Gmundner Molkerei Mengenstaffelung

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Stallkamera 11-12-2013 19:00 - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Zum Nachdenken:

Die Gmundner Molkerei ist eine Genossenschaft !!

warum dann so was ?

Habe mir laut Milchgeldabrechnung ausgerechnet das mit unserer Mengenstafelung
ein Betrieb mit 250 Kühen im Jahr um ca. 32812Euro mehr Milchgeld als der kleine Bauer bekommt !!

Errechnet habe ich diese summe aus: 250Kühe *7500Liter Jahresleistung ergibt eine Jährliche Anlieferung von 1875000 Kg Milch *0,0175Cent pro Kg Ergibt die 32812 Euro!!

Bei 80 Kühen mit 7500 kg Milchleistung macht es laut Mengenstaffelung 7350 Euro im Jahr aus !!


Mit meinem Beitrag möchte ich die Gmundner Lieferanten ein bisschen zum Nachdenken bringen !!

Meiner Meinung nach ist diese Mengenstafelung sehr Großbauen orientiert !
Und das bei einer Genossenschaft !??
Finanziert wird dies sowieso von den Mittleren und kleineren Lieferanten !!








krähwinkler antwortet um 11-12-2013 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Die Staffelungsbefürworter werden das so argumentieren: Du verursachst der Gmundner Milch Mehrkosten in ungefähr dem von dir berechneten Ausmaß. Frag mal nach! Du bist ja Miteigentümer und lass dir eine Aufstellung geben. Normalerweise wird dir da eine Neidhaltung vorgeworfen, wenn du dich für mehr Gerechtigkeit einesetzt.


G007 antwortet um 11-12-2013 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@Stallkamera
Hast Du schon einmal den Mehraufwand berechnet, anstatt bei einem großen Bauern die Milch abzuholen, 10 Bauern anzufahren um die gleiche Milchmenge abzuholen? Nächster Kostenpunkt sind die Qualitätsproben, nur eine Probe statt 10 Proben, Qualitätsunterschiede der Milch, Kosten der Lieferantenbetreuung usw....
Könnte Dir noch viele andere Punkte aufzählen, wo die Vorteile der größeren Milchlieferanten liegen.
Das Klein-Klein ist ja noch stark ausgeprägt, aber leider nicht immer wirtschaftlich.



falkandreas antwortet um 11-12-2013 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@stallkamera. Wenn ich davon ausgehe das alle 2 Tage die Milch abgeholt wird kostet das der Molkerei ca. 180 € pro Abhohlung . Ich glaube das kein LKW um 180 € 10 bis 15 Kleinbauern anfahren und die Milch abholen kann.


Tober antwortet um 11-12-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo falkandreas!
Ich bin kein Gmundnerlieferant. Mich täte aber die kostenaustellung von der Milchabholung von euch interessieren, den bei €180,- /Abholung werde ich bei euch Frächter!! Mfg Christian


KaGs antwortet um 11-12-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aber für die Milchwerbung sind die Kleinbauern gut genug! Was zeigt den die Werbung immer? Ein paar "glückliche Kühe" auf der Wiese, so "gesund" ist unsere Milch! Sogar die Hörner sind noch drauf! Einfach toll, wie bei uns Milch produziert wird! Kaum haben die Kleinbauern bzgl. Werbung ihre Schuldigkeit getan, bekommen sie schon ihren A....tritt!


falkandreas antwortet um 11-12-2013 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@tober. Ich bin gar kein milchlieferant. Der mengenzuschlag wie beschrieben kostet der Molkerei also 180 € pro 10000 kg. Die Mehrkosten alleine wegen der Abhohlung wenn man für 10000 kg 10- 15 Milchbauern anfahren muss sind sicher höher. Oder wie lange dauert es 10 bis 15 Betriebe anzufahren und die Milch abzuholen. LKW kostet pro Stunde ca 100€.


Neudecker antwortet um 12-12-2013 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo Freunde
Alle hier vorgebrachten Argumente stimmen in inrgendeiner Weise. Der Michtransport und alle sonstigen Nebenkosten sind bei größeren Betrieben auf das Kilogramm Milch gerechnet, billiger. Diese haben aber meist einen höheren Aufwand für Futter und Düngertransport. Wenn es nach den Gedanken von Raiffeisen ginge, dann wäre eben Einer für Alle und Alle für Einen da. Also die Mengenstaffelung kann jeder als gerecht oder ungerecht beurteilen. Liebe Grüße Euer Neudecker


riener antwortet um 12-12-2013 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@stallk...
rechnen dürfte nicht zu deinen stärken gehören ?
1 875 000 x 0,0175 CENT = 32 812 CENT !!!!!! und nicht 32 812 EURO
Mit meinem Beitrag möchte ich Dich ein bisschen zum Nachdenken bringen !!




golfrabbit antwortet um 12-12-2013 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Kenne die Gmundner Regelung nicht, aber 0,0175 Cent/kg erscheint mir sehr wenig.


dorni antwortet um 12-12-2013 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo Stallk...

bist du selber Lieferant der Gmundner Molkerei!!!
Denn deine Darstellung der Mengenstaffelung ist falsch!!

mfg


Peter1545 antwortet um 12-12-2013 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@KaGs: Dir ist aber schon bewusst dass es dem Grossteil der Kühe in den neuen Ställen (meist grosse) besser geht, als den alten Anbindeställen. Bei uns werden alle Kühe unterhalb 30er Ställe bnoch angehängt! und dass Kühe Auslauf haben gibts sowieso nur bei BIO.
Ich befürworte die Staffelung voll, ob sie gerecht gestaffelt ist kann ich nicht sagen, aber wie oben erwähnt die Abholung und QS alles ist einfacher!


krähwinkler antwortet um 12-12-2013 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Konkret bekommt der Betrieb je geliefertem Liter durchschnittlich inkl. Steuer einen Mengenzuschlag von 1,77 Cent, das macht in Summe jährlich bei 1,85 Mio kg 32.732€ brutto.


hhof antwortet um 12-12-2013 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Es ist für mich sehr verwunderlich, wenn hier über die Mengenstaffelung diskutiert wird, wo wir ja sowieso die FMA als Vermarktungsorganisation haben, wo es diese Ungerechtigkeiten zwischen groß und klein nicht gibt. Bei der FMA sind alle Lieferanten bei der Milchpreisberechnung gleichgestellt. Es wird niemand bevorzugt und niemand benachteiligt, egal wieviel Milchmenge dieser Lieferant abliefert.


