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steyr32434 14-02-2015 20:52 - E-Mail an User
Stallumbau
Hallo!
Ich beabsichtige eine alte simple Scheune umzubauen auf einen kleinen Rindermaststall. Die Maße der Scheune sind ca. 13 x 8 m. Der Boden ist derzeit nur Schotter also kein Betonboden. Die Ausenwände sind aus Fichtenbrettern und sind teilweise sehr morsch. Das Dach ist außer den neuen Ziegeln sowieso zum schmeissen. Die ganze Scheune ist zusätzlich 1 m hoch gemauert und die 4 Eckpfähler sind aus Beton. Das Holz hätte ich aus eigenem Wald. Auch Lärchenbretter wären kein Problem. Neben der Scheune ist eine Güllegrube mit 40m³ Fassungsvermögen und ein Festmistlager mit 30 m². Mein Plan wäre ein 2 Raum Tiefstreustall. Also der Boden müsste betoniert werden, Außenwände erneuert und das Dach auch. Das ganze Stell ich mir so vor das ich einen Schrapper einbaue der bei den Fressplätzen die Gülle in die Grube schiebt und der Rest,also die Liegefläche auf Festmistbasis. Plane das ganze für ca. 15 Maststiere. Das ganze soll ziemlich alles im Eigenbau entstehen. Kleinere Baggerarbeiten werden auch noch nötig sein. Wasserversorgung und Stromversorgung ist kein Problem. Nun zu meiner Frage: Mit wieviel € muss ich ca. rechen ? Bitte keine Kommentare das sich das alles nicht rechnet oder viel zu viel arbeit ist wegen den paar Tieren!

MfG Steyr8080Turbo

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MF7600 antwortet um 14-02-2015 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
wegschieben den ganzen murks, platte betonieren ein paar holzsäulen aufstellen, freitragendes trapezblech drauf, windbrechnetz oder bretter als windfang.
futtergang schottern, futtertrog aufstellen.
entweder komposteinstreu oder liegeboxen und schrapperentmistung.


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steyr32434 antwortet um 14-02-2015 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Nein es soll Stroheinstreu werden da genug Stroh vorhanden ist.

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MF7600 antwortet um 14-02-2015 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
dann halt mit stroh, könnte in etwa so aussehen



 


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textad4091 antwortet um 14-02-2015 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Ich bin zwar grundsätzlich der Befürworter von sinnvoller Altgebäudenutzung, aber in dem Fall ist "Wegschieben" wohl besser, es klingt zumindest so. Wenn du sowieso Dach, Wände und Boden machen müsstest^^
Verwende die Scheune für was andres- Maschinenunterstand oder sowas, und stell sowas a'la Beitrag von MF7600 hin.
Und ja nicht vergessen, Raumhöhe is nix teures und bringt was für's Gebäudeklima, je nachdem wie geschlossen das Gebäude dann ist.

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MF7600 antwortet um 15-02-2015 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
@stey8080
wennst halbwegs gas gibst bist in 14 tagen fertig mit der baustelle.
kosten ca. 7000 euro.

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steyr32434 antwortet um 15-02-2015 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Hallo!
Danke für eure Beiträge! Ja es wird eh wahrscheinlich weggeschoben und was neues gebaut. Torhöhe dachte ich so an ca. 4,5 m und Stallhöhe an 5 m.

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colonus antwortet um 15-02-2015 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Hallo,

ich finde eure Ideen echt super!!!!

Auch ich bin schon länger am überlegen einen neuen Stall zu bauen. Da ich 7ha Grünland habe und derzeit einen alten kleinen Anbinde stall im Wohnhaus wäre mir ein Stall separat gebaut am liebsten. (Geruchsprobleme).
Derzeit liefere ich noch Milch, wie lange jedoch ich noch liefere weiß ich noch nicht, mal schauen was das Quotenende bringt, bin ja in der glücklichen Lage noch keine zig 100.000 Euro für einen neuen Milchviehstall ausgegeben zu haben.

