Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker

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Omer 29-04-2017 16:52 - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo ich möchte heuer eine Hackgutanlange einbauen und dafür soll ein seperates Gebäude gebaut werden. Ein namhafter Hersteller hat sich die Gegebenheiten schon angeschaut und ein Angebot geschickt. Nun meine Frage, da die Raumaustragung mit 5 Meter Durchmesser angeboten wurde, hat eine große Raumaustragung wirklich so viele Vorteile, oder ist sie eher unnötig und man hat von einer kleineren Austragung mehr? Zur Zusatzinformation ich möchte neben dem Bunker das Hackgutlager bauen, um dann direkt hinenzuhacken bzw. es sollte ein Jahresvorrat Platz haben. Ich bin deswegen skeptisch, weil bei einer 5 meter Austragung weniger Platz freibleibt, um bei einen Schadensfall das Hackgut mit dem Frontlader weg zu Schaufeln, um die Austragung frei zu bekommen. Natürlich wird es von den Kosten her auch günstiger sein mit einer z.B. 3 Meter Austragung.


fendt_3090_2 antwortet um 29-04-2017 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo.
Bei großem Durchmesser hast weniger die Gefahr einer Brückenbildung vom Hackgut. Ausrämen hab ich noch nie müssen bei meiner Anlage, nur einmal im Bunker selbst Platz machen für einen Schneckentausch.


Omer antwortet um 29-04-2017 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo.
Danke für die schnelle Antwort. Wie lange lief deine Anlage mit der ersten Schnecke?



jakob.r1 antwortet um 29-04-2017 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Grüß Dich Omer, wenn Du sowieso ein neues Gebäude drüberbaust, kannst Dich ja auch für eine Austragung entscheiden,bei der Du von unten hinkommst und nicht den Bunker leerräumen musst im Schadensfall. Ich habe ein ehemaliges Tiefsilo genommen, in 2m Höhe eine Decke eingezogen mit einem großen Loch in der Mitte in das ein Trichter mit einer beweglichen Schnecke gesetzt wurde. Die Schnecke fräst nun umlaufend im Trichter das Hackgut in den schrägen Zuführungsschacht zum Kessel.Ich selbst kann für Wartungsarbeiten immer in den Raum unter dem Trichter gehen.
Grundsätzlich ist es aber auf alle Fälle sinnvoller, gemeinsam mit ein paar Nachbarn ein kleines Heizwerk zu bauen, falls dies möglich ist und Kosten gespart werden sollen.
Beste Grüße
Jakob


Omer antwortet um 29-04-2017 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo Jakob.
Dies ist mir vom Niveauunterschied eher nicht Praktikabel. Teifsilo oder ähnliches habe ich auch nicht vorhanden. Möchte nämlich an eine Maschinehalle drannbauen, und möchte diese von der höhe her nur maximal 1 bis 1,5 meter überragen. Gemeinschaftsprojekt ist nicht durchführbar, da die Nachbarn eher weit weg sind (der eine bäuchte eine 1km lange Fernwärmeleitung under der andere ca. eine 0,5km lange), da ich am Berg wohne. Auserdem haben die Nachbarn die für so ein Projekt in Frage kämen schon Scheitholzanlagen die noch nicht so schnell zum austauschen sind.


jakob.r1 antwortet um 29-04-2017 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
@omer, also solltest Du schauen, das Du mit der eigenen Anlage alles richtig machst. Anlage vom Haus weg ist schon mal super, und je größer die Anlage wird umso weniger Ansprüche stellt diese an die Hackschnitzelqualität. Auf alle Fälle eine Anlage o h n e Zellenradschleusse einbauen, dann hast Du diesen Störfaktor schon mal weg. Schaue das die Anlage G50 schluckt, -- da braucht der Häcksler wesentlich weniger Zeit und der Hackschnitzelhaufen trocknet selbst schneller. Ansonsten im Haus eine zumindest optische Störungsanzeige nicht vergessen.
Beste Grüße
Jakob


Omer antwortet um 29-04-2017 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Die Anlage sollte ca. um die 30 bis maximal 35kw haben, so sollten sich ein paar Reserven ausgehen für einen möglichen Dachbodenausbau. Geplant ist das auch im Haus eine Bedienung für die Heizung installiert wird. Was ich so gehört habe ist G50 momentan sowieso Standart bei den meisten Anlagen da mache ich mir nicht so große Sorgen darum. Hat G50 auch vom Brennwert her Vorteile? Bezügllich Zellenradschleuse: was ich so mitgekriegt habe ist dies Stand der Technik und wird bei jeder Anlage die ich mir bis jezt angesehen habe verbaut. Welche Störungen könne dabei auftreten und was wäre eine Alternative dazu? Wäre es auch ein großer Unterschied ob die Zellradschleuse eine Kammer oder mehrere hat?