Christoph38 antwortet um 12-12-2013 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Dass es von der Abholung u. Abrechnung her für eine Molkerei einfacher ist, die Milch von einem grösseren Lieferanten zu beziehen, als dieselbe Menge von 10 kleineren Lieferanten, sollte eigentlich jedem einleuchten.

Umgekehrt hat die Molkerei auch Vorteile bei Kleinlieferanten. Der Ausfall eines einzigen, kann leichter kompensiert werden. Preise können besser diktiert werden. Uneinigkeiten unter einer größeren Zahl an Lieferanten sind häufiger und können besser ausgenutzt werden.


silverhans antwortet um 12-12-2013 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo beinanderalso dass man jetzt mit 80 Kühen schon zu den kleinen gehört ist doch irgendwie interessant oder bedenklich. Ich habe 20 Kühe, was bin dann ich??

Schönen Tag noch miteinander


joholt antwortet um 12-12-2013 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@silver hans kommt auf der sichtweise des betrachters an es gibt gegende wo du einer der größeren bist aber für den globalen milchmarkt sind wir österreichischen milchbauern zum größten teil kleinstbauern auch wenn sich so mancher mit seinen betrieb als großbauer aufspielt.
ich gehöre auch zu den kleinen au in meiner gegend.
mfg Hans


krähwinkler antwortet um 12-12-2013 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Das mit den Großbauern gehört zu den immer wieder gebrachten und geglaubten Argumenten. Schau dir mal die Betriebsgrößen Milch in den einzelnen EU-Staaten an, und du wirst merken, dass das Argument von den nicht konkurrenzfähigen Strukturen in Österreich nicht unbedingt eine Information sondern ein Spin ist


Fallkerbe antwortet um 12-12-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung


Die frage ist schon, ob man "gerechtigkeit" will oder ob man "solidarität" will.
Das sind verschiedene Dinge.
Denn Gerecht wäre es mm , wenn die Kosten für Abholung, Qualitätserfassung, Büroarbeiten usw. nach dem verursacherprinzip verrechnet würden.

Also jeder Lieferant, egal ob 5 Kühe oder 150 kühe zahlt z.b.
xx,€ je Abholung,
x Euro pro Milchprobe,
x Euro monatliche Bürogebühr.
Das wäre gerecht.

Solidarisch wäre es hingegen, wenn die Abholungskosten, Qualitäterfassung usw. solidarisch auf die gesamte Milchmenge umgelegt wird. So zahlt dann der Bauer mit 150 kühen vermutlich 10 abholungen jeden tag, und der 5 Mikuhbauer zahlt nur eine abholung pro woche. Das ist solidarisch, aber mm nicht gerecht.




hhof antwortet um 12-12-2013 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Ich glaube es ist egal, ob man groß oder klein ist, sondern man sollte seine eigenen Fähigkeiten am besten für seinen eigenen Betrieb einsetzen und man sollte auch eigene Wege gehen. Wenn man mit der Mengenstaffelung und dem Fixkostenblock und der Abhofabholungspauschale nicht zufrieden ist, dann liefert man eben dorthin, wo man als Milchlieferant eben gleichwertig behandelt wird und daß alles keine Rolle spielt. Noch dazu, wenn man den höchsten österreichischen Milchpreis ausbezahlt.


mukuh_farmer antwortet um 12-12-2013 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Komisch, sobald der Milchpreis anzieht kommt dieses scheue und zurückhaltende Geschöpf namens FairusMilchisAustrialius aus seinen Versteck und spricht, sinkt er wieder, schwupp, ist es wieder weg...

Und deshalb, geht zu der "Molkerei" wo ihr aufgrund des Spotmilchmarktes jede Preisschwankung sofort und nicht erst wenn der Handel drückt, spürt aber erst 2 Monate später schonend verpackt, den vorher ist das Milchgeld eh nicht da.


hhof antwortet um 12-12-2013 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@ mukuh farmer Man sollte auch für gewisse Aussagen sein Hirn einschalten und nicht einfach drauflosschimpfen, denn daß spiegelt auch so manche Menschen wieder. Wenn Dir dieses Diskussionsniveau so gefällt, dann mach ruhig so weiter.


mfj antwortet um 12-12-2013 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung

Ich kann zur konkreten Form der Preisstaffel der Gmundner Molkerei nichts sagen, bei unserem Abnehmer ist das folgendermaßen gelöst.

Mengenzuschlag zum monatlichen Milchpreis beträgt pro 1000 kg Milchlieferung 0,01 Cent

Abnehmer: ARLA
Gesellschaftsform: Genossenschaft
Größe Europa: 10,4 Mrd. kg Milch
Genossenschaftsmitglieder Europa: ca. 12.500 (Betriebsgrößen von 5-5000 Kühen)
Diskussionen über Mengenzuschlag: keine (...was nicht heißt - dass sonst alles im Butter ist...)




Stallkamera antwortet um 12-12-2013 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Richtigstellung meinte 0,0175Euro pro Kg

Möchte aber auch sagen das es sinnvoller währe die mittlernen und kleineren Bauern in Österreich mehr zu fördern !
Wir haben ganz andere Strukturen der durschnittliche Lieferant hat 20 Kühe in Österreich !
Warum soll dann ein Betrieb mit 240 Kühen mehr bekommen wenn er mit 240 Kühen noch nicht leben kann dann
hat er sowieso entweder einen Größen Wahn oder kann nicht wirtschaften !

