Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?

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edde 12-12-2013 17:09 - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
da wird der Bevölkerung seit Monaten, in unzähligen Verhandlungssitzungen,medial hochgespielt suggeriert, dass sich bei den Lehrern etwas bewegt.

viele rufen \"na endlich\"......

ich stell mal die These auf,dass 95 % der österreichischen Bevölkerung es nicht mal geschnallt haben,um wen es da wirklich geht.

es geht um neu eintretende Lehrer ab dem Schuljahr 2019/2020--also eine Zeitspanne jenseits der neuen Legislaturperiode!!!

glaubt denn im Ernst irgend jemand, solche Typen wie Neugebauer, Kimberger oder wie die alle heissen scheren sich nur eine Sekunde ernsthaft um irgend wann neu eintretende Lehrkräfte ?
was hier gespielt wird ist doch ausschliesslich das Beibehalten des derzeitigen Status für im Dienst befindliche und allgemein stark kritisierte Lehrkräfte (Wochenarbeitszeit, Ferienzeiten,Pisaergebnisse)

Gewerkschaften sind von ihren Mitgliedern gewählt und dazu da,die Interessen selbiger zu vertreten und möchlicht Schaden und Verschlechterungen ihrer derzeitigen Mitglieder abzuwenden.

mit dieser derzeit praktizierten Taktik gelingt ihnen dies offenbar hervorragend !

im übrigen schert sich ganz offenbar keine Sau um die Schüler und deren Eltern,die sollen selber schauen wo sie bleiben.

mfg



dahans antwortet um 12-12-2013 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Mit diesen Betonverhandlungen haben sich die Lehrer bei den Leuten ,doch nur unbeliebt gemacht . Die Lehrer haben scheinbar noch nicht begriffen ,das ein Arbeiter oder ein Bauer ,wen er erfolgreich sein will , mehr leisten ,das heisst ,nicht jede Stunde auf die Waagschale legen can !


Restaurator antwortet um 12-12-2013 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
wirst schon recht haben, @dahans.
gehört auch sofort abgestellt, dass jemand für seine arbeitszeit gerecht entlohnt wird, noch dazu, wo arbeiter und bauern ja schon gratis arbeiten.
auch die zahlungen an betriebe, speziell schweinemast, über 40ha gehören sofort abgestellt, ebenso die steuerlichen vergünstigungen.
wer mit 40 ha subventionen bekommt und dadurch zeit hat gratis zu arbeiten, der bekommt eindeutig zuviel.
auch sollten die subventionen erst fliessen, wenn das betriebsvermögen aufgebraucht ist für traktorkäufe und dergleichen. weil seinen lebensunterhalt kann der bauer auch am feld und im stall verdienen wenn sie belastet sind.
warum so viele bauern schon vormittags im gasthaus anzutreffen sind oder beim milch abliefern oder beim abliefern im lagerhaus oft noch eine halbe oder gar ganze stunde zusammenstehen und tratschen statt zu arbeiten versteh ich auch nicht.
ausserdem will sie eh keiner - bringen sie doch nur dreck und gestank daher, dass sie tiere quälen setzt dem ganzen noch die krone auf.
wieso sollen die österreicher mehr als notwendig für ihre produkte bezahlen wenn man sie ganz billig von weit her bringen kann? damit man die bauern so durchfüttert wie die asylanten?
zyn off!
lg
restaurator



walterst antwortet um 12-12-2013 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
genauso sachlich und pragmatisch wie in diesem Thread dürften die paar wenigen erfolgsfreien Verhandlungen zwischen Lehrern und Politik stattgefunden haben...

Jede Wunschäußerung des gemeinen Volkes nach Finalisierung des Fortschrittsprozesses zum Dienstrecht ist selbstverständlich automatisch eine unsachkundige und unzulässige Einmischung...


