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Rescha1 11-12-2013 19:00 - E-Mail an User
Alm
Weil es ja immer noch einige Forumsteilnehmer gibt, die glauben die Almbewirtschafter hätten einfach zu große Flächen angegeben, hier der folgende Link
 


golfrabbit antwortet um 11-12-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Bin ja selber ein Schwazer und kenne deshalb alle betroffenen Bauern, habe aber keine Weiderechte im angesprochenen "Brand".
Ich war immer sehr vorsichtig beim aus der Weite beurteilen dieser Angelegenheiten, aber die Piller und Schwazer sind zu 100% keine "Förderoptimierer" und es ärgert einen doch im Besonderen wenn dann jene noch als Halbkriminelle von jedem dahergelaufenen Deppen diffamiert werden(auch hier im Forum).
Ihr Versuch durch ehrliche, offene und sachliche Information der Medien zu einer objektiveren Berichterstattung zu kommen, finde ich sehr gelungen, jedenfalls auch viel intelligenter als es einige enttäuschte Agrargemeinschaften mit ihren angedrohten Loipensperren etc. probieren.
Eine Lösung wäre einzig und allein politisch möglich, statt der letzklassigen Lügen und Vertrösterei muß endlich eine Ministerweisung her die klar die Verantwortung an der Misere übernimmt. Österreich hat für so ziemlich jeden Blödsinn Geld übrig - da sollte es auch möglich sein eingegangene Verträge mit Handschlagqualität zu erfüllen.




Josefjosef antwortet um 14-12-2013 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Serwus,

aha, nun springt auch der Bauernbund auf das laufende Pferd auf.
Frage:
Hat sich dieser früher auch schon dafür eingesetzt, den Almbauern zu helfen, oder nutzt er nur aus,
weil sowieso Bewegung in die Sache kommt.........
Ich glaube, dass sich vor nicht allzu langer Zeit kein einziger höherer Funktionär des BB
für die Almbauern interessiert hatte.( im Parlament auf Nachfrage anderer Parteien?)
und jetzt auf einmal?? ;-)
Wenn das so sein sollte (ich weiß es ja nicht, dass sollen die betroffenen Landwirte mal hier ausplaudern),
dann wäre das ja eine große Sauerei.
Bin nun gespannt auf Antworten und nähere Infos.
grüße
Josef





tiroler antwortet um 14-12-2013 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
ist in ganz tirol kein einziger anwalt der mit EUrecht sich gut auskennt,dann sammelklage,
der ARAG übergeben und die sache kommt ins rollen.haben ja viele bauern eine haftpflicht.


almfutterflaechen antwortet um 14-12-2013 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Guten Abend

Mit 1000.-- Euro kann jeder mit dabei sein . Wie gehen den Weg gemeinsam . Erfolg einer Gemeinschaftsklage kann man zwar nicht versprechen aber es spricht einiges für die Bauern .

www.almfutterflaechen.at

Interessant POS 84 (76) für alle AZ Rückforderungsfälle . Der Bauer konnte nicht prüfen das die AZ die immer nach GVE berechnet wurde, in Brüssel als Hektarprämie angemeldet ist. usw.



 


mfj antwortet um 15-12-2013 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm

Interessant - für erfolglose Klagen hat man € 1000,- übrig...

...bei Rückzahlungen sind € 1000,- betriebs- und existenzgefährdend...

Ich staune, staune und staune !



Stumpelrilzchen antwortet um 15-12-2013 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Sehr geehrter Golf Hase,

den betrogenen und in die Enge getriebenen Agrargemeinschaftsmitgliedern mangelnde Intelligenz attestieren zu wollen, finde ich doch etwas verwegen.
Wenn in einem Rechtsstaat Grundbuchseinträge mit jahrzehntelangem unbestrittenem Bestand nicht nur negiert, sondern sogar einseitig von Amts wegen geändert werden können, erfordern besondere Situationen auch besondere Maßnahmen.

MfG, Stumpelrilzchen


dorni antwortet um 15-12-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
mfj
Unterstütze doch die Almbauern, anstatt hier so dumm zu schreiben!!
mfg


falkandreas antwortet um 15-12-2013 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Da wir ja jetzt einen Tiroler LW MInister haben der wahrscheinlich auch von den Almbauern akzeptiert wird, wird er auch sicher die Almproblematik lösen können . Ich hoffe nur das er nicht auch abgeschoßen wird, wenn auch er geltendes EU recht anerkennt.


helmar antwortet um 15-12-2013 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Es wäre vielen viel erspart worden wenn man bereits bei der ersten Meldung seitens der EU dass das österreichische Modell nicht EU-konform ist, reagiert hätte. Leider war die Politik zu feig sich einmal etwas unbeliebt zu machen und hat versucht sich irgendwie durchzuwursteln. Ein kurzes "so geht's net, wir müssen uns an die Vorgaben halten sonst fällt euch das als Antragsteller auf den Kopf und es besteht die Gefahr dass ihr zurück zahlen müßt" ..hätte zwar auch bei manchen Gejammer ausgelöst, aber es hätte die Betroffen kein Geld gekostet.
Mfg, Helga


falkandreas antwortet um 15-12-2013 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@helmar. Hätten dann nicht die gleichen die jetzt jammern gesagt: Unsere unfähige Vertretung , beim ersten Gegenwind aus Brüssel ziehen sie den Schwanz ein!


