Kalkulation bei Landmaschinenpreisen

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179781 03-12-2016 11:38 - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Gestern habe ich auf der Welser Messe eine Landmaschine aus Italien, für die ich mich interessiere bei einem renommierten österreichischen Händler angeboten gesehen, um 22.300 Listenpreis.
Das selbe Gerät habe ich vor drei Wochen bei einem italienischen Händler besichtigt, Preis dort 8250,-. Und letzte Woche bin ich auf einen bayrischen Händler ganz in der Nähe gekommen, der bietet das Gerät um 7650,- an.
Der Österreicher hat eine andere Lackierung und das Logo XXXXtech in die Rahmenteile eingeschnitten und ein paar Kleinigkeiten an der Steuerung verändert, aber sonst ist der Mehrpreis in erster Linie eine Kalkulationsangelegenheit.

Gottfried



Volvo Fh16 antwortet um 03-12-2016 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Um welche Mascjine und Marke geht es.


179781 antwortet um 03-12-2016 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Namen schreib ich da keinen hin, ich will ja niemand anpatzen.
Eigentlich hab ich es schon ein schlechtes Gewissen, weil ich das geschrieben haben. Schließlich gibt es gerade unter den Bauern sehr viele, die von der EU wegwollen. Die stürze ich möglicherweise in einen Gewissenskonflikt, wenn sie erfahren, wie viel mehr ein richtig heimatverbundener zahlen darf, gegenüber denen, die Geschäfte mit den bösen Ausländern machen.

Gottfried


monsato antwortet um 03-12-2016 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
uns laufen die preise davon
1995 kostete ein 3m grubber grad mal 40 .000,- schilling
heute wenn ich das so umrechne kommt so ein grubber auf satte 200.000,- schilling wenns blöd hergeht geht sichs garnicht aus mit ein paar extras.
eigentlich ist der eisenpreis ziehmlich der selbe wie 1995.

unsere preise weizen und der gleichen sind um nichts gestiegen eher billiger geworden.

unsere vertreter haben eine kleinbäuerliche strucktur versprochen das diese bleiben soll,auch auf der messe sind die sprüche auf den plakaten des maschinenrings und landw.kammer in diese richtung .
in warheit haben wir seit 1995 50% der betriebe verloren und werden in den nächsten 5 jahren ebenso nochmal 50% der bauern verlieren.




einfacherbauer antwortet um 03-12-2016 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Die meisten lassen wo im Ausland produzieren und dieser Produzent hat dann sehr viele Marken unter einem Dach. Schon seit langem so.


textad4091 antwortet um 03-12-2016 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@ Gottfried: Du, ich kenn Betriebe, für die ist es völlig in Ordnung, über schlechte Nachfrage bzw. schlechten Preis ihrer Produkte oder auch Dienstleistungen zu klagen (aber in Maßen, wohlgemerkt, und ned rund um die Uhr-Gesudere), und trotzdem Slowaken für ihre Baustelle anstellen oder bei Fassbindern in Tschechien einkaufen, weil bei uns kanns't dir das ja ned "daleisten" ...
Ebenso haben wir eine slowenische Seilwinde, polnische Wiesenegge, eine Deutschland-Frankreich-Kombination bei den Grünlandgeräten, von den beiden Traktoren will ich gar nicht erst reden ... also reichlich wenig Patriotismus, einzig bei den Kleingeräten, wo der Preisunterschied in absoluten Zahlen nicht viel ausmacht, gebe ich gerne kleineren Schlossereien gerne eine Chance ... Noch dazu werden Geräte nur dann gekauft, wenn's notwendig ist, und da auch lieber gut erhaltene Gebrauchte als Neumaschinen.