Peter1545 antwortet um 12-12-2013 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Ich versteh die Aufregung auch nicht. Alleine schon weil immer von 22- 24h geredet wird, welche aber keine Stunden sind sondern nur 50min Einheiten. Wenn die Lehrer glauben dass sie zuviel arbeiten, müssen sie ihre Arbeit "vereinfachen." Tests so machen dass sie leicht verbessert werden können, Hausübungen gar nicht verbessern.... Jeder Österreicher ist irgenwann mehr oder weniger lang in die Schule gegangen und kennt fleissige und faule Lehrer, es kann sein dass der Grossteil mit 40h/ Woche nicht auskommt, aber dafür haben sie auch ca. 13 Wochen Urlaub/Jahr und noch soviele Privilegien. jeder dem etwas genommen wird jammert, aber soviel und solange jammern das reicht schön langsam wirklich!


Fallkerbe antwortet um 12-12-2013 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Zitat
Schulsystem ist teuer, aber wenig effektiv

(Die Presse)

Österreich belegt Platz fünf der teuersten Schulsysteme. Auf die Leistung wirkt sich das nicht aus.

Wien/J.n. Österreich gehört zur PISA-Spitzengruppe – bekanntlich nicht, was die Schülerleistungen betrifft, aber was die Ausgaben für das Bildungssystem angeht. Pro Schüler der Altersgruppe zwischen sechs und 15 Jahren gibt der Staat rund 71.813 Euro aus. Laut einer Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) liegt Österreich damit auf Platz fünf der teuersten Schulsysteme aller PISA-Länder.

Mehr Geld pro Schüler geben nur Norwegen, USA, die Schweiz, und Luxemburg aus. Diese Länder erzielen (mit Ausnahme von Luxemburg) aber auch deutlich bessere PISA-Leistungen (siehe Grafik). So gibt die Schweiz nur rund 4800 Euro mehr pro Schüler aus – liegt mit 501 Punkten im Leseranking jedoch 31 Punkte vor Österreich.

Zitat ende

http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/629663/Schulsystem-ist-teuer-aber-wenig-effektiv

Bei dem Link findet man auch eine eindrucksvolle Grafik, die die ineffektivität unserer Bildungsausgaben verdeutlicht.
Ich bin absolut der überzeugung, das man bei bildung nicht sparen sollte, aber das bestmögliche ergebniss aus den investitionen fordern sollte.
So wie es derzeit läuft ist es sicher nicht optimal.





Christoph38 antwortet um 12-12-2013 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Ich glaube den Schulen ja gerne, wenn berichtet wird, dass für Reinigung, Klopapier etc. das Geld fehlt. Wenn wir aber insgesamt ein sehr teures System haben, wäre schon interessant wo das Geld landet.

Die Lehrer jammern über eher schlechte Verdienste bei hoher Arbeitsbelastung, aber wo landet das Geld ?

Läuft da womöglich übers Bildungsbudget massive illegale Parteienfinanzierung ? ;-)


Restaurator antwortet um 12-12-2013 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@peter 1545:
zur klarstellung: als ich damals lehrer geworden bin hatten pflichtschullehrer eine lehrverpflichtung von 23 stunden. aus diesem grund wird sich auch kein pflichtschullehrer an den 24 stunden stossen. abgeschafft wurden die 23 stunden mit der einführung der jahresarbeitszeit. jetzt wird wieder rückgestellt, sonst nix.
zu den 50 minuten: das ergibt sich aufgrund der sogenannten akademischen viertelstunde die dem raumwechsel dient. so auch in den schulen. die pflichtschullehrer haben aber nichts davon weil der immer dort die aufsicht halten muss wo er gerade unterrichtet hat. rechnet man die pausenaufsichten zusammen, dann ergibt das mindestens 21 oder 22 mal 60 minuten. sie in einer pflichtschule nicht zu halten gleicht einem himmelfahrtskommendo. falls dann etwas passiert wird das vom gericht als grobe fahrlässigkeit gewertet und damit haftet die lehrperson mit ihrem privatvermögen und nicht wie bei leichter fahrlässigkeit der dienstgeber.
ein lehrer schiesst sich auch selber ins knie wenn er keine hausübungen gibt oder sie nicht (ausreichend) korrigiert. die schüler können dann nichts oder wenig und werden immer schwerer zu beschäftigen und damit immer lästiger. abgesehen davon, dass das die anstrengendste version von schule ist, wird ein solcher lehrer bald keine vernübftigen ergebnisse mehr zusammenbringen. spätestens wenn die schülerInnen in eine weiterführende schule gehen gibt es über die eltern die entsprechende mundpropaganda - im positiven oder auch im negativen.
@walterst:
ich bin nicht nur ehemaliger lehrer, sondern auch vater. und glaub mir: 2 lehrer unseres sprösslings würde ich, gerade weil ich die entsprechende ausbildung und praxis habe, sofort nach hause schicken. auch teile ich den wunsch nach schnellster erledigung dieses kapitels. aber in anbetracht meiner eigenen erfahrungen kann ich nur sagen: hier geht es nur um einsparungen, allerdings auf kosten der schülerInnen. die schule wird mit diesem dienstrecht in nichts verbessert, sondern im gegenteil wird alles noch schlimmer werden.
womit wir beim threaderöffner wären:
@edde:
\"was hier gespielt wird ist doch ausschliesslich das Beibehalten des derzeitigen Status für im Dienst befindliche und allgemein stark kritisierte Lehrkräfte ...\"
edde, welchen nutzen sollten die verhandler für die im dienst befindlichen lehrer aus diesen verhandlungen ziehen, wenn es von vorneherein feststeht, dass das alles nur für die in zukunft eintretenden lehrerInnen gilt und niemanden jemals betreffen wird der derzeit unterrichtet?


