirken weil es eben keine Wildbienen mehr gibt. Die paar Hummeln usw. helfen da auch wenig. Und Honigbienen halten durch die pflege einfach viel mehr aus.

Ich vermute die Schuld bei den Auswirkungen von Umweltgiften (Industrie, Autoverkehr,...) und Spritzmitteln (Landwirtschaft seit den 60er Jahren). Dann natürlich die großen Monokulturen die für Bienen oft eine Wüste sind (Raps und Sonnenblumen natürlich nicht). Und am Ende auch noch das silieren von Gras vor der Blüte....

Und natürlich sind Fliegen und Gelsen nicht betroffen. Die leben ja von Aas, Scheisse und Blut. Und davon gibt es genug.


Century antwortet um 29-05-2017 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Die generelle Schadstoffbelastung steigt immer weiter, und "eingespart" wird bei den Sparten, die keine gute Lobby haben.

Im Wikipedia-Eintrag über Linz steht auch ein ganzer Absatz über die Emissionen der Stadt.

Dort steht, dass im Laufe der Jahre die Industrie ihren Ausstoß massivst verringert hat. Aber die Werte steigen immer noch, weil der Straßenverkehr immer mehr wird.

Und bei den Autos wird kaum gemeckert, im Gegensatz zur Industrie und Landwirtschaft.


Kernarnold antwortet um 30-05-2017 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Vielleicht sollte die Gesellschaft auch einmal bei den Hausaufgaben beginnen.
Verbot von Neubauten außerhalb der Ballungszentren, Verbot von Straßenneu- und ausbauten, Eindämmung der Freizeitgesellschaft.....
Ansonsten bin ich Anhänger des Darwinismus. Was zu schwach ist wird ausgemerzt und durch anderes ersetzt. Auch eventuell der Mensch.
MfG Arnold Kern




Ziegenbua antwortet um 30-05-2017 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
@mittermuehl:
Viel interessanter finde ich es, wenn selbsternannte insektenschützer das Unkraut zwischen den Pflastersteinen und im Steinbeet (richtig gelesen, da liegen weiße Steine, keine Blumen) mit Roundup bekämpfen, jegliche Ungeziefer an den Weinreben auch totgespritzt werden, der Rasen jährlich belüftet, neu eingesät und gedüngt wird dass wohl ja kein Klee aufkommt (Argument Verletzungsgefahr für spielende Kinder), mindestens wöchentlich gemäht wird, aber dann zum Schutz der Bienen und Schmetterlinge Brennnessel und Margariten Stück für Stück umkurvt werden.

Ob da jetzt ein Landwirt seine 10ha Getreide 2x jährlich mit der Pflanzen"schutz"aufwendung von einem Hobbygärtner auf 100qm spritzt oder nicht ist da doch schon egal oder?
Was ich so beobachtet habe werden die ersteren nämlich eher sparsamer und weniger und letztere immer mehr.


doblero6 antwortet um 30-05-2017 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Mit dem Nachdenken ist das so eine Sache,kommt immer darauf an wo der denker gerade sitzt.
Als Beispiel , die Denkbemühungen von gewissen urbanen Mitbürgern , die den Wolf und andere liebe Tiere sogern haben,aber nur nicht inder Stadt ,weil so gefährlich ? Siehe Wildschwein in WIEN = Horror !
LG Doblero


gruberp antwortet um 30-05-2017 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Wie wichtig Bienen sind, neue Entdeckungen, und Ansätze für die Gesundheit der Menschen

www.focus.de/gesundheit/news/hoffnung-im-kampf-gegen-aids-forscher-sicher-bienenstiche-koennen-vor-hiv-schuetzen_aid_936237.html


gruberp antwortet um 30-05-2017 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Wie wichtig Bienen sind!

gerade gelesen: Interessanter Beitrag: Bienengift zerstört Tumorzellen

www.bild.de/ratgeber/gesundheit/gift-hilft-gegen-tumore-9332524.bild.html


gruberp antwortet um 30-05-2017 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
und die positiven Wirkungen von Propolis!



gruberp antwortet um 30-05-2017 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Infos zu Propolis

https://gesund.co.at/propolis-heilmittel-aus-der-natur-11887/

Also "Schützt der Mensch seine Umwelt - Schützt er sich auch selbst!"


