37 Milchbauern ohne Abnehmer

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meki4 13-04-2017 07:44 - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo Milchbauern!
Gestern war in der ZIB 2 ein Bericht über die Milchbauern der "freien Milch".
Ist der gefilmte Bauer einer der großen Schreier, die damals über die Molkereien geschimpft haben und die Funktionäre alles mögliche genannt haben, oder hat er halt mitgetan und ist jetzt ein Opfer dieser Schreier?
Mich wundert es nicht, wenn eine Molkerei einen solchen jetzt nicht mehr nehmen will, der vor Jahren die Molkereileute teilweise unter der Gürtellinie beschimpt hat. Die anderen, die sich mitreissen haben lassen, werden sicher wieder liefern können.
LG M.
jakob.r1 antwortet um 13-04-2017 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Grüß Dich Meki, -- ja dann sind diese Bauern wohl Vorreiter einer künftigen Entwicklung.
Bei uns in Deutschland prüft gerade das Bundeskartellamt ob die langfristigen Milchlieferverträge ohne das der Bauer den Preis vorab weiss, -- überhaupt zulässig sind.
Das ist doch eine Chance für die Molkereien, wenn jeder Bauer jeden Monat bei einer Ausschreibung mitbieten muss, wenn er Milch liefern möchte. Die billigsten Angebote kommen dann zum Zug. Da werden wir dann Milchpreise unter 10 Cent/kg Milch sehen, zumindest von den "Großbetrieben" bei denen die Bank nur noch so lange still hält wie monatliche Umsätze zu verzeichnen sind. Eigentlich verwunderlich das die Molkereien dieses System nicht schon lange eingeführt haben, weil dann die Molkereigewinne ohne großen Aufwand enorm gesteigert werden können.
Beste Grüße
Jakob

2587 antwortet um 13-04-2017 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ja so ist es eben wen ich über jemanden schimpfe dann kann ich mir von dem keine Hilfe mehr erwarten oder das ich von dem etwas bekommen werde!!!!!!!!

Vollmilch antwortet um 13-04-2017 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo!

Mich würde interessieren, haben die 37 gar kein Angebot einer Molkerei erhalten oder waren die Angebote nicht gut genug?

LG Vollmilch

eklips antwortet um 13-04-2017 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@vollmilch
Ohne Garantie, aber ziemlich sicher: KEIN Angebot. Betriebe dabei, wo bis zu 4 Tankwägen vorbeifahren.
Näheres dürfte heute aufkommen.
Gratulieren darf man denen, welchen das Heimzahlen so wichtig ist.

gustav 25 antwortet um 13-04-2017 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@ eklips
Lieber Walter, gratuliere du hast ja bei deiner gehassten Molkerei (OM) wieder einen "Knebelvertrag mit Geschäftsanteilen im Wert eines Einfamilienhauses" (wörtliches Zitat von dir 2007) bekommen!
Jetzt kann man deine zynischen Kommentare wieder lesen.



textad4091 antwortet um 13-04-2017 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die Wahrheit liegt für mich in der Mitte- Ich verstehe die verzweifelte eine Seite, die jetzt ohne Abnehmer dasteht, sowie die andere Seite, die sagt oder meint, wir haben keinen Platz für mehr Milch ... Was ich nicht verstehe: Die damaligen Marktschreier, welche mit der genossenschaftlich organisierten Form nicht zufrieden waren, hätten sich ja wohl einbringen können, wenn sie wirklich wollen hätten ... so hinterlassen sie einen Scherbenhaufen, und haben dies meiner Meinung auch zu verantworten.
Mein derzeitiger Informationsstand: Ich hab den Bericht im aktuellen Landwirt gelesen, dem kann ich insofern zustimmen: Einen guten Wirtschaftspartner erkennt ma NIE in den guten Zeiten, sondern erst in den schlechten ... Da is mir lieber, ich hab ein bisschen weniger Kohle, dafür aber einen fixen Abnehmer und auch liquiden Zahler.

Und die ursprüngliche Idee, z.B. Milch auf andere Wege als genossenschaftlich zu vermarkten, funktioniert ja wohl ... nur brauchst Leute, de sich richtig in die Sch.... Knien dafür^^ Für mich sind de damaligen "Rebellen" nichts mehr als Menschen, de sich profilieren wollten, und dran (leider) kläglich gescheitert sind. Aber an diesem Scheitern sind ja nicht die Genossenschaften schuld, so wie's gern dargestellt wird.

Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass ma die Betriebe, welche ohne Liefervertrag dastehen, im Regen stehen lassen sollte. Nur sollt ma die Sache einmal richtig darstellen- Und zwar die Genossenschaft nicht als Fangbecken, und de Bauern nicht als arme arme Verlierer. Und die damaligen Milchrebellen sollt ma bitte auch nicht komplett außen vor lassen und fein raushalten^^

Vollmilch antwortet um 13-04-2017 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo!

Also ich finde, ein Angebot hat sich jeder verdient. Die potentiellen Abnehmer können sich ja ausrechnen, wie sie die zusätzliche Milch kostenneutral unterbringen können. Aber naja, es gibt sicher auch "Heimzahler".

LG Vollmilch

meki4 antwortet um 13-04-2017 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Da gibts gleich wieder eine große Diskussion und Anteilnahme.
Auf meine Frage hat leider noch niemand eine Antwort gefunden.

Peter1545 antwortet um 13-04-2017 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Nicht solange her hat es noch geheissen die Milch am Spotmarkt wird um 40cent gehandelt?
Wo liegt er jetzt wirklich?
Kann man derzeit am freien Markt keine Milch verkaufen?

veti antwortet um 13-04-2017 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Laut seiner Aussage in der Bezirkszeitung ist er kein Milchrebell, hat nicht demonstriert und nicht gestreikt: https://www.meinbezirk.at/perg/wirtschaft/kein-milch-vertrag-bio-bauer-sperrt-zu-d2075310.html
Auf die Frage wird dir im Forum auch niemand eine Antwort finden, da wirst du die Betroffenen schon selbst fragen müssen.

eklips antwortet um 13-04-2017 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@gustav25
Ich gratuliere dir dazu, dass du als perfektes Beispiel für jene Bauern und Funktionäre herhalten kannst, die fest mit dem Schlögl draufhauen, aber vom Informationsstand her mit größter Bescheidenheit glänzen.
Seit wann soll ich bei der OM sein?


Richard0808 antwortet um 13-04-2017 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Natürlich gehört den Betroffenen geholfen, auch wenn sie geschrieen haben.
Unsere Berufskollegen im Regen stehen lassen, aber jeder der über die Grenze kommt dem muss geholfen werden.
Wo kemman do hi.....


eklips antwortet um 13-04-2017 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Nach dem Beitrag in der Mittags-Zib muß ich jetzt ein wenig zur Verteidigung der Berglandmilch ausrücken.
Die anderen Molkereien, die LIeferanten - auch unter schwierigen Sammelbedingungen aufgenommen haben, tun sich ja leicht. Aber die Berglandmilch hätte ganz sicher Schwierigkeiten, einzelne, auf der Tour liegende Lieferanten dazuzunehmen. Wo soll denn die kleine Topfen-Quetschn hin mit der Milch, wo sie doch nur Platz für 12000 Lieferanten hat?
Da stehen eindeutig rein wirtschaftliche Gründe im Vordergrund und mit Exempel statuieren hat das üüüüberhaupt nichts zu tun. So lustig!
Schöne Grüße an den Gmundnerlieferanten, der immer nach dem Kirchgang die internsten BLM-Interna erfahren und hier präsentiert hat. Er fehlt.

G007 antwortet um 13-04-2017 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@all
Wenn mich ein Lieferant beschimpft und wechselt, weil alles andere ja besser ist, mit so einem würde ich niemals in eine neue Geschäftsbeziehung gehen!

Woidviertler antwortet um 13-04-2017 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Jajaj die Schadenfreude ist ein Luder ... wenn ich so lese wie mit den sogenannten Milchrebellen jetzt umgegangen wird, wird mir spei-übel.... Kollegen denkt mal nach wenn die sogenannten Rebellen nicht gewesen wären ,hätten die Genossenschaften Euch dass Fell schon lange über die Ohren gezogen, so mussten doch die Funktionäre munter werden und Aktiv nachdenken was sie für die verbleibenden Lieferanten machen und ihre Pfründe sichern können. Es ist eine Schande ( auch wenn sie gegen die Genossenschaften und ihre Allerheiligsten Vertreter gewettert haben) -sie haben dennoch was erreicht: der große schlafende Moloch ist aufgewacht und wie ein aufgescheuchter Hendlhaufen durch die Gegend gescheucht worden inkl. Politik. Solange die Bauern nicht GEMEINSAM !! Agieren solange sind wir Ausgeliefert der Politik und abgehobenen Genossenschaftern , genau dieses Spiel wird schon seit Jahrzehnten mit uns betrieben, damit wir keine Einigkeit zusammenbringen. Lasst die Vergangenheit ruhen und denkt lieber nach wie allen geholfen werden kann , wie Betriebe vielleicht auch Zukunftsbetriebe gesichert werden können , und nicht gegenseitig die Hackln ins Kreuz schmeissen.
ps. Ich war nie Milchlieferant, Der noch nie einen Betriebswirtschaftlichen Fehler gemacht hat soll vor den Vorhang treten, und soll beweisen und uns Lehren wie man das schafft oder er /sie sollten schweigen. Ich schäme mich für Berufskollegen die nur das ICH bin Ich und nicht das WIR sind Stark Gefühl kennen und Leben. mfg.

Steyrcvtfan antwortet um 13-04-2017 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Gratlulaltion an alle das es so weit gekommen ist,
Auch Schadenfreude ist eine Freude, und so mancher freut sich wenn der Nachbar am Boden lioegt, das nenne ich Solidatridet.
Alle Berufgruppen dürfen demonstrieren, aber bei uns Milchbauern wirds mit der Existenz bestrafft.
Wo ist die Berufsvertretung. Anscheinend sind Wein-, und Mosttaufen. Geburtagsfeiern wichtiger. Selber kauft so mancher Herr Funktionär nicht alles oder fast nichts bei diversen Genossenschaften ein , aber bei der Milch da liegt der Heiligenschein über den Genossenschaften.
Hoffentlich freuen sich wenigstens die Vertreter der Molkereigenossenschaftenund der Agrarpolitik, das es so gekommen ist, und können sich jetzt auf das Österfest voll Schadenfreude freuen.

Vollmilch antwortet um 13-04-2017 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Was auch immer du mit Solidatridet meinst, Solidarität sieht anders aus. Solidarität ist keine Einbahnstraße, die man in schlechten Zeiten einfordert und sobald man sich selbst woanders mehr Vorteile erhofft, schnell wieder vergisst.
Die "Abtrünnigen" sollten sich darauf besser nicht berufen.

LG Vollmilch

bioanz antwortet um 13-04-2017 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@ steyrcvtfan und Woidviertler

Scheinbar habt ihr aus der Vergangenheit nichts gelernt.
Es gibt auch Genossenschaften denen vor 10-15 Jahren das aus vorausgesagt wurde, die heute sehr gut dastehen.
Da war aber nicht "Populismus" das Handwerk, sondern ständiges Arbeiten in Markt und Kosteneffizienz ohne das an die große Glocke zu hängen.



eklips antwortet um 13-04-2017 15:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Bin neugierig, ob man bei den Biogaslern auch so argumentieren wird - ihr kriegts leider keinen Vertrag und keine Zuschüsse mehr, weil eh genug Strom da ist und ihr eine Fehlentscheidung getroffen habt....

textad4091 antwortet um 13-04-2017 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Eklips und Vollmilch kann ich mich da und dort gut anschließen.

Und jeder Betrieb, welcher derzeit ohne Abnehmer dasteht, wird wohl individuell zu betrachten sein. Eine Lösung für ALLE wirds da nicht geben können, dafür sorgen allerdings eher die hoch geschickten Verhandler und die Meldungen der FMA.

Allerdings hat die FMA wohl schon vor Oktober 2016 ihr baldiges Ende "gesehen" (Ich kann mir schwer vorstellen, dass dies nicht so war)- Und sobald sich sowas absehen lässt, müsst ma sich mit allem Eifer für seine Lieferanten in's Zeug legen, zumindest, wenn einen was an seinen Kunden liegt ... Und die DIskussion derzeit zeigt wieder: Lernfähigkeit gleich Null, man redet wieder vom "kranken System" -zu dem ma aber wieder zurück will?? Ich wünsche KEINEM Einzigen den wirtschaftlichen Ruin oder Tot, aber ma muss als Selbstständiger bitte schon mit einem Funken Verstand an die Sachen ran gehen. Das heißt für mich jetzt nicht Kniefall oder schön Buckeln, sondern einfach ein Entgegentreten auf Augenhöhe- Und sich nicht wieder als Bauernopfer der Raiffeisen hinstellen. Es gibt Dinge, die nicht richtig laufen oer zu hinterfragen sind, aber im Anbetracht der Situation für die betroffenen Betriebe, muss ma dies derzeit nun wirklich nicht aufpauschen. Da ist eine schnelle Lösung gefragt, und nicht wieder dieses Herumgeiere über Genossenschaftswesen, Giebelkreuz und Co.
Und man dürfte wohl spätestens jetzt von der FMA ein Schuldgeständis verlangen, dass an ziemlichen Mist gebaut haben.Aber statt dessen werden die Molkereien mehr oder minder öffentlich dazu verpflichten, dass für den Erhalt der Landwirtschaft zuständig zu sein haben, und somit de Betriebe, de ma in eine missliche Lage geführt hat, gefälligst wieder aufzunehmen haben. Für micht ist der Beitrag von der Mittags-ZIB (13.4.2017) schon eine halbwegse Täter-Opfer-Umkehr.
Aber wie gesagt, für die betroffenen Liefarenten muss schnell eine Lösung her ... und ich hab des Gefühl, die FMA will ihr Scheitern nicht wirklich wahrhaben, und zögert da herum.