walterst antwortet um 12-12-2013 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@restaurator

um eines klarzustellen: Lehrer sind GANZ SICHER NICHT meine Feindbilder.
Ich frage mich nur besorgt: Warum gelingt es der bestgebildeten und "ausdruckgeübtesten" Berufsgruppe in mehr als 30 Verhandlungsrunden nicht, handfeste Argumente für eine Lösung anzubringen?
Und wenn wirklich die Politik über 30 Verhandlungsrunden so unvernünftig war, dass keine Lösung möglich ist, warum hat man nicht schon vorher abgebrochen?

Bei der Kommunikation nach außen haben meiner Meinung nach sowieso beide Gruppen total versagt.
Gewinner gibt es da keine mehr.


Restaurator antwortet um 12-12-2013 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@christoph38:
ein pflichtschullehrer steigt derzeit mit 2100€ brutto in den schuldienst ein.
der kollektivlohn für einen fassader z.b ist 2400€, der angelernte bauarbeiter hat 2180€, der bauhilfsarbeiter 1860€.
berücksichtigen muss man für die lebensverdienstsumme, dass man in den 7 jahren schule / ausbildung nichts verdient wird.
mit 50 jahren verdienen diese lehrerInnen dann 3700€ brutto, sprich es werden etwa 2000€ netto überbleiben.
für meine tätigkeit als netzwerktrainer und office - trainer hab ich immer 40€ die stunde bekommen plus die steuerlichen zuckerl die an sowas selbständigem dranhängen.
im vergleich zum stundenlohn für meine kleine schaf- und ziegenzucht verdienen die lehrer natürlich viel zu viel ;) trotzdem ist diese arbeit 100 mal schöner als jedes unterrichten :)


Christoph38 antwortet um 12-12-2013 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@restaurator, obwohl an edde gerichtet
Der Nutzen für die im Dienst befindlichen Lehrer ist strategischer Art. Zunächst einmal macht es Sinn der Regierung die Schneid abzukaufen und zu demonstieren, dass ohne die Zustimmung der Lehrer gar nichts geht. Im strategischen Idealfall holt sich ein Minister oder die ganze Regierung, samt Parlament eine Abfuhr, dass die nächsten 10 Jahre sich keiner mehr das Thema anpacken traut und zusätzlich aus Angst vor einem neuerlichen Aufstand die Gehälter stillschweigend jährlich um 1% höher erhöht werden, als sonst üblich.

Weiters geht es darum zu verhindern, dass es der Regierung gelingt eine abgesonderte Junglehrerschaft zu bilden, die man womöglich in 10 Jahren gegen die Älteren ausspielen kann.
Wenn es genug Junge gibt, kann die Regierung auch die Alten anpacken und die Frage stellen, warum letztere günstigere Sonderregeln haben.

Darum jetzt der Regierung zeigen, wo der Bartl den Most herholt.