Des Gewissen wird dann damit beruhigt, dass es für mich eher auf die Dinge ankommt, die man alltäglich einkauft, denn auf Gerätschaften, die ich erstens nicht wirklich gut auslasten kann, aber trotzdem notwendig sind, und zweitens, nicht mehr für ein Produkt bekomme, nur weil ich zumeist signifikant teurere Geräte für dessen Gewinnung einsetze.
Und zwecks Patriotismus auf Technik bezogen kann ich nur sagen, ein wenig Wettbewerb schadet nie- ausufern soll's eben nicht. Das schlechteste, was einem als Kunden passieren kann, ist nur auf einen oder nur wenige Anbieter angewiesen zu sein. Nur blöd eben, dass die gelieferten Rohstoffe ebenso einem Wettbewerb ausgeliefert sind^^ Da beißt sich beim Diskutieren die Katze in den Schwanz und dreht sich so dann im Kreis ...

Kurzum: Ich habe es lieber, wenn Menschen für langfristige Investitionen bzw. Technik um's Können weniger ausgeben, dafür dann aber bei Gütern fürn täglichen Bedarf nicht auf zwangsweise auf die Preisschilder schaun müssen. Die Frage ist eben immer, was ist es einem Wert?




atro antwortet um 03-12-2016 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Schlussendlich. Die Maschinen müssen für uns Arbeiten! Nicht wir für die Maschinen!!


Cirsium antwortet um 03-12-2016 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
hallo gottfried
die Arbeiterkammer zeigt auch dies regelmäßig auf und sagt in passau ist alles wesentlich billger und fordert eigentlich indirekt auf, im ausland einzukaufen (folge - arbeitsplätzeverluste in ö auf empfehlung der AK)

das weitere kuriose daran ist, die AK prangert den österreichischen handel an, sich zu bereichern,
sagt aber nicht, das eigentlich die eigenen forderungen der AK - hohe lohnerhöhungen, hohe sozialleistungen,... und damit verbundenen höheren steuern, sozialabgaben,.. auch schuld an den höheren verkaufspreisen in ö. sind

p.s. gottfried - ist das bei den biogetreidepreise auch nicht so ? ;-)


kst antwortet um 03-12-2016 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Hallo gottfried, normaler weise schätze ich deine Beiträge sehr, aber zuerst schreiben österreichische Händler verlangen für dieselbe Maschine fast dreimal soviel und dann plötzlich einen Rückzieher zu machen, ich sage nichts mehr. Mit der schon etwas fadenscheinigen und auch nicht logischen Begründung , du willst die EU- Gegner nicht in einen Gewissenskonflikt stürzen. Auf diese Weise unterstellst du allen österreichischen Händlern unlauter zu kalkulieren.mfg.kst


thomas.t3 antwortet um 03-12-2016 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Hoffentlich beginnen deine Kunden nicht auch so zu denken.

Aber sind die 8250 beim Italiener und die 7650 auch Liste, oder schon dein verhandelter Preis?


Century antwortet um 03-12-2016 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Die Maschinenpreise sind in den letzten paar Jahren generell explodiert.

Teilweise sind Preissteigerungen über 50% zu beobachten, gleichzeitig schrumpft aber der Abnehmermarkt, der finanziell außerdem auch sehr schlecht aufgestellt ist.


179781 antwortet um 03-12-2016 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Nächstes Mal werde ich die entsprechenden Zeilen mit "Achtung Sarkasmus" markieren, damit sich auch die auskennen, die alles tierisch ernst nehmen.
Und vielleicht bringen diese Zeilen den Einen oder Anderen, der meint, wie schlecht die EU für uns alle ist, etwas zum nachdenken.
Ich unterstelle auch nicht pauschal dem Handel unlauter zu kalkulieren. Wenn der hier in Österreich mehr verlangt als im Herkunftsland, dann ist das bis zu einem gewissen Grad auch zu begründen. Weil er muss vor Ort sein Lager halten, Beratung und Service anbieten usw. Und dafür muss er auch etwas verlangen. Bei vielen aus Italien importierten Maschinen war die "Kalkulation" früher immer Preis ab Werk x 2 = Listenpreis in Österreich. Davon hat man dann noch etwas über 20 % herunterhandeln können und sich gefreut, weil man um so viel billiger gekauft hat. Wenn einer gleich das 2 1/2 fache verlangt, hat er wahrscheinlich noch etwas genauer kalkuliert und noch wahrscheinlicher hat er besonders gute Verkäufer, die die Kunden entsprechend motivieren können.