fendt_3090_2 antwortet um 29-04-2017 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo. Meine Anlage lief 15 Jahre bis zum Schneckentausch. Abgeschaltet wird die Anlage nie, sie macht auch das warme Wasser. Sie hat eine Zellenradschleuse, die macht aber wenig Probleme. Ob eine Klappe besser ist kann ich nicht sagen, ich hab halt keine.


Ferdi 197 antwortet um 29-04-2017 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Wichtig ist:
+ G 50 tauglich, kleiners Hackgut kannst damit immer noch verheizen od. eben Pellets;
+ Eine Zellradschleuße, mit Schneidvorrichtung die große Stücke dann selber verkürzt;
+ Bei Hargassner, ETA, Fröhling, u. sonst noch einige Namhaften österreichischen Hersteller machst sicher nichts falsches, die sind Weltmarktführer bei Hackgut-Heizungen;
+ Referenzanlagen besichtigen;




jfs antwortet um 29-04-2017 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Eine Zellradschleuse macht nur Probleme wenn sie Fremdkörper und langfaseriges HG verarbeiten muß.
Fremdkörper -- Anlagenbetreiber verantwortlich. Langfaseriges HG -- Hacker schuld. Also Faktoren welche beeinflussbar sind.
Regelmäßige Wartung sollte einige Störungsmöglichkeiten wegen Verschleiß vermeiden.
Eine kleinere Austragung in einem großen Raum bringt dir zusätzliche Beschäftigung. Nämlich das zuschaufeln zu den zu kurzen Armen. Wenn die Austragung einen recht großen Durchmesser hat, dann wäre eine Gelenkarmvariante ev. besser.


jakob.r1 antwortet um 30-04-2017 01:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Grüß Dich, Omer -- ich habe meine erste Anlage 1988 eingebaut und habe dann endlich 2004 die dritte Anlage so gestaltet das diese funktioniert.
Laufen tun alle Anlagen, das ist klar und viele Anlagenbesitzer sind mit Ihrer Anlage zufrieden weil Sie nie was anderes kennengelernt haben. Man arangiert sich mit den Macken seiner Anlage und hält viele Störungen für "normal" die aber nicht sein müssen, wenn man gleich auf gewisse Dinge achtet. Der Kollege hat schon recht, das eine Zellenradschleusse nur auf Störung gleht wenn ein Fremdkörper oder lange Holzteile usw. die Messer passieren müssen. Die ersten Jahre funktioniert das ja auch gut, solange die Schneide scharf ist, aber dann.... und mit nachschleifen ist nicht weil die Anlage sonst Falschluft zieht. Deshalb habe ich nach den ersten beiden Anlagen mit Zellenradschleusse nur noch eine Anlage ohne gesucht. Die G50 haben vermutlich den besseren Brennwert, wenn Du waldfeuchtes Material häckseln lässt und dies sehr bald verbrennen möchtest. Ein G50 Haufen trocknet schneller ab. Mach nicht den Fehler und versuche Stammholz trocken zu kriegen sondern lass die Trocknung gleich den Hackschnitzelhaufen machen. Besonders Hartholz zermuckt eher, bevor es als Rundling gelagert austrocknen würde.
Bei Deiner Planung mit 30 bis 35kw braucht man kein Hellseher zu sein --- diese Anlage braucht "Familienanschluss" weil Du nur mit absolut trockenem Material fahren kannst.
Für feuchteres Hackgut wie es in der Praxis vorkommen kann ist das Glutbett zu klein.
Bei so einer kleinen Anlage würde ich auf Pellets gehen, weil die Anlage viel billiger ist . Das eigene Holz kannst Du auch an Hackschnitzelunternehmer verkaufen, falls dies Dein Grund für eine eigene Hackschnitzelanlage wäre.
Referenzanlagen besichtigen ist zwar grundsätzlich gut, wird Dich aber nicht weiterbringen wenn Du zu Bauern gehst welche nur "Ihre" Anlage kennen.
Ich will Dich nicht entmutigen für Deine Entscheidung zu einer kleinen Hackschnitzelanlage, aber ich habe Dir halt meine Erfahrungen mit kleinen Anlagen geschrieben.
Beste Grüße
Jakob