Liebe Bauern in Österreich Vordern wir lieber eine 100 % kennzeichnungspflichtig ! Wo ÖSTERREICH draufsteht muss auch Österreich drin sein ! Machen wir Werbung für unsere Österreichischen Produckte !

Währe doch viel besser wenn man mit unter 40 Kühen im Vollerwerb mit Familien Leben und Freizeit überleben kann!

Viele mittlere und kleinere Bauern schaffen Arbeitsplätze und Beleben die Wirtschaft mehr als wenige Große!!


Neudecker bitte behaupte nicht das 1kg Milch dem Großen Bauer in der Erzeugung mehr kostet als den kleinen!











walterst antwortet um 12-12-2013 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
So lange es die Mitglieder so wollen, kann die Genossenschaft ja Zuschläge oder Kostenblöcke regeln so viel sie will. Nur sollte man im Falle des Mengenzuschlages halt nicht immer den Begriff Solidarität so weit heraushängen lassen.



Fallkerbe antwortet um 12-12-2013 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@stallkamera,
eine Molkerei ist kein "förderungsinstitut" sondern ein Unternehmen.
Folglich muß es sich an der wirtschaftlichkeit orientieren, und nicht an irgendwelchen Wunschvorstellungen über Kleinsstrukturen.

Bei 12 Kleinbauern die Milch abzuholen ist nun mal erheblich teurer, als die selbe Milchmenge bei nur einem Milchbauern abzuholen. Wiso soll die Molkerei oder der größere Lieferant diese Mehrkosten für Kleinsstrukturen zahlen, und nicht jene, die diese Kleinsstrukturen fordern bzw. jene, die diese Kosten verurachen?




walterst antwortet um 12-12-2013 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@fallkerbe

So einfach, wie Du das schreibst, dürfte das alles nicht sein: Eine Genossenschaft hat in der Regel in den Statuten als Zweck "Die Förderung des Erwerbs und der Wirtschaft seiner Mitglieder" stehen. Sie ist also sehr wohl zuerst ein "Förderinstitut" und zwar nicht für einzelne, sondern für alle. Und die Existenz jeder Genossenschaft gründet auf (der Wunschvorstellung der) Kleinstrukturen, sonst hätte man sie ja nicht gründen müssen.

Ob die Sammlung bei einem Großen billiger ist, als bei 12 Kleinen kommt auch darauf an, wie das konkret geografisch ausschaut, Stichwort "Milchdichte".
Nach Deiner Ansicht könnte jeder Kleine, der nahe der Molkerei produziert, einen Zuschlag wegen Molkereinähe einfordern und einen Abzug für den entfernten Großen.


Fallkerbe antwortet um 12-12-2013 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@walterst,
das dürfte zwar die berechnung der Milchabholkosten massiv verkomplizieren, aber es wäre sicher auch eine berechnung der für den bestimmten Milchlieferanten erforderlichen LKW kilometer- unter berücksichtigung der gesamten Milchabolroute und der sich dadurch ergebenden synergieen, möglich.
Möglich, aber unendlich kompliziert und vermutlich eher schlecht nachvollziehbar.




voecklamalus antwortet um 12-12-2013 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Als vor 3 Jahren die Vöcklakäserei Genossenschaft beabsichtigte, den Heumilchpreis um 1ct zu erhöhen, begehrten 5 Silobauern lautstark auf. War es Neid oder eine andere Form von Gerechtigkeitssinn?


wickinger83 antwortet um 12-12-2013 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
aufgekommen ist die mengenstaffelung schlichtweg deshalb, weil viele molkereien jenseits der österreichischen grenzen sich die grösseren rausgepickt haben und die kleinen links liegen gelassen haben. Fazit: die kleinen blieben bei ihren molkereien und die grösseren verschwanden (weil der ausahlungspreis attraktiver war und ist)
Somit mussten dann Gmundner, Salzburger Land usw. darauf reagieren um in den grenznahen Gunstlagen ihre grösseren milchproduzenten zu halten. Daraufhin kamen die mengenzuschläge.
So wirds halt am freien markt gemacht. Jeder kann und wird seine Karten dementsprechend ausspielen wie es für ihn passt das ist jedem sein recht und andere wiederum sind gezwungen darauf wie auch immer zu reagieren.
Ob grosser oder kleiner Bauer spielt in der markt und wirtschaftlichen situation wenig rolle.
es gibt welche mit 20 kühen die haben Kapital und alles im griff und welche mit 200 und mehr kühen die haben weder das eine noch das andere und somit ist wieder jeder betrieb auf sich selbst gestellt was er will und wie er es will.
mfg wickinger


Idealist antwortet um 12-12-2013 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo Stallkamera,fordern wir halt 100% Wahrheit,auch im Biobereich. Wo Bio draufsteht,sollte auch 100% bio gefüttert werden!!!!!! oder ist das sowieso der Fall.??? M f.G.