mittermuehl antwortet um 30-05-2017 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
@ziegenbua
Auch du hast recht. Trotzdem sollten wir alle ganz unaufgeregt nachdenken. Wir bewirtschaften immer größere Flächen mit größerem Aufwand und nutzen den Boden immer effizienter. Vor 20 Jahren konnte man mit 10 ha eine Familie gut durchbringen. Heute sollten es 80 ha sein. Der landwirt arbeitet nach wie vor gleich viel. Es wurde dabei nicht reicher. Der Konsument bekommt Lebensmittel so billig wie noch nie. Die Böden leisten mehr als jemals zuvor in der Geschichte. Irgendwas passiert mit unserer Umwelt. Und da könnte die moderne Bewirtschaftung auch ein Faktor sein (neben Autoverkehr, Insdustrie usw.). Es bringt nichts den Kleingärtnern die Schuld zu geben. Man sollte einmal in aller Ruhe über seine Erträge, seinen Arbeitsaufwand, die Verschuldung wegen der Maschinen (oder die Rücklagenbildung), die Humusbilanz der Böden, die ökologische Vielfalt aus seinen Flächen und das Leben an sich nachdenken. Und wenn das alles paßt, dann paßt es einfach. Und wenn ein Punkt nicht paßt, dann hat man Handlungsbedarf. Und direkt oder indirekt wird das auch die Insekten betreffen. .................. und nein - ich auch nicht wie es wirklich richtig geht --- ich denke nur drüber nach (mit gerade mal 10 ha fläche) und probiere etwas herum.


FXST antwortet um 30-05-2017 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Stehlt den Bienen nicht den Honig!
Am Bienensterben wirken auch und zentral die Imker mit: Sie schwächen die Immunsysteme ihrer Völker, indem sie deren natürliche Nahrung durch Zucker ersetzen.
Denn ihr Abwehrapparat muss erst aktiviert werden. Und er wird es von dem, was sie sammeln, Nektar, Pollen, Propolis. Berenbaum hat Honig analysiert und vier Inhaltsstoffe gefunden, die mit dem Immunsystem der Bienen in innigem Zusammenhang stehen. Am wichtigsten ist die p-Cumarsäure (C9H8O3), sie ist selbst ein Gift und steckt in den Wänden von Pollen. Und wenn sie im Bienenfutter fehlt? Das hat Berenbaum mit „Bienen-Candies“ erkundet – Futterstückchen aus Zucker –, die mit je einem der Inhaltsstoffe versetzt waren oder auch nicht. Fehlt etwa die p-Cumarsäure, wird die Entgiftung erst gar nicht angeworfen (Pnas, 29.3.). Ganz ähnlich ist es bei Propolis, das ist Baumharz, das die Bienen einholen, um damit ihre Behausungen zu verkleben.

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1400700/Stehlt-den-Bienen-nicht-den-Honig


gruberp antwortet um 30-05-2017 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Und vergiftet den Bienen nicht ihr Nahrung und den Honig mit Glyphosat und Neonikotinoiden.
Da ist der Honig den man entnimmt im Gegensatz ein klax, denn man entnimmt dem Volk nicht allen Honig.


medwed antwortet um 31-05-2017 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
@kernarnold
donald trump geht erhobenen hauptes voraus in den abgrund. er will sich tatsächlich aus den vereinbarten klimaschutzverträgen verabschieden.
...noch immer regiert geld allein die welt.
diese kotzbrocken aus politik und wirtschaft, haben noch immer nicht begriffen, das sie vom geldfressen allein nicht leben können.
warum ist mir jetzt so schlecht...
...




medwed antwortet um 31-05-2017 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
der klimawandel wird die welt auf den kopf stellen, ganz neu ordnen.
die sensiblen lebewesen sterben schon.
ob wir der dramatischen entwicklung, erfolgreich standhalten können, wird sich zeigen.
donald trump und kim yong -un können mit ihrer politik andere länder und kulturen vernichten, sich selbst können sie damit aber auch nicht retten...





kronehitbauer antwortet um 01-06-2017 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der stumme Frühling (zum Nachdenken - Umdenken)
Mich interessiert dieses Thema auch sehr..... Ich habe auch einen Bienen häuptling neben meinen Feldern aber mit dem rede ich
Wenn ich am nächsten tag eine Pflanzenschutzbehandlung plane sperrt er seine bienen ein

Bei dem ist bis jetzt nicht ein Volk verendet..... Und bei uns ist ein starkes Maisgebiet...


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