Fallkerbe antwortet um 15-12-2013 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@falkandreas
zustimmung


golfrabbit antwortet um 15-12-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Ebenfalls geehrtes Stumpelrilzchen,

keineswegs wollte ich auch nur einem Agrarier seinen IQ schmälern, im Gegenteil, es wurde dort durch jahrelange wertvolle und umsichtige Arbeit bei weitem mehr geleistet als sich der gelehrte Herr Brugger samt Konsorten(Dinkhauser, Schöpf, u. A....) in ihrem Neidkomplex heute vorstellen können.
Trotzdem bleibe ich dabei: Enttäuschung, Wut und Haß sind drei schlechte Ratgeber und die angedrohten Loipensperren usw. waren der Weisheit letzter Schluß nicht.

MfG Hannes Mair (golfrabbit)


muk antwortet um 15-12-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@ helmar

kein almbauer muß geld zurückzahlen , die bauern müßen nur auf ihr recht bestehen und es so wie "almfutterflächen" schreibt , gemeinsam durchsetzen.

die bauern haben im vertrauen auf die programme gehandelt und sind deshalb nicht zur verantwortung zu ziehen .

und kéiner muß sich mit euro 1000,-- beteiligen . ab euro 200.-- kann jeder dabei sein .
also im eigenen interesse kann sich jeder almbauer ab 200 euro beteiligen .

auszug aus den bedingungen :

Jeder betroffene Landwirt, aber auch jeder sonstige Interessierte oder Unterstützer, etwa Handelsorganisationen oder Landmaschinen-hersteller, kann einen freiwilligen B e i t r a g in der Höhe von idealerweise € 1.000.- oder mehr (sofern in dieser Größenordnung jedoch nicht leistbar, zumindest € 200.- oder mehr) in die Almfutterflächen-Musterprozesskasse b e z a h l e n.


falkandreas antwortet um 15-12-2013 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@muk. Versucht es mal bei LICHT ins DUNKEL!


walterst antwortet um 15-12-2013 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@fallkerbe und falkandreas

Nur mal so gefragt: Was kostet bei Euch beiden eine Beratungsstunde?
Die Almbauern kämen doch viel billiger, die Situationen von Euch vor Ort beurteilen zu lassen, statt mit unsicherem Ergebnis zu prozessieren.


joholt antwortet um 15-12-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@muk bisst du dir wirklich sicher das jeder almbesitzer nicht gewußt hat dass er gewisse flächen hätte herrausnehmen müßen??? Was stimmt ist dass nicht varrausschaubar war dass soviel gekürzt wird.
Ich bin selber indirekt betroffener da ich nur auftreiber bin und auch zum handkuss gekommen bin ohne eine unterschrift unterm antrag gegeben habe.


Fallkerbe antwortet um 15-12-2013 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Zitat:
kein almbauer muß geld zurückzahlen , die bauern müßen nur auf ihr recht bestehen und es so wie "almfutterflächen" schreibt , gemeinsam durchsetzen.
Zitat ende,

@muk
Wenn das so klar ist, dann wunderts mich schon, das ihr solange braucht um euere Kriegskasse zu füllen.


@walterst
Um dieses Thema Almfutterflächen endgültig zu klären, wird es schon ein rechtskräftiges Gerischtsurteil brauchen und nicht die private Meinung von irgendwem.





freidenker antwortet um 15-12-2013 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@Fallkerbe

eine endgültige Klärung eines Themas und ein Gerichtsurteil eine Gerichts sind aber schon 2 paar schuhe,
Überleg dir mal ob ein Gericht die wahrheit gepachtet hat,

mfg


Cirsium antwortet um 15-12-2013 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
In der Steiermark soll sich nach der Eu-konformen Digitalisierung die Almfläche fast halbiert haben!!


kann sich jeder selber eine Meinung zur bisherigen Beantragung machen!



walterst antwortet um 15-12-2013 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@cirsium

Hat sich die Almfläche halbiert oder die geschätzte Futterfläche?

Welches eigene Bild machst Du Dir von der vorhergehenden amtlichen Futterflächenfeststellung, die oft mehrmals die Angaben der Almbewirtschafter bestätigt hat?


tch antwortet um 15-12-2013 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
e: almfutterflaechen antwortet um 14-12-2013 20:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
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Alm
Guten Abend

Mit 1000.-- Euro kann jeder mit dabei sein . Wie gehen den Weg gemeinsam . Erfolg einer Gemeinschaftsklage kann man zwar nicht versprechen aber es spricht einiges für die Bauern .

www.almfutterflaechen.at

Interessant POS 84 (76) für alle AZ Rückforderungsfälle . Der Bauer konnte nicht prüfen das die AZ die immer nach GVE berechnet wurde, in Brüssel als Hektarprämie angemeldet ist. usw.


Almfutterflächen...... , was jetzt? 200 oder 1000€?

Wenn ihr so agiert zieht ijr den Bauern nur das Geld aus dem Taschl und den kürzeren vor Gericht

tch


Cirsium antwortet um 15-12-2013 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Walterst

Meine Meinung dazu ist - da muss man schon mit zwei Scheuklappen die jeweiligen Anträge unterschrieben haben, wenn im Durchschnitt fast die Hälfte der Almfutterfläche (wenn du auf den genauen Begriff stehst) weniger ist.
Nach dem Motto - Mein Name ist Hase und weiss von Nichts.

