einfach zum nachdenken 2016

Antworten: 41
MF2435 07-01-2016 18:35 - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Ohne Worte:
Jänner 2015, Preis für einen Liter Milch: 39 Cent
Jänner 2016, Preis für einen Liter Milch: 30 Cent

Den Landwirten wird ein VIERTEL!! von ihrem Gehalt gestrichen..!
Sie sollen trotzdem die Familie und die Tiere ernähren, den Betrieb in Ordnung halten, sich den neuen Gesetzen und Richtlinien anpassen, immer 24 Stunden für die Tiere und die Landwirtschaft zur Verfügung stehen und nebenbei vielleicht etwas Geld für den Notfall auf die Seite legen.
Von einem geregelten und fairen Stundenlohn ist hier noch lange nicht die Rede. Wenn sich Landwirte/Landwirtinnen nicht mit voller Leidenschaft und unentgeltlich für ihren Beruf einsetzen würden, gäbe es viele Lebensmittel nicht mehr!!!

Was würde passieren, wenn man einer Familie mit 3 Kindern, einer alleinerziehenden Mutter mit 2 Kindern oder einem jungen Paar, welches sich gerade ein eigenes Leben aufbauen möchte, das Einkommen um ein VIERTEL kürzen würde...?
Fraglich, ob da noch viel zum Leben bleibt...

Was würde passieren, wenn man den Politikern ein VIERTEL ihres Gehaltes streichen würde...?
Würden sie nicht trotzdem im Reichtum leben, die besten Lebensmittel konsumieren, mehrmals im Jahr auf Urlaub fahren und sich alles gönnen, was sie wollen?

Wäre es für sie ein Unterschied?
Für sie- Wäre es nicht zum Überleben notwendig...

Für Landwirte sind 30 Cent zum Überleben einfach zu wenig....
EIN FAIRER MILCHPREIS IST FÜR LANDWIRTE ÜBERLEBENSNOTWENDIG!!!


12markus34 antwortet um 07-01-2016 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Vorab, da ich diesen Text heute schon auf Facebook gelesen und ich auch dort schon keinen Gefallen daran gefunden habe, gehe ich davon aus, dass er nicht von Dir verfasst wurde, also nächstes Mal bitte mit Quellenangabe.

Nun zum Text an sich:
Ein Gehalt bezieht ein unselbständiger Erwerbstätiger. Als Landwirt sind wir Unternehmer und somit für unser finanzielles Wohlergehen selbst verantwortlich. Weiters wird niemand gezwungen, wie geschrieben, unentgeltlich zu arbeiten.

Wenn schon Vergleiche, dann bitte mit anderen selbstständigen Unternehmern (z.B. Tischler, Landmaschinenhändler, ...) und nicht mit alleinerziehenden Müttern, die aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Arbeits/Angestelltenverhältnis stehen.

In diesem Zusammenhang vom Überleben zu schreiben, finde ich angesichts der Situationen an anderen Orten der Welt entbehrlich.

Soweit meine Gedanken zu diesem Statement, auch wenn jetzt viele anderer Meinung sein werden.

Lg Markus

ps: für ohne Worte doch ganz schön viel Text
pps: Ich bin durchaus der Meinung, dass auf unsere derzeitige Situation aufmerksam gemacht werden darf/soll. Jedoch kann dies auch ohne die Bauern als 24-Stunden-arbeitende, selbstlose Menschen hinzustellen und auf andere Berufsgruppen hinzuhacken, geschehen.


heilei antwortet um 07-01-2016 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Ja, es ist echt zum Heulen, Dieselpreis auch schon die längste Zeit unter einem Euro :-)



DJ111 antwortet um 07-01-2016 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Was soll die Jammerei?

Die Milchbauern haben sich die Suppe selbst eingebrockt!

Jeder glaubte, er wird als einziger übrigbleiben nach dem Quotenende ...

... leider haben sich das zu viele gedacht ...

