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Holzspalter86 19-12-2013 07:45 - E-Mail an User
Walnussholz
Hallo miteinander,

Ich werde im laufe der nächsten 2 Wochen bei mir zu Hause einen Walnussbaum fällen, da er genau auf der Grenze zwischen 2 Grundstücken steht und weg muss.
Stamm hat im mittel ca. 80cm Durchmesser und ist 3,5 - 4m lang bevor er anfängt sich zu gabeln.

Jetzt zu meiner Frage:

- Gibt es einen Markt für Walnussholz?
- Was kann man für Walnussholz verlangen?

Wie schaut es mit der Wurzel aus? Es haben immer wieder Leute zu mir gesagt, dass eine Walnussbaumwurzel einen gewissen Wert hat.

- Was ist dran an diesen Behauptungen?
- Rentiert es sich die Wurzel auszugraben oder den Baum konventionell fällen und den Rest mit der Stockfräse bearbeiten?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Danke im Voraus.

MFG

Mathias

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Holzspalter86 antwortet um 19-12-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
@tria

Danke für die schnelle Antwort.

Komme aus Vorarlberg.

Dann schneide ich denn Baum also am besten von Oben zurück bis ich nur noch den Stamm stehend habe,
und dann mit Bagger ausgraben und Stamm mit Wurzel verkaufen?

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Holzspalter86 antwortet um 19-12-2013 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
Das ist der Baum



 

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Holzspalter86 antwortet um 19-12-2013 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
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mostkeks antwortet um 19-12-2013 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
Gibt es eine Submission bei euch? Wenn die Qualität passt die ideale Vermarktung.
Unten ein Bsp.
Verkauf mit Wurzelstock. Dieser wird für Wurzelmaserfurnier verwendet.

LG
 

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Holzspalter86 antwortet um 19-12-2013 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
Beim Tischler hab ich schon angefragt,
der will aber erst ein Angebot abgeben wenn er sieht wie der Stamm aussieht...

Was sind handelsübliche Preise pro fm?

Die Preise bei den Submissionen sind ja relativ breit gefächert habe ich gesehen.

Bezüglich einer Submission habe ich mich beim Waldverband gemeldet, aber bis jetzt hab ich nur eine Nadelholzsubmission in der Gegend gefunden...

LG

Mathias

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Bernhardhenning antwortet um 19-12-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
Hallo,

Markt für Walnußholz im eigentlichen Sinne gibt es keinen da die Baumart nur selten vorkommt und dementsprechend wenig Holz anfällt. Die nächste Submission ist in der Steiermark Ende Jänner, ich denke aber das der Weg zuweit ist das sich das wirklich auszahlt. Vom Preis her würd ich mich am ehesten an Eichenholz orientieren, das rangiert jetzt für eine B Qualität zwischen 100 bis 150 €, alles darunter ist kaum zu akzeptieren.

Das wesentlichste für den Preis wird aber die Qualität sein, die lässt sich nur aber auch auf einem Foto nur schwer richtig beurteilen, zum. ist der Stamm geradschaftig und nicht astig, das hebt den Wert des Erdblochs schon gehörig, also per Ferndiagnose würd ich B geben, ist aber eine Ferndiagnose.

In Landwirt Ausgabe 22 beim Artikel Richtig Ablängen ist eine Checkliste der wesentlichsten Holzfehler die in den Holzhandelsuancen benannt sind, den Stamm mal dahingehend überprüfen. Sollten diese Holzfehler alle nicht vorkommen macht es mal Sinn sich mit dem steirischen Waldverband in Verbindung zu setzen bezüglich Submission. Seltene Baumarten werden nämlich bei sehr guten Qualitäten vom Preis wirklcih interessant, da gibts dann Einzelstämme die dann auch gleich mehr als 1000 €/fm erzielen - das aber bitte nicht als Verhandlungsbasis für den Tischler geltend machen.

Hoff ich konnt weiterhelfen

Bernhard Henning

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Cooky antwortet um 20-12-2013 00:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Walnussholz
Hallo!

Ich hätte auch Interesse gehabt wenn du nicht so weit weg wärst.
Meiner Meinung nach reicht die Qualität für eine Submission nicht ganz, denke da sollte er schon bis zur Gabelung astfrei sein. Und ausgraben ist halt so eine Sache, wenn er dann doch nicht passt hast dann glei mal an Haufen Kosten die dann a wieder reinbringen musst.
Vielleicht kannst dir an Nutzholzbohrer ausleihen und mal reinbohren um zu sehen wie breit der Splint ist, wenn er viel weiß hat dann lohnt sich die Graberei meiner Meinung nach nicht.
Desto dunkler und breiter das Kernholz desto besser.

LG Stefan

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