LG
Distel



walterst antwortet um 15-12-2013 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@cirsium

welche Fläche hätte ein Almbewirtschafter nach einer erfolgten AMA-Kontrolle, die die bisher angegebenen Flächen bestätigt oder nur geringfügig gekürzt hat, angeben sollen?

Mit welchen Scheuklappen hat ein Auftreiber, der mit den Flächenangaben nie etwas zu tun hatte, einen Antrag unterschrieben und warum werden bei diesem über Rückforderungen hinaus exorbitante Strafzahlungen auf Prämien am Heimbetrieb fällig, die nie etwas mit der Alm zu tun hatten?


freidenker antwortet um 15-12-2013 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@Cirsium

die frage ist ja nicht nur wer unterschreibt sowas, weil wennst angewiesen bist an ausgleichszahlungen kannst eh schlecht anderes
sondern warum macht man das system so schwammig damit man am schluß den schwächsten im glieb büßen lassen kann

mfg




Josefjosef antwortet um 15-12-2013 23:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
also, wenn ein jeder, der hier schreibt ein Landwirt ist, dann "Gute Nacht" bäuerl. Landwirtschaft!
Manche kapieren wirklich nicht, dass hier viele Almbauern ungerechterweise zum Handkuss gekommen sind.
Und wenn auch ein paar von denen falsche Angaben gemacht haben sollten, so hat das mit der Problematik nichts zu tun, weil es um die Masse geht, die von amtl. Seite betrogen wird.
So mancher hier ist wohl einfach nur ein Neidhammel, der den betroffenen Bauern noch eins auswischen will.
Traurig traurig traurig.


muk antwortet um 16-12-2013 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
welch gute beratung

obwohl das ÖPUL von der eu voll beanstandet ist lässt man die bauern weiterhin anträge stellen .

wann kommen die öpul rückforderungen ? ?
und welche ausrede wird es dann von beraterseite geben - die bauern sind wieder schuld ? ?


joholt antwortet um 16-12-2013 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@muk du schreibst ja selber von beratung. Endscheident ist dann ob man die beratung an nimmt oder sich anders endscheidet. und das zum beispiel größere gröllhalden reine latschenfelder oder sogar parkplätze für schigebiete herrausgestrichen werden müßen war von anfang an bekannt.
oder willst du das auch noch bestreiten?
Das das vermessen schwierig ist das stimmt schon aber es ist möglich.
mfg hans


mfj antwortet um 16-12-2013 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm

Keine Fördergeld-Amnestie für ungerechtfertigte Auszahlungen.

Es wird nur Geld zurückfordert – dass vorher zuviel ausbezahlt wurde.
Das darf doch nicht wahr sein, dass so etwas „Schule“ macht.

Was für ein „Almochsen-Spiel“ läuft hier eigentlich ab. Schämt Euch !!




pre antwortet um 16-12-2013 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@mfj
Ich wundere mich wirklich, daß du das System der Prämienberechnung und Aufteilung offensichtlich immer noch nicht verstanden hast.
mfg pre


2009 antwortet um 16-12-2013 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
hallo
ich muß das jetzt schreiben,es geht nicht anders ....es muß raus !!!!

ich vermute mal,das MFJ seinen erst kürzlich verwendeten ausdruck " VOLLPFOSTEN " mittlerweile verinnerlicht hat !!.......oder ist es sein familienname,wird er so gerufen ????

schönen tag noch ......2009




Rescha1 antwortet um 16-12-2013 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@mfj
du begreifst es wohl nicht, oder willst es nicht begreifen. Welche Flächen würdest du denn angeben, wenn ein Kontrollor die Fläche bei einer Kontrolle amtlich bestätigt hat?


mfj antwortet um 16-12-2013 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm

@2009 ...mir wären lieber Argumente von dir, statt missglückte Rumpelstilzchen-Aufführungen.
Aber dazu musst du noch lange üben, um rhetorisch in „die Tiefe“ zu kommen.

@Rescha
Es nützen weder Kontrollergebnisse vor 3 noch vor 5 Jahren noch von irgendwann was.
Der Almleitfaden wurde zu dieser Zeit missbräuchlich verwendet, ohne fachliche Absicherung - und komplett ohne Korrelation mit der EU.

Die Antragsteller der Almen beantragten was das Zeugs hergab,
Schließlich konnte damit zusätzliche AZ-Fläche für den Heimbetrieb erworben werden.
Blöd war nur, dass mit der hohen Hektarfläche auch die Prämiensätze der EBP verdünnt wurden. Aber man kann halt nicht auf der einen Seite viele Hektar für die AZ des Heimbetriebes mitnehmen – auf der anderen Seite hohe Prämiensätze mit wenig Hektar erzielen.
Das „Almbauern-Ei“ war damit gelegt.

