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alois861 13-11-2016 20:19 - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Ich beabsichtige für die nächste Saison eine Kurzscheibenegge anzuschaffen. Es sollen Begrünungen umgearbeitet , sowie der Stoppelsturz durchgeführt werden. Nun ist es so, dass bei Befragung eines Landmaschinenhändlers jeder Krämer seine Ware lobt. Ich möchte aber objektiv wissen, worauf man bei der Anschaffung eines solchen Gerätes achten muss und welche Geräte zu empfehlen sind und von welchen abgeraten wird. Speziell Einfluss vom Scheibendurchmesser auf die Arbeitsqualität, Striegel, Nachlaufgeräte, Gewicht. Sind Billigprodukte sinnvoll? Bitte teilt mir eure Erfahrungen mit!
Danke alois861



rocky1000 antwortet um 14-11-2016 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo,
ich habe heuer bei sehr trockenen Boden nach Raps eine polnische KSE (ca. 1300kg)probiert u. die hat kaum angegriffen . Am gleichen Feld eine Österreichische mit 2000 Kg u. die hat gut gearbeitet. Die Keilringwalzen will ich nicht, da sie bei etwas feuchteren Boden( nicht naß) zu viel betonieren. Habe meinen Grubber wegen einer solchen vertauscht, sind aber sehr verbreitet u. bei sehr trockenen Boden nicht schlecht.
Als Nachlaufwalze kann ich mich zw. der Federstempel od. bei Pöttinger Conoroll Walze u . einer pendelnden Doppelwalze (zb. Rohrstab) noch nicht entscheiden.
Die polnische Grano Shark SHS arbeitet auch gut nur der Striegel ist unbrauchbar, der aber notwendig ist. Wünsche uns noch weitere Beiträge.


Leo1982 antwortet um 14-11-2016 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Wenn du eine richtig gute Scheibenegge haben willst, kommst du um die Lemken Rubin nicht herum. (Bin aber kein Lemken fanatiker)
Natürlich brauchst du für die Rubin einige PS, aber die großen Scheiben, das Eigengewicht und der längere Aufbau, das System funktioniert einfach optimal.
Hab mich auch ein bisschen umgesehen, aber dieses Gerät ists geworden.



rocky1000 antwortet um 14-11-2016 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo Leo,
du hast vollkommen recht. Die Rubin ist halt für einen 20-30 HA Betrieb etwas teuer, wenn eine Maschinengemeinschaft nicht möglich ist. Andere gute westliche od.österr. KSE sind ca. 3000.-bis 4000.- € billiger. Funktioniert eine 3m Rubin mit 100PS.? Welche Walze verwendest du?
Wann hast du gekauft bzw. wie teuer? Danke.


Mogwai antwortet um 14-11-2016 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Wenn ich mir eine KSE kaufe die aber nix gut kann dann kauf lieber keine und lass deinen Nachbarn fahren!
Lemken Rubin ist ein Top Gerät, geht aber sogar bei meinen Böden nicht immer zum Stoppelsturz und Kleegrasumbruch.
Mit meinem JD 6230 brauch ich gar nicht mal probieren ob er die hebt :-). Ab 150PS würde ich jetzt mal sagen, fahren tu ich sie mit einem gepushten CVT 6160.
Hab eine mit Doppelwalze, Preis so um die 15-17tausend.
Für den Stoppelsturz wären kleinere Scheiben sinnvoll und für die ZF größere, kommt halt auf die Masse drauf an.
Den Grubber für eine KSE eintauschen find ich jetzt nicht sonderlich klug, dann lieber einen 4 balkigen ala Einböck Hurricane, denn mit dem deckt man viel mehr Einsatzgebiete ab. KSE hilft nur bei viel Masse und Lagergetreide und viel Unkraut (Verstopfung). Also eher ein Luxus Artikel, vorallem bei 30ha, dann lieber mit dem Häcksler drüber und dann grubbern.

Bissl von der eigtl Frage abgekommen...


Mfg


baldur antwortet um 14-11-2016 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Ich bin mit meiner Pöttinger TerraDisc sehr zufrieden. Je nach Bearbeitungstiefe brauchst 130 bis 150 PS bei ca 14 km/h. Mit dieser kannst auch über Gepflügtes im Herbst zum Kleinmachen.
MIt einer Lemken kannst das nicht!!!
Daher ist Pöttinger nur zum Weiterempfehlen. Walze würde ich eine Doppelwalze nehmen ist für trockene und etwas feuchte Böden geeignet. Wenn zu feucht, hat eine KSE nichts auf dem Feld zu suchen. Einen Grubber kann keine KSE ersetzen.


rocky1000 antwortet um 14-11-2016 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo baldur u. Mogwai,
warum kann man mit einer Rubin nicht das Geplügte bearbeiten?
Pöttinger Terradisc 3001 mit der neuen Conorollwalze habe ich heuer probiert u. hat mir gut gefallen.
Die ältere Terradisc 3000 habe ich mit Doppelwalze gefahren u. ich glaube bei viel Stroh läuft die KSE ruhiger. Grubber habe ich vertauscht (jetzt STS- Walze) u. nicht verkauft.