dorni antwortet um 12-12-2013 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Stallkamera du kannst auch soviel Mengenzuschlag bekommen!!!
Liegt nur an dir!!
mfg


walterst antwortet um 12-12-2013 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@fallkerbe

wenn wir schon beim unternehmerischen Berechnen und Bewerten der Kleinbetriebe sind: Wie bewertest Du die Kleinbetriebe einer Molkerei, die 1. am weitesten von der Molkerei entfernt sind 2. die geringste Milchmenge mit der größten Jahresschwankung haben 3. das begehrteste Produkt erzeugen 4. dieses Produkt das Dauervisuum für die Gesamtpalette der Molkerei bei einer führenden Handelkette darstellt? (und ein paar Wochen/Monate/Jahre später ist vielleicht alles umgekehrt)


akut antwortet um 12-12-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Ein paar Gedanken zum Thema:
Was ist der Sinn und Aufgabe einer Genossenschaft, worin unterscheidet sie sich von einer Kapitalgesellschaft?
Die Frage mag jeder selbst beantworten. Ich für meinen Teil weis es. Empfehlung: geht auch mal zu einer Aktionärsversammlung!
Ist es richtig z.B. die erzeugten Produkte an Miteigentümer(Gesellschafter) zu höheren Preisen abzugeben als am Markt üblich? (Privatmolkereien geben ihren Lieferanten teilweise extrem günstig ihre Produkte)
Weiteres Detail:
Da tritt der Gmundnerobmann heuer im Frühjahr bei einer Werbeveranstaltung auf und sagt u. a.: den Vorteil einer Genossenschaft wissen ja jene zu schätzen, die mal bei einer Privatmolkerei waren.
Da stellt sich wohl die Frage, ist der so naiv oder so präpotent. Mag er doch jene hunderte Lieferanten fragen die zu den bayerischen Privatmolkereien liefern.
Das Modell Genossenschaft ist grundsätzlich ein Gutes, Friedrich Wilhelm Raffeisen würde das was da bei den großen geschieht nicht mehr gut heißen. In vielen kleinen ist dieser gute Geist noch drinn!


akut antwortet um 12-12-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Ein paar Gedanken zum Thema:
Was ist der Sinn und Aufgabe einer Genossenschaft, worin unterscheidet sie sich von einer Kapitalgesellschaft?
Die Frage mag jeder selbst beantworten. Ich für meinen Teil weis es. Empfehlung: geht auch mal zu einer Aktionärsversammlung!
Ist es richtig z.B. die erzeugten Produkte an Miteigentümer(Gesellschafter) zu höheren Preisen abzugeben als am Markt üblich? (Privatmolkereien geben ihren Lieferanten teilweise extrem günstig ihre Produkte)
Weiteres Detail:
Da tritt der Gmundnerobmann heuer im Frühjahr bei einer Werbeveranstaltung auf und sagt u. a.: den Vorteil einer Genossenschaft wissen ja jene zu schätzen, die mal bei einer Privatmolkerei waren.
Da stellt sich wohl die Frage, ist der so naiv oder so präpotent. Mag er doch jene hunderte Lieferanten fragen die zu den bayerischen Privatmolkereien liefern.
Das Modell Genossenschaft ist grundsätzlich ein Gutes, Friedrich Wilhelm Raffeisen würde das was da bei den großen geschieht nicht mehr gut heißen. In vielen kleinen ist dieser gute Geist noch drinn!


hhof antwortet um 12-12-2013 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Für mich als durchschnittlich großer Milchlieferant gibt es sowieso nur ein vertretbares System, daß ist das Schema der FREIEN MILCH AUSTRIA. Ich hoffe es gibt auch Milchproduzenten, die sich auch darüber erkundigen und nicht nur polemisch auf Freie Milch Lieferanten herumhacken, wie das muhkuh farmer machte. M f. G.


Christoph38 antwortet um 12-12-2013 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@ fallkerbe
Ich möchte auch gerne deinen Begriffsgegensatz von Solidarität und Gerechtigkeit zur Diskussion stellen.

Mir fallen genug Beispiele ein, wo gerade durch Solidarität Gerechtigkeit umgesetzt wird.
zB bei der Krankenversicherung
Oder ist es gerecht jemand verrecken zu lassen, weil er krank ist und sich keinen Arzt leisten kann, sodass das Solidarsystem eingreifen muss.

Die Vorstellungen von Gerechtigkeit sind sehr subjektiv, beginnend beim Faustrecht des Stärkeren bis zu völliger Umverteilung.


freidenker antwortet um 12-12-2013 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo, eine Frage, spielt die entfernung Zum Werk auch eine Rolle - also eine

Entfernungsstaffelung? wär ja eigentlich gerecht

mfg


mfj antwortet um 13-12-2013 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung

@Stallkamera – Zitat:

Liebe Bauern in Österreich Vordern wir lieber eine 100 % kennzeichnungspflichtig ! Wo ÖSTERREICH draufsteht muss auch Österreich drin sein ! Machen wir Werbung für unsere Österreichischen Produckte !

...


Solche „dümmlichen Durchhalteparolen“ liebe Stallkamera, punkten in einer freien Marktwirtschaft keinen Jotan. Der österreichische Markt ist in Sachen Milchprodukten längst übersättigt.
Eine stärkere Dominanz findet einzig und allein über den Verdrängungs-Wettbewerb statt, und hier zählt der größte Hebel...und das ist der Preis.

Schöne Absatzmärkte mit ordentlichen Gewinnspannen für Milchprodukte bietet auf mittlere Sicht nur Asien und Afrika.
In Europa ist kein zusätzliches Geld bei Milch drinnen.
Im Inland nur bedingt, allerdings dreht sich hier die Marketing-Rolle noch schneller und das überschneidend im Kreis.
Die Auslobung von neuen Milchsorten kosten immens Geld, schaffen produktionsbehindernde Auflagen und sind alle 4 Monate „Schnee von gestern“.

Wer mal mit Global-Player arbeiten muss, wird schnell feststellen – wo die Prioritäten liegen.
Das ist „Heumilch- GVO-Freiheit- Behornung, usw...“ überhaupt kein Thema...da zählen ganz andere Zertifizierungen...

...aber wenn interessiert das schon in Österreich !


P.S.
...in Genossenschaften finden Entscheidungen auf Generalversammlungen statt. Die Eigentümer entscheiden selber - was für einen Weg "Ihr Unternehmen" einschlägt.
...und die Auswirkungen für (Fehl-)Entscheidungen tragen auch die Eigentümer
...stell doch einen schriftlichen Antrag zur nächsten Vollversammlung
(So läuft Demokratie in einer Genossenschaft !!)




walterst antwortet um 13-12-2013 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Darf man erfahren was die Redewendung "keinen Jotan punkten" bedeuten könnte?