... so einfach das klingt, es ist die bittere Wahrheit !!!!


ewald.w1 antwortet um 07-01-2016 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
und--was ist mit die Sau ???


zifanken antwortet um 07-01-2016 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
junge das ist eben wirtschaft was glaubst was auf dieser welt noch alles passiert (denk ans transportgewerbe oder es gibt Branchen wos ganz gar wird)


maria.m2 antwortet um 07-01-2016 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Ich bin zwar nicht Betriebsführer, ev. in Jahren einmal. Derzeit bin ich Freiberuflich, aber die Einbußen wie in der Landwirtschaft habe ich dort nicht. Mein Verdienst steigt sogar obwohl mir die Kunden sprich Kurse nicht in Hand fallen und auch hier massiv gesparrt wird.
Klar ist Bauern sein auch Wirtschaft, aber die Bestrebungen sind schon immer so gewesen das Lebensmittel immer billig sein müssen (was natürlich gar nicht gut ist) aber leider dulden Bauern seit Jahrtausenden alles.
Schaut mal auf die Ärzte, das Lobbying lauft wie geschmiert, sind ja auch quasi Abhängige der Gesundheit, wenn sie Einbußen haben streikens oder legen sich quer.
Wo gibts das bei den Bauern. Ganz zu schweigen vom Zusammenhalt!


bocksrocker antwortet um 07-01-2016 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
wennst schneiden willst, dann macht das wenn Schnitt ist!!

eine Übertragung aus dem Maria-Thersienrecht 1765.

Episode zum schmöckern.

MFG


mosti antwortet um 07-01-2016 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
hallo mf2435: wennst von den einnamen ein viertel wegnimmst, fehlt lohn komplett: variable kosten milcherzeugung, 20-25cent, fixkosten 5-10cent, alles was drüber geht kann lohn sein wennst vorsichtig investiert hast, ansonsten sagt bank: daß krieg ich!!!


tristan antwortet um 07-01-2016 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
@mosti
Rechtschreibung: Genügend
Mathematik: Sehr Gut
Endlich mal ein Bauer, der nicht mit dem Taschenrechner auf Kriegsfuß ist....
;-)


Vollmilch antwortet um 08-01-2016 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
@mosti: dein bislang bester Beitrag! Obwohl natürlich bei den Fixkosten noch viel Luft nach oben vorhanden ist.

Übrigens glaube ich sudern und Image korrelieren negativ miteinander ;-)!

Lg Vollmilch


beglae antwortet um 08-01-2016 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Den Landwirten wird ein VIERTEL!! von ihrem Gehalt gestrichen..!

Schreibt MF 2435

---------------------------

Wo lebst du den??????????????????????
Du bist selbständig und damit selbst verantwortlich für dein einkommen, nicht die "bösen" anderen .



pi-ri antwortet um 08-01-2016 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Guten Morgen,

Am besten Wissens immer die, die was schon 20 Jahre keine Kuh am Hof haben. Ich bin überzeugt davon, dass bei der jetzigen Diskussion die wenigsten 2 mal am Tag in den Stall zum melken müssen.

Einen Zusammenhalt unter den Bauern gibt es sowieso keinen, sonst wär es ja nicht so ein leichtes Spiel,...


thomas.t3 antwortet um 08-01-2016 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Hallo!
Und am wenigsten Zusammenhalt hier, bei manchen glaube ich garnicht dass sie Bauern sind oder für manche sorgen ihrer Artgenossen nix übrig haben! Die warten nur mit der Hacke, um sie dir ins Kreuz zu hauen!
Mfg


Vollmilch antwortet um 08-01-2016 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Hallo!
Man "darf" aber auch mitdiskutieren, wenn man kein Bauer oder Milchbauer ist, oder?
LG Vollmilch


maegger antwortet um 08-01-2016 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
schließe mich mostis Meinung voll und ganz an, wer immer noch glaubt bei einem Milchpreisrückgang von 39 auf 30 ein viertel seines Gehalts (? bei selbstständiger Arbeit) zu verlieren hat ganz andere Probleme als Unternehmer, da ist ein sinkender Produktpreis wohl zu vernachlässigen. In Österreich haben wir durchschnittliche Produktionskosten zwischen 55 und 130 €cent pro kg Milch.

International gesehen haben wir auch die kleinsten/unwirtschaftlichsten/kosten-arbeitsintensivsten Strukturen bei mittlerer Leistung das man so in einem Internationalen Markt blöd dasteht ist wohl nicht all zu schwer nachzuvollziehen.

Ich bin mir auch sicher das wir in Österreich das Potential haben, bei Weltmarktpreisen Gewinne zu erwirtschaften.
Denn wir haben auch großartige Vorteile gegenüber unseren Konkurrenten z.B. Infrastruktur, geringe Transportkosten, Wasser, zahlungskräftige Kunden usw.
Wie man die Kosten in den Griff bekommen kann, kann isch jederselber zusammenreimen.



maegger antwortet um 08-01-2016 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Man sollte sich auch mal anschauen was unsere Konkurrenten so machen.
https://www.youtube.com/watch?v=0Hwu-qN21ao


thomas.t3 antwortet um 08-01-2016 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Hallo Vollmich!