Gottfried


179781 antwortet um 03-12-2016 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@thomas:
Unsere Kunden dürfen auch so denken. Es gibt mit unseren Produkten vergleichbare im Ausland teurer zu kaufen als bei uns. Das macht mir manchmal auch Gedanken, das wir gleich viel Geld und Arbeit investieren, aber bei uns des Preisniveau einfach niedriger ist.
Und irgendwo gibt es auch immer einen, der noch billiger ist, damit muss jeder leben, der etwas verkaufen will.

Gottfried


thomas.t3 antwortet um 03-12-2016 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Das stimmt, aber der Kreislauf schließt sich, bei uns Bauern gibts aber nicht den zuvor gemachten Aufschlag den man danach wieder als Rabatt "verkaufen" kann...
So und jetzt bin ich hier raus, anhand von diesem Beispiel die Eu in Himmel zu heben wird mir zu politisch, (nicht böse gemeint) aber das Thema hängt mir schon beim Hals raus..

Schönen Samstag


pluto. antwortet um 03-12-2016 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Bei einem Kaufpreis von ca. 8000 € ist ein Preisunterschied von bis zu 3000 € schon möglich, wenn auch nicht sehr wahrscheinlich. Aber ein Preisunterschied von bis zu 14000 € für das GLEICHE Produkt, scheint mir dann doch zu hoch zu sein. Wenn es wirklich so ist, ist diese Maschine vielleicht nur im Design gleich. In Details, wie Materialgüte, Innenleben, Steuerung, etc., unterscheidet sich sich vielleicht aber gewaltig von den Anderen.


G007 antwortet um 03-12-2016 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Generell sind die Preise für Landmaschinen und Traktoren viel zu hoch. Eine (gute) LKW Zugmaschine mit 480 PS kostet grob 100.000.- Euro, es gibt auch günstigere Zugmaschinen.
Welchen Traktor bekommt man um 100.000.- Euro?
Ich kann es nicht ganz glauben, dass es nur an den kleineren Stückzahlen liegt.

Noch ein starkes Stück am Traktorensektor, mit 3000 Stunden fallen bei manchen Traktoren schon größere Reparaturen an, erst vor kurzen hier im Forum diskutiert (3000 Stunden Traktoren).
LKW's machen so an die 1Million Kilometer ohne größere Probleme.
Sind da vielleicht die Traktorkäufer wieder die G'schnapsten?


Century antwortet um 03-12-2016 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist, einen LKW mit einem Traktor zu vergleichen.

Ein LKW ist stärker auf ein Einsatzgebiet spezialisiert, ein Traktor sollte doch schon möglichst viel können. (Lastspitzen und dgl)


herbert.b(gym21) antwortet um 03-12-2016 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Du kannst mittlerweile bei vielen Preislisten der österreichischen Händler davon ausgehen, das mind. 20 - 40 % je nach Händler/Lagerhaus als Rabatt ohne Rücknahme einer Altmaschine möglich sind.


danaantonia.g(y7r1) antwortet um 03-12-2016 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@179781
Da du keine konkreten Angaben machst, weder um welche Maschine es sich da handelt noch bei welchem Händler (In- u. Ausland) du die Preise in Erfahrung gebracht hast, muß man sich schon fragen was war deine Intention dahinter, diesen Eintrag zu schreiben? Irgendwelche nebulose unglaubwürdige Summen (angebl. Gestehungskosten einer nur dir bekannten Maschine) in deinen Eintrag zu nennen ohne techn. Unterschiede in den jeweiligen Ländern anzuführen grenzt fast an Dilettantismus.
Bsp.: ein VW Golf neu, optisch keine großen Unterschiede, aber dafür technische um so mehr die preisliche Spannweite bewegt sich daher von ca. 15000€ bis ca. 50000€.
Ich hätte mir von dir schon genauere Recherchen erwartet.
Wie läuft eigentlich bei dir ein Maschinenkauf ab? Wie ist da deine Vorgangsweise?