Über den Betrieb in Perg sei eines gesagt, was mir nicht ganz schlüssig vorkommt (Interview im Bezirksblatt)
"Wir haben nur 2010 die Lieferverträge mit der damaligen Molkerei gekündigt, die Genossenschaftsanteile nicht. Wir sind daraufhin von der Genossenschaft gekündigt worden."
Genau sowas muss ma dann eben als Einzelfall sehen- Und der Betriebsleiter dies wohl mit seiner damaligen Molkerei durchgehen. Dass sich der nunmehr ehemalige Abnehmer für seine Milch nicht wirklich dafür zuständig sieht, liegt wohl auf der Hand ...

Vollmilch antwortet um 13-04-2017 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Also man darf ja nicht alles glauben, was in diesen Zeitungen steht. Aber wenn ein Milchbauer wirklich so naiv ist, zu glauben das die Kündigung des Liefervertrages ohne Konsequenzen bleibt, dann empfehle ich die Satzung der Genossenschaft zu lesen!
Bei der MGN kann man zum Beispiel überhaupt nur Mitglied sein, wenn man Milch liefert.
Der Vorstand könnte das Kündigen des Liefervertrages auch als "genossenschaftsfeindlich" ansehen und das wird auch einen Kündigungsgrund darstellen.

LG Vollmilch

xaver75 antwortet um 13-04-2017 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Für die 37 Lieferanten und auch die Biogasler wird's sicher eine Lösung geben.
Die kleineren der 37 werden halt einen Kniefall machen müssen, die größeren sich verbal etwas mäßigen.
Aber besonders die kleineren Bauern, welche sowieso irgendwann die nächsten Jahrzehnte auf der Strecke bleiben sollten sich in Zukunft gut überlegen, ob sie sich bei Molkereiwechseln, Demonstrationen ect. mitreißen lassen.
Ein kleinerer Betrieb mit hohem Pachtgrundanteil ist momentan der größte D..p.
Betriebe über der SVB-Höchstbemessungsgrundlage treiben die Pachtpreise, bekommen höhere Produktpreise, haben sichere Abnehmer, niedrigere Betriebsmittelkosten....
und sind auch schon ein zerstrittener Haufen.
LG



karl0815 antwortet um 13-04-2017 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ich frage mich:
Wo sind Halbmayer und Grünzweil, die Gurus und Heilsbringer der Milchbauern?
Wäre an der Zeit dass sie wieder Verantwortung für jene Bauern übernehmen, welche ihnen Vertraut haben!
Jetzt stehlen sich die feinen Herren davon aus ihrer Verantwortung!
Herr Halbmayer hat als Geschäftsführer der FMA jahrelang von seinen Bauern profitiert, jetzt soll er sich auch um sie kümmern und nicht die Schuld bei anderen suchen!

@meki4: ob der im ORF vorkommende Bauer aus dem Mühlviertel damals ein Schreier oder Mitläufer war, könnte er uns nur selbst beantworten, aber die meisten Schreier von damals haben diesbezüglich kleine Erinnerungslücken!

karl0815 antwortet um 13-04-2017 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ein Molkereiwechsel wird auch in Zukunft kein Problem sein!
Wer sich von einem schlechteren zu einem besseren Abnehmer auf den Weg macht, entscheidet doch für seinen Betrieb richtig!
Wer allerdings leichtgläubig irrgendwelchen "Experten" und Agro-Populisten vertraut, sich aber keine Gedanken über die Verarbeitung und v.a. auch die Vermarktung seiner Produkte macht, wird scheitern!!



eklips antwortet um 13-04-2017 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@textad

Das baldige Ende war tatsächlich vor Oktober 16 dem Furtmüller klar und deswegen hat er auch mit seinen "Partnern" (so glaubte er) den Molkereien, mit denen er langjährig kooperiert hat, ausgemacht, dass die Lieferanten im jeweiligen Liefergebiet zurückgenommen werden.
Als dann die Betriebe auf Furtmüllers Anraten die Anträge gestellt haben, war bei manchen Molkereien plötzlich nichts mehr von den Abmachungen bekannt bzw. gab es nicht einmal Antworten auf die Ansuchen.

Großes Lob und Hochachtung für alle Geschäftsführer und Funktionäre, die dieses miese Spiel nicht mitgespielt haben.

meki4 antwortet um 13-04-2017 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Wieviele Milchbauern waren eigentlich bei der "freien Milch" bzw. warum sind jetzt gerade 37 übrig geblieben? Haben die anderen selbst was neues gesucht oder was sind die Gründe dafür?

eklips antwortet um 13-04-2017 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@vollmilch

So einfach ist das mit Liefervertrag und Mitgliedschaft nicht aus meiner Sicht.

Bei meiner Ex-Geno saßen Leute im Vorstand, die schon lange keine Milch mehr geliefert haben, aber genau wussten, was für den Milchbauern gut ist. Ihre Einkäufe tätigten sie außerhalb des Reiches der Genossenschaft und da geht es mir um Umsätze von 50-100.000€ im Jahr, die der Geno fehlen.
Ich habe mit dieser Geno bis heute Umsätze, die mehr sind als das durchschnittliche Mitglied einkauft.
Trotzdem bin ich damals gekündigt worden, obwohl das aus den Statuten nicht zwingend hervorgeht.

Vollmilch antwortet um 13-04-2017 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo eklips!

Ich weiß, dass in anderen Genossenschaften auch Nichtlieferer Mitglieder sein können. Da sollte man darüber nachdenken, ob das klug ist!

Wenn ich bei einer Molkereigenossenschaft oder Liefergenossenschaft Mitglied (Eigentümer) bin, dann würde ich es persönlich schon "seltsam" finden, wenn ich eine andere Molkerei beliefern würde. Und ich hätte großes Verständnis dafür, wenn der Vorstand dieses Verhalten als "genossenschaftsschädigend" interpretiert. (Auch losgelöst von der damaligen Gesamtsituation und den "genossenschaftskritischen" Äußerungen)

Also der Glaube "Wenns mit den Versprechungen der FMA nicht klappt, MUSS halt die Genossenschaft wieder meine Milch abholen" ist meiner Meinung nach sehr naiv.

LG Vollmilch

karl0815 antwortet um 13-04-2017 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Würde zB. die Gmundner Milch die 37 Bauern aufnehmen, so müssten bei einem Gleichbleibenden Absatzmarkt der GM die anderen 4000 ca 1% weniger liefern, damit der Markt wieder ausgeglichen ist!
Warum sollten die die Eigentümer=Milchbauern so einem Deal zustimmen???
Aus Solidarität?
Aus Freundschaft?
Weil wir uns alle lieb haben?

Alle FMA Lieferanten haben vor schon fast 3 Jahren die Möglichkeit gehabt, zur GM zu wechseln, die Weitsichtigeren unter ihnen haben dies auch getan!
Die o.g. Herren haben zuerst die Molkerei, dann die Marke abgestossen, um die Bauern sollten sich andere kümmern, echt fair gegenüber den Bauern!

karl0815 antwortet um 13-04-2017 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die Statuten bezügl. Mitgliedschaft sind bei den Molkereigenossenschaften in Ö sehr unterschiedlich. Gerade in der Stmk. auch oft nur in Kombination mit der Mitgliedschaft bei der LGH-Gen.
Bei den oö Molkereien ist die Mitgliedschaft bei Einstellung der Lieferung zu kündigen und die Anteile sind auszubezahlen!
Aber wenns so weitergeht bekommen auslaufende Milchbauern (mit Genossenschaftsmitgliedschaft) bald noch einen verwertbaren Zusatznutzen;-)

karl0815 antwortet um 13-04-2017 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Tolles Zitat vom Halbmayr im Standard:
"Tatsächlich jedoch fürchtet sich die Mehrheit der Bauern vor den Molkereien." - derstandard.at/2000055920362/37-Milchrebellen-bangen-um-ihre-Existenz

Weil dazu passt:
Bertolt Brecht. „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“

karl0815 antwortet um 13-04-2017 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Tolles Zitat vom Halbmayr im Standard:
"Tatsächlich jedoch fürchtet sich die Mehrheit der Bauern vor den Molkereien." - derstandard.at/2000055920362/37-Milchrebellen-bangen-um-ihre-Existenz

Weil dazu passt:
Bertolt Brecht. „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“

G007 antwortet um 13-04-2017 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Vielleicht sollen auch manche ein altes Sprichwort beherzigen.

" Wie man in den Wald hinein ruft, so hallt es zurück!"

Jak antwortet um 13-04-2017 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ich bin kein Milchbauer,aber ich dachte daß eine namhafte Molkerei von einer Großbank aufgefangen wurde um die Kurfe zu kratzen.Ich bin mir fast sicher ,daß die bösen Rebellen bei einer Kreditvergabe der Bank nicht zu schlecht waren.Liebe Kollegen,wir sollten zusammenhalten als sich zu bekriegen.

keinjasager antwortet um 13-04-2017 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
man sollte schon alles wissen - bei einer Pressekonferenz checkte unser ÖVP-Auer nicht, dass die Mikrofone noch eingeschalten waren, als er den Ausruf tätigte, - Die Freie Milch muss weg, egal was es kostet - damals war auch unser Milchpreis vor den Molkereien und das durfte einfach nicht sein - mit Geld kann man alles vernichten, da hat man keine Chance, es durfte keine Molkerei die Milch von der Freien Milch abnehmen, der deutsche Milchlaster holte die Milch und fuhr direkt in die österr.Molkerei-aber es ging über Deutschland-im Lagerhaus durfte nicht mehr gewogen werden-laut Lagerhauschef, der vom ÖVP-Bürgermeister dazu angehalten wurde, eine große Transportfirma musste Ende Juli von den Molkereien uns kündigen, sonst hätte diese Firma die Aufträge von den Molkereien verloren, also in 5 Tagen musste die Freie Milch eine neue Abholflotte aufstellen usw. usf - es waren unlautere Dinge, mit der mit der Freien Milch aufgeführt wurde und jeder kann sich die Parole selbst ausdenken, wenn es heißt - diese Firma wird vernichtet - egal was es kostet - die Firma durfte nicht gegründet werden, nur die ÖVP, BB usw. haben das Sagen und sonst - Hände falten, Goschn halten - es war es wert, es probiert zu haben, aber mit solchen Gegenspieler hat man keine Chance

bioanz antwortet um 13-04-2017 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Warum schreibst du "unser ÖVP-Auer" - gehört der jemand?
Sehr sehr "Brücken bauende Worte"??!! - dein Eintrag

tomsawyer antwortet um 13-04-2017 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@ jak : die Molkerei die Du ansprichst hat Ihre Aufgabe getan. Sie hat fast alle ehemaligen Genossenschafts Liefereranten wieder aufgenommen ! Hut ab vor solch einem Geschäftsführer , der immer gesagt hat, wir können diese Bauernfamilien nicht im Regen stehen lassen, da gehts um Existenzen , und trotz Kritik aus den eigenen Reihen wurden die meisten Milchbetriebe wieder aufgenommmen das sind 3,5 Millionen Liter Milch!

eklips antwortet um 13-04-2017 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Nur mal so ein Gedanke: Da sich GD Braunshofer auf die Eigentümer beruft, wäre ich neugierig, was eine Befragung der 12000 Mitglieder ergeben würde. Ob es für das Wohl und wirtschaftliche Fortkommen der Berglandmilch erforderlich ist, die 37 Lieferanten zu vernichten?

textad4091 antwortet um 13-04-2017 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@ keinjasager: Es funktioniert ja auch außerhalb von Genossenschaften- Meine spärliche Information dazu: der Verein der Milchproduzenten, seit 2001, 800 Bauern.
Es ist halt immer die Art und Weise, wie man etwas aufbaut. Langsam, stetig und mit einem gewissen Funken an Verstand, vor allem was Kommunikation betrifft, dann funktioniert sowas sicher. Oder kurz, wie vorhin erwähnt: Wie man hineinschreit, kommts heraus. Und da gibts bei den Bauern genug, de sich über die Konsequenzen von so manchen Sager nicht bewusst sind. Auf der emotionalen Ebene läuft halt mehr ab, als einem lieb ist.

Die derzeitige Inszenierung von Halbmayr und Furtmüller zeigt auch: Eine Konsensbereitschaft von dieser Seite gibt es scheinbar nicht, oder ma will auf Biegen und Brechen nicht als Verlieren dastehen. Wenn ich will, dass ein anderer Landwirt mir ein Vieh abkaufen will, darf ich ihn auch nicht als halben Dodel hinstellen^^ Ich seh da wenig Verantwortungsbewusstsein, was die beiden da für die restlichen 37 Betriebe zeigen, die von der ehemaligen FMA ja gerne als Opfer Genossenschaft dagestellt werden.
http://derstandard.at/2000055920362/37-Milchrebellen-bangen-um-ihre-Existenz

Aber sofern das, was im anderen Beitrag steht, stimmt (31 der 38 Lieferanten hat die MGN "genommen"), ist das ja schon mal ein guter Anfang ...

keinjasager antwortet um 13-04-2017 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Brückenbauende Worte finde ich in 33 Postings nicht, wieso soll man nicht die Wahrheit sagen dürfen, sagen es doch die anderen ihrer Meinung nach auch - man könnte auch ein bisschen objektiver sein - und hätte das unser aller Auer nicht zufällig in das Mikrofon gesagt, wäre es noch blöder für uns, aber so sagen wir uns, das Geld hatten wir nicht, da zu bestehen, also, wir haben uns wirklich aufgehoben gefühlt und nicht als letztes Glied in der Kette, die alles glauben müssen, was für uns überbleibt - es sind starre Strukturen aufgebrochen wurden und sie haben wirklich Arbeit mit uns gehabt -

eklips antwortet um 13-04-2017 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@textad
Ich finde das hochinteressant, dass in der Bauernzeitung (Redaktionsschluss vermutlich Montag oder Dienstag) angeblich von der Aufnahme von den gegenständlichen Betrieben stehen soll und die Betriebe wissen am Donnerstag noch gar nichts davon.