Wäre schlimm wenn es nicht so sein könnte! Jeder soll sein Meinung kund tun!
Aber wenn gedacht wird: "wäre ich Bauer wüsst ich's besser"
Oder die Bauern sind dumm machen Milch wenns eh nix kostet! und bringen sich um.....
Find ich das net ganz in Ordnung!

Weil...
Betriebe gehen durch Generationen man gibt sein bestes um dem Betrieb weiter geben zu können,
Eine Tante von mir hat ein Blockhaus auf einer bekannten Alm, sie erzählt mir wenn sie manchmal auf besuch kommt wie viele Almbauern ihre Stalltüre schließen... die nimmer aufgehen werden!
Die sind verzweifelt den kein Nachbar weit und breit will es mitmachen... es zahlt sich einfach nicht!

Es wird verwuchern..... da bringt auch ein super Taschenrechner garnix!
Lg thomas





pi-ri antwortet um 08-01-2016 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
"maegger"

"wer immer noch glaubt bei einem Milchpreisrückgang von 39 auf 30 ...."

Wer immer noch glaubt das es wir in Österreich mit der Größe und mit dem Preis schaffen, der ist vielleicht Student und lernt gerade was die Milch kosten dürfte, oder vielleicht jung und sehr motiviert bei dem der Tag 25 Stunden hat, oder vielleicht das Glück hat Ackerland oder Wiesen in Baugründe veredeln zu können, oder vielleicht auch noch genügsame und sparsamme Altenteiler als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, oder vielleicht ...............,
Möglichkeiten gibt es viele um sein Produkt kostengünstig Produzieren zu können, aber zu Weltmarktpreisen aus einem durchschnittlichen österr. Betrieb, das geht nur aus den Reserven.




pi-ri antwortet um 08-01-2016 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
"maegger"

Jetzt in der Mittagspause hab ich mir gedacht kannst dir die Zeit nehmen zum Antworten, dann schaut man sich auch noch das Video an, und dann sieht man ein Video aus einem Landwirtschaftssimulator, wie mein Sohn vor Jahren damit spielte, .....ohne WORTE.


senf antwortet um 08-01-2016 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Schon die alten Römer wussten wie man ein Reich führt:
"panem et circensem".
Füttere und unterhalte deine Untertanen!
Und genau in diesem Dilemma steckt die Landwirtschaft.
Ohne Bauern kannst du nicht Schach spielen.
Aber geopfert werden immer zuerst die ...


Radagast antwortet um 08-01-2016 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Warum hats der Arzt, der Tischler, oder die Selbständige, die Kurse gibt leichter?
Ganz einfach weils Mangelware sind. Gäbs 10 solche Damen im Bezirk, die solche Kurse anbieten, würde es anders aussehen. Und gäbe es in einem 2000 Einwohnerkaff 3 (Wahl-)Ärzte wärs dasselbe.
Milch ist im Überfluss da und ist, bis auf ein paar Ausnahmen leicht austauschbar. Das ist das Problem.

Die Schweinebauern kennen das Problem schon lange. Es werden jetzt einige (meist kleine, alte) Betriebe die Produktion einstellen. Die Milch wird sich etwas verknappen, dann steigt der Preis, bis Goldgräberstimmung aufkommt, und alle restlichen die Produktion erweitern. Was dann kommt ist klar.


thomas.t3 antwortet um 08-01-2016 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Hallo Radagast!

Einen Arzt brauchst 3 mal im Jahr! Einen Bauern 3 mal am Tag!
Lg thomas


Radagast antwortet um 08-01-2016 16:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
@thomas

Für einen Facharzttermin kann es schon sein, dass du ein paar Wochen bis zu einem halben Jahr warten musst. Wie siehts da z.b. mit Milch aus?

Wieso glaubst du, ist Milch so billig?


maegger antwortet um 08-01-2016 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Milch ist so günstig weil es eine große Anzahl von Menschen gibt welche sie zu diesen Konditionen produzieren oder gibt es einen anderen Grund ?


gg7 antwortet um 08-01-2016 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Das dümmste Schaf wählt seinen Henker selbst, sagt ein altes Sprichwort, für das, worüber hier gejammert wird, sind einige selbst, indirekt verantwortlich.