gerhard.r(mca10) antwortet um 30-04-2017 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo Wie blöd kann man sein eine Hackschnitzelheizung zu bauen ! Rechne mal die ganze Heizung und die Arbeit u. Kosten das jedes Jahr Anfallen . Könnt ihr nicht Rechnen oder wollt ihr nicht? ( zb Erdwärme gegenHachschnitzl) Sagt aber nicht die Stromrechnung Rechnet mal wierklich dann schaut ihr blöd aber es will ja keiner zugeben so das währe führe erste


jakob.r1 antwortet um 30-04-2017 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
@gerhard.r ... schade das Du so ein Forum hernimmst für Beleidigungen. Da hilfst Du uns nicht weiter. Da Du schreibst das wäre es fürs Erste sind wir schon gespannt auf eine Vergleichsberechnung Erdwärme contra Hackschnitzel weil wir gerne dazulernen und uns gerne beweisen lassen das wir die falschen Entscheidungen getroffen haben bzw. treffen werden.
Also bitte, wir warten....
Beste Grüße
Jakob


fendt_3090_2 antwortet um 30-04-2017 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Zumindest fehlt bei der Erdwärme der Spaß vom Holzmachen. :-)


Omer antwortet um 30-04-2017 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
@gerhard.r
Auch ich wäre gespannt über Vergleichsrechnungen. Gehe aber davon aus das nichts mehr von dir kommen wird. Auf deine beleidigungen werde ich nicht eingehen.
@jakob
Von wieviel Preisunterschied reden wir zwischen Hackgut und Pelletsheizung? Das erste Angebot hat mich doch sehr überrascht. Werde mir aber noch weitere Angebote einholen. Stückholz ist auch keine Option da es eher weniger Arbeit anstatt mehr werden sollte. Bei den Hackgutpreisen die bei uns bezahlt werden ist Material verkaufen auch nicht meine erste Wahl. Außerdem kann man beim hackgut z.B. beim laubholz alles verwerten, was beim Verkauf nur möglich is wenn man es als gehackter verkauft. Mir ist es lieber wenn ich nicht von schwankenden Kosten beim Heizmaterialkauf abhängig bin. Auch bin ich flexibler gegenüber der Tauwettersperre. Solte das Heizmaterial währendessen ausgehen habe ich immer noch die Möglichkeit meinen Nachbarn mit dem Traktorhacker den Bunker anfüllen zu lassen.


melchiorr antwortet um 30-04-2017 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hallo!
Habe 1987 die erste Hackgutheizung eingebaut und die funktionierte bis 2016 problemlos bis auf einen Wechsel der Schnecke und bei der Rückbrandklappe löste sich nach zwei Jahren der Dichtungsbelag, konnte einen größeren Schäden vermeiden. Die Klappe wurde auf Garantie mit einer Zellenradschleuse ersetzt. 2016 wurde die Heizanlage erneuert, 40 KW, Zellenrad, Raumaustragung 5 m, Schütthöhe 6m, brauche nur einmal im Jahr den Bunker füllen. Steuerung und Störungsüberwachung bzw. Meldung aufs Handy. Hacke alles was im Wald so anfällt, Hartholzrundlinge werden auf 4 Meter abgelängt und gespalten und nach einem Jahr Lagerung gehackt. Hatte noch nie Probleme wegen feuchter Hackschnitzel. Heize 400 m/2 Wohnflächeund da ist locker noch Kapazität für einen eventuellen Dachbodenausbau vorhanden. Die Arbeit mit der Pflege des Waldes hätte ich auch ohne Hackgutheizung.
Mfg


KaGs antwortet um 30-04-2017 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Wärmepumpe, bzw. Erdwärme wird aber auch nur im Niedrigenergiehaus richtigen Sinn machen.
Habe selber eine Wärmepumpe mit Flachkollektor, ist eine super Sache wenn man mit der Brennholzbereitung (fast) nichts mehr zu tun hat. Das Küchenoferl hat einen sehr geringen Holzverbrauch und daher fällt diese Arbeit kaum ins Gewicht.