Die Schuldfrage ist Nebensache. Die Frage der Bereinigung ist wichtiger.
Bereinigen kann man „Geldsachen“ in dem sie zurückbezahlt werden.
Alles andere ist wieder Eier-legen...



walterst antwortet um 16-12-2013 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Dass im östlicheren Österreich der AZ-Flächengewinn mit der Alm durch "beantragen was das Zeug hält" bei weitem nicht die große Rolle spielt wie in WestÖ, interessiert den MFJ nicht.
Ebensowenig, wie die Unterscheidung zwischen Rückzahlungen von zu UNrecht erworbener Summen und Strafzahlungen. Auch nicht, dass vom MInisterium selber die Parole ausgegeben wurde, NICHT großzügig und vorsichtshalber Flächen bei der Antragstellung freiwillig zu verringern.


2009 antwortet um 16-12-2013 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
hallo mfj
stimmt,der meister des rhetorischen tiefpunktes bist sicherlich du,aber ich nehm dir deine zwar schöngeschrieben,aber inhaltlich eher etwas kurzsichtigen und sehr einseitigen (es zählt ja nur deine meinung,und alle anderen sind deppen ) beiträge gar nicht mal so krumm........lebst halt in deiner eigenen welt !

argumente ???? was willst hören ........wurde alles schon geschrieben .........nur von dir nicht beachtet !

schuldfrage ist nebensache ??? ...bist du politiker ???
sie ist nicht nebensache,nur ist es schwer gegen die oberen der landwirtschaftpolitik vorzugehen !
dazu sind die seilschaften zu stark die über jahrzehnte gesponnen wurden und in einen schwarzen sumpf zusammenführen......das nennen die dann politik für die landwirtschaft.

darum hab ich vor kurzem geschrieben......eine einmalige chance für alle nicht schwarzen bauernvertreter ! ob sie die gelegenheit nützen,etwas bewegen können, wird sich zeigen !

schöne grüsse 2009




falkandreas antwortet um 16-12-2013 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Was erwarten sich die betroffenen Almbauern ? Das die zu unrecht bezogenen Leistungen an die EU zurückbezahlt werden müssen steht glaube ich außer Zweifel . Die Frage ist nur wer soll sie bezahlen. Soll man den Betrag solidarisch auf alle LW Betriebe aufteilen und einbehalten. Soll man sie nur auf alle Alm bewirtschaftet aufteilen, oder soll es der Bauernbund,oder die LW Kammer zahlen, oder sollen es jene Betriebe zurückzahlen die sie auch zu Unrecht erhalten haben. Ich finde es merkwürdig wenn die Futterfläche halbiert wird und das ist den bewirtschaftern nicht aufgefallen das die halbe Futterfläche bereits zugewachsen ist, ich muss da immer an die Olivenbauern in Griechenland denken. Wie wurden die Bergbauern reagieren , wenn im Osten des Landes für Waldflächen ÖPUL beantragt wurde und keinen Bauern ist es aufgefallen, und dann argumentiert wird das es bei der letzten Kontrolle ja auch nicht beanstandet wurde , und es somit auch nicht zurückbezahlt werden kann weil es sonst existenzgefährdent ist. Die Bergbauern würden sich sicher solidarisch zeigen.


Josefjosef antwortet um 16-12-2013 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
falkandreas, leider hast du nicht den geringsten Dunst von dieser ganzen Almflächenmisere.
Komischerweise wurde von betroffenen Almbauern schon vieles hier erklärt.
Doch es gibt hier einige Köpfe, wie anscheinend du, in denen weder Hausverstand noch Gerechtigkeitssinn Platz finden.
Als Rindermäster solltest vielleicht auch schon mitbekommen haben, dass so manche Tierprämien zur Betriebsprämie wurden und sich daraus ein Großteil dieses Fiaskos ergeben hat.
ES geht nicht nur um Rückzahlung, sondern um Strafzahlungen, für die die meisten Almbauern nicht verantwortlich sind.




dorni antwortet um 16-12-2013 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
falkandreas
heute die Almbauern, morgen?????
mfg


Leopard antwortet um 16-12-2013 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@mfj, von wem wurde der Almleitfaden missbräulich verwendet??


falkandreas antwortet um 16-12-2013 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@josefjosef. Gibt dir nicht zu denken das in diesem Forum selbst betroffene Almbauern schreiben, wie es wirklich gelaufen ist ( johold). Du schreibst immer nur das ja alle keine Ahnung haben die eine andere Meinung vertreten. Probier es mal mit vernünftigen Argumenten .


golfrabbit antwortet um 17-12-2013 00:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Leider fallen die meisten Wortmeldungen hier unter die Rubrik "GHW "-- gefährliches Halbwissen.
Wie ein Bergerer sich hütet einem Ackerbauern Ratschläge zu erteilen, sollten sich auch diese auf ihre Kernkompetenzen beschränken.

Ps: @mfj nehme ich davon natürlich aus - dem sein Lebensmotto scheint sowieso zu sein: "Sei unsympatisch, obergescheit und herablassend - und werde täglich darin besser".


golfrabbit antwortet um 17-12-2013 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@tria
Gegensätzlicher Meinung zu sein und trotzdem ein Mindestmaß an Respekt dem Widerpart zu zollen, sollte m. A. nach keinen Widerspruch darstellen.
Es gibt auch eine Eskalation der/durch Worte - die muß nicht immer und überall sein.


walterst antwortet um 17-12-2013 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Schliesse mich golfrabbit an. Es geht darum, ob es gerechtfertigt ist ALLE betroffenen Almbauern pauschal als Betrüger abzustempeln oder ob die Möglichkeit in Betracht zu ziehen ist, dass das bei Betrieben, die man gar nicht kennt, nicht zu 100% zutrifft.
Wenn sich mfj in Westösterreich von 100% Almbetrügern, großteils der organisierten Kriminalität angehörend, umzingelt sieht, muß man eh Mitleid mit ihm haben.