Radagast antwortet um 08-01-2016 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
@maegger

Richtig! Warum soll die Molkerei/der Handel/der Kunde dann eine teuere kaufen?


thomas.t3 antwortet um 08-01-2016 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016

Radagast ich weiß, dass zuviel Milch da ist und noch mehr noch schlechter ist!
Sicher haben wir uns einen Teil selbst zu zuschieben!
Aber es gibt einen Weg uns etwas zu entlasten...
2 Köpfe müssten nicht stur sein, dann ging es ein bisserl leichter wieder...
Die Erlösung wird's net bringen weiß ich auch...aber ein Schritt in die besser Richtung wieder!




Radagast antwortet um 08-01-2016 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
ich versteh dich ja, aber eine Subvention verschiebt das Problem des Überschusses nur, da ja weiter produziert wird. Aber es bringt ja auch nix, wenn die österreichischen Bauern aufhören.

Jeder Milchbauer muss versuchen effizienter zu wirtschaften, und gut aufgestellt zu sein. Denn die nächsten Preistiefs kommen bestimmt.


Maxwell1989 antwortet um 09-01-2016 01:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Nur mal so zum nachdenken....

War letztens mal beim Wirten in unserem Dorf.
Wie es so halt der "Brauch" ist, nach der Kirche eine Rindsuppe und eine Halbe Bier.
Wie es zum zahlen geworden ist, habe ich mal zum rechnen angefangen und bin für 1/2 Bier auf umgerechnet 11Liter Milch gekommen. Sprich für 1Liter Bier, muss ich 22Liter Milch produzieren...
1Liter Bier--> 6,60€
1Liter Milch--> 0,30€
Diese Menge hat mich ehrlich gesagt ziemlich schockiert!

Unterlasst bitte die Redereien von wegen selber Schuld, musst ja nicht zum Wirt usw...


Vollmilch antwortet um 09-01-2016 05:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Hallo!
Wieviel kostet ein Viertel Milch im Wirtshaus?
Brutto oder netto?
Kann es sein, dass dein Vergleich hinkt?

LG Vollmilch


Maxwell1989 antwortet um 09-01-2016 05:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Ich habe den Preis hergenommen, den ich für einen Liter Milch(0,30€) bekomme und den Preis den ich im Wirthaus zahlen muss für eine 1/2Bier(3,30€).

@Vollmilch: Deine Frage somit beantwortet?

Mfg Maxwell


Lammperl antwortet um 09-01-2016 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Mit der Mitleidmasche werdet ihr keinen höheren Milchpreis erzielen!

Bei jedem Unternehmen das rote Zahlen schreibt gibt es 2 Möglichkeiten: 1. kleiner werden zb Kurzarbeit,weniger produzieren das wenige besser verkaufen.
oder 2. Zusperren bzw.Sparte auflösen.

Entweder ihr liefert weniger Milch, oder ihr hört auf und sucht euch eine neue Beschäftigung!
Ob das eine andre Betriebssparte ist oder ein Arbeitsverhältnis könnt ihr euch aussuchen.
Das ist Hart aber es ist euren Fleischhauern, Schustern, Schneidern, und Kl Geschäften, genau so ergangen.

Ich denke viele haben produziert ohne nachzudenken, keinen Notfallplan, Emotionen haben im Betrieb nichts verlohren!(Großer Bauer, Viele Kühe, Super Züchter,...)

Der Greissler von neben an hat auch immer investiert aber hat auch zugesperren müssen.
Ober er dann schon alle Kredite bezahlt hat oder nicht.

Ich finde das auch traurig, aber es hat noch keinen Betrieb zurückgebracht!

Es ist sehr schmerzlich Fehler hinzunehmen und sie dann auszubaden.
Aber es geht immer weiter, und in 5 Jahren sagt man es war richtig aufzuhören weil es geht mir besser als je zuvor!

Lg Lammperl




Vollmilch antwortet um 09-01-2016 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
Hallo!

@maxwell: das tut mir leid für dich, dass du nur 30 ct brutto/Liter Milch bekommst. Bei mir sind es 31 cent netto/ kg!

Wesentlicher ist aber, dass du den Verkaufspreis eines Urproduzenten mit dem Verkaufspreis an den Konsumenten (inkl. Steuern) vergleichst. Wenn du mit deiner Situation unzufrieden bist, kannst du es auch mal als Braumeister versuchen.