Ich interessiere mich für Jungviehaufzucht oder Ochsenmast und möchte eben auch so einen einfachen Stall bauen.
Habt ihr für mich auch wo so tolle Bilder oder Infos was und wie ich am besten bauen sollte?

Gruß

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gg1 antwortet um 15-02-2015 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Hallo!

@ colonus und steyr 8080 turbo

schickts mir eure email adresse, dann schick ich euch eine Broschüre mit Stallbautipps.

Gruß Georg

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MF7600 antwortet um 15-02-2015 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
einfach, einfacher, am einfachsten, alles andere wäre die totale kapitalvernichtung, wie 99% der stallbaukonzepte in österreich.



 

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Haa-Pee antwortet um 15-02-2015 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
kapitalvernichtung von 99 prozent der betriebe beim stallbau halte ich auch für einen dümmlichen kommentar.

lieber mf7600 schönes foto von einem feedlot aber das lässt sich nur in manchen gebieten im weinviertel verwirklichen.

die anderen bauern sollen bei wind und wetter unter einem flugdach mit dicken jacken arbeiten während die meisten österreicher für solche arbeitsbedingungen massive zuschläge (schmutzzulage,schlechtwetterzulage,erschwernisszulagen ect)erhalten würden denn die arbeiten acuh schon meistens in geschlossenen klimatisierten räumen und nicht wie in freier wildbahn!

wenn sich ein österreichischer landwirt einen geflügelstall baut wird er seine hendl sicher nicht in einfachsten flugdachkonstruktionen halten können!
das selbe gilt acuh für ferkelproduzenten und schweinehalter da ist mit "einfachen" stallbaukonzepten schnell schluss weil immerhin sollten auch die tierleistungen passen.

es gab mal so eine bio arche noah farm vom schardax karli in meiner gegend da hats auch sehr "einfach" ausgesehen da lief auch alles in der gegend herum und war billigst gebaut falls diese hütten überhaupt als bauwerk galten.

fazit die farm wurde schon lange "entsorgt" da soll sich bitte jeder seinen reim drauf machen.

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textad4091 antwortet um 15-02-2015 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
@ hapee: Du kannst dir gerne einen Klima- und Luftgesteuerten Stall hinstellen wenn's dir das Wert ist ... Dem Threadersteller geht's wohl um günstig, nicht billig, hoff ich wohl.
Ein Feedlot wie im Bild, mit Windschutz, was ist daran bitte auszusetzen? Wenns't gscheit planst, musst wohl im Regelfall auch nicht stundenlang im Stall sein. Es heißt ja nicht, dass sich jeder Bauer ein Flugdach ohne Verschalung hinstellen soll, und schließlich ist hier nicht von Milchkühen (zwecks melken) die Rede.

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179781 antwortet um 15-02-2015 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Zu dem Anspruch von haapee auf einen klimatisierten Arbeitsplatz: In dem Stall müssen die Rinder leben und für den Betreiber arbeiten. Deshalb sollte das Klima dort für die Tier passen. Das kann man auch mit so einer preiswerten Bauform sehr gut erfüllen. Der Bauer der die Tiere versorgt, muss sich halt der Witterung entsprechend anziehen. Wer das nicht will, dass sein Arbeitsplatz im Freien ist und er sich entsprechend verhalten muss, ist in der Landwirtschaft sowieso am falschen Platz.
Der im Bild gezeigte Stall ist übrigens das "Extrastüberl" von einem für österreichische Verhältnisse großen Feedlot. Dort sind Ausstellungstiere und die Zuchtstiere in großzügigen Einzelboxen in Wartestellung.