Christoph38 antwortet um 17-12-2013 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Einige Betriebe die ich kenne hatten es zu keinem Zeitpunkt notwendig zu "beantragen was das Zeug hält" wegen der AZ, da sie sowieso gerade wegen der Alm soviel Fläche haben/hatten dass auf die AZ keine Auswirkung bestand.

Der einzige Effekt war oft der, dass die Betriebsprämie auf zu viele ha verdünnt wurde, mit dem späteren Problem wegen schärferer Richtlinien die ha nicht mehr zu schaffen.
Richtig wäre eine falsche Almfutterflächenerhebung bis zur Wurzel zu korrigieren, also auf die Flächen 2004, einzige Folge wäre ein höherer ha-Satz.

Das Strickmuster ALLE als (zumindest potentielle) Betrüger hinzustellen machen normal Behörden (zB Kartellamt), weil es das Inkasso unglaublich erleichtert, wenn man die öffentliche Meinung vorher zurecht gebogen hat.


Fendt312V antwortet um 17-12-2013 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Christoph38@ dein Beitrag trifft zu 100% den Nagel auf den Kopf!!!

Gruß von einem Betroffenen


falkandreas antwortet um 17-12-2013 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@golfrabbit. Ich kann mir mein GHW in punkto Almwirtschaft ja leisten , aber jene Almbauern die nicht in betrügerischer Absicht gehandelt haben ,haben jetzt mit ihren GHW ein ernstes Problem!


mfj antwortet um 17-12-2013 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm


Jetzt lasst die Kirche aber mal im Dorf, ihr Alm - Don Quijote´s...

Wer die Flächenerfassung für flächengebundene Förderanträge rückwirkend betrachtet, muss ohne Katzenjammern zugeben – dass sich unheimlich viel verändert hat.
Da hat es so manchen „Aderlass“ auf Heimflächen gegeben – denn man so garnicht verstehen wollte. Ohne Pardon (...und zum Glück) – wurde dann rigoros abgezogen, und den selben Einschnitt gab es nochmals bei der Einführung der Luftbilder und der Digitalisierung .

Wer heute aktuelle Almkatasterbilder betrachtet, muss zugeben – es schaut in vielen Fällen immer noch schlecht aus. Man sieht Wald, Wald, Wald, Geröllfelder, Verbuschungen und natürlich jede Menge Ödland – aber wo ist das Weideland ?

Jetzt gibt es natürlich Weide- und Bewirtschaftungsformen die sind so unterschiedlich wie die Gesichter auch...wo sie bewirtschaften – und dann gibt es noch Programme und Leitfäden die es einengen und bewerten sollen.

Eine Elefanten-Aufgabe. Das blöde ist nur, Elefanten vergessen nie etwas !!

Und wenn heute ein EU-Kontrolleur über den Luftbilder der Österreichischen Almen weilt, kommt ihm das große schmunzeln. Und genau dass ist bei den zwei Überkontrollen der EU passiert.

Ich möchte hier garnicht noch mal erwähnen wo die stattgefunden haben... im Westen waren sie übrigens nicht , lieber walterst.
1000 ha beantragte Wald(weide) für 7 Stück Vieh – leider wusste die Vieh-Besitzerin nichtmal wo das gute Vieh weilt, und so musste man gemeinsam „unverrichteter Dinge“ wieder abziehen...
Leider war der zweite Fall (...der war wieder nicht im Westen, lieber walterst) nicht besser, und dann war die beleidigte Katze entgültig aus dem Sack, liebe Almfreunde !!

Was ich damit sagen ?

Diese zwei Fälle hätte man in jedem Bundesland gefunden, überall dort wo es Almen gibt.
Glück für jene, wo „der Kelch nochmals vorüber“ ging.

Und ich will damit sagen – dass die Almbauern so UNSCHULDIG sind. Einzig und alleine das Opfer von Intrigen wurden, falschen Programmen und ganz bösen und gemeinen EU-Vorschriften.
Dabei haben die Almbauern haben doch nur eins gemacht, liebe Almfreunde – die lange Leine benutzt...

...ich hoffe nur - die letzten Unschuldslämmer der Alm kapieren langsam eines: Jedes ankämpfen (mag es in Aktionismus oder in der Klagwelle kommen) das die„alte Gewohnheiten auf Almen für rechtens erklärt“ wird den abgewatschten Bürokraten in ihren heimeligen Amtsstuben die Zornesröte ins Gesicht treiben, und in Vorschriften, Vorschriften, Vorschriften und nochmals Vorschriften enden. Sowas wird heimgezahlt, und zwar mit doppelter Münze.
Da nützt auch das "Herz Jeus" nichts...