qwert antwortet um 01-05-2017 06:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Wir haben durch einige Fleißigen Leser dieses Forums erfahren das ihr alle die Heizkosten senken wollt, haben das alles gelesen und sind überrascht wie viele ihr alle durch den Rauchfang Wärme hinaus bläst, und Material verbraucht.
Wir bitten ein Produkt an wo ihr alle bis zu über 100 % Einsparungen machen könnt, wenn ihr es wollt alleine bei den Kesseln die nur ein Drittel an wärme bringen da die Feuerungswärme in die Luft Geblasen wird. Und die Feuerwehr braucht.
Die Produkte die wir anbieten sind reine Österreichische Produkte, von kleinen Erzeugern u. nicht von Ausländischen Konzernen, wie ihr alle von denen schwärmt, schaut euch die kleinen Erzeuger einmahl genauer an und dann mal Kaufen dann darüber schreiben wer die Kesseln und Produkte schon hat der Kauft bei uns ständig weitere Produkte damit diese die Kosten senken bis mehr als 100 %.und haben in weiterer folge keine weiteren Schäden in allen Bereichen, sondern machen Gewinne.
Was die Wärme Pumpen angeht kann sich ja eine Kaufen nur wir wissen aus sicherer Quelle das in ca. 4 Jahren es gewaltige Probleme geben wird und die eine haben dann nicht um 12000 sondern um 70000 gekauft haben, neues Gesetzt von der EU.
Anfragen oder oder Beschwerden Direkt an uns senden per E-Mail.
Lg an alle die es verstanden haben das man Geld Sparen kann wenn man es will.


KaGs antwortet um 01-05-2017 07:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
@qwert
Heute ist der 1. Mai, nicht der 1. April!


jakob.r1 antwortet um 01-05-2017 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
@qwert... Grüße Dich!
Da kündigst Du ja richtig ein Perpedo Mobile an und wir sind schon gespannt wenn Du Deine nebulösen Ankündigungen konkretisierst und uns aufklärst welche Geheimwaffe Du da im Köcher hast...
@omer.. ich bin über die aktuellen Unterschiede Pelletanlage zu Hackschnitzelanlage nicht am Laufenden aber vor Jahren war die Pelletsanlage um 30% einer Hachkschnitzelanlage zu bekommen.
Sicher ist es arbeitsmäßig unübertroffen wenn man Baumkronen, Stauden und Gipfelstücke einfach ohne Bearbeitung auf einen Haufen fahren kann und dann vom LKW-Hacker direkt in die Lagerhalle neben dem Bunker zum Austrocknen blasen lässt. Andererseits schreiben Untersuchungen davon, das dadurch den Bäumen viele Nährstoffe entzogen werden, die sonst den Waldboden düngen beim Verrotten. Vermutlich ist ein Mittelding zwischen Urwald und besenreinem Aufräumen des Waldes die beste Lösung.
Deine Argumente pro Hackschnitzelanlage kann ich alle bestens nachvollziehen, sonst hätte ich ja selbst auch keine. Bauchschmerzen bedeutet mir nur die "Kleine" Deiner geplanten Anlage. Im 30kw Bereich sind die Kosten pro Kw natürlich überirdisch weil z.B. die Austragung bis 100kw immer die Gleiche sein wird. Abgesehen von den Kosten die ich ja nachvollziehen kann wenn es Dir das eben wert ist. Aber ich kann mir nicht vorstellen das Du bei der 30kw Anlage irgendwelche Kompromisse zu absolut trockenen, gleich kleinen Hackschnitzelstücken verheizen kannst ohne das Dir die Anlage streikt. Das Glutbett ist einfach zu klein. Du schreibst, das G50 heutzutage Standart ist. Das mag schon stimmen --- aber erkundige Dich mal, was rauskommt wenn der Häcksler das G50 Sieb reinmacht und dann etwas anderes häckselt als nagelfestes Stammholz und vielleicht die Schneide nicht mehr die Beste ist.... Bei Stauden sind da durchaus 30cm lange Stücke im Hackschnitzelhaufen, sowie bei nicht nagelfestem Stammholz Stücke bis zur Faustgröße.
All das habe ich bei meinem aktuellen Hackschnitzelhaufen liegen, das Häckselmaterial war ca. zwei Drittel dürre Stangen aus Durchforstung und ein Drittel frische Nadelholzgipfelstücke, Äste von Randfichten, und Stauden. Gehäckselt am Gründonnerstag gleich in den Bunker der noch ein Drittel voll war und der Rest in die Halle. Mir ist klar, das solches Material eigentlich nicht verheizt werden soll --- aber so ist eben die Praxis. An solchen Gegebenheiten erkennt man erst die Qualität der Anlage.
Ich würde es heutzutage so machen wenn ich eine neue Anlage kaufen möchte, das ich mir einen großen Sack mit solchen "Problemmaterial" einpacken würde und die zu besichtigenden Anlagen müssten meinen Problemsack alle verheizen. (Pro Anlage natürlich mindestens einen Sack) Da würden die Anlagenbesitzer und Dein Vertreter sowie Du selbst aus dem Staunen nicht mehr herauskommen und Du müsstest froh sein wenn überhaupt eine Anlage diesen Test bestehen könnte im 30kw Bereich, weil theoretisch ist vieles möglich.
Das kannst Du Dir aber auch alles sparen wenn Du von vorneherein sicher bist, das bei Dir immer alle Hackschnitzel absolut gleich groß sind und Du immer absolut trockenens Material zur Verfügung hast, -- also Deine Anlage Familienanschluss bekommt so wie bei einigen Beiträgen hier.
Schönen Maifeiertag wünscht
Jakob