Gottfried

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MF7600 antwortet um 15-02-2015 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
@haapee
hier gehts um eine kleine rinderhaltung,
weder um mastgeflügel noch dem abferkelbereich (doch auch in der schweinehaltung wären solche systeme realisierbar).
selbiges lässt sich, vielleicht in leicht abgeänderter form überall verwirklichen.

ich ziehe frische luft, auch im winter, ammoniakbelasteter mit hoher luftfeuchtigkeit vor.
vielleicht machst mal einem skilehrer den vorschlag, statt in der menschenunwürdigen frischen lust besser in einem klimatisierten masthähnchenstall zu arbeiten.

du kannst ja auch den besitzer dieses stalls auf meinem foto nach seiner arbeitsbelastung und nach der frischen luft fragen...

und du wirst ja die schlechtwetterzulage eines landwirts ausrechnen können, wenn der sich einige 100000€ beim stallbau erspart.
rechnen musst du mit deinen börsenerfahrungen ja können...

falls du eine bessere stallbaulösung für steyr 8080 hast- nur raus damit!





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Haa-Pee antwortet um 15-02-2015 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
wenn es sich um robustrinderhaltung handelt sprich fleischrassen mutterkuhhaltung ,mast usw dann sind solche stallbauten das ideale.
am besten wäre das ganze eigentlich ohne irgendwelche dachkonstruktionen weil sich ausser für ein paar spezialisten mit guter vermarktungsschiene, da diese form der landwirtschaft in österreich ohnehin ins lieberhaber geschäft fällt.
für alle übrigen tierhalter sind in den alpin lagen hierzulande schon andere stallbauten unumgänglich und da ist halt schnell mal schluss mit "einfach" bauen!

ausserdem einen gewissen anspruch an einen relativ gemütlichen arbeitsplatz sollten auch landwirte habe.
weil nur mit moonboots und zwei natojacken gerüstet für eine nordpolexpedition ist in der heutigen zeit kein arbeitsplatzanspruch mehr!

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MF7600 antwortet um 15-02-2015 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
ach so, für die mast ideal? sag mal worum gehts denn hier gerade?

wieso soll das in alpinen regionen nicht möglich sein?
ähnliche milchviehställe beweisen ja dass es möglich ist.

diese stallbauformen stammen aus nordamerikas mit ihren liebhaberbauern. ;-)
bin ganz deiner meinung, nur mit moonboots und zwei natojacken, das ist wirklich kein arbeitsplatzanspruch, vor allem im juli und august!
passt skifahren, laufen, schwimmen, radfahren, fussballspielen, jagen,... im freien eigentlich zum freizeitanspruch? ;-)

wie gesagt, du kannst für aktuellen fall bessere beispiele nennen...


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1Hansi antwortet um 15-02-2015 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Also der stall auf dem Bild ist solange toll solange es nicht mal ein paar tage schüttet weil da kannst da dann gratulieren weil die Einstreu was nicht über dacht ist schwimmt . Wann dann gehört alles über dacht maximal das man den Fressgang nicht komplett überdacht aber dort wo die Einstreu liegt gehört unbedingt ein Dach darüber die Seite kann man auch nur mit einem Windschutznetz zu machen dann ist es zwecks schlag regen und Schnee besser geschützt.

Würde aber troz allem meinen ein
Rundbogen halle wäre am kosten günstigsten und man ist relativ gut gegen witterungs einflüsse geschützt .
Schliesslich muss man in Österreich den Tieren eine gewisse anzahl an m2 mit trockenem liege platz zur verfügungstellen. Und das wird schwer wenn da nur der Fressbereich überdacht ist so wie bei den Fotos.


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MF7600 antwortet um 15-02-2015 14:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
eine rundbogenhalle ist weit teurer.
das foto sollte nur als beispiel dienen, darauf ist der liegeplatz zu sehen.
die laufflächen und tröge könnte man auch im freien aufstellen, eventuell auch mit einer kleinen überdachung.