Steyrcvtfan antwortet um 13-04-2017 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
keinjasager
Genau deshalb ist es so peinlich was sich da jetzt abspielt. In keiner Sparte der LW ist es verboten den Abnehmer einmal zu wechseln. Jeder verkauft seine Schweine , Hühner , Getreide etc. den Bestbieter So wie in Betriebswirtschaft uns gelehrt wurde. ,Auch ein Mokereiwechsel ist seit einigen Jahren gesetzlich erlaubt.
Früher war alles durch den Milchwirtschaftsfond geregelt, d.h. Ablieferung an die Molkerei, aber auch deren Absatzgebiete. Die Investitionen der Molkereien waren geregelt. Und auch der Bauernmilchpreis war festgestzt, und wurde öfters auch hart politisch verhandelt.
Seit dem EU.Beitritt wurde der Milchmarkt immer mehr liberalisiert, auch der Molkereiwechsel ist erlaubt und sollte Kein Verprechen sein.
Das sich die östereichische Molkereiwirtschaft und leider auch die Agrarpolitik aber geeinigt haben dies aber nicht zu akzetieren ist die jetzige , leider auch gewollte Situation erstanden.
Mit Macht kann man doch vieles ereichen.

Steyrcvtfan antwortet um 13-04-2017 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
keinjasager
Genau deshalb ist es so peinlich was sich da jetzt abspielt. In keiner Sparte der LW ist es verboten den Abnehmer einmal zu wechseln. Jeder verkauft seine Schweine , Hühner , Getreide etc. den Bestbieter So wie in Betriebswirtschaft uns gelehrt wurde. ,Auch ein Mokereiwechsel ist seit einigen Jahren gesetzlich erlaubt.
Früher war alles durch den Milchwirtschaftsfond geregelt, d.h. Ablieferung an die Molkerei, aber auch deren Absatzgebiete. Die Investitionen der Molkereien waren geregelt. Und auch der Bauernmilchpreis war festgestzt, und wurde öfters auch hart politisch verhandelt.
Seit dem EU.Beitritt wurde der Milchmarkt immer mehr liberalisiert, auch der Molkereiwechsel ist erlaubt und sollte Kein Verprechen sein.
Das sich die östereichische Molkereiwirtschaft und leider auch die Agrarpolitik aber geeinigt haben dies aber nicht zu akzetieren ist die jetzige , leider auch gewollte Situation erstanden.
Mit Macht kann man doch vieles ereichen.

textad4091 antwortet um 13-04-2017 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@ keinjasager: Das, was die FMA ursprünglich vor hatte, is auch gut- Nur wäre es sicher besser gelaufen, wenn es nicht sooo sehr aus Emotionen heraus gegründet worden wäre. Im Nachhinein muss ich sagen, ich hab das Gefühl, etliche Lieferanten sind zur FMA, weil's den Genossenschaften eins auswischen wollten (und genau dieses Gefühl auch suggeriert bekamen). Dass so ein Weg auf diese Weise falsch ist, leigt auf der Hand.
Werbung hat auf einem gewissen Niveua zu geschehen, ebenso die Kommunikation, dann geht das auch mit der Vermarktung besser, da bin ich mir sicher. Und sowas muss ma erst recht gscheidt machen, wenn ma Verantortung gegenüber Berufskollegen hat.
Dass das Projekt eingegangen ist, war wohl eine Mischung aus vielen Faktoren- Wo aber die falsche Kommunikation nach außen und die Eigeninszenierung sicher eine wichtige Rolle gespielt hat. Die Einstellungen diverser Politiker gegenüber des Projekts haben dem wohl den Rest gegeben.

Wie gesagt, ich finde, alle Betriebe haben eine Chance verdient, und es darf keiner deswegen jetzt dazu gezwungen werden, die Milchlieferung einzustellen- aber da sollte ma bitte spätestens jetzt sagen, was Sache ist, und die Verantwortlichen sollten Flagge bekennen- Und sich jetzt nicht als Opfer eines Systems hinstellen, vo dem ma halt Wohl oder Übel abhängig ist. Und vo dem ich nicht sagen würde, dass es nicht funktioniert oder schlecht für die Lieferanten sei^^

medwed antwortet um 14-04-2017 00:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
wenn sie ihre milch nicht verkaufen dürfen, oder können, dann steht es ihnen frei, in eine neue schiene einzubiegen. dort wo man verkaufen, und geld verdienen kann...)))
bevor ich auf enddarmbesichtigungstour in bekannte löcher aufbreche, such ich mir was neues!
es gibt immer was zu tun, was andere nicht machen...
ein ende, ist immer ein neuer anfang!!
good luck:)

Juglans antwortet um 14-04-2017 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@medwed: ich sehe das auch so. Ich bin zwar kein Milchbauer (mehr), aber in punkto Lebensqualität und Einkommen kann man sich fast gar nicht schlechter stellen als ein Milchbauer (es gibt natürlich auch Ausnahmen).
Wenn ich einer der 37 wäre würde ich ab sofort aufhören oder einen alternativen Vermarktungsweg einschlagen wie z.B.: Wellnessurlaub mit Vollmilchbad im Rahmen von UaB anbieten. Nachdem ich die österreichische Bauernmentalität aber gut kenne wird das so wohl nicht passieren. Jetzt gibts ein bissl Aufregung, nächste Woche werden die abtrünnigen wieder im Rahmen einer Osteramnestie von diversen Genossenschafften begnadigt und dürfen in Zukunft wieder brav liefern und alles ist wieder gut. AMEN!

meki4 antwortet um 14-04-2017 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@juglans!
Da hast Du vollkommen recht. Mich haben sie auch verarscht mit der Milchabholzeit, sodas ich keine Lebensqualität mehr hatte. Nach einem halben Jahr war ich krank und muß regelmäßig Medikamente nehmen.
Es sollte die Polizei auch mal die Milchtransporte auf die Waage stellen, nicht immer nur die "bösen" Holzfrächter, Rüben- und Erdäpfelbauern des Überladens zu bezichtigen. Da geht oft der letzte Bauer auf der Tour nicht mehr rein - und in den Tankzug geht weit mehr als 40 to rein. Eh nicht viel zahlen und dann auch noch die Fahrer zum überladen zwingen.

pluto. antwortet um 14-04-2017 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Sind das Wunderlastwagen, weil sie in einen 25000 l Tank über 40000 l Milch laden können?

meki4 antwortet um 14-04-2017 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hab ich schlampig geschrieben, ich meinte das Gesamtgewicht. Ich weiß das Eigengewicht nicht vom Tankzug, aber mit gut 25 to Milch drin wirds knapp werden. Ich hab gehört, die fahren mit ca. 45 to gesamt durch die gegend.

xaver75 antwortet um 14-04-2017 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
3-Achs Motorwagen ca. 15-18000lt Fassungsvermögen minus 14 to Eigengewicht, und dann noch ein 2-Achs Hänger mit 16000lt und 6 to, oder wenns von der Länge passt, ist auch ein 3-Achs mit 20000 ganz schick. Die Milchmenge schwankt übers Jahr, verschiedene Milchsorten, ... sehr flexibel so Fahrzeuge.
Der Fahrer steht immer mit einem Bein im Häfn.
LG

Vollmilch antwortet um 14-04-2017 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo!

Molkereiwechsel ist natürlich erlaubt, aber du kannst von keiner Molkerei erwarten, dass sie dich immer wieder zurücknehmen.

Ich vermute bei den 31 zukünftigen MGN - Lieferanten handelt es sich um einen alten Hut und nicht um das aktuelle Problem der 37! Ich glaube die liegen auch gar nicht im MGN - Gebiet (Perg!), oder?

Vielleicht ist es besser wenn man von Grünzweil,... nicht viel hört. Ich hatte bislang den Eindruck diese Herren agieren nicht als Feuerwehr sondern gießen gern noch ein bißchen Öl nach und erschweren so eine Lösungsfindung (wie manche Schreiber hier auch).

LG Vollmilch

karl0815 antwortet um 14-04-2017 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ist doch schon irrgendwie komisch:
Da veranstalten die gescheiterten FMA-Führer gestern eine Pressekonferen, wo Herr Halbmayr an die Molkereien ein Ultimatum stellt.
Zur gleichen Zeit haben aber 31 von den 37 Bauern bereits ein Angebot der MGN angenommen! Da macht sich der Halbmayr wohl endgültig koplett lächerlich.
Zitat:
Der langjährige Geschäftsführer der Freie Milch Austria GmbH, Ernst Halbmayr: „Wir sind nächste
Woche noch zu Verhandlungen und konstruktiven Gesprächen bereit. Sollten diese keine
brauchbaren Ergebnisse im Sinne der vor dem Ruin stehenden Familien bringen, werden wir uns
öffentlichkeitswirksame Aktionen vorbehalten.“


-warum haben 6 Bauern das Angebot nicht angenommen??
-und nochmals Danke an die MGN fürs Abhloen!
-oder stimmt die Vermutung von Vollmilch dass die 31 neuen MGNler gar nicht ein Teil der 37 FMAler sind????

Schual05 antwortet um 14-04-2017 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ich bin mir ziemlich sicher, dass von den fraien Milch Bauern, so gut wie keiner beim Bauernbund Mitglied ist. So wie die damals beschimpft worden sind glaub ich nicht dass sich da noch jemand von der Politik sehr einsetzen wird. Ich kanns ihnen ehrlich gesagt nicht verdenken.

keinjasager antwortet um 14-04-2017 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Wieso wurde es so emotional, wenn man keine neue Firma von der Molkerei, ÖVP,BB gründen darf - wir wollten kündigen, wir haben fristgerecht gekündigt und dann wurde uns ein Rechtsanwalt vorgesetzt, der uns weismachen wollte, die Kündigungszeit stimmt nicht, wir dürfen nicht - wieso war es nicht erlaubt, jeder freie Mensch darf eine Firma gründen, aber wir nicht - da wir aber recht hatten, wir haben gelacht und die anderen waren bitterböse und da sind Worte gefallen, die waren nicht minder der unseren-gehört sich auf beiden Seiten nicht, aber es wird immer dargestellt, wir wären das gewesen, das weise ich zurück und wir haben sie gegründet, wir als Bauern waren nicht mehr die Letzten, die alles glauben müssen und das hat Auer dazu gebracht, diese Parole auszugeben,- DIE FREIE MILCH MUSS WEG; EGAL WAS ES KOSTET -und der jetzt noch sagt, da hat man eine Chance, also müssen auch diejenigen, die uns mitvernichtet haben auch wieder zurück, nicht nur wir - aber das will ja keiner hören, nur wir waren die Schlimmen, jeder soll vor seiner Tür kehren, da liegt überall etwas

tomsawyer antwortet um 14-04-2017 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
die MGN hat 31 Milchbauern aufgenommen die in ihrem Gebiet sind und vorher auch bei der MGN geliefert haben. Es gibt trotzem ca. 37 Milchbetriebe die noch einen Abnehmer suchen, meistens im Bergland Einzugsgebiet.

Steyrcvtfan antwortet um 14-04-2017 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Schual05
Noch sind wir in einen freien Land wo niemand bei einer Partei Mitlied sein muß. hatten wir ja einmal. Laut EU- Recht darf man den Abnehmer wechseln, nur in Österreich wird man dan betrieblich an die Wand gestellt. Glaube auch sicherlich nicht das die andere Seite, (Molkereien und Agrarpolitik)einen respektableren und vorallem ehrlicheren Umgang mit den von ihnen so gehaßten FMA-Lieferanten hatten.


rotfeder antwortet um 14-04-2017 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo!
Man muß aber einem Käufer, und das sind die Milchabnehmer auch zugestehen, das er sagt, wir wollen deine Milch nicht. Es können ja verschiedene Gründe vorliegen, z.B. Menge zu gering, zu abgelegen, kein Bedarf nach Mehrmenge usw.
Versetzt euch mal in die Lage des Käufers, z.B. Düngemittel. Da gibt es 5 Händler in der Region, man kauft aber auch lieber dort wo man nicht beschimpft und bedroht wird und wo es näher ist.

eklips antwortet um 14-04-2017 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Alles mögliche darf man einem Käufer zugestehen.
Problematisch wäre es nur mal angenommen, ein Käufer hat eine komplette Monopolstellung in seinem Gebiet, verweigert die Lieferannahme und sorgt dafür, dass auch niemand anderer die Lieferung annehmen kann oder darf. Ist nur mal so theoretisch gedacht.

dietmar.s(2cz6) antwortet um 14-04-2017 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
kein bedarf an mehrmenge ist auch nur theoretisch gedacht. Weil sonst würde man sich für ein Quotensystem einsetzen lieber rotfeder, aber ich schätze du bist nicht aus der Milchbranche , sonst wüßtest du das. mfg

Lupo2012 antwortet um 15-04-2017 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@keinjasager
Du hast die Situation richtig analysiert. War doch im vorhinein abzusehen dass die Genossenschaften Bauernbünde und Parteien, das Projekt an die Wand laufen lassen. Warum macht mans dann ?