Fallkerbe antwortet um 13-12-2013 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@christoph38
vieleicht wird meine sichtweise deutlicher, wenn wir kurz die branche wechseln. Sehen wir uns das Szenario im Forst an.

Ein Sägewerk in der Region kauft so ziemlich alles Sägerundholz in der gegend auf.

Nun haben wir hier relativ kleine Waldstrukturen. Viele Waldbauern liefern je abholung meist nur eine Fichte mit 3 fm. Die 3 FM liegen überall in der gegend verstreut an den Forstwegen. Hier mal 3 bloch, 500meter weiter liegen wieder 3 bloch eines anderen Waldbauern, einen Kimoleter weiter wieder 2 bloch eines anderen.
Und dann gibt es hier auch waldbauern, die darauf achten, das immer mindestens ein kompletter Hängerzug auf einem Polter beinander liegt.

Der Sägewerker kauft das holz ab Forstweg. Wer würde jetzt wirklich erwarten, das der Sägewerker hier bei beiden Lieferanten den selben FMpreis ab Forststrasse bietet? Wirklich niemand.

Wiso sollte es ein unterschied sein, ob Milch oder Holz gesammelt werden muß?
mfg



freidenker antwortet um 13-12-2013 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@Fallkerbe

Hallo , dass Szenario kann aber auch ganz anders aussehen

bsp Maschinenring: Abrechnung nach stundensätze und keine preisänderungen bei Stundensätze wenn mit Landwirt B doppelt soviel Umsatz gemacht wird wie bei Landwirt A

bsp Lagerhausgen. : Abrechnung nach Marktpreise, Nur weil mit Landwirt B doppelt soviel umsatz gemacht wird wie mit Landwirt A heißt dass das nicht das Landwirt B einen Preisvorteil bekommt.

letztendlich alles Verhandlungssache bzw. wirds hingenommen

mfg


dorni antwortet um 13-12-2013 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo freidenker,
schön wenn sie dir das im Lagerhaus und beim MR so sagen aber in der Realität sieht das anderst aus.


freidenker antwortet um 13-12-2013 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@dorni

wie denn?


walterst antwortet um 13-12-2013 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@fallkerbe

Der Unterschied ist, dass wir von einer Genossenschaft reden und die Aufrechnung jedes kleinsten Kostenfaktors das Wesen der Genossenschaft ad absurdum führt. Genossenschaften wurden meist gegründet um in Selbsthilfe die erwähnten nachteiligen Faktoren zu überwinden. Das heisst nicht, dass man alle Kosten unberücksichtigt lassen muß, aber eine Organisation mit exzessiver Aufrechnung kann nicht "Solidarität, Subsidiarität, Selbstverwaltung und Selbstkontrolle" auf der Fahne stehen haben.


Fallkerbe antwortet um 13-12-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@walterst,
da geht es um zig € im Monat, mm keine kleinstfaktoren und mit "exzessiver aufrechnung" nichts zu tun. Oder sind das nur noch Peanuts für die Bauern?


Für die Molkereimitbewerber wäre es natürlich sehr Vorteilhaft, wenn die Molkereien ihre Großlieferanten mit solchen erzwungenen Solidarabgaben verärgern- vieleicht wechseln dann ja die Großlieferanten zum Mitbewerber.



dorni antwortet um 13-12-2013 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
freidenker,
durch handeln!!!
mfg


G007 antwortet um 13-12-2013 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@akut
Ich erklär Dir die Unterschiede zwischen einer Genossenschaft und einer Aktiengesellschaft.
Bei einer Aktiengesellschaft wird auf lange Sicht Dein Kapital mehr und bekommst auch eine jährliche Dividende (Zinsen) für Dein eingesetztes Kapital.
Bei einer Genossenschaft gibt es keine Dividende und Dein Kapital wird nicht verzinst.
Im schlimmsten Fall ist Dein Kapital bei beiden Gesellschaftsformen futsch.
Es soll mir aber niemand mit Eigentümer Rechten und Mitsprachemöglichkeit bei der Genossenschaft kommen, dass ist nämlich nur bla-bla-bla.


dorni antwortet um 13-12-2013 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@freidenker
Das Lagerhaus hat bei allen Betriebsmitteln ( Diesel,Mischfutter, Getreide, Dünger usw.) gestaffelte Preise.
mfg


freidenker antwortet um 13-12-2013 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@dorni

halt nicht wirklich transparent,
was auch witzig ist in unserer gemeinde ists bezüglich Trinkwasser die Mengenstaffelung so je mehr du beziehst um so teurer wird der kubikmeter, also genau umgekehrt wies im restlichen wirtschaftsleben so ist
mfg


hhof antwortet um 14-12-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Eigentlich traurig die Diskussion, weil wenn ich Milchlieferant bin und ich es mir aussuchen kann, könnten mir die Molkereigenossenschaften mit ihren dämlichen Regelungen den Buckel runterrutschen. Aber es wird halt auf sehr niedrigem Niveau diskutiert, so wie hier eben. Traurig aber wahr!


mukuh_farmer antwortet um 16-12-2013 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Traurig ist es in Wahrheit von ihnen zu lesen, der mir einen schlechten Umgangston zuspricht, das alle " auf sehr niedrigem Niveau diskutieren" und doch selbst noch ein Eck darunter ist, den wer die "dämlichen Regelungen" anspricht, meint wohl auch das alle die sich danach richten dämlich sind, soviel zur Diskussionskultur des herrn hhof...

Zu dieser, "auf sehr niedrigen Niveau" geführten Diskussion zu einer "dämlichen Regelung":
Vl gehen solche Regelungen am Sinn einer Genossenschaft vorbei, nur sollte man nicht auch bedenken das die Genossenschaft, deren Mitglieder der Landwirt ist, ihm garantiert das seine Milch überhaupt noch abgeholt wird und er nicht aus Spargründen als Lieferant wegrationalisiert wurde?
Bei der Sprenglversammlung der MGN hat der GF die Weinviertlertour angesprochen bei der ein Lieferant, trotz 30km Extraanfahrt für 100l angefahren wird weil er eben Mitglied der Genossenschaft ist, sonst wäre das schon längst gestrichen, weil es sich nie rechnet.
Vl sollte das auch bedacht werden...