Das taktische Grundschema bleibt doch letztendlich immer dasselbe: Wo es darum geht handfeste eigene Interessen zu wahren, wird ein Grund vorgeschoben/benutzt, der allgemeine Zustimmung findet.
Den Ärzten geht es nur um die Gesundheit, den Bauern nur um die Ernährungssicherheit, den Anwälten nur um faire Verfahren für ihre Mandanten usw.
Wobei diese Motive durchaus auch redlich bestehen, dies stelle ich nicht in Abrede, nur die Motive lassen sich auch bestens vor den Karren spannen.


FraFra antwortet um 12-12-2013 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
heist es nicht im berufsstand landwirt,wer mit dem wettbewerb nicht klar kommt muss sich um was anderes schauen,muss wachsen ,muss kosten sparen muss mit der zeit gehen,muss sich ein zweites standbein ,ein drittes ,ein viertes??

ich werd jedes jahr meine kunden in zukunft einen brief schreiben wie meine versicherungen
Es ist wieder soweit....indexanpassung xxx% erhöhung laut verbraucherpreisindex,,,,,,bla bla bla


das ganze gewerkschafts gedöns will doch keiner mehr höhren über 90% sind froh wenn sie ihren arbeitsplatz behalten könnten

ztu den beamtendienstverhältnissen könnten ja hier betroffene stellung dazu nehmen, ob sie kündbar sind,oder seit wann dies nicht mehr der fall ist,

wirklich tauschen möchte ich mit keinen haupstschullehrer,da melk ich lieber meine kühe,auch wenn ich zum "zusammenstehen " beim lagerhaus keine zeit hab
vormittags im wirtshaus war ich zuletzt bei der TGD weiterbildung ,gott hab sie selig ,die anstalt für ein paar bürokraten die niemand braucht


Restaurator antwortet um 12-12-2013 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@walterst:
die antwort auf deine frage ist ganz einfach:
weil "die da oben" keinerlei interesse am verbessern der schule interesse haben. es geht lediglich um ein noch billigeres versorgen der kinder. das inkludiert eine möglichst kostenfreie ganztagsbetreuung und einsparen der kosten für verhaltenskreative kinder durch integration.
im städtischen bereich haben die meisten kinder mit einem sonderpädagogischen förderbedarf diesen in "verhalten".
damit üben die politiker dermassen druck auf die lehrerschaft aus, dass diese mit dem verteidigen des notwendigsten ausgelastet sind. nicht vergessen darf man auch den auf dem rücken aller in die schule verwickelten klassenkampf der roten.
die schwarzen werden eh zur minderheit und werden ihre kinder dann in privatschulen schicken. sie lachen sich dann eins wenn die arbeiterkinder in völlig sinnfreien schulen - ähnlich england - unterrichtet werden. damit wäre dann das erbe von kreisky ad absurdum geführt und es kehrt wieder die normalität des geldadels ein. genau so wie sich derzeit der grossgrundbesitz des mittelalters wieder breit macht. und die sozialen errungenschaften zurückgedrängt werden. und die bürgerrechte beschnitten werden. usw.


edde antwortet um 12-12-2013 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@Restaurator,

christoph hat es gut beschrieben....

ich kann aber die Frage auch anders formulieren:
welchen Schaden haben die derzeitigen Verhandler, wenn sie für im Jahr 2019-2020 eintretende Junglehrer negative Verhandlungsergebnisse einfahren ?

sie werden von den derzeitigen Lehrern gewählt und finanziert,2019-20 sind sie selber irgendwo????

das allgemeine Schema ist aber auch abseits der Lehrerschaft überall gleich :

alte Rechte einzementieren und den jungen Leuten mit einer geradezu beängstigenden Selbstverständlichkeit Verschlechterungen aufbürden.
wer kennt es nicht, den Begriff von den noch "guten alten Verträgen"in schier allen Bereichen des Wirtschaftslebens und ganz deutlich auch im Pensionssystem.
mfg






Fallkerbe antwortet um 13-12-2013 06:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@restaurator,
von billig kann keine rede sein.
Österreich belegt Platz fünf der teuersten Schulsysteme.