Schade um die IG Milch die mit der Freien Milch mit untergegangen ist.

Lg

Muuh antwortet um 15-04-2017 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Sichtweise eines Regionauten über einen betoffenen Landwirt:

08.04.2017, 10:02 Uhr (Josef Breinesel Regionaut aus Perg)
Warum steht der Familie Kurzmann ein Liefervertrag zu?

Martin Kurzmann setzte sich für eine faire Landwirtschaft ein!
Landwirtschaft hat in Bezug zum Liefervertrag für die Familie Kurzmann mehrere wichtige Aspekte, die ich besprechen möchte:

- wirtschaftliche Grundlagen
- politische/rechtliche Basis
- kulturelle Aspekte des Gemeinschaftlichen, aufbauend auf Beziehungen
- Legitimation und Ausgleich der genannten Ebenen auf einer höheren Stufe (Reflektion)

Wirtschaftliche Grundlagen

Die Familie Kurzmann hat einen Betrieb aufgebaut, der wirtschaftlich langfristig gut aufgestellt ist. Dazu ist eine gewisse Bescheidenheit notwendig. Es wurde nicht nur auf Wachstum gesetzt, sondern auf Qualität und die passende Größe für die Familie. Was sie eben leisten kann - und das ist auch hier grenzwertig viel. Bauern leisten in Österreich unglaublich viel, weil man ihnen keine angemessenen Preise zugesteht. Die wirtschaftliche "Überlebensfrage" wurde an die Politik ausgelagert.

Fazit - Wirtschaft: Der Betrieb der Familie Kurzmann ist ein Vorzeigebetrieb und für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Es wurde auf großes Wachstum und damit verbundener hoher Verschuldung verzichtet.

Politisch/rechtliche Basis

Die Frage des wirtschaftlichen Überlebens wurde also an die Politik delegiert. Bauern leben zu einem guten Teil auf Basis von Förderungen. Warum ist das so? Das hängt mit den globalen Machtverhältnissen zusammen. Wenn man sich vorstellt, ganze Erdteile auszuplündern, sind diese politischen Systeme notwendig. Wer die Macht aufbringt, gestaltet das politische System. Ansonsten wäre die Versorgung mit Lebensmittel wesentlich regionaler zu gestalten. Das wäre aber dann ein Ende der "großen" Politik und ein bewusstes Spiel mit regionalen Unterschieden. Diese mittlerweile "verdorbenen" Charaktere der Politik treten aber nicht freiwillig ab. Und zeigen Sie mir einen, der nicht verdorben ist!

Politiker klingen in Österreich teilweise positiv. Es gibt aber nicht einen, der nicht auf einen Wachstumskurs schwört. Bundeskanzler Kern betont das genauso wie der neue OÖ Landeshauptmann Stelzer. Sie sind nicht zu retten und haben keine positive Vision für die Menschen. Sie sind "ehrlose" system-gesteuerte Individuen, die wider besseres Wissen behaupten, was für den Menschen gut sein soll. Mehr Arbeit, obwohl wir nicht mehr Produkte brauchen, ist eine Form dieser Lüge. Der Umgang mit Geld die nächste (Illusion einer "naturgegebenen" Geldschöpfung).

Die Familie Kurzmann ist dabei indirekt der Politik in die Quere gekommen. Man will mit den letzten unversorgten IG-Milch Bauern zeigen, dass die "Ehrlosen" Macht haben, denn Gemeinschaftssinn hält sie nicht mehr in ihren Positionen. Die hohe Idee der Genossenschaften wird dabei leichtfertig verraten. Sie dient nicht mehr den Menschen sondern denen, die es sich richten können. Und der Wachstumskurs darf nicht in Frage gestellt werden. Diese Probleme haben die sogenannten "Milchrebellen" mittlerweile verstanden und auch artikuliert. Das ist nicht erwünscht.

Martin Kurzmann hat sich auf sehr hohem Niveau mit Ethik und einer "anderen" Zukunft auseinandergesetzt. Die weitere Auseinandersetzung der nächsten Wochen wird zeigen, welche Kollegen etwas behaupten, was sie nicht leben. Sie sitzen in einer Seifenblase und werden furchtbar schreien, wenn jemand ein Loch sticht. Dann wird auch auf Ethik verwiesen, aber auf eine andere Ethik. Wer im Glashaus oder in der Seifenblase sitzt, ist vielleicht weniger mächtig, als er glaubt?

Kulturelle Aspekte des Gemeinschaftlichen ....

Wie schauen Lebensräume aus, wo Familien, Gemeinschaften oder auch Einzelne menschlich leben können. Häufig sind sie geprägt von ausbeuterischer Arbeit oder es sind Betreuungseinrichtungen für gescheiterte Existenzen. Die Insel der Seeligen ist im schwinden begriffen, wo sich eine Familie ein Reich geschaffen hat, um letztlich die Pension zu genießen. Die Beziehungen zwischen den Personen lassen das oft nicht mehr zu. In Grein ist nicht zufällig der Sozialhilfeverband einer der großen Arbeitgeber. Die Arbeitsbedingungen dort, wäre ein eigenes Thema, was wie ein Spiegelbild auf die landwirtschaftliche Misere weist.

Die Familie Kurzmann zeigt, wie man im Vollerwerb einen Lebensraum schaffen kann, wo Wirtschaft, Rechtsraum und Gemeinschaftsraum zusammen fließen. Notwendig ist dazu eine gewisse Bescheidenheit und auch Einsatzbereitschaft. Was ist der Slogan "der Unterstützung der Fleißigen" wert, wenn das nicht gesehen wird?

Legitimation und Ausgleich der Ebenen

Ich möchte die Diskussion dazu nutzen, darauf hinzuweisen, dass die Familie Kurzmann nicht zufällig auf öffentliches Interesse stößt. Die Form der Landwirtschaft, wie sie auf diesem Hof betrieben wird, könnte maßgeblich sein für die Zukunft. Ein Lebensraum für eine ganze Familie entsteht, die in Zukunft wieder verstärkt Aufgaben übernehmen kann. Standeskollegen werten diese Form oft ab, weil sie auf Wachstum gedrillt sind und einen Vollerwerbsbetrieb dieser Art nicht verstehen. Wer stellt sich was vor und warum? Das Dir deine Logik logisch ist, liebes Bäuerlein, ist schon klar. Ist sie auch gut, Deine Logik?

Die Landwirtschaft in Österreich kann anhand dieses Beispieles auf breiterer Basis diskutiert werden. Oder muss die Familie aus politischen Gründen zusperren?

Mein Lebenszweck besteht vielleicht dann darin, mit meinem Finger auf die Ehrlosen zu zeigen? Meine Aufgabe ist es, Illusionen der Politiker aufzuzeigen und auf das dahinter stehende Kaufmannsdenken hinzuweisen? Meine Kraft reicht aus, es zu tun und mit diesem System samt Kirche zu brechen. Die Rolle der Kirche ist in der Landwirtschaft nicht zu unterschätzen. Sie versagt im Namen der Liebe?

Der Rat der Politiker und des Mannes im Bischofshut, tut selten gut!

Abschließend zur Frage des Liefervertrages:

Der Familie Kurzmann steht ein Liefervertrag zu weil sie einen Betrieb aufgebaut hat, der solide wirtschaftliche Grundlagen aufweist. Zudem wurde die Entwicklung des Betriebes mit Steuermittel gefördert und rechtliche Rahmenbedingungen wurden eingehalten. Weiters ist eine Genossenschaft da, um genau diese Struktur zu fördern. Die Familie Kurzmann hat einen kulturellen Raum geschaffen, der eigentlich im Begriff war, zu verschwinden. Diese kulturelle Basis könnte eine Diskussiongrundlage für eine neue Form der Landwirtschaft im Vollerwerb sein. Zudem geht es um einen Ausgleich und die Legitimation der Bereiche Wirtschaft-Politik-Kultur.

https://www.meinbezirk.at/perg/politik/warum-steht-der-familie-kurzmann-ein-liefervertrag-zu-d2082835.html/action/recommend/1/

 

keinjasager antwortet um 15-04-2017 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Das ist sicher unterschätzt worden, wie Leute, die im Namen des allerheiligsten Herz Jesu agieren. Da wollen Leute, die nicht die Hände falten und Goschn halten, eine neue Firma gründen, das eigentlich jeder darf und als sie merkten, das machen sie nicht schlecht, wird die Parole ausgegeben - DIE FREIE MILCH MUSS WEG; EGAL WAS ES KOSTET - und alles andere erübrigt sich dann - wären wir nicht wirklich vorne dabei gewesen und nicht nur wir sind ausfällig geworden - den wenn man jemanden gegen den eigenen Willen festhält, das weiß jeder, wie es ausgeht und dann haben sie uns mit all ihrer Kraft der ganzen Bewegung vernichtet, das haben sie geschafft - Glückwunsch

Vollmilch antwortet um 15-04-2017 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@keinjasager: irgendwie beschleicht mich das Gefühl, du wiederholst dich. In der Kommunikation von damals wurden sicher von beiden Seiten Fehler gemacht. Für die 37 sehe ich keinen Vorteil, wenn man diese Geschichten alle (immer) wieder hervorholt. Da bekommt man fast das Gefühl eine Seite hätte aus diesen Fehlern nichts gelernt.
Es sei denn, die 37 wollen eh gar nicht zu den alten Abnehmern zurück, sondern nur gute Märtyrer sein.

LG Vollmilch


bob77 antwortet um 15-04-2017 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Recht host, bin i ganz deiner Meinung!

keinjasager antwortet um 15-04-2017 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
und uns beschleicht das Gefühl, dass fast alle Postings schreiben dürfen, selber schuld und jetzt seids froh, wenn euch einer nimmt - da machen fast alle mit und keiner soll sich von den anderen melden, weil die sollen froh sein, dass sie noch einer nimmt - auf beiden Seiten wurden Fehler gemacht und das soll auch damit gesagt sein - die Wahrheit verträgt jeder - wir wie auch ihr

biolix antwortet um 15-04-2017 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo !

mal kurz zur IG Milch Geschichte, und bitte verbessert meine Kurzfassung:

Als erstes waren da mal tolle Demos vor Penny und Co. , ich war als nicht Milchbauer dabei, gegen holländische Biobutter, um Aufmerksam zu machen, dass mit dem Dumping Preisen der Milchpreis in Ö noch mehr fallen wird, udn somit noch mehr Milchbauern zusperren werden.
Die LK und der BB Bauern, obwohl es die IG Milch noch gar nicht richtig gab, "durften" zu dem Zeitpunkt gar nicht mit tun.
Ein paar Monate traf ich dann den BB mit einige Bauern in Wien am Ring demonstrieren, und fragte sie : Aha und jetzt dürft ihr ? Ich wurde nur verdutzt angesehen...

Dann der "Kampf" der IG Milchbauern um den fairen Milchpreis. Und wo sollen sie sonst auch beginnen als auch bei Molkereien, die immer nur den Durchschnitt zahlen, und somit zeigen sie wollen eigentlich nicht wirklich das Beste für ihre Bauern, nämlich den besten Milchpreis.
Da mag einiges zu radikal etc. abgelaufen sein, aber bitte irgend wer soll mir hier ehrlich sagen, dasss irgend wer von der ÖVP Agrarpolitk mal hinter irgend einer guten Forderung der IG Milch gestanden ist !

So nun gab es in der Ö Molkereilandschaft keine Chance etwas zu bewegen, was ist dann passiert ?
Super Idee der fairen Milch, Butter etc. Werbepreise etc. und sie haben es selbst probiert ...

Und wieder, wer hat sie unterstützt ?? Udn wer kann ehrlich sagen dass sie nicht sogar behindert und gegen sie gearbeitet wurde, sogar von Bauernseite. Von Verarbeiter Seite würde ich es ja noch verstehen.

Darum schließe ich mich den Sätzen vom Woidviertler oben voll an...

Lasst jetzt bitte die Schadenfreude, und seit doch froh das es so mutige Milchbauern gegeben haben, die einiges oder sogar viel versucht haben, um für viele und euch für euch im Gesamten, einen besseren Milchpreis heraus zu holen, mit dem Einsatz ihres eigenen Geldes und Betriebes.

lg biolix

p.s. Eine Frage noch: hat es vor Fall der Quote nicht geheissen: Wir brauchen Menge, wir müssen im Verdrängungswettbewerb inkl. Exportgeschäft mithalten, koste es was es wolle ?! und jetzt braucht man auf den Routen liegende Milchbauern nicht ?!

Mopi antwortet um 15-04-2017 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Haben sich verkalkuliert, Punkt.

Selbstvermarkten, in einen anderen Zweig gehen oder einfach dicht machen und arbeiten gehen.

Wie es eben bei jedem anderen Selbstständigen auch ist.

keinjasager antwortet um 15-04-2017 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
haben sich NICHT verkalkuliert - Punkt

mfj antwortet um 15-04-2017 15:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
aus:
https://www.meinbezirk.at/perg/politik/warum-steht-der-familie-kurzmann-ein-liefervertrag-zu-d2082835.html/action/recommend/1/

Mein Lebenszweck besteht vielleicht dann darin, mit meinem Finger auf die Ehrlosen zu zeigen? Meine Aufgabe ist es, Illusionen der Politiker aufzuzeigen und auf das dahinter stehende Kaufmannsdenken hinzuweisen? Meine Kraft reicht aus, es zu tun und mit diesem System samt Kirche zu brechen. Die Rolle der Kirche ist in der Landwirtschaft nicht zu unterschätzen. Sie versagt im Namen der Liebe?