Oder natürlich, er geht zur FMA dort wird er auch, ohne jede Einschränkung abgeholt, hat einen besseren Milchpreis, ist bei der fairsten Genossenschaft Austria's und die MGN spart Geld! Winwin für alle, juhuu! (Hr. hhof, das musste jetzt einfach sein...)


helmar antwortet um 16-12-2013 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo Mukuhfarmer, auch auf der Sammeltour meiner Gegend klappert der Milchwagen ein paar Sammelstellen ab welche nicht mal die Menge haben welche rund um mich ein einzelner hat. Auch MGN...
Mfg, Helga


mukuh_farmer antwortet um 16-12-2013 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@ helmar
Du sprichst vom Piestingtal, nur ist diese Tour in einer "MIlchregion" als normal zu bezeichnen, Große neben Kleinen.
Ich wollte nur darauf hinweisen, das die Genossenschaften, bei allen für manche empfunden Ungerechtigkeiten auch ihre Vorteile, wie der von mir Angesprochene, bieten.
Nur Genossenschaft-Bashing ist eben auch nicht gerecht...


helmar antwortet um 16-12-2013 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo Mukuhfarmer....ja, es ist das Piestingtal. Aber was da an Milch in Pernitz/Neusiedl gesammelt wird und vor allem am Ende der Tour, das würde sich keine FMA oder sonstjemand antun. Diese Gegend ist Mukuhzone geworden, und zwar schon seit vielen Jahren. Nicht zuletzt aus dem Grund dass als noch Milch geliefert wurde, die Richtmengen auf den Betrieben, aus welchen Gründen auch immer, mit einer einzigen Ausnahme, keine Hofabholung bedingt hat.
Mfg, Helga


mukuh_farmer antwortet um 16-12-2013 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@helmar

"würde sich keine FMA oder sonstjemand antun"
Danke, du sprichst mir aus der Seele, den genau da liegt einer der Vorteile, wenn auch sicher de FMA und andere solche Touren haben...

"Nicht zuletzt aus dem Grund dass als noch Milch geliefert wurde, die Richtmengen auf den Betrieben, aus welchen Gründen auch immer, mit einer einzigen Ausnahme, keine Hofabholung bedingt hat. "
Die Quote zb hat nichts mit der Hofabholungsmenge von 80.000 kg REALER Anlieferungsmenge zu tun und wenn diese 80.000 kg erfüllt werden, dann gibt es auch, wenn es die Strassen-, Platz- und Absaugverhältnisse eine Hofabholung...
Bei der BGLM sind es z.b. 60.000 kg, anderer Abnehmer, andere Sitten.


hhof antwortet um 16-12-2013 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also lieber mukuh farmer. Es freut mich, daß sie so intensiv auf mich eingehen. Also erstens möchte ich ihnen sagen, daß es völlig lächerlich ist über Mengenstaffelung zu diskutieren, wenn es anders auch geht, siehe FMA. Ich brauche mir von niemand ein Diktat auferlegen lassen, wieviel Milch ich zu produzieren habe, denn es ist jeder Bauer berechtigt Milch zu produzieren, egal wieviel. Wir fahren Salzburg, OÖ; NÖ; und die Steiermark, also wäre daß Weinviertel auch kein Problem für uns. Über ein Genossenschaftsmitglied zu jammern, wie es der Geschäftsführer der MGN macht, finde ich eher verlogen und falsch, vorallem dann wenn er in eine Liefertour integriert ist. Wenn 4 Millionen kg zusammenkommen, nehmen wir das Weinviertel und auch denn Lieferanten mit die 100 kg. Die FMA ist gemacht und groß geworden von Milchbauern für Milchbauern und nicht für irgendwelche Raiffeisenhörige Geschäftsführer und Obmänner! LG!


helmar antwortet um 16-12-2013 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo hhof....ich habe gerade in ihr Tagebuch geschaut, und siehe da, Sie scheinen neu hier zu sein......obwohl mich ihre Art des Postens an einen "alten Bekannten" erinnert....;-).
Mfg, Helga


hhof antwortet um 16-12-2013 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo helmar! Ich bin neu hier, daß ist richtig. Würde gerne mehr wissen über den "alten Bekannten"? Mfg, Hannes


mukuh_farmer antwortet um 16-12-2013 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hhof

"Wenn 4 Millionen kg zusammenkommen"
Was ist das, 4 Millionen kg? Eine Mengenregelung? Pfui Teufel!

"Über ein Genossenschaftsmitglied zu jammern, wie es der Geschäftsführer der MGN macht, finde ich eher verlogen und falsch, vorallem dann wenn er in eine Liefertour integriert ist."
Verlogen und falsch und jammern ist in meinen Augen etwas anderes als Beispiele anzuführen die man "Erzeugergemeinschaftlern" wie Ihnen, die gegen die Genossenschaft hetzen (die Kleinen sterben lassen,...) vorhalten kann, die Realität ist eben ehrlicher als die ominöse Dimension in der sich die FMA bewegt.

"von Milchbauern für Milchbauern"
Genau, und eben diese Milchbauern haben erst am 01.04.2013 wieder zur bösen Genossenschaften zurückgefunden, weil von Milchbauern zu Milchbauern zahlt man ja ungerne das Milchgeld aus...