Gebt´s endlich a Ruh´- und zahlt Eure Schulden zurück !!




walterst antwortet um 17-12-2013 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@mfJ
ich habe nie behauptet, dass im Westen mehr Schindluder getrieben wurde als sonstwo. Du selbst reitest dauernd drauf rum, dass alle betroffenen Almbauern Betrüger sind, weswegen ich davon ausgehen muß, dass Du von kriminellen eingekreist bist.
Ich habe- weil Tatsache - lediglich erwähnt, dass Mehrangaben auf der Alm, um zu mehr AZ zu kommen, nicht überall so interessant sind wie im Westen, weil die meisten Betriebe ohnehin viel Heimfläche haben. Dass Dich dieses Faktum nicht interessiert, musst Du nicht wiederholen.

Spannend finde ich Deine Methode, die erwähnten Kontrollfälle einfach auf alle Betroffenen hochzurechnen.

Interessant, dass Du von schweren Einschnitten bei den Heimflächen schreibst. Soso.

Ich habe im Laufe der Jahre und mit den genaueren Erfassungen regelmäßig Fläche dazubekommen. Steilmahd habe ich rund doppelt so viel, wie ursprünglich mit der Daumen mal Pi-Methode erfasst.
Wie gibts denn sowas, bei einem kriminellen?


joholt antwortet um 17-12-2013 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@ mfj So einfach wie du schreibst ist es auch wieder nicht denn die vorschriften die du beschwörst kommen so oder so auf uns zu.
Da ich ja selber betroffener bin und dafür nicht einmal was kann weil ich nur auftreiber bin.
Das problem liegt rein in der Östrreichischen struktur es wurde vor jahren schon von der EU darauf hingewisen und mit einem rechtswirksamen Urteil unterlegt das unser system nicht konform mit den EU richtlinien sind. Aber es wird typisch östrreichisch einfach weiter gewurschtelt da ja die dafür zuständigen beamten in Wien ja egal ob sie das system überarbeiten oder mit viel arbeitsaufwand ein neues EUkonformes system ihr geld bekommen und uns wirklich im regen stehn haben lassen.
Das sehr viele almbauern wiklich ersichtliche flächen nicht herrausgestrichen haben ist zwar fakt und gehöhrt auch bestraft. Aber worum es hier geht sind die vielen zweifelhaften flächen wo jeder kontrolor mit sicherheit ein anderes ergebniss bekommt und da gehörten klare richtlinien her die es aber anscheinend bis jetzt noch nicht gibt.
Und unsere vertreter haben ja auch nicht besonders darauf gepocht da einwenig großzügiger mit dem streichen von flächen beim digitalisiern zu sein. ODER?
Und die Almbauern haben das auch gerne mitgemacht weil es geht ja um einiges wie man so mitbekommt.
Und da gehört jetzt eine klare lösung her und nicht wie üblich eine typische östrreichische wo man nie sicher sein kann ob sie von den EU bürokraten wieder zerupft wird.Wie die ausschauen soll weis ich auch nicht aber dafür haben wir ja anscheinent einen gewaltigen beamtenaparat der dafür sorgen sollte.
Mfg Hans
Ps. Warte schon auf die nächste Ama Post mit der nachberechnung wird ja demnächst wieder im Amapostkasten liegen.


muk antwortet um 17-12-2013 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
an alle nix und besserwisser.
az wurde immer als gve prämie den landwirten angeboten . warum hat das ministerium das getan .
in den richtlinien die in brüssel genhmigt wurden steht aber viehbesatz pro hektar . warum hat man nicht vor 15 jahren die hektar ermittelt .

als gve programm den bauern angeboten obwohl es eine haktarpeämie ist und war .
wer hat da wohl wen betrogen . ? ?

die bauern haben jemandem vertaut und jetzt sollen sie schuld sein . jemandem vertraut der sie in die irre geführt hat. deshalb ist die schuldfrage so wichtig.

az richtlinienauszug .

6.2.3 Weidebesatz / anrechenbare Weidefläche
Bei der Ermittlung des Weidebesatzes (RGVE/ha Weidefutterfläche) sind die Angaben
der Alm- und Gemeinschaftsweide-Auftriebsliste bzw. der Alm/Weidemeldungen Rinder
des jeweiligen Jahres zu Grunde zu legen.
-1 bei einem Weidebesatz £ 1,0 RGVE/ha ist 1 ha der vorhandenen FF je RGVE zu
Grunde zu legen:
die Anzahl der anrechenbaren Hektar-Weidefutterfläche entspricht daher der Anzahl
der aufgetriebenen prämienfähigen RGVE;
-2 bei einem Weidebesatz > 1,0 RGVE/ha kann nur die vorhandene FF zu Grunde
gelegt werden:
die Anzahl der anrechenbaren Hektar-Weidefutterfläche unterschreitet in diesem
Fall daher die Anzahl der aufgetriebenen prämienfähigen RGVE;
-3 Wird in Folge einer Vor-Ort-Kontrolle eine andere anrechenbare AZ-Almweidebzw.
Gemeinschaftsweide-Futterfläche als durch den Förderungswerber beantragt
festgestellt, kommen sinngemäß die Bestimmungen der VO 1122/2009 zur Anwendung.
- 4 Werden Tiere auf mehrere Almen aufgetrieben, wird bei der Prämiengewährung
die Fläche jener Alm zugrunde gelegt, auf der das Tier die längere Zeit verbracht
hat. Für diese Alm muss eine fristgerechte Alm-/Gemeinschaftsweide-Auftriebsliste
vorliegen, damit Prämien gewährt werden können.