Der Rat der Politiker und des Mannes im Bischofshut, tut selten gut!

Abschließend zur Frage des Liefervertrages:

Der Familie Kurzmann steht ein Liefervertrag zu weil sie einen Betrieb aufgebaut hat, der solide wirtschaftliche Grundlagen aufweist. Zudem wurde die Entwicklung des Betriebes mit Steuermittel gefördert und rechtliche Rahmenbedingungen wurden eingehalten. Weiters ist eine Genossenschaft da, um genau diese Struktur zu fördern. Die Familie Kurzmann hat einen kulturellen Raum geschaffen, der eigentlich im Begriff war, zu verschwinden. Diese kulturelle Basis könnte eine Diskussiongrundlage für eine neue Form der Landwirtschaft im Vollerwerb sein. Zudem geht es um einen Ausgleich und die Legitimation der Bereiche Wirtschaft-Politik-Kultur.


Meine Meinung:
Ich habe selten sowas hochnäsiges und arrogantes gelesen - wenn man sich in so einer "dummen Situation" befindet - wie der obige Bauer.
Etliche Meinungen gehen hier in die selbe Richtung, was mich ebenso wenig verwundert.

"Ich habe ein Recht auf einen Liefervertrag..." diese Worte muss man sich mal im Mund zergehen lassen...




karl0815 antwortet um 15-04-2017 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Manches mal kommt mir vor, die echten IG und FMA Fanatiker leben in einer Paralellwelt!
Im gesamten agrarischen Spektrum der österreichischen Landwirte gibt es wohl keine ideologisch verbohrtere Gruppe als die IG/FMA-Hardcore-Anhänger.

Was nicht sein darf, darf nicht sein-Punkt!

karl0815 antwortet um 15-04-2017 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Und weil´s so schön passt:
"Zeige einem klugen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken –
Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird Dich beleidigen!"

Vollmilch antwortet um 15-04-2017 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo mfj!

Ich verstehe die Argumente des Regionauten (was auch immer das ist) überhaupt nicht.

LG Vollmilch

Arbeiter antwortet um 15-04-2017 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Kann mir bitte jemand erklären wie der „normale“ Mensch das verstehe soll?
Viele haben in der letzten Zeit die Milchproduktion erhöht und erwartet das diese verwertet wird.
Ihr verlang dass der Milchabnehmer jede Menge Milch abholt und ihr aber schimpft das der Tankwagen überladen ist. Wie soll es möglich sein Mengenschwankungen und zusätzliche Betriebe bei der Abholfahrt mit aus zu gleichen.
Ihr nennt Abnehmer mit groben Worten unfähig und wendet euch von denen ab, nur jetzt sollen (müssen) diese eure Fehlentscheidung ausbügeln.
Ihr Freud euch wenn der Umsatz bei denn Landmaschinenhersteller zurück geht nur bei euch soll alles zum besseren Preis abgenommen werden.
Die IG Milch sagte öfter, wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Also war bekannt das ein Totalausfall nicht aus zuschließen war, nur jetzt ist es soweit.
Ein zusammenhalten der Bauern ist nicht zu erwarten, es sagten zu viele Bauer „ Ich brauch nicht zu IG Milch gehen wenn diese erfolgreich ist hab ich auch den Vorteil.“
Diese Liste könnte man noch um einiges verlängern, aber was brings.
Nur ein paar Gedanken zu dieser Thema.


bauernbubi antwortet um 15-04-2017 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Für einen gerechteren Bauernmilchpreis ist eine nationale Milchbündelung unausweichlich. Hätte es die FMA nie gegeben, wäre der Milchpreis noch tiefer im Keller. Somit hat bis jetzt jeder Milchbauer indirekt von der FMA profitiert. Es sind alle Politiker, Bauernvertreter, Meinungsbildner und selbstverständlich auch Bauern aufgerufen sich sofort zu überlegen, wie eine schlagkräftige Milchbündelung organisiert werden könnte, damit der Milchpreis passt und die Milchbauern einen Weg aus dem Hamsterrad finden dürfen.

2472660 antwortet um 15-04-2017 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
kennt ihr irgend einen getreidebauern, der seine getriedeernte nicht verkaufen kann, nur weil er versucht hat, ein paar jahre seine ernte selber zu vermarkten oder sich an einer landwirtschaftlichen vermarktungseinrichtung beteiligt hat und schlimmstenfalls dazu auch noch mal einen renomierten getreideaufkäufer kritisiert hat? ....
ich denke nicht-und das sagt meiner meinung nach alles über den zustand des wettbewerbes in der molkerei- bzw. der getreidewirtschaft.
die rinderbörse kauft mir die rinder ab, auch wenn ich manchmal eines selber verkaufe oder einem händler gebe und umgekehrt kauft mir auch der händler was ab, wenns für ihn passt, wenn ich auch was der börse gebe...
in einem gesunden wettbewerb kannst du immer alles zum bestehenden marktniveau verkaufen, wenn was zuviel ist wirds halt billiger, aber verkaufen kannst du es immer. die ganze zeit wollen die molkereien mehr milch, bauen kapazitäten aus für den produktionsanstieg und beeinflussen auch politische entscheidungen dahingehend und dann auf einmal kann man die milch von 37 betrieben nicht gebrauchen-das ist doch lächerlich :-((

pluto. antwortet um 15-04-2017 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Jetzt liest du deinen Beitrag noch mal in aller Ruhe durch. Vielleicht fallen dir dann einige gedankliche Fehler auf.
Und weil es so schön ist, ist hier noch mal die Aussage von Herrn Pleitier Halbmayr:
“Wir sind nächste Woche noch zu Verhandlungen und konstruktiven Gesprächen bereit. Sollten diese keine brauchbaren Ergebnisse im Sinne der vor dem Ruin stehenden Familien bringen, werden wir uns öffentlichkeitswirksame Aktionen vorbehalten”, so der ehemalige Geschäftsführer der Freie Milch Austria Ernst Halbmayr.
Das ist ungefähr so, als würde kein Möbelhaus die Möbel eines Schreiners haben wollen, worauf Dieser mit "öffentlichkeitswirksamen Aktionen" droht. Da würden bestimmt alle Möbelhausgeschäftsführer SOFORT vor Angst erstarren.
Lächerlich, das Ganze.

keinjasager antwortet um 15-04-2017 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Endlich und ich hab schon geglaubt, da sind schon welche im Osterurlaub

meki4 antwortet um 15-04-2017 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Jetzt sind schon über 75 Antworten zu meiner Frage, aber ich weiß noch nicht viel mehr als vorher zu meiner Anfrage. Hoffentlich können wir bald wieder was interessanteres im Forum diskutieren.
Frohe Ostern! M.

eklips antwortet um 15-04-2017 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@meki
Du hast im verlauf mehrere Fragen gestellt, teils schon beantwortet. Ich vermute mal dass für dich die Frage vom 13.4. um 17 uhr irgendwas offen ist.

Geschäftsführer Furtmüller hat im Spätsommer alle betroffenen Molkereien abgeklappert, mit denen er ja (nach seiner eigenen Einschätzung) über Jahre als Molkerist ein einwandfreies Verhältnis und Geschäftsbeziehungen hatte. Mit diesen hat er vereinbart, dass die Lieferanten im jeweiligen Liefergebiet der Molkereien zurückgenommen würden.
Daraufhin hat er seinen Lieferanten empfohlen, einen schriftlichen Antrag an die ehemalige Molkerei zu stellen.
Manche Molkereien haben sich an die Abmachung gehalten. Andere nicht. Teils gab es nicht einmal Antworten auf die Ansuchen.

Ich habe mich schon bedankt bei denen, die sich "normal" verhalten haben. Mache das gerne noch einmal.

Ich bitte aber auch um Verständnis dafür, dass ich rein persönlich nie mehr mit solchen Leuten zu tun haben will, die über Jahre ein mieses Spiel betrieben haben.

(Selber: Beste Gespräche mit der Spitze der ehemaligen Molkerei - aber der Vorstand hat das, was die Spitze uns offeriert hat, nicht abgesegnet bzw. bekämpft. Da uns die Zeit davonzulaufen drohte, sind wir selber intensiv tätig geworden. Und dabei ist es so, wie es immer war - dass die Milch niemand brauchen würde, ist absolut nicht der Fall. Die Hintergrundaktivitäten sind das Problem.)

Zur "Drohung" vom Halbmayr noch: Es kann sein, dass das aus der Pressekonferenz in der jetzigen Situation nicht gerade günstig rüberkommt und ist auch für die Spitzen der seltsamen Marktbeherrscher gedacht. Ich gehe davon aus, dass er das eine oder andere an lupenreinen Unterlagen über bedenkliche Aktivitäten in der Schublade hat. Ansonsten wäre die Drohung ziemlich daneben.

Steyrcvtfan antwortet um 15-04-2017 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Pluto
37 Milchbauern mit einen Schreiner der einige Möbelstücke hat zu vergleichen, ist echt unpassend. Das mag lächerlich sein.
Aber was da passiert ist war leider gewollt, und das ist die ganz große Frechheit.
Darum ist es nicht lächerlich somderm wirklich peinlich was da aufgeführt wurde!!!
Wie sagt einmal einer: Oh Herr verzeih ihnen nicht, denn sie wußten was sie getan haben.
Frohe Ostern.

tomsawyer antwortet um 16-04-2017 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
dein Zitat mit dem : o Herr verzeih ihnen....... könnte auch für die frei Milch gelten !
Ist es nicht auch so gewesen weil einmal auf dem Spotmilchpreis etwas mehr gezahlt wurde und einige Bauern den Hals nicht voll bekommen haben, deswegen wurde zur freien Milch geliefert ! Was war den gewollt ? Warum wird diese Molkerei zugesperrt ? Weil einfach die Transportkosten zu hoch sind. Weil es ein Wahnsinn ist dass in einem kleinen Dorf drei Milchsammelwagen unterwegs sind, ein Wagen für Schafmilch und zwei Wägen für Kuhmilch !
Und wie wurde geplärt auf Veranstaltungen, ja sogar Drohungen wurden ausgesprochen !
Interesant ist auch dass der Unabhängige Bauernverband soo still ist ? Warum eigentlich ?
Dorni was sagst Du dazu ?

Und trotzdem ist meine Meinung dass diesen 37 Bauern eine zweite Chance gegeben werden soll. Man macht halt öfters Fehler , aber aus Fehlern lernt man !


Vollmilch antwortet um 16-04-2017 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
"oh Herr verzeih Ihnen,..." manche wissen nicht was sie schreiben!

@eklips: du hältst also die "Drohung" von Hrn. halbmayr für ziemlich daneben oder es gibt noch etwas "lupenreines" in seiner Schublade? Worauf wartet Hr. Halbmayr? Will er die Dramatik für die Zuschauer noch etwas steigern?
Wenn etwas in der Schublade ist, dann soll es raus. Nicht nur im Sinne der 37 sondern auch alle anderen wollen von den Tätigkeiten der "seltsamen Marktbeherrscher" wissen.

Welche Funktion übt die "Spitze" deiner ehemaligen Molkerei aus? Der Vorstand entscheidet doch über Neuaufnahmen und hat diese Spitze keinen Einfluss auf den Vorstand?


Wie früher unterscheiden sich Wahrnehmungen und Wahrheiten der Akteure, da fühle ich mich gleich acht Jahre jünger!

LG Vollmilch

pluto. antwortet um 16-04-2017 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Scheinbar hast du etwas missverstanden. Mit dem Beispiel will ich ausdrücken, dass die Ankündigung des Herrn Halbmayr die Molkereibosse soviel kümmert wie der vielzitierte Sack Reis, der in China umgefallen ist. Nämlich gar nicht.

eklips antwortet um 16-04-2017 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@vollmilch
Ja, worauf wartet er? Ob ein jahrelanger Prozess mit ungewissem Ausgang irgendeiner Seite hilfreich ist?
Mir persönlich wäre nichts lieber, als alle Unklarheiten über "seltsame Marktbeherrscher" abzuklären, egal mit welchem Ausgang. Den 37 ist aktuell wenig damit geholfen.

Mit Spitze meine ich z.B. Obmann und Geschäftsführer. Ich denke schon, dass sie Einfluss auf den Vorstand haben.
Aber wenn sich abzeichnet, dass rationale Argumente nicht durchdringen, weil alte emotionale Angelegenheiten im Vordergrund stehen, dann habe ich auch Verständnis, dass diese Spitze sich nicht mehr den Haxen ausreißt, um den eigenen Vorschlag durchzubringen.

Dass sich Wahrnehmungen in dieser Angelegenheit deutlich unterscheiden, liegt in der Natur der Sache.
Wenn man von Leuten etwas erzählt bekommt, die angeblich was wissen oder wenn man selber bei etlichen Molkereien zu Gesprächen in der Zentrale sitzt, können unterschiedliche Informationsstände und Eindrücke entstehen. Ich kann auch nachvollziehen, dass uns viele nicht verstehen können. Wenn man manche Dinge nicht selber hautnah erlebt hat, dann sieht man vielleicht unsere Einstellung als Verbohrtheit.