Wieviele haben auf diesen offenen Brief an die ehemaligen Lieferanten reagiert? Oder ist das auch wieder ein Geheimnis wie der "höchste österreichische Milchpreis"...


hhof antwortet um 16-12-2013 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Mit 4 Millionen kg meinte ich einen LKW-Zug, da ist es egal, ob wir im Weinviertel, im Industrieviertel, im Mostviertel oder im Waldviertel sammeln, wir nehmen auch ganz NÖ. Kein Problem für uns. Ich würde mal gerne mehr über die ominöse Dimension erfahren in der sich die FMA bewegt. Vielleicht sind sie nächstes Jahr wieder bei uns, wer weiß das so genau. Sind Sie Delegierter oder Vorstandsmitglied bei der MGN; oder ist das auch ein Geheimnis?


dorni antwortet um 16-12-2013 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
hhof,
wen alles so toll ist bei der FMA, warum wollen dann heuer wieder Lieferanten weg?
Und dazugelernt habt ihr noch immer nicht!!! Auf der einen Seite schimpft ihr auf die Genossenschaften, auf der anderen jammert ihr das euch die Genossenschaften keine Milch abkaufen!!
Denk mal darüber nach!!
mfg


hhof antwortet um 16-12-2013 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
dorni, Ich weiß zwar nicht wo Du Deine Thesen hernimmst, aber wenn man lange das Genossenschaftssyndrom in sich hat, kann man natürlich alles nur von einer Seite betrachten. Also ich hab keine Absatzprobleme mit meiner Milch, schon gar nicht wenn man den höchsten Milchpreis Österreichs bekommt.


golfrabbit antwortet um 17-12-2013 00:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@hhhof
Bitte um Rückübertragung des Bereichs "Öffentlichkeitsarbeit" der IG und FMA in die bewährte Feder von @walterst - der redet uns zwar nicht mit "Sie" an, aber ansonsten intelligenter, scharfzüngiger und deshalb meist auch amüsanter.
Außerdem erwischt man den auch zu Zeiten wos der FMA scheiße ging - wo waren Sie da?



helmar antwortet um 17-12-2013 07:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Da schließe ich mich dem Golfrabbit an.........Walterst war und ist unübertroffen. Und nun, lieber hhof........Sie schreiben immer vom besten Milchpreis in Österreich, können Sie mal diesen nennen? Oder dürfen Sie das nicht?
Mfg, Helga


Fallkerbe antwortet um 17-12-2013 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hhof,
sie sollten die kurze Zeit, in der die FMA den höchsten Milchpreis zahlt gut nutzen, um Rücklagen zu bilden. denn die Zeit, in der die FMA den schlechtesten Milchpreis in Österreich zahlt kommt wieder, so sicher wie das Amen im Gebet.


mukuh_farmer antwortet um 17-12-2013 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hhof

"Mit 4 Millionen kg meinte ich einen LKW-Zug, da ist es egal, ob wir im Weinviertel, im Industrieviertel, im Mostviertel oder im Waldviertel sammeln, wir nehmen auch ganz NÖ."

Und weiter, 4 Millionen kg pro LKW Zug, was hat das mit einem Lieferanten zu tun der eine lange Extraanfahrt benötigt?

Ein Beispiel: Bauer A aus, hm, zb Deutsch Brodersdorf (Grenze NÖ/Bgld) möchte zur FMA liefern, er hat 150.000 kg im Jahr (also größer als der Durchschnitt), laut Homepage der FMA sind die nächstgelegen Touren in der Buckligen Welt (Seebenstein-Brodersdorf ca 60 km) oder im Raum Hainfeld (Hainfeld-Brodersdorf etwa 70 km).
Wie wird die Abholung von diesem Lieferanten durch die FMA aussehen?

Ihre Antwort ist gleichzeitig meine Antwort auf die ominösen Dimensionen, den das sich das nie rechnen kann, zeigt das Ideologie zwar eine kräftige Triebfeder ist, aber in der Geschäftswelt fehl am Platz ist, denn da zählen einfach die Kosten...

"Sind Sie Delegierter oder Vorstandsmitglied bei der MGN; oder ist das auch ein Geheimnis?"

Weder noch, ein interessiertes, normales Genossenschaftsmitglied. Muss ich jemand sein um mitreden zu dürfen?

Und gleichzeitig will ich mich meinen Vorrednern anschließen, wie hoch ist nun dieser höchste Milchpreis Österreichs?


hhof antwortet um 17-12-2013 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Ich wurde als erstes mit Sie angesprochen, rede jetzt alle mit Du an, wenn ich dafür kritisiert werde. Ich betreibe hier weder Öffentlichkeitsarbeit der IG und auch nicht der FMA. Ich habe mich nur geäußert zu dieser Mengenstaffelung. Es ist eigentlich traurig, daß Berufskollegen nichts anderes können, als über andere herzuziehen.
@ helmar Weiß nicht ob Du etwas anderes auch liest, als die Bauernzeitung, aber Du könntest den TOP AGRAR Österreichteil lesen, da hast Du dann die Milchpreisvergleiche drinnen.
@ Fallkerbe Gott sei Dank bist Du Hellseher und weist so genau über die FMA bescheid.
@ golfrabitt Wo´s der FMA Scheiße ging, bin ich als Lieferant weiterhin voll und ganz zur FMA gestanden.


hhof antwortet um 17-12-2013 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@ mukuh farmer
Das entscheidet die Geschäftsführung, ob es auch in unserem Interesse liegt, diesen einzigen Lieferanten in die FMA aufzunehmen oder nicht. Wenn mehr Bauern diese Ideologie unterstützen würden, dann wären wir auch als einzelne Milchbauern gegenüber den Molkereien und dem Handel viel stärker. Aber da fehlts halt bei sehr vielen mit Mut und Ausdauer dem entgegenzutreten.


hhof antwortet um 17-12-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
@ mukuh farmer
Das entscheidet die Geschäftsführung, ob es auch in unserem Interesse liegt, diesen einzigen Lieferanten in die FMA aufzunehmen oder nicht. Wenn mehr Bauern diese Ideologie unterstützen würden, dann wären wir auch als einzelne Milchbauern gegenüber den Molkereien und dem Handel viel stärker. Aber da fehlts halt bei sehr vielen mit Mut und Ausdauer dem entgegenzutreten.


hhof antwortet um 17-12-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung



walterst antwortet um 17-12-2013 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Dass die FMA nicht einen einzelnen Betrieb in Vorarlberg und zwei in Kärnten und noch einen extra im Burgenland anfahren kann, ist glaube ich logisch.
In den Gebieten, wo die FMA schon sammelt, braucht es keine 4 Millionen LIter, um die SAmmlung auszuweiten, sondern es ist ausreichend Flexibilität vorhanden, auch einzelne Betriebe dazuzunehmen.
Ob jemand dazukommt und wer entscheiden zuerst einmal die Bäuerinnen und Bauern der bestehende Tour.