Leo1982 antwortet um 15-11-2016 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Wozu auch über gepflügtes im Herbst fahren? Hab ich nie probiert und werd ich auch nie probieren.
Richtig, minimum 160PS (auf meinen Böden). Nachlaufwalze heißt glaub ich Messerwalze. Passt auf meine Böden.
Ja der Preis wurde schon erwähnt.


rocky1000 antwortet um 15-11-2016 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo,
über gepflügtes wird wahrscheinlich nur zum darauf folgenden Herbstanbau gefahren, aber warum geht das mit einer Rubin nicht und mit der Pöttinger schon??


ludwig1 antwortet um 15-11-2016 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Ich würde meinen, wenn die Scheiben zu viel Untergriff haben, schiebst du bei gepflügten Boden die Erde vor dir her statt die Schollen zu zerschneiden und den Boden zu verdichten.


Mogwai antwortet um 16-11-2016 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Keine Ahnung, mir auch egal da ich auch keinen Sinn dahinter sehe.

Wie gesagt, KSE wäre für dich reiner Luxus, letztenendes musst du wissen ob es sich für dich lohnt wegen den paar ha.

Wenn du nur 100PS zur Verfügung hast dann ist die Rubin eh nix und solltest die Pöttinger nehmen, wobei mich das wundert das du die ziehen kannst, auf Geschwindigkeit kommst du? 12km/h++ wäre schon sinnvoll.




rocky1000 antwortet um 16-11-2016 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo,
habe die Pöttinger mit 105PS probiert u. ca.5cm tief mit 12KM/h gefahren,
wenn es nicht geht dann nimm ich eben 130PS Sechszylinder. Wir diskutieren über KSE und nicht ob es sich lohnt, rechnet ect.. Dafür könnte man einen neuen Diskussionsbeitrag starten ob sich jeder Traktor ,Mähdrescher oder Kipper rechnet.


duk antwortet um 16-11-2016 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Servus. Arbeite mit meiner Regent schon das 10. Jahr, und bin noch immer zufrieden.


Regent
 


duk antwortet um 16-11-2016 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Nach der 2. Überfahrt und etwas Regen.


Regent
 


rocky1000 antwortet um 17-11-2016 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Schöne Arbeit duk,
kann man die Seitenbleche nicht so einstellen, daß man die Dämme bzw. die kleinen Gräben wegbringen kann? Ist es bei neueren KSE schon besser gelöst?
Wer etwas dazu schreiben kann ist eingeladen. Danke.


Patrick Leb antwortet um 18-11-2016 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Haben seit 7 Jahren eine Regent Orkan 3m gemeinschaftlich in Nutzung machen damit zw. 300 und 350 ha pro Jahr. Gefahren wird PS mäßig ab einem John Deere 6400 (100 PS 4 Zylinder). Unsere hat Randscheiben damit lässt sich bei richtiger Einstellung Dammbildung vermeiden. ZWFruchtumbruch wird bei uns sehr sehr selten damit gemacht.


rocky1000 antwortet um 18-11-2016 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo alois 861,
waren für dich schon interessante Beiträge dabei, hast du einen Favoriten für den Kauf einer Kurzscheibenegge? Welche Nachlaufwalze möchtest du verwenden?


alois861 antwortet um 19-11-2016 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo rocky1000
Danke für deine Bemühungen.
konkreten Favoriten gibt es noch nicht, Nachlaufwalze wird sicher eine Keilringwalze, die hat sich in der Gegend bereits bei den Grubbérn bewährt.
Derzeit tendiere ich zu einem Gerät mit 62 cm Scheibendurchmesser und einem Mindestgewicht von 1800 kg.
Unabhängig davon haben sich Pöttinger und Mandam herauskristallisiert.




rocky1000 antwortet um 19-11-2016 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
Hallo alois,
bei Pöttinger gibt es nur 58 er Scheiben u. ich glaube bei Mandam nur 56 DM Scheiben oder gibt es bei Mandam andere auch schon.?


baldur antwortet um 19-11-2016 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
@alois

Ich würde bei Kauf den Nachläufer auf Feldprobe nehmen. Damit hast du die Möglichkeit auf einen anderen umzutauschen. Keilringwalze ist bei feuchten Boden nicht optimal. Boden ist dann wie zubetoniert und trocknet nur schwer aus. Ich würde auf Doppelwalze gehen. Auch das Unkraut vertrocknet schneller an der Oberfläche.


ijl antwortet um 26-12-2017 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kurzscheibenegge
@alois861
Was für ein Fabrikat hast du dir den gekauft?
Bist zufrieden damit?


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