Aber warten wir mal ab. Vielleicht klärt sich ja noch manches und ist dann für alle verständlich.

eklips antwortet um 16-04-2017 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@pluto
Eine spannende Frage, ob du da Recht hast.

Vollmilch antwortet um 16-04-2017 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
"lupenreine" Unterlagen und jahrelange Prozesse mit ungewissen Ausgang! - Klingt für mich irgendwie widersprüchlich.

Wir werden sehen.

LG Vollmilch

pluto. antwortet um 16-04-2017 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Du hast es ja selbst geschrieben. Wenn der Halbmayr nichts hat, womit er die Molkereibosse in eine peinliche Situation bringen kann, wird denen jedwede "öffentliche Aktion" so was von egal sein.

dorni antwortet um 16-04-2017 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo Tom
als ehemaliger Lieferant der FMA wünsche ich mir natürlich das die 37 Milchbauern einen Liefervertrag bei einer Molkerei bekommen.
Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen den betroffenen Bauern nichts.
Ich bitte alle Beteiligten die Gespräche sachlich zu führen um zu einer guten Lösung für alle zu kommen.
Des weiteren finde ich es höchst an der Zeit, das die Herrn Grünzweil und Halbmayr ihr scheitern öffentlich eingestehen, es ist auch nicht hilfreich für die 37 Milchbauern wenn Herr Halbmayr irgendwelche unsinnige Aktionen plant, das stärkt ihre Position sicher nicht!
Euch allen noch Frohe Ostern
Mfg

2472660 antwortet um 16-04-2017 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
wenn die 37 wirklich mum haben (und auch die fma-verantortlichen), wäre es die einzig mögliche konsequenz aus dieser entwicklung, einen eigenen verarbeitungsbetrieb zu starten und die milch dieser 37 zu verarbeiten (mit der "fairen milch" stünde auch schon eine eingefühte marke zur verfügung). mit den sicherlich reichlich vorhandenen abzügen bei den angebotenen lieferverträgen wäre da schon ein beachtliches startkapital vorhanden....
hr halbmayr hat auch erfahrungen im bereich milchverarbeitung und die mediale aufmerksamkeit (marketingmöglichkeiten) wäre für ein derartiges projekt auch groß.
das wäre mm nach unternehmerisches handeln und rückgrad zeigen und man würde die sich jetzt als gnädig barmherzig aufspielende molkereistruktur auch am falschen fuß treffen anstatt ihnen auf knien in den hintern zu kriechen und alles, für was man einmal gekämpft und viel riskiert hat, über bord zu werfen.
wünsch auch allen frohe ostern und eine gute zukunft!

eklips antwortet um 16-04-2017 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@vollmilch
du mußt nicht mutwillig Widersprüchlichkeit hineininterpretieren.
Eine Lupenreine Unterlage zu einem Sachverhalt und ein daraus entstehendes wirtschaftlich verwertbares Gerichtsurteil bzw. tauglicher Schadenersatz für die potenziell Geschädigten sind nun einmal völlig verschiedene Paar Schuhe.

mfj antwortet um 16-04-2017 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Also - wird doch (noch) gepokert…

37 Milchbauern als „Opfer einer intoleranten Molkereipolitik“ hinzustellen – ist wiedermal mal ein Gag.
Schon toll, wenn man solche Spielchen (mit)macht – und dann mit weinerliche Stimme am Podium hockt.
Ebenso die hirnlose Forderung: Wir haben ein Recht auf einen Liefervertrag...

Ich hoffe wenigstens mal, dass in Zukunft - wenige Bauern solchen „Rattenfängern“ auf den Leim gehen.

Eine Entschuldigung der Verantwortlichen, ein Eingestehen von kompletter Selbstüberschätzung, ein höchst marktwirtschaftliches Unverständnis – all das sind Dinge wo sich gehören würden - zuzugeben…aber weder die Pleitegeier Verantwortlichen, noch die dazugehörigen Bauern kennen diese Worte.

So schaut „bäuerliche Dumm- und Dreistigkeit“ im wahrsten Sinnen des Wortes aus. Man kann sich nur schämen, sich zum Bauernstand dazuzählen zu müssen.



eklips antwortet um 16-04-2017 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Wenn du dich mal richtig schämst, halte ich das für ein gute Aktion.

mfj antwortet um 16-04-2017 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Mein Gott Walter...was du weiter oben schreibst - zeigt nicht gerade von einem guten Bauchgefühl...

...wenn mir sowas passiert - würde ich mich in ein Mauseloch verkriechen, und Klappe halten.



dorni antwortet um 16-04-2017 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die GF der FMA haben im Wesentlichen zwei Fehler gemacht.
1. Sie wollten sich an keine Molkerei binden, sondern alles über den Spotmarkt verkaufen.
2. Sie haben wirklich keine Gelegenheit ausgelassen um mit irgendjemanden einen Streit zu beginnen, leider sind in solche Streitereien viel Zeit investiert worden, die auf der anderen Seite für die Vermarktung der Milch gefehlt hat
Mfg

keinjasager antwortet um 16-04-2017 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die Freie Milch muss weg - egal was es kostet - dass da ein Streit ausbricht, ist klar, aber das haben nicht wir gesagt

dorni antwortet um 16-04-2017 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Keinjasager
weißt du noch was Grünzweil und Halbmayr bei der Unterzeichnung des Liefervertrages versprochen haben?


Riiitsch antwortet um 16-04-2017 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
So leid es mir um die betroffenen Bauern tut, und so zum kotzen und elend die Situation bei denen daheim gerade sein wird, da wird nix helfen und nur eine Fußnote mehr wird dem Strukturwandel hinzu gefügt. Vielleicht schaffens noch ein paar zu lausigen Konditionen, aber einige wirds fressen. Nach der Politik zu schreien ist ja lächerlich an diesem Punkt. Auf ähnliche Vorgänge kann man sich in Zukunft einstellen. Das ist nicht die letzte Milch, die keiner brauch.

Vollmilch antwortet um 16-04-2017 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@ eklips: anscheinend haben wir auch unterschiedliche Vorstellungen von "Lupenreinheit". ;-)

Ich persönlich finde dieses versuchte "Anpatzen " etwas seltsam, aber jeder wie er meint.

LG Vollmilch

keinjasager antwortet um 16-04-2017 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ja, auf Punkt und Beistrich - und wir waren super unterwegs, weiß ja nicht, zu welchen Zeitpunkt du dazugekommen bist und dann waren wir hautnah dabei, als diese Parole ausgegeben wurde und Grünzweil hat es uns gleich gesagt und von da an war es echt schlimm, was Grünzweil und Halbmayr aushalten mussten - sie hätten es eingehalten, aber da kann keiner mehr mit - die ganzen Aktionen, die gelaufen sind -

Lupo2012 antwortet um 17-04-2017 06:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo !

Ich bin wirklich sehr dafür, dass jetzt ALLE über ihren Schatten springen und diesen Milchbauern die um Ihre Existenz kämpfen ein faires Angebot gemacht wird. Es geht um Menschen und Familien die jetzt nicht im Stich gelassen werden sollen.

Die MGN hat ihren Beitrag geleistet, und da hats auch Widerstände innerhalb der MGN Bauern gegeben, neue alte aufzunehmen. Die Genossenschaften sind gefordert.

Auch die Verantwortlichen der Fairen Milch sind gefordert. Mit Klagsdrohungen gegen Genossenschaften und Molkereien, werden sie Ihrer Verantwortung gegenüber den Bauern nicht gerecht werden !!

Aequitas antwortet um 17-04-2017 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@keinjasager

Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber war das Problem nicht eher so das der Spotmilchmarkt eingebrochen ist und die Freie Milch dann ihre Milch sehr billig nach Italien verfrachten musste.

Der nächste Fehler war das sie dann Partner suchte um etwas unabhängiger vom Spottmilchmarkt zu sein , aber jetzt wo der Spottmilchmarkt wieder angezogen und den Molkereiauszahlungspreis überholt hat wieder gebunden waren an die Vermarktungspartner.

Das System war ja ursprünglich ihr Milch an den Bestbieter zu vermarkten, und es wäre vielleicht auch gut gegangen wenn der Milchmarkt nicht so eingebrochen wäre.
Da kann der Auer machen und sagen was er will.

PS. Ich bin auch kein Molkereilobbyist, hab selber eine Geno verlassen und einer Liefergemeinschaft beigetretten.

So wie einige Molkereien jetzt ein Schüttgebühr (Nöm -3 Cent auf !!!5!!!! Jahre verlangen Sind bei 100 000 kg Milch 15 000€. Oder andere Molkereien sich taub stellen ist auch eine Frechheit





Vollmilch antwortet um 17-04-2017 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Welche Schüttgebühr würdest du für angemessen halten?

LG Vollmilch

tomsawyer antwortet um 17-04-2017 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Vielleicht könnten ehemalige frei Milchlieferer ihre Milchabrechnung hier reinstellen, oder den Durchschnittsmilchpreis des Jahres 2016 , würde mich brennend interesieren.

keinjasager antwortet um 17-04-2017 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Aequitas - der Auer kann sagen, was er will, dass stimmt so nicht - diese Aktion, dort wo die Freie Milch hinliefert, wurde um 5 Cent unterboten und das haben sie auch geschafft - also ist es von der Politik staatsmännisch angeordnet worden, die Freie Milch zu vernichten - und solange Bauern der Bauernzeitung noch alles glauben, solange werden immer mehr zusperren- alleine schon im vorigen Jahr 20 20 60 - da greift man sich doch wohin - und genau diese Leute sind am Ruder und diese werden immer noch gehört - die Obrigen von den Molkereien und Politik wissen, wie es gelaufen ist mfj , karl0815 und vollmilch - genau da seid auch ihr dabei,

Vollmilch antwortet um 17-04-2017 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo keinjasager!

Ich muss dich enttäuschen, gehöre weder zu den "Obrigen" der Politik noch der Molkereien, noch weiß ich von den Dingen, die gelaufen sind.
Du weißt anscheinend Bescheid, wenn irgendwas unrechtmäßig war, dann solltest DU eine Klärung in die Wege leiten und nicht andere mit irgendwelchen Vorwürfen diskreditieren.

LG Vollmilch

Schual05 antwortet um 17-04-2017 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Das ist eben das Problem wenn man nicht genug kriegen kann. Damals wurden wir ausgelacht weil wir bei der Genossenschaft geblieben sind und auf die vier cent "VERZICHTEN".
Jetzt haben sich die Zeiten geändert und ein paar sind unter die Räder gekommen.
Ich glaube auch, dass da die betroffenen Bauern selber Schuld sind.

Mopi antwortet um 17-04-2017 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Wenn solche Leute wieder aufgenommen werden, dann ist die Blutrausch - Fraktion wieder mitten drinn.

Muuh antwortet um 17-04-2017 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
... so viel zur Kollegialität

G007 antwortet um 17-04-2017 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Eigenartig manche (Milch)Bauern, zuerst die große Klappe und jetzt winseln sie wie junge Hunde.

Steyrcvtfan antwortet um 17-04-2017 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
.....soviel zur Schadenfreude um auf die eigenen Fehler abzulenken

G007 antwortet um 17-04-2017 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
".....soviel zur Schadenfreude um auf die eigenen Fehler abzulenken"

Wenn schon, dann aber richtig!

.....soviel zur Schadenfreude um VON DEN eigenen Fehlern abzulenken.


meki4 antwortet um 17-04-2017 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Wie kann man denn hier eine Diskussionsrunde wieder beenden?
Ich hab auf meine "blöde" Frage schon 112 Einträge erhalten, ich will jetzt lange nichts mehr von der Milch im Forum lesen.
Solche existenzbedrohenden Sorgen hab ich gottseidank nicht gehabt, bei mir hat es die BLM geschafft, mich aus der Milchwirtschaft hinauszuekeln.
Ich wünsche den betroffenen Betrieben das alles einen halbwegs guten Lauf nimmt und sich das Leben wieder normalisiert.
LG M.

eklips antwortet um 17-04-2017 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Noch anstrengender, als am heimischen Milchmarkt einen neuen Abnehmer zu finden, ist, sich gegen die eigenen Berufskollegen zu verteidigen, die eigentlich mitprofitieren hätten sollen oder haben, vom Wagnis, das wir eingegangen sind.

karl0815 antwortet um 17-04-2017 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die Milch ist schon ein besonderer Saft!
37 Betriebe, soviel beenden in ca. 2 Tagen im Schnitt in Ö ihre Produktion!
Wenn jetzt 37 Betriebe ihre Produktionssparte wechseln müssen, kommt bei vielen das Blut in Wallungen.
Aber bei nüchterner Betrachtung ist es für den Milchmarkt egal, ob die 37 Milch oder Jungrinder oder sonstwas produzieren!
Risiko gewagt- verloren- Pech gehabt!
Aber bitte nicht immer jammern und heulen wie kleine Kinder!



eklips antwortet um 17-04-2017 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Stichwort kleines Kind: Wenn jemand im Jahr 2017 darauf herumreitet, dass jemand vor 8 oder 10 Jahren angeblich jemandem ein paar Schimpfworte unterbreitet hätte und in dutzenden Beiträgen jetzt die Schadenfreude heraushängen lässt - wie klein ist denn so ein kleines Kind?

Nach den 37 ohne Vertrag bist du aber der erste, der mir so richtig leid tut.

thomas.t3 antwortet um 17-04-2017 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Mopi meint bestimmt seine neuen Freunde aus dem Süd-Osten.

Eklips, wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen... hinzukommend sind es gerade diejenigen, die sonst so solidarisch im Forum wirken wollen. Schöne Mogelpackungen...