179781 antwortet um 03-12-2016 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Eigentlich ist es ja egal, worum es sich genau handelt. Weil diese Vorgangsweise gibt es in der Branche in ähnlicher Form öfter. Ob es sich jetzt um ein Frontladeranbauteil, eine Körnerschnecke oder einen Futtermischwagen oder eine Rundballenpresse handelt. Es kommt immer wieder vor, dass beim Hersteller eine entsprechende Stückzahl in Auftrag gegeben wird, mit eigener Lackierung und dem Firmennamen des Verkäufers drauf. Eventuell noch ein paar zusätzliche Schutzvorrichtungen dran und beim Verkauf erklärt man dann dem Kunden ganz ungeniert, dass es sich um ein eigenes Produkt handelt.
Mir fällt es halt als genauer Beobachter auf, dass da manche mit weniger als 1000 Euro zusätzlichen Kosten einen ganz erheblich höheren Verkaufspreis erzielen können. Der Verkäufer macht ja nichts ungesetzliches, weil das steht ihm ja zu seine Preise selbst festzusetzen und wenn er Käufer findet macht er auch Richtige.
Wenn der Käufer mit dem Einkauf auch zufrieden ist, dann passt es sogar für beide Seiten.
Meine Intention war es einfach, meine Bemerkung mitzuteilen. Und dass ich die technischen Eigenschaften der Produkte gut kenne, davon könnt ihr bei mir ausgehen.
Ich will niemandem sein Geschäft verderben oder anschwärzen, deshalb auch kein Namen. Wir sind alle frei zu kaufen, was wir wollen und jeder kann auf seine Weise dabei das Richtige machen.

Gottfried


Juglans antwortet um 04-12-2016 00:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
1. Wer geht heutzutage noch auf eine Schrottmesse?
2. Das Landtechnik in Österreich überteuert ist , ist nichts Neues.
Gute Nacht!


Holzfaeller antwortet um 04-12-2016 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Guten Morgen

So billig wie möglich produzieren, oder einkaufen und so teuer wie möglich verkaufen. Und der Preis richtet sich nach der Kaufkraft des jeweiligen Landes. Das gilt nicht nur für Landmaschinen, auch bei Autos und allem anderen Klump das irgendwo aus Asien oder aus dem Ostblock herangekarrt wird. Wir verwenden dann einen Großteil unserer Zeit und unser Geld mit Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung. Aber irgendwie muss ja das Geld das wir als Förderung bekommen wieder in die Wirtschaft zurückfließen. Was wir dagegen machen können, ist größtmöglicher Konsumverzicht und preisbewusstes Einkaufen, womöglich auch gleich in Billiglohnländern denn höherwertige Produkte bekommt man auch um viel Geld nur äußerst selten.
Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung.

mfg


G007 antwortet um 04-12-2016 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@Century
Du glaubst die LKW's sind auf der Nudelsuppe dahergeschwommen und werden nur softly benützt.
Nur die Traktoren werden auf das härteste beansprucht, ich lass Dir bei Deiner Meinung und wenn möglich, gibst bei Deinen nächsten Traktorkauf noch ein Trinkgeld dem Händler.
Mit so einer Einstellung der Traktorbenutzer sehe ich keinen Anlass, dass die Maschinenimporteure ihre Preise absenken werden.


beglae antwortet um 04-12-2016 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Originaltext von Century:
Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist, einen LKW mit einem Traktor zu vergleichen. Ein LKW ist stärker auf ein Einsatzgebiet spezialisiert, ein Traktor sollte doch schon möglichst viel können. (Lastspitzen und dgl)

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Auch ist die Pflege bei LKW viel besser da meist geleast und dann vorgeschrieben.