Lg Vollmilch


Peter06 antwortet um 09-01-2016 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
einfach zum nachdenken 2016
@Maxwell1989:
Sehr guter Ansatz! Es kann aber nur der Anfang sein, den Bierpreis im Wirtshaus den Auszahlungspreis für Milch gegenüberzustellen.
Wer schon nicht in der Lage ist, Vollkostenrechnungen durchzuführen und Deckungsbeiträge zu berechnen, der sollte mit so einfachen Berechnungen beginnen, wie:
Wieviele Liter Milch für den neuen Vario in Vollausstattung?
Wieviele Liter Milch für die Bewirtschaftung der Pachtflächen in 30 km Entfernung?
Wieviele Liter Milch für den Zinsendienst der Fremdfinanzierung?
.......

Im Ernst, es ist spätestens jetzt an der Zeit, mit der gleichen Intensität, mit der bisher die Produktion ausgeweitet und immer noch mehr ausgeweitet wurde, sich an das Einsparpotential bei den Kosten heranzumachen. Besonders in der Beratung wurde dieser Punkt leider sehr vernachlässigt.....



beglae antwortet um 09-01-2016 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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War letztens mal beim Wirten in unserem Dorf

Maxwell1989
----------------------------------------

Schwachsinniger vergleich, wie-viel Beihilfen bekommt der Dorfwirt ? es streben jedes Jahr Gastwirtschaften die jammern nicht wie mancher hier.
Bei uns hat letztens ein KG Rohr Hersteller dicht gemacht, weil´s zu viel KG Rohre gibt der hat nicht nach Beihilfen gerufen.


FraFra antwortet um 09-01-2016 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mah diese jammerei


brutto und netto wird zusammengeschmissen
erzeugerpreis und endpreis im handel(gastronomie)
das bier kostet doch ab brauerei auch nicht 6,60 der liter!!

ich dachte schon mit der osterweiterung werden uns die tschechen und polen mit milch überschütten.. aber das machen wir jetzt selber mit dem ende der quote...
effizienz steigern wurde einfach mit mehrproduktion kompensiert...

schuldenfrei zu sein ist für mich das beste.




thomas.t3 antwortet um 09-01-2016 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Bitte nicht falsch verstehen, dass ist keine Schuldzuweisung sondern ein denkanstoß für die Molkerei!!
Den die müssen auch umdenken und mehr Flexibilität zeigen, NÖM und Berglandmilch führen kein Bio-heumilchzweig, ich würde es gerne liefern bekomme es aber nicht bezahlt, würde somit auch Bio-Milch und konventionelle Milch entlasten!
Die müssen auch offen sein für etwas neues, die fahren schon ewig das selbe Programm!

Eine neue Produktpalette wäre nicht von Nachteil!
Mfg thomas


Radagast antwortet um 09-01-2016 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@maxwell
Dein Vergleich hinkt gewaltig, wurde ja auch schon erwähnt. Hier noch einer:
Wieviel Liter Milch produzierst du im Jahr?
Wieviel Bier trinkst du im Jahr im Gasthaus

Wenn doch das Bier im Gasthaus so viel mehr wert ist, wieso machst nicht ein kleines Gasthaus auf?

Der Preis eines Produktes richtet sich mehr oder weniger doch immer wieder an "Angebot und Nachfrage". Ist so, wird sich nicht ändern.
Wenn das mit normaler Milch nicht funktioniert musst du dein Produkt abändern, wo es entweder mehr Nachfrage oder weniger Angebot gibt. Sprich Bio-, Heumilch oder Direktvermarktung.


thomas.t3 antwortet um 09-01-2016 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Riiitsch!

Bist du stur eingesessen?
Also ist es gescheiter alle machen wieder Silomilch?
Dann steigt der Preis für Silagemilch, also ist die bioheumilch verantwortlich für das Preistief?
Und ich habe und werde auch nie sagen das Silo schlecht ist! Warum fühlst du dich angegriffen?






thomas.t3 antwortet um 09-01-2016 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn sich jemand entscheidet für Milch oder Biomilch oder Heumilch, bioheumilch sind das Sorten die das ganze Jahr gemacht werden!

Thema zuviel Heumilch:

So viel kann net da sein den die pinzgaumilch fahrt nach niederösterreich die heumilch holen!


Gratzi antwortet um 09-01-2016 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Milchpreis ist viel zu Hoch, 1 Liter Milch kostet in der SK beim Billa .............. €0,39,--
Weltmarktpreise, den die Stützungen zahlt die Allgemeinheit; TTIP wartet!



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