Die Schadenfreude unter den Bauern - ein Armutszeugnis.



Riiitsch antwortet um 17-04-2017 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die meisten Milchbauern sind im Einzugsgebiet von 1 vielleicht 2 selten mehr Molkereien. Irgendwann entscheidet man sich. Offensichtlich haben sich ein paar "falsch" entschieden, hinten nach weiß man mehr. Was aber lächerlich ist, wie wir restlichen Milchbauern so oberschlau tun als hätten wir alles richtig gemacht. Wir sind halt bei "unserer" Molkerei, und absolut gar nichts garantiert das es diese Molkerei in 10 Jahren samt unseren Liefervertrag noch gibt.

thomas.t3 antwortet um 17-04-2017 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Bin deiner Meinung Riiitsch.

Und gerade die, die jetzt ohne Sünde großartig den ersten Stein Richtung Freie-Milch werfen, sitzen momentan selbst im gläsernen Haus. Oder ist bei der NÖM alles geritzt?

(War kein und bin kein Liferant an die FMA)

Aequitas antwortet um 17-04-2017 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@Vollmilch zu Schüttgebühr

Ich finde keine Schüttgebühr wäre angemessen.
Milch wird gebraucht und die Anlieferung ist auch geringer als letztes Jahr.
Zudem reicht es wohl wenn die Lieferanten die Geschäftsanteile nachzahlen.

Pinzgaumilch und Salzburgmilch nehmen auch die Lieferanten ohne Schüttgebühr an.

Vollmilch antwortet um 17-04-2017 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ich glaube nicht alle Molkereien brauchen Milch.
Und alles was über die gut verwertbare Menge hinausgeht, birgt momentan ein gewisses Risiko.

Man sieht auch es gibt genug Bauern, die die Wiederaufnahme nicht begrüßen, auch die müssen überzeugt werden.

Ein besseres Angebot haben die neuen MGN-Lieferanten anscheinend auch nicht erhalten.

... Ist nicht einfach hier einen guten Weg zu finden.

LG Vollmilch

Aequitas antwortet um 17-04-2017 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Naja, wie gesagt viel Geld was den gepeinigten jetzt noch abgezogen wird.
Lehrgeld haben sie ja schon die letzten Jahre zahlen dürfen. Und 3 Jahre ist auch eine lange Zeit.

Nur ein Denkanstoss. Die NÖM ist ja (noch) eine Aktiengesellschaft mit der Niederösterreichischen Milch Holding GmbH (Raiffeisen) als Hauptbeteiligter.

Da gabs vor einigen Jahren auch so manche Probleme.
Gerade bei der Nöm wäre eine Nachsicht wie bei Pinzgau und Salzburgmilch angebracht, den auch die Schüttgebühr werden die Bauern auch nicht so schnell vergessen und seien wir ehrlich wenn sie keine andere Wahl haben müssen sie die Kröte schlucken aber ist das so fair?


Posaidon antwortet um 17-04-2017 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Die NÖM könnte ja eigentlich keine Schüttgebühr verlangen und zwar ist der Haupteigentümer der NÖM die Raiffeisenholding NÖ und in dieser ist der Schultes Hermann Vorstandsmitglied und bei dem RAIFFEISEN-REVISIONSVERBAND NIEDERÖSTERREICH-WIEN eGen Vorstandsmitglied!
Jetzt muss man aber wissen, das der Schultes Hermann dem Volk bei seiner Angelobung bestmögliche Vertretung der Bauern gelobt hat und daher kann er nicht für eine Schüttgebühr sein, die Bauern sollten sich wären, die zur NÖM gehen und den Schultes Hermann bei seinem Wort nehmen!!
Ebenfalls ist der GruberDoberer Bauernbund Funktionär wie kann er nur die einen Bauernbundmitglieder schlechter behandeln als die Anderen ? was sind dass nur für Menschen, die sich Bauernvertreter nennen aber die anderen Parteien freuen sich ja über solche Menschen in der ÖVP

tomsawyer antwortet um 17-04-2017 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Mein Gott jetzt wird wieder politisiert, finde ich auch ein Armutszeugnis !
Fakt ist dass 3, 5 Millionen Liter Milch mehr wo untergebracht werden muß ! Fakt ist auch dass die Milchanlieferung jetzt schon wieder stetig steigt, und ich glaube auch dass der Milchpreis in nächster Zeit sicher nicht höhter wird. Frage : um wie viel Cent weniger haben die Fairen Milchbauern gegenüber den anderen Milchbauern bekommen im letzten Jahr ? Waren es 3 Cent oder 5 Cent oder mehr ? Es waren sicher mehr als die 3 Cent was die faiern Milchlieferer weniger bekommen haben . Sicherlich will man das meiste rausholen aber wenn ich in solch einer Situation bin stimme ich sicher zu .
@posaidon : bist Du der Halbmyr , der redet auch jetzt noch so einen Schmarrn daher !

eklips antwortet um 17-04-2017 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Das Problem für die 37 ist sicher nicht, ob eine Schüttgebühr verlangt wird (lässt sich argumentieren) oder nicht, sondern dass sie nicht nur gar kein Angebot bekommen, sondern eine strikte Ablehnung. Ich habe keine Ahnung, wie die Berglandmilch die Rückkehrer bisher behandelt hat, aber ich hab da was im Ohr, dass die sowieso nur den Kieler Rohstoffwert als Preisbasis haben, weil das die Wettbewerbsbehörde als Mindestmaß gefordert hat.

eklips antwortet um 17-04-2017 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Übrigens will ich den Bauernbund in dieser Frage in Ruhe lassen, obwohl es schon auch interessant wäre, wie sich der BB verhalten würde, wenn z.B. die Südtiroler Molkerei flöten ginge, die die Milch der Lieferanten rund um den Tiroler Ex-Landesrat übernommen hat?

Vollmilch antwortet um 17-04-2017 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo!

Ich vermute stark, die Schüttgebühr verlangt die MGN und nicht die NÖM. Der NÖM wird die zusätzliche Menge relativ wurscht sein, die hat einen Vertrag über eine fixe Menge. Was darüber hinaus geht, ist das Problem der Genossenschaft.

Und der Geschäftsführer ist "nur" der Geschäftsführer, nicht der Obmann, nicht der Vorstand und nicht die Generalversammlung.

LG Vollmilch

karl0815 antwortet um 18-04-2017 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Bin schon gespannt, welche Giftpfeile gegen die Molkereien die Herrn Halbmayr, Furtmüller und Grünzweil noch im Köcher haben??
Der 1.Mai kommt schneller als man denkt!
Warum müssen sich über 15000 Milchbauern (als Eigentümer der Genossenschaften) ständig von solchen Milchexperten ans Bein pinkeln lassen und sich medial durch den Kakao ziehen lassen???

mfj antwortet um 18-04-2017 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Also wer glaubt - Rohmilch sei gefragt...hätte sich auch was vom Osterhasen wünschen sollen.

Das EU Parlament hat letztens nochmals deutlich zum Ausdruck gebracht, dass eine Wiedereinführung einer staatlichen Regelung bei Milch definitiv ausgeschlossen wird.

Die Molkereien sollen mit ihren Erzeugern eine Begrenzung der Menge selbständig vornehmen...mehr muss man dazu nicht sagen.

Hier zu lamentieren wie Furtmüller es macht, die 37 Abnehmer liegen nur im Promillebereich - ist närrisch.
Jede Menge muss positiv abgesetzt werden, wenn das nicht gelingt - drückt es das Ergebnis von allen...

Wenn es meine Geno wäre, und ich Verantwortung tragen müßte - würde ich den 37 jeweils den aktuellen Spotmilchpreis anbieten.
Mehr ist eigentlich nicht drin.
Erstens als "Bekehrungs- und Wiedergutmachungs Gebühr...
Zweitens würde ich sie vorerst nicht in die Geno eingliedern, sondern lediglich als Lieferanten.

Machen die großen Geno´s wie ARLA schon lange.
So läuft der Hase...

Drum prüfe wer sich ewig binde !




2472660 antwortet um 18-04-2017 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
die bergland muss lt. kartellbehörde lieferanten zum kieler rohstoffwert aufnehmen-soweit so gut, wäre so auch vernünftig, weil der kieler rohstoffwert den bauernauszahlungspreis wiederspiegelt, zu dem jederzeit milch über internationale märkte vermarktbar ist (da sind sammel- und verarbeitungskosten bereits berücksichtigt)-also für die molkerei eine kalkulierbare sache ohne risiko.
nur legt die bergland das so aus, dass sie den kieler rohstoffwert nur bezahlt, wenn er niedriger ist als ihr eigener auszahlungspreis, wenn der kieler rohstoffwert höher ist als ihr eigener preis (und der schwankt sehr stark) wird maximal der berglandpreis ausbezahlt-also kann man dabei als lieferant nur verlieren.
dass die kartellbehörde diese vorgehen gutheisst und die bergland als absolut marktbeherrschendes unternehmen das so praktiziert ist gelinde gesagt, sehr, sehr fragwürdig!!??

eklips antwortet um 18-04-2017 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ich bin mir nicht ganz sicher - das Wort "Leseschwäche" wird hier im Forum manchmal verwendet und könnte auch beim gegenständlichen Thema eine Rolle spielen.
Bei den 37 Betrieben geht es nicht darum, ob sie den Kieler Rohstoffwert bezahlt bekommen wollen oder den Spotmilchpreis oder sonst irgendeine Preisforderung hätten, sondern dass sie gar kein Angebot bekommen, sondern teils einzeln auf der Strecke zurückgelassen wurden, während andere aufgenommen wurden.

Mit dem Spotmilchpreis würden die Betriebe vermutlich heuer eh gut fahren.
Bekehrungs- Wiedergutmachungs- und sonstge Strafgebühren zahlen die Betriebe sowieso alle, da braucht es den Erfinder mfj nicht dazu.

Aequitas antwortet um 18-04-2017 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@mfj

Der Spotmilchpreis ist deutlich höher als dein Milchpreis, wärst du dafür das die Betriebe jetzt mehr Milchgeld ausbezahlt bekommen als du??

Das einzige was ich einführen würde als Molkerei wäre eine Kündigungsfrist von 3-5 Jahren und gut ists, keine Schütgebühren oder ähnliche Schickanen,...

mfj antwortet um 18-04-2017 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

@Aequitas

1. Wie hoch ist der Spotmilchpreis - April 2017 für Österreich
2. Wie hoch ist mein Milchpreis

3-5 Jahre Kündigungszeit ist völlig unrealistisch. Schikanen für ein Überangebot ist der falsche Ausdruck.


Schmoll antwortet um 19-04-2017 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer


mfj antwortet um 19-04-2017 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Warum die 37 Milcherzeuger keinen Abnehmer finden, wisst ihr Ober- und Niederösterreicher besser.
In Vorarlberg hat vor ca. 10 Jahren eine Gruppe aus dem Rheintal die Vorarlberg Milch verlassen und ist zu einem deutschen Abnehmer gewechselt.
Grund damals: 2-3 Cent Milchpreis. Heute hat sich die Sache längst gewendet. Die deutsche Molkerei zahlt wesentlich weniger und wackelt auch noch…

…die V-Milch nimmt die Gruppe sicher nicht freiwillig auf.
Da kann jucken, springen und drohen wer will !
Da müsste dann schon unser Landes „Ericha“ mit Shampoo, Rasierwasser und Geldpeitsche kommen, um da was zu bewegen…

Die Meinung – Milch bekommt man immer los, ist ein Märchen von gestern.
Mich würde auch wundern wenn alle die passende Milchsorte haben, da hört man von dort überhaupt nichts.
Haben die 37 z.b. A2 Milch ?


@Aequitas - der deutsche Spotmilchpreis beträgt derzeit
22,69 Cent/ab Molkerei...



karl0815 antwortet um 19-04-2017 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Zumindest einer von den 37 nimmt die Sache selber in die Hand und sucht die Schuld nicht bei den bösen Molkereien!
Wünsche ihm Alles Gute!

karl0815 antwortet um 19-04-2017 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@mfj
Die OÖ Molkereien haben derzeit kein Interesse an zusätzlichen Lieferanten, da deren Eigentümer(also jeweils die Milchbauern) ihre Anlieferungsmengen in nächster Zeit lt. Schätzungen steigern werden und zumindest die beiden Großen in OÖ in nächster Zeit wieder an die Kapazitätsgrenzen der Verarbeitung kommen werden!
GM hat letzten Sommer erlebt, was es bedeutet, Milch versenden zu müssen!!

dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-04-2017 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
schon ein interessanter Link, den du da reingestellt hast karl0815 . ...Im Artikel wird er zitiert mit: wie man aber in der Milchwirtschaft gegeneinander arbeitet, habe ich in der ganzen Baubranche nicht erlebt..bei seiner hompage www.biolosbichl.at/ erfährt man dann noch mehr .
Was mir auch aufgefallen ist , er bezeichnet die Molkereien nicht als böse, er sagt aber die Branche arbeitet gegeneinander. Find ich eigentlich intelligenter formuliert als von dir karl.lg





mfj antwortet um 19-04-2017 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Danke Karl für die Auskunft.

Jeder der in Verantwortung steht würde gleich handeln.

Eine Genossenschaft ist kein „Planschbecken für jedermann…“
Ich wünsche auch keinem Milchbauern dass seine Milch liegen bleibt, das vorgestellte Einzelbeispiel ist für mich aber mehr „Flucht als Wunsch“.
Es wird sich zeigen, ob Milchverarbeitung so einfach ist.