Gerhardd antwortet um 01-05-2017 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Grüß dich Omer

Zu deiner ursprünglichen Frage:
Mein Bunker hat 4,5 mal 6 m mit einer 5 - Meter - Federplattenaustragung.
Die Bunkergröße war durch das bestehende Gebäude vorgegeben.
Für die 5m - Austragung hab ich mich entschieden, weil ich eben die Tiefe der 6 Meter möglichst nutzen wollte.
Seitlich an den Wänden hab ich Hartholzpfosten montiert, an denen die Hacken der Federplatten bei fast leerem Bunker streifen.
Dadurch kann ich auf einmal den Jahresvorrat (von gut 90 m³ auf einer 56 kw- Anlage) direkt rein häckseln.
Brückenbildung gibt es - bei sehr trockenem Material - keine.
Allerdings bleibt das Material ringförmig stehen und ich muß ein paar mal rein und diese Wände zum Einstürzen bringen - jeweils ca eine viertel Stunde und mit Staubmaske.
Das mache ich immer wenn die Austragung nicht mehr im Material läuft und dadurch die Federn ins Leere schlagen, ist gut zu hören.
Nur einmal im Jahr häckseln zu müssen ist mir diese Arbeit durchaus wert.
Ich wüßte jetzt auch nicht, was bei einer Neuanlage unbedingt zu ändern oder verbessern wäre.
Allerdings weiß ich nicht, wie Federarme sich bewähren.

Liebe Grüße




Omer antwortet um 02-05-2017 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
@jakob.r
In meinem Wald stehen großteils Fichten und Lärchen. Laubholz eher weniger. Das die Nährstoffe den Waldboden abgehen würden ist mich durchaus bewusst, wobei ich sagen muss dast Fichten und Lärchenäste sowieso im Bestand verbleiben, da ich meine Holzernte Motormanuell (Traktor, Seilwinde und Motorsäge) erledige. Bei wipfelstücken könnte ich mir durchaus vorstellen, diese diese zur gänze zu häckseln. Besenrein wird mein Wald also nie sein, aber das möchte ich garnicht. Ich muss mir sowieso zuerst mal Anlagen im Betrieb ansehen in meiner umgebung laufen aber auch genügend anlagen in der 30 kW Klasse. Das mit dem Problemmaterial kann ich leider nicht testen, da ich bislang nur Stückgut heize. Am liebsten ist mir wenn keine Vertreter in der nähe sind beim besichtigen und man den Bestitzer besser kennt und sich unterhalten kann ohne das der Einfluss der Vertreter vorhanden ist. Zum Problemmaterial: das ist aber dann eigentlich ein Problem von der Hackerfirma wenn das Material dann bis zu 30cm lang ist, zumindest wenn es an der fehlenden Schärfe der Messer liegt. Sollte sowas vorkommen wird er ohnehin das letzte mal gehackt haben bei mir.


biozukunft antwortet um 04-05-2017 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vorteil von großer Raumaustragung für Hackgutbunker
Hab 1994 mit selbst gebauter Raumaustragung (4mx4mxca.3,5m hohem Bunker) eine Sturm-Pöllinger-Hackschnitzelheizung an Windhager Allesbrenner angebaut u. dann 2009 auf eine Hargassner - 35kW-Hackschnitzel-Anlage getauscht. Funktioniert mit ab u. zu kleineren Problemen. Hacke mit Eschlböck III im Sommer oder Herbst Dürrholzwipfel u. Äste u. im Winter 2x trockene Scheiter. Weiß aus Angeboten, dass erst ab ca. 70kW Pellets- u. Hackschnitzelanlagen gleich teuer sind. Kleinere Pellets-Anlagen kann man in Tschechien um ca. die Hälfte kaufen.


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