G007 antwortet um 04-12-2016 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Das die Autokonzerne je nach Kaufkraft eines Landes und den steuerlichen Vorgaben die netto Importpreise danach ansetzen, Österreich ist ein Kaufkraft starkes Landes, daher sind die Preise vom Werk höher angesetzt.
Ein Beispiel gefällig, in Dänemark sind die Steuern auf PKW sehr hoch, daher hat dort der VW Konzern die niedrigsten Importpreise, daher kommen bei Direktimporten sehr viele Autos aus Dänemark. In Deutschland haben die meisten Autos eine viel bessere Ausstattung als Standard und das bei gleichen Preis.
Wer sich mit Auto Direktimporten beschäftigt, weiß das eh.


G007 antwortet um 04-12-2016 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@beglae
Nicht pflegen, ist schon die Schuld eines jeden einzelnen!


hubhel antwortet um 04-12-2016 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Fast jede weltweite Finanzorganisation, stuft Österreich als eines der reichsten Länder der Welt ein
Woher sie ihre Zahlen nehmen, ist mir schleierhaft
Dadurch enstehen auch so absurde Kostenkalkulationen die nicht nur auf Maschinen bezogen sind sondern auf alle Dinge des täglichen Lebens.
Die Inflation in vielen Bereichen ist nur eine hingeworfene Zahl von irgenwelchen staatlichen Organisationen, die absolut nichts mit der Realität zu tun hat
Speziell seit dem Euro sind Preise nur mehr Hirngespinste, wie auch @ monsato zugibt
Der durchschnittliche Arbeiter bekommt heute um 30 % mehr.
Die Preise sind um 100, teilweise auch um 500 % gestiegen.

Das 2.te Problem im Technikbereich ist, dass die Qualität fast überall um 50 % schlechter geworden ist, damit bald wieder etwas neues verkauft wird.
Das Zeug kommt aus aller Welt, wo die Produktion günstig ist.
Viel Hersteller setzen Preise an, wo man glaubt, dass es beste Qualtiät ist. Ist aber nur der selbe Schrott wie überall, aber im Kopf glauben es viele, weil es ja teuer ist.

Auch ein preistreibender Grund ist die extreme Bürokratie.
Früher gab es 1 Chef der selbst mitgearbeitet hat, 1 im Büro und 2 Arbeiter.
Der Laden lief und alle verdienten gutes Geld

Heute
1 Chef der nichts mehr macht
3 im Büro für den Papierkrieg
2 Arbeiter müssen für die 4 Geld erwirtschaften
Wie sollte das gehen ?


G007 antwortet um 04-12-2016 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@hubhel
Vollkommen richtig.
Markengeräte werden mit einem stolzen Preis (Made in Austria oder Germany) verkauft, die Zulieferfirmen stammen aber aus irgendeinen Land, wo die Arbeiter monatlich vielleicht 200.- Euro verdienen und die Qualität auch dementsprechend ist.
Aber der Bauer soll nur heimische (teure) Produkte kaufen, wo manchesmal nur das Pickerl aus Österreich ist. Erst vor kurzen ist so eine Firme nach diesen Motto Pleite gegangen.



yamahafzr antwortet um 04-12-2016 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Nicht nur bei den neuen Traktor ist die Qualität schlechter, es gibt auch bei LKW Probleme!


G007 antwortet um 04-12-2016 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@yamahafzr
Mein Hauptaugenmerk waren auch die Preis, teuer kaufen und trotzdem damit Probleme haben ist nicht mein Ding!

Für alle die es noch nicht geschnallt haben.
Lernt was von der Industrie und vom Handel, billig einkaufen und teuer verkaufen und nicht so wie es von manchen gefordert wird, teuer produzieren und zum Dumpingpreis verkaufen!


kst antwortet um 04-12-2016 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
G007, bitte jetzt bring den Beweis, das manche fordern, teuer produzieren und zum Dumpingpreis verkaufen



eklips antwortet um 04-12-2016 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@kst
Gehst zum Hofer und schaust auf die Preise von einem vielbeworbenen Projekt. Dann schaust dir die Produktionsrichtlinien an und dann den Auszahlungspreis fürs Grundprodukt. Und dann rechnest noch ein, was an Quersubventionierung im Auszahlungspreis enthalten ist.


kst antwortet um 04-12-2016 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Ok. jetzt versteh ich wie es gemeint sein kann, könnte. Doch wenn ich Produktionsrichtlinien einhalten soll, ist das noch lange nicht mit der Forderung verbunden, teuer produzieren zu müssen.