muk antwortet um 17-12-2013 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
und weiters für alle nix- und besserwisser:

betriebsprämie: der dreijahresdurchschnitt der hektarzahl aller flächen für die im bezugszeitraum anspruch auf direktzahlungen bestand .
frage : für welche hektar bestand auf almen im bezugszeitraum (das war in den meisten fällen die jahre 2000 bis 2002) ausnahme schlachtprämie und prämie pro kg milchquote) anspruch auf direktzahlung ? ?
nur auf diese haktar hätte die betriebsprämie aufgeteilt werden dürfen .

welchen anspruch gab es auf einer 350 hektar alm für die 350 ha, mit 120 aufgetriebenen gve.
für die 350 ha gab es nämlich keinen anspruch auf direktzahlungen , also hat die behörde irrtümlich die betriebsprämie auf 350 ha aufgeteilt.

anspruch bestand lediglich für 120 gve - also für max 120 ha . da hätte die behörde eben nur 120 ha zur aufteilung heranziehen dürfen.

auszug aus eg 1782 /2003:

Flächenbezogene Zahlungsansprüche
Artikel 43
Bestimmung der Zahlungsansprüche
(1) Unbeschadet des Artikels 48 erhält ein Betriebsinhaber einen
Zahlungsanspruch je Hektar Fläche, der sich in der Weise berechnet,
dass der Referenzbetrag durch den Dreijahresdurchschnitt der Hektarzahl
aller Flächen geteilt wird, für die im Bezugszeitraum ein Anspruch auf
Direktzahlungen nach Anhang VI bestand.

und somit wird die behörde voll zur verantwortung gezogen werden müßen .
die behörde hat die betriebsprämie auf hektar aufgeteilt die nie festgestellt wurden - und das widerspricht dem eu recht.

weiters hat es die behörde verabsäumt die flächen in einem ordentlichen flächenfeststellungsverfahren festzusetzen.

frage : gab es jemals ein verfahren zur flächenfeststellung auf almen ? ?


Cirsium antwortet um 18-12-2013 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Also hier im Forum meinen einige man ist ganz deppert!!!

Wenn man eh keinen Nutzen von einer überzogen Almfutterflächenbeantragung hat, warum wurde dann jeder Steinhaufen , Waldweide , etc beantragt???

Wenn zurückgerechnet werden soll bis 2004 - (Entkopplung), - dann schon bis 1995 , dann werden einigen Futterfläche für Tierprämien abgehen. Dann gehen auch die Prämien im Refernzzeitraum ab.


Cirsium antwortet um 22-12-2013 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Ich bin für eine zweite Chance für alle – AMA, BBK und Landwirt.
Neubeantragung ab 1995 nach den EU –konformen Almfutterflächenrichtlinien.

Dann braucht keiner Angst haben, die ZA werden „verdünnt“ – Zumindest ab 2000, damit futterflächenabhänige Prämien auch nach den ruduzierten Flächen neu berechnet werden.

Lg
Distel



walterst antwortet um 22-12-2013 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@cirsium
wäre für mich und einen Großteil der Almbauern kein Nachteil.
Über die Auswirkungen auf Ackerflächen bist Du Dir im Klaren?


muk antwortet um 22-12-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@ crisium

dieser dein eintrag schlägt wohl alles.

zitat:
Wenn man eh keinen Nutzen von einer überzogen Almfutterflächenbeantragung hat, warum wurde dann jeder Steinhaufen , Waldweide , etc beantragt???

es wurde niemals jeder steinhaufen usw. beantragt .

die angabe der almfutterfläche war eine flächenangabe ohne bedeutung - deshalb wurde diese fläche auch nie genau festgestellt. weder für az noch für alpung und behirtung hat jemals wer nach hektar gefragt .
österreich hat dies prämie immer nach gve abgerechnet und darauf haben die bauern vertraut.

und auch die einheitliche betriebsprämie wurde níe für steinehaufen usw. ausbezahlt - sie wurde pro kg milchquote, pro schlachtrind , usw. ausbezahlt .

und dann kam der kapitale behördenirrtum indem ohne den bauer zu fragen jeder steinhaufen , jede waldfläche , jede felswand mir zahlungsansprüche / wert belegt hat .

und dafür werden die behörden bluten , bis hin zur organhaftung gegen diese unwissenden , irreführenden beamten .

und bevor die höfe den bach hinunter schwimmen werden die kammern ihre gebäude verkaufen müßen um den schaden den sie angeichtet haben, zu bezahlen .

sooooo wird die sache laufen .


joholt antwortet um 22-12-2013 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
oh muk beruhige dich das ist besser für die gesundheit. allem anschein bist du ein zuageroasta denn ein gelernter östrreicher weis das es nie soweit kommen wird. es wir hin und hergeredet und dann alles noch einmal im vollem schleudergang durcheinander gemischt und herraus kommt eine waschechte östrreichische mit persil weißgewaschene eulösung womit alle glücklich und selig sein werden.
Denn hast du das gelöbniss des neuen ministers nicht mitbekommen denn auch seine katholischen brüder haben almflächen mit beantragt und dass nich im geringen masen.
Mfg Hans


walterst antwortet um 23-12-2013 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Fischler:
 


Tyrolens antwortet um 23-12-2013 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Ist schon lustig, dass die ÖVP (Ministerium) da der ÖVP (Kammer) die Schuld gibt und die wiederum der ÖVP (AMA).
Wie kann man nur über Jahre hinweg so ein mieses System durchziehen. Aber wie joholt sagt... Österreich.