Christoph38 antwortet um 13-12-2013 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Wenn eine 70jährige ehemalige Handarbeitslehrerin ca. 32.000,- netto Pension einstreift wird die Lebensverdienstsumme schon passen, meine ich.
Wie ja generell bei Beamten das grosse Inkasso in der Pension stattfindet, freilich mit wesentlich schlechteren Bedingungen für die Jungen, dank Schüssel II.


Peter1545 antwortet um 13-12-2013 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@restaurator: Für gewöhnlich hält ein Lehrer eine "Stunde" nach der anderen. in all meinen Schulen waren 5min Pausen. Wenn er 5min braucht zum vorbereiten, wären das dann 55min. Ein Lehrer hält wenn überhaupt immer für den ganzen Gang Aufsicht sprich für 4-5 Klassen. Unser Mathematik Lehrer erledigte seine Administratorarbeiten immer unter der Unterrichtszeit, sprich er kam immer zu spät manchmal gar nicht. Also liebe Lehrer jammert nicht, wir sind alle in die Schule gegangen und wissen genau was stimmt und was nicht!!


Fallkerbe antwortet um 13-12-2013 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@restaurator,
auf jeden fall schafft es Deutschland, 25330,--€ WENIGER pro Schüler zwischen 6 und 15 Jahren auszugeben als Österreich, und trotzdem erheblich bessere ergebnisse bei Pisa einzufahren als Österreich.

Also von Billig kann keine rede sein, von Effektiv auch nicht.
Diesen Vorwurf muß sich das Österreichische Bildungssystem schon gefallen lassen.

 


Peter1545 antwortet um 13-12-2013 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Ich bin beinhart der Meinung dass das Gerede um Mittelschule und Bildungssystem lauter Blödsinn ist!
In Österreich gibt es einfach zuviele Lehrer die nicht geeignet sind für ihr Unterrichtsfach, sei es weil sie es nicht besser können, falsch ausgebildet wurden oder einfach nur Lehrer sind weil man auch ohne viel Arbeit schön leben kann!


Josefjosef antwortet um 13-12-2013 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Wenn ich daran denke, dass sich bei uns der eine oder andere Hauptschullehrer von der Lehrstundenanzahl zurückstufen lässt , auf 16 Std. Unterricht / Woche, weil es trotzdem noch genug Geld dafür gibt, dann stimmt da etwas nicht.
Auf der anderen Seite muß ich doch einem Lehrer einen eigenen Arbeitsplatz ( Schreibtisch und Sessel) zur Verfügung stellen, damit er seine Arbeit in der Schule ordentlich machen kann. Weiters sehe ich nicht ein, dass ein gut bezahlter Lehrer sich stundenlang pro Monat vor den Kopierer stellt ( oder stellen muß) und so seine Arbeitszeit verscheißt. Stattdessen könnte er mehr Stunden unterrichten. Das ganze System Schule ist krank und hat 40° Fieber.
grüße
Josef


RichardGier antwortet um 13-12-2013 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Das schlimmste Verbrechen der Bildungspolitik der letzten Jahre und besonders für die Bauern langfristig ein großes Problem ist , dass man uns die grösstenteils guten Leistungsgruppen -Landhauptschulen ruiniert und durch nicht funktionierende , auf deutlich niedrigerem Bildungsniveau angesiedelten , sogenannte NMS ersetzt hat . Das wird dem ländlichen Raum lagfristig mehr schaden als die Kürzung der einen oder anderen EU-Förderung.
Dass es jetzt , via Lehrerdienstrecht , auch den noch guten Gymnasien an den Kragen gehen soll , ist kein Trost . Das städtische Bildungsbürgertum wird sich schon zu wehren wissen und notfalls vermehrt Privatschulen gründen , aber das begabte Kind am Land bleibt auf der Strecke .


edde antwortet um 14-12-2013 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
@RichardGier

hier muss ich dir aber wirklich widersprechen.

die Hauptschulen mit ihren Leistungsgruppen am Land waren gut,aber

es hat unserer Jugend letztlich nichts gebracht als einen weit geringeren Maturantenanteil als im städtischen Bereich.
es interessiert niemanden, ob du aus einer guten Hauptschule kommst, zählen tut Matura.