Sehr interessant ist, dass die Milchsorte „BIO“ die ja solche Marktchancen von allen attestiert bekommt – nicht abgenommen und aus der Hand gerissen wird.

Darum sind hier und in den Medien alle so ruhig. Gibt es doch keinen boomenden Biomarkt – wie immer vorgebetet wird…?



@dietmar – Molkereien sind ganz klare Konkurrenten, vor allem dann – wenn sie überregional Produkte verkaufen müssen.

Der Hofladen in Vorarlberg ist kein Konkurrent zum Hofladen in NÖ.
Bergland und z.b. V-Milch aber schon.

Wer das nicht begreift, soll sich mal in der Baubranche an Projekten beteiligen, wo geprüfte Ausschreibungen zu Grunde liegen – dort läuft der Hase aber richtig zickzack….




dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-04-2017 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
wie bereits geschrieben...mfj das mußt du dem karl erklären, der es nötig hat sich auf böse molkereien zu beziehen.mfg

mfj antwortet um 19-04-2017 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Nein dietmar, ich beziehe das auf die Aussage: ...die Molkereibranche arbeitet gegeneinander- welche dir sogut gefällt.
Was erwartet ihr euch ?



Aequitas antwortet um 19-04-2017 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@mfj

Also der Spotmilchpreis in Italien ist bei 3,6% Fett OHNE Mehrwertsteuer
Sep 40,6 Okt 45,11 Nov 46,27 Dez 40,72 Jänner 36,09

http://www.milcherzeugerverband-bayern.de/milchpreise-spotmilch-italien

Also wenn jetzt z.B. der Spotmilchpreis auf über 45 Cent wieder steigen sollte, sollte auch natürlich dieser Preis ausbezahlt werden wenns nach dir geht. Ich denke eher nicht , dir wärs ja am liebsten wenn die Betriebe den Bach runter gehen.

Es ist schade das gerade in der Landwirtschaft oft wenig Solitarität und Neid zu Berufskollegen an der Tagesordnung steht.

Mich betrifft das mit den Freien Milchlieferanten nicht persönlich, aber ich kann nur diesen Betrieben wünschen das sie eine faire Chance zum Milchliefern wieder bekommen und es den Familien und Betrieben gut geht.








dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-04-2017 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@mfj

ich hab nicht geschrieben, dass mir die aussage :wie man aber in der Milchwirtschaft gegeneinander arbeitet, habe ich in der ganzen Baubranche nicht erlebt
gut gefällt.

Lies nochmal nach was ich geschrieben habe.Wenn du anfängst mir sachen zu unterstellen, werde ich mich aus der diskussion mit dir ausklinken. lg

G007 antwortet um 19-04-2017 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@dietmar
"werde ich mich aus der diskussion mit dir ausklinken"

Gute Sache!

Die Diskussion dreht sich ja eh nur mehr im Kreis mit den gleichen Argumenten, wobei von vielen Usern die Märkte und deren Marktmechanismen entweder nicht verstanden oder akzeptiert werden!

mfj antwortet um 19-04-2017 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

@Aequitas – Mensch, vielleicht weiß das der Furtmüller nicht – wie gefragt und gut bezahlt „freie Milch“ in Italien ist…

Es ist eben das tolle hier im Forum, dass jeder irgendwas schreibt, dem anderen Sachen einfach unterstellt, irgendwo was googelt und sich Fakten unterwirft, die von Gut und Böse, real und unreal nicht zu unterscheiden sind.

Italien heißt begrenzte Mengen, langfristige Verträge, unsichere bis keine bzw. zeitliche gesegenete Geldflüsse.

Genau dieser Masche ist die „Faire Milch“ erlegen, und als die Italiener gemerkt haben, dass sie am Gängelband hängen, war es auch um sie geschehen.
Wären die angeführten Preise erzielbar, bräuchte sich die gesamte Milchwirtschaft samt Bauern keine Sorgen mehr machen, sind sie aber nicht. Ich kann dir den aktuellen Spotmilchpreis frei Molkerei aber nochmals nennen: 22,69 Cent - um dieses Geld kannst du derzeit am freien Markt Milchmengen absetzen.

Es ist eine bösartige Unterstellung von dir, dass ich den 37 Betrieben ihr Probleme und Sorgen gönne, dabei ich schreibe nur was Sache ist. Das mögt ihr halt nicht hören, und was man nicht hören will - ist unsolidarisch und neidisch.

Organisiert Euch doch und setzt eure Geno´s unter Druck, damit euren Kollegen in euren Bundesländern geholfen wird !
Schwätzt nicht groß rum von Solidarität - sondern setzt sie durch !
Nicht die Politik, nicht Kirche, nicht die Italiener, nicht die Vorarlberger sollen es richten - sondern ihr !!




eklips antwortet um 19-04-2017 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Marktmechanismen sind ganz sicher nicht der Grund dafür, dass 37 Betriebe keinen Liefervertrag bekommen. Milchmarktmachtmissbrauchsmechanismen vielleicht schon.

Steyrcvtfan antwortet um 19-04-2017 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Mf
Danke das wenigstens wir solidarisch zu unseren 37 Kollegen sein dürfen, wenn sich sonst niemand um sie annimmt. Was von deiner Seite erlaubt ist , mußt uns noch genauer erklären.,
Traurig wieviele ihre Energie einsetzen, nur um denen eines auszuwischen.

Aequitas antwortet um 20-04-2017 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
@mfj

Ich als unwissender und der Fakten unterwirft, die von Gut und Böse, real und unreal nicht zu unterscheiden sind hätte noch eine Frage wo du auf deinen genannten Preis kommst mit Quellenangabe.

Zudem ist mir nicht bekannt das es eine offizielen Spotmilchmarkt in Deutschland gibt. Niederlande und Italien ja, Deutschland nein. Aber du wirst mir sicher jetzt die Augen öffnen.

Was es gibt ist der Kieler Rohstoffwert, der aber auch nicht mit deinem Preis zusammen passt.

http://www.ife-ev.de/attachments/article/27/2017-03%20ife%20Rohstoffwert%20Kiel.pdf

Aber jetzt mal weg von der ganzen Spotmilchsache, das war sowieso deine Idee.





Vollmilch antwortet um 20-04-2017 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Guten Morgen!

@ eklips: ich glaube deine Milchmarktmachtmissbrauchsmechanismen sind eben auch, ob man will oder nicht, Teil des Marktes.

Ich finde es super, dass es auch Milchbauern gibt, die auch einen Plan B haben. Wenig überraschend handelt es sich dabei um einen Quereinsteiger.

Ich würde übrigens jedem Milchbauern empfehlen, nicht sein "ganzes Lebensglück" an die Milchproduktion zu hängen.

LG Vollmilch

mfj antwortet um 20-04-2017 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Lieber Aequitas,
Ein Spotmarkt ist ein Handel, wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen.
Dieser ändert sich täglich, und viele Faktoren beeinflussen ihn.

Die veröffentlichen Spotmilchpreise sind völlig unreal – und werden auf div. Lieferverträgen basieren…
Ich weiß den Spotmilchpreis der 15 Woche – und der lag bei 22,69 Cent/kg Milch frei Molkerei.
Um diesen Preis kann ein LKW Zug Rohmilch zu div. Abnehmern – meist Pulvertrocknungen abgesetzt werden.

Hier trägt die Molkerei wenig Risiko – bis er gesammelt und qualifiziert ist – bleibt dem Erzeuger ca. 18 Cent.
Mit diesen Preisen hausieren zu gehen, ist nicht viel wert. Eine Molkerei wo keine anderen Absatzwege hat – darf sich daran erfreuen.

Ich wiederhole nochmal – wenn ihr Solidarität fordert – dann müsst ihr was dafür tun.
Organsiert eure Geno´s und verlangt dass sie die Milch von diesen 37 Erzeugern abholt.

Sagt aber gleich dazu, dass ihr einverstanden und bereit seid – wenn euer Milchpreis dadurch sinkt.
Eine Vorstandschaft u. GF hat sich der Mehrheit und dem Wunsch der Mitglieder zu beugen, und das zu machen was sie wollen. Im blödsten Fall müsst ihr halt auch noch die Gremien neu besetzen. Ich sehe und lese aber von euch so große Zustimmung für die Sache - da werdet ihr das alles in Kauf nehmen.

Also nicht rumlabbern, und andere beschuldigen, von der Politik Lösungen fordern und Außenstehende dafür verantwortlich zu machen – aber selber nichts tun.

Und vor allem –SELBER- keine Opfer bringen zu wollen…




Aequitas antwortet um 20-04-2017 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Wo bitte hast du deinen Milchpreis von 22,69 Cent her, das wird doch sicher wo schwarz auf weiss stehen, kannst ja gerne verlinken oder hast du es letztens bei Fendt in Marktoberdorf gehört als du auf einen Kaffee warst??

Dort wo ich hinliefere sind auch Lieferanten aufgenommen worden und das ohne Sanktionen.
Und so ehrlich muss man sein das die Liefertour auch zusammenpassen muss, wenn die 37 Betriebe in einen näheren Umkreis wären, wären sie auch aufgenommen worden.

Dafür fahren bei den restlichen bis zu 2 Molkereinen vorbei die auf Stur schalten.

Die Milchanlieferung ist in den ersten 2 Monaten im Vergleich um -1,8% gesunken in der EU, und wenn man bedenkt das sonst eher jährlich Steigerungen in den Bereich gab heisst das schon was.


mfj antwortet um 20-04-2017 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Hab mich verschaut, Aequitas - Preis ist 22,49 Cent.

Auflistung ist intern - hast ein Ahnung, warum ?





...das ist intern ! aber damit zu zufrieden bist.
 

mfj antwortet um 20-04-2017 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer

Um welche zwei Molkereien handelt es sich, welche die 37 nicht aufnehmen wollen ?

Wieviel Lieferanten hat deine Molkerei aufgenommen ?

bauernbubi antwortet um 24-04-2017 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Der Leidensdruck der Milchbauern scheint noch viel zu gering zu sein. Eine zentrale Milchbündelung ist notwendig, wenn wir überleben wollen. Es hilft nichts, nur täglich brav die Kühe zu melken und das sinnlose Geschwätz eines Herrn Auer anzuhören. ALLE Milchbauern müssen zusammenhalten, geeint auftreten und es "denen da oben" zeigen. Die Genossenschaftsidee ist ja super, aber was wurde heute daraus gemacht ..........? Es scheint ein Füllhorn für andere zu sein (nur nicht für die Bauern).

http://derstandard.at/2000056389095/Bauernbundpraesident-Sie-haben-die-Milchbauern-verfuehrt-und-sich-vertschuesst?ref=rss
 

Vollmilch antwortet um 24-04-2017 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo bauernbubi!

Ironisch gemeinte Beiträge solltest du entsprechend kennzeichnen, sonst kommt noch jemand auf die Idee, du meinst das Geschriebene ernst!

LG Vollmilch

eklips antwortet um 24-04-2017 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ein tolles Interview von der Frau Kainrath und mir würde vieles dazu einfallen. Aber nur eines: Interessant ist Auers Vorgabe an die Molkereien, dass sie die Rückkehrer unerbittlich finanziell büßen lassen müssen. Für die Linderung der Schmerzen auf seiner geschundenen Funktionärsseele will er Blut sehen.

muk antwortet um 25-04-2017 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
welches chaos wird dann herrschen, wenn die milchbauern von dem von der eu vorsehenen zusammenschluss, zu liefergemeinschaften, gebrauch machen .

werden dann 100 oder 1000 bauern ohne vertag dastehen ? ?

Neudecker antwortet um 26-04-2017 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo
Am 13. Mai gab es den ersten Eintrag zum Thema. Damals sollen 37 Milchbauern keinen neuen Abnehmer gefunden haben. Hat jemand von Euch eine Ahnung, ob sich die Situation inzwischen geändert hat?
Liebe Grüße vom Neudecker

eklips antwortet um 26-04-2017 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Hallo Neudecker!

Am 13. April war der erste Eintrag.

Ja, die Situation hat sich geändert. Schlierbach und Gmunden nehmen ehemalige Lieferanten zurück. Die MGN stellt für einige (ich glaube 2) eine Lösung in Aussicht, wenn sie von der BLM stehen gelassen werden sollten. Der größte Teil aber - der im BLM-Gebiet liegt, hat weiterhin keine Nachricht - auch keine Absage von der BLM obwohl schon eine Sitzung stattgefunden haben muß. Ob die Aussagen der BLm (z.B. gerade in OÖ-Heute) glaubwürdig sind, kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.

eklips antwortet um 27-04-2017 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Übrigens bin ich gerade an Informationen herangekommen, durch welche ich nun doch auch Verständnis für die logistischen Schwierigkeiten bei der BLM bekomme. Mir war nicht bewusst, dass die BLM bei der Milchsammlung noch sehr "traditionell" arbeitet.
 

eklips antwortet um 27-04-2017 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Da wurde leider der link weggeschluckt

meki4 antwortet um 27-04-2017 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern ohne Abnehmer
Ja, die Milchabholung bei der BLM - deswegen hab ich mit der Milchwirtschaft aufgehört. Da teilt so ein gehirnamputierter die Touren ein, der hat aber sicher noch nie selbst gemolken, sonst wüßte er, wie viel Zeit man für 33 Kühe in einem älteren Stall braucht. Ich bin froh das ich weg bin, jetzt geht es mir gesundheitlich wieder besser.
Ich wünsche den abnehmerlosen Milchbauern alles Gute, das es bald wieder normal weitergeht.

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