Cirsium antwortet um 23-12-2013 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Hallo muk


Mit jeden deiner Beiträge steigerst du deine Glaubwürdigkeit!!
Zitat muk
„die angabe der almfutterfläche war eine flächenangabe ohne bedeutung - deshalb wurde diese fläche auch nie genau festgestellt. weder für az noch für alpung und behirtung hat jemals wer nach hektar gefragt“


Bitte erklär dann plausibel warum dann überhaupt die Almff zu beantragen waren ??Warum hat dann Bayern westlich strengere Richtlinen? Warum macht man sich dann den großen Aufwand der Flächenfeststellung ? etc. ????????????



Im ersten Absatz von walterst angeführten Link zu Fischler- Kommentar steht klar der Förderbezug;

Beim Beitrag von mfj v. 16.12. steht klar der Bezug zur AZ


Und zu deiner Erinnerungsauffrischung –
Vor der Entkoppelung hatte die Futterfläche ganz klar eine Bedeutung für die Rinderprämien, Extensivierungsprämie und entsprechende Auszahlungsbeträge!!
Und von der Futterfläche und KPF wurde die Anzahl der ZA abgeleitet.
Also wer ausreichend Futterfläche hatte konnte man eine entsprechende Anzahl von Rinderprämien, evt. die Extensivierungsprämie beantragen und womöglich waren Flächen für die KPF frei.
Die großzügige Almff – Beantragung hatte man schon seinen dementsprechende Nutzen und die Prämien wurden nicht verdünnt!


http://www.ama.at/Portal.Node/public?gentics.rm=PCP&gentics.pm=gti_full&p.contentid=10008.30646&MFA_TIER_2002.pdf

muk - falls du Alzheimer hast, dann drucke dir das Rinderprämienmerkblatt von 2002 aus, hänge es dir ins Klo, und lese es täglich durch.

Ich bin für eine zweite Chance für alle – AMA, BBK und Landwirt.
Neubeantragung zumindest mit beginn Referenzzeitraum 2000-2002 - nach den EU –konformen Almfutterflächenrichtlinien.



Walterst – danke für deinen Hinweis, ich habe mit den letzten AMA-Zahlungseingang sofort einen Ansparplan bei der Bank gemacht und dem Landmaschinenhändler Hausverbot erteilt.

Muk – das sollst du dir auch zu Herzen nehmen


Joholt – du hast recht – am Ende wird es mit Aller Bauerngelder bezahlt.

 


biolix antwortet um 23-12-2013 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
Nabend !


komisch cirsium, ich glaube die meisten inkl. von muk haben von Anfang an die "zweite Chande" gefordert, inkl. wurde auch schon angesprochen, wären die Tierprämien ZA eben auf weniger Fläche aufgeteilt worden, und gleich geblieben.....

lg biolix


muk antwortet um 23-12-2013 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
@Cirisum
es gibt sie immer noch die NIX wisser und besserwisser
letztet satz aus Originaltext aus T-386/05

[64] 63 Außerdem erklären sich die vom Rechnungshof festgestellten Unterschiede nach Ansicht der Republik Österreich durch die Änderung des Systems. Sie wendet sich gegen die Argumentation der Kommission, dass die Unterschiede so hoch gewesen seien, dass die österreichischen Behörden Zweifel daran hätten haben müssen, dass diese Unterschiede nur durch die Systemänderung bedingt gewesen seien. Die Kommission sei nämlich von der unzutreffenden Prämisse ausgegangen, dass die Futterflächenreduktion im Jahr 2001 auf die Anträge im Jahr 2000 umgelegt werden könne. Die höheren Flächenangaben bis zum Jahr 2000 beruhten jedoch auf noch nicht spezifizierten Vorgaben der Behörden.

da kannst wohl versuchen genaue flächen festzustellen und anzugeben wenn es , und jetzt wörtlich :

Die höheren Flächenangaben bis zum Jahr 2000 beruhten jedoch auf noch nicht spezifizierten Vorgaben der Behörden.

es gab also keine genauen vorgaben der behörden was almfutterflächen sind . und trotzdem wurden flächen zur berechnung der extensivierungsprämie herangezogen - aber bitte welche flächen ? ? nämlich genau diese flächen für die es keine vorgaben gegeben hat .

also esel gibt in deser sache - glauben halt etwas zu wissen und wissen dabei gar nix.

 


tiroler antwortet um 24-12-2013 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Alm
ich sage immer"der neid ist a luder" und begreife nicht warum die größten neider unter
den bauern sind.kaum in einer anderen berufsgruppe gibt es so etwas vergleichbares.
die nachbarschaftgehöhrt auch zu dieser gruppe dazu.
allen ein besinnliches frohes weihnachtsfest.
Heinz


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