G007 antwortet um 04-12-2016 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@kst
Teuer produzieren braucht niemand einzufordern, dass ist ja eh ein muss bei unseren Vorgaben und das Teuer kaufen eingefordert wir, hört man aus etlichen Forumsmeldungen.
Ein jeder soll machen was er glaubt und für richtig hält und mache es, wie ich es für gut halte.


Leo1982 antwortet um 04-12-2016 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Gottfried, aber die Maschine (& Marke) solltest schon nennen. Sind ja alles offizielle Preise. Da kann dir kein Händler böse sein.
So wirkt das ganze wie ein anonymes "anpatzen". Nicht Fisch, nicht Fleisch.

Ich habe eine Tendenz über welche Maschinenrichtung du schreibst (ist aber wirklich nur eine kleine Tendenz), aber den 3-fachen Preis kann ich mir fast nicht vorstellen.



eklips antwortet um 04-12-2016 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@kst
Zusätzliche Produktionsrichtlinien haben mit teurer produzieren natürlich gaaaar nichts zu tun. Ja eh.


kst antwortet um 04-12-2016 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Also bitte, was ist jetzt, hat jetzt wer gefordert teuer zu produzieren?
Bitte ja oder nein.


eklips antwortet um 04-12-2016 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
ja. sogar vorgeschrieben.


kst antwortet um 05-12-2016 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Bitte von wem, bei welchen Produkten vorgeschrieben?



ludwig02 antwortet um 06-12-2016 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
an@monsato:
wie du schreibst kostete so ein Grubber 1995 ca. 40000,-- Schilling (ca. € 3000,--).
Verglichen mit heute war so ein Grubber wie du in anführst um ca. 200000,-- Schilling (ca. € 15000,--) noch gar nicht am Markt.
Solche Grubbe wie sie im Durchschnitt vor mehr als 20 Jahren gekauft wurden kosten heute ca.
6-8000,-- tausend Euro, wobei die Technik von heute mit damals nicht vergleichbar ist.
Dazu kommt noch, dass dieser gebrauchte Grubber in gutem Zustand nach 20 Jahren auch noch um ca. € 2000,-- (ca. 27000,-- Schilling) gehandelt wird !


Steyrdiesel antwortet um 06-12-2016 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Hallo,

also grundsätzlich bin ich überzeugt davon das auch wir Landwirte unsere Produkte so gut es geht regional kaufen sollten, so wie wir es auch von unseren Kunden erwarten. Das versuche ich so gut es geht auch, allerdings muss ich so ehrlich sein, das ich mir das einfach nicht immer leisten kann, mit den aktuellen Produktpreisen leider immer weniger.

mfg


eklips antwortet um 06-12-2016 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@kst
Das habe ich dir oben schon gesagt. Du bist ja nicht blind und taub.


kst antwortet um 06-12-2016 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Entschuldige, anscheinend bin ich doch taub und blind. Du hast etwas vom Hofer und Produktionslinien geschrieben, aber nicht wer von welchen Produkten fordert , dass sie teuer produziert werden müssen.
Wenndu der Meinung bist , dass manche Produktrichtlinien die Produktion verteuern könnten pflichte ich dir bei. Doch man kann deshalb nicht sagen eine teurere Produktion wird gefordert.
Alles klar?
Mfg.


G007 antwortet um 06-12-2016 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@kst
Willst jetzt Wort klauben anfangen?


kst antwortet um 06-12-2016 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
Ja


eklips antwortet um 06-12-2016 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalkulation bei Landmaschinenpreisen
@g007
Nein kst hat schon recht.
Es wird nur vorgeschrieben, eine teurere Produktionstechnik anzuwenden, teurere Betriebsmittel einzusetzen, aufwändigeres Management zu betreiben und das alles höchst freiwillig. Von einer Forderung nach teurere Produktion ist tatsächlich nirgendwo die Rede. Leilei.


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