hier sind weitere beispiele
 

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179781 antwortet um 15-02-2015 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Da hat Hansi recht, dass eine eingestreute Liegefläche in den meisten Gebieten in Österreich überdacht sein soll. Dort wo das Bild von MF entstanden ist, ist das nicht so. Zum einen ist die meiste Liegefläche ohnehin unter Dach und der Fressplatz im Freien. Das was auf dem Bild so aussieht, ist nur ein Gang, wo mit den Tieren gearbeitet werden kann. UND der Stall steht in einer der trockensten Ecken Österreichs. Die sind froh, wenn ihnen manchmal im Stall etwas nass wird, weil dann wächst wieder etwas auf den Feldern.
Ich kenne die Leute dort ganz gut und hab schon manchmal bei der Arbeit mitgeholfen. Da haben wir einmal zu zweit in etwas mehr als 2 Stunden 550 Stück Vieh für das ganze Wochenende mit Futter versorgt. Das ganze bei Minusgraden, ohne dass ich das als unangenehm empfunden habe und mit einem Maschinenpark, der bei uns so manchem 70 ha Betrieb für notwendig erscheint.

Gottfried

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MF7600 antwortet um 15-02-2015 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
@gottfried
ja auf die kosten kommt es an und auch in österreich schaffen es betriebe in dem punkt innovativ zu sein.


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textad4091 antwortet um 15-02-2015 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Warten wir mal ab, was der Threadersteller dazu sagt ;)
Momentan ist es hier die Typische Historie: Ersteller hat Frage zu SEINEM Vorschlag- Gegenvorschlag- Gegenvorschlag wird kritisiert- Gegenvorschlag wird mit Argumenten bekräftigt.

Ich würde dazu tendieren, MINDESTENS eine Seite offen zu lassen, schon allein des Lichtes wegen. Da war ja jetzt mal ein Artikel drüber in der Fachzeitschrift, die diese Homepage hier betreut.

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steyr32434 antwortet um 15-02-2015 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Hallo!
Also ich möchte alles überdachen, sprich Liegebereich, Fressbereich. Auslauf ist eh Weide. Plane alles geschlossen mit Holzverkleidung und Fenstern für genügend Licht und wegen der Luft ist sowieso immer ein Tor offen. Außerdem sind die Tiere im Sommer und auch im Winter auf der Weide wenn sie wollen. Auf der Weide steht auch eine Futterraufe. Dach ist ein Kaltdach, Verkleidung aus Holz mit kleineren Luftschlitzen; Die Idee von mf7600 gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut da ich es schon lieber habe wenn 3 Seiten geschlossen sind. Komme aus dem Waldviertel und haben oft Schneelasten von über 30 -40 cm!

mfG Steyr8080Turbo

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179781 antwortet um 15-02-2015 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
Mach das so, wie du es vorhast. Das passt schon halbwegs. Die Futterraufe würde ich von der Weide weggeben und in einem befestigten Auslauf am Stall platzieren. So eine Raufe in der Weide verursacht über 100 m2 zertretene Fläche und ist sowieso unnötig. Weil auf der Weide sollen die Tiere Gras fressen und wenn sie Zusatzfutter brauchen, dann ist das praktischer auf befestigten Flächen.

Gottfried

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MF7600 antwortet um 15-02-2015 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
hab ich ja geschrieben mit windbrechnetzen oder bretterverschalung.
kann sogar auf 4 seiten geschlossen sein ;-)

die heuraufe in den stall.
schneelast geht nach kg/m²

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Ziegenbua antwortet um 16-02-2015 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stallumbau
@Gottfried: ist dieses Beispiel zufällig an der CZE-Grenze?

@Steyr8080Turbo:
Bei 13x8m würde ich Höher bauen und dafür irgendwo in der Mitte eine Zwischendrecke für Strohballen einziehen, die du mit dem Frontlader raufstapeln kannst. Hinten und vorne freilassen, dass die Luft um dei Ballen zirkulieren kann und nichts kondensiert. 5m Höhe könnte da aber knapp werden, weil die Matratze musst auch rechnen.
Achja und würd die Hütte auch wegschieben und 3 Seiten zumindest 1m aufbetonieren. Ist auch beim Misten praktischer.

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