Bei uns z.B. wurden 2 extrem kleine Betriebe dazugenommen und abweichend von ihrer bisherigen Molkerei wird ihnen rund 4 km entgegengefahren, was mit dem Gerede darüber zur Folge hat, dass sich viele andere Kleinlieferanten bei der Genossenschaft nun auch leichter tun, eine Hofabholung zu bekommen bzw. nicht ständig sich dafür bedanken zu müssen, dass die Milch überhaupt abgeholt wird.

DAss die Mehrkosten der Sammlung im ersten Moment kein Vorteil für uns FMA-Lieferanten sind, ist klar. Den meisten von uns ging es aber von Anfang an darum, für alle Milchlieferanten etwas zu erreichen, auch wenn man selber manchmal dafür bluten muss.


hhof antwortet um 17-12-2013 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst
dem ist nichts hinzuzufügen, du hast es genau auf den Punkt gebracht.


hhof antwortet um 18-12-2013 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schade, auf einmal sind alle Kritiker verstummt, wo sind Sie nur geblieben. Wie vom Erdboden verschluckt?


Fallkerbe antwortet um 18-12-2013 14:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wer Schweigt, stimmt nicht immer zu...
 


hhof antwortet um 18-12-2013 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und was willst mir damit sagen?


hhof antwortet um 21-12-2013 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo liebe Forumsteilnehmer!
Es ist eigentlich schade, wenn man bestimmte Personen auf etwas anspricht und dann eigentlich keine Rückmeldung erhält. Traurig, wenn man so schnell zurücksteckt. Mfg


helmar antwortet um 21-12-2013 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Hhof...und wie ist das bei dir mit dem FMA-Milchpreis? Ich zumindest habe nämlich schon länger die TOP-AGRAR nicht mehr. Apropos TA........wie sehr hat man vor ein paar Jahren das norddeutsche Milchkontor, so was ähnliches wie die FMA bejubelt......als das schief ging, gabs nur einen mageren Einspalter..........;-).
Mfg, Helga


hhof antwortet um 21-12-2013 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo helmar
Freut mich von DIR zu lesen, Aber dafür hast Du sicher noch die Bauernzeitung, aber da steht nur etwas drinnen, wenn sie negativ über uns berichten können. TOP AGRAR Milchpreisvergleich heißt vor allen österreichischen Molkereien zu liegen. Wenn DU es genau wissen willst, fragst DU walterst, denn er ist scharfzüngiger und auch amüsanter. FMA ist ein eigenständiges Projekt, daß mit dem norddeutschen Milchkontor nichts zu tun hat, außerdem ist es mir egal was in Norddeutschland passiert. Mfg Hannes


Fallkerbe antwortet um 21-12-2013 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Hoff,
worrauf hättest denn gern noch ne antwort?
was ich dir mit
"Wer Schweigt, stimmt nicht immer zu..."


frag die jungs von Google, die helfen gerne weiter
https://www.google.at/search?q=wer+schweigt+stimmt+nicht+immer+zu&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&gws_rd=cr&ei=w9C1Us7MN8aThQf-lYHoCQ

Musst nicht mehr traurig sein.
Mfg







hhof antwortet um 21-12-2013 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe
Worauf willst Du eigentlich hinaus, entweder diskutieren wir über ein Thema, oder Du lässt es bleiben. Denn man sollte auch eine gewisses Allgemeinwissen an den Tag legen, wenn man über ein gewisses Thema diskutiert. Meine Traurigkeit hält sich in Grenzen. Mfg


walterst antwortet um 21-12-2013 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helmar
Deutsches Milchkontor?
Keine Ahnung, worauf Du anspielst.
Aber Hauptsache, Deinen Senf hast Du abgesetzt.


helmar antwortet um 22-12-2013 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gmundner Molkerei Mengenstaffelung
Hallo Walter....ich weiß nicht mehr wie sich damals die Gruppe jener Bauern genannt hat welche da selber in Norddeutschland die Vermarktung der von ihnen erzeugten Milch in die Hand genommen hat, aber das Wort ".....kontor" ist in den Berichten im TOP-AGRAR vorgekommen. Kann durchaus sein dass da eine Gebietsbezeichnung vorne gestanden hat. Und dieser neue, unternehmerische Weg war ja damals laut dieser Zeitschrift der einzig wahre und richtige für unternehmerische Bauern. In fast jeder Nummer gab es eine mehrseitige Reportage, vielleicht hast du diese Zeitungen noch......und dann eine kurze Meldung dass die Milchlieferanten wieder zu ihren Abnehmern zurückgekehrt wären.
Ich habe gestern gegoogelt, und dabei festgestellt dass unter dem Namen Milchkontor inzwischen ein Zusammenschluß von Genossenschaften fungiert. Aber auch noch etliche Einträge in ein Forum aus den Zeiten des "Milchschüttkrieges" und der Demonstrationsauarückungen gefunden. Und da war der Begriff in den Wortmeldungen noch etwas anders besetzt.....;-).
Schönen Sonntag noch, Helga


walterst antwortet um 22-12-2013 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ahhhhgäähhhnnnn


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