du brauchst Matura um zu studieren,um einen B-wertigen Posten zu bekommen im öffentlichen Dienst.

ob die neue Mittelschule nun besser oder schlechter wird als die alten Hauptschulen mag ich gar nicht beurteilen, aber in Richtung Chancengleichheit mit dem urbanen Raum mit ihrer grossen Dichte an Mittelschulen ist es sicherlich ein Fortschritt.

dass sich insbesondere die ÖVP Jahrzehnte so sehr gegen eine verbesserte Durchlässigkeit im Bildungssystem stemmte zeugt von leider von ihrer traditionell unterentwickelten sozialen Kompetenz.

mfg


helmar antwortet um 14-12-2013 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Von den besten fünf beim Notendurchschnitt, einschließlich eines 1,0 Maturanten, aus der Hauptschule kommend, waren in der Abschlußklasse meiner Tochter in der HTL vier Absolventen der so gern nicht ganz so vollwertig angesehenen Hauptschule mit den Leistungsstufen.
Schüler aus dem Gymnasium müssen nicht deswegen mehr können. Werden aber sehr oft für "besser" gehalten. Was sich aber im Laufe der Jahre von selber in der AHS gibt.....;-). Dass die ÖVP mit aller Gewalt am Gymnasium festhält, wundert mich nicht wirklich...man will ja schließlich als Elite auch seine Kinder unter sich bleiben lassen.
Mfg, Helga


RichardGier antwortet um 14-12-2013 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Nein , Edde , die Neue Mittelschule bedeutet weniger Chancengleichheit zw. Stadt und Land . Wer früher in der 1.Leistungsgruppe einer Landhauptschule saß , genoss Bildung auf AHS-Niveau .Davon kann in der NMS i. A. nicht mehr die Rede sein .
Wer in der Stadt mit dem Niveau der NMS nicht zufrieden ist , wählt einfach ein Gymnasium , das meist auch nicht weiter entfernt ist . Und am Land ? Da heisst es sich abfinden mit dem was da ist oder aber Zehnjährigen mehrstündiges tägliches Pendeln aufbürden .
Der Weg zur Matura bleibt offen , aber die Absolventen der NMSen haben beim Übertritt in eine höhere Schule einen beträchtlichen Rückstand aufzuholen - in einem Alter , in dem Jugendliche schon gern mal das Handtuch werfen , wenn es zu große Frustrationen gibt .



may antwortet um 14-12-2013 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
zur durchlässigkeit der Hauptschule
von unserem jahrgang hat ein großteil anschließend eine Fachmatura (Hak, htl, ...) gemacht.
und die anderen wurden Facharbeiter



biolix antwortet um 14-12-2013 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Hallo !

Richard Gier woher weißt du das das in der NMS eben auch in der 1. Leistungsgruppe nicht AHS Niveau erreicht wird ? Das wäre eigentlich doch das Ziel, so wie helmar schreibt, das nicht die "Elite" wo anders unterrichtet wird, sonder Alle gemeinsam.. und wo wie ich es bei unseren Kindern sehe, die Kinder /Jugendlichen lange die Chance haben, sich zu verbessern, inkl. die Förderlehrer die wieder drinnen sein sollten sie fördern.. so viel ich weiß gibts ja da in der NMS oft 2 Lehrer pro Stunde und Klasse.. udn natürlich das schwächere Schüler von besseren Schülern geholfen wird und angespornt...

Also ich finde es schade das es im neuen Regierungübereinkommen da wieder wenig drinnen steht zur weiter Entwicklung..

lg biolix

p.s. ja seh ich grad, Experten meinen das auch..
http://orf.at/stories/2210410/


helmar antwortet um 15-12-2013 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer beendet denn endlich diese Schmierenkomödie um das Lehrerdienstrecht?
Nur so ein "Schmankerl" allerdings haben die beiden Buben selber schon kleine Kinder: der Vater derselben schickte diese in die Hauptschule in die "Musikklasse, weil do san kane Türkn drin"......;-). Mir ist nicht bekannt dass die beiden heute noch Musik machen....
